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	<title>ThinkPad-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-20T15:40:16Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TeX_und_LaTeX&amp;diff=22660</id>
		<title>TeX und LaTeX</title>
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		<updated>2015-01-21T10:58:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Abschnitt etwas umgebaut&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Es ist sicherlich nicht leicht, schnell und ohne Aufwand einen Einstieg in das Textsatzsystem TeX bzw. LaTeX zu finden. Es gibt dennoch viele gute Gründe, LaTeX zu verwenden:&lt;br /&gt;
* Die finale Druckqualität ist hervorragend und auf professionellem Niveau.&lt;br /&gt;
* Die Erstellung eines Dokuments ist sehr flexibel. Um das genaue Layout braucht man sich während der Bearbeitung kaum zu kümmern. Bei Bedarf kann man den Stil des Dokuments am Ende beliebig ändern.&lt;br /&gt;
* Große und komplexe Dokumente wie Bücher mit vielen Kapiteln und Anhängen, Inhalts- und Literarturverzeichnissen etc. sind problemlos zu bewältigen. Auch für das Erstellen von Beamerpräsentationen ist es hervorragend geeignet.&lt;br /&gt;
* Formeln mit verschiedensten Symbolen können leicht und flexibel generiert werden, ebenso Grafiken, Diagramme und Tabellen in höchster Qualität.&lt;br /&gt;
* In manchen wissenschaftlichen Fächern (z. B. Mathematik) gehört es zum Standard. Für viele Fächer stehen Spezialpakete zur Verfügung, z. B. für Musik (Notensatz) und Linguistik.&lt;br /&gt;
Im folgenden sollen ein paar Tipps und Tricks genannt werden. Obwohl Tex und Latex auf allen Plattformen laufen, beschränkt sich das folgende auf Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= TeX Live =&lt;br /&gt;
Das TeX-System besteht aus unzähligen Dateien und Paketen, von denen man in der Regel nur ein Grundsystem von einigen Paketen benötigt. Das derzeit verbreitetste Gesamtsystem ist sicherlich [http://tug.org/texlive/ Tex Live]. Leider werden bei vielen Linux-Distributionen nur sehr alte Versionen mitgeliefert. (Beim aktuellen (Sommer 2012) Ubuntu 12.04 ist es Texlive 2009, bei Fedora 17 sogar Texlive 2007.) Es gibt keinen Grund, nicht die neueste Version zu installieren. Das ist derzeit Texlive 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, wenn man mit einer neuen Linux-Installation gleich das neueste Tex Live installiert. Wenn man schon eine ältere Version installiert hat, scheint es am sichersten, diese vorher komplett zu deinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Fedora 17 == &lt;br /&gt;
Die Paketquelle und das Grundpaket installiert man mit den Kommandos&lt;br /&gt;
  sudo rpm -i http://jnovy.fedorapeople.org/texlive/2012/packages.fc17/texlive-release.noarch.rpm&lt;br /&gt;
  sudo yum clean all&lt;br /&gt;
  sudo yum install texlive&lt;br /&gt;
Bei Bedarf installiert man einzelne Pakete nach. Im PackageKit oder um Yum-Extender kann man sich anschauen, was es alles gibt.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Fedora 18 und höher ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu F17 ist hier Texlive 2012/13 bereits in den Fedora-Paketquellen integriert und man kann die gewünschten Pakete direkt installieren. Alle Paketnamen sind nun von der Form texlive-*.&lt;br /&gt;
Weitere aktuelle Informationen findet man im [http://fedoraproject.org/wiki/Features/TeXLive Fedora Wiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu 12.04 ==&lt;br /&gt;
Bei Ubuntu sieht es so aus:&lt;br /&gt;
  sudo add-apt-repository ppa:texlive-backports/ppa&lt;br /&gt;
  sudo apt-get update&lt;br /&gt;
  sudo apt-get install texlive&lt;br /&gt;
Damit wird eine &amp;quot;anständige Auswahl&amp;quot; installiert. Eine Ansicht der Pakete liefert etwa Synaptic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachen ==&lt;br /&gt;
Durch Installation der (z. B. deutschen) Sprachpakete werden die entsprechenden Trennungsmuster automatisch in die Format-Dateien kompiliert. Man kann im Prinzip beliebig viele Sprachen nebeneinander installieren.&lt;br /&gt;
Fedora:&lt;br /&gt;
  # sudo yum install hyphen-de tex-hyphen-german&lt;br /&gt;
bzw. Ubuntu&lt;br /&gt;
  # sudo apt-get install texlive-lang-german hyphen-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Editoren =&lt;br /&gt;
Prinzipiell kann man in jedem Texteditor einen Latex-Quellcode erzeugen und diesen dann kompilieren. Es gibt aber viele spezielle Programme bzw. Erweiterungen, die mehr Komfort und Unterstützung bieten. &lt;br /&gt;
== Emacs mit AUCTeX ==&lt;br /&gt;
Der Emacs-Editor liefert mit [https://www.gnu.org/software/auctex/ Auctex] eine umfangreiche und komfortable Latex-Erweiterung. Die Installation des GNU Emacs wird hier vorausgesetzt. Mehr als ein&lt;br /&gt;
  sudo yum/apt-get install emacs&lt;br /&gt;
wird nicht benötigt. Die Auctex-Erweiterung installiert man mit &lt;br /&gt;
  sudo yum install emacs-auctex&lt;br /&gt;
(Fedora) bzw. &lt;br /&gt;
  sudo apt-get install auctex&lt;br /&gt;
(Ubuntu). Die Möglichkeiten von AUCTeX sind außerordentlich vielfältig und umfassend. Es beinhaltet u. a. &lt;br /&gt;
* Syntax-Highlighting;&lt;br /&gt;
* Menüs und Tastenkürzel für viele Kommandos;&lt;br /&gt;
* Kompilation und Öffnen des Dokument-Readers direkt aus dem Emacs;&lt;br /&gt;
* Synchronisation zwischen Emacs und PDF-Previewer (SyncTeX);&lt;br /&gt;
* Unterstützung von Bibtex und Biber;&lt;br /&gt;
* Unterstützung zum &amp;quot;Debuggen&amp;quot; von Fehlern;&lt;br /&gt;
* Intelligente Unterstützung zum Arbeiten mit Labels, Inhaltsverzeichnissen, Referenzen, Zitaten und Bibliographien (Teilpaket RefTeX);&lt;br /&gt;
* Die Möglichkeit, sich mathematische Formeln grafisch &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; des Tex-Dokuments anzeigen zu lassen (Teilpaket preview-latex).&lt;br /&gt;
Insbesondere der zuletzt gelistete sogenannte Preview-Style erhöht die Lesbarkeit der .tex-Datei erheblich (auch wenn das Layout deutlich vom Output abweicht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wird hierfür oft (Stand Herbst 2012) eine fehlerhafte Datei preview.el mitgeliefert (v1.284), obwohl ein Patch schon verfügbar ist. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workaround:&#039;&#039;&#039; Die Datei&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/site-lisp/auctex/preview.el&lt;br /&gt;
ersetzt man durch &lt;br /&gt;
[http://cvs.savannah.gnu.org/viewvc/auctex/auctex/preview/preview.el?view=log v1.286].&lt;br /&gt;
Bei &#039;&#039;&#039;Fedora 18&#039;&#039;&#039; ist dieser Workaround nicht mehr nötig; das mitgelieferte preview.el funktioniert sowohl in AUCTeX 11.86 wie auch in der brandneuen Version 11.87 problemlos. (Es mag sein, dass es in Fedora 17 oder Ubuntu ab 12.04 qua Backport inzwischen (Jan. 2013) auch ohne Workaround funktioniert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfigurationsdatei .emacs sollte etwa folgendes (zusätzlich) enthalten:&lt;br /&gt;
  ;;;;Datei .emacs.el im User-Home&lt;br /&gt;
  ;;; Anpassungen für AucTeX&lt;br /&gt;
  (load &amp;quot;auctex.el&amp;quot; nil t t)&lt;br /&gt;
  (load &amp;quot;preview-latex.el&amp;quot; nil t t)&lt;br /&gt;
  (require &#039;tex-site)&lt;br /&gt;
  (setq TeX-auto-save t)&lt;br /&gt;
  (setq TeX-parse-self t)&lt;br /&gt;
  (setq-default TeX-master nil)&lt;br /&gt;
  (setq TeX-PDF-mode t) ;; .pdf statt .dvi per default&lt;br /&gt;
  ;;Zeilenumbruch&lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;LaTeX-mode-hook &#039;turn-on-auto-fill)&lt;br /&gt;
  ;;Syntax Higlight&lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;LaTeX-mode-hook &#039;turn-on-font-lock)&lt;br /&gt;
  ;; Mathe Modus&lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;LaTeX-mode-hook &#039;LaTeX-math-mode)&lt;br /&gt;
  ;;; Anpassungen für RefTeX&lt;br /&gt;
  (require &#039;reftex)&lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;LaTeX-mode-hook &#039;turn-on-reftex) &lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;latex-mode-hook &#039;turn-on-reftex) &lt;br /&gt;
  (setq reftex-plug-into-AUCTeX t)&lt;br /&gt;
  (setq reftex-external-file-finders&lt;br /&gt;
        &#039;((&amp;quot;tex&amp;quot; . &amp;quot;kpsewhich -format=.tex %f&amp;quot;)&lt;br /&gt;
         (&amp;quot;bib&amp;quot; . &amp;quot;kpsewhich -format=.bib %f&amp;quot;)))&lt;br /&gt;
Mit diesen Anpassungen sollte das System dann funktionieren. (Funktionalität verifiziert: Versionen Texlive 2012, AUCTeX 11.86, preview.el 1.286, GNU Emacs 23.3 und 24.1, 24.2 auf Ubuntu 12.04 / Mint 13, Fedora 17 und Fedora 18.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die Ansicht einer Tex-Datei, ohne Preview&lt;br /&gt;
[[Bild:Screenshot_auctex_1.png | 380px]]&lt;br /&gt;
und mit:&lt;br /&gt;
[[Bild:Screenshot_auctex_2.png | 380px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man mit dem Cursor in die Preview-Formel, so sieht man sie wieder im Tex-Code und kann ihn editieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Screenshots findet man [https://www.gnu.org/software/auctex/screenshots.html hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufspüren von Fehlern im Dokument ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet der (La)TeX-Kompiler Syntaxfehler im Dokument, so springt der Cursor bei Klicken auf &amp;quot;Next Error&amp;quot; im Menü oder &lt;br /&gt;
  C-c `&lt;br /&gt;
per Tastatur zum nächsten Fehler und öffnet ein weiteres Fenster mit Kommentaren zu dem Fehler. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Probleme:&#039;&#039;&#039; Diese Funktion scheint sich nicht mit dem hyperref-Paket zu vertragen. Befindet sich&lt;br /&gt;
  \usepackage{hyperref}&lt;br /&gt;
in der Präambel des Dokuments und funktioniert die Fehler-Funktion nicht, so empfiehlt sich eine Auskommentierung obiger Zeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synchronisation ===&lt;br /&gt;
Sehr komfortabel ist die Synchronisation zwischen Editor/Tex-Code und Viewer/Output, d. h. dass man sich im Tex-Dokument und im (PDF-) Previewer jeweils an der gleichen Stelle befindet. Dazu installiert man die Pakete&lt;br /&gt;
  texlive-pdfsync texlive-synctex texlive-synctex-bin&lt;br /&gt;
Zum Tex-Kommando fügt man in AUCTeX bei Command --&amp;gt; TeXing Options den Punkt &amp;quot;Correlate I/O&amp;quot; hinzu bzw. per Tastenkombination&lt;br /&gt;
  C-c C-t C-s&lt;br /&gt;
Dies bewirkt, dass (pdf)latex nun mit der Option --synctex=1 ausgeführt wird. Das folgende Bild zeigt die Aktivierung; im rechten Fenster erkennt man die Option --synctex=1 beim Kompilieren. [[Bild:ScreenShot_auctex_3.png | 420px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kompilieren springt der PDF-Previewer bei &amp;quot;View&amp;quot; bzw.&lt;br /&gt;
  C-c C-c v RET&lt;br /&gt;
an die Stelle, an der sich der Cursor im Emacs befindet, und makiert diese Stelle (Vorwärtssuche). Umgekehrt, ein C-leftmouse Klick im Evince lässt den Cursor im Emacs an die entsprechende Stelle springen (Rückwärtssuche). Test-Referenz: AUCTeX 11.87, Emacs 24.2 und Evince 3.6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzende Bemerkungen ===&lt;br /&gt;
* Manchmal kommt man nicht darum herum, in der AUCTeX-Installation gewisse Emacs-Lisp-Dateien für seine eigenen Bedürfnisse anzupassen. Wenn möglich, sollte man solche Anpassungen in seinem Home-Verzeichnis im .emacs.el vornehmen.&lt;br /&gt;
* Man achte darauf, dass AUCTeX oftmals in verschiedenen Pfaden liegt, etwa&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/site-lisp/auctex/&lt;br /&gt;
aber manchmal auch in Varianten davon wie:&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/23.3/site-lisp/auctex/&lt;br /&gt;
Oft befinden sich Dateien in beiden Verzeichnissen, die dann (teilweise) verlinkt sind. Also darauf achten, die &amp;quot;richtige&amp;quot; .el Datei zu editieren. Weiterhin sollte man beachten, dass meist die entsprechende .elc Datei eingelesen wird; also das Byte-Kompilen nicht vergessen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;: Einstellen des Default-PDF-Previewers (analog DVI-Previewer): beim Texlive 2012 auf Ubuntu befinden sich in&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/site-lisp/auctex/ &lt;br /&gt;
die Dateien tex.el und tex.elc. In tex.el findet man die Zeile&lt;br /&gt;
   (output-pdf &amp;quot;xpdf&amp;quot;)&lt;br /&gt;
Hier kann man &amp;quot;xpdf&amp;quot; etwa durch &amp;quot;Evince&amp;quot; (oder einem anderen Tool) ersetzen, wie es etwa beim Texlive 2012 auf Fedora schon der Fall ist. Man beachte auch, dass das tex.el ein symbolischer Link auf die Datei&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/23.3/site-lisp/auctex/tex.el&lt;br /&gt;
ist. Die entsprechende .elc-Datei liegt aber ohne Verlinkung im selben Pfad. Sofern diese globale Änderung nicht sinnvoll ist, sollte eine lokale Änderung im .emacs.el die bessere und elegantere Wahl sein. Dazu ruft man im Emacs, der sich im auctex-mode befindet&lt;br /&gt;
  C-h v TeX-view-program-selection&lt;br /&gt;
auf, kann hier die entsprechende Variable ändern (klicken auf &amp;quot;You can customize this variable.&amp;quot;) und abspeichern. Dies bewirkt in der Datei .emacs.el im Home-Verzeichnis (nach Änderung von &amp;quot;xpdf&amp;quot; auf &amp;quot;Evince&amp;quot; die zusätzlichen Zeilen&lt;br /&gt;
  (custom-set-variables&lt;br /&gt;
 ;; custom-set-variables was added by Custom.&lt;br /&gt;
 ;; If you edit it by hand, you could mess it up, so be careful.&lt;br /&gt;
 ;; Your init file should contain only one such instance.&lt;br /&gt;
 ;; If there is more than one, they won&#039;t work right.&lt;br /&gt;
 &#039;(TeX-view-program-selection &lt;br /&gt;
  (quote (((output-dvi style-pstricks) &amp;quot;dvips and gv&amp;quot;) &lt;br /&gt;
  (output-dvi &amp;quot;xdvi&amp;quot;) &lt;br /&gt;
  (output-pdf &amp;quot;Evince&amp;quot;) &lt;br /&gt;
  (output-html &amp;quot;xdg-open&amp;quot;))))&lt;br /&gt;
  )&lt;br /&gt;
die man alternativ natürlich auch per Hand setzen kann.&lt;br /&gt;
* Installiert man sich etwa in Ubuntu aus einem PPA eine neuere Emacs-Version (z. B. derzeit Emacs24 aus ppa:cassou/emacs), so muss man darauf achten, dass die Auctex-Pfade in das entsprechende Emacs-Unterverzeichnis gelegt werden, am besten durch symbolische Links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== LyX ==&lt;br /&gt;
Ein beliebtes Programm zum Erstellen von durch Latex generierten Dokumenten ist [http://www.lyx.org/WebDe.Home LyX]. Hierbei arbeitet man nicht (unbedingt) mit dem Latex-Quellcode, sondern in einer Datei in einem eigenen .lyx-Format. Dies hat Vorteile und Nachteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]] &lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TeX_und_LaTeX&amp;diff=22659</id>
		<title>TeX und LaTeX</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TeX_und_LaTeX&amp;diff=22659"/>
		<updated>2015-01-21T10:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Fedora Abschnitt aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Es ist sicherlich nicht leicht, schnell und ohne Aufwand einen Einstieg in das Textsatzsystem TeX bzw. LaTeX zu finden. Es gibt dennoch viele gute Gründe, LaTeX zu verwenden:&lt;br /&gt;
* Die finale Druckqualität ist hervorragend und auf professionellem Niveau.&lt;br /&gt;
* Die Erstellung eines Dokuments ist sehr flexibel. Um das genaue Layout braucht man sich während der Bearbeitung kaum zu kümmern. Bei Bedarf kann man den Stil des Dokuments am Ende beliebig ändern.&lt;br /&gt;
* Große und komplexe Dokumente wie Bücher mit vielen Kapiteln und Anhängen, Inhalts- und Literarturverzeichnissen etc. sind problemlos zu bewältigen. Auch für das Erstellen von Beamerpräsentationen ist es hervorragend geeignet.&lt;br /&gt;
* Formeln mit verschiedensten Symbolen können leicht und flexibel generiert werden, ebenso Grafiken, Diagramme und Tabellen in höchster Qualität.&lt;br /&gt;
* In manchen wissenschaftlichen Fächern (z. B. Mathematik) gehört es zum Standard. Für viele Fächer stehen Spezialpakete zur Verfügung, z. B. für Musik (Notensatz) und Linguistik.&lt;br /&gt;
Im folgenden sollen ein paar Tipps und Tricks genannt werden. Obwohl Tex und Latex auf allen Plattformen laufen, beschränkt sich das folgende auf Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= TeX Live =&lt;br /&gt;
Das TeX-System besteht aus unzähligen Dateien und Paketen, von denen man in der Regel nur ein Grundsystem von einigen Paketen benötigt. Das derzeit verbreitetste Gesamtsystem ist sicherlich [http://tug.org/texlive/ Tex Live]. Leider werden bei vielen Linux-Distributionen nur sehr alte Versionen mitgeliefert. (Beim aktuellen (Sommer 2012) Ubuntu 12.04 ist es Texlive 2009, bei Fedora 17 sogar Texlive 2007.) Es gibt keinen Grund, nicht die neueste Version zu installieren. Das ist derzeit Texlive 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, wenn man mit einer neuen Linux-Installation gleich das neueste Tex Live installiert. Wenn man schon eine ältere Version installiert hat, scheint es am sichersten, diese vorher komplett zu deinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Fedora 17 == &lt;br /&gt;
Die Paketquelle und das Grundpaket installiert man mit den Kommandos&lt;br /&gt;
  sudo rpm -i http://jnovy.fedorapeople.org/texlive/2012/packages.fc17/texlive-release.noarch.rpm&lt;br /&gt;
  sudo yum clean all&lt;br /&gt;
  sudo yum install texlive&lt;br /&gt;
Bei Bedarf installiert man einzelne Pakete nach. Im PackageKit oder um Yum-Extender kann man sich anschauen, was es alles gibt.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Fedora 18 und höher ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu F17 ist hier Texlive 2012/13 bereits in den Fedora-Paketquellen integriert und man kann die gewünschten Pakete direkt installieren. Alle Paketnamen sind nun von der Form texlive-*.&lt;br /&gt;
Weitere aktuelle Informationen findet man im [http://fedoraproject.org/wiki/Features/TeXLive Fedora Wiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu 12.04 ==&lt;br /&gt;
Bei Ubuntu sieht es so aus:&lt;br /&gt;
  sudo add-apt-repository ppa:texlive-backports/ppa&lt;br /&gt;
  sudo apt-get update&lt;br /&gt;
  sudo apt-get install texlive&lt;br /&gt;
Damit wird eine &amp;quot;anständige Auswahl&amp;quot; installiert. Eine Ansicht der Pakete liefert etwa Synaptic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachen ==&lt;br /&gt;
Durch Installation der (z. B. deutschen) Sprachpakete&lt;br /&gt;
  sudo yum install hyphen-de tex-hyphen-german&lt;br /&gt;
(Fedora 17) bzw.&lt;br /&gt;
  sudo apt-get install texlive-lang-german hyphen-de&lt;br /&gt;
(Ubuntu) werden die entsprechenden Trennungsmuster automatisch in die Format-Dateien kompiliert. Man kann im Prinzip beliebig viele Sprachen nebeneinander installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Editoren =&lt;br /&gt;
Prinzipiell kann man in jedem Texteditor einen Latex-Quellcode erzeugen und diesen dann kompilieren. Es gibt aber viele spezielle Programme bzw. Erweiterungen, die mehr Komfort und Unterstützung bieten. &lt;br /&gt;
== Emacs mit AUCTeX ==&lt;br /&gt;
Der Emacs-Editor liefert mit [https://www.gnu.org/software/auctex/ Auctex] eine umfangreiche und komfortable Latex-Erweiterung. Die Installation des GNU Emacs wird hier vorausgesetzt. Mehr als ein&lt;br /&gt;
  sudo yum/apt-get install emacs&lt;br /&gt;
wird nicht benötigt. Die Auctex-Erweiterung installiert man mit &lt;br /&gt;
  sudo yum install emacs-auctex&lt;br /&gt;
(Fedora) bzw. &lt;br /&gt;
  sudo apt-get install auctex&lt;br /&gt;
(Ubuntu). Die Möglichkeiten von AUCTeX sind außerordentlich vielfältig und umfassend. Es beinhaltet u. a. &lt;br /&gt;
* Syntax-Highlighting;&lt;br /&gt;
* Menüs und Tastenkürzel für viele Kommandos;&lt;br /&gt;
* Kompilation und Öffnen des Dokument-Readers direkt aus dem Emacs;&lt;br /&gt;
* Synchronisation zwischen Emacs und PDF-Previewer (SyncTeX);&lt;br /&gt;
* Unterstützung von Bibtex und Biber;&lt;br /&gt;
* Unterstützung zum &amp;quot;Debuggen&amp;quot; von Fehlern;&lt;br /&gt;
* Intelligente Unterstützung zum Arbeiten mit Labels, Inhaltsverzeichnissen, Referenzen, Zitaten und Bibliographien (Teilpaket RefTeX);&lt;br /&gt;
* Die Möglichkeit, sich mathematische Formeln grafisch &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; des Tex-Dokuments anzeigen zu lassen (Teilpaket preview-latex).&lt;br /&gt;
Insbesondere der zuletzt gelistete sogenannte Preview-Style erhöht die Lesbarkeit der .tex-Datei erheblich (auch wenn das Layout deutlich vom Output abweicht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wird hierfür oft (Stand Herbst 2012) eine fehlerhafte Datei preview.el mitgeliefert (v1.284), obwohl ein Patch schon verfügbar ist. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workaround:&#039;&#039;&#039; Die Datei&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/site-lisp/auctex/preview.el&lt;br /&gt;
ersetzt man durch &lt;br /&gt;
[http://cvs.savannah.gnu.org/viewvc/auctex/auctex/preview/preview.el?view=log v1.286].&lt;br /&gt;
Bei &#039;&#039;&#039;Fedora 18&#039;&#039;&#039; ist dieser Workaround nicht mehr nötig; das mitgelieferte preview.el funktioniert sowohl in AUCTeX 11.86 wie auch in der brandneuen Version 11.87 problemlos. (Es mag sein, dass es in Fedora 17 oder Ubuntu ab 12.04 qua Backport inzwischen (Jan. 2013) auch ohne Workaround funktioniert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfigurationsdatei .emacs sollte etwa folgendes (zusätzlich) enthalten:&lt;br /&gt;
  ;;;;Datei .emacs.el im User-Home&lt;br /&gt;
  ;;; Anpassungen für AucTeX&lt;br /&gt;
  (load &amp;quot;auctex.el&amp;quot; nil t t)&lt;br /&gt;
  (load &amp;quot;preview-latex.el&amp;quot; nil t t)&lt;br /&gt;
  (require &#039;tex-site)&lt;br /&gt;
  (setq TeX-auto-save t)&lt;br /&gt;
  (setq TeX-parse-self t)&lt;br /&gt;
  (setq-default TeX-master nil)&lt;br /&gt;
  (setq TeX-PDF-mode t) ;; .pdf statt .dvi per default&lt;br /&gt;
  ;;Zeilenumbruch&lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;LaTeX-mode-hook &#039;turn-on-auto-fill)&lt;br /&gt;
  ;;Syntax Higlight&lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;LaTeX-mode-hook &#039;turn-on-font-lock)&lt;br /&gt;
  ;; Mathe Modus&lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;LaTeX-mode-hook &#039;LaTeX-math-mode)&lt;br /&gt;
  ;;; Anpassungen für RefTeX&lt;br /&gt;
  (require &#039;reftex)&lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;LaTeX-mode-hook &#039;turn-on-reftex) &lt;br /&gt;
  (add-hook &#039;latex-mode-hook &#039;turn-on-reftex) &lt;br /&gt;
  (setq reftex-plug-into-AUCTeX t)&lt;br /&gt;
  (setq reftex-external-file-finders&lt;br /&gt;
        &#039;((&amp;quot;tex&amp;quot; . &amp;quot;kpsewhich -format=.tex %f&amp;quot;)&lt;br /&gt;
         (&amp;quot;bib&amp;quot; . &amp;quot;kpsewhich -format=.bib %f&amp;quot;)))&lt;br /&gt;
Mit diesen Anpassungen sollte das System dann funktionieren. (Funktionalität verifiziert: Versionen Texlive 2012, AUCTeX 11.86, preview.el 1.286, GNU Emacs 23.3 und 24.1, 24.2 auf Ubuntu 12.04 / Mint 13, Fedora 17 und Fedora 18.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die Ansicht einer Tex-Datei, ohne Preview&lt;br /&gt;
[[Bild:Screenshot_auctex_1.png | 380px]]&lt;br /&gt;
und mit:&lt;br /&gt;
[[Bild:Screenshot_auctex_2.png | 380px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man mit dem Cursor in die Preview-Formel, so sieht man sie wieder im Tex-Code und kann ihn editieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Screenshots findet man [https://www.gnu.org/software/auctex/screenshots.html hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufspüren von Fehlern im Dokument ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet der (La)TeX-Kompiler Syntaxfehler im Dokument, so springt der Cursor bei Klicken auf &amp;quot;Next Error&amp;quot; im Menü oder &lt;br /&gt;
  C-c `&lt;br /&gt;
per Tastatur zum nächsten Fehler und öffnet ein weiteres Fenster mit Kommentaren zu dem Fehler. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Probleme:&#039;&#039;&#039; Diese Funktion scheint sich nicht mit dem hyperref-Paket zu vertragen. Befindet sich&lt;br /&gt;
  \usepackage{hyperref}&lt;br /&gt;
in der Präambel des Dokuments und funktioniert die Fehler-Funktion nicht, so empfiehlt sich eine Auskommentierung obiger Zeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synchronisation ===&lt;br /&gt;
Sehr komfortabel ist die Synchronisation zwischen Editor/Tex-Code und Viewer/Output, d. h. dass man sich im Tex-Dokument und im (PDF-) Previewer jeweils an der gleichen Stelle befindet. Dazu installiert man die Pakete&lt;br /&gt;
  texlive-pdfsync texlive-synctex texlive-synctex-bin&lt;br /&gt;
Zum Tex-Kommando fügt man in AUCTeX bei Command --&amp;gt; TeXing Options den Punkt &amp;quot;Correlate I/O&amp;quot; hinzu bzw. per Tastenkombination&lt;br /&gt;
  C-c C-t C-s&lt;br /&gt;
Dies bewirkt, dass (pdf)latex nun mit der Option --synctex=1 ausgeführt wird. Das folgende Bild zeigt die Aktivierung; im rechten Fenster erkennt man die Option --synctex=1 beim Kompilieren. [[Bild:ScreenShot_auctex_3.png | 420px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kompilieren springt der PDF-Previewer bei &amp;quot;View&amp;quot; bzw.&lt;br /&gt;
  C-c C-c v RET&lt;br /&gt;
an die Stelle, an der sich der Cursor im Emacs befindet, und makiert diese Stelle (Vorwärtssuche). Umgekehrt, ein C-leftmouse Klick im Evince lässt den Cursor im Emacs an die entsprechende Stelle springen (Rückwärtssuche). Test-Referenz: AUCTeX 11.87, Emacs 24.2 und Evince 3.6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzende Bemerkungen ===&lt;br /&gt;
* Manchmal kommt man nicht darum herum, in der AUCTeX-Installation gewisse Emacs-Lisp-Dateien für seine eigenen Bedürfnisse anzupassen. Wenn möglich, sollte man solche Anpassungen in seinem Home-Verzeichnis im .emacs.el vornehmen.&lt;br /&gt;
* Man achte darauf, dass AUCTeX oftmals in verschiedenen Pfaden liegt, etwa&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/site-lisp/auctex/&lt;br /&gt;
aber manchmal auch in Varianten davon wie:&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/23.3/site-lisp/auctex/&lt;br /&gt;
Oft befinden sich Dateien in beiden Verzeichnissen, die dann (teilweise) verlinkt sind. Also darauf achten, die &amp;quot;richtige&amp;quot; .el Datei zu editieren. Weiterhin sollte man beachten, dass meist die entsprechende .elc Datei eingelesen wird; also das Byte-Kompilen nicht vergessen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;: Einstellen des Default-PDF-Previewers (analog DVI-Previewer): beim Texlive 2012 auf Ubuntu befinden sich in&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/site-lisp/auctex/ &lt;br /&gt;
die Dateien tex.el und tex.elc. In tex.el findet man die Zeile&lt;br /&gt;
   (output-pdf &amp;quot;xpdf&amp;quot;)&lt;br /&gt;
Hier kann man &amp;quot;xpdf&amp;quot; etwa durch &amp;quot;Evince&amp;quot; (oder einem anderen Tool) ersetzen, wie es etwa beim Texlive 2012 auf Fedora schon der Fall ist. Man beachte auch, dass das tex.el ein symbolischer Link auf die Datei&lt;br /&gt;
  /usr/share/emacs/23.3/site-lisp/auctex/tex.el&lt;br /&gt;
ist. Die entsprechende .elc-Datei liegt aber ohne Verlinkung im selben Pfad. Sofern diese globale Änderung nicht sinnvoll ist, sollte eine lokale Änderung im .emacs.el die bessere und elegantere Wahl sein. Dazu ruft man im Emacs, der sich im auctex-mode befindet&lt;br /&gt;
  C-h v TeX-view-program-selection&lt;br /&gt;
auf, kann hier die entsprechende Variable ändern (klicken auf &amp;quot;You can customize this variable.&amp;quot;) und abspeichern. Dies bewirkt in der Datei .emacs.el im Home-Verzeichnis (nach Änderung von &amp;quot;xpdf&amp;quot; auf &amp;quot;Evince&amp;quot; die zusätzlichen Zeilen&lt;br /&gt;
  (custom-set-variables&lt;br /&gt;
 ;; custom-set-variables was added by Custom.&lt;br /&gt;
 ;; If you edit it by hand, you could mess it up, so be careful.&lt;br /&gt;
 ;; Your init file should contain only one such instance.&lt;br /&gt;
 ;; If there is more than one, they won&#039;t work right.&lt;br /&gt;
 &#039;(TeX-view-program-selection &lt;br /&gt;
  (quote (((output-dvi style-pstricks) &amp;quot;dvips and gv&amp;quot;) &lt;br /&gt;
  (output-dvi &amp;quot;xdvi&amp;quot;) &lt;br /&gt;
  (output-pdf &amp;quot;Evince&amp;quot;) &lt;br /&gt;
  (output-html &amp;quot;xdg-open&amp;quot;))))&lt;br /&gt;
  )&lt;br /&gt;
die man alternativ natürlich auch per Hand setzen kann.&lt;br /&gt;
* Installiert man sich etwa in Ubuntu aus einem PPA eine neuere Emacs-Version (z. B. derzeit Emacs24 aus ppa:cassou/emacs), so muss man darauf achten, dass die Auctex-Pfade in das entsprechende Emacs-Unterverzeichnis gelegt werden, am besten durch symbolische Links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== LyX ==&lt;br /&gt;
Ein beliebtes Programm zum Erstellen von durch Latex generierten Dokumenten ist [http://www.lyx.org/WebDe.Home LyX]. Hierbei arbeitet man nicht (unbedingt) mit dem Latex-Quellcode, sondern in einer Datei in einem eigenen .lyx-Format. Dies hat Vorteile und Nachteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]] &lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22658</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22658"/>
		<updated>2015-01-21T10:31:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Tippfehler Groß-Kleinschreibung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;&#039;&#039;&#039;sudo&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 # sudo yum update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 # sudo yum -y install flash-plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # sudo mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 # sudo cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 # cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 # sudo mkfontdir&lt;br /&gt;
 # sudo mkfontscale&lt;br /&gt;
 # sudo fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
 # sudo chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 # sudo package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 # sudo sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 # sudo nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 # sudo dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vordefinierte Nutzergruppen ===&lt;br /&gt;
In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux standardmäßig aktiv, wobei der User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
 # sudo semanage user -l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&lt;br /&gt;
 # sudo semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiedliche Modi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &lt;br /&gt;
 # sudo setenforce Permissive #bzw. &lt;br /&gt;
 # sudo setenforce Enforcing&lt;br /&gt;
kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &lt;br /&gt;
 # sudo semodule --list &lt;br /&gt;
anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. Eine Übersicht erhält man so:&lt;br /&gt;
 # sudo getsebool -a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 # sudo getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 # sudo togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 # sudo setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sandbox ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesicherten Umgebung öffnen. Hierzu muss das Paket &#039;&#039;&#039;policycoreutils-python&#039;&#039;&#039; installiert sein.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings einen [http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046 Workaround] für dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 # sudo modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 # sudo echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 # sudo chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 # sudo yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 # sudo yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  #  sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms thinkfan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen. Seit Fedora 19 ist es in den offiziellen Repos enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # sudo yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Danach sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # sudo thinkfan -n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # sudo systemctl start thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # sudo systemctl enable thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # sudo yum install @development-tools&lt;br /&gt;
 # sudo yum install fedora-packager dkms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 #  sudo yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # sudo echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22657</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22657"/>
		<updated>2015-01-21T10:22:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: SELinux überarbeitet, Fehler behoben und Hinweis für Sandboxing eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;&#039;&#039;&#039;sudo&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 # sudo yum update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 # sudo yum -y install flash-plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # sudo mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 # sudo cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 # cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 # sudo mkfontdir&lt;br /&gt;
 # sudo mkfontscale&lt;br /&gt;
 # sudo fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
 # sudo chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 # sudo package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 # sudo sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 # sudo nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 # sudo dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vordefinierte Nutzergruppen ===&lt;br /&gt;
In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux standardmäßig aktiv, wobei der User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
 # sudo semanage user -l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&lt;br /&gt;
 # sudo semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiedliche Modi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &lt;br /&gt;
 # sudo setenforce permissive #bzw. &lt;br /&gt;
 # sudo setenforce enforcing&lt;br /&gt;
kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &lt;br /&gt;
 # sudo semodule --list &lt;br /&gt;
anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. Eine Übersicht erhält man so:&lt;br /&gt;
 # sudo getsebool -a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 # sudo getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 # sudo togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 # sudo setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sandbox ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesicherten Umgebung öffnen. Hierzu muss das Paket &#039;&#039;&#039;policycoreutils-python&#039;&#039;&#039; installiert sein.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings einen [http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046 Workaround] für dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 # sudo modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 # sudo echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 # sudo chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 # sudo yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 # sudo yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  #  sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms thinkfan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen. Seit Fedora 19 ist es in den offiziellen Repos enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # sudo yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Danach sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # sudo thinkfan -n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # sudo systemctl start thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # sudo systemctl enable thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # sudo yum install @development-tools&lt;br /&gt;
 # sudo yum install fedora-packager dkms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 #  sudo yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # sudo echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22656</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22656"/>
		<updated>2015-01-21T10:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Windows-Schriftarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;&#039;&#039;&#039;sudo&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 # sudo yum update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 # sudo yum -y install flash-plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # sudo mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 # sudo cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 # cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 # sudo mkfontdir&lt;br /&gt;
 # sudo mkfontscale&lt;br /&gt;
 # sudo fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
 # sudo chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 # sudo package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 # sudo sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 # sudo nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 # sudo dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
 # sudo semanage user -l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&lt;br /&gt;
 # sudo semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &lt;br /&gt;
 # sudo semodule --list &lt;br /&gt;
anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. Eine Übersicht erhält man so:&lt;br /&gt;
 # sudo getsebool -a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 # sudo getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 # sudo togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 # sudo setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesicherten Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings einen [http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046 Workaround] für dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 # sudo modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 # sudo echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 # sudo chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 # sudo yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 # sudo yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  #  sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms thinkfan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen. Seit Fedora 19 ist es in den offiziellen Repos enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # sudo yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Danach sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # sudo thinkfan -n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # sudo systemctl start thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # sudo systemctl enable thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # sudo yum install @development-tools&lt;br /&gt;
 # sudo yum install fedora-packager dkms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 #  sudo yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # sudo echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22655</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22655"/>
		<updated>2015-01-21T10:10:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Befehlszeilen vereinheitlicht und Rechtschreibfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;&#039;&#039;&#039;sudo&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 # sudo yum update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 # sudo yum -y install flash-plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
 # sudo chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 # sudo package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 # sudo sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 # sudo nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 # sudo dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
 # sudo semanage user -l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&lt;br /&gt;
 # sudo semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &lt;br /&gt;
 # sudo semodule --list &lt;br /&gt;
anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. Eine Übersicht erhält man so:&lt;br /&gt;
 # sudo getsebool -a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 # sudo getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 # sudo togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 # sudo setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesicherten Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings einen [http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046 Workaround] für dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 # sudo modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 # sudo echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 # sudo chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 # sudo yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 # sudo yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  #  sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms thinkfan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen. Seit Fedora 19 ist es in den offiziellen Repos enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # sudo yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Danach sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # sudo thinkfan -n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # sudo systemctl start thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # sudo systemctl enable thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # sudo yum install @development-tools&lt;br /&gt;
 # sudo yum install fedora-packager dkms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 #  sudo yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # sudo echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22654</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22654"/>
		<updated>2015-01-21T09:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: sudo durch su -c ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 su -c &amp;quot;yum update&amp;quot;&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &amp;quot;yum -y install flash-plugin&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  su -c &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms thinkfan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen. Seit Fedora 19 ist es in den offiziellen Repos enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Danach sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;thinkfan -n&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22653</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22653"/>
		<updated>2015-01-21T09:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: sudo durch su -c ersetzt - the fedora way ;)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 su -c &amp;quot;yum update&amp;quot;&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  su -c &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms thinkfan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen. Seit Fedora 19 ist es in den offiziellen Repos enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Danach sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;thinkfan -n&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22652</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22652"/>
		<updated>2015-01-21T09:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Befehlszeile für root geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  su -c &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms thinkfan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen. Seit Fedora 19 ist es in den offiziellen Repos enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Danach sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;thinkfan -n&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22651</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22651"/>
		<updated>2015-01-21T09:55:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms thinkfan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen. Seit Fedora 19 ist es in den offiziellen Repos enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Danach sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;thinkfan -n&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22650</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22650"/>
		<updated>2015-01-21T09:54:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Thinkfan: Fehler korrigiert sowie weiterer Testhinweis dazu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms thinkfan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen. Seit Fedora 19 ist es in den offiziellen Repos enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;thinkfan -n&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22649</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22649"/>
		<updated>2015-01-21T09:53:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Lüftersteuerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* seit Fedora 19 ist tinkfan in den offiziellen Repos vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun sollte man die Funktionsfähigkeit der Konfiguration testen:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;thinkfan -n&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22648</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22648"/>
		<updated>2015-01-21T09:51:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Umgebaut und weitere Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intel WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dieses Verhalten lässt sich aber anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Karte man hat, verrät &lt;br /&gt;
 lspci |grep Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Blink-Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv werden die neuen Modi durch neuladen des Moduls bzw. Neustart des Rechners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] (seit Fedora 19 ist tinkfan in den Repos vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22647</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22647"/>
		<updated>2015-01-21T09:48:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Aktualisiert für neue Wlan Karten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/modules.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern (root erforderlich):&lt;br /&gt;
 # no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
bzw. für Intel Wlan Karten neuer als 3945:&lt;br /&gt;
 options iwlwifi led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Modi lassen sich so nachschlagen:&lt;br /&gt;
 modinfo iwlwifi |grep led_mode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] (seit Fedora 19 ist tinkfan in den Repos vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22646</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22646"/>
		<updated>2015-01-21T09:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: rc.local Abschnitt korrigiert - service muss aktiviert werden.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod +x /etc/rc.d/rc.local &amp;amp;&amp;amp; systemctl enable rc-local.service&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] (seit Fedora 19 ist tinkfan in den Repos vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22645</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22645"/>
		<updated>2015-01-21T09:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Relative haltlose Behauptung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] (seit Fedora 19 ist tinkfan in den Repos vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=22644</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
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		<updated>2015-01-21T09:38:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Beschreibung aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fedora 21 gibt es ein neues Namensschema, denn es wird unterschieden nach der &amp;quot;Workstation&amp;quot;, &amp;quot;Server&amp;quot;, und &amp;quot;Cloud&amp;quot; Version. Für Endanwender ist im Regelfall die Workstation Variante die richtige. Die verschiedenen &amp;quot;Spins&amp;quot; gibt es weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise erscheint zweimal im Jahr eine neue Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis zum Erscheinen der übernächsten Version mit Updates versorgt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora aktualisieren. Letzteres ist meistens ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer häufige Updates scheut, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Fehler auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und insbesondere LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] (seit Fedora 19 ist tinkfan in den Repos vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Thinkfan&amp;diff=22643</id>
		<title>Thinkfan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Thinkfan&amp;diff=22643"/>
		<updated>2015-01-21T09:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: Probleme mit T61 eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung für Linux. Dieser Artikel beschreibt Installation und Konfiguration für Debian und Ubuntu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Ab &lt;br /&gt;
* Ubuntu 10.04 &amp;quot;Lucid Lynx&amp;quot; bzw. &lt;br /&gt;
* Debian 6.0 &amp;quot;Squeeze&amp;quot;&lt;br /&gt;
ist thinkfan in den Paketquellen der Distribution enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nicht unterstützte ThinkPad-Modelle ==&lt;br /&gt;
Bei folgenden Modellen ist keine Lüftersteuerung möglich:&lt;br /&gt;
* SL300/400/500-Reihe: keine Unterstützung für thinkpad_acpi&lt;br /&gt;
* E330/E530, L440, S531: &#039;&#039;&#039;/proc/acpi/ibm/fan&#039;&#039;&#039; ohne Funktion, keine Rückmeldung der Lüfterdrehzahl (=0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== Paket installieren ===&lt;br /&gt;
Man installiert das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;thinkfan&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
entweder mit der Paketverwaltung oder im Terminal&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install thinkfan&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;code&amp;gt;sudo&amp;lt;/code&amp;gt; ist nur für Ubuntu nötig; bei Debian ruft man alle Kommandos stattdessen aus einer Root-Shell auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== thinkpad_acpi konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Damit die Lüftersteuerung funktioniert, muß das Kernelmodul &#039;&#039;&#039;thinkpad_acpi&#039;&#039;&#039; mit der Option &amp;lt;code&amp;gt;fan_control=1&amp;lt;/code&amp;gt; geladen werden. Die dafür notwendige Konfigurationsdatei erzeugt man mittels&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;options thinkpad_acpi fan_control=1&amp;quot; | sudo tee /etc/modprobe.d/thinkfan.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend lädt man das Modul neu&lt;br /&gt;
 sudo modprobe -rv thinkpad_acpi&lt;br /&gt;
 sudo modprobe -v thinkpad_acpi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; falls der erste Befehl mit der Meldung &#039;&#039;&amp;quot;modprobe: FATAL: Module thinkpad_acpi is in use&amp;quot;&#039;&#039; fehlschlägt, startet man einfach das ThinkPad neu, um das Modul mit der geänderten Konfiguration zu laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Automatischer Start ===&lt;br /&gt;
Um thinkfan bei Systemstart automatisch zu aktivieren, ist die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/thinkfan&#039;&#039;&#039; mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor Root-Rechten zu editieren] und in der folgenden Zeile das &amp;lt;code&amp;gt;no&amp;lt;/code&amp;gt; durch ein &amp;lt;code&amp;gt;yes&amp;lt;/code&amp;gt; zu ersetzen:&lt;br /&gt;
 START=yes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Ab Debian 8.0 Jessie muss zusätzlich zu den o.g. Punkten noch der Dienst automatisch gestartet werden. Dies geschieht durch folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
 systemctl enable thinkfan.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Temperaturschwellen konfigurieren ===&lt;br /&gt;
thinkfan besitzt keine GUI. Die Temperaturschwellen werden über die Textdatei &#039;&#039;&#039;/etc/thinkfan.conf&#039;&#039;&#039; konfiguriert. Die vorgegebenen Schwellen sollten mit jedem ThinkPad funktionieren. Auf Wunsch kann die Datei [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor mit Root-Rechten editiert] werden. Beispiel für eine angepasste Datei (für X200):&lt;br /&gt;
 (0,	0,	42)&lt;br /&gt;
 (1,	40,	47)&lt;br /&gt;
 (2,	45,	52)&lt;br /&gt;
 (3,	50,	57)&lt;br /&gt;
 (4,	55,	62)&lt;br /&gt;
 (5,	60,	67)&lt;br /&gt;
 (6,	65,	72)&lt;br /&gt;
 (7,	70,	77)&lt;br /&gt;
 (127,	75,	32767) # Wichtig: diese Zeile (127 = &amp;quot;disengaged&amp;quot; d.h. ungeregelt) sorgt für volle Lüfterdrehzahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Zeile besteht aus drei Werten - deren Bedeutung ist (von links nach rechts):&lt;br /&gt;
* Lüfterlevel 0 (aus) - 7 (max.), 127 (&amp;quot;disengaged&amp;quot;, d.h. volle Pulle ohne Regelung)&lt;br /&gt;
* Temperatur bei deren Erreichen in absteigender Richtung der Lüfterlevel um 1 veringert wird&lt;br /&gt;
* Temperatur bei deren Erreichen in aufsteigender Richtung der Lüfterlevel um 1 erhöht wird&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; berücksichtigt wird jeweils nur der höchste Wert aller konfigurierten Temperatursensoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einrichten der Schwellen kann der thinkfan-Dämon manuell gestartet werden&lt;br /&gt;
 sudo /etc/init.d/thinkfan start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Temperatursensoren mit Offsets versehen ===&lt;br /&gt;
Wie oben beschrieben, richtet sich thinkfan immer nach der höchsten Temperatur aus den vorhandenen Sensoren. Möchte man einzelne Sensoren stärker gewichten, so versieht man sie mit einem Offset. Dazu nimmt man eine sensors-Zeile vor den Schwelleneinstellungen auf. Im Beispiel werden zum Wert des 2., 9. und 10. Sensors jeweils 5°C addiert:&lt;br /&gt;
 sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 5, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 5, 5)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Warnung:&amp;lt;/u&amp;gt; Offsets sollten nur mit der gebotenen Vorsicht eingesetzt und die Einstellungen unbedingt per Testbetrieb (s.u.) überprüfen werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; negative Offsets funktionieren hier nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelverhalten ===&lt;br /&gt;
Sollte thinkfan allzu schnell zwischen den Lüfterstufen hin und her springen, kann man &#039;&#039;&#039;/etc/default/thinkfan&#039;&#039;&#039; anpassen:&lt;br /&gt;
 DAEMON_ARGS=&amp;quot;-q -b 1 -s 3&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bedeutung der Optionen:&lt;br /&gt;
* -b – der sog. &amp;quot;Bias&amp;quot; (Default: 5) dient dazu die Reaktionsgeschwindigkeit bei schnell steigender Temperatur zu verbessern&lt;br /&gt;
* -s – maximale Zeit (in Sekunden) zwischen zwei Temperaturmessungen (Default: 5)&lt;br /&gt;
Einzelheiten stehen in der [http://manpages.ubuntu.com/manpages/precise/man1/thinkfan.1.html Manpage].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Temperaturen anzeigen ===&lt;br /&gt;
Bei ThinkPads zeigt man die Werte aller Temperatursensoren mit&lt;br /&gt;
 cat /proc/acpi/ibm/thermal&lt;br /&gt;
an. Der erste Wert ist stets die CPU. Die Zuordnung der weiteren Sensoren hängt vom jeweiligen Modell ab. Einzelheiten findet man [http://www.thinkwiki.org/wiki/Thermal_sensors hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testbetrieb ==&lt;br /&gt;
Um die Wirkung der vorgenommenen Einstellungen direkt beobachten zu können, stoppt man zuerst den im Hintergrund laufenden thinkfan-Dämon&lt;br /&gt;
 sudo /etc/init.d/thinkfan stop&lt;br /&gt;
Anschließend wird thinkfan im Vordergrund gestartet per&lt;br /&gt;
 sudo thinkfan -n&lt;br /&gt;
Es erscheint folgende fortlaufende Ausgabe (Beispiel)&lt;br /&gt;
 WARNING: Using default temperature inputs in /proc/acpi/ibm/thermal.&lt;br /&gt;
 WARNING: You have not provided any correction values for any sensor, and your fan will only start at 55 °C. This can be dangerous for your hard drive.&lt;br /&gt;
 Config as read from /etc/thinkfan.conf:&lt;br /&gt;
 Fan level	Low	High&lt;br /&gt;
  0		0	55&lt;br /&gt;
  1		48	60&lt;br /&gt;
  2		50	61&lt;br /&gt;
  3		52	63&lt;br /&gt;
  4		56	65&lt;br /&gt;
  5		59	66&lt;br /&gt;
  7		63	32767&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 sleeptime=5, temp=50, last_temp=0, biased_temp=50 -&amp;gt; level=1&lt;br /&gt;
 sleeptime=5, temp=60, last_temp=59, biased_temp=60 -&amp;gt; level=2&lt;br /&gt;
 sleeptime=5, temp=61, last_temp=60, biased_temp=61 -&amp;gt; level=3&lt;br /&gt;
 sleeptime=5, temp=52, last_temp=53, biased_temp=52 -&amp;gt; level=2&lt;br /&gt;
 sleeptime=5, temp=50, last_temp=51, biased_temp=50 -&amp;gt; level=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Strg+C kann der Test beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problembehebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keine Funktion auf Edge E520 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut diesem [http://forum.ubuntuusers.de/topic/thinkpad-edge-e520-lueftersteuerung-funktionie/2/ Thread] auf [http://forum.ubuntuusers.de/] kann man den Lüfter nicht über&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/proc/acpi/ibm/fan steuern&#039;&#039;&#039; steuern, solange die dedizierte Grafikkarte aktiv ist. Abhilfe schafft das Deaktivieren des Radeon-Grafikschips im BIOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keine Funktion auf X220, T420(s) seit Ubuntu 11.04 / Kernel 2.6.38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis: dieser Abschnitt trifft nicht auf das L420 zu.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; beim manuellen Start von thinkfan per&lt;br /&gt;
 sudo /etc/init.d/thinkfan start&lt;br /&gt;
erscheint folgender Output&lt;br /&gt;
 /proc/acpi/ibm/thermal: No such file or directory&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ursache:&amp;lt;/u&amp;gt; die Datei &#039;&#039;&#039;/proc/acpi/ibm/thermal&#039;&#039;&#039; existiert bei den betroffenen Modellen nicht mehr. Die Temperatursensoren sind an eine andere Stelle im Sysfs umgezogen und thinkfan erkennt sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösung:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Ermittlung der verfügbaren Temperatursensoren ist zunächst das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;lm-sensors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
zu installieren. Anschließend startet man die Erkennung mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 sudo sensors-detect&lt;br /&gt;
Alle Nachfragen des Programms (bis auf die letzte) können mit &amp;lt;Enter&amp;gt; (YES) bestätigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Frage des Programms &#039;&#039;&amp;quot;Do you want to add these lines automatically to /etc/modules? (yes/NO)&amp;quot;&#039;&#039; beantwortet man mit  &amp;lt;code&amp;gt;yes&amp;lt;/code&amp;gt; &amp;lt;Enter&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächsten Schritt lädt man die von sensors-detect ermittelten Kernelmodule mit&lt;br /&gt;
 sudo start module-init-tools             # Ubuntu&lt;br /&gt;
 sudo /etc/init.d/module-init-tools start # Debian&lt;br /&gt;
oder wahlweise mit einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können die verfügbaren Temperatursensoren mit folgendem Kommando angezeigt werden:&lt;br /&gt;
 find /sys/devices -type f -name &amp;quot;temp*_input&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabezeilen nimmt mit man einem vorangestellten &amp;lt;code&amp;gt;sensor&amp;lt;/code&amp;gt; in &#039;&#039;&#039;/etc/thinkfan.conf&#039;&#039;&#039; auf (vor den Temperaturschwellen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel (T420s):&lt;br /&gt;
 sensor /sys/devices/platform/coretemp.0/temp1_input&lt;br /&gt;
 sensor /sys/devices/platform/coretemp.2/temp1_input&lt;br /&gt;
 sensor /sys/devices/virtual/hwmon/hwmon0/temp1_input&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Werte der Temperatursensoren kann man mit&lt;br /&gt;
 sensors&lt;br /&gt;
anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; da Sandy-Bridge-Prozessoren (und Nachfolger) sich recht schnell aufheizen, kann es nützlich sein das [[Thinkfan#Regelverhalten|Regelverhalten]] anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keine Funktion auf T61 ===&lt;br /&gt;
Thinkfan funktioniert seit Version 0.8 u.U. auf dem T61 nicht korrekt.&lt;br /&gt;
Das lässt sich per &lt;br /&gt;
 thinkfan -n&lt;br /&gt;
sehen, denn es setzt keinerlei Regelung ein. Das kann schnell zum Hitzetod führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft ein Downgrade auf Version 0.7.3, die funktioniert einwandfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkfan.sourceforge.net/ Projekt-Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://sourceforge.net/p/thinkfan/discussion/905018 Offizielles Support Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkpad-forum.de/threads/90602-T41-Ubuntu-10.04-L%C3%BCftersteurung?p=839913&amp;amp;viewfull=1#post839913 Thinkpad-Forum] - Installationsanleitung) von jetronic (3. Beitrag&lt;br /&gt;
* [http://thinkpad-forum.de/threads/113946-Ubuntu-mit-neuem-X220-%C3%BCber-WLAN?p=1086988&amp;amp;viewfull=1#post1086988 Thinkpad-Forum] - Ausgangspunkt für die Umgehungslösung von unattached (57. Beitrag)&lt;br /&gt;
* [http://thinkpad-forum.de/threads/114638-Thinkfan-bei-neuen-Thinkpads-benutzen?p=1094434&amp;amp;viewfull=1#post1094434 ThinkPad-Forum] - Hinweis zu sensors-detect von Miko (7. Beitrag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Debian]] &lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]] &lt;br /&gt;
[[Category:Lüftersteuerung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=21187</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=21187"/>
		<updated>2014-01-21T14:56:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Lüftersteuerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] (seit Fedora 19 ist tinkfan in den Repos vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es muss nur die /etc/thinkfan.conf nach der Anleitung im Artikel [[Thinkfan]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=21186</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=21186"/>
		<updated>2014-01-21T14:48:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Lüftersteuerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base / gstreamer1-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good / streamer1-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad / streamer1-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free / gstreamer1-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly / gstreamer1-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen (ab Nautilus 3.6):====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv, wobei der default User aber dem SELinux-Benutzer unconfined_u zugeordnet ist  &#039;&#039;&#039;id -Z&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das heisst, es sind nur einige wenige Selinux Policies aktiv. Mehr Sicherheit gewinnt man, wenn man den eigenen User einen vordefinierten SElinux-Benutzer wie user_u oder staff_u zuordnet.&lt;br /&gt;
Vordefinierte SElinux-Benutzer lassen sich mit:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage user -l&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
anzeigen. Die Zuordnung kann man mit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;semanage login --add --seuser staff_u --range s0 USER&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ändern. Nachteil ist, dass dadurch auch die Anzahl der Selinux-Fehlermeldungen steigt. Der Benutzer muss öfters entscheiden, welche Meldungen wie kritisch sind. Deshalb setzt die Änderung schon etwas Erfahrung im Umgang mit Selinux voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] (seit Fedora 19 ist tinkfan in den Repos vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach erfolgter Konfiguration wird thinkfan gestartet:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl start thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Damit es beim Systemstart automatisch geladen wird, muss man den Dienst noch aktivieren:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;systemctl enable thinkfan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20214</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20214"/>
		<updated>2013-05-26T15:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs [http://www.linux-phc.org/wiki/doku.php?id=intel_processors unterstützt:]&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile/Pentium M&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20213</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20213"/>
		<updated>2013-05-26T15:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/crypttab&#039;&#039;&#039; am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind Root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren]]. Danach ein &lt;br /&gt;
 chmod 755 -R /lib/firmware/gobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen|Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Kernel-Bootoptionen|Dokumentation]] übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als Root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul tp-smapi setzen. Bei neueren Modellen ab X220, T420/520 sowie L430/L530 mit dem Kernel-Modul acpi-call und dem Script [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP bringt tpacpi-bat bereits mit und wählt automatisch die richtige Methode tp-smapi oder tpacpi-bat/acpi-call aus. Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; [[TLP_Einstellungen#Akku|eingestellt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== tp-smapi / acpi-call ====&lt;br /&gt;
Für tp-smapi und acpi-call sind akmod-rpm im TLP-Repository zu finden, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Von PHC werden folgende Intel CPUs unterstützt:&lt;br /&gt;
* Centrino Mobile&lt;br /&gt;
* Core/Core2&lt;br /&gt;
* Core i*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20194</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20194"/>
		<updated>2013-05-25T08:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20191</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20191"/>
		<updated>2013-05-24T13:33:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &#039;blacklist acpi_cpufreq&#039; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20190</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20190"/>
		<updated>2013-05-24T13:32:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nicht mehr das urpsprüngliche Modul acpi-cpufreq, sondern phc-intel geladen wird, muss ersteres auf eine Blacklist, beispielsweise so:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;echo &amp;quot;blacklist acpi_cpufreq&amp;quot; &amp;gt;&amp;gt; /etc/modprobe.d/blacklist.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20188</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20188"/>
		<updated>2013-05-21T11:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird zukünftig anstelle des Moduls acpi-cpufreq das Modul phc-intel geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20187</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20187"/>
		<updated>2013-05-21T11:37:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1 vom 05.05.2013).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird das Module acpi-cpufreq durch phc-intel ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20186</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20186"/>
		<updated>2013-05-21T11:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird das Module acpi-cpufreq durch phc-intel ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20185</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20185"/>
		<updated>2013-05-21T11:35:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden das Module acpi-cpufreq durch phc-intel ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]]. Bei zukünftigen Kernel Updates wird das Modul automatisch neu gebaut und es ist keine weitere Aktion nötig, sofern die Kompatibilität gewahrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20184</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20184"/>
		<updated>2013-05-21T11:31:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Lüftersteuerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie im Artikel zu [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20183</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20183"/>
		<updated>2013-05-21T11:29:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* TP Smapi / ACPI-Call */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie in [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20182</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20182"/>
		<updated>2013-05-21T11:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* TLP */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_17_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie in [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20181</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20181"/>
		<updated>2013-05-21T11:28:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* TP Smapi / ACPI-Call */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie in [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20180</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20180"/>
		<updated>2013-05-21T11:28:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* TLP */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_höher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe: [[TLP_Einstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie in [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20179</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20179"/>
		<updated>2013-05-21T11:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Lüftersteuerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fertige rpm Pakete gibt es [http://pkgs.org/download/thinkfan hier] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiert wird per&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall thinkfan*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konfiguration läuft wie in [[Thinkfan]] beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20175</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20175"/>
		<updated>2013-05-20T09:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Lüftersteuerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ladet euch das passende rpm-Paket von dieser Website herunter: http://pkgs.org/download/thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Terminal &#039;&#039;sudo gedit /etc/thinkfan.conf&#039;&#039; aufrufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den kompletten Inhalt löschen und durch folgenden ersetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 # thinkfan 0.7 example config file&lt;br /&gt;
 # ================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ATTENTION: There is only very basic sanity checking on the configuration.&lt;br /&gt;
 # That means you can set your temperature limits as insane as you like. You&lt;br /&gt;
 # can do anything stupid, e.g. turn off your fan when your CPU reaches 70°C.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # That&#039;s why this program is called THINKfan: You gotta think for yourself.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IBM/Lenovo Thinkpads (thinkpad_acpi, /proc/acpi/ibm)&lt;br /&gt;
 # ====================================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IMPORTANT:&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # To keep your HD from overheating, you have to specify a correction value for&lt;br /&gt;
 # the sensor that has the HD&#039;s temperature. You need to do this because&lt;br /&gt;
 # thinkfan uses only the highest temperature it can find in the system, and&lt;br /&gt;
 # that&#039;ll most likely never be your HD, as most HDs are already out of spec&lt;br /&gt;
 # when they reach 55 °C.&lt;br /&gt;
 # Correction values are applied from left to right in the same order as the&lt;br /&gt;
 # temperatures are read from the file.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # For example:&lt;br /&gt;
 # sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 0, 10)&lt;br /&gt;
 # will add a fixed value of 10 °C the 3rd value read from that file. Check out&lt;br /&gt;
 # http://www.thinkwiki.org/wiki/Thermal_Sensors to find out how much you may&lt;br /&gt;
 # want to add to certain temperatures.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 #  Syntax:&lt;br /&gt;
 #  (LEVEL, LOW, HIGH)&lt;br /&gt;
 #  LEVEL is the fan level to use (0-7 with thinkpad_acpi)&lt;br /&gt;
 #  LOW is the temperature at which to step down to the previous level&lt;br /&gt;
 #  HIGH is the temperature at which to step up to the next level&lt;br /&gt;
 #  All numbers are integers.&lt;br /&gt;
 # &lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # I use this on my T61p:&lt;br /&gt;
 #sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 10, 15, 2, 10, 5, 0, 3, 0, 3)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 (0,	0,	55)&lt;br /&gt;
 (1,	48,	60)&lt;br /&gt;
 (2,	50,	61)&lt;br /&gt;
 (3,	52,	63)&lt;br /&gt;
 (4,	56,	65)&lt;br /&gt;
 (5,	59,	66)&lt;br /&gt;
 (7,	63,	32767)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rechner neustarten&lt;br /&gt;
* Temperatur mit  cat /proc/acpi/ibm/thermal überwachen und testen ob ThinkFan funktioniert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20174</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20174"/>
		<updated>2013-05-20T09:53:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Lüftersteuerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ladet euch das passende rpm-Paket von dieser Website herunter: http://pkgs.org/download/thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Terminal &#039;&#039;sudo gedit /etc/thinkfan.conf&#039;&#039; aufrufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den kompletten Inhalt löschen und durch die folgenden ersetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 # thinkfan 0.7 example config file&lt;br /&gt;
 # ================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ATTENTION: There is only very basic sanity checking on the configuration.&lt;br /&gt;
 # That means you can set your temperature limits as insane as you like. You&lt;br /&gt;
 # can do anything stupid, e.g. turn off your fan when your CPU reaches 70°C.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # That&#039;s why this program is called THINKfan: You gotta think for yourself.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IBM/Lenovo Thinkpads (thinkpad_acpi, /proc/acpi/ibm)&lt;br /&gt;
 # ====================================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IMPORTANT:&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # To keep your HD from overheating, you have to specify a correction value for&lt;br /&gt;
 # the sensor that has the HD&#039;s temperature. You need to do this because&lt;br /&gt;
 # thinkfan uses only the highest temperature it can find in the system, and&lt;br /&gt;
 # that&#039;ll most likely never be your HD, as most HDs are already out of spec&lt;br /&gt;
 # when they reach 55 °C.&lt;br /&gt;
 # Correction values are applied from left to right in the same order as the&lt;br /&gt;
 # temperatures are read from the file.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # For example:&lt;br /&gt;
 # sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 0, 10)&lt;br /&gt;
 # will add a fixed value of 10 °C the 3rd value read from that file. Check out&lt;br /&gt;
 # http://www.thinkwiki.org/wiki/Thermal_Sensors to find out how much you may&lt;br /&gt;
 # want to add to certain temperatures.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 #  Syntax:&lt;br /&gt;
 #  (LEVEL, LOW, HIGH)&lt;br /&gt;
 #  LEVEL is the fan level to use (0-7 with thinkpad_acpi)&lt;br /&gt;
 #  LOW is the temperature at which to step down to the previous level&lt;br /&gt;
 #  HIGH is the temperature at which to step up to the next level&lt;br /&gt;
 #  All numbers are integers.&lt;br /&gt;
 # &lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # I use this on my T61p:&lt;br /&gt;
 #sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 10, 15, 2, 10, 5, 0, 3, 0, 3)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 (0,	0,	55)&lt;br /&gt;
 (1,	48,	60)&lt;br /&gt;
 (2,	50,	61)&lt;br /&gt;
 (3,	52,	63)&lt;br /&gt;
 (4,	56,	65)&lt;br /&gt;
 (5,	59,	66)&lt;br /&gt;
 (7,	63,	32767)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rechner neustarten&lt;br /&gt;
* Temperatur mit  cat /proc/acpi/ibm/thermal überwachen und testen ob ThinkFan funktioniert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP - Linux Stromsparen|TLP]] und [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20172</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20172"/>
		<updated>2013-05-20T09:46:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ladet euch das passende rpm-Paket von dieser Website herunter: http://pkgs.org/download/thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Terminal &#039;&#039;sudo gedit /etc/thinkfan.conf&#039;&#039; aufrufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den kompletten Inhalt löschen und durch die folgenden ersetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 # thinkfan 0.7 example config file&lt;br /&gt;
 # ================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ATTENTION: There is only very basic sanity checking on the configuration.&lt;br /&gt;
 # That means you can set your temperature limits as insane as you like. You&lt;br /&gt;
 # can do anything stupid, e.g. turn off your fan when your CPU reaches 70°C.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # That&#039;s why this program is called THINKfan: You gotta think for yourself.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IBM/Lenovo Thinkpads (thinkpad_acpi, /proc/acpi/ibm)&lt;br /&gt;
 # ====================================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IMPORTANT:&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # To keep your HD from overheating, you have to specify a correction value for&lt;br /&gt;
 # the sensor that has the HD&#039;s temperature. You need to do this because&lt;br /&gt;
 # thinkfan uses only the highest temperature it can find in the system, and&lt;br /&gt;
 # that&#039;ll most likely never be your HD, as most HDs are already out of spec&lt;br /&gt;
 # when they reach 55 °C.&lt;br /&gt;
 # Correction values are applied from left to right in the same order as the&lt;br /&gt;
 # temperatures are read from the file.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # For example:&lt;br /&gt;
 # sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 0, 10)&lt;br /&gt;
 # will add a fixed value of 10 °C the 3rd value read from that file. Check out&lt;br /&gt;
 # http://www.thinkwiki.org/wiki/Thermal_Sensors to find out how much you may&lt;br /&gt;
 # want to add to certain temperatures.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 #  Syntax:&lt;br /&gt;
 #  (LEVEL, LOW, HIGH)&lt;br /&gt;
 #  LEVEL is the fan level to use (0-7 with thinkpad_acpi)&lt;br /&gt;
 #  LOW is the temperature at which to step down to the previous level&lt;br /&gt;
 #  HIGH is the temperature at which to step up to the next level&lt;br /&gt;
 #  All numbers are integers.&lt;br /&gt;
 # &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # I use this on my T61p:&lt;br /&gt;
 #sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 10, 15, 2, 10, 5, 0, 3, 0, 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (0,	0,	55)&lt;br /&gt;
 (1,	48,	60)&lt;br /&gt;
 (2,	50,	61)&lt;br /&gt;
 (3,	52,	63)&lt;br /&gt;
 (4,	56,	65)&lt;br /&gt;
 (5,	59,	66)&lt;br /&gt;
 (7,	63,	32767)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rechner neustarten&lt;br /&gt;
* Temperatur mit  cat /proc/acpi/ibm/thermal überwachen und testen ob ThinkFan funktioniert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP_-_Linux_Stromsparen]] und [[TLP_Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20171</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20171"/>
		<updated>2013-05-20T09:44:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Datei rc.local anlegen: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt Folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ladet euch das passende rpm-Paket von dieser Website herunter: http://pkgs.org/download/thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Terminal &#039;&#039;sudo gedit /etc/thinkfan.conf&#039;&#039; aufrufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den kompletten Inhalt löschen und durch die folgenden ersetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 # thinkfan 0.7 example config file&lt;br /&gt;
 # ================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ATTENTION: There is only very basic sanity checking on the configuration.&lt;br /&gt;
 # That means you can set your temperature limits as insane as you like. You&lt;br /&gt;
 # can do anything stupid, e.g. turn off your fan when your CPU reaches 70°C.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # That&#039;s why this program is called THINKfan: You gotta think for yourself.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IBM/Lenovo Thinkpads (thinkpad_acpi, /proc/acpi/ibm)&lt;br /&gt;
 # ====================================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IMPORTANT:&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # To keep your HD from overheating, you have to specify a correction value for&lt;br /&gt;
 # the sensor that has the HD&#039;s temperature. You need to do this because&lt;br /&gt;
 # thinkfan uses only the highest temperature it can find in the system, and&lt;br /&gt;
 # that&#039;ll most likely never be your HD, as most HDs are already out of spec&lt;br /&gt;
 # when they reach 55 °C.&lt;br /&gt;
 # Correction values are applied from left to right in the same order as the&lt;br /&gt;
 # temperatures are read from the file.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # For example:&lt;br /&gt;
 # sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 0, 10)&lt;br /&gt;
 # will add a fixed value of 10 °C the 3rd value read from that file. Check out&lt;br /&gt;
 # http://www.thinkwiki.org/wiki/Thermal_Sensors to find out how much you may&lt;br /&gt;
 # want to add to certain temperatures.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 #  Syntax:&lt;br /&gt;
 #  (LEVEL, LOW, HIGH)&lt;br /&gt;
 #  LEVEL is the fan level to use (0-7 with thinkpad_acpi)&lt;br /&gt;
 #  LOW is the temperature at which to step down to the previous level&lt;br /&gt;
 #  HIGH is the temperature at which to step up to the next level&lt;br /&gt;
 #  All numbers are integers.&lt;br /&gt;
 # &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # I use this on my T61p:&lt;br /&gt;
 #sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 10, 15, 2, 10, 5, 0, 3, 0, 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (0,	0,	55)&lt;br /&gt;
 (1,	48,	60)&lt;br /&gt;
 (2,	50,	61)&lt;br /&gt;
 (3,	52,	63)&lt;br /&gt;
 (4,	56,	65)&lt;br /&gt;
 (5,	59,	66)&lt;br /&gt;
 (7,	63,	32767)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rechner neustarten&lt;br /&gt;
* Temperatur mit  cat /proc/acpi/ibm/thermal überwachen und testen ob ThinkFan funktioniert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP_-_Linux_Stromsparen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20170</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20170"/>
		<updated>2013-05-20T09:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* SELinux */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux, die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora, wie auch z.B. Debian, SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer, aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ladet euch das passende rpm-Paket von dieser Website herunter: http://pkgs.org/download/thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Terminal &#039;&#039;sudo gedit /etc/thinkfan.conf&#039;&#039; aufrufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den kompletten Inhalt löschen und durch die folgenden ersetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 # thinkfan 0.7 example config file&lt;br /&gt;
 # ================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ATTENTION: There is only very basic sanity checking on the configuration.&lt;br /&gt;
 # That means you can set your temperature limits as insane as you like. You&lt;br /&gt;
 # can do anything stupid, e.g. turn off your fan when your CPU reaches 70°C.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # That&#039;s why this program is called THINKfan: You gotta think for yourself.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IBM/Lenovo Thinkpads (thinkpad_acpi, /proc/acpi/ibm)&lt;br /&gt;
 # ====================================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IMPORTANT:&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # To keep your HD from overheating, you have to specify a correction value for&lt;br /&gt;
 # the sensor that has the HD&#039;s temperature. You need to do this because&lt;br /&gt;
 # thinkfan uses only the highest temperature it can find in the system, and&lt;br /&gt;
 # that&#039;ll most likely never be your HD, as most HDs are already out of spec&lt;br /&gt;
 # when they reach 55 °C.&lt;br /&gt;
 # Correction values are applied from left to right in the same order as the&lt;br /&gt;
 # temperatures are read from the file.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # For example:&lt;br /&gt;
 # sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 0, 10)&lt;br /&gt;
 # will add a fixed value of 10 °C the 3rd value read from that file. Check out&lt;br /&gt;
 # http://www.thinkwiki.org/wiki/Thermal_Sensors to find out how much you may&lt;br /&gt;
 # want to add to certain temperatures.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 #  Syntax:&lt;br /&gt;
 #  (LEVEL, LOW, HIGH)&lt;br /&gt;
 #  LEVEL is the fan level to use (0-7 with thinkpad_acpi)&lt;br /&gt;
 #  LOW is the temperature at which to step down to the previous level&lt;br /&gt;
 #  HIGH is the temperature at which to step up to the next level&lt;br /&gt;
 #  All numbers are integers.&lt;br /&gt;
 # &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # I use this on my T61p:&lt;br /&gt;
 #sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 10, 15, 2, 10, 5, 0, 3, 0, 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (0,	0,	55)&lt;br /&gt;
 (1,	48,	60)&lt;br /&gt;
 (2,	50,	61)&lt;br /&gt;
 (3,	52,	63)&lt;br /&gt;
 (4,	56,	65)&lt;br /&gt;
 (5,	59,	66)&lt;br /&gt;
 (7,	63,	32767)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rechner neustarten&lt;br /&gt;
* Temperatur mit  cat /proc/acpi/ibm/thermal überwachen und testen ob ThinkFan funktioniert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP_-_Linux_Stromsparen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20169</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20169"/>
		<updated>2013-05-20T09:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Undervolting */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora wie auch z.B. Debian SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ladet euch das passende rpm-Paket von dieser Website herunter: http://pkgs.org/download/thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Terminal &#039;&#039;sudo gedit /etc/thinkfan.conf&#039;&#039; aufrufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den kompletten Inhalt löschen und durch die folgenden ersetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 # thinkfan 0.7 example config file&lt;br /&gt;
 # ================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ATTENTION: There is only very basic sanity checking on the configuration.&lt;br /&gt;
 # That means you can set your temperature limits as insane as you like. You&lt;br /&gt;
 # can do anything stupid, e.g. turn off your fan when your CPU reaches 70°C.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # That&#039;s why this program is called THINKfan: You gotta think for yourself.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IBM/Lenovo Thinkpads (thinkpad_acpi, /proc/acpi/ibm)&lt;br /&gt;
 # ====================================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IMPORTANT:&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # To keep your HD from overheating, you have to specify a correction value for&lt;br /&gt;
 # the sensor that has the HD&#039;s temperature. You need to do this because&lt;br /&gt;
 # thinkfan uses only the highest temperature it can find in the system, and&lt;br /&gt;
 # that&#039;ll most likely never be your HD, as most HDs are already out of spec&lt;br /&gt;
 # when they reach 55 °C.&lt;br /&gt;
 # Correction values are applied from left to right in the same order as the&lt;br /&gt;
 # temperatures are read from the file.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # For example:&lt;br /&gt;
 # sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 0, 10)&lt;br /&gt;
 # will add a fixed value of 10 °C the 3rd value read from that file. Check out&lt;br /&gt;
 # http://www.thinkwiki.org/wiki/Thermal_Sensors to find out how much you may&lt;br /&gt;
 # want to add to certain temperatures.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 #  Syntax:&lt;br /&gt;
 #  (LEVEL, LOW, HIGH)&lt;br /&gt;
 #  LEVEL is the fan level to use (0-7 with thinkpad_acpi)&lt;br /&gt;
 #  LOW is the temperature at which to step down to the previous level&lt;br /&gt;
 #  HIGH is the temperature at which to step up to the next level&lt;br /&gt;
 #  All numbers are integers.&lt;br /&gt;
 # &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # I use this on my T61p:&lt;br /&gt;
 #sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 10, 15, 2, 10, 5, 0, 3, 0, 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (0,	0,	55)&lt;br /&gt;
 (1,	48,	60)&lt;br /&gt;
 (2,	50,	61)&lt;br /&gt;
 (3,	52,	63)&lt;br /&gt;
 (4,	56,	65)&lt;br /&gt;
 (5,	59,	66)&lt;br /&gt;
 (7,	63,	32767)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rechner neustarten&lt;br /&gt;
* Temperatur mit  cat /proc/acpi/ibm/thermal überwachen und testen ob ThinkFan funktioniert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP_-_Linux_Stromsparen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20168</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=20168"/>
		<updated>2013-05-20T09:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Fedora bildet die Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa RHEL Derivate wie CentOS und Scientific Linux oder z.b. Debian und Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwendungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Datei rc.local anlegen:====&lt;br /&gt;
Die Datei rc.local dient dazu, Scripte bzw. Programme automatisch beim Start als root auszuführen. Sie wird unter Fedora nicht mehr per default installiert. Möchte man diese nutzen, legt man als root eine Datei /etc/rc.d/rc.local an, öffnet diese mit einem Editor und fügt folgendes ein: &lt;br /&gt;
  #!/bin/bash&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  # an dieser Stelle die Scripte einfügen&lt;br /&gt;
  #&lt;br /&gt;
  exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ist noch ein&lt;br /&gt;
  chmod 700 /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Kernel entfernen (Anzahl=x):====&lt;br /&gt;
 package-cleanup --oldkernels --count=x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alte Pakete im Cache behalten:====&lt;br /&gt;
 sed -i s/keepcache=0/keepcache=1/g /etc/yum.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trim Support für SSD Laufwerke und LUKS Verschlüsselung (ab Fedora 17):====&lt;br /&gt;
Achtung, bitte vor Aktivierung weitere Details und Sicherheitsbedenken lesen:&lt;br /&gt;
http://asalor.blogspot.com/2011/08/trim-dm-crypt-problems.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fügt in die Datei /etc/crypttab am Ende jeder Zeile ein allow-discards hinzu. Beispiel:&lt;br /&gt;
 nano /etc/crypttab&lt;br /&gt;
 luks-12345678-1234-1234-1234-12345678 UUID=12345678-1234-1234-1234-12345678 none allow-discards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend initramfs neu bauen mit:&lt;br /&gt;
 dracut -f -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Screencast Recording start/stop unter Gnome 3:====&lt;br /&gt;
[STRG]+[Alt]+[Shift]+[R]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leeres Dokument mit rechter Maustaste erstellen in Nautilus 3.6:====&lt;br /&gt;
In Nautilus: Rechte Maustaste -&amp;gt; Neues Dokument -&amp;gt; Leeres Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion wurde in Nautilus 3.6 deaktiviert und kann wie folgt aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 mkdir -p ~/Templates&lt;br /&gt;
 touch ~/Templates/123.txt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELinux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Ubuntu oder Suse Linux die Apparmor verwenden um das Linux Security Module Framework zu nutzen, verwendet Red Hat/Fedora wie auch z.B. Debian SELinux. Red Hat ist maßgeblich an der Entwicklung von SELinux beteiligt und stellt dafür auch zwei Entwickler bereit. Der Großteil der Entwicklung findet im Kernel statt. SELinux ist im Vergleich zu Apparmor wesentlich komplexer aber dafür flexibler und mächtiger. In der Standardinstallation von Fedora ist SELinux schon per default aktiv. Dadurch bekommen die Entwickler wesentlich mehr Feedback und in neueren Fedora Releases bekommt der Benutzer mittlerweile selten mit, dass SELinux überhaupt läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen in SELinux insgesamt 3 Modes zur Verfügung die über die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/selinux/config&#039;&#039;&#039; konfiguriert werden können:&lt;br /&gt;
* enforcing  - SELinux ist aktiv, der Zugriff wird über die Policies gesteuert&lt;br /&gt;
* disabled   - SELinux ist deaktiviert, nicht empfohlen da damit auch das Relabeling abgeschalten wird&lt;br /&gt;
* permissive - SElinux ist aktiv aber unerlaubter Zugriff wird nur geloggt und nicht blockiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;&#039;setenforce Permissive&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;setenforce Enforcing&#039;&#039;&#039; kann man auch temporär zwischen den Modes hin- und herschalten.&lt;br /&gt;
Die Zugriffskontrolle durch SELinux greift erst nach den herkömmlichen Linux/Unix-Kontrollen. Wird dort ein Vorgang auf Grund von fehlenden Berechtigungen nicht gestattet, wird SELinux erst gar nicht konsultiert. Fedora verwendet per default eine Target Policy, dass heisst es wird nur das eingeschränkt, wo auch ein Policy-Modul definiert wurde. Die Policy beschreibt, welche Prozesse/Programme worauf zugreifen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Policy-Module kann man sich über &#039;&#039;&#039;semodule --list&#039;&#039;&#039; anzeigen lassen. Um Selinux benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Booleans &amp;quot;einfache Schalter&amp;quot; eingeführt um verschiedene Features an bzw. abzuschalten. &#039;&#039;&#039;getsebool -a&#039;&#039;&#039; zeigt eine Übersicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man zum Beispiel verhindern, dass Prozesse auf den Speicherbereich anderer Prozesses zugreifen dürfen, kann man dies mit deny_ptrace wie folgt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temporär:  &lt;br /&gt;
 getsebool -a | grep ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace --&amp;gt; off&lt;br /&gt;
 togglesebool deny_ptrace&lt;br /&gt;
  deny_ptrace: active&lt;br /&gt;
Dauerhaft:&lt;br /&gt;
 setsebool -P deny_ptrace 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux bietet auch eine Sandbox Funktion. Damit kann man verschiedene Anwendungen in einer gesichteren Umgebung öffnen.&lt;br /&gt;
Beispiel für Firefox mit Webzugriff, aktuellem Profil und einer Auflösung von 1024x800:&lt;br /&gt;
 sandbox -X -t sandbox_web_t -W metacity -i /home/$USER/.mozilla -w 1024x800 firefox&lt;br /&gt;
Beispiel für Evince:&lt;br /&gt;
 sandbox -X evince ~/Dokument.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Webcam ===&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der verschiedenen Thinkpad Modelle und der verbauten Webcam findet man hier: [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_camera Thinkwiki Webcam]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Thinkpads mit UVC camera kann einfach das Modul &amp;quot;uvcvideo&amp;quot; geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe -v uvcvideo&lt;br /&gt;
dauerhaft mit:&lt;br /&gt;
 touch /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
 echo uvcvideo &amp;gt; /etc/modules-load.d/uvcvideo.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gobi 2000 ====&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Verzeichnis /lib/firmware/gobi erstellt. Anschliessend muss die richtige Firmware (Dateien: amss.mbn, apps.mbn, UQCN.mbn) in das Verzeichnis kopiert werden, siehe [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Firmware_installieren|Qualcomm Gobi 2000 Firmware installieren ]]. Danach ein chmod 755 -R /lib/firmware/gobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Gobi-Loader installiert werden:&lt;br /&gt;
 yum install gcc rpmdevtools&lt;br /&gt;
 wget http://www.codon.org.uk/~mjg59/tmp/gobi/gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 rpmbuild --rebuild gobi_loader-0.7-1.src.rpm&lt;br /&gt;
 cd /home/$USER/rpmbuild/RPMS/*/&lt;br /&gt;
 yum localinstall --nogpgcheck gobi_loader-0.7-1.*.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Reboot sollte der Treiber geladen sein&lt;br /&gt;
  lsusb | grep Qualcomm&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9204 Qualcomm, Inc.        # Treiber nicht geladen&lt;br /&gt;
  Bus 002 Device 003: ID 05c6:9205 Qualcomm, Inc.        # Treiber geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man die UMTS-Verbindung im Networkmanager einrichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Probleme: einige User berichten von unregelmäßigen Abbrüchen. Es scheint sich hierbei um einen Upstream Bug zu handeln.&lt;br /&gt;
  dmesg | grep disconnect&lt;br /&gt;
  [ 2783.137788] usb 2-1.4: USB disconnect, device number 3&lt;br /&gt;
  [ 2783.138370] qcserial ttyUSB0: Qualcomm USB modem converter now disconnected from ttyUSB0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für folgende Geräte gibt es keinen Linux-Treiber für den FPR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPad X230(i) T430(i) L530 L430&lt;br /&gt;
* 147e:2020 Upek / AuthenTec mit TCD51 Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation und Dokumentation siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen siehe:&lt;br /&gt;
http://thinkwiki.de/TLP_Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernel-Bootoptionen können ebenfalls aus der TLP Dokumentation übernommen werden. Anstatt eines &amp;quot;sudo update-grub&amp;quot; aktiviert man diese als root mit dem Befehl&lt;br /&gt;
  grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im ThinkWiki beschrieben, lassen sich auch unter Fedora die Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neueren Modellen X230(i), T430(i), L530 und L430 mit dem Kernel-Modul &amp;quot;acpi_call&amp;quot; und dem Script tpacpi-bat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Version 0.3.7 unterstützt TLP neben tp_smapi auch acpi_call und tpacpi-bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen können in der TLP-Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TP Smapi / ACPI-Call ====&lt;br /&gt;
Für tp_smapi und und acpi_call sind akmod-rpm im Linrunner Repo zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation siehe: http://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen#Fedora_16_und_h.C3.B6her&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Programms ThinkFan kann man auch unter Fedora seinen Lüfter in Abhängigkeit der Temperatur steuern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ladet euch das passende rpm-Paket von dieser Website herunter: http://pkgs.org/download/thinkfan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Terminal &#039;&#039;sudo gedit /etc/thinkfan.conf&#039;&#039; aufrufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den kompletten Inhalt löschen und durch die folgenden ersetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 # thinkfan 0.7 example config file&lt;br /&gt;
 # ================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ATTENTION: There is only very basic sanity checking on the configuration.&lt;br /&gt;
 # That means you can set your temperature limits as insane as you like. You&lt;br /&gt;
 # can do anything stupid, e.g. turn off your fan when your CPU reaches 70°C.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # That&#039;s why this program is called THINKfan: You gotta think for yourself.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 ######################################################################&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IBM/Lenovo Thinkpads (thinkpad_acpi, /proc/acpi/ibm)&lt;br /&gt;
 # ====================================================&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # IMPORTANT:&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # To keep your HD from overheating, you have to specify a correction value for&lt;br /&gt;
 # the sensor that has the HD&#039;s temperature. You need to do this because&lt;br /&gt;
 # thinkfan uses only the highest temperature it can find in the system, and&lt;br /&gt;
 # that&#039;ll most likely never be your HD, as most HDs are already out of spec&lt;br /&gt;
 # when they reach 55 °C.&lt;br /&gt;
 # Correction values are applied from left to right in the same order as the&lt;br /&gt;
 # temperatures are read from the file.&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # For example:&lt;br /&gt;
 # sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 0, 10)&lt;br /&gt;
 # will add a fixed value of 10 °C the 3rd value read from that file. Check out&lt;br /&gt;
 # http://www.thinkwiki.org/wiki/Thermal_Sensors to find out how much you may&lt;br /&gt;
 # want to add to certain temperatures.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 #  Syntax:&lt;br /&gt;
 #  (LEVEL, LOW, HIGH)&lt;br /&gt;
 #  LEVEL is the fan level to use (0-7 with thinkpad_acpi)&lt;br /&gt;
 #  LOW is the temperature at which to step down to the previous level&lt;br /&gt;
 #  HIGH is the temperature at which to step up to the next level&lt;br /&gt;
 #  All numbers are integers.&lt;br /&gt;
 # &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # I use this on my T61p:&lt;br /&gt;
 #sensor /proc/acpi/ibm/thermal (0, 10, 15, 2, 10, 5, 0, 3, 0, 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (0,	0,	55)&lt;br /&gt;
 (1,	48,	60)&lt;br /&gt;
 (2,	50,	61)&lt;br /&gt;
 (3,	52,	63)&lt;br /&gt;
 (4,	56,	65)&lt;br /&gt;
 (5,	59,	66)&lt;br /&gt;
 (7,	63,	32767)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rechner neustarten&lt;br /&gt;
* Temperatur mit  cat /proc/acpi/ibm/thermal überwachen und testen ob ThinkFan funktioniert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undervolting ===&lt;br /&gt;
Um weiter Strom zu sparen, und die Betriebstemperatur zu senken und damit die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist Undervolting zweckmäßig. Zur Vorbereitung werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install @development-tools&amp;quot;&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum install fedora-packager dkms&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wird von [http://www.linux-phc.org/forum/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=267 hier] der PHC Patch geladen werden (aktuell: rev.9.1).&lt;br /&gt;
Dieser wird nun entpackt und in das Verzeichnis gewechselt:&lt;br /&gt;
 # tar xf phc-intel-pack-rev9.1.tar.bz2&lt;br /&gt;
 # cd phc-intel-pack-rev9.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird ein dkms Paket gebaut und danach installiert:&lt;br /&gt;
 # make dkms_mkrpm&lt;br /&gt;
 # su -c &amp;quot;yum localinstall phc-intel-0.3.2-1dkms.noarch.rpm&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart funktioniert PHC und lässt sich per TLP komfortabel konfigurieren, siehe hierzu [[TLP_-_Linux_Stromsparen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7362</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7362"/>
		<updated>2010-10-01T19:22:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*[http://www.ubuntu.com Ubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.kubuntu.org Kubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.lubuntu.org Lubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;LXDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür, eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD mit Gnome als Desktopumgebung, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum [http://fedoraproject.org/get-fedora Download] bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es sogenannte [http://spins.fedoraproject.org/ &amp;quot;Spins&amp;quot;], die jeweils auch als installierbare Live-CD mit KDE, lxde, oder XFCE4 als Desktopumgebung angeboten werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the-box: &lt;br /&gt;
* integriertes WLAN &lt;br /&gt;
* integriertes LAN &lt;br /&gt;
* integriertes Bluetooth&lt;br /&gt;
* TPM-Chip&lt;br /&gt;
* ATI-, Nvidia- und Intel-Grafik&lt;br /&gt;
* Soundkarte&lt;br /&gt;
* FN-Tastenkombinationen&lt;br /&gt;
* Hibernate / Suspend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht out-of-the-box läuft:&lt;br /&gt;
* Active-Protection (tp-smapi und hdapsd muss nachinstalliert werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* Spass daran hat, auch mal selber Hand am System anzulegen (zweifelhaftes Argument, kein großer Unterschied zu Ubuntu)&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfache Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-ähnlichen Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian oder Ubuntu, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, ähnlich zu Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jeder PKGBUILDs (äquivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildscripts für Pakete, hochladen und warten kann. Diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten und das Paket kompiliert sowie installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7361</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7361"/>
		<updated>2010-10-01T19:20:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Arch Linux */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*[http://www.ubuntu.com Ubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.kubuntu.org Kubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.lubuntu.org Lubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;LXDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür, eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD mit Gnome als Desktopumgebung, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. [[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es sogenannte &amp;quot;Spins&amp;quot;, die jeweils auch als installierbare Live-CD mit KDE, lxde, oder XFCE4 als Desktopumgebung angeboten werden. [[http://spins.fedoraproject.org/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the-box: &lt;br /&gt;
* integriertes WLAN &lt;br /&gt;
* integriertes LAN &lt;br /&gt;
* integriertes Bluetooth&lt;br /&gt;
* TPM-Chip&lt;br /&gt;
* ATI-, Nvidia- und Intel-Grafik&lt;br /&gt;
* Soundkarte&lt;br /&gt;
* FN-Tastenkombinationen&lt;br /&gt;
* Hibernate / Suspend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht out-of-the-box läuft:&lt;br /&gt;
* Active-Protection (tp-smapi und hdapsd muss nachinstalliert werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* Spass daran hat, auch mal selber Hand am System anzulegen (zweifelhaftes Argument, kein großer Unterschied zu Ubuntu)&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfache Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-ähnlichen Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian oder Ubuntu, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, ähnlich zu Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jeder PKGBUILDs (äquivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildscripts für Pakete, hochladen und warten kann. Diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten und das Paket kompiliert sowie installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7360</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7360"/>
		<updated>2010-10-01T19:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Arch Linux */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*[http://www.ubuntu.com Ubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.kubuntu.org Kubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.lubuntu.org Lubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;LXDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür, eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD mit Gnome als Desktopumgebung, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. [[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es sogenannte &amp;quot;Spins&amp;quot;, die jeweils auch als installierbare Live-CD mit KDE, lxde, oder XFCE4 als Desktopumgebung angeboten werden. [[http://spins.fedoraproject.org/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the-box: &lt;br /&gt;
* integriertes WLAN &lt;br /&gt;
* integriertes LAN &lt;br /&gt;
* integriertes Bluetooth&lt;br /&gt;
* TPM-Chip&lt;br /&gt;
* ATI-, Nvidia- und Intel-Grafik&lt;br /&gt;
* Soundkarte&lt;br /&gt;
* FN-Tastenkombinationen&lt;br /&gt;
* Hibernate / Suspend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht out-of-the-box läuft:&lt;br /&gt;
* Active-Protection (tp-smapi und hdapsd muss nachinstalliert werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* Spass daran hat, auch mal selber Hand am System anzulegen (zweifelhaftes Argument, kein großer Unterschied zu Ubuntu)&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfache Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-ähnlichen Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian oder Ubuntu, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, ähnlich zu Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jeder PKGBUILDs (äquivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildscripts für Pakete, hochladen und warten kann. Diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten und das Paket kompiliert sowie installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7359</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7359"/>
		<updated>2010-10-01T19:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Fedora Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*[http://www.ubuntu.com Ubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.kubuntu.org Kubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.lubuntu.org Lubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;LXDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür, eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD mit Gnome als Desktopumgebung, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. [[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es sogenannte &amp;quot;Spins&amp;quot;, die jeweils auch als installierbare Live-CD mit KDE, lxde, oder XFCE4 als Desktopumgebung angeboten werden. [[http://spins.fedoraproject.org/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the-box: &lt;br /&gt;
* integriertes WLAN &lt;br /&gt;
* integriertes LAN &lt;br /&gt;
* integriertes Bluetooth&lt;br /&gt;
* TPM-Chip&lt;br /&gt;
* ATI-, Nvidia- und Intel-Grafik&lt;br /&gt;
* Soundkarte&lt;br /&gt;
* FN-Tastenkombinationen&lt;br /&gt;
* Hibernate / Suspend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht out-of-the-box läuft:&lt;br /&gt;
* Active-Protection (tp-smapi und hdapsd muss nachinstalliert werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* Spass daran hat, auch mal selber Hand am System anzulegen (zweifelhaftes Argument, kein großer Unterschied zu Ubuntu)&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7358</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7358"/>
		<updated>2010-10-01T19:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Thinkpad-Kompatibilität */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*[http://www.ubuntu.com Ubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.kubuntu.org Kubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.lubuntu.org Lubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;LXDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür, eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD mit Gnome als Desktopumgebung, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. [[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es sogenannte &amp;quot;Spins&amp;quot;, die jeweils auch als installierbare Live-CD mit KDE, lxde, oder XFCE4 als Desktopumgebung angeboten werden. [[http://spins.fedoraproject.org/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the-box: &lt;br /&gt;
* integriertes WLAN &lt;br /&gt;
* integriertes LAN &lt;br /&gt;
* integriertes Bluetooth&lt;br /&gt;
* TPM-Chip&lt;br /&gt;
* ATI-, Nvidia- und Intel-Grafik&lt;br /&gt;
* Soundkarte&lt;br /&gt;
* FN-Tastenkombinationen&lt;br /&gt;
* Hibernate / Suspend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht out-of-the-box läuft:&lt;br /&gt;
* Active-Protection (tp-smapi und hdapsd muss nachinstalliert werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7357</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7357"/>
		<updated>2010-10-01T19:10:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*[http://www.ubuntu.com Ubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.kubuntu.org Kubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.lubuntu.org Lubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;LXDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür, eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD mit Gnome als Desktopumgebung, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. [[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es sogenannte &amp;quot;Spins&amp;quot;, die jeweils auch als installierbare Live-CD mit KDE, lxde, oder XFCE4 als Desktopumgebung angeboten werden. [[http://spins.fedoraproject.org/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7356</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7356"/>
		<updated>2010-10-01T19:08:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*[http://www.ubuntu.com Ubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.kubuntu.org Kubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.lubuntu.org Lubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;LXDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür, eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD mit Gnome als Desktopumgebung, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. [[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es sogenannte &amp;quot;Spins&amp;quot;, die jeweils auch als installierbare Live-CD mit KDE, lxde, oder XFCE4 als Desktopumgebung angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7355</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=7355"/>
		<updated>2010-10-01T19:04:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Buddabrod: /* Fedora */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*[http://www.ubuntu.com Ubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.kubuntu.org Kubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.lubuntu.org Lubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;LXDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür, eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Buddabrod</name></author>
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