370

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ThinkPad 370C
Tastatur des ThinkPad 370C
ThinkPad 370C
Rückansicht des ThinkPad 370C (anklicken für Details)
Linke Seite des ThinkPad 370C (anklicken für Details)
Frontansicht des ThinkPad 370C
Rechte Seite des ThinkPad 370C (anklicken für Details)

Das ThinkPad 370C erschien im Mai 1995 und wurde ein Jahr später (Mai 1996) eingestellt. Es existierte nur diese eine Modellvariante.

Das ThinkPad 370C war offiziell zwischen dem ThinkPad 360 und dem ThinkPad 755 positioniert.

Technische Daten

CPU

  • Intel 80486DX4 75MHz, 25MHz FSB


Grafikchip:

  • Western Digital WD90C24A Rev B mit 1 MB DRAM, VESA Local Bus


Display:

  • 10,4" VGA Black Matrix TFT 640x480, 256 Farben


Speicher:

  • 4MB
    • Aufrüstbarkeit: bis 36MB (Memory-card)


Laufwerke: Es ist standardmäßig eine 2,5" IDE Festplatte mit:

  • 340MB, 540MB
    • Aufrüstbarkeit: vermutlich bis 2GB
  • 3,5" Floppy-Laufwerk intern, removable


Erweiterungsschächte:

  • 2x PCMCIA Typ 1, 2 oder 1x Typ 3


Weitere Besonderheiten:

  • Diskettenlaufwerk kann ausgebaut werden, um eine der folgenden Optionen einzubauen:
    • keine (Gewichtsreduzierung)
    • Modem
    • TV Tuner für Onscreen-TV und Video-Wiedergabe
    • Einbau eines 2,88MB Floppy-Laufwerks
  • hochklappbare Tastatur zur Entnahme von Floppy-Laufwerk, Akku, RAM-Karte und HDD


Schnittstellen

  • VGA
  • seriell
  • parallel
  • Dockinganschluss (Dock I oder Portreplikator I)

Abmessungen

  • 297x210x51mm
  • 2,85kg


Tipps und Tricks

Das IBM ThinkPad 370C besitzt ein VGA TFT mit der Auflösung 640×480 bei 8Bit (256 Farben). Unter Windows 95/98 hat man jedoch ein Problem:

Obwohl die Interne Grafikkarte und das TFT Display mehr als 16 Farben darstellen kann. Windows 95/98 besitzt keine passenden Treiber für 256 Farben, auch gab es von IBM keine Windows 95/98 - Treiber für das ThinkPad 370C.

Die DOS - VESA Treiber von IBM schaffen Abhilfe. Der Treiber wird in die config.sys eingehängt und wird so beim booten geladen. Danach lässt sich sich ohne Probleme die Farbtiefe auf 256 Farben lassen. (Quelle)

Die IBM-Anleitung hierzu findet man hier im Abschnitt "3.".

Tatsächlich müssen jedoch folgende Schritte durchgeführt werden:

  • In der C:\config.sys nachschauen, ob folgende Zeile eingetragen ist:
DEVICE=C:\IBMVESA\VESA.EXE
  • Ist dies nicht der Fall, den Computer im MS-DOS-Modus starten (beim Booten mit F8 die "Vorherige DOS-Version" auswählen)
  • Diskette eingelen und A:VINSTALL eingeben
  • mit den Pfeiltasten den untersten Punkt "SVGA 640x480 800x600" auswählen
  • der Anweisung des Programmes folgen bis man wieder zum Auswahlbildschirm gelangt
  • F3 - Exit wählen.
  • Windows starten und den Explorer aufrufen
  • "Ansicht" -> "Optionen" -> "Alle Dateien anzeigen" -> OK
  • Auf dem Laufwerk C:\ die Datei Config.dos mit dem Editor öffnen und die Zeile DEVICE=C:\IBMVESA\VESA.EXE kopieren.
  • Jetzt die Datei C:\Config.sys mit dem Editor öffnen und die kopierte Zeile am Ende anhängen.
  • Config.sys speichern und Beenden
  • Laptop herunterfahren und wieder einschalten
  • Rechtsklick auf Desktop - Eigenschaften - "Konfiguration ändern" und und sich davon überzeugen, dass als Grafikkarte "Western Digital" eingetragen ist.
  • "Abbrechen" und bei "Farbpalette", Eintrag "256 Farben" auswählen und "OK"
  • Rechner neu starten
  • Erscheint die Meldung, dass die Farbauswahl nicht unterstützt wird, die Farbauswahl wiederholen und die Frage nach dem Windows Neustart mit "Nein" beantworten. Anschließend Windows "herunterfahren"
  • Nach erneutem Einschalten stehen die 256 Farben zur Verfügung


Treiber


Weblinks