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	<title>ThinkPad-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-20T16:23:09Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28614</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
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		<updated>2022-10-16T07:04:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: Versionsübersicht aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Kinetic_Kudu/ Ubuntu 22.10 &amp;quot;Kinetic Kudu&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Juli 2023 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Jammy_Jellyfish/ Ubuntu 22.04 LTS &amp;quot;Jammy Jellyfish&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2027 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox (als SNAP-Paket) und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 22.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 LTS &amp;quot;Focal Fossa&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Jammy Jellyfish&amp;quot; wird von &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.ie/de/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; Jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM TRIM] (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch  eingerichtet. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
 sudo apt dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; befindet sich in folgendem Paket. Nähere Informationen unter [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo apt install libdvd-pkg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28466</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28466"/>
		<updated>2021-11-18T18:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Ubuntu 21.04 &amp;quot;Hirsute Hippo&amp;quot; */ durch aktuelle Version ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Impish_Indri/ Ubuntu 21.10 &amp;quot;Impish Indri&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Juli 2022 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 LTS &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 20.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Bionic_Beaver Ubuntu 18.04 LTS &amp;quot;Bionic Beaver&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2023 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; wird von &amp;quot;Bionic Beaver abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.ie/de/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; Jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM TRIM] (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch  eingerichtet. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
 sudo apt dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; befindet sich in folgendem Paket. Nähere Informationen unter [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo apt install libdvd-pkg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28430</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28430"/>
		<updated>2021-09-10T18:34:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: Für aktuelles Release angepasst.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;bookworm&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 11.0 &amp;quot;bullseye&amp;quot; ist am 14. August 2021 offiziell freigegeben worden. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/ die Debian Installationsanleitung] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/apbs04.de.html#preseed-partman Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt update&lt;br /&gt;
 # apt dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliotheken nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install libdvdread4 libdvd-pkg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alt bekannte &amp;quot;libdvdcss2&amp;quot; ist aufgrund rechtlicher Unsicherheiten nicht in den Debian Repositories enthalten! Sie können aber libdvd-pkg installieren, welches &amp;quot;libdvdcss2&amp;quot; herunterlädt, kompiliert, und installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28410</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28410"/>
		<updated>2021-07-16T08:22:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Ubuntu-Version auswählen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Hirsute_Hippo/ Ubuntu 21.04 &amp;quot;Hirsute Hippo&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Januar 2022 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 LTS &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 20.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Bionic_Beaver Ubuntu 18.04 LTS &amp;quot;Bionic Beaver&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2023 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; wird von &amp;quot;Bionic Beaver abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.ie/de/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; Jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM TRIM] (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch  eingerichtet. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
 sudo apt dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; befindet sich in folgendem Paket. Nähere Informationen unter [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo apt install libdvd-pkg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28409</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28409"/>
		<updated>2021-07-16T08:21:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Ubuntu-Version auswählen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Hirsute_Hippo/ Ubuntu 21.04 &amp;quot;Hirsute Hippo&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Januar 2022 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 20.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Bionic_Beaver Ubuntu 18.04 &amp;quot;Bionic Beaver&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2023 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; wird von &amp;quot;Bionic Beaver abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.ie/de/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; Jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM TRIM] (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch  eingerichtet. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
 sudo apt dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; befindet sich in folgendem Paket. Nähere Informationen unter [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo apt install libdvd-pkg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28408</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28408"/>
		<updated>2021-07-16T08:12:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Codecs und Co. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Hirsute_Hippo/ Ubuntu 21.04 &amp;quot;Hirsute Hippo&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Januar 2022 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Groovy_Gorilla/ Ubuntu 20.10 &amp;quot;Groovy Gorilla&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Juli 2021 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf relativ neu Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 20.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Bionic_Beaver Ubuntu 18.04 &amp;quot;Bionic Beaver&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2023 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; wird von &amp;quot;Bionic Beaver abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.ie/de/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; Jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM TRIM] (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch  eingerichtet. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
 sudo apt dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; befindet sich in folgendem Paket. Nähere Informationen unter [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo apt install libdvd-pkg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28407</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28407"/>
		<updated>2021-07-16T08:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Codecs und Co. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Hirsute_Hippo/ Ubuntu 21.04 &amp;quot;Hirsute Hippo&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Januar 2022 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Groovy_Gorilla/ Ubuntu 20.10 &amp;quot;Groovy Gorilla&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Juli 2021 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf relativ neu Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 20.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Bionic_Beaver Ubuntu 18.04 &amp;quot;Bionic Beaver&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2023 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; wird von &amp;quot;Bionic Beaver abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.ie/de/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; Jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM TRIM] (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch  eingerichtet. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
 sudo apt dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; findet sich bei [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28406</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28406"/>
		<updated>2021-07-16T08:08:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Update des Systems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Hirsute_Hippo/ Ubuntu 21.04 &amp;quot;Hirsute Hippo&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Januar 2022 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Groovy_Gorilla/ Ubuntu 20.10 &amp;quot;Groovy Gorilla&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Juli 2021 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf relativ neu Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 20.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Bionic_Beaver Ubuntu 18.04 &amp;quot;Bionic Beaver&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2023 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; wird von &amp;quot;Bionic Beaver abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.ie/de/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; Jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM TRIM] (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch  eingerichtet. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
 sudo apt dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; findet sich bei [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28405</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28405"/>
		<updated>2021-07-16T08:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* TRIM */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Hirsute_Hippo/ Ubuntu 21.04 &amp;quot;Hirsute Hippo&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Januar 2022 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Groovy_Gorilla/ Ubuntu 20.10 &amp;quot;Groovy Gorilla&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Juli 2021 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf relativ neu Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 20.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Bionic_Beaver Ubuntu 18.04 &amp;quot;Bionic Beaver&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2023 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; wird von &amp;quot;Bionic Beaver abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.ie/de/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; Jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM TRIM] (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch  eingerichtet. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; findet sich bei [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28404</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28404"/>
		<updated>2021-07-16T08:02:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Installationsmedien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Hirsute_Hippo/ Ubuntu 21.04 &amp;quot;Hirsute Hippo&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Januar 2022 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Groovy_Gorilla/ Ubuntu 20.10 &amp;quot;Groovy Gorilla&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Juli 2021 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf relativ neu Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 20.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Bionic_Beaver Ubuntu 18.04 &amp;quot;Bionic Beaver&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2023 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; wird von &amp;quot;Bionic Beaver abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.ie/de/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; Jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird TRIM (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM eingerichtet]. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; findet sich bei [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28403</id>
		<title>Ubuntu Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_Schnelleinstieg&amp;diff=28403"/>
		<updated>2021-07-16T07:53:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Ubuntu-Version auswählen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Ubuntu auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das Wiki von [https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite ubuntuusers.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ubuntu-Version auswählen ===&lt;br /&gt;
In diesem Artikel werden nur aktuell gewartete Ubuntu-Versionen betrachtet. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Hirsute_Hippo/ Ubuntu 21.04 &amp;quot;Hirsute Hippo&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Januar 2022 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Groovy_Gorilla/ Ubuntu 20.10 &amp;quot;Groovy Gorilla&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* Wird 9 Monate bis Juli 2021 mit Updates versorgt&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die Wert auf relativ neu Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Focal_Fossa/ Ubuntu 20.04 &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot;] – Empfehlung ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2025 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* Eignet sich für Benutzer, die bis zu 5 Jahre lang ungestört von Versionsupgrades arbeiten möchten und keinen Wert auf allerneueste Versionen von System und Anwendungen legen &lt;br /&gt;
* Firefox und Thunderbird werden dennoch stets auf dem neusten Stand gehalten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Für Neuinstallationen kann man bedenkenlos 20.04 verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://wiki.ubuntuusers.de/Bionic_Beaver Ubuntu 18.04 &amp;quot;Bionic Beaver&amp;quot;] ====&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support LTS (&amp;quot;Long Term Support&amp;quot;)-Version], die bis April 2023 mit Updates versorgt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Auf Grund der neueren LTS Version &amp;quot;Focal Fossas&amp;quot; wird von &amp;quot;Bionic Beaver abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Ubuntu ist in einer 64-bit- (&amp;quot;amd64&amp;quot;, auch für Intel CPUs!) und einer einer 32-bit-Architektur (&amp;quot;i386&amp;quot;, nicht alle Derivate) erhältlich. Als Faustregel gilt, dass man auf 64-bit-fähiger Hardware (ab Intel Core 2) mit mind. 2 GB RAM stets die 64-bit-Architektur installieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desktop ===&lt;br /&gt;
Ubuntu bringt seit 17.10 als Standard-Desktop die [https://wiki.ubuntuusers.de/Gnome Gnome Shell] mit. Der Vorgänger [https://wiki.ubuntuusers.de/Unity Unity] wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren die Derivate:&lt;br /&gt;
* Kubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Plasma KDE Plasma]&lt;br /&gt;
* Xubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/Xfce XFCE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Lubuntu – [https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE LXDE-Desktop] &lt;br /&gt;
* Ubuntu MATE – [https://wiki.ubuntuusers.de/MATE MATE Desktop]&lt;br /&gt;
* Ubuntu Budgie – [https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Budgie Budgie Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau – d.h. Kernel, Treiber und Dienste – ist bei allen *buntus weitgehend gleich. Xubuntu ist besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit bis zu 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere in den Paketquellen verfügbare Desktops listet [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop dieser Artikel] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren (s. oben verlinkte Wiki-Artikel) bzw. wieder [https://wiki.ubuntuusers.de/Desktopumgebung_deinstallieren entfernen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen für Modelle mit Intel Pentium M CPU ===&lt;br /&gt;
Betroffen sind Modelle mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M Pentium M CPU] ohne [http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension PAE]-Fähigkeit&lt;br /&gt;
* R40, R50, R51, R52&lt;br /&gt;
* X31, X32, X40, X41&lt;br /&gt;
* T40, T41, T42, T43 &lt;br /&gt;
* Ausnahme: X41, R52, T43 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_M#Dothan_2 Dothan] mit 533 MHz FSB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: seit Ubuntu 14.04 existiert – für 32-bit-Installationsmedien aller Desktops – die [https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen Bootoption] forcepae. Deren Eingabe beim Start des Installationsmediums ist in [https://help.ubuntu.com/community/PAE dieser Anleitung] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für ThinkPads ist eigentlich nur die Desktop CD ([https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads Download]) relevant, die auch ein vollverschlüsseltes System einrichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation vom USB-Stick geht merklich flotter als von CD/DVD. Aus dem heruntergeladenen ISO-Image erstellt man unter Windows mit [https://rufus.akeo.ie/ Rufus] ([https://www.ubuntu.com/download/help/create-a-usb-stick-on-windows bebilderte Anleitung]) einen bootfähigen USB-Stick. Weitere Hinweise gibt [https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zu Beta-Versionen:&amp;lt;/u&amp;gt; jegliche Entwickler- und Beta-Versionen von Ubuntu bekommen im Laufe der Zeit durch automatische Updates denselben Softwarestand wie die Release-Version. Es ist &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039; nach dem Erscheinen des Release eine Neuinstallation zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang sei auf [https://wiki.ubuntuusers.de/Installation Installation] sowie [https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot Dualboot] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UEFI-Installation ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines UEFI-Systems einschließlich Erzeugen des Bootmediums ist in [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Installieren EFI Installieren] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement EFI Bootmanagement] – Grundlagenartikel bei ubuntuusers&lt;br /&gt;
* [https://help.ubuntu.com/community/UEFI UEFI] – Ubuntu Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen (s. [https://wiki.ubuntuusers.de/Partitionierung#Einteilung-der-Partitionen Einteilung der Partitionen]); so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Aufteilung kann dabei als Anhaltspunkt dienen:&lt;br /&gt;
* System (/ = &amp;quot;root&amp;quot;): 25 GB&lt;br /&gt;
* Swap: RAM-Größe &lt;br /&gt;
* Benutzerdaten (/home): restlicher freier Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zum Swap:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Falls kein Ruhezustand (Hibernation) verwendet werden soll, kann eine kleinere Swap-Größe gewählt werden. Ist genügend RAM vorhanden (&amp;gt;= 4 GB), kann man Swap auch ganz weglassen.&lt;br /&gt;
* Ubuntu 18.04 legt den Swap als Datei in der Systempartition an; diese ist entsprechend zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
==== Alignment ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 sorgt der Installer automatisch für das korrekte Alignment der Partitionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== TRIM ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 wird TRIM (Batched Discard) von der Standardinstallation automatisch [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM eingerichtet]. Weiterführende Lektüre zum Thema findet sich in [https://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsamer Datenzugriff Ubuntu - Windows ===&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Ubuntu-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition für den Datenaustausch ist daher nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Seit 12.10 beherrscht der Installer der Desktop CD die Vollverschlüsselung,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis zum Editieren von Systemdateien:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Das macht man im [https://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo nano DATEINAME&lt;br /&gt;
Grafische Editoren sind in [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man im [http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal Terminal] mit&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get dist-upgrade &lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und im Anschluß das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codecs und Co. ===&lt;br /&gt;
Die MS Core Fonts und diverse Codecs installiert man durch das Metapaket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; – auch für MATE&lt;br /&gt;
bzw. je nach Ubuntu-Variante&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;lubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;xubuntu-restricted-extras&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit der [https://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung Paketverwaltung] oder über die Kommandozeile &lt;br /&gt;
 sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enhaltenen Pakete werden in [https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntu-restricted-extras ubuntu-restricted-extras] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Abspielen von CSS-verschlüsselten DVDs nötige Bibliothek &#039;&#039;&#039;libdvdcss&#039;&#039;&#039; findet sich bei [https://www.videolan.org/developers/libdvdcss.html VideoLAN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung der Hardwareunterstützung ==&lt;br /&gt;
Für die Ubuntu Long Term Support (LTS) Versionen gibt es einen vorgesehenen Weg zur Aktualisierung von Linux Kernel und Grafik-Stack, der im Artikel [[Ubuntu_LTS_Enablement_Stack|Ubuntu LTS Enablement Stack]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 11.10 ist die Scrollfunktion schon in der Standardinstallation aktiv. Für die Einstellung der Empfindlichkeit sei auf den Artikel [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Einstellungen-mit-der-Kommandozeile Trackpoint] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren von Touchpad-Gesten ===&lt;br /&gt;
Einige Touchpad-Gesten wie beispielsweise Pinch-to-zoom oder Drei- und Vierfingergesten funktionieren unter Ubuntu 18.04 LTS im Gegensatz zu Klicks, Scrollen mit einem oder zwei Fingern etc. nicht ab Werk. Um diese zu aktivieren, kann die Ruby-basierte Anwendung [https://github.com/iberianpig/fusuma Fusuma] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist es erforderlich, den aktuellen Benutzer zur &#039;&#039;input&#039;&#039;-Gruppe hinzuzufügen, damit die erforderlichen Berechtigungen zum Lesen der Touchpad-Eingaben vorhanden sind:&lt;br /&gt;
    sudo gpasswd -a $USER input&lt;br /&gt;
Im Anschluss ist es erforderlich, das Gerät neu zu starten oder den aktuellen Benutzer ab- und wieder anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Installation von Fusuma ist es zunächst erforderlich, libinput-tools und Ruby zu installieren. Um mittels Touchpad-Gesten Tastaturshortcuts abzusenden, ist darüber hinaus xdotool erforderlich:&lt;br /&gt;
    sudo apt install libinput-tools ruby xdotool&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma installiert werden:&lt;br /&gt;
    sudo gem install fusuma&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass die Touchpad-Events richtig ankommen, muss im Anschluss der folgende Befehl ausgeführt werden: &lt;br /&gt;
    gsettings set org.gnome.desktop.peripherals.touchpad send-events enabled&lt;br /&gt;
Darüber hinaus muss eine Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;config.yml&#039;&#039;&#039; im Ordner ~/.config/fusuma/ angelegt werden:&lt;br /&gt;
    mkdir -p ~/.config/fusuma        &lt;br /&gt;
    nano ~/.config/fusuma/config.yml&lt;br /&gt;
Diese kann um die gewünschte Konfiguration ergänzt werden. Beispiele für Konfigurationsdateien können z.B. auf der GitHub-Seite des Entwicklers gefunden werden. Es empfiehlt sich, mit den Werten for threshold und interval ein wenig zu experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kann Fusuma gestartet werden:&lt;br /&gt;
    fusuma&lt;br /&gt;
Um es bei jedem Systemstart zu starten, kann es z.B. über die Anwendung &#039;Startprogramme&#039; als solches hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Prinzipiell deaktiviert man das Touchpad in den [https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME3_Systemeinstellungen/  Systemeinstellungen]. Darüber hinaus kann man es bei älteren Modellen per Fn+F8 dauerhaft deaktivieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ nimmt man in die Datei &#039;&#039;&#039;.profile&#039;&#039;&#039; (im Benutzerverzeichnis) am Ende folgende Zeile auf:&lt;br /&gt;
  [ -n &amp;quot;$DISPLAY&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; damit obige Einstellung dauerhaft funktioniert, entfernt man in &#039;&#039;&amp;quot;Systemeinstellungen -&amp;gt; Maus und Touchpad -&amp;gt; Touchpad&amp;quot;&#039;&#039; das Häkchen bei &amp;quot;Touchpad beim Tippen sperren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Ubuntu folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| F-Tasten umschalten&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| Fn+Esc&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautsprecher stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lautstärke leiser/lauter&lt;br /&gt;
| eigene Tasten&lt;br /&gt;
| (Fn+)F2/F3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mikrofon stumm&lt;br /&gt;
| eigene Taste&lt;br /&gt;
| (Fn+)F4&lt;br /&gt;
| seit 14.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm heller/dunkler&lt;br /&gt;
| Fn+Pos1/Ende&lt;br /&gt;
| (Fn+)F6/F5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thinklight/Tastaturbeleuchtung&lt;br /&gt;
| Fn+Bild auf&lt;br /&gt;
| Fn+Leertaste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
| Fn+F2&lt;br /&gt;
| Win+L&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Akkuladestand anzeigen&lt;br /&gt;
| Fn+F3&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
| Fn+F4&lt;br /&gt;
| Fn+4&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S3&amp;quot; oder &amp;quot;Standby&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WLAN&lt;br /&gt;
| Fn+F5&lt;br /&gt;
| (Fn+)F8&lt;br /&gt;
| seit 14.04: Schalten von WLAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bildschirm wechseln&lt;br /&gt;
| Fn+F7&lt;br /&gt;
| (Fn+)F7&lt;br /&gt;
| zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Touchpad an/aus&lt;br /&gt;
| Fn+F8&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Screenshot / nur aktuelles Fenster&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
| Druck / Alt+Druck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Haus aus funktionierende Hotkeys:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! 7-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! 6-Reihen-Tastatur&lt;br /&gt;
! Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Webcam&lt;br /&gt;
| Fn+F6&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
| Fn+F12&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| auch &amp;quot;ACPI S4&amp;quot;, &amp;quot;Ruhezustand&amp;quot; oder &amp;quot;Hibernation&amp;quot; genannt – ist seit Ubuntu 11.10 wegen häufiger Probleme bei nicht [https://www.ubuntu.com/certification/desktop/make/Lenovo/?category=Desktop&amp;amp;category=Laptop zertifizierter Hardware] deaktiviert und muß ggf. vom Benutzer aktiviert werden ([https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI#Ruhezustand-aktivieren Anleitung])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lautstärke-Tasten zeigen kein OSD ====&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen bis einschließlich T60/X60/R52 wird beim Betätigen der Lautstärketasten kein On-Screen-Display (OSD) angezeigt ([https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/357673 LP Bug 357673]). Ist das der Fall, dann schafft die Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;) Abhilfe:&lt;br /&gt;
 echo 0x00fc7fff &amp;gt; /sys/devices/platform/thinkpad_acpi/hotkey_mask&lt;br /&gt;
Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 sudo /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Hier hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
gefolgt von&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 14.04 funktioniert die Taste samt LED in der Standardinstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirmhelligkeit ===&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit Nvidia ====&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des Herstellertreibers läßt sich mit Fn+Pos1/Ende die Helligkeit nicht steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft das Anlegen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/10-nvidia-brightness.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Driver         &amp;quot;nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option         &amp;quot;RegistryDwords&amp;quot; &amp;quot;EnableBrightnessControl=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von Neuanmeldung oder Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit *40 und diverse *30 Modelle ====&lt;br /&gt;
Ab der Ivy-Bridge-Generation (*30) funktionieren aufgrund einer inkompatiblen Änderung des ACPI-BIOS für Windows 8 die Helligkeitstasten nicht mehr richtig. Für viele Modelle wurde das Problem bereits durch Kernelupdates gelöst, für die verbleibenden Problemfälle hilft das Eintragen einer Bootoption in &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_osi=&#039;!Windows 2012&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T440p mit [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#PRIME-und-der-proprietaere-Nvidia-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] funktioniert nach Benutzerberichten unter 14.04 mit&lt;br /&gt;
 GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=&amp;quot;quiet splash &#039;&#039;&#039;acpi_backlight=vendor acpi_osi=Linux&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung ist stets mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
und einem Neustart zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildschirmhelligkeit beim Systemstart ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Symptom:&amp;lt;/u&amp;gt; Ubuntu startet mit minimaler Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steht ein Windows per Dualboot zur Verfügung, so kann man das Problem ursächlich lösen, indem man im Lenovo Energiemanager zunächst die &#039;&#039;&amp;quot;Dynamische Helligkeitssteuerung&amp;quot;&#039;&#039; aktiviert und anschließend wieder deaktiviert (s. Screenshot)&lt;br /&gt;
[[Datei:Em-dynhelligkeit.png|100px|thumb|none|Lenovo Energiemanager]]&lt;br /&gt;
* Unter Linux hilft als Workaround die Aufnahme folgender Zeilen in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden exit 0): &lt;br /&gt;
 # Helligkeit setzen &lt;br /&gt;
 BRIGHTNESS=100 # Wertebereich 0..100 [%]&lt;br /&gt;
 for bl in /sys/class/backlight/*; do&lt;br /&gt;
     if [ -d $bl ]; then&lt;br /&gt;
         echo $(( $(cat $bl/max_brightness) * $BRIGHTNESS / 100 )) &amp;gt; $bl/brightness&lt;br /&gt;
         break&lt;br /&gt;
     fi&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplattenschutz (&amp;quot;Active Protection System&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Festplattenschutz funktioniert nicht mit&lt;br /&gt;
* L-, S-, SL-, Edge-Reihe sowie X100/121e&lt;br /&gt;
* T430(s), T530, W530, X230 sowie alle neueren Modelle (Kernelmodul hdaps lädt nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation, Funktionstest, Fehlerbehebung und Konfigurationsmöglichkeiten sind ausführlich in [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenschutz Festplattenschutz] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Ubuntu unterstützt per [https://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* Ericsson H5321 (USB ID 0dbd:1926) - verbaut u.a. in X230, T430, etc.: Ubuntu 14.04 oder höher verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Herstellertreiber ====&lt;br /&gt;
Bei neueren ThinkPad-Modellen können statt den nach der Installation standardmäßig aktiven quelloffenen Treibern, die proprietären Treiber des Herstellers über die [https://wiki.ubuntuusers.de/Zus%C3%A4tzliche%20Treiber/#Grafische-Benutzeroberflaeche Systemeinstellungen] installiert werden. Diese erhöhen die 3D-Leistung und senken den Stromverbrauch teilweise erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Modelle: &lt;br /&gt;
* Der Dialog für &amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot; erkennt zuverlässig, ob für die betreffende Hardware passende  proprietäre Treiber existieren. Wird in der Liste kein Grafiktreiber angezeigt, so sind nur die bereits &#039;&#039;installierten und automatisch aktiven&#039;&#039; quelloffenen Treiber verwendbar&lt;br /&gt;
* Ältere Modelle: die Hersteller entfernen regelmässig die Unterstützung für ältere Grafikchips aus ihren proprietären Treibern, in diesem Fall zeigt der Zusätzliche-Treiber-Dialog nichts an und es bleibt nur die Verwendung der quelloffenen Treiber.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Von Versuchen ältere Versionen der proprietären Treiber von Hand zu installieren, sollte man Abstand nehmen, da diese wiederum mit aktuellen Kerneln nicht funktionieren (s.u.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* AMD: seit Ubuntu 16.04 ist der proprietäre Treiber fglrx nicht mehr Bestandteil der Distribution&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WARNUNG: von der Installation von Treiber-Downloads direkt von der Herstellerseite wird dringend abgeraten, da sie den Grafik-Stack nachhaltig durcheinanderbringen bzw. keine Grafikanzeige mehr möglich ist (&amp;quot;Blackscreen&amp;quot;) und nicht ohne weiteres zu deinstallieren sind!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/ATI AMD/ATI]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Nvidia Nvidia] (siehe auch [https://www.heise.de/open/meldung/Torvalds-zeigt-Nvidia-den-Stinkefinger-1619616.html Linus&#039; Kommentar])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hybridgrafik ====&lt;br /&gt;
Die Unterstützung von &amp;quot;Switchable-&amp;quot; oder &amp;quot;Hybridgrafik&amp;quot; für Linux ist nach wie vor im Entwicklungstadium und bietet nicht dem Komfort wie unter Windows (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten Ubuntuusers Wiki]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, den gewünschten Grafikchip im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Config -&amp;gt; Display&amp;quot;&#039;&#039; im Feld &#039;&#039;&amp;quot;Graphics Device&amp;quot;&#039;&#039; auszuwählen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Integrated&amp;quot;&#039;&#039; – Intel Chipsatz bzw. Core-i-Prozessor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Discrete&amp;quot;&#039;&#039; – dedizierter Grafikchip von AMD/ATI bzw. Nvidia; dazu ist über &#039;&#039;&amp;quot;Zusätzliche Treiber&amp;quot;&#039;&#039; der jeweilige proprietäre Treiber zu installieren&lt;br /&gt;
Zusätzlich setzt man die nachfolgende Einstellung &#039;&#039;&amp;quot;OS Detection for Switchable Graphics&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039;, um ein automatisches Wiedereinschalten des dedizierten Grafikchips bei neueren Kerneln zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können bei Modellen deren Monitorausgänge mit dem dedizierten Grafikchip verbunden sind im Modus &amp;quot;Integrated&amp;quot; nicht genutzt werden – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nvidia-Optimus =====&lt;br /&gt;
Für Modelle mit Nvidia-Optimus-Grafik sind die Lösungen für die automatische Umschaltung mittlerweile recht ausgereift: &lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber nouveau für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME#Proprietaerer-Treiber-nvidia-prime nvidia-prime] – manuelle Umschaltung mit Neuanmeldung erforderlich; verwendet den proprietären Treiber nvidia für den Nvidia-Chip&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee] – Vorläufer von nvidia-prime, wird seit April 2013 nicht mehr weiterentwickelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Im BIOS &#039;&#039;&amp;quot;Optimus&amp;quot;&#039;&#039; einstellen&lt;br /&gt;
* Bumblebee: extern über DVI oder Displayport (auch am Dock) angeschlossene Monitore können nicht genutzt werden bei Modellen deren digitale Ausgänge nur mit dem Nvidia-Chip verbunden sind (nahezu alle *30 und ältere), da Bumblebee prinzipbedingt den Monitorausgang des Intel-Chips verwendet – VGA ist hingegen mit beiden Grafikchips möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== AMD/ATI =====&lt;br /&gt;
Auch für AMD/ATI existiert eine Lösung:&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME PRIME] – automatische Umschaltung; verwendet den freien Treiber radeon für den AMD-Chip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Problemlösungen ====&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/222532-T495-unter-Ubuntu-erste-Erfahrungen-und-kleinere-Auff%C3%A4lligkeiten?p=2218842&amp;amp;viewfull=1#post2218842 Screen-Tearing beim T495 mit amdgpu Treiber beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerabdruckleser ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerprint GUI (libfprint) ====&lt;br /&gt;
Auf der Seite des [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA] ist eine Liste der unterstützten Leser  zu finden. Bei der Identifikation des eingebauten Lesers hilft der Befehl&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu installieren sind folgende Pakete aus dem [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui Fingerprint GUI PPA]:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;libbsapi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;policykit-1-fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;fingerprint-gui&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:fingerprint/fingerprint-gui&lt;br /&gt;
 sudo apt-get update&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install libbsapi policykit-1-fingerprint-gui fingerprint-gui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; zur Deinstallation bitte unbedingt die Hinweise auf der [https://launchpad.net/~fingerprint/+archive/fingerprint-gui PPA-Seite] beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
[https://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BIOS Updates ===&lt;br /&gt;
* Lenovo stellt für X- und T-Modelle ab der *60er Generation (2016) automatische Firmware Updates per LVFS bereit – [https://thinkpad-forum.de/threads/215260-Linux-Lenovo-stellt-automatische-Firmware-Updates-f%C3%BCr-ThinkPads-per-LVFS-bereit siehe Forumsthread]&lt;br /&gt;
* Für ältere Modelle empfiehlt sich die Installation vom USB-Stick – Anleitung: [https://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux BIOS Update ohne optisches Laufwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haswell Generation – X240, T440(p/s), T540(p), W540, L540 ===&lt;br /&gt;
Diese Hardwaregeneration weist diverse technische Änderungen auf, für die man Ubuntu 18.04 installieren sollte. Die ins Clickpad integrierten TrackPoint-Tasten nimmt man wie [https://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint#Clickpad-der-ThinkPad-40-Modelle hier] beschrieben in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; bei den oben genannten Haswell-Modellen sowie dem neueren X1C kann es durch Installation im UEFI-Modus (Standard bei Ubuntu) zum Defekt (Totalverlust) des Mainboards kommen. Das Problem wurde von Lenovo durch Update des BIOS behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es empfiehlt sich also unbedingt, vor der Installation das BIOS auf den neuesten Stand zu bringen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/open/artikel/UEFI-Linux-kann-aktuelle-Thinkpads-beschaedigen-2105920.html UEFI: Linux kann aktuelle Thinkpads beschädigen], [https://www.heise.de/open/meldung/Linux-killt-Thinkpads-Neue-UEFI-Firmware-beseitigt-Defektgefahr-2120722.html Linux killt Thinkpads: Neue UEFI-Firmware beseitigt Defektgefahr] – Artikel bei heise&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/171339-UEFI-Windows-und-Linux-k%C3%B6nnen-aktuelle-Thinkpads-mit-SSD-besch%C3%A4digen UEFI: Windows und Linux können aktuelle Thinkpads mit SSD beschädigen] – Forumsthread&lt;br /&gt;
* [https://forums.lenovo.com/t5/Linux-Discussion/T540p-BIOS-reliably-bricks-when-installing-Linux/td-p/1390853 T540p BIOS reliably bricks when installing Linux] (englisch) – Thread im Lenovo Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkulaufzeit optimieren mit mit TLP ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung ist unter [https://thinkwiki.de/TLP_-_Linux_Stromsparen TLP - Linux Stromsparen] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/44328-IBM-Add-multitouch-gesture-support-to-a-TouchPad-equipped-laptop?highlight=ibm+add+multitouch+gesture Thread] - Nachrüsten von Multitouch für jedes Touchpad (ehem. aus Linux Specials)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de Ubuntuusers Wiki] – umfassendes Wiki zu Ubuntu mit gut gepflegten Anleitungen&lt;br /&gt;
* [https://thinkwiki.org thinkwiki.org] - &#039;&#039;die&#039;&#039; Quelle für Informationen zu Linux auf dem ThinkPad (Anleitungen leider teilweise veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28402</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28402"/>
		<updated>2021-07-15T10:16:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* DVDs abspielen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden und liegt heute in der Version 10.10 vor. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/ die Debian Installationsanleitung] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/apbs04.de.html#preseed-partman Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt update&lt;br /&gt;
 # apt dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliotheken nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install libdvdread4 libdvd-pkg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alt bekannte &amp;quot;libdvdcss2&amp;quot; ist aufgrund rechtlicher Unsicherheiten nicht in den Debian Repositories enthalten! Sie können aber libdvd-pkg installieren, welches &amp;quot;libdvdcss2&amp;quot; herunterlädt, kompiliert, und installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28401</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28401"/>
		<updated>2021-07-15T09:04:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Flashplayer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden und liegt heute in der Version 10.10 vor. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/ die Debian Installationsanleitung] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/apbs04.de.html#preseed-partman Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt update&lt;br /&gt;
 # apt dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28400</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28400"/>
		<updated>2021-07-15T09:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Firmware */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden und liegt heute in der Version 10.10 vor. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/ die Debian Installationsanleitung] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/apbs04.de.html#preseed-partman Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt update&lt;br /&gt;
 # apt dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28399</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28399"/>
		<updated>2021-07-15T09:02:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Basisinstallation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden und liegt heute in der Version 10.10 vor. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/ die Debian Installationsanleitung] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/apbs04.de.html#preseed-partman Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt update&lt;br /&gt;
 # apt dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28398</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28398"/>
		<updated>2021-07-15T09:00:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Partitionierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden und liegt heute in der Version 10.10 vor. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/index.html.de die Debian Installationsanleitung] verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [https://www.debian.org/releases/stable/amd64/apbs04.de.html#preseed-partman Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt update&lt;br /&gt;
 # apt dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28397</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28397"/>
		<updated>2021-07-15T08:43:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Stable (empfohlen) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden und liegt heute in der Version 10.10 vor. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/index.html.de die Debian Installationsanleitung] verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/ch06s03.html.de#di-partition Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt update&lt;br /&gt;
 # apt dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28394</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28394"/>
		<updated>2021-07-14T16:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Pakete installieren und entfernen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.10 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/index.html.de die Debian Installationsanleitung] verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/ch06s03.html.de#di-partition Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt update&lt;br /&gt;
 # apt dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28393</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28393"/>
		<updated>2021-07-14T16:27:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Update des Systems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.10 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/index.html.de die Debian Installationsanleitung] verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/ch06s03.html.de#di-partition Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt update&lt;br /&gt;
 # apt dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28392</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28392"/>
		<updated>2021-07-14T16:26:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Paketquellen vervollständigen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.10 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/index.html.de die Debian Installationsanleitung] verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/ch06s03.html.de#di-partition Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ buster main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ buster/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;buster&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;bullseye&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get update&lt;br /&gt;
 # apt-get dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28391</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28391"/>
		<updated>2021-07-14T16:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: /* Veröffentlichung auswählen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wurde beispielsweise im Juli 2020 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.10 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/index.html.de die Debian Installationsanleitung] verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/ch06s03.html.de#di-partition Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ wheezy main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ wheezy main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ wheezy/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ wheezy/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;wheezy&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;jessie&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;jessie&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt-get update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get update&lt;br /&gt;
 # apt-get dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28390</id>
		<title>Debian Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Debian_Schnelleinstieg&amp;diff=28390"/>
		<updated>2021-07-14T16:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HOTSnKlotz: Releases im Text aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von &#039;&#039;&#039;Debian GNU/Linux&#039;&#039;&#039; (im Folgenden &#039;&#039;&#039;Debian&#039;&#039;&#039; genannt) auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf die verlinkten Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung auswählen ===&lt;br /&gt;
Von Debian gibt es zu jeder Zeit drei unterschiedliche Veröffentlichungen. Diese unterteilen sich in die Zweige &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich gibt es noch den Zweig &#039;&#039;&#039;experimental&#039;&#039;&#039;, der jedoch keinen vollständigen Stamm von Paketen umfasst, sondern in dem nur Pakete getestet werden, die sich, wie der Name schon sagt, in einem experimentellen Stadium befinden. Ein Jahr nach Erscheinen der jeweils aktuellen Stable-Version wird noch die alte Stable-Version (&#039;&#039;&#039;oldstable&#039;&#039;&#039;) mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Versionen auch unter ihren Codenamen bekannt. So steht zur Zeit der Name &#039;&#039;&#039;Buster&#039;&#039;&#039; für die aktuelle stabile Version, &#039;&#039;&#039;Bullseye&#039;&#039;&#039; ist der Codename für den momentan aktuellen Testing-Zweig. Der Unstable-Zweig hingegen hat keinen wechselnden Codenamen und heisst immer &#039;&#039;&#039;Sid&#039;&#039;&#039;. Die Sicherheitsunterstützung für &amp;quot;Oldstable&amp;quot;-Jessie wird  beispielsweise im Juli 2020 auslaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Codenamen der einzelnen Veröffentlichungen immer ändern, bleiben die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; immer gleich (mit Ausnahme von &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039;, das immer &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; heisst, siehe oben). Aus diesem Grund ist im Folgenden nur von Stable, Testing und Unstable die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung!&amp;lt;/u&amp;gt; Eine Vermischung der einzelnen Zweige ist zwar grundsätzlich möglich, es wird jedoch dringend davon abgeraten, weil es durch verschiedene Abhängigkeiten zu Fehlern kommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stable (empfohlen) ====&lt;br /&gt;
Die aktuelle Stable-Version 10.10 &amp;quot;Buster&amp;quot; ist am 06. Juli 2019 offiziell freigegeben worden. Programme in diesem Zweig werden nicht mehr weiter entwickelt, es sind bis etwa ein Jahr nach Erscheinen der folgenden neuen Stable-Version Sicherheitsaktualisierungen verfügbar. Stable vereint Stabilität und Sicherheit. Allerdings muss man als Nutzer mit, wie man so schön sagt, &amp;quot;gut abgehangener&amp;quot; Software vorlieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist der einzige offiziell freigegebene und unterstützte Zweig von Debian und daher die klare Empfehlung, insbesondere für weniger erfahrene Benutzer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testing ====&lt;br /&gt;
Im Testing-Zweig finden sich die Programm, die für das nächste Stable-Release vorgesehen sind. Da sich diese Programme in Entwicklung befinden, kommen in kurzen Abständen Updates. Diese sind zwar in &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; schon getestet, es kann jedoch trotzdem noch zu Problemen kommen. Sind die Entwicklungen größtenteils abgeschlossen, wird Testing &amp;quot;eingefroren&amp;quot; (Freeze), zu diesem Zeitpunkt finden nur noch Fehlerkorrekturen statt. Nach der Freigabe der nächsten Stable-Version sind Stable und Testing kurzzeitig identisch. Offiziell wird von der Nutzung von Testing auf Produktiv-Systemen abgeraten. Im Desktop-Bereich ist Testing jedoch ein Kompromiss zwischen Aktualität und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich versierten Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unstable ====&lt;br /&gt;
In Unstable findet jeweils die aktuelle Entwicklung statt. Üblicherweise verbleiben die Pakete bis zu 14 Tagen in Unstable, ehe sie nach Testing wechseln. Es kann jedoch auch zu einem wesentlich längeren Testzeitraum kommen. Der Nutzer von Unstable muss sich immer darüber bewusst sein, dass es zu Abhängigkeits- und anderen Problemen kommen kann. Für Produktivsysteme ist Unstable ungeeignet. Wer jedoch Wert auf die neuesten Entwicklungen legt und nicht darauf angewiesen ist, dass jedes Programm zu jeder Zeit stabil läuft, kann sich im Unstable-Zweig über neue Entwicklungen informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieser Zweig ist eine Entwicklungsversion und daher ausschließlich sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Debian ist in einer ganzen Reihe von Architekturen erhältlich. Für ThinkPads relevant sind  &#039;&#039;&#039;i386 (32-Bit)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;amd64 (64-Bit)&#039;&#039;&#039;. Immer wieder führt hierbei der Name &#039;&#039;&#039;amd64&#039;&#039;&#039; zu Verwirrung. Diese Version ist nicht nur für AMD-CPUs geeignet, sondern wird auch für 64-bit-fähige Intel-CPUs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktop ====&lt;br /&gt;
Unter Debian gibt es verschiedene [http://wiki.debian.org/DesktopEnvironment?action=show&amp;amp;redirect=CategoryDesktopEnvironment Desktop Environments und Window Manager], die unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Desktop Environment&lt;br /&gt;
** Gnome - [http://wiki.debian.org/Gnome Gnome-Desktop] (Standard Desktop in Debian)&lt;br /&gt;
** KDE - [http://wiki.debian.org/KDE KDE-Desktop]&lt;br /&gt;
** Xfce - [http://wiki.debian.org/Xfce Xfce-Desktop]&lt;br /&gt;
** LXDE - [http://wiki.debian.org/LXDE LXDE-Desktop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Window Manager&lt;br /&gt;
** Openbox - [http://wiki.debian.org/Openbox Openbox Window Manager]&lt;br /&gt;
** FluxBox - [http://wiki.debian.org/FluxBox FluxBox Window Manager]&lt;br /&gt;
** Compiz - [http://wiki.debian.org/Compiz Compiz Window Manager]&lt;br /&gt;
** Wmii - [http://wiki.debian.org/Wmii Wmii Window Manager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Debian stellt eine ganze Reihe von Installationsmedien bereit. Hier gibt es einen ersten [http://www.debian.org/distrib/ Überblick]:&lt;br /&gt;
* Kleine Image-Dateien: [http://www.debian.org/distrib/netinst Kleine CDs, kleinere CDs, Winzige CDs, USB-Sticks, Booten über Netz]&lt;br /&gt;
* Große Image-Dateien: [http://www.debian.org/CD/ Große Image-Dateien]. Anmerkung: Hier reicht es jeweils nur die CD 1 herunter zu laden. Alle auf den folgenden CDs enthaltenen Programme können später nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
* Debian CDs kaufen: [http://www.debian.org/CD/vendors/ Verkäufer von Debian-CDs]&lt;br /&gt;
* Live-Installations-Images: [http://www.debian.org/CD/live/ Live-Installations-Images]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installationsmedien mit Firmwaredateien ====&lt;br /&gt;
Die offiziellen Debian-Installationsmedien beeinhalten &#039;&#039;nicht&#039;&#039; die Firmware-Dateien, die für die Inbetriebnahme vieler WLAN-Adapter – insbesondere die bei ThinkPads sehr verbreiteten Exemplare von Intel – erforderlich sind. Um sich eine nachträgliche Firmware-Installation zu ersparen, empfiehlt sich die Verwendung &amp;quot;inoffizieller&amp;quot; Images die die nötige Firmware bereits enthalten: [http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/ Download].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USB-Sticks ====&lt;br /&gt;
Die Debian-Installation vom USB-Stick ist generell deutlich schneller als von optischen Medien. Bei &lt;br /&gt;
ThinkPads ohne optisches Laufwerk ist ein USB-Stick sowieso die erste Wahl. Natürlich ist es dort ebenso möglich, Debian mittels eines externen CD/DVD-Laufwerks zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten gelingt das Erzeugen eines USB-Sticks aus dem ISO-Image mit einem Tool wie [http://unetbootin.sourceforge.net/ UNetBootin].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erstellt man einen USB-Stick durch direktes Kopieren des ISO auf den Stick im Terminal mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cp debian.iso /dev/sdX &lt;br /&gt;
 # sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/u&amp;gt; sdX ist auf jeden Fall anzupassen und korrekt anzugeben, eine falsche Angabe kann das laufende System und alle Daten zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Für den eigentlichen Installationsvorgang einschließlich Multi-Boot-Konfigurationen sei auf [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/index.html.de die Debian Installationsanleitung] verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partitionierung ===&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert bei der Installation für System und Benutzerdaten getrennte Partitionen anzulegen; so vermeidet man bei einer evtl. Neuinstallation des Systems den Verlust der Benutzerdaten. Eine Übersicht über die Aufteilung und Bedeutung der Partitionen findet sich ebenfalls in der [http://www.debian.org/releases/stable/amd64/ch06s03.html.de#di-partition Installationsanleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorherige&#039;&#039; Datensicherung auf ein externes Medium ist trotzdem Pflicht!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SSD ===&lt;br /&gt;
Möchte man Debian auf einer &#039;&#039;&amp;quot;Solid State Disk&amp;quot;&#039;&#039; installieren, empfiehlt sich die Lektüre von [http://wiki.ubuntuusers.de/SSD SSD].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollverschlüsselung ===&lt;br /&gt;
Das Aufsetzen eines vollverschlüsselten Systems beschreibt [http://www.andreas-janssen.de/cryptodisk.html Andreas Janssen] anschaulich auf seiner Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zur Installation ===&lt;br /&gt;
* Grafischer oder Nichtgrafischer Installer? Diese Entscheidung hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab; in der Vergangenheit hat sich jedoch der nichtgrafische Installer besser bewährt.&lt;br /&gt;
* Softwareauswahl: Standardmäßig ist dieser Punkt bei der Debian-Installation mit den Auswahlpunkten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Laptop&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Standard-Systemwerkzeuge&amp;quot;&#039;&#039;&#039; hinterlegt. Wählen Sie den Punkt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Grafische Desktop-Umgebung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zunächst ab und installieren Sie einstweilen nur das Grundsystem. Nach der erfolgreichen Installation nehmen Sie erst ein paar Veränderungen vor und installieren dann die gewünschte Desktop-Umgebung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateien mit Root-Rechten editieren ===&lt;br /&gt;
Diese Anleitung erfordert an einigen Stellen das Bearbeiten von Systemdateien mit Root-Rechten. Im folgenden gilt: Benötigt man Root-Rechte, erkennen man dies an der vorgestellten Raute (#), reichen Benutzer-Rechte, ist das Dollar-Zeichen ($) den jeweiligen Zeilen vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Root-Rechte erhält man im Terminal durch das Kommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ su -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Eingabe des bei der Installation vergebenen Root-Passworts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bearbeiten von Dateien verwendet man den einfachen Editor nano:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # nano /PFAD/ZUR/DATEI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen vervollständigen ===&lt;br /&gt;
Nach der Grundinstallation bearbeiten man als erstes die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039;. In dieser Datei sind die Paketquellen hinterlegt. Ist man sich bei den Einstellungen unsicher, kann man auch einen [http://debgen.simplylinux.ch/ sources.list-Generator] zu Rate ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die Bereiche &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; (enthält auch nicht-freie Firmware, s.o.) hinzuzufügen. Dazu ergänzt man die vorhandenen Zeilen wie gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ wheezy main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ wheezy main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 deb http://security.debian.org/ wheezy/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 deb-src http://security.debian.org/ wheezy/updates main &#039;&#039;&#039;contrib non-free&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man weitere (inoffizielle) Quellen ergänzen, fügt man am Ende der Datei Zeilen hinzu. Von Bedeutung ist hier vor allem das Wort &#039;&#039;&#039;wheezy&#039;&#039;&#039;. Es gibt das verwendete Release an. Statt des Codenamens kann man den Zweig, also &#039;&#039;&#039;stable&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;testing&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;unstable&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;sid&#039;&#039;&#039; angeben. Wenn man &#039;&#039;&#039;jessie&#039;&#039;&#039; stehen lässt und &#039;&#039;&#039;jessie&#039;&#039;&#039; von Testing nach Stable wechselt, wechselt auch das System von Testing nach Stable!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Änderung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; muss anschließend dem System bekannt gemacht werden, indem man die Paketquellen neu einliest per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # apt-get update &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der &#039;&#039;&#039;sources.list&#039;&#039;&#039; findet sich im [http://wiki.debianforum.de/Sources.list DebianforumWiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier beschriebene [https://wiki.debian.org/Apt Advanced Package Tool] ist ein Frontend des Paketmanagers [https://wiki.debian.org/dpkg dpkg] und löst Abhängigkeiten von Paketen selbstständig auf. Man verwendetet APT zur Aktualisierung, Installation oder De-Installation von Software. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ existiert das grafische Frontend [https://wiki.debian.org/Synaptic Synaptic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Update des Systems ====&lt;br /&gt;
Mit den folgenden beiden Kommandos wird die Paketdatenbank sowie alle installierten Pakete automatisch aktualisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get update&lt;br /&gt;
 # apt-get dist-upgrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pakete installieren und entfernen ====&lt;br /&gt;
Pakete können folgendermaßen (nach-)installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pakete werden entfernt entweder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get remove Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get purge Paketname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim ersten Befehl nur das Paket selbst entfernt wird, entfernt der zweite Befehl zusätzlich die dazugehörigen Konfigurationsdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmware ===&lt;br /&gt;
Falls man nicht – wie oben beschrieben – ein Installationsmedium mit Non-Free-Firmware verwendet hat, installiert der folgende Befehl die Firmware für Intel-WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-iwlwifi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radeon-Grafikkarten benötigen ebenfalls Firmware:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install firmware-linux-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist stets, dass der Bereich &#039;&#039;&#039;non-free&#039;&#039;&#039; in die Paketquellen aufgenommen wurde (s. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmware-Pakete für weitere Hardware listet die [https://packages.debian.org/search?lang=de&amp;amp;searchon=names&amp;amp;keywords=firmware Debian-Paketsuche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashplayer ===&lt;br /&gt;
Ein Flash-Plugin befindet sich im Bereich &#039;&#039;&#039;contrib&#039;&#039;&#039;, weshalb dieser in der sources.list stehen muss, um das Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install flashplugin-nonfree&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVDs abspielen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig spielt Debian keine verschlüsselten DVDs ab. Um dies zu ermöglich, installiert man die entsprechende Bibliothek nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # apt-get install libdvdcss2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Zur Konfiguration der Scrollfunktion legt man, falls noch nicht vorhanden, als Root das Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d&#039;&#039;&#039; an &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir -p /etc/X11/xorg.conf.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und erstellt darin mit einem Editor als Root die Datei &#039;&#039;&#039;20-trackpoint.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier	&amp;quot;trackpoint catchall&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchIsPointer &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # horizontales Scrollen &lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach den Benutzer neu anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Das Touchpad kann mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgeschaltet, bzw. mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ synclient TouchPadOff=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder eingeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, trägt man die Zeile falls gewünscht in die Datei &#039;&#039;&#039;~/.profile&#039;&#039;&#039; ein (am Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Von Hause aus funktionieren mit Debian folgende Hotkeys:&lt;br /&gt;
* Fn+F2 – Bildschirm sperren&lt;br /&gt;
* Fn+F3 – Akkuladezustand zeigen&lt;br /&gt;
* Fn+F4 – Suspend to RAM (STR)&lt;br /&gt;
* Fn+F5 – Ab- und Anschalten von WLAN&lt;br /&gt;
* Fn+F7 – zyklisches Schalten zwischen internem und externem Bildschirm&lt;br /&gt;
* Fn+F8 – Touchpad ein/aus&lt;br /&gt;
* Fn+F12 – Suspend to Disk (STD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Funktion:&lt;br /&gt;
* Fn+F6 – Internes WLAN / Bluetooth / WWAN zyklisch schalten, benötigt ein [[Debian_Script_zum_Schalten_von_Bluetooth_WLAN_WWAN|zusätzliches Skript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feinere Helligkeitsstufen ====&lt;br /&gt;
Unter Debian sind derzeit beim Betätigen der Tastenkombinationen Fn+Pos1 und Fn+Ende ohne Modifikation nur 5-6 Helligkeitsstufen verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 oder auch mehr Helligkeitsstufen erhält man durch Aufnahme folgender Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/rc.local&#039;&#039;&#039; (vor dem abschließenden &amp;lt;code&amp;gt;exit 0&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 echo &amp;quot;N&amp;quot; &amp;gt; /sys/module/video/parameters/brightness_switch_enabled&lt;br /&gt;
und Aktivierung per Neustart oder Kommandozeile:&lt;br /&gt;
 # /etc/rc.local&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nebenwirkungen:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter KDE ist obiges Kommando kontraproduktiv, d.h. die Helligkeitsregelung wird deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Debian unterstützt per Network Manager die internen Karten der Hersteller Sierra und Ericsson ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Ausnahme ist derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren#Debian_GNU.2FLinux|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut in X201(s/t), X100e, T410(s)/510, L412/512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
==== Nvidia ====&lt;br /&gt;
In einigen Thinkpad-Modelle sind Nvidia-Grafikchips verbaut. Installationsanleitungen für [http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_NVIDIA unfreie] Grafiktreiber finden sich im Wiki des Debian-Forums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ATI/AMD ====&lt;br /&gt;
Ebensolche Installationsanleitungen existieren für ATI- bzw. AMD-Grafikchips ([http://wiki.debianforum.de/Freie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI freie] und [http://wiki.debianforum.de/Unfreie_Grafiktreiber_f%C3%BCr_ATI unfreie] Grafiktreiber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüftersteuerung ===&lt;br /&gt;
Für die Lüftersteuerung unter Linux gibt es eine ganze Reihe von [http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script Möglichkeiten]. Hier sollen nur die beiden gebräuchlichsten Programme für Debian vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkfan ====&lt;br /&gt;
[http://thinkfan.sourceforge.net/ Thinkfan] ist eine einfache Software zur Lüftersteuerung, die über die  Ubuntu-Paketquellen verfügbar ist. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkfan]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ThinkPad Fan Control(nicht mehr gewartet) ====&lt;br /&gt;
[http://code.google.com/p/tpfanco/ tpfanco] ist eine Lüftersteuerungssoftware mit GUI zur Einstellung der Temperaturschwellen. Installation und Konfiguration sind in [[Thinkpad_Fan_Control|Thinkpad Fan Control]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TLP ===&lt;br /&gt;
Sehr bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Programm &#039;&#039;&#039;TLP&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Installationsanleitung findet sich im Wiki-Artikel [[TLP - Linux Stromsparen]], die möglichen Einstellungen werden im Wiki-Artikel [[TLP Einstellungen|TLP - Einstellungen]] hinlänglich erklärt. Ausserdem soll noch auf die [[TLP FAQ|TLP FAQ]] hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablets ==&lt;br /&gt;
Die speziellen Schritte zur Erlangung der vollen Funktionalität von Tablets der X-Serie sind unter [[Linux auf X-Tablets]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=Debian&amp;amp;go=Go www.thinkwiki.org] – Installationsanleitungen und -erfahrungen im thinkwiki.org. Achtung! Einige der Anleitungen und Erfahrungsberichte sind schon etwas älter.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debian.org/InstallingDebianOn/Thinkpad InstallingDebianOn Thinkpad] - Hier finden Sie ebenfalls Erfahrungen und Statusmeldungen zur Installation von Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/?title=Spezial%253ASearch&amp;amp;go=Seite&amp;amp;search=Thinkpad&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 http://wiki.debianforum.de] - Auch im deutschen Wiki des Debianforums gibt es einige Treffer zur Suche nach Debian auf Thinkpads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todo ... ==&lt;br /&gt;
* Undervolting&lt;br /&gt;
* Fingerprint (Unterstützung erbeten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HOTSnKlotz</name></author>
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