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	<title>ThinkPad-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-20T13:47:00Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32919</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
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		<updated>2025-08-19T06:52:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: /* Allgemein: Device sdX des Sticks ermitteln */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer. Insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist für moderne ThinkPads der &#039;&#039;&#039;präferierte Weg&#039;&#039;&#039; für Firmware-Updates. Die Methoden ab GRUB4DOS sind als historisch zu betrachten und werden nicht mehr gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist aufgrund der einfachen Nutzung und nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen &#039;&#039;&#039;der präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 (T460, X260, etc.) oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* EFI System Partition (ESP) &amp;gt;= 260 MB&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Es werden auch hilfreiche Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device requires AC power to be connected&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
Die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] bietet im Kopf ein Eingabefeld mit Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 (T490, X390, etc.) oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die nachfolgende El-Torito-Methode&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein: Device sdX des Sticks ermitteln ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorsicht:&#039;&#039;&#039; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &#039;&#039;&#039;sda&#039;&#039;&#039; häufig die Systemplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Device kann man mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 lsblk -p -o NAME,VENDOR,MODEL,SIZE,TYPE,SERIAL&lt;br /&gt;
herausfinden. Dabei auf den Hersteller (Spalte VENDOR) und/oder die Grösse (Spalte SIZE) achten. Beispiel:&lt;br /&gt;
 NAME                       VENDOR   MODEL                            SIZE TYPE  SERIAL&lt;br /&gt;
 /dev/sdb                   BUFFALO  USB Flash Disk                   3,8G disk  A000000000012345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man dmesg verwenden. Dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus:&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdb] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: sdX darf &#039;&#039;nicht&#039;&#039; mit einer Partitionsnummer, wie z.b. sdb1, weiter spezifiziert werden. Es wird stets das gesamte Device beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt. Es wird angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.iso /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *20 (T420, X220, etc.) oder neuer mit UEFI – für noch ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
Hinweis: die Update-Medien für die *20 Generation booten im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle ab der *30 Generation müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, stellt man  im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Kombinationen ein:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Downloadmöglichkeit ===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ mit dd:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &#039;&#039;&#039;70uj29ud.exe&#039;&#039;&#039; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o thinkpadbios.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei thinkpadbios.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32918</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32918"/>
		<updated>2025-08-19T06:51:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: /* Allgemein: Device sdX des Sticks ermitteln */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer. Insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist für moderne ThinkPads der &#039;&#039;&#039;präferierte Weg&#039;&#039;&#039; für Firmware-Updates. Die Methoden ab GRUB4DOS sind als historisch zu betrachten und werden nicht mehr gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist aufgrund der einfachen Nutzung und nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen &#039;&#039;&#039;der präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 (T460, X260, etc.) oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* EFI System Partition (ESP) &amp;gt;= 260 MB&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Es werden auch hilfreiche Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device requires AC power to be connected&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
Die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] bietet im Kopf ein Eingabefeld mit Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 (T490, X390, etc.) oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die nachfolgende El-Torito-Methode&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein: Device sdX des Sticks ermitteln ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorsicht:&#039;&#039;&#039; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &#039;&#039;&#039;sda&#039;&#039;&#039; häufig die Systemplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Device kann man mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 lsblk -p -o NAME,VENDOR,MODEL,SIZE,TYPE,SERIAL&lt;br /&gt;
herausfinden. Dabei auf den Hersteller (Spalte VENDOR) und/oder die Grösse (Spalte SIZE) achten. Beispiel:&lt;br /&gt;
 NAME                       VENDOR   MODEL                            SIZE TYPE  SERIAL&lt;br /&gt;
 /dev/sdb                   BUFFALO  USB Flash Disk                   3,8G disk  A000000000012345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man dmesg verwenden. Dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus:&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdb] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: sdX darf &#039;&#039;nicht&#039;&#039; mit einer Partitionsnummer, wie z.b. sdb1, weiter spezifiziert werden. Es wird stets das gesamte Device beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt. Es wird angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.iso /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *20 (T420, X220, etc.) oder neuer mit UEFI – für noch ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
Hinweis: die Update-Medien für die *20 Generation booten im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle ab der *30 Generation müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, stellt man  im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Kombinationen ein:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Downloadmöglichkeit ===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ mit dd:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &#039;&#039;&#039;70uj29ud.exe&#039;&#039;&#039; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o thinkpadbios.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei thinkpadbios.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32917</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32917"/>
		<updated>2025-08-19T06:51:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: sdb ist als Beispiel sichererer&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer. Insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist für moderne ThinkPads der &#039;&#039;&#039;präferierte Weg&#039;&#039;&#039; für Firmware-Updates. Die Methoden ab GRUB4DOS sind als historisch zu betrachten und werden nicht mehr gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist aufgrund der einfachen Nutzung und nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen &#039;&#039;&#039;der präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 (T460, X260, etc.) oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* EFI System Partition (ESP) &amp;gt;= 260 MB&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Es werden auch hilfreiche Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device requires AC power to be connected&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
Die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] bietet im Kopf ein Eingabefeld mit Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 (T490, X390, etc.) oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die nachfolgende El-Torito-Methode&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein: Device sdX des Sticks ermitteln ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorsicht:&#039;&#039;&#039; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &#039;&#039;&#039;sda&#039;&#039;&#039; häufig die Systemplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Device kann man mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 lsblk -p -o NAME,VENDOR,MODEL,SIZE,TYPE,SERIAL&lt;br /&gt;
herausfinden. Dabei auf den Hersteller (Spalte VENDOR) und/oder die Grösse (Spalte SIZE) achten. Beispiel:&lt;br /&gt;
 NAME                       VENDOR   MODEL                            SIZE TYPE  SERIAL&lt;br /&gt;
 /dev/sdb                   BUFFALO  USB Flash Disk                   3,8G disk  A000000000012345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man dmesg verwenden. Dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus:&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: sdX darf &#039;&#039;nicht&#039;&#039; mit einer Partitionsnummer, wie z.b. sdb1, weiter spezifiziert werden. Es wird stets das gesamte Device beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt. Es wird angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.iso /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *20 (T420, X220, etc.) oder neuer mit UEFI – für noch ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
Hinweis: die Update-Medien für die *20 Generation booten im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle ab der *30 Generation müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, stellt man  im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Kombinationen ein:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Downloadmöglichkeit ===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ mit dd:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &#039;&#039;&#039;70uj29ud.exe&#039;&#039;&#039; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o thinkpadbios.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei thinkpadbios.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32916</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32916"/>
		<updated>2025-08-19T06:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: EFI &amp;gt;= 260 MB&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer. Insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist für moderne ThinkPads der &#039;&#039;&#039;präferierte Weg&#039;&#039;&#039; für Firmware-Updates. Die Methoden ab GRUB4DOS sind als historisch zu betrachten und werden nicht mehr gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist aufgrund der einfachen Nutzung und nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen &#039;&#039;&#039;der präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 (T460, X260, etc.) oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* EFI System Partition (ESP) &amp;gt;= 260 MB&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Es werden auch hilfreiche Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device requires AC power to be connected&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
Die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] bietet im Kopf ein Eingabefeld mit Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 (T490, X390, etc.) oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die nachfolgende El-Torito-Methode&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein: Device sdX des Sticks ermitteln ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorsicht:&#039;&#039;&#039; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &#039;&#039;&#039;sda&#039;&#039;&#039; häufig die Systemplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Device kann man mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 lsblk -p -o NAME,VENDOR,MODEL,SIZE,TYPE,SERIAL&lt;br /&gt;
herausfinden. Dabei auf den Hersteller (Spalte VENDOR) und/oder die Grösse (Spalte SIZE) achten. Beispiel:&lt;br /&gt;
 NAME                       VENDOR   MODEL                            SIZE TYPE  SERIAL&lt;br /&gt;
 /dev/sda                   BUFFALO  USB Flash Disk                   3,8G disk  A000000000012345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man dmesg verwenden. Dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus:&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: sdX darf &#039;&#039;nicht&#039;&#039; mit einer Partitionsnummer, wie z.b. sda1, weiter spezifiziert werden. Es wird stets das gesamte Device beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt. Es wird angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.iso /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *20 (T420, X220, etc.) oder neuer mit UEFI – für noch ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
Hinweis: die Update-Medien für die *20 Generation booten im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle ab der *30 Generation müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, stellt man  im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Kombinationen ein:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Downloadmöglichkeit ===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ mit dd:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &#039;&#039;&#039;70uj29ud.exe&#039;&#039;&#039; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o thinkpadbios.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei thinkpadbios.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32915</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32915"/>
		<updated>2025-08-19T06:43:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: Diverse Verbesserungen, Straffungen sowie Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer. Insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist für moderne ThinkPads der &#039;&#039;&#039;präferierte Weg&#039;&#039;&#039; für Firmware-Updates. Die Methoden ab GRUB4DOS sind als historisch zu betrachten und werden nicht mehr gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd&#039;&#039;&#039; ist aufgrund der einfachen Nutzung und nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen &#039;&#039;&#039;der präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 (T460, X260, etc.) oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Es werden auch hilfreiche Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device requires AC power to be connected&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
Die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] bietet im Kopf ein Eingabefeld mit Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 (T490, X390, etc.) oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die nachfolgende El-Torito-Methode&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein: Device sdX des Sticks ermitteln ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorsicht:&#039;&#039;&#039; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &#039;&#039;&#039;sda&#039;&#039;&#039; häufig die Systemplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Device kann man mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 lsblk -p -o NAME,VENDOR,MODEL,SIZE,TYPE,SERIAL&lt;br /&gt;
herausfinden. Dabei auf den Hersteller (Spalte VENDOR) und/oder die Grösse (Spalte SIZE) achten. Beispiel:&lt;br /&gt;
 NAME                       VENDOR   MODEL                            SIZE TYPE  SERIAL&lt;br /&gt;
 /dev/sda                   BUFFALO  USB Flash Disk                   3,8G disk  A000000000012345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man dmesg verwenden. Dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus:&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: sdX darf &#039;&#039;nicht&#039;&#039; mit einer Partitionsnummer, wie z.b. sda1, weiter spezifiziert werden. Es wird stets das gesamte Device beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt. Es wird angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.iso /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *20 (T420, X220, etc.) oder neuer mit UEFI – für noch ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 260 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
Hinweis: die Update-Medien für die *20 Generation booten im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle ab der *30 Generation müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, stellt man  im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Kombinationen ein:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Downloadmöglichkeit ===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Schreibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ mit dd:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen. Den Anweisungen des Update-Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &#039;&#039;&#039;70uj29ud.exe&#039;&#039;&#039; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o thinkpadbios.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei thinkpadbios.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32914</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32914"/>
		<updated>2025-08-19T05:51:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: Device ermitteln nach oben gezogen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Es werden auch hilfreiche Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device requires AC power to be connected&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein: Device sdX des Sticks ermitteln ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; oft die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Das Device kann man mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 lsblk -p -o NAME,VENDOR,MODEL,SIZE,TYPE,SERIAL&lt;br /&gt;
herausfinden. Dabei auf den Hersteller (Spalte VENDOR) und/oder die Grösse (Spalte SIZE) achten. Beispiel:&lt;br /&gt;
 NAME                       VENDOR   MODEL                            SIZE TYPE  SERIAL&lt;br /&gt;
 /dev/sda                   BUFFALO  USB Flash Disk                   3,8G disk  A000000000012345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man &#039;&#039;&#039;dmesg&#039;&#039;&#039; verwenden: dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Downloadmöglichkeit ===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Allgemein:_Device_sdX_des_Sticks_ermitteln|oben]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32913</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32913"/>
		<updated>2025-08-18T17:03:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: /* GRUB4DOS mit USB-Stick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Es werden auch hilfreiche Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device requires AC power to be connected&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32912</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32912"/>
		<updated>2025-08-18T17:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Es werden auch hilfreiche Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device requires AC power to be connected&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* Netzteil angeschlossen und Akku geladen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32911</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32911"/>
		<updated>2025-08-18T16:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Zu bestimmten Devices werden auch Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32910</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32910"/>
		<updated>2025-08-18T16:28:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: fwupdate nur mit geöffnem Displaydeckel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
* Displaydeckel geöffnet - ansonsten werden bestimmte Updates nicht angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. Bei den bestimmten Devices werden auch Hinweise wie &#039;&#039;&amp;quot;Device cannot be updated while the lid is closed&amp;quot;&#039;&#039; gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Websuche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32909</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32909"/>
		<updated>2025-08-18T14:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallele Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32908</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32908"/>
		<updated>2025-08-18T14:27:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallel Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an. Eine Liste der neuesten, hochgeladenen Firmware findet sich [https://fwupd.org/lvfs/firmware/new hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32907</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32907"/>
		<updated>2025-08-18T14:25:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallel Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/linux-lenovo-stellt-automatische-firmware-updates-f%C3%BCr-thinkpads-per-lvfs-bereit.215260/ Forumsthread zu fwupd/LVFS]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32906</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32906"/>
		<updated>2025-08-18T14:22:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallel Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition (ESP) &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32905</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32905"/>
		<updated>2025-08-18T14:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallel Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Firmware Updates werden im LVFS stets erst einige Tage nach der Bereitstellung auf der Lenovo Downloadseite (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]]) veröffentlicht (absichtlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32904</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32904"/>
		<updated>2025-08-18T14:16:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: fwupd DER präferierte Weg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallel Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;fwupd ist aufgrund der einfachen Nutzung und der nahtlosen Integration - nicht nur für BIOS/EC, sondern auch für Akku, Docks, Fingerprint, Intel ME, SSD, Touchpad und TPM - für unterstützte Modelle und aktuelle Distributionen DER präferierte Weg für Firmware-Updates.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32903</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32903"/>
		<updated>2025-08-18T14:07:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: GRUB&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallel Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates per GRUB ist am [[#BIOS_Update_per_GRUB_ausf%C3%BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update per GRUB ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32902</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32902"/>
		<updated>2025-08-18T14:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallel Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
System neu starten. Beim Lenovo/ThinkPad Logo mit [F12] das Boot Menü aufrufen, mit den Pfeiltasten den USB Stick selektieren und mit [Enter] bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32901</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32901"/>
		<updated>2025-08-18T14:00:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: fwupd&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt BIOS-Updates für Linux-Benutzer, insbesondere für diejenigen, die nicht über eine parallel Windows-Installation (Dual Boot) zum Einspielen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= fwupd =&lt;br /&gt;
Im Jahr [https://blogs.gnome.org/hughsie/2018/08/06/please-welcome-lenovo-to-the-lvfs/ 2018 hat Lenovo begonnen], BIOS- und weitere Firmware-Updates für ThinkPads über den [https://fwupd.org/lvfs/ Linux Vendor Firmware Service (LVFS)] bereitzustellen. Als erste wurde die *60 Generation der Reihen T und X unterstützt. Zwischenzeitlich sind die  &lt;br /&gt;
P- und L-Reihen, sowie ausgewählte E-Modelle hinzugekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das zugehörige Werkzeug [https://github.com/fwupd/fwupd fwupd] lassen sich die Firmware-Updates bei laufendem Linux einspielen, wobei der eigentliche Flash-Vorgang beim nächsten Reboot stattfindet. Die Update-Dateien werden dazu in der EFI-Partition &amp;quot;geparkt&amp;quot;, die über genügend freien Speicherplatz verfügen muss. Das Flashen der sogenannten &amp;quot;UEFI Capsules&amp;quot; funktioniert sehr zuverlässig, Lenovos BIOS-Updates für Windows benutzen denselben Mechanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fwupd wird mittlerweile von allen maßgeblichen Linux-Distributionen mit der Standardinstallation ausgeliefert oder kann aus deren Repositories nachinstalliert werden. Je nach Distribution und Desktop-Environment werden verfügbare Updates auch direkt am Desktop angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *60 oder neuer&lt;br /&gt;
* Linux-Installation, die im UEFI-Modus bootet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: es ist &#039;&#039;nicht&#039;&#039; erforderlich, die Kommandos mit Root-Rechten aufzurufen, denn die eigentliche Arbeit erledigt der Daemon fwupd im Hintergrund. Sollten für einen Reboot Root-Rechte erforderlich sein, wird das entsprechende Passwort abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando holt die neuesten LVFS Metadaten zu verfügbaren Updates ab:&lt;br /&gt;
 fwupdmgr refresh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Updates verfügbar sind, zeigt optional das Kommando &lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-updates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einspielen der verfügbaren Updates startet das Kommando &lt;br /&gt;
 fwupdmgr update&lt;br /&gt;
Bei Bedarf wird ein Reboot abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen ==&lt;br /&gt;
Mehr Details zu unterstützten Devices und Firmware-Versionen sowie -Updates zeigt das Kommando&lt;br /&gt;
  fwupdmgr get-devices | less&lt;br /&gt;
an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bietet die [https://fwupd.org/ LVFS-Seite] im Kopf ein Eingabefeld für die Suchfunktion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Generation *90 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32899</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=32899"/>
		<updated>2025-08-18T08:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: ISO Image auf USB-Stick&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das BIOS-Update für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ISO Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Generation X390/T490 oder neuer – für ältere Modelle verwendet man stattdessen eine der nachfolgenden Methoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein USB Stick, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium muss im UEFI-Modus gebootet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISO Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt. Es wird ausserdem angenommen, dass das Image ins Verzeichnis &#039;&#039;&#039;~/Downloads&#039;&#039;&#039; heruntergeladen wurde und &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; heißt. Device, Name und ggf. Pfad müssen im gezeigten Kommando angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes Kommando schreibt das Image auf den Stick:&lt;br /&gt;
 sudo cp -v ~/Downloads/thinkpadbios.img /dev/sdX &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
Seit dem 01.06.2024 ist das geteltorito PERL Skript umgezogen. geteltorito lädt man sich nun von der Github-Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
 git clone https://github.com/rainer042/geteltorito.git&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 ./geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress &amp;amp;&amp;amp; sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass der Datenträger nicht eingehängt ist und dass sdX nicht mit einer Partitionsnummer weiter spezifiziert wird, wie z.b. sdc1 oder sda2! Beim Beschreiben mittels dd wird der Datenträger automatisch formatiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28893</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28893"/>
		<updated>2024-05-11T16:05:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: UEFI und Legacy nötig&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; das Update-Medium für das X220 bootet im Legacy Modus (CSM), neuere Modelle müssen im UEFI-Modus gebootet werden. Um beiden Fällen gerecht zu werden, muss im UEFI-Setup unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28890</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28890"/>
		<updated>2024-05-09T19:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: geteltorito -&amp;gt; geteltorito.pl&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28889</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28889"/>
		<updated>2024-05-09T19:22:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: /* El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito.pl -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28888</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28888"/>
		<updated>2024-05-09T19:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: /* Alternative Downloadmöglichkeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter, ändert den Namen und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
  mv geteltorito.pl geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28887</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28887"/>
		<updated>2024-05-09T19:13:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: GRUB v1 ist nicht mehr relevant&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter, ändert den Namen und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
  mv geteltorito.pl geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28886</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28886"/>
		<updated>2024-05-09T19:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: MultiSystem existiert nicht mehr&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter, ändert den Namen und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
  mv geteltorito.pl geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 1 / GRUB Legacy ===&lt;br /&gt;
Falls man noch eine Distribution mit GRUB 1 (GRUB Legacy) verwendet (z.B. Archlinux), dann kann man das ISO ebenfalls einbinden.&lt;br /&gt;
Dazu fügt man in &#039;&#039;&#039;/boot/grub/menu.lst&#039;&#039;&#039; folgendes hinzu:&lt;br /&gt;
 # BiosUpdate&lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 root (hd0,0) # Analog den anderen Einträgen anpassen&lt;br /&gt;
 kernel /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
 initrd /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss wie bei GRUB 2 &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; installieren und &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; sowie das &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28885</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28885"/>
		<updated>2024-05-09T19:08:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: /* GRUB4DOS herunterladen, auspacken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter, ändert den Namen und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
  mv geteltorito.pl geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= MultiSystem auf USB-Medium =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Methode braucht es keinen eigenen USB-Stick und es lassen sich auch BIOS-MODs verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein mit [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/ MultiSystem] vorbereitetes USB-Medium, auf dem noch &amp;gt; 6 MB frei sind&lt;br /&gt;
* Ein möglichst aktuelles DOS-Flash-Programm z.B. [https://www.wimsbios.com/phoenixflasher.jsp phlash16.exe von Phoenix] (Das Flash-Programm aus den Lenovo BIOS-Updates ist [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten?p=2099758&amp;amp;viewfull=1#post2099758 meist nicht geeignet])&lt;br /&gt;
* Ein BIOS-Image, [[BIOS#Modifizierte_BIOS-Versionen|modifiziert]] oder [[BIOS Extraktion aus ISO|extrahiert]] aus einem original BIOS-Update (siehe auch [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|hier]]) von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Auf einem UEFI-System muss man vor dem USB-Boot [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Grundlagen/#Secure-Boot &#039;&#039;&#039;Secure Boot&#039;&#039;&#039; deaktivieren] (nach dem Flash wieder aktivieren nicht vergessen!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash-Programm und BIOS-Image(s) kopieren ==&lt;br /&gt;
* Das MultiSystem-USB-Medium anschließen und automatisch einbinden durch Öffnen mit dem Dateimanager.&lt;br /&gt;
* Einen neuen Ordner, z.B. &#039;&#039;&#039;Txx-BIOS&#039;&#039;&#039;, darauf erstellen.&lt;br /&gt;
* Das Flashprogramm, z.B. &#039;&#039;&#039;phlash16.exe&#039;&#039;&#039;, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
* Das BIOS-Image, z.B. &#039;&#039;&#039;BIOS.ROM&#039;&#039;&#039; oder mehrere, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FreeDOS 1.0 nutzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; FreeDOS 1.0 ist in der MultiSystem-Installation schon enthalten.&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium wieder sicher entfernen, am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* MultiSystem Option &#039;&#039;&#039;GRUB4DOS&#039;&#039;&#039; und dann &#039;&#039;&#039;FreeDOS&#039;&#039;&#039; wählen&lt;br /&gt;
* Option &#039;&#039;&#039;FreeDOS Safe Mode  (don&#039;t load any drivers)&#039;&#039;&#039; wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: aktuelles FreeDOS nutzen ==&lt;br /&gt;
=== FreeDOS 1.2 installieren ===&lt;br /&gt;
* Herunterladen des [http://www.freedos.org/download/download/FD12FLOPPY.zip Boot-Floppy-Image] von [http://www.freedos.org/download/ FreeDOS]&lt;br /&gt;
* Das Boot-Floppy-Image aus der heruntergeladenen ZIP-Datei entpacken und umbenennen, z.B. in &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* MultiSystem starten und das Boot-Floppy-Image [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/#Systeme-hinzufuegen-entfernen dem MultiSystem-Datentraäger hinzufügen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* Im MultiSystem-Menü &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039; auswählen und wenige Sekunden nach den ersten FreeDOS-Meldungen &#039;&#039;&#039;[F8]&#039;&#039;&#039; drücken (sonst versucht es die FreeDOS-Vollversion von der nicht vorhandenen CD zu booten). Anschließend:&lt;br /&gt;
 DOS=HIGH   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOS=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOSDATA=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 SHELLHIGH=.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DEVICE=\FDSetup\.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 \AUTOEXEC.BAT     &#039;&#039;&#039;ESC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash ausführen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Vor dem Flashen eines BIOS-MODs ist sicherzustellen, ob die Version der EC-Firmware passt, siehe [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten Hinweis hier unter der MOD-Tabelle]. Bitte auch die Hinweise  am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] beachten.&lt;br /&gt;
 C:&lt;br /&gt;
 cd Txx-BIOS&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /MODE=3 &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
 rem Alternative: Mit /I wird das Piepsen unterdrückt; mit /RO=... wird ein Backup erstellt:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /I /MODE=3 /BO=BACK.ROM &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der evtle. Fehler&lt;br /&gt;
 BIOS ROM file may be corrupt (Extended checksum not zero)&lt;br /&gt;
kann ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn noch weitere Fehler gemeldet werden, kann das daran liegen, dass das verwendete Flash-Programm ungeeignet ist bzw. in der falschen Version vorliegt. Überprüfung:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 1 / GRUB Legacy ===&lt;br /&gt;
Falls man noch eine Distribution mit GRUB 1 (GRUB Legacy) verwendet (z.B. Archlinux), dann kann man das ISO ebenfalls einbinden.&lt;br /&gt;
Dazu fügt man in &#039;&#039;&#039;/boot/grub/menu.lst&#039;&#039;&#039; folgendes hinzu:&lt;br /&gt;
 # BiosUpdate&lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 root (hd0,0) # Analog den anderen Einträgen anpassen&lt;br /&gt;
 kernel /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
 initrd /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss wie bei GRUB 2 &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; installieren und &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; sowie das &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28884</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28884"/>
		<updated>2024-05-09T19:07:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: /* GRUB4DOS herunterladen, auspacken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter, ändert den Namen und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
  mv geteltorito.pl geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget https://sourceforge.net/projects/grub4dos/files/GRUB4DOS/grub4dos%200.4.4/grub4dos-0.4.4.zip/download&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= MultiSystem auf USB-Medium =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Methode braucht es keinen eigenen USB-Stick und es lassen sich auch BIOS-MODs verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein mit [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/ MultiSystem] vorbereitetes USB-Medium, auf dem noch &amp;gt; 6 MB frei sind&lt;br /&gt;
* Ein möglichst aktuelles DOS-Flash-Programm z.B. [https://www.wimsbios.com/phoenixflasher.jsp phlash16.exe von Phoenix] (Das Flash-Programm aus den Lenovo BIOS-Updates ist [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten?p=2099758&amp;amp;viewfull=1#post2099758 meist nicht geeignet])&lt;br /&gt;
* Ein BIOS-Image, [[BIOS#Modifizierte_BIOS-Versionen|modifiziert]] oder [[BIOS Extraktion aus ISO|extrahiert]] aus einem original BIOS-Update (siehe auch [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|hier]]) von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Auf einem UEFI-System muss man vor dem USB-Boot [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Grundlagen/#Secure-Boot &#039;&#039;&#039;Secure Boot&#039;&#039;&#039; deaktivieren] (nach dem Flash wieder aktivieren nicht vergessen!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash-Programm und BIOS-Image(s) kopieren ==&lt;br /&gt;
* Das MultiSystem-USB-Medium anschließen und automatisch einbinden durch Öffnen mit dem Dateimanager.&lt;br /&gt;
* Einen neuen Ordner, z.B. &#039;&#039;&#039;Txx-BIOS&#039;&#039;&#039;, darauf erstellen.&lt;br /&gt;
* Das Flashprogramm, z.B. &#039;&#039;&#039;phlash16.exe&#039;&#039;&#039;, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
* Das BIOS-Image, z.B. &#039;&#039;&#039;BIOS.ROM&#039;&#039;&#039; oder mehrere, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FreeDOS 1.0 nutzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; FreeDOS 1.0 ist in der MultiSystem-Installation schon enthalten.&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium wieder sicher entfernen, am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* MultiSystem Option &#039;&#039;&#039;GRUB4DOS&#039;&#039;&#039; und dann &#039;&#039;&#039;FreeDOS&#039;&#039;&#039; wählen&lt;br /&gt;
* Option &#039;&#039;&#039;FreeDOS Safe Mode  (don&#039;t load any drivers)&#039;&#039;&#039; wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: aktuelles FreeDOS nutzen ==&lt;br /&gt;
=== FreeDOS 1.2 installieren ===&lt;br /&gt;
* Herunterladen des [http://www.freedos.org/download/download/FD12FLOPPY.zip Boot-Floppy-Image] von [http://www.freedos.org/download/ FreeDOS]&lt;br /&gt;
* Das Boot-Floppy-Image aus der heruntergeladenen ZIP-Datei entpacken und umbenennen, z.B. in &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* MultiSystem starten und das Boot-Floppy-Image [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/#Systeme-hinzufuegen-entfernen dem MultiSystem-Datentraäger hinzufügen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* Im MultiSystem-Menü &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039; auswählen und wenige Sekunden nach den ersten FreeDOS-Meldungen &#039;&#039;&#039;[F8]&#039;&#039;&#039; drücken (sonst versucht es die FreeDOS-Vollversion von der nicht vorhandenen CD zu booten). Anschließend:&lt;br /&gt;
 DOS=HIGH   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOS=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOSDATA=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 SHELLHIGH=.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DEVICE=\FDSetup\.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 \AUTOEXEC.BAT     &#039;&#039;&#039;ESC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash ausführen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Vor dem Flashen eines BIOS-MODs ist sicherzustellen, ob die Version der EC-Firmware passt, siehe [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten Hinweis hier unter der MOD-Tabelle]. Bitte auch die Hinweise  am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] beachten.&lt;br /&gt;
 C:&lt;br /&gt;
 cd Txx-BIOS&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /MODE=3 &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
 rem Alternative: Mit /I wird das Piepsen unterdrückt; mit /RO=... wird ein Backup erstellt:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /I /MODE=3 /BO=BACK.ROM &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der evtle. Fehler&lt;br /&gt;
 BIOS ROM file may be corrupt (Extended checksum not zero)&lt;br /&gt;
kann ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn noch weitere Fehler gemeldet werden, kann das daran liegen, dass das verwendete Flash-Programm ungeeignet ist bzw. in der falschen Version vorliegt. Überprüfung:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 1 / GRUB Legacy ===&lt;br /&gt;
Falls man noch eine Distribution mit GRUB 1 (GRUB Legacy) verwendet (z.B. Archlinux), dann kann man das ISO ebenfalls einbinden.&lt;br /&gt;
Dazu fügt man in &#039;&#039;&#039;/boot/grub/menu.lst&#039;&#039;&#039; folgendes hinzu:&lt;br /&gt;
 # BiosUpdate&lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 root (hd0,0) # Analog den anderen Einträgen anpassen&lt;br /&gt;
 kernel /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
 initrd /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss wie bei GRUB 2 &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; installieren und &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; sowie das &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28883</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28883"/>
		<updated>2024-05-09T19:04:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: /* Voraussetzungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter, ändert den Namen und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
  mv geteltorito.pl geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget http://download.gna.org/grub4dos/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= MultiSystem auf USB-Medium =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Methode braucht es keinen eigenen USB-Stick und es lassen sich auch BIOS-MODs verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein mit [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/ MultiSystem] vorbereitetes USB-Medium, auf dem noch &amp;gt; 6 MB frei sind&lt;br /&gt;
* Ein möglichst aktuelles DOS-Flash-Programm z.B. [https://www.wimsbios.com/phoenixflasher.jsp phlash16.exe von Phoenix] (Das Flash-Programm aus den Lenovo BIOS-Updates ist [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten?p=2099758&amp;amp;viewfull=1#post2099758 meist nicht geeignet])&lt;br /&gt;
* Ein BIOS-Image, [[BIOS#Modifizierte_BIOS-Versionen|modifiziert]] oder [[BIOS Extraktion aus ISO|extrahiert]] aus einem original BIOS-Update (siehe auch [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|hier]]) von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Auf einem UEFI-System muss man vor dem USB-Boot [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Grundlagen/#Secure-Boot &#039;&#039;&#039;Secure Boot&#039;&#039;&#039; deaktivieren] (nach dem Flash wieder aktivieren nicht vergessen!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash-Programm und BIOS-Image(s) kopieren ==&lt;br /&gt;
* Das MultiSystem-USB-Medium anschließen und automatisch einbinden durch Öffnen mit dem Dateimanager.&lt;br /&gt;
* Einen neuen Ordner, z.B. &#039;&#039;&#039;Txx-BIOS&#039;&#039;&#039;, darauf erstellen.&lt;br /&gt;
* Das Flashprogramm, z.B. &#039;&#039;&#039;phlash16.exe&#039;&#039;&#039;, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
* Das BIOS-Image, z.B. &#039;&#039;&#039;BIOS.ROM&#039;&#039;&#039; oder mehrere, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FreeDOS 1.0 nutzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; FreeDOS 1.0 ist in der MultiSystem-Installation schon enthalten.&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium wieder sicher entfernen, am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* MultiSystem Option &#039;&#039;&#039;GRUB4DOS&#039;&#039;&#039; und dann &#039;&#039;&#039;FreeDOS&#039;&#039;&#039; wählen&lt;br /&gt;
* Option &#039;&#039;&#039;FreeDOS Safe Mode  (don&#039;t load any drivers)&#039;&#039;&#039; wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: aktuelles FreeDOS nutzen ==&lt;br /&gt;
=== FreeDOS 1.2 installieren ===&lt;br /&gt;
* Herunterladen des [http://www.freedos.org/download/download/FD12FLOPPY.zip Boot-Floppy-Image] von [http://www.freedos.org/download/ FreeDOS]&lt;br /&gt;
* Das Boot-Floppy-Image aus der heruntergeladenen ZIP-Datei entpacken und umbenennen, z.B. in &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* MultiSystem starten und das Boot-Floppy-Image [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/#Systeme-hinzufuegen-entfernen dem MultiSystem-Datentraäger hinzufügen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* Im MultiSystem-Menü &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039; auswählen und wenige Sekunden nach den ersten FreeDOS-Meldungen &#039;&#039;&#039;[F8]&#039;&#039;&#039; drücken (sonst versucht es die FreeDOS-Vollversion von der nicht vorhandenen CD zu booten). Anschließend:&lt;br /&gt;
 DOS=HIGH   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOS=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOSDATA=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 SHELLHIGH=.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DEVICE=\FDSetup\.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 \AUTOEXEC.BAT     &#039;&#039;&#039;ESC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash ausführen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Vor dem Flashen eines BIOS-MODs ist sicherzustellen, ob die Version der EC-Firmware passt, siehe [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten Hinweis hier unter der MOD-Tabelle]. Bitte auch die Hinweise  am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] beachten.&lt;br /&gt;
 C:&lt;br /&gt;
 cd Txx-BIOS&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /MODE=3 &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
 rem Alternative: Mit /I wird das Piepsen unterdrückt; mit /RO=... wird ein Backup erstellt:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /I /MODE=3 /BO=BACK.ROM &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der evtle. Fehler&lt;br /&gt;
 BIOS ROM file may be corrupt (Extended checksum not zero)&lt;br /&gt;
kann ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn noch weitere Fehler gemeldet werden, kann das daran liegen, dass das verwendete Flash-Programm ungeeignet ist bzw. in der falschen Version vorliegt. Überprüfung:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 1 / GRUB Legacy ===&lt;br /&gt;
Falls man noch eine Distribution mit GRUB 1 (GRUB Legacy) verwendet (z.B. Archlinux), dann kann man das ISO ebenfalls einbinden.&lt;br /&gt;
Dazu fügt man in &#039;&#039;&#039;/boot/grub/menu.lst&#039;&#039;&#039; folgendes hinzu:&lt;br /&gt;
 # BiosUpdate&lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 root (hd0,0) # Analog den anderen Einträgen anpassen&lt;br /&gt;
 kernel /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
 initrd /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss wie bei GRUB 2 &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; installieren und &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; sowie das &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28882</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28882"/>
		<updated>2024-05-09T19:04:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: /* El Torito Image auf USB-Stick schreiben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version &amp;gt;= 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter, ändert den Namen und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
  mv geteltorito.pl geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget http://download.gna.org/grub4dos/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= MultiSystem auf USB-Medium =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Methode braucht es keinen eigenen USB-Stick und es lassen sich auch BIOS-MODs verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein mit [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/ MultiSystem] vorbereitetes USB-Medium, auf dem noch &amp;gt; 6 MB frei sind&lt;br /&gt;
* Ein möglichst aktuelles DOS-Flash-Programm z.B. [https://www.wimsbios.com/phoenixflasher.jsp phlash16.exe von Phoenix] (Das Flash-Programm aus den Lenovo BIOS-Updates ist [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten?p=2099758&amp;amp;viewfull=1#post2099758 meist nicht geeignet])&lt;br /&gt;
* Ein BIOS-Image, [[BIOS#Modifizierte_BIOS-Versionen|modifiziert]] oder [[BIOS Extraktion aus ISO|extrahiert]] aus einem original BIOS-Update (siehe auch [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|hier]]) von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Auf einem UEFI-System muss man vor dem USB-Boot [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Grundlagen/#Secure-Boot &#039;&#039;&#039;Secure Boot&#039;&#039;&#039; deaktivieren] (nach dem Flash wieder aktivieren nicht vergessen!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash-Programm und BIOS-Image(s) kopieren ==&lt;br /&gt;
* Das MultiSystem-USB-Medium anschließen und automatisch einbinden durch Öffnen mit dem Dateimanager.&lt;br /&gt;
* Einen neuen Ordner, z.B. &#039;&#039;&#039;Txx-BIOS&#039;&#039;&#039;, darauf erstellen.&lt;br /&gt;
* Das Flashprogramm, z.B. &#039;&#039;&#039;phlash16.exe&#039;&#039;&#039;, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
* Das BIOS-Image, z.B. &#039;&#039;&#039;BIOS.ROM&#039;&#039;&#039; oder mehrere, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FreeDOS 1.0 nutzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; FreeDOS 1.0 ist in der MultiSystem-Installation schon enthalten.&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium wieder sicher entfernen, am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* MultiSystem Option &#039;&#039;&#039;GRUB4DOS&#039;&#039;&#039; und dann &#039;&#039;&#039;FreeDOS&#039;&#039;&#039; wählen&lt;br /&gt;
* Option &#039;&#039;&#039;FreeDOS Safe Mode  (don&#039;t load any drivers)&#039;&#039;&#039; wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: aktuelles FreeDOS nutzen ==&lt;br /&gt;
=== FreeDOS 1.2 installieren ===&lt;br /&gt;
* Herunterladen des [http://www.freedos.org/download/download/FD12FLOPPY.zip Boot-Floppy-Image] von [http://www.freedos.org/download/ FreeDOS]&lt;br /&gt;
* Das Boot-Floppy-Image aus der heruntergeladenen ZIP-Datei entpacken und umbenennen, z.B. in &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* MultiSystem starten und das Boot-Floppy-Image [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/#Systeme-hinzufuegen-entfernen dem MultiSystem-Datentraäger hinzufügen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* Im MultiSystem-Menü &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039; auswählen und wenige Sekunden nach den ersten FreeDOS-Meldungen &#039;&#039;&#039;[F8]&#039;&#039;&#039; drücken (sonst versucht es die FreeDOS-Vollversion von der nicht vorhandenen CD zu booten). Anschließend:&lt;br /&gt;
 DOS=HIGH   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOS=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOSDATA=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 SHELLHIGH=.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DEVICE=\FDSetup\.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 \AUTOEXEC.BAT     &#039;&#039;&#039;ESC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash ausführen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Vor dem Flashen eines BIOS-MODs ist sicherzustellen, ob die Version der EC-Firmware passt, siehe [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten Hinweis hier unter der MOD-Tabelle]. Bitte auch die Hinweise  am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] beachten.&lt;br /&gt;
 C:&lt;br /&gt;
 cd Txx-BIOS&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /MODE=3 &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
 rem Alternative: Mit /I wird das Piepsen unterdrückt; mit /RO=... wird ein Backup erstellt:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /I /MODE=3 /BO=BACK.ROM &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der evtle. Fehler&lt;br /&gt;
 BIOS ROM file may be corrupt (Extended checksum not zero)&lt;br /&gt;
kann ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn noch weitere Fehler gemeldet werden, kann das daran liegen, dass das verwendete Flash-Programm ungeeignet ist bzw. in der falschen Version vorliegt. Überprüfung:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 1 / GRUB Legacy ===&lt;br /&gt;
Falls man noch eine Distribution mit GRUB 1 (GRUB Legacy) verwendet (z.B. Archlinux), dann kann man das ISO ebenfalls einbinden.&lt;br /&gt;
Dazu fügt man in &#039;&#039;&#039;/boot/grub/menu.lst&#039;&#039;&#039; folgendes hinzu:&lt;br /&gt;
 # BiosUpdate&lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 root (hd0,0) # Analog den anderen Einträgen anpassen&lt;br /&gt;
 kernel /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
 initrd /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss wie bei GRUB 2 &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; installieren und &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; sowie das &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28881</id>
		<title>BIOS-Update ohne optisches Laufwerk unter Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Linux&amp;diff=28881"/>
		<updated>2024-05-09T18:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: Neuer Download für geteltorito&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt das Ausführen eines BIOS-Update von einem USB-Medium oder von der Festplatte mittels GRUB-Menü für Linux-Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= El Torito Image auf USB-Stick (nur UEFI) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein ThinkPad der Sandy Bridge Generation X220/T420 etc. oder neuer mit UEFI – für ältere Modelle verwendet man stattdessen die [[#GRUB4DOS_mit_USB-Stick|GRUB4DOS-Methode]] &lt;br /&gt;
* Ein USB Stick &amp;gt; 100 MB, Formatierung egal&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
* geteltorito Version &amp;gt;= 0.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; für diese Methode muss das ThinkPad im UEFI-Modus gebootet werden, d.h. im UEFI-Setup muss unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; eine der folgenden Einstellungskombinationen aktiv sein&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot&#039;&#039;&#039; || UEFI only || Both || Both&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UEFI/Legacy Boot Priority&#039;&#039;&#039; || n/a || UEFI first || Legacy first&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geteltorito installieren ==&lt;br /&gt;
geteltorito lädt man sich von der Seite des Autors mit&lt;br /&gt;
  wget https://userpages.uni-koblenz.de/~krienke/ftp/noarch/geteltorito/geteltorito/geteltorito.pl&lt;br /&gt;
ins selbe Verzeichnis wie das ISO-Image herunter, ändert den Namen und macht es ausführbar&lt;br /&gt;
  mv geteltorito.pl geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternative Downloadmöglichkeit===&lt;br /&gt;
  wget https://download.linrunner.de/scripts/geteltorito&lt;br /&gt;
  chmod +x geteltorito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image aus ISO extrahieren ==&lt;br /&gt;
Das El Torito Boot Image (.img) extrahiert man aus dem Update-ISO (.iso) mit&lt;br /&gt;
 geteltorito -o thinkpadbios.img 8duj26us.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;8duj26us.iso&amp;quot; ersetzt man durch den tatsächlichen Namen des ISOs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== El Torito Image auf USB-Stick schreiben ==&lt;br /&gt;
Für den Scheibvorgang wird das Device sdX des Sticks benötigt, das man wie [[#Device_des_Sticks_ermitteln|unten]] beschrieben ermittelt, in das folgende Kommando einsetzt und es ausführt:&lt;br /&gt;
 sudo dd if=thinkpadbios.img of=/dev/sdX bs=1M status=progress oflag=direct&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GRUB4DOS mit USB-Stick =&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein frisch mit FAT&#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; formatierter, leerer USB Stick &amp;gt; 100 MB&lt;br /&gt;
* ISO-Image des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optional: Erzeugen des ISO aus einem &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS ==&lt;br /&gt;
Falls für das betreffende ThinkPad-Modell kein ISO zum Download angeboten wird, lädt man das &amp;quot;Non-Diskette&amp;quot;-BIOS herunter. Um  aus diesem ein ISO zu erzeugen, werden für Debian/Ubuntu die Pakete &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;cabextract&#039;&#039;&#039; sowie&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;genisoimage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;mkisofs&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
benötigt, andere Distributionen können abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden Befehl wird die EXE-Datei entpackt:&lt;br /&gt;
 cabextract 70uj29ud.exe -d ./BIOS&lt;br /&gt;
Wobei &amp;quot;70uj29ud.exe&amp;quot; auf den entsprechenden Dateinamen angepasst werden muss. &#039;&#039;&#039;./BIOS&#039;&#039;&#039; ist ein Unterordner im aktuellen Ordner der von cabextract erstellt wird, um die entpackten Dateien abzulegen. Der Name kann frei editiert bzw. die Option -d komplett weggelassen werden, um die Dateien an anderer Stelle zu entpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß wechselt man in das oben eingetragene Verzeichnis&lt;br /&gt;
 cd BIOS&lt;br /&gt;
und erstellt mit folgendem Befehl aus dem entpacktem IMG ein ISO:&lt;br /&gt;
 genisoimage -b 70uj29ud.img -c boot.catalog -o 70uj29ud.iso .&lt;br /&gt;
Hiermit wird im aktuellen Verzeichnis (.) die Datei 70uj29ud.iso erzeugt, die nachfolgend weiter verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen des bootfähigen USB-Sticks ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image auf den Stick kopieren ===&lt;br /&gt;
 cp /pfad/zur/iso-datei /media/name-des-sticks/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 sync&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS herunterladen, auspacken ===&lt;br /&gt;
 wget http://download.gna.org/grub4dos/grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 unzip grub4dos-0.4.4.zip&lt;br /&gt;
 cd grub4dos-0.4.4&lt;br /&gt;
 cp grldr /media/name-des-sticks/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Installieren von GRUB4DOS wird das korrekte Device sdX des Sticks benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Device des Sticks ermitteln ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Vorsicht:&amp;lt;/u&amp;gt; eine falsche Angabe des Device kann katastrophale Auswirkungen auf das installierte System haben, so ist z.B. &amp;lt;u&amp;gt;sda&amp;lt;/u&amp;gt; in der Regel die Systemplatte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;lsblk:&#039;&#039;&#039; Bei aktuellen Linux-Distributionen kann man das Gerät auch per&lt;br /&gt;
 lsblk&lt;br /&gt;
herausfinden. Die Systemplatte ist meist sda, der Stick sdb, sdc oder höher und findet sich normalerweise am Ende der Liste. Dabei auf die Grösse achten (Spalte SIZE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ verwendet man &#039;&#039;&#039;dmesg:&#039;&#039;&#039; dazu führt man unmittelbar nach dem Anstecken folgendes Kommando aus&lt;br /&gt;
 dmesg | grep &amp;quot;Attached SCSI removable disk&amp;quot; | tail -1&lt;br /&gt;
In der Ausgabe ist das gesuchte Device sdX zu sehen:&lt;br /&gt;
 [ 1234.567890] sd 0:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS installieren ===&lt;br /&gt;
Das vorstehend ermittelte Device sdX setzt man nun in folgendes Kommando ein und führt es aus:&lt;br /&gt;
 sudo ./bootlace.com /dev/sdX&lt;br /&gt;
Ausgabe:&lt;br /&gt;
 Disk geometry calculated according to the partition table:&lt;br /&gt;
        Sectors per track = xx, Number of heads = yyy&lt;br /&gt;
 Success.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB4DOS konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Zuletzt erstellt man die Datei &#039;&#039;&#039;menu.lst&#039;&#039;&#039; auf dem Stick:&lt;br /&gt;
 gedit /media/name-des-sticks/menu.lst&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
 color blue/green yellow/red white/magenta white/magenta&lt;br /&gt;
 timeout 30&lt;br /&gt;
 default /default&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 map (hd0,0)/thinkpadbios.iso (hd32)&lt;br /&gt;
 map --hook&lt;br /&gt;
 chainloader (hd32)&lt;br /&gt;
 boot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen ==&lt;br /&gt;
Die Ausführung des Updates ist am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] zusammengefaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= MultiSystem auf USB-Medium =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Methode braucht es keinen eigenen USB-Stick und es lassen sich auch BIOS-MODs verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ein mit [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/ MultiSystem] vorbereitetes USB-Medium, auf dem noch &amp;gt; 6 MB frei sind&lt;br /&gt;
* Ein möglichst aktuelles DOS-Flash-Programm z.B. [https://www.wimsbios.com/phoenixflasher.jsp phlash16.exe von Phoenix] (Das Flash-Programm aus den Lenovo BIOS-Updates ist [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten?p=2099758&amp;amp;viewfull=1#post2099758 meist nicht geeignet])&lt;br /&gt;
* Ein BIOS-Image, [[BIOS#Modifizierte_BIOS-Versionen|modifiziert]] oder [[BIOS Extraktion aus ISO|extrahiert]] aus einem original BIOS-Update (siehe auch [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|hier]]) von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Auf einem UEFI-System muss man vor dem USB-Boot [https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Grundlagen/#Secure-Boot &#039;&#039;&#039;Secure Boot&#039;&#039;&#039; deaktivieren] (nach dem Flash wieder aktivieren nicht vergessen!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash-Programm und BIOS-Image(s) kopieren ==&lt;br /&gt;
* Das MultiSystem-USB-Medium anschließen und automatisch einbinden durch Öffnen mit dem Dateimanager.&lt;br /&gt;
* Einen neuen Ordner, z.B. &#039;&#039;&#039;Txx-BIOS&#039;&#039;&#039;, darauf erstellen.&lt;br /&gt;
* Das Flashprogramm, z.B. &#039;&#039;&#039;phlash16.exe&#039;&#039;&#039;, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
* Das BIOS-Image, z.B. &#039;&#039;&#039;BIOS.ROM&#039;&#039;&#039; oder mehrere, in den Ordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FreeDOS 1.0 nutzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; FreeDOS 1.0 ist in der MultiSystem-Installation schon enthalten.&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium wieder sicher entfernen, am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* MultiSystem Option &#039;&#039;&#039;GRUB4DOS&#039;&#039;&#039; und dann &#039;&#039;&#039;FreeDOS&#039;&#039;&#039; wählen&lt;br /&gt;
* Option &#039;&#039;&#039;FreeDOS Safe Mode  (don&#039;t load any drivers)&#039;&#039;&#039; wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: aktuelles FreeDOS nutzen ==&lt;br /&gt;
=== FreeDOS 1.2 installieren ===&lt;br /&gt;
* Herunterladen des [http://www.freedos.org/download/download/FD12FLOPPY.zip Boot-Floppy-Image] von [http://www.freedos.org/download/ FreeDOS]&lt;br /&gt;
* Das Boot-Floppy-Image aus der heruntergeladenen ZIP-Datei entpacken und umbenennen, z.B. in &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* MultiSystem starten und das Boot-Floppy-Image [https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/#Systeme-hinzufuegen-entfernen dem MultiSystem-Datentraäger hinzufügen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minimal-FreeDOS booten ===&lt;br /&gt;
* Das USB-Medium am Ziel-System einstecken und (ggf. per BIOS-Boot-Menu [F12]) davon booten.&lt;br /&gt;
* Im MultiSystem-Menü &#039;&#039;&#039;FreeDOS-1.2-Boot-FLOPPY.img&#039;&#039;&#039; auswählen und wenige Sekunden nach den ersten FreeDOS-Meldungen &#039;&#039;&#039;[F8]&#039;&#039;&#039; drücken (sonst versucht es die FreeDOS-Vollversion von der nicht vorhandenen CD zu booten). Anschließend:&lt;br /&gt;
 DOS=HIGH   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOS=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DOSDATA=UMB   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 SHELLHIGH=.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 DEVICE=\FDSetup\.....   &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 \AUTOEXEC.BAT     &#039;&#039;&#039;ESC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flash ausführen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Vor dem Flashen eines BIOS-MODs ist sicherzustellen, ob die Version der EC-Firmware passt, siehe [https://thinkpad-forum.de/threads/172581-Anleitung-FSB-1066-CPUs-inkl-Core-2-Quad-in-Thinkpad-T61-benutzen-GPU-undervolten Hinweis hier unter der MOD-Tabelle]. Bitte auch die Hinweise  am [[#BIOS_Update_ausf.C3.BChren|Ende dieses Artikels]] beachten.&lt;br /&gt;
 C:&lt;br /&gt;
 cd Txx-BIOS&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /MODE=3 &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
 rem Alternative: Mit /I wird das Piepsen unterdrückt; mit /RO=... wird ein Backup erstellt:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /X /C /I /MODE=3 /BO=BACK.ROM &amp;lt;Name des BIOS-Image&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der evtle. Fehler&lt;br /&gt;
 BIOS ROM file may be corrupt (Extended checksum not zero)&lt;br /&gt;
kann ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn noch weitere Fehler gemeldet werden, kann das daran liegen, dass das verwendete Flash-Programm ungeeignet ist bzw. in der falschen Version vorliegt. Überprüfung:&lt;br /&gt;
 phlash16.exe /?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Boot-Option memdisk auf lokaler Festplatte (nur BIOS) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GRUB lässt sich ein DOS-Boot-Image normalerweise nicht direkt starten, deshalb wird hier der Umweg über &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; aus dem [http://www.syslinux.org Syslinux-Projekt] erklärt. Seit Ubuntu 14.04 gibt es allerdings das Paket [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot], mit dem man es auch mal versuchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Dieser Abschnitt funktioniert sinngemäß auch unter anderen Distributionen mit GRUB 1/2, nur das Paket &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; heißt eventuell anders oder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Ubuntu 12.04 oder höher auf Festplatte installiert (kein Livesystem!)&lt;br /&gt;
* GRUB 2 (ist bei einem neu installierten Ubuntu automatisch der Fall)&lt;br /&gt;
* ISO-Image (Notfalls [[#Optional:_Erzeugen_des_ISO_aus_einem_.22Non-Diskette.22-BIOS|selbst konvertieren]]) des BIOS-Updates als Download von der Lenovo Website (siehe [[#Quellen_und_Links|Links]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Die hier beschriebene Vorgehensweise &#039;&#039;funktioniert nicht&#039;&#039; mit einer &amp;lt;u&amp;gt;EFI&amp;lt;/u&amp;gt;-Installation (im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; fehlt das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Frage zu Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Stimmt das wirklich? Das Modul &#039;&#039;&#039;linux16&#039;&#039;&#039; ist nämlich auch [https://packages.ubuntu.com/xenial/amd64/grub-efi-amd64-bin/filelist im Paket &#039;&#039;&#039;grub-efi-amd64&#039;&#039;&#039; enthalten]. Bitte mal nachprüfen, ob die Methode evtl. doch auf UEFI funktioniert (zumindest ab Ubuntu 16.04), und das Ergebnis hier einpflegen. Evtl. helfen auch die Pakete [https://packages.ubuntu.com/xenial/grub-imageboot grub-imageboot] oder [https://packages.ubuntu.com/xenial/syslinux-efi syslinux-efi (ab Ubuntu 16.04)] weiter ([[Benutzer:UlfZi|UlfZi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
=== ISO-Image kopieren ===&lt;br /&gt;
Den Download kopiert man nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 sudo cp /pfad/zur/iso-datei /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syslinux einrichten ===&lt;br /&gt;
==== Ubuntu 12.04 und höher ====&lt;br /&gt;
Zu installieren ist das Paket&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install syslinux-common&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ist das enthaltene Werkzeug &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; zu kopieren&lt;br /&gt;
 sudo cp /usr/lib/syslinux/memdisk /boot/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 2 konfigurieren ===&lt;br /&gt;
Mit einem [http://wiki.ubuntuusers.de/Editor#Root-Rechte-Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet man die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/grub.d/40_custom&#039;&#039;&#039; und fügt folgende Zeilen am Ende hinzu:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man für &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; eine separate Partition eingerichtet, lauten die Einträge so:&lt;br /&gt;
 menuentry &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot; {&lt;br /&gt;
       set root=&#039;(hd0,1)&#039; # diese Zeile analog den vorhandenen Einträgen in /boot/grub/grub.cfg anpassen!&lt;br /&gt;
       linux16 /memdisk iso&lt;br /&gt;
       initrd16 /thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Systemstart das GRUB-Bootmenü anzuzeigen, sind in der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039; die beiden folgenden Zeilen wie gezeigt mit &#039;#&#039; auszukommentieren:&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0&lt;br /&gt;
 #GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true&lt;br /&gt;
Zuletzt werden alle Änderungen an GRUB aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo update-grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GRUB 1 / GRUB Legacy ===&lt;br /&gt;
Falls man noch eine Distribution mit GRUB 1 (GRUB Legacy) verwendet (z.B. Archlinux), dann kann man das ISO ebenfalls einbinden.&lt;br /&gt;
Dazu fügt man in &#039;&#039;&#039;/boot/grub/menu.lst&#039;&#039;&#039; folgendes hinzu:&lt;br /&gt;
 # BiosUpdate&lt;br /&gt;
 title ThinkPad BIOS Update&lt;br /&gt;
 root (hd0,0) # Analog den anderen Einträgen anpassen&lt;br /&gt;
 kernel /boot/memdisk iso&lt;br /&gt;
 initrd /boot/thinkpadbios.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss wie bei GRUB 2 &#039;&#039;&#039;syslinux-common&#039;&#039;&#039; installieren und &#039;&#039;&#039;memdisk&#039;&#039;&#039; sowie das &#039;&#039;&#039;thinkpadbios.iso&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/boot&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BIOS Update ausführen =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig: das BIOS-Update unbedingt mit geladenem Akku und angeschlossenen Netzteil durchführen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
System neu starten, ggf. per [F12] den USB-Stick auswählen und im GRUB-Bootmenü den Eintrag&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ThinkPad BIOS Update&amp;quot;&lt;br /&gt;
auswählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; bei einem UEFI-fähigen ThinkPad ist zu bedenken, dass der GRUB4DOS-USB-Stick nur im BIOS- d.h. Legacy-Modus gestartet werden kann. Dies ist im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Startup&amp;quot;&#039;&#039; entsprechend einzustellen: &#039;&#039;&amp;quot;Both&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;Legacy first&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun den Anweisungen des Programms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Update empfiehlt es sich, die BIOS-Einstellungen auf Defaults (Werkseinstellungen) zurückzusetzen:&lt;br /&gt;
* Beim Systemstart mit [F1] ins BIOS&lt;br /&gt;
* [F9] (Setup Defaults) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* eigene Anpassungen (z.B. SATA-Modus) wieder einpflegen&lt;br /&gt;
* [F10] (Save and Exit) [Enter] (Yes)&lt;br /&gt;
* sobald das ThinkPad-Logo erscheint, Gerät kurz ausschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen und Links =&lt;br /&gt;
* [http://support.lenovo.com/de/de Lenovo Support Website] – BIOS Downloads&lt;br /&gt;
*  [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade/X_Series#Approach_10:_Booting_the_Lenovo_ISO_image_using_Grub_and_SysLinux 1], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_update_without_optical_disk 2], [http://www.thinkwiki.org/wiki/BIOS_Upgrade#Using_grub4dos_.28also_for_Linux.29 3] – Anleitungen auf thinkwiki.org&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration GRUB 2] – Konfiguration des Bootloaders&lt;br /&gt;
== Alternative Windows-basierte Methoden ==&lt;br /&gt;
* [http://thinkwiki.de/BIOS-Update_ohne_optisches_Laufwerk_unter_Windows] – mit GRUB4DOS, UltraISO oder Phlash16-Kommandos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:BIOS]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28869</id>
		<title>TLP FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28869"/>
		<updated>2024-04-16T05:58:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: veralteter Inhalt entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:warning.png]] Die Inhalte dieser Seite waren veraltet und wurden deshalb vom TLP Autor entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte die [https://linrunner.de/tlp/faq offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28868</id>
		<title>TLP Einstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28868"/>
		<updated>2024-04-16T05:57:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: veralteter Inhalt entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:warning.png]] Die Inhalte dieser Seite waren veraltet und wurden deshalb vom TLP Autor entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte die [https://linrunner.de/tlp/settings offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28867</id>
		<title>TLP - Linux Stromsparen</title>
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		<updated>2024-04-16T05:55:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:warning.png]] Die Inhalte dieser Seite waren veraltet und wurden deshalb vom TLP Autor entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte die [https://linrunner.de/tlp offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
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		<title>TLP - Linux Stromsparen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28866"/>
		<updated>2024-04-16T05:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: veralteten Inhalt entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:warning.png]] Die Inhalte dieser Seite waren veraltet und wurden deshalb vom TLP Autor entfernt. Bitte die [https://linrunner.de/tlp offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28544</id>
		<title>TLP FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28544"/>
		<updated>2022-03-11T09:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: icon&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:warning.png]] Diese Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp/faq/index.html offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden häufig gestellte Fragen beantwortet und (Umgehungs-)Lösungen zu gängigen Problemen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installation und Konfiguration =&lt;br /&gt;
== Wie kann ich TLP auf einem Entwickler-Release meiner Distribution XY installieren ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Pakete für neue Distributions-Release werden normalerweise rechtzeitig zu deren Releasetermin im TLP-Repository bereitgestellt. Möchte man TLP bereits vorher mit einer Alpha- oder Beta-Version testen, so kann man die Pakete für die Vorversion händisch mit dem jeweiligen Paketmanager installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zusammen mit anderen Power Management Tools zu Konflikten? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die simultane Verwendung eines anderen Tools bedeutet, dass TLPs Einstellungen von dem anderen Tool überschrieben werden (und umgekehrt). Das Ergebnis sind nicht vorhersagbare Resultate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Powertop: siehe [[TLP_FAQ#Powertop|Powertop]].&lt;br /&gt;
* thermald: Aufgabe von thermald ist es, die Leistungsaufnahme zu begrenzen, bevor die Temperatur des Laptops in den kritischen Bereich kommt. TLP aktiviert hingegen generelle Einstellungen, um die Stromaufnahme speziell in Situationen geringer Last oder im Leerlauf zu optimieren. TLP steht nicht im Konfikt zu thermald.&lt;br /&gt;
* throttled: nur die dynamische HWP_Mode Einstellung von throttled stört die Aktionen von TLP. Möchte man sie verwenden, deaktiviert man die Funktion in TLP per CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zu Konflikten mit den Energieeinstellungen meines Desktops? ==&lt;br /&gt;
Das hängt von der Einstellung ab. TLP:&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Helligkeit von Bildschirm und Tastatur-Backlight → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Einstellungen für Suspend/Hibernate → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* aktiviert standardmäßig den Stromsparmodus für den WLAN-Adapter → möglicher Konflikt mit den KDE-Energieeinstellungen,&lt;br /&gt;
* (de-)aktiviert Funkadapter, wenn vom Benutzer konfiguriert → möglicher Konflikt mit den GNOME- bzw. KDE-Energieeinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Möglicher Konflikt&amp;quot; meint, dass die in TLP konfigurierte Einstellung von der Desktop-Energieeinstellung überschrieben werden kann (oder umgekehrt). Probleme mit der Systemstabilität sind dadurch nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktioniert TLP auch mit anderen Notebooks (nicht ThinkPads)? ==&lt;br /&gt;
TLP ist für alle Notebooks geeignet, einige [[TLP_FAQ#Akku|Features]] sind jedoch nur für ThinkPads verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; da der Programmautor nur über Testmöglichkeiten auf ThinkPads verfügt, sind Berichte und Fragen zu anderen Notebooks im [https://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Macht TLP Sinn auf neueren Laptops / mit neueren Linux-Versionen? ==&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre wurden dem Linux Kernel viele Stromsparfunktionen hinzugefügt, aber nur ein Teil davon ist standardmäßig aktiviert. Es ist für die Kernelentwickler schwierig, Stromsparfunktionen vollständig für jegliche Hardware zu testen, daher bleiben sie für viele Treiber ausgeschaltet und es ist Aufgabe des Benutzers sie zu aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: ein User Space Werkzeug wie TLP wird weiterhin benötigt, um alle verfügbaren Stromsparfunktionen zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soll ich TLP in einer virtuellen Maschine installieren? ==&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ineffektiv ein Power Management Tool innerhalb einer virtuellen Maschine (Guest) zu verwenden. TLP sollte stattdessen besser im Betriebssystem des VM-Hosts installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Einstellungen von TLP ändern? ==&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Beschreibung aller Einstellungen findet sich im Artikel [[TLP_Einstellungen|TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überschreibt ein Upgrade von TLP meine Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
Nein. Alle Paketverwaltungswerkzeuge achten darauf, vom Benutzer angepasste Konfigurationsdateien nicht ohne Rückfrage zu ersetzen bzw. sie erstellen zuvor eine Kopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie übertrage ich meine Einstellungen beim Upgrade von 1.2.2 (oder älter) auf 1.3? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man [[TLP_Einstellungen#TLP_1.3_und_neuer|TLP Einstellungen]] lesen, um mehr über das neue Konfigurationsschema in 1.3 zu erfahren. Es gibt drei Migrationspfade:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. 1:1 Übernahme ===&lt;br /&gt;
Das Format der Konfigurationsdatei hat sich nicht geändert, nur der Speicherort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man die ursprüngliche &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; gesichert hat, kann man &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; jemals bearbeitet wurde, wird die Datei beim Upgrade auf 1.3 automatisch nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; verschoben. Die urspüngliche &#039;&#039;&#039;tlp.conf&#039;&#039;&#039; landet in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Neu beginnen mit &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu gibt man einfach seine spezifischen Einstellungen in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als unter 1.2.2 und davor, sind alle Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; deaktiviert, das Kommentarzeichen &#039;#&#039; in der ersten Spalte muss für Parameter, die man ändern will, entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Neu beginnen mit einer Datei unterhalb von &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erstellt eine neue Datei &#039;&#039;&#039;01-mytlp.conf&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;00-template.conf&#039;&#039;&#039; kopiert und seine spezifischen Einstellungen eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Dateiname spielt keine Rolle, solange er auf &#039;&#039;&#039;.conf&#039;&#039;&#039; endet. Man kann seine Einstellungen auch in mehrere Dateien aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig, verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TLP 1.2.2 und älter: Muss ich meine Einstellungen nach einem Update von TLP anpassen? ==&lt;br /&gt;
Nicht unbedingt. Bei der Weiterentwicklung von TLP wird darauf geachtet, dass alte Konfigurationsdateien weiterhin funktionieren. Neue Features bekommen – soweit möglich – sinnvolle interne Defaults, sodass sie auch ohne expliziten Eintrag in die Konfiguration wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sorgt das Paketupgrade nicht dafür, dass neue Features zur Konfigurationsdatei hinzugefügt werden. Wenn man also den Default für ein neues Feature anpassen möchte, kann man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Einstellung händisch zur Konfiguration hinzufügen; oder&lt;br /&gt;
* alle eigenen Einstellungen in die temporäre, neue Konfigurationsdatei (Name hängt vom Paketwerkzeug ab) aufnehmen und und diese anschliessend an den [[TLP_Einstellungen#Einleitung|endgültigen Ort]] kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ich verwende den Network Manager nicht, wie kann ich in Ubuntu/Debian tlp ohne tlp-rdw installieren? ==&lt;br /&gt;
 sudo apt install --no-install-recommends tlp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann ich TLP auch mit Linux-Distributionen verwenden für die noch kein fertiges Paket existiert? ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell ist es möglich den Source-Tarball bei [https://github.com/linrunner/TLP/tags GitHub] herunterzuladen, auszupacken mit&lt;br /&gt;
 tar xfvz TLP-V.v.tar.gz&lt;br /&gt;
 cd TLP-V.v&lt;br /&gt;
zu installieren (als root)&lt;br /&gt;
 make install&lt;br /&gt;
 make install-man&lt;br /&gt;
und die Services zu aktivieren (als root).&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service # nur bis TLP 1.2.2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für das &#039;make install&#039; sollte man die [https://localhost/linrunner/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html#makefile Makefile-Optionen] an die verwendete Distribution anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gibt es eine GUI zu TLP?==&lt;br /&gt;
Es existiert das separate Projekt [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLPUI ist noch nicht kompatibel mit TLP 1.3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Audio =&lt;br /&gt;
Bei Problemen mit der Soundausgabe im &#039;&#039;Akkubetrieb&#039;&#039; (Störungen, Klickgeräusche) kann man zur Eingrenzung in den [[TLP_Einstellungen#Audio|Einstellungen]] den Timeout erhöhen&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=10&lt;br /&gt;
oder die Funktion ganz deaktivieren&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Eingabegeräte =&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert meine USB-Tastatur/-Maus nicht mehr? ==&lt;br /&gt;
TLP ist höchstwahrscheinlich nicht die Ursache, denn es nimmt standardmässig alle USB-Eingabegeräte (usbhid) vom Autosuspend aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Maus stockt oder verliert die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_FAQ#Bluetooth-Ger.C3.A4te_h.C3.A4ngen_oder_verlieren_die_Verbindung|Bluetooth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funkgeräte (Bluetooth, WLAN, WWAN) =&lt;br /&gt;
== Langsames oder instabiles WLAN im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Ursache: der Kerneltreiber implementiert den Stromsparmodus nicht korrekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Stromsparmodus im Akkubetrieb deaktivieren&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_BAT=off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WLAN Stromsparmodus ist an obwohl in der TLP-Konfiguration deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit NetworkManager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/NetworkManager/conf.d/default-wifi-powersave-on.conf&#039;&#039;&#039; löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Geräte hängen oder verlieren die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Ursache: nahezu alle internen und alle externen Bluetooth-Adapter sind USB-Geräte. Einige davon implementieren den Autosuspend-Modus nicht korrekt, was zu Problemen mit den verbundenen Bluetooth-Geräten führen kann oder auch das Pairing verhindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: &lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_BTUSB=1&lt;br /&gt;
konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: den USB-Bluetooth-Adapter identifizieren mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -u | grep btusb&lt;br /&gt;
und die USB-ID zu USB_BLACKLIST hinzufügen. Die neue Einstellung aktivieren mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth wird beim Systemstart nicht deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: das Bluetooth-Applet der Desktop-Umgebung - oder eine andere installierte Software - aktiviert das Bluetooth-Gerät wieder, nachdem TLP es deaktiviert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Einstellung im betreffenden Applet deaktivieren oder das Applet ganz deaktivieren/entfernen. Informationen zu XFCE/Blueman finden sich im Artikel [https://winaero.com/blog/disable-bluetooth-auto-power-blueman/ &amp;quot;Deaktivieren der automatischen Bluetooth-Einschaltung in Blueman&amp;quot;] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das Wiederherstellen des Funkgerätezustands mit RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP nicht? ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit anderen Einstellungen wie DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...  nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: systemd 209 (or higher) implementiert einen eigenen Weg (systemd-rfkill.service, siehe &lt;br /&gt;
[[TLP_Einstellungen#Funkger.C3.A4te_schalten|Funkgeräte schalten]]), &lt;br /&gt;
um die Schaltzustände beim Systemstart wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und das systemd-Feature nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum aktiviert TLP nicht USB Autosuspend für meine integrierte WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) Karte? ==&lt;br /&gt;
Grund: einige Karten arbeiten nicht zuverlässig mit USB Autosuspend, daher schließt sie TLP (bis 1.1) standardmässig aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um USB Autosuspend für WWAN(UMTS) zu erzwingen konfiguriert man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grafik =&lt;br /&gt;
== Radeon ==&lt;br /&gt;
=== Warum flackert mein Display beim Wechsel der Stromquelle kurz? ===&lt;br /&gt;
Grund ist die [[TLP_Einstellungen#Grafikkarten|automatische Umschaltung der Taktfrequenz bei  Radeon-Karten]]. Auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs, schafft folgende Einstellung Abhilfe:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Je nach Karte bzw. Kernel hilft auch:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=performance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernelnachricht &amp;quot;*ERROR* radeon: ring 0 test failed&amp;quot; am Netzteil ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Lenovo Ideapad 300 (Intel / Radeon Hybridgrafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: DPM ausschalten&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nvidia Optimus ==&lt;br /&gt;
=== Warum hat mein Notebook einen extrem hohen Stromverbrauch? ===&lt;br /&gt;
Bei der Optimus-Hybridgrafik stecken im Notebook zwei Grafikeinheiten: eine von Intel auf dem Processor-Chip (&amp;quot;integrated&amp;quot;, iGPU) und eine von Nvidia (&amp;quot;discrete&amp;quot;, dGPU). Linux nutzt standardmäßig die Intel-Grafik, gleichzeitig ist die nicht genutzte Nvidia-Grafik eingeschaltet und verbraucht sehr viel Akkustrom weil kein Treiber geladen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kann nichts dagegen tun, stattdessen gibt es folgende Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
* Im BIOS eine der beiden Grafikeinheiten deaktivieren&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee]&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME Optimus/PRIME]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirm flackert ===&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ein Nutzer eines Dell Latitude 5480 [https://github.com/linrunner/TLP/issues/295 berichtete] &amp;quot;Bildschirm flackert mit einer uneinheitlichen Rate, wenn auch nicht so sporadisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: ASPM im Akku-Modus deaktivieren&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich verwende PRIME um die dGPU abzuschalten, warum wird sie dennoch beim Booten aktiviert? ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Blacklisten des Treibers&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;nouveau nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: Blacklisten des Geräts&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_BLACKLIST=&amp;quot;01:00.0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um zu überprüfen, ob &amp;quot;01:00.0&amp;quot; zur verbauten Nvidia dGPU passt, verwendet man den Befehl&lt;br /&gt;
 lspci | grep VGA&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Runtime_Power_Management|Runtime PM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signifikant schlechtere Energieeinsparung nach dem Upgrade auf TLP 1.0 ===&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher nimmt per Blacklist alle dGPUs vom Runtime Power Management aus. Für bestimmte Hardware/Kernel-Kombinationen bedeutet dies, dass die dGPU beim Systemstart nicht mehr automatisch deaktiviert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Entfernen aller dGPUs aus der Treiber-Blacklist&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;mei_me pcieport&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder Einsatz eines Tools wie Bumblebee oder PRIME, um die dGPU beim Booten explizit zu deaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bumblebee scheitert beim Wiedereinschalten der dGPU ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen, siehe vorausgehenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Laufwerke =&lt;br /&gt;
== Warum parkt meine Festplatte die Leseköpfe im Akkubetrieb so häufig (Klickgeräusche)? ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Einstellung&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=128&lt;br /&gt;
entspricht der Ubuntu-Default-Einstellung und sollte nicht zu exzessiven Parkvorgängen (Stichwort &amp;quot;Load Cycle Count&amp;quot;) führen. Leider interpretieren einige Hersteller, insbesondere bei neueren Plattenmodellen, die [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM-Eckwerte]] sehr &amp;quot;grosszügig&amp;quot;, um den Stromverbrauch zu senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem solchen Fall kann es helfen, im Akkubetrieb einen geeigneten Wert &amp;gt; 128 durch Ausprobieren zu ermitteln (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Notebook-Festplatten-Bug Notebook-Festplatten-Bug]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das automatische Anhalten der Festplatte (Spindown) nicht? ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung  von DISK_APM_LEVEL &amp;lt; 128 oder von DISK_SPINDOWN_TIMEOUT ermöglicht zwar das automatische Anhalten des Spindelmotors. In der Praxis greifen System und Anwendungen aber zu häufig auf die Festplatte zu und wecken sie wieder auf. Für dieses Problem existiert keine nachhaltige Lösung, da insbesondere zahlreiche Anwendungen angepasst werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich meine 2. Festplatte anhalten? ==&lt;br /&gt;
Abschalten nach 1 Minute (= &#039;&#039;&#039;12&#039;&#039;&#039; · 5 Sekunden) Inaktivität mit:&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_AC=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_BAT=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Spindelmotor_abschalten|Spindelmotor abschalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum läuft beim Wechsel Akku &amp;lt;&amp;gt; Netzbetrieb stets die Festplatte an? ==&lt;br /&gt;
TLP schreibt die Einstellungen für den APM-Level und den Timeout für das Abschalten des Spindelmotors bei jedem Wechsel der Stromquelle und beim Suspend/Resume. Durch den Schreibvorgang starten Festplatten immer den Spindelmotor. Um dies zu vermeiden, kann man entweder die betreffenden Einstellungen durch Auskommentieren (&#039;#&#039; am Zeilenanfang) deaktivieren oder das spezielle Schlüsselwort &amp;quot;keep&amp;quot; für die betroffene Festplatte einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum ist meine Crucial M4 SSD im Akkubetrieb so langsam? ==&lt;br /&gt;
Die Crucial M4 verringert in Abhängigkeit vom APM Level die Performance. Möchte man dies nicht, so kann man APM wie folgt ausschalten:&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_AC=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MediaBay / UltraBay: wieso wird trotz Konfiguration das optische Laufwerk im Akkubetrieb nicht ausgeschaltet? ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ThinkPad ohne Ultrabay&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zählen die Edge- und SL-Baureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inkompatibles Notebook&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion ist bisher nur mit ThinkPads getestet. Berichte und Fragen zu anderen Notebooks sind im [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Powertop =&lt;br /&gt;
== Erreicht man mit Powertop höhere Einsparungen als mit TLP? ==&lt;br /&gt;
Nein. TLPs Standardkonfiguration basiert auf denselben Regeln wie Powertops Empfehlungen. Ausnahmen hiervon sind in den folgenden Abschnitten aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steht Powertop im Konflikt zu TLP? ==&lt;br /&gt;
Im interaktiven Modus hat Powertop keinen Einfluss auf die Funktion von TLP.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erklärung: Powertop ist kein Power Management Tool, sondern lediglich ein Analysewerkzeug. Powertop kann man verwenden um die Leistungsaufnahme vor oder nach der Installation von TLP anzuzeigen, aber TLP nimmt seine Einstellungen unabhängig davon vor, ob Powertop installiert ist oder nicht. Nur wenn man powertop --auto-tune in den Systemstart aufnimmt, kommt es zu einem Konflikt mit TLP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum empfiehlt mir Powertop im Akkubetrieb trotz aktivem TLP weitere Stromspar-Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP wendet maximale Stromspar-Einstellungen nur im Akkubetrieb an, daher bitte vor dem Starten von Powertop das Netzteil abziehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Empfehlungen von Powertop in der Rubrik &amp;quot;Tunables&amp;quot; sind sinnvoll bzw. sicher zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;VM writeback timeout&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Powertop erwartet auf einem Wert von 1500 hundertstel Sekunden (centisecs), wohingegen TLP Defaultwerte von 1500 am Netzteil und 6000 im Akkubetrieb setzt. Falls man Powertops Empfehlung folgen möchte, setzt man folgende [[TLP_Einstellungen#Dateisystem|Einstellung]]:&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_BAT=15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;SATA ALPM link power&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Bei einigen Notebook-Modellen läßt sich ALPM für bestimmte Links nicht von &#039;&#039;&amp;quot;max_performance&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;min_power&amp;quot;&#039;&#039; umschalten. Dies ist der Fall z.B. für eine offene Verbindung zum Laufwerk in der (nicht angeschlossenen) Docking Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromsparende Umgehungslösung für ThinkPads der X-Serie: im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Security -&amp;gt; IO Port Access&amp;quot;&#039;&#039; den Zugriff auf das Laufwerk in der Ultrabase auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039; stellen (Ersparnis ca. 0,4 W).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wifi powersave&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
* Einige WLAN-Karten, z.B. Intel 3945abg, unterstützen mit aktuellen Linux-Kerneln kein Powersave.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;USB autosuspend&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
TLP spart absichtlich USB-Eingabegeräte (HID), WWAN-Geräte (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) sowie [seit TLP 1.2] Scanner (verwaltet von libsane) vom Autosuspend aus, um den Benutzern Probleme mit &amp;quot;einschlafenden&amp;quot; Mäusen o.ä. zu ersparen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingabegeräte kann man in die Whitelist aufnehmen (USB_WHITELIST, siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB]]) um Autosuspend zu aktivieren; für WWAN nutzt man:&lt;br /&gt;
  USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Powertop zeigt mir eine sehr hohe Leistungsaufnahme für Gerät XY an – was kann ich tun? ==&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich die Leistungsaufnahme einzelner Notebook-Komponenten direkt zu messen, nur die Gesamtleistungsaufnahme ist am Akku messbar. In der Rubrik &amp;quot;Device stats&amp;quot; werden daher in der Spalte &amp;quot;Power est.&amp;quot; grob geschätzte Werte angezeigt, die ignoriert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Prozessortaktsteuerung =&lt;br /&gt;
== Wieso werden die Takt-Einstellungen nicht bzw. unvollständig umgesetzt? ==&lt;br /&gt;
Falls tlp-stat -p andere als die gewählten Einstellungen anzeigt, gibt es mehrere mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungültige Frequenzeinstellungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösung:&amp;lt;/u&amp;gt; die gültigen Werte für den eigenen Prozessor werden von tlp-stat -p angezeigt. Beispiel:&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies =  2400000 1600000  800000 [kHz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kein ondemand Governor mit intel_pstate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_driver    = intel_pstate &lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor  = powersave&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Kernel 3.9 wird auf Intel Sandy Bridge (oder neuerer) Hardware automatisch der neue Treiber intel_pstate verwendet. intel_pstate unterstützt als Governor nur noch powersave (empfohlener Standard) und performance, ondemand ist entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat -p zeigt &amp;quot;x86_energy_perf_policy: program [for your kernel] not installed.&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die Lösung hängt von der Distribution ab:&lt;br /&gt;
* Ubuntu: das Meta-Paket &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic-lts-*&#039;&#039;&#039; für HWE-Kernel) installieren; für Mainline-Kernel gibt es kein passendes Paket.&lt;br /&gt;
* Debian: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-cpupower&#039;&#039;&#039; installieren&lt;br /&gt;
* Arch: das Paket &#039;&#039;&#039;x86_energy_perf_policy&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
* Fedora: das Paket &#039;&#039;&#039;kernel-tools&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Systembetrieb =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich das TLP beenden oder vollständig deaktivieren? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Konfiguration ändern: TLP_ENABLE=0&lt;br /&gt;
*Optional: Neustart zur Wiederherstellung der Kernel-Standardeinstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die Deinstallation der Pakete deaktiviert TLP ebenfalls vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsche Wege:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl stop tlp.service - dies wird TLP nicht daran hindern, Energiespareinstellungen anzuwenden, wenn die Stromquelle (Netzteil/Akku) wechselt; je nach Konfiguration kann es auch dazu führen, dass WLAN und/oder Bluetooth/WWAN sofort abgeschaltet wird, was unerwünscht sein könnte.&lt;br /&gt;
* systemctl disable/mask tlp.service - dies verhindert nur, dass TLP beim Systemstart und Herunterfahren Ladeschwellen anwendet und Funkgeräte schaltet; die Energiespareinstellungen werden trotzdem angewendet (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie starte ich TLP - und aktiviere geänderte Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 tlp start&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Nach der Installation wird TLP beim Booten automatisch gestartet. Um einen Neustart des Systems zu vermeiden, können man es beim ersten Mal wie oben beschrieben manuell starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzungen:&lt;br /&gt;
* TLP_ENABLE=1 ist konfiguriert&lt;br /&gt;
* Die systemd Service Units tlp.service und tlp-sleep.service (nur TLP 1.2.2 oder älter) sind aktiviert (die Pakete einiger Distributionen tun dies nicht standardmäßig); die Ausgabe von tlp-stat -s weist darauf hin, wenn dies nicht der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falscher Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl start/neustart tlp.service - abhängig von der Konfiguration kann dies WLAN und/oder Bluetooth/WWAN und den Laufwerksschacht sofort ausschalten, was unerwünscht sein könnte; tlp start wendet hingegen nur Stromspareinstellungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== systemd: muss ich die TLP Service Units aktivieren? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die Service Units sind unabdingbar für den Betrieb von TLP:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an und schaltet Funkgeräte bei Systemstart und Herunterfahren&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-sleep.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an bei Suspend und Resume (nur für TLP 1.2.2 und älter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzteil wird beim Anstecken nicht erkannt ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Dell XPS 15 9550/9560 (nur beim Start ohne Netzteil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptome: tlp-stat -s zeigt an&lt;br /&gt;
 Power source = battery &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tlp-stat --psus zeigt nur den Akku an&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/type:Battery&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/present:1&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/device/path:_SB_.BAT0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: BIOS-Fehler, die DSDT muss korrigiert werden (siehe letzter Kommentar in Kernel-Fehler [https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=156171 #156171]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Referenzen: Issues [https://github.com/linrunner/TLP/issues/223 #223], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/343 #343], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/362 #362].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungen:&lt;br /&gt;
* Update auf TLP 1.2 - empfohlen&lt;br /&gt;
* Neustart mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* BIOS-Update durch den Hersteller&lt;br /&gt;
* DSDT selbst korrigieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren hängt vor dem Abschalten ==&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul mei_me zur RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren startet den Laptop neu statt ihn abzuschalten ==&lt;br /&gt;
Benutzer von HP Laptops berichten von diesem Problem. Abhilfe schafft des Deaktivieren von Wake-on-LAN im BIOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spontanes Herunterfahren im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Symptom: der Laptop schaltet sich beim Wechsel in den Akkubetrieb spontan ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Acer Aspire V5-591G mit Kernel 4.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ethernet nach Resume ohne Funktion ==&lt;br /&gt;
Ein Benutzer eines Dell XPS mit Kernel 4.4 berichtete dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Wake-on-LAN aktivieren&lt;br /&gt;
 WOL_DISABLE=N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exit Code 4 ==&lt;br /&gt;
Symptom: im Journal taucht die Meldung&lt;br /&gt;
 ERROR: systemd-udevd[1234]: Process &#039;/usr/bin/tlp auto&#039; failed with exit code 4&lt;br /&gt;
auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Update auf TLP 1.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Akkufunktionen =&lt;br /&gt;
== Was versteht man unter &amp;quot;Akkufunktionen&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
Akkufunktionen meint Ladeschwellen sowie den/die Akku/s im Betrieb am Netzteil entladen bzw. rekalibrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Abgrenzung:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Akkufunktionen sind derzeit ausschließlich für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar!&lt;br /&gt;
* Alle anderen Lenovo Laptop-Modelle einschließlich IdeaPads – sowie natürlich andere Laptop-Fabrikate – werden nicht unterstützt. Hierfür bitte keine Fehlerberichte einreichen.&lt;br /&gt;
* Mit Akkufunktionen sind &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zusätzliche Stromsparfunktionen für ThinkPads gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was sind gute Akku-Ladeschwellen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; neuere ThinkPad-Modelle benötigen aufgrund ihrer &amp;quot;Dual Mode Battery Firmware&amp;quot; möglicherweise keine Ladeschwellen ; siehe  [https://forums.lenovo.com/t5/Windows-10/Power-Manager-for-Windows-10/m-p/2129075#M794 Lenovo Forum] und [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Lenovo Support].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkseinstellungen für die Akku-Ladeschwellen eines ThinkPads sind wie folgt: beim Anschliessen des Netzteils beginnt der Akku ab 96% zu laden und stoppt bei 100%. Diese Einstellungen sind optimiert für maximale Laufzeit. Ein dauerhaft hoher Ladezustand führt jedoch über die Jahre zu einem Rückgang der Ladekapazität des Akkus. Um dieses Problem abzumildern, können die Ladeschwellen justiert werden – verbunden mit mehr oder weniger starken Auswirkungen auf die Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles hängt davon ab, wie das ThinkPad genutzt wird, oder genauer, welche minimale Laufzeit unterwegs für seinen Benutzer akzeptabel ist. Am Ende geht es also um eine Abwägung höhere Akkulaufzeit vs. Verringerung der Akkulebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das ThinkPad die meiste Zeit am Netzteil betrieben und selten abgesteckt wird, dann kann eine Maximierung der Lebensdauer auf Kosten der Laufzeit akzeptabel sein, d.h. 40% für die untere und 50% für die obere Ladeschwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird es hingegen zumeist ohne Netzteil verwendet, dann erlaubt eine untere Schwelle von 85% und eine Obere von 90% eine wesentlich höhere Laufzeit und gleichzeitig einen Vorteil bei der Lebensdauer gegenüber den Werkseinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardeinstellungen von TLP (75%/80%, sofern die betreffenden Konfigurationszeilen vom Benutzer einkommentiert wurden – sind noch ein wenig schonender im Hinblick auf die Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim oben Gesagten ist stets zu bedenken, dass die untere Ladeschwelle die kritischere Einschränkung für die Laufzeit darstellt, da sie den niedrigsten vorkommenden Ladezustand definiert, der bei angeschlossenem Netzteil vorkommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem soll daran erinnert werden, dass TLP über ein Kommando zum Voll-Laden verfügt (tlp fullcharge), falls man vorübergehend die Laufzeit maximieren möchte (z.B. auf Reisen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welches Kernelmodul brauche ich für meine Hardware, tp-smapi oder acpi-call? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Voraussetzung:&amp;lt;/u&amp;gt; nur die neueste Version von TLP stellt präzise Empfehlungen sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man prüft das Ende der Ausgabe von tlp-stat -b, Abschnitt &amp;quot;Recommendations&amp;quot;, ob folgende Zeilen auftauchen&lt;br /&gt;
 Install tp-smapi kernel modules for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery recalibration&lt;br /&gt;
und installiert das betreffende Paket, wie in der &lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Installieren|Installationsanleitung]] &lt;br /&gt;
für die eingesetzte Distribution beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allermeisten ThinkPad-Modelle benötigen nur eines der obigen Kernelmodule. Das kann man feststellen, indem man die Ausgabe von tlp-stat -b auf folgende Zeilen prüft&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
und das nicht benötigte Paket entfernt (tpacpi-bat meint acpi-call). Es ist jedoch kein Problem, beide installiert zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== natacpi - Die ultimative Lösung am Horizont ===&lt;br /&gt;
Ab Kernel 4.17 wird tpacpi-bat durch eine neue, native Kernel-API namens &#039;natacpi&#039; ersetzt (die Bestandteil des Kernelmoduls thinkpad_acpi ist). tlp-stat -b zeigt dies wie folgt an:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = active (recalibrate)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Patches für das Entladen (force_discharge) wurden bis Kernel 5.5 noch nicht integriert. Die vollständige Umsetzung wird wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds, recalibrate)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (superseded by natacpi)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
Mit der vollen natacpi-Unterstützung benötigt man keine externen Kernelmodul-Pakete mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführlichere Infos zu natacpi finden sich im Thread zu [https://thinkpad-forum.de/threads/218292-beendet-TLP-1-2-Beta-Test TLP 1.2 Beta].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum wird mein Akku trotz eingestellter Ladeschwellen auf 100% geladen? ==&lt;br /&gt;
Hier gibt es eine ganze Reihe möglicher Ursachen:&lt;br /&gt;
=== Notebook ist kein ThinkPad ===&lt;br /&gt;
Akkuladeschwellen und -rekalibrierung funktionieren nur mit ThinkPads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; andere Lenovo-Modelle, einschließlich IdeaPads, sowie andere Fabrikate, werden nicht unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul ist nicht installiert ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; not installed)&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; not installed)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora Release Upgrade ===&lt;br /&gt;
Es kann erforderlich sein, die Kernelmodule neu zu bauen (als root):&lt;br /&gt;
  akmods --force&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket acpi-call-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Debian-Derivate mit Kernel &amp;gt;= 4.12 benötigen mindestens die Paketversion 1.1.0-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul acpi-call lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; load error)&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul manuell laden mit&lt;br /&gt;
  sudo modprobe -v acpi_call&lt;br /&gt;
und ggf. mit der Fehlermeldung im Forum nachfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt acpi-call nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket tp-smapi-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 Creating symlink /var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/source -&amp;gt;&lt;br /&gt;
                  /usr/src/tp-smapi-0.41&lt;br /&gt;
 DKMS: add completed.&lt;br /&gt;
 Error! Your kernel headers for kernel 3.X.0-YY-generic cannot be found.&lt;br /&gt;
 Please install the linux-headers-3.X.0-YY-generic package,&lt;br /&gt;
 or use the --kernelsourcedir option to tell DKMS where it&#039;s located&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-generic-headers&#039;&#039;&#039; nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu 16.04.2, HWE Kernel 4.8): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 make KERNELRELEASE=4.8.0-46-generic -C /lib/modules/4.8.0-46-generic/build M=/var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/build....(bad exit status: 2)&lt;br /&gt;
 Error! Bad return status for module build on kernel: 4.8.0-46-generic (x86_64) &lt;br /&gt;
Lösung: entweder das [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ubuntu|TLP-PPA aktivieren]] und ein Paketupdate durchführen (empfohlen) oder Paketversion 0.43-1 aus Focal [https://packages.ubuntu.com/focal/tp-smapi-dkms herunterladen] und manuell installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul tp-smapi lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; load error)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: zunächst versucht man, das Kernelmodul manuell zu laden mit&lt;br /&gt;
 sudo modprobe -v tp_smapi&lt;br /&gt;
und anhand der Fehlermeldung mit den dazu in [http://wiki.ubuntuusers.de/TP-SMAPI#Kernelmodul-manuell-laden tp-smapi] beschriebenen Maßnahmen fortfahren bzw. eine Anfrage im Forum starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* Libreboot unterstützt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* tp-smapi unterstützt neuere Modelle nicht, siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 ===&lt;br /&gt;
Bei der Sandy-Bridge-Generation unterstützt tp-smapi weder die untere Ladeschwelle noch das Rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat zeigt&lt;br /&gt;
 /sys/devices/platform/smapi/BAT0/start_charge_thresh = (not available)&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp setcharge bzw. fullcharge zeigt&lt;br /&gt;
 start =&amp;gt; Warning: cannot set threshold.&lt;br /&gt;
tlp discharge bzw. recalibrate schlagen fehl&lt;br /&gt;
 Error: discharge function not available for this laptop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T430(s)/T530/W530/X230 und alle neueren Modelle ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad E495 ===&lt;br /&gt;
Symptom: Ladeschwellen wurden zwar in den Embedded Controller (EC) geschrieben, tlp-stat -b liest sie auch wie konfiguriert zurück:&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/charge_start_threshold = 45 [%]&lt;br /&gt;
 /sys/classes/power_supply/BAT0/charge_stop_threshold = 60 [%]&lt;br /&gt;
Dennoch wirken Sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: Fehler in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen vollständig entfernen mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
dann wie [[TLP_FAQ#Deaktivieren_der_Ladeschwellen_funktioniert_nicht|unten beschrieben]] fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad L420/520, SL300/400/500, X121e ===&lt;br /&gt;
Diese Modelle werden weder durch tp-smapi noch durch tpacpi-bat oder natacpi unterstützt. Bitte keine Fehlerberichte dazu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku wurde gewechselt ===&lt;br /&gt;
Durch Herausnehmen des Akkus können bei manchen Modellen die aktiven Ladeschwellen verloren gehen. Nach dem (Wieder-)Einsetzen eines Akkus wirken zunächst die Werkseinstellungen (96/100%). Die in [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|TLP konfigurierten Ladeschwellen]] werden erst aktiv, nachdem das&lt;br /&gt;
* System neu gestartet&lt;br /&gt;
* wieder heruntergefahren und ausgeschaltet&lt;br /&gt;
wurde. Alternativ kann man sie mit&lt;br /&gt;
  sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
sofort setzen, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ladeschwellen_auf_tempor.C3.A4re_Werte_setzen|temporäre Schwellen setzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die von tlp-stat -b angezeigten Ladeschwellen entsprechen nicht den Einstellungen ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfiguration wurde nicht aktiviert ===&lt;br /&gt;
Nach Anpassungen der Einstellungsdatei ist ein Neustart oder der Aufruf von&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad Edge, E/L/S-Reihe, SL410/510, Yoga-Reihe ===&lt;br /&gt;
Bei diesen Baureihen entsprechen die mit tlp-stat -b ausgelesenen Werte für die Akkuladeschwellen nicht den zuvor geschriebenen Werten. So liefert z.B. das Setzen von START_CHARGE_THRESH_BATx=75 / STOP_CHARGE_THRESH_BATx=80 beim Auslesen stattdessen 75 / 74. Das Verhalten wird durch die Firmware (UEFI/BIOS) der betroffenen Modelle verursacht, nicht durch TLP. Nichtsdestotrotz funktionieren die Ladeschwellen wie eingestellt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untere Ladeschwelle wirkt nach Änderung nicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Modelle: X240, Yoga 12 (Berichte von Nutzern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um die &#039;&#039;neue&#039;&#039; untere Ladeschwelle zu aktivieren, kann es nötig sein, &#039;&#039;nach&#039;&#039; dem Setzen der neuen Ladeschwelle – via tlp setcharge oder Reboot – den Akku einmalig unter den Wert der &#039;&#039;alten&#039;&#039; Ladeschwelle zu entladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp fullcharge BAT1 stoppt bei ~80% ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads T440 (basierend auf Benutzer-Feedback).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: obwohl die Stop-Schwelle entweder durch die Konfiguration oder durch tlp fullcharge/setcharge auf 100% gesetzt wurde, endet der Ladevorgang für BAT1 bei etwa 80%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: dies ist in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo fest einprogrammiert. Nachdem BAT1 den Schwellenwert von 80% erreicht hat, beginnt der Ladevorgang mit BAT0 bis 100%, danach fährt BAT1 bis 100% fort. Falls nun für BAT0 eine Stop-Schwelle festgelegt wurde, kann es sein, dass der letzet Schritt nie stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Lösung: die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Verhalten zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unstetigkeiten des Ladestands bei ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 (und allen neueren Modellen) ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige Benutzer berichten von stark reduzierter Akkukapazität oder plötzlichem Abfall des Ladestands von ca. 30% auf Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: Konflikt mit der [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Dual Mode Battery Firmware].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen komplett entfernen oder nur die untere Ladeschwelle verwenden; anschließend den Akku einmal rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist ein Software-Phänomen, der Akku wird dadurch nicht beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieso wird trotz erreichter Ladeschwelle im Panel weiterhin angezeigt, dass der Akku geladen wird? ==&lt;br /&gt;
Existierende Panel-Applets fragen entweder upowerd ab oder sie verwenden die Standard-Schnittstelle des Kernels, die beim Eingriff von Ladeschwellen den Ladestatus nicht richtig wiedergibt. Konkret zeigt tlp-stat -b in diesem Fall für &#039;&#039;&#039;/sys/class/power_supply/BATx/status&#039;&#039;&#039; den Wert &amp;quot;Unknown&amp;quot;. Dieses Verhalten läßt sich nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen die tp-smapi unterstützen, zeigt tlp-stat -b hingegen unter &#039;&#039;&#039;/sys/devices/platform/smapi/BATx/&#039;&#039;&#039; stets den tatsächlichen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionieren die Ladeschwellen auch wenn TLP/Linux nicht läuft? ==&lt;br /&gt;
Ja. Der Ladevorgang wird nicht durch Software gesteuert, die auf dem Betriebssystem läuft, sondern durch die Firmware des Embedded Controllers (EC). TLP schreibt lediglich die Ladeschwellen in die entsprechenden EC-Register (über tp-smapi, tpacpi-bat oder natacpi). Einmal in der Hardware gespeichert, bleiben die Ladeschwellen dauerhaft wirksam. Zum Entfernen siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was genau tut die untere Ladeschwelle START_CHARGE_THRESH_BATx? ==&lt;br /&gt;
START_CHARGE_THRESH_BATx sorgt dafür, dass der Akku nach kurzen Entladevorgängen beim Anstecken des Netzteils nicht sofort wieder geladen wird. Der Ladevorgang startet erst, wenn beim vorausgegangenen Entladen der Wert von START_CHARGE_THRESH_BATx unterschritten wurde. Liegt hingegen beim Anstecken des Netzteils die Ladung über START_CHARGE_THRESH_BATx, dann wird nicht geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum beginnt der Akku nicht sich zu entladen, wenn die Stop-Schwelle während des Ladevorgangs erreicht wird? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung des Autors: manchmal gelangen Benutzer zu dieser Fehleinschätzung, ohne dass ich verstanden hätte, wie es passiert. Dies ist der Versuch, sie wieder herauszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Stop-Schwelle besteht darin, den Batterieverschleiß zu verringern, indem der Ladezustand auf unter 100% begrenzt wird. Der Ladevorgang stoppt also am Schwellwert und die Batterie wird nicht entladen, solange das Ladegerät angeschlossen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das vom Hersteller beabsichtigte Verhalten. Es ist in der EC-Firmware (siehe oben) fest einprogrammiert und verhält sich auch für das ab Werk installierte Betriebssystem identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu würde eine wiederholte Entladung der Batterie während des Betriebs am Netzteil, wenn sie den gewünschten maximalen Ladezustand erreicht hat, zu einem absurd hohen Verschleiß (d.h. Ladezyklen) führen, ohne dass daraus ein Nutzen gezogen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man durch Setzen der unteren Ladeschwelle das weitere Entladen des Akkus verhindern?  ==&lt;br /&gt;
Nein. Entladen des Akkus läßt sich nur durch Anstecken des Netzteils oder Ausschalten des ThinkPads verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Ladeschwellen entfernen? ==&lt;br /&gt;
Man entfernt die Ladeschwellen aus der Konfiguration durch Auskommentieren mit &#039;#&#039;&lt;br /&gt;
 #START_CHARGE_THRESH_BAT0=75&lt;br /&gt;
 #STOP_CHARGE_THRESH_BAT0=80 &lt;br /&gt;
und aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
unmittelbar die Werkseinstellung 96%/100%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deaktivieren der Ladeschwellen funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads E580, T480s, X1 Carbon Gen 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: nach dem Zurücksetzen der Schwellwerte, wie oben beschrieben, zeigt tlp-stat -b die Stop-Schwelle unverändert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: nach Anwendung einer Stop-Schwelle &amp;lt; 100 akzeptiert die Firmware des Embedded Controllers (EC) keine Werte, die höher als der zuvor eingestellte Wert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Aktualisierung der EC-Firmware (im BIOS-Update enthalten)&lt;br /&gt;
* T480s: ECP 1.13 (BIOS 1,31)&lt;br /&gt;
* X1 Carbon Gen 6: ECP 1.12 (BIOS 1,37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgehungslösung (ohne BIOS-Update):&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen in der Konfiguration auskommentieren wie oben beschrieben&lt;br /&gt;
* Den Laptop über durch Herunterfahren ausschalten&lt;br /&gt;
* Netzteil entfernen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Beim Lenovo-Logo: &amp;lt;Eingabe&amp;gt; &amp;lt;F1&amp;gt; drücken, um das BIOS-Setup aufzurufen&lt;br /&gt;
* Config → Power → Disable Built-in Battery &amp;lt;Enter&amp;gt; &amp;lt;Yes&amp;gt;, Laptop schaltet sich aus&lt;br /&gt;
* Netzteil wieder anschließen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Mit tlp-stat -b prüfen - die Ladeschwellen sollten jetzt die Werkseinstellung 96 / 100% haben&lt;br /&gt;
* Falls der Erfolg ausbleibt, den gesamten Ablauf wiederholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mein Akku läßt sich nach einer Rekalibration nicht mehr aufladen, die Anzeige zeigt permanent X% ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichste Ursache: der Akku ist defekt (und war dies auch schon vor der Rekalibration).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum zeigt tlp-stat -b &amp;quot;cycle_count = (not supported)&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Cycle count&amp;quot; (= Anzahl der Ladezyklen) ist nicht für alle Laptops verfügbar. Ausnahme sind ThinkPads die tp-smapi unterstützen, sowie manche neuere Hardware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= USB =&lt;br /&gt;
== USB-Gerät funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige USB-Geräte arbeiten nicht zuverlässig, wenn TLP den USB Autosuspend Modus aktiviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung: mit lsusb die USB-Geräte-ID des betreffenden Geräts ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen (dabei das Kommentarzeichen &#039;#&#039; am Anfang der Zeile entfernen) und das Gerät erneut anstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP nimmt alle Eingabegeräte (HID), also Tastaturen und Mäuse, sowie [seit TLP 1.2] Scanner (libsane) automatisch vom Autosuspend-Modus aus. Für sie ist kein Eintrag in USB_BLACKLIST erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Smartphone wird am USB-Anschluss nicht geladen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Autosuspend deaktivieren mit&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PHONE=1&lt;br /&gt;
und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: mit lsusb die USB-Geräte-ID des Smartphones ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Warnungen =&lt;br /&gt;
== Welche Art Warnungen zeigt &amp;quot;tlp-stat -w&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Derzeit prüft der Befehl das Kernel Log auf Fehler die möglicherweise durch SATA ALPM verursacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist zu tun wenn Warnungen angezeigt werden? ==&lt;br /&gt;
TLPs frühere [bis TLP 1.1] Standard-Einstellung im Akkubetrieb&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=min_power&lt;br /&gt;
ist auf maximale Energieeinsparung ausgelegt. Hier wählt man probeweise einen weniger aggressiven Wert, d.h. für Kernel &amp;gt;= 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=med_power_with_dipm&lt;br /&gt;
bzw. für Kernel &amp;lt; 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=medium_power&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=max_performance&lt;br /&gt;
oder man deaktiviert die Einstellung komplett – siehe [[TLP_Einstellungen#AHCI_Link_Power_Management_.28ALPM.29|ALPM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ändern der Einstellung ist vor einer erneuten Prüfung ein Neustart erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstehendes gilt sinngemäß für SATA_LINKPWR_ON_AC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Unterschied in der Leistungsaufnahme zwischen min_power und max_performance kann sich abhängig von der Hardware auf mehr als 1 W belaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was tun wenn die Änderung der Einstellungen die Fehlermeldungen nicht beseitigt? ==&lt;br /&gt;
Falls nur 1 oder 2 Fehler direkt nach dem Systemstart oder dem Wechsel der Stromquelle auftreten, kann man diese (nach Berichten von Benutzern) einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer hohen Anzahl von Fehlern, versucht man es mit einen neueren Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist der Grund für die Fehlermeldungen? ==&lt;br /&gt;
Kandidaten sind:&lt;br /&gt;
* Fehlerhafte Implementierung von ALPM in der Firmware der Platte, dem SATA Controller oder dem System BIOS&lt;br /&gt;
* Probleme zwischen Controller und Platte&lt;br /&gt;
* Fehler im Kernel-Treiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Verschiedenes =&lt;br /&gt;
== Wofür steht &amp;quot;TLP&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
TLP ist keine Abkürzung, es ist nur ein dreibuchstabiger Name.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie erreiche ich, daß Feature &amp;quot;xyzzy&amp;quot; in TLP aufgenommen wird? ==&lt;br /&gt;
Einfach im [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP-%E2%80%93-Linux-Stromsparen Support-Thread] melden und den Wunsch nachvollziehbar beschreiben:&lt;br /&gt;
* Ziel des Features: was soll erreicht werden und warum?&lt;br /&gt;
* Welche Anwendungsfälle sind zu berücksichtigen bzw. machen das Feature notwendig?&lt;br /&gt;
* Vorhandene eigene Skripte (oder Links zu solchen) beifügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Autor behält sich vor, Featurewünsche zu einem von ihm gewählten Termin oder auch gar nicht zu implementieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich werden in TLP nur Dinge implementiert, die mit der Senkung des Stromverbrauchs oder dem Akkubetrieb im Allgemeinen zu tun haben. Siehe dazu auch die untenstehende Abgrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung - welche Themen berücksichtigt TLP (absichtlich) nicht? ==&lt;br /&gt;
* Helligkeit des LCD-Backlights: kollidiert mit vorhandener Funktionalität z.B. des Gnome Power Managers&lt;br /&gt;
* Lüftersteuerung: Lösungen sind bereits vorhanden, z.B. Thinkfan.&lt;br /&gt;
* Einbindung von benutzereigenen Skripten: Support-Gründe sprechen dagegen.&lt;br /&gt;
* Auswahl des aktiven Akkus bei ThinkPads mit mehreren Akkus (&amp;quot;battery balancing&amp;quot;): die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Entladeverhalten zu steuern – weder manuell noch automatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP - Linux Stromsparen]] – Installation, Benutzerdokumentation&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] – Konfiguration&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
* [[Thinkfan]] – einfaches Lüftersteuerungsprogramm&lt;br /&gt;
* [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI] – GUI zur Verwaltung der TLP-Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28543</id>
		<title>TLP - Linux Stromsparen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28543"/>
		<updated>2022-03-11T09:08:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: Icon&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:warning.png]] Diese Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was ist TLP? =&lt;br /&gt;
TLP spart Akkuleistung unter Linux, ohne dass der Anwender Detailwissen mitbringen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kommt mit einer Standardkonfiguration, die bereits auf Akkulaufzeit optimiert ist, so dass man es einfach installieren und danach vergessen kann. Anderseits sind die TLP-Einstellungen in hohem Maße anpassbar auf benutzerspezifische Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP ist für alle Laptop-Fabrikate geeignet; Ladeschwellen und Rekalibration des Akkus sind jedoch nur für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktionen =&lt;br /&gt;
TLP ist ein reines Kommandozeilenwerkzeug, dass automatisch im Hintergrund arbeitet. Es verfügt nicht über eine GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstellungen in Abhängigkeit von der Stromquelle ==&lt;br /&gt;
Folgende Einstellungen, die alle relevanten Empfehlungen des Werkzeugs [https://01.org/powertop Powertop] umfassen, werden in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle (Akku/Netzteil) automatisch vorgenommen:&lt;br /&gt;
* Kernel-Laptop-Mode und Timeouts für das Zurückschreiben der Dateisystempuffer auf die Festplatte&lt;br /&gt;
* Prozessortakt-Steuerung einschließlich &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; / &amp;quot;Turbo Core&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Maximaler/minimaler P-State um die Verlustleistung der CPU zu begrenzen (nur mit intel_pstate)&lt;br /&gt;
* HWP-Energieeffizienz-Hinweise&lt;br /&gt;
* Prozessorleistung versus Energiesparpolitik (x86_energy_perf_policy)&lt;br /&gt;
* Advanced Power Management Level (APM) und Spindown Timeout (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* AHCI Link Power Management (ALPM)&lt;br /&gt;
* AHCI Runtime Power Management (EXPERIMENTELL)&lt;br /&gt;
* PCIe Active State Power Management (ASPM)&lt;br /&gt;
* Runtime Power Management für PCIe-Bus-Geräte&lt;br /&gt;
* Intel GPU Frequenz-Limits&lt;br /&gt;
* AMD Radeon GPU Power Management (KMS und DPM)&lt;br /&gt;
* WLAN (WiFi) Stromsparmodus&lt;br /&gt;
* Ein-/Ausschalten von Bluetooth, WLAN und WWAN&lt;br /&gt;
* Optisches Laufwerk im Wechselschacht (MediaBay/UltraBay) ausschalten&lt;br /&gt;
* Audio Stromsparmodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Einstellungen ==&lt;br /&gt;
* I/O-Scheduler (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* USB Auto Suspend mit Geräte-Blacklist/Whitelist (Eingabegeräte werden automatisch ausgespart)&lt;br /&gt;
* Bluetooth, WLAN und WWAN selektiv beim Systemstart bzw. beim Herunterfahren ein- bzw. ausschalten&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WLAN und WWAN beim Systemstart wiederherstellen (wie beim letzten Herunterfahren bzw. Neustart)&lt;br /&gt;
* Radio Device Wizard: Bluetooth, WLAN und WWAN ereignisgesteuert ein- und ausschalten (Netzwerkverbindung/-trennung, An-/Abdocken)&lt;br /&gt;
* Wake-on-LAN deaktivieren&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WWAN nach Suspend und Hibernation wiederherstellen&lt;br /&gt;
* Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration – nur bei ThinkPads&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installieren =&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind für Arch, Debian, Fedora, Gentoo, openSUSE, Ubuntu und weitere verfügbar - eine umfassende Liste findet sich bei [https://repology.org/project/tlp/versions Repology]. Wer TLP für eine andere Distribution paketieren möchte, wirft bitte einen Blick in die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html Entwickler-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu  ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Ubuntu Releases sowie korrespondierende Linux Mint Versionen – nicht jedoch LMDE (siehe Debian)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
In die Ubuntu-Paketquellen ist das [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/ubuntu/tlp TLP-PPA] einzutragen mit folgenden Terminalkommandos: &lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:linrunner/tlp&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Ubuntu-Repository verfügbar. Dennoch wird empfohlen, das PPA zu verwenden, um stets die neueste TLP-Version zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung (Ubuntu Software, Synaptic, ...) oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 sudo apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debian ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Debian oldstable, stable, testing und unstable; sowie Linux Mint Debian Edition (LMDE)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Schritte sind - wie bei Debian üblich - in einer Root-Shell auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
==== Debian stable, testing und unstable ====&lt;br /&gt;
TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Debian-Repository verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Debian 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; und 9.0 &amp;quot;Stretch&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Pakete der neuesten TLP-Version sind über [https://backports.debian.org/Instructions/ Debian Backports] verfügbar. Dazu ist die zur Debian-Version passende Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039; einzutragen:&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian buster-backports main&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian stretch-backports-sloppy main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt führt man ein Update der Paketquellen durch:&lt;br /&gt;
 apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian Backports verwendet man stattdessen:&lt;br /&gt;
 apt -t buster-backports install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 apt -t install stretch-backports-sloppy tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Pakete sind in den offiziellen Repositories (Community) erhältlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional – Radio Device Wizard (erfordert NetworkManager)&lt;br /&gt;
Man installiert sie im Terminal mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; -  optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== systemd Konfiguration ===&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Installation muss diese Service Unit aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.2.2 oder älter benötigen auch:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radio Device Wizard (tlp-rdw) erfordert zusätzlich:&lt;br /&gt;
 systemctl enable NetworkManager-dispatcher.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Konflikte bei der Funkgerätesteuerung auszuschließen, sollte man folgende Service Units maskieren:&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.service&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.socket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [https://wiki.archlinux.org/index.php/TLP Arch Wiki] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Fedora Releases&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Fedora Repositories verfügbar: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – optional – Radio Device Wizard, erfordert NetworkManager&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Pakete für RHEL/CentOS finden sich in den EPEL6/7 Repositories.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man installiert sie mit der Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 dnf install tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur für ThinkPads ===&lt;br /&gt;
ThinkPad-spezifische Komponenten für die erweiterten Akkufunktionen sind derzeit &#039;&#039;nicht&#039;&#039; aus den Fedora Repositories zu erhalten. Stattdessen werden das RPM Fusion und das TLP Repository benötigt (als root):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install https://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kernel-devel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Fedora Repo)&#039;&#039; – optional – wird von den vorstehenden akmod-Paketen benötigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Pakete sind immer zuerst über das testing Repository verfügbar (nur vorübergehend):&lt;br /&gt;
 dnf --enablerepo=tlp-updates-testing install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die Fingerprints der Repository-Signaturen finden sich in [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme mit der Signatur ====&lt;br /&gt;
Ab Fedora 26 werden die Pakete mit neuen Signaturen versehen, die jeweils nur für das aktuelle Release gültig sind.&lt;br /&gt;
Beim Wechsel von Fedora 25 auf 26 kommt es bei einigen Systemen zu Problemen, das richtige Zertifikat automatisch einzubinden. Siehe auch [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Lösung =====&lt;br /&gt;
 dnf remove tlp-release&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
Die Installation mit layman ist [https://github.com/dywisor/tlp-portage/blob/maint/README.rst hier] (englisch) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== openSUSE ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; derzeit sind für openSUSE keine gepflegten Paketquellen für tp-smapi and acpi-call verfügbar; Fehlerberichte dazu sind zwecklos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== openSUSE 15 und Tumbleweed ===&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Paketquellen verfügbar. Man installiert sie über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
  zypper install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nur für ThinkPads ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi_kmp&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen; Download [https://software.opensuse.org/package/tp_smapi-kmp hier]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später); Download [https://software.opensuse.org/package/acpi_call hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einstellungen vornehmen =&lt;br /&gt;
Alle TLP-Einstellungen finden sich in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039;. Die komplette Referenz findet sich in [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Start =&lt;br /&gt;
TLP aktiviert sich automatisch beim Systemstart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach der Installation ohne einen Neustart auszukommen, verwendet man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Check =&lt;br /&gt;
Um zu prüfen ob TLP korrekt arbeitet, benutzt man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -s&lt;br /&gt;
und schaut in der Ausgabe nach&lt;br /&gt;
 +++ System Status&lt;br /&gt;
 State = enabled&lt;br /&gt;
 Last Run = &amp;lt; Zeitpunkt des Systemstarts bzw. des letzten Wechsels der Stromquelle &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; es gibt keinen TLP-Hintergrund-Prozess oder -Dämon den man mit ps anzeigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Terminal-Kommandos =&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; alle in diesem Kapitel beschriebenen, mit sudo beginnenden Kommandos, können ohne sudo in einer root-Shell ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
== tlp ==&lt;br /&gt;
=== Start / Neustart von TLP ===&lt;br /&gt;
Alle Einstellungen für die momentane Stromquelle anwenden:&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
Auch verwendbar um Konfigurationsänderungen anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellungen für den Akku-Betrieb anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bat&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzteil-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellung für den Betrieb am Netzteil anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp ac&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USB Autosuspend ===&lt;br /&gt;
Autosuspend-Modus auf alle angeschlossenen USB-Geräte anwenden &lt;br /&gt;
(außer in der Blacklist enthaltene und Eingabegeräte):&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optisches Laufwerk ===&lt;br /&gt;
Optisches Laufwerk in Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay ausschalten:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bayoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zu bayoff:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Laufwerk kann über den Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay-Entriegelungsschieber bzw. bei neueren Modellen über den Auswurfknopf am Laufwerk wieder eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
* Alle anderen Geräte, insbesondere Festplatten, werden durch dieses Kommando &#039;&#039;nicht&#039;&#039; ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen ===&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen auf temporäre Werte setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt; [ START_SCHWELLE STOP_SCHWELLE [ BAT0 | BAT1 ] ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ladeschwellen werden auf die angegebenen Werte gesetzt. Wertebereich von 1 bis 100; START_SCHWELLE muß kleiner als die STOP_SCHWELLE - 3 sein. Gibt man keine Parameter an, werden die in den [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|Einstellungen]] angegebenen Schwellen für den Hauptakku (BAT0) verwendet. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge 70 90 BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt Ladeschwellen von 70 / 90% für den Hauptakku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen vorübergehend auf volle Kapazität setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen werden auf Werkseinstellungen 96/100 % gesetzt. Dient dazu den Akku voll aufzuladen. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwellen endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge BAT1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lädt den Zusatz-Akku (BAT1) bis zur vollen Kapazität auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Akku einmalig bis zur oberen Ladeschwelle laden ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp chargeonce [ BAT0 | BAT1 ]&lt;br /&gt;
Setzt die untere Akku-Ladeschwelle vorübergehend auf obere Ladeschwelle - 4 und löst dadurch einen Ladevorgang aus. Die geänderte Ladeschwelle wird beim nächsten Systemstart wieder auf den in den Einstellungen vorgegebenen Wert gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwelle endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Wartung ===&lt;br /&gt;
==== Akku entladen am Netzteil ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp discharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Parameter &amp;lt;code&amp;gt;BAT0&amp;lt;/code&amp;gt; (Default) wird der Hauptakku, mit &amp;lt;code&amp;gt;BAT1&amp;lt;/code&amp;gt; der UltraBay-Akku entladen. Das Kommando zeigt laufend die verbleibende Kapazität und Entladezeit an. Das Entladen kann jederzeit mit Strg+C abgebrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Kommando endet sobald der Akku komplett entladen ist&lt;br /&gt;
* Das Kommando funktioniert nur mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* Während des Entladevorgangs kann ganz normal mit dem ThinkPad gearbeitet werden&lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Bei Problemen mit dieser Funktion bitte auch die [[TLP_FAQ#ThinkPad_Akku|TLP FAQ]] beachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku rekalibrieren am Netzteil ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kommando arbeitet wie folgt:&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen werden auf die Hardware-Defaults 96%/100% zurückgesetzt&lt;br /&gt;
* Der selektierte Akku wird komplett entladen (siehe obige Beschreibung von tlp discharge)&lt;br /&gt;
* Sobald der Akku entladen ist, endet das Kommando&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; um die Rekalibrierung abzuschließen, lädt man anschließend den Akku bis 100% auf (dabei darf das ThinkPad ausgeschaltet, jedoch nicht vom Netzteil getrennt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rekalibriert den Haupt-Akku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Der Rekalibrierungsvorgang sorgt dafür, daß die Elektronik im Akku Ladezustand und Kapazität korrekt wiedergibt. Verschlissene oder defekte Akkuzellen werden dadurch nicht repariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disk ID ===&lt;br /&gt;
 tlp diskid&lt;br /&gt;
Ermittelt die IDs der Festplatten zur Angabe im Konfigurationsparameter [[TLP_Einstellungen#Angabe_der_Ger.C3.A4te|DISK_DEVICES]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-rdw ==&lt;br /&gt;
Aktivieren, Deaktivieren oder Anzeigen des Status für das ereignisbasierte Schalten von Bluetooth, WLAN und WWAN (Radio Device Wizard):&lt;br /&gt;
 tlp-rdw [ enable | disable ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung des Befehls ohne Argumente zeigt den aktuellen Status an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: die Automatik wird beim Neustart wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat ==&lt;br /&gt;
Statusbericht der Konfiguration und aller aktiven Einstellungen erstellen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akkuinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -b&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat --battery&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -c&lt;br /&gt;
 tlp-stat --config&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufwerksinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -d&lt;br /&gt;
 tlp-stat --disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PCIe-Geräte-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -e&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pcie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarten-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -g&lt;br /&gt;
 tlp-stat --graphics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozessorinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -p&lt;br /&gt;
 tlp-stat --processor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltzustand der Funkgeräte anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -r&lt;br /&gt;
 tlp-stat --rfkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systeminformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -s&lt;br /&gt;
 tlp-stat --system&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperaturen und Lüfterdrehzahl anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -t&lt;br /&gt;
 tlp-stat --temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Daten anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -v&lt;br /&gt;
 tlp-stat --verbose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warnungen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -w&lt;br /&gt;
 tlp-stat --warn&lt;br /&gt;
Näheres erklärt die TLP FAQ im Abschnitt [[TLP_FAQ#Warnungen|&amp;quot;Warnungen&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debug Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Stromquellen-Ereignisse anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -P&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diagnoseinformationen zu Stromquellen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat --psup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traceausgabe anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
 tlp-stat --trace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== wifi, bluetooth, wwan ==&lt;br /&gt;
Integriertes WLAN, Bluetooth und WWAN (UMTS) lassen sich im Terminal ein-, aus- und umschalten bzw. bei Aufruf ohne Parameter abfragen:&lt;br /&gt;
 wifi &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für Intel 2100b-, 2200bg- und 2915abg-Karten muß das Kommando mit &amp;lt;code&amp;gt;sudo&amp;lt;/code&amp;gt; oder in einer Root-Shell aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 bluetooth &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wwan &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Voraussetzung für die gezeigten Funktionen ist, daß die Hardware das rfkill-Framework des Kernels unterstützt (Ausnahme: Intel 2100/2200/2915). Zur Überprüfung gibt man&lt;br /&gt;
 rfkill list&lt;br /&gt;
ein und schaut ob die gewünschte Geräteklasse wifi/bluetooth/wwan in der Auflistung erscheint (für Debian ist zuvor das Paket &#039;&#039;&#039;rfkill&#039;&#039;&#039; zu installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== run-on-ac, run-on-bat ==&lt;br /&gt;
Bedingtes Starten von Befehlen in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle:&lt;br /&gt;
 run-on-ac  befehl parameter ...&lt;br /&gt;
 run-on-bat befehl parameter ...&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;befehl&amp;quot; wird nur ausgeführt, wenn die passende Stromquelle (-ac für das Netzteil, -bat für den Akku) aktiv ist. Dies kann man z.B. in &#039;&#039;&amp;quot;System -&amp;gt; Einstellungen -&amp;gt; Startprogramme&amp;quot;&#039;&#039; verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Manpages =&lt;br /&gt;
Details aller Befehle erhält man per:&lt;br /&gt;
 man &amp;lt;befehl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lizenz =&lt;br /&gt;
TLP ist nach der [http://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.txt GPL Version 2 und höher] lizensiert. Zum Download des Quellcodes siehe die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html TLP Programmdokumentation] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Support =&lt;br /&gt;
=== FAQ ===&lt;br /&gt;
Erste Anlaufstation bei Fragen und Problemen ist die [[TLP FAQ]] sowie zur Eingrenzung der Fehlerursache [http://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-troubleshooting.html TLP Troubleshooting] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thinkpad-Forum ===&lt;br /&gt;
Für darüber hinaus gehende Fragen und Probleme gibt es einen [http://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] (selbstverständlich sind dort auch Nutzer anderer Fabrikate willkommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Angaben ===&lt;br /&gt;
Bitte bei &#039;&#039;allen&#039;&#039; Supportanfragen &#039;&#039;immer&#039;&#039; die vollständige Ausgabe von&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
beifügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird stets die Information benötigt, an &#039;&#039;welcher Stromquelle (Akku, Netzteil)&#039;&#039; das Problem auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trace-Modus ===&lt;br /&gt;
Bei komplexen Fehlersituationen kann durch folgende Einstellung in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; der [[TLP_Einstellungen#Trace-Modus|Trace-Modus]] aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 TLP_DEBUG=&amp;quot;arg bat disk lock nm path pm ps rf run sysfs udev usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesammelten Informationen können jederzeit mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für (r)syslog&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Befehl keine Ausgabe erzeugt, muss die Syslog-Konfiguration ergänzt werden. Für rsyslog legt man dazu die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/rsyslog.d/90-debug.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 *.=debug;\&lt;br /&gt;
         auth,authpriv.none;\&lt;br /&gt;
         news.none;mail.none     -/var/log/debug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend startet man den Dämon neu mit&lt;br /&gt;
 sudo /etc/init.d/rsyslog restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und führt den Testfall erneut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis für systemd basierte Distributionen:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist keine Anpassung der Konfiguration nötig – TLP nutzt journald für die Trace-Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] &lt;br /&gt;
* [[TLP FAQ]]&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] – im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] &lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://github.com/linrunner/TLP TLP Quellcode] – GIT Repository bei Github.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/tlp TLP PPA] – Pakete für Ubuntu und Debian (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
* [[Messung der Leistungsaufnahme unter Linux]] – Wikiartikel&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenstatus SMART] – Ermitteln des Festplattenzustands&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Changelog =&lt;br /&gt;
Vollständiges Changelog inkl. Fehlerbehebungen siehe [https://github.com/linrunner/TLP/blob/master/changelog hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Archlinux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;br /&gt;
[[Category:Gentoo]]&lt;br /&gt;
[[Category:openSUSE]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28542</id>
		<title>TLP Einstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28542"/>
		<updated>2022-03-11T09:07:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: Icon&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:warning.png]] Diese Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp/settings/index.html offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
== TLP 1.3 und neuer ==&lt;br /&gt;
TLP 1.3 führt ein neues Konfigurationsschema ein. Die Einstellungen werden aus den folgenden Dateien in der angegebenen Reihenfolge gelesen:&lt;br /&gt;
* Intrinsische Standardeinstellungen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/*.conf&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Drop-in&amp;quot; Anpassungen, gelesen in lexikalischer (alphabetischer) Reihenfolge&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039;: Benutzer-Konfiguration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen:&lt;br /&gt;
* Bei identischen Parametern in mehreren, aber auch innerhalb derselben Datei, hat das letzte Vorkommen Vorrang.&lt;br /&gt;
* Das bedeutet auch, dass die Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; alles andere überschreiben, weil sie zuletzt gelesen werden.&lt;br /&gt;
* Alle Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; sind deaktiviert, das führende &#039;#&#039; ist zu entfernen, um eine Änderung zu aktivieren.&lt;br /&gt;
* Die Dateien im Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/&#039;&#039;&#039; werden vom Benutzer erstellt&lt;br /&gt;
** Sie bestehen aus PARAMETER=&amp;quot;Wert&amp;quot;-Einträgen und Kommentaren, die in der 1. Spalte mit &#039;#&#039; gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
** Der Dateiname muss auf &#039;&#039;&#039;.conf&#039;&#039;&#039; enden, sonst wird die Datei ignoriert.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;00-template.conf&#039;&#039;&#039; wird als Beispiel geliefert&lt;br /&gt;
* Wer sich nicht sicher ist, welche obige Variante für ihn die beste ist, trägt seine Konfigurationsänderungen in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
* Die TLP-FAQ beschreibt, wie man die Konfiguration von 1.2.2 (und älter) auf 1.3 übertragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TLP 1.2.2 und älter ==&lt;br /&gt;
Alle Einstellungen werden in der einzigen Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voreinstellungen ==&lt;br /&gt;
Die Standardkonfiguration von TLP enthält für die meisten Anwendungsfälle sinnvolle, stromsparende Voreinstellungen. dabei gibt es zwei Arten von Parametern:&lt;br /&gt;
* Parameter mit eingebauter Voreinstellung - erkennbar an der vorangestellten &amp;quot;Default:&amp;quot;-Zeile in der Konfigurationsdatei&lt;br /&gt;
* Parameter ohne Voreinstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderungen vornehmen==&lt;br /&gt;
Eine Konfigurationsdatei kann mit jedem [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor/#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet werden. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo nano /etc/tlp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Änderungen müssen durch Entfernen des führenden &#039;#&#039; aktiviert werden und werden nach dem Speichern der Datei erst wirksam&lt;br /&gt;
* nach einem Neustart,&lt;br /&gt;
* An- oder Abstecken des Netzteils&lt;br /&gt;
* oder durch den Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; beim Upgrade des Pakets wird die vom Benutzer angepasste Datei von der Paketverwaltung erst nach Rückfrage überschrieben – siehe [[TLP_FAQ#.C3.9Cberschreibt_ein_Update_von_TLP_meine_Einstellungen.3F|TLP FAQ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Parameter =&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Allgemeine Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Parameter mit der Endung _AC wirken auf den Netzteilbetrieb&lt;br /&gt;
* Parameter mit der Endung _BAT wirken auf den Akkubetrieb&lt;br /&gt;
* Parameter die Leerzeichen enthalten sind in Anführungszeichen (&amp;quot;&amp;quot;) anzugeben&lt;br /&gt;
* Bei einigen Parametern ist zum Aktivieren das führende Kommentarzeichen (#) zu entfernen&lt;br /&gt;
* Parameter ohne Voreinstellung kann man durch ein führendes Kommentarzeichen (#) deaktivieren&lt;br /&gt;
* Parameter mit eingebauter Voreinstellung sind nachstehend mit &amp;quot;Standard wenn unkonfiguriert:&amp;quot; vermerkt, sie sind nur per PARAM=&amp;quot;&amp;quot; zu deaktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stromsparfunktionen ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel beschreibt die Einstellungen die durch das Installationspaket &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; implementiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines und Betriebsmodus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 TLP_ENABLE=1&lt;br /&gt;
Der Hauptschalter von TLP. Zum Deaktivieren von TLP setzt man ihn auf 0 und macht einen Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 TLP_DEFAULT_MODE=AC&lt;br /&gt;
Legt den Standard-Einstellungssatz (AC oder BAT) fest, falls kein Akku erkannt wurde. Betrifft nur einige Desktops und Embedded Hardware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 TLP_PERSISTENT_DEFAULT=0&lt;br /&gt;
Steuert den Betriebsmodus:&lt;br /&gt;
* 0 - Die aktive Stromquelle bestimmt ob der BAT- oder AC-Einstellungssatz verwendet wird (Standard)&lt;br /&gt;
* 1 - Es werden immer die Einstellungen laut TLP_DEFAULT_MODE verwendet&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP_DEFAULT_MODE=BAT, TLP_PERSISTENT_DEFAULT=1 erzwingt BAT-Einstellungen bei angeschlossenem Netzteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.3 und neuer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 TLP_PS_IGNORE=BAT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromquelle, die bei der Bestimmung des Betriebsmodus zu ignorieren ist:&lt;br /&gt;
* AC&lt;br /&gt;
* BAT&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis&amp;lt;/u&amp;gt;: ist gedacht als Workaround für Laptops, bei denen der Betriebsmodus AC oder BAT falsch erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Dateisystem ===&lt;br /&gt;
 DISK_IDLE_SECS_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 DISK_IDLE_SECS_ON_BAT=2&lt;br /&gt;
Zeitspanne in Sekunden, die der Kernel-Laptop-Modus wartet, bevor geänderte Blöcke aus dem Schreibcache im RAM auf die Festplatte geschrieben werden. Werte &amp;gt; 0 aktivieren den Kernel-Laptop-Modus. Diese Einstellung nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0 (AC), 2 (BAT)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_AC=15&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_BAT=60&lt;br /&gt;
Timeouts (in Sekunden) für das Zurückschreiben der Dateisystempuffer auf die Festplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 15 (AC und BAT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozessor und Taktsteuerung ===&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_GOVERNOR_ON_AC=powersave&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_GOVERNOR_ON_BAT=powersave&lt;br /&gt;
Wählt den sogenannten &amp;quot;Governor&amp;quot; für die Prozessortaktsteuerung aus. Die Konfiguration hängt vom aktiven Treiber ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== intel_pstate ==== &lt;br /&gt;
Für Intel Core i 2. Generation (Sandy Bridge) oder neuere Prozessoren. Mögliche Governor-Einstellungen sind:&lt;br /&gt;
* powersave – empfohlen (Kernel-Standard)&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== acpi-cpufreq ==== &lt;br /&gt;
Für ältere Hardware. Mögliche Governor-Einstellungen sind:&lt;br /&gt;
* ondemand – empfohlen (Standard in den meisten Distributionen)&lt;br /&gt;
* schedutil&lt;br /&gt;
* powersave&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* conservative&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Der aktive Treiber und die dafür verfügbaren Governors können der Ausgabe von tlp-stat -p entnommen werden&lt;br /&gt;
* powersave für intel_pstate und ondemand für acpi-cpufreq sind für fast alle Workloads energieeffizient und daher Standardeinstellung des Kernels bzw. der meisten Distributionen; wenn man den Governor trotzdem ändern möchte, sollte man wissen, was man tut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MIN_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MAX_FREQ_ON_AC=9999999&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MIN_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MAX_FREQ_ON_BAT=9999999&lt;br /&gt;
Gibt die minimale/maximale Taktfrequenz für den Governor vor. Die gültigen Werte hängen vom verbauten Prozessormodell ab und sind der Ausgabe von tlp-stat -p zu entnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Diese Einstellung ist nicht zur Verwendung mit dem Treiber intel_pstate gedacht, stattdessen sollte man CPU_MIN/MAX_PERF nutzen (siehe unten).&lt;br /&gt;
* Taktfrequenzen sind stets für BAT- und AC-Modus gleichzeitig anzugeben. &lt;br /&gt;
* Zum Aktivieren der Standardfrequenzen alle Einstellungen auskommentieren und einen Neustart des Systems durchführen.    &lt;br /&gt;
* Eine Begrenzung des Prozessortakts spart keinen Strom. Die besten Resultate erzielt man im allgemeinen mit dem ondemand Governor ohne Beschränkungen des Takts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.3 und neuer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=balance_performance&lt;br /&gt;
 CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_BAT=balance_power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt die Intel-CPU-Richtlinien für Energieverbrauch vs. Leistung HWP.EPP und EPB fest (in der Reihenfolge zunehmender Energieeinsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance_performance&lt;br /&gt;
* default&lt;br /&gt;
* balance_power&lt;br /&gt;
* power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: balance_performance (AC), balance_power (BAT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert einen Intel Core i-Prozessor und den intel_pstate-Taktsteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* HWP.EPP erfordert Kernel 4.10 sowie Intel Core i Gen. 5 (Skylake) oder neuer&lt;br /&gt;
* EPB erfordert Kernel 5.2 oder das Kernelmodul msr und das Programm x86_energy_perf_policy passend zur Kernelversion&lt;br /&gt;
* Wenn HWP.EPP verfügbar ist, wird EPB nicht verwendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.2.2 und älter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 CPU_HWP_ON_AC=balance_performance&lt;br /&gt;
 CPU_HWP_ON_BAT=balance_power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiviert die Energy Performance Hints (HWP) für den intel_pstate Taktsteuerungstreiber (siehe oben). Mögliche Werte (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance_performance&lt;br /&gt;
* default&lt;br /&gt;
* balance_power&lt;br /&gt;
* power&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert einen Intel Core i Gen. 5 (Skylake) oder neuer und den intel_pstate-Taktsteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* Benötigt Linux 4.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_MIN_PERF_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 CPU_MAX_PERF_ON_AC=100&lt;br /&gt;
 CPU_MIN_PERF_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 CPU_MAX_PERF_ON_BAT=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definiert den minimalen/maximalen P-state für Intel Core i Prozessoren. Die Werte werden als Prozentanteil (0..100%) der insgesamt verfügbaren Prozessorleistung angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benötigt den intel_pstate Taktsteuerungstreiber (siehe oben)&lt;br /&gt;
* Normalerweise setzt der Treiber ein Limit &amp;gt; 0 für den minimalen P-state durch, siehe min_perf_pct in der Ausgabe von tlp-stat -p&lt;br /&gt;
* Diese Einstellung ist dazu gedacht, die Leistungsaufnahme des Prozessors zu begrenzen&lt;br /&gt;
       &amp;lt;div class=&amp;quot;config&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_BOOST_ON_AC=1&lt;br /&gt;
 CPU_BOOST_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
Abschalten des &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; (Intel) bzw. &amp;quot;Turbo Core&amp;quot; (AMD) des Prozessors (0 = abgeschaltet / 1 = erlaubt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Wert 1 aktiviert den &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; nicht, sondern erlaubt ihn lediglich&lt;br /&gt;
* Eine Taktbegrenzung (s.o.) kann diese Einstellung unwirksam machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SCHED_POWERSAVE_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 SCHED_POWERSAVE_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Bei geringer Last wird die Anzahl der verwendeten CPU-Kerne reduziert (1 = aktiv, 0 = inaktiv). Wirkt nicht bei allen Kernelversionen bzw. CPUs. Hier ist normalerweise keine Änderung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.2.2 und älter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 ENERGY_PERF_POLICY_ON_BAT=power&lt;br /&gt;
Legt die Intel-CPU-Richtlinie für Energieverbrauch vs. Leistung EPB fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlaubte Werte sind (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance-performance&lt;br /&gt;
* default (veraltet: normal)&lt;br /&gt;
* balance-power&lt;br /&gt;
* power (veraltet: powersave)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert den intel_pstate-Taksteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* Erfordert das Kernelmodul msr und das Programm x86_energy_perf_policy passend zur Kernelversion &lt;br /&gt;
* Bei TLP 1.3 und neuer wird dieser Parameter durch CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC/BAT ersetzt, siehe oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernel ===&lt;br /&gt;
 NMI_WATCHDOG=0&lt;br /&gt;
Schaltet den Kernel-NMI-Watchdog-Timer (0 = inaktiv/Strom sparen, 1=aktiv). Der Wert 1 ist relevant für Benutzer die Kernel Debugging betreiben oder den Dienst watchdog benutzen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplatten und Controller ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLPs Standardeinstellungen arbeiten problemlos mit SSDs zusammen, es besteht kein Anlass zu diesbezüglichen Optimierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Angabe der Geräte ====&lt;br /&gt;
 DISK_DEVICES=&amp;quot;nvme0n1 sda&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hier wird angegeben, auf welche Festplatte(n) die nachfolgenden Parameter für das Power Management wirken sollen. Mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt aufzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;nvme0n1 sda&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Einsatz einer 2. Festplatte im Wechselschacht (MediaBay oder Ultrabay) unter Umständen die Zuordnung zu den Devicenamen sda/sdb nicht immer dieselbe ist, können die Festplatten alternativ über eine ID angegeben werden:&lt;br /&gt;
 DISK_DEVICES=&amp;quot;ata-INTEL_SSDSA2M160G2GC_XZY123456890 ata-HITACHI_HTS541612J9SA00_XZY123456890&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die IDs der eingebauten Platten ermittelt man im Terminal mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 tlp diskid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Advanced Power Management (APM) ====&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_AC=&amp;quot;254 254&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=&amp;quot;128 128&amp;quot; &lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus der Festplatte(n). Gültige Werte liegen im Bereich von 1 bis 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ausgewählte Werte sind:&lt;br /&gt;
* 1 - maximale Energieeinsparung&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsicht: kann zu erhöhtem Verschleiß durch häufiges Parken der Schreib-/Leseköpfe führen (meist erkennbar am Klickgeräusch) .&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 128 - Kompromiss aus Energieeinsparung und Verschleiß (TLP-Standard im Akkubetrieb)&lt;br /&gt;
* 192 - verhindert bei einigen Festplattenmodellen aggressives Parken der Köpfe&lt;br /&gt;
* 254 - minimale Energieeinsparung (TLP-Standard für Betrieb am Netzteil)&lt;br /&gt;
* 255 - aus (wird von manchen Festplatten nicht unterstützt)&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Einstellung wird ignoriert für Festplatten die per USB oder IEEE 1394 (FireWire) angeschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spindelmotor abschalten ====&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_AC=&amp;quot;0 0&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_BAT=&amp;quot;0 0&amp;quot;&lt;br /&gt;
Steuert die Zeitspanne (Timeout) für das automatische Stoppen des Spindelmotors der Festplatte bei Inaktivität. Gültige Werte sind:&lt;br /&gt;
* 0 - Abschalten deaktiviert&lt;br /&gt;
* 1..240 - Timeout von 5 Sekunden bis 20 Minuten (in Schritten von 5 Sekunden)&lt;br /&gt;
* 241..251 - Timeout von 30 Minuten bis 5,5 Stunden (in Schritten von 30 Minuten)&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SSDs haben keine bewegten Teile, daher hat für sie diese Einstellung keine Bedeutung und kann deaktiviert bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; das automatische Stoppen der Systemplatte für einen längeren Zeitraum gelingt in der Regel nicht, da viele Anwendungen und Hintergrunddienste die Festplatte nach kurzer Zeit durch Schreibvorgänge wieder aufwecken. Für eine Festplatte im Wechselschacht bzw. der Ultrabay, auf die nicht ständig zugegriffen wird, eignet sich diese Einstellung hingegen sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== I/O-Scheduler ====&lt;br /&gt;
 DISK_IOSCHED=&amp;quot;mq-deadline mq-deadline&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hier kann je Festplatte der I/O-Scheduler festgelegt werden. Mögliche Werte nachstehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Multi-Queue-Scheduler (blk-mq)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mq-deadline - Empfehlung&lt;br /&gt;
* none&lt;br /&gt;
* kyber&lt;br /&gt;
* bfq&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um Multi-Queue zu aktivieren ist u.U. die Bootoption &#039;&#039;&#039;scsi_mod.use_blk_mq=1&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;modprobe mq-deadline-iosched|kyber|bfq&#039;&#039;&#039; bei Kerneln &amp;lt; 4.20 erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Single-Queue-Scheduler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* deadline - Empfehlung&lt;br /&gt;
* cfq&lt;br /&gt;
* bfq&lt;br /&gt;
* noop&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Single-Queue-Scheduler wurden im Kernel als veraltet (&amp;quot;deprecated&amp;quot;) gekennzeichnet und zusammen mit dem alten Block-Layer ab Kernel 5.0 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;keep&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AHCI Link Power Management (ALPM) ==== &lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_AC=&amp;quot;med_power_with_dipm max_performance&amp;quot;&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=&amp;quot;med_power_with_dipm min_power&amp;quot;&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus der SATA-Anschlüsse für Festplatte bzw. opt. Laufwerk. Mögliche Werte (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* max_performance - maximale Performance und Stromverbrauch&lt;br /&gt;
* medium_power - mittlerer Stromverbrauch und Performance&lt;br /&gt;
* med_power_with_dipm - bestes Gleichgewicht zwischen Stromverbrauch und Performance (benötigt Kernel &amp;gt;= 4.15, dort empfohlen)&lt;br /&gt;
* min_power - maximale Energieeinsparung und geringste Performance&lt;br /&gt;
Mehrere mit Leerzeichen getrennte Werte werden der Reihe nach ausprobiert, bis einer funktioniert. &#039;&#039;&#039;TLP 1.1 und höher&#039;&#039;&#039; ermitteln automatisch, ob med_power_with_dipm verfügbar ist. Zu diesem Zweck gibt es in der Default-Konfiguration einen zweiten Wert als Ersatz für ältere Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um diese Einstellung komplett zu deaktivieren, fügt man ein &#039;#&#039; in der ersten Spalte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_BLACKLIST=&amp;quot;host1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeführten SATA-Anschlüsse werden von ALPM ausgenommen. Gültige Anschlussbezeichner (Format: &amp;quot;hostX&amp;quot;) ermittelt man über die Ausgabe von tlp-stat -d, Abschnitt &amp;quot;SATA Aggressive Link Power Management&amp;quot;. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, für SATA-Anschlüsse, die kein ALPM vertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Anschlussbezeichner sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCI-Express-Bus ===&lt;br /&gt;
==== Active State Power Management ====&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus des PCI-Express-Bus (PCIe ASPM).&lt;br /&gt;
Mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* default - Empfehlung&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* powersave&lt;br /&gt;
* powersupersave&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die Nutzung von performance kann zu einem steigenden Stromverbrauch und höheren Temperaturen führen, da tiefere Sleep-Zustände der CPU nicht mehr erreicht werden; default hat dieses Problem nicht. Siehe [https://github.com/linrunner/TLP/issues/344 Issue #344].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafikkarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Intel ====&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MIN_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MIN_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MAX_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MAX_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_BOOST_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_BOOST_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt die Min/Max/Turbo-Frequenz für den Intel-Grafikprozessor ein. Mögliche Werte hängen von der Hardware ab, siehe die Ausgabe von tlp-stat -g für verfügbare Frequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AMD Radeon (alt) ====&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Steuert die Taktfrequenz des AMD-Grafikprozessors. Nur mit dem freien Treiber radeon möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* low&lt;br /&gt;
* mid&lt;br /&gt;
* high&lt;br /&gt;
* auto - Akkubetrieb: mid, Netzteilbetrieb: high&lt;br /&gt;
* default - Hardware-Defaults verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: default&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis: durch Verwendung dieser Einstellung flackert beim Wechsel der Stromquelle das Display ganz kurz.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AMD Radeon DPM (neu) ====&lt;br /&gt;
Seit Kernel 3.11 ist das neue Radeon Dynamic Power Management (DPM) verfügbar - nur mit dem freien Treiber radeon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; es wird u.U. die Bootoption radeon.dpm=1 benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_STATE_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_STATE_ON_BAT=battery&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die Power Management Methode des AMD-Grafikprozessors, mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* battery – Standard im Akkubetrieb&lt;br /&gt;
* performance – Standard am Netzteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_PERF_LEVEL_ON_AC=auto&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_PERF_LEVEL_ON_BAT=auto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert den Performance Level, mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* auto – Empfehlung&lt;br /&gt;
* low&lt;br /&gt;
* high&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: auto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzwerk ===&lt;br /&gt;
==== WLAN Power Management ====&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_AC=off&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_BAT=on&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus des WLAN-Adapters. Abhängig von Kernelversion und Karte.&lt;br /&gt;
* off - deaktiviert&lt;br /&gt;
* on - aktiviert&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Der Energiesparmodus kann zu einer instabilen WLAN-Verbindung führen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die veralteten Konfigurationswerte 1=off/5=on werden zwecks Abwärtskompatibilität weiter unterstützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wake On LAN ====&lt;br /&gt;
 WOL_DISABLE=Y&lt;br /&gt;
* Y - Wake On LAN deaktiviert&lt;br /&gt;
* N - Wake On LAN aktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach dem Aktivieren ist ein Neustart erforderlich, damit die geänderte Einstellung greift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Audio ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Timeout (in Sekunden) für den Stromsparmodus des Soundchips (unterstützt: Intel HDA, AC97). Der Wert 0 deaktiviert die Funktion.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Hinweis: kann zu Klickgeräuschen in der Soundausgabe führen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_CONTROLLER=Y&lt;br /&gt;
* Y - schaltet den Controller ebenfalls aus wenn der Soundchip in den Stromsparmodus geht&lt;br /&gt;
* N - Controller bleibt immer aktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: Y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselschacht / MediaBay / UltraBay === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 BAY_POWEROFF_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 BAY_POWEROFF_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
* 1 - schaltet die Stromversorgung des optischen Laufwerks ab&lt;br /&gt;
* 0 - kein Abschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 BAY_DEVICE=sr0&lt;br /&gt;
Gibt die Gerätedatei für das opt. Laufwerk an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
*  Das Laufwerk kann über den Wechselschacht-/MediaBay-/UltraBay-Entriegelungsschieber bzw. bei neueren Modellen über den Auswurfknopf am Laufwerk wieder eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
* Alle anderen Geräte im Wechselschacht, insbesondere Festplatten, werden durch dieses Kommando nicht ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runtime Power Management ===&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_ON_AC=on&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_ON_BAT=auto&lt;br /&gt;
Steuert das Runtime Power Management für PCIe-Geräte.&lt;br /&gt;
* auto - aktiviert (Geräte nach Möglichkeit ausschalten)&lt;br /&gt;
* on - deaktiviert (Geräte ständig aktiv)&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um diese Einstellung komplett zu deaktivieren, fügt man ein &#039;#&#039; in der ersten Spalte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_BLACKLIST=&amp;quot;00:12.3 00:45.6&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die aufgeführten PCIe-Geräte-Adressen werden vom Runtime Power Management ausgenommen. Die Adressen kann man mit dem Kommando lspci ermitteln (erste Spalte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;amdgpu mei_me nouveau nvida pcieport radeon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PCIe-Geräte mit den angegebenen Treibern werden vom Runtime Power Management ausgenommen. Den Treiber zu einem Gerät verrät die Ausgabe von tlp-stat -e (in Klammern am Ende). Mehrere Treiber sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;amdgpu mei_me nouveau nvida pcieport radeon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard verhindert das versehentliche Aufwecken des diskreten Teils der Hybridgrafik. &lt;br /&gt;
Eine leere Liste (&amp;quot;&amp;quot;) deaktiviert das Feature komplett (nicht empfohlen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USB ===&lt;br /&gt;
 USB_AUTOSUSPEND=1&lt;br /&gt;
* 1 - aktiviert beim Systemstart, beim Wechsel der Stromquelle und beim Anstecken für USB-Geräte den Autosuspend-Modus. Automatisch davon ausgenommen sind Eingabegeräte wie Mäuse und Tastaturen, sowie [ab TLP 1.2] durch libsane verwaltete Scanner.  &lt;br /&gt;
* 0 - Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der USB Autosuspend-Modus wird von TLP unabhängig von der Stromquelle – d.h. sowohl am Netzteil als auch im Akkubetrieb – aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST=&amp;quot;1111:2222 3333:4444&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die eingetragenen USB-Geräte-IDs sind vom Autosuspend-Modus ausgenommen. Hier können problematische Geräte aufgenommen werden, die Schwierigkeiten mit dem Aufwachen haben. Die IDs ermittelt man am einfachsten mit dem Kommando tlp-stat -u. Mehrere IDs sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; alle Eingabegeräte (Treiber &amp;quot;usbhid&amp;quot;), sowie [ab TLP 1.2] durch libsane verwaltete Scanner, werden standardmäßig ausgeschlossen. Es ist daher unnötig, sie in USB_BLACKLIST aufzunehmen. Um den Standard für einzelne Geräte zu umgehen, trägt man sie in USB_WHITELIST ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Parameter USB_DRIVER_BLACKLIST mußte mit TLP Version 0.8 wegen Konflikten mit udevd v221 (und höher) entfallen. Bitte die auszuschließenden USB-Geräte stattdessen einzeln in USB_BLACKLIST eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_BTUSB=1&lt;br /&gt;
Schließt USB Bluetooth Adapter vom Autosuspend aus:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieses Feature ist gedacht um Stabilitätsprobleme bei Bluetooth-Verbindungen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PHONE=1&lt;br /&gt;
Smartphones vom Autosuspend ausschließen um die Ladefunktion zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PRINTER=1&lt;br /&gt;
Drucker vom Autosuspend ausschließen:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
Schließt eingebautes WWAN/UMTS vom Autosuspend aus:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieses Feature ist mit einer internen Blacklist implementiert, die derzeit die Karten von Qualcomm, Ericsson and Sierra berücksichtigt. Um dies für einzelne Geräte zu umgehen, trägt man diese in USB_WHITELIST ein (s. nächster Abschnitt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_WHITELIST=&amp;quot;5555:6666 7777:8888&amp;quot;&lt;br /&gt;
Erneutes Aktivieren des Autosuspend-Modus für USB-Geräte, die bereits durch eine der vorstehenden Blacklists ausgeschlossen wurden (es &amp;quot;gewinnt&amp;quot; stets die Whitelist). IDs ermittelt man mit tlp-stat -u. Mehrere IDs sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_AUTOSUSPEND_DISABLE_ON_SHUTDOWN=1&lt;br /&gt;
Deaktiviert den Autosuspend-Modus beim Herunterfahren des Systems. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, für USB-Geräte die im Suspend-Zustand das Herunterfahren stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funkgeräte schalten ===&lt;br /&gt;
==== Bei Start und Herunterfahren des Systems ====&lt;br /&gt;
 RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1&lt;br /&gt;
Mit dieser Einstellung (1=aktiviert, 0=deaktiviert) wird beim Systemstart der Schaltzustand aller Funkgeräte (Bluetooth, WLAN, WWAN) zum Zeitpunkt des letzten Herunterfahrens bzw. Neustarts wiederhergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Die TLP-Pakete für Debian und Ubuntu deaktivieren (mask) systemd-rfkill.service, da er dieselbe Funktionalität implementiert. Um das Standardverhalten von systemd mit TLP nachzubilden, verwendet man RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1.&lt;br /&gt;
* Bei Aktivierung dieser Einstellung ignoriert TLP die beiden nachfolgenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_STARTUP=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die hier eingetragenen, eingebauten Geräte werden beim Systemstart automatisch ausgeschaltet:&lt;br /&gt;
* bluetooth - Bluetooth&lt;br /&gt;
* wifi - WLAN&lt;br /&gt;
* wwan - WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G)&lt;br /&gt;
Mehrere Geräte sind mit Leerzeichen zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_STARTUP=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Normalerweise werden unter Linux alle Funkgeräte beim Systemstart automatisch eingeschaltet. Sollte das ausnahmsweise nicht der Fall sein, so können die betreffenden Geräte hierüber eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---- &lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_SHUTDOWN=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sollten Geräte das Herunterfahren des Systems blockieren, können sie über einen Eintrag in diesem Parameter während des Herunterfahrens ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_SHUTDOWN=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die hier eingetragenen Geräte werden beim Herunterfahren automatisch eingeschaltet. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, falls parallel installierte andere Betriebssysteme die unter Linux ausgeschalteten Geräte nicht finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beim Wechsel der Stromquelle ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die folgenden Einstellungen wirken ausschließlich in dem Augenblick, wo die Stromquelle wechselt (von Netzteil- auf Akkubetrieb und umgekehrt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_AC=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte die beim Anschliessen des Netzteils eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte beim Wechsel zum Akkubetrieb ausgeschaltet werden – unabhängig vom Verbindungszustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT_NOT_IN_USE=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte die beim Wechsel zum Akkubetrieb ausgeschaltet werden – wenn sie &#039;&#039;nicht&#039;&#039; verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; man sollte nie gleichzeitig DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT und DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT_NOT_IN_USE für dasselbe Funkgerät nutzen, denn DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT hat stets Vorrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad Akku ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 START_CHARGE_THRESH_BAT0=75 &lt;br /&gt;
 STOP_CHARGE_THRESH_BAT0=80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 START_CHARGE_THRESH_BAT1=75&lt;br /&gt;
 STOP_CHARGE_THRESH_BAT1=80&lt;br /&gt;
Einstellen der Akku-Ladeschwellen von ThinkPads für Haupt- bzw. internen Akku (BAT0) sowie Ultrabay-, Slice- oder wechselbaren Akku (BAT1). Die Werte sind in % der Akkukapazität anzugeben. Ein Wert von 0 wird in die Hardware-Defaults 96%/100% übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufladen startet beim Anschließen des Netzteils nur dann, wenn die Ladung unterhalb des START_CHARGE_TRESH-Werts (untere Ladeschwelle) liegt und endet bei Erreichen des STOP_CHARGE_TRESH-Werts (obere Ladeschwelle). Liegt hingegen beim Anstecken des Netzteils die Ladung über der unteren Ladeschwelle, dann wird nicht geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Ladeschwellen gehen stets mit einer Verringerung der nutzbaren Akkukapazität einher, daher sind die Einstellungen standardmäßig deaktiviert und müssen explizit durch Entfernen des führenden Kommentarzeichens (#) aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 (und alle neueren Modelle):&amp;lt;/u&amp;gt; bitte die Hinweise zu [[TLP_FAQ#Unstetigkeiten_des_Ladestands_bei_ThinkPad_T420.28s.29.2FT520.2FW520.2FX220_.28und_allen_neueren_Modellen.29|Unstetigkeiten des Ladestands (FAQ)]] beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weitere Fragen zu den Ladeschwellen sei ebenfalls auf die [[TLP_FAQ#ThinkPad_Akku|TLP FAQ]] und weiterführend auf die [[Akku#Ladeschwellen_und_Ladebereich_einstellen|allgemeine Seite zu diesem Thema]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RESTORE_THRESHOLDS_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Beim Abziehen des Netzteils die konfigurierten Schwellen reaktivieren:&lt;br /&gt;
* 0 - Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
* 1 - Funktion aktiviert&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach den Kommandos tlp fullcharge/recalibrate verbleiben die Ladeschwellen bis zum nächsten Systemstart auf der Werkseinstellung  96 / 100%. Mit diesem Feature lassen sie sich eher reaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 NATACPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
 TPACPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
 TPSMAPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die einzelnen Akkufunktions-Treiber:&lt;br /&gt;
* 0 - inaktiv&lt;br /&gt;
* 1 - aktiv&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 1 (alle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funkgerätesteuerung – Radio Device Wizard ==&lt;br /&gt;
Der Radio Device Wizard bietet die Möglichkeit, ereignisgesteuert Funkgeräte ein- bzw. auszuschalten. Er wird in Ubuntu und Debian durch das (optionale) Installationspaket &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; implementiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Voraussetzung für den Radio Device Wizard ist die Verwendung des Network Managers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschalten bei Verbindungsaufbau ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_LAN_CONNECT=&amp;quot;wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_WIFI_CONNECT=&amp;quot;wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_WWAN_CONNECT=&amp;quot;wifi&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Verbindungsaufbau von LAN, WLAN oder WWAN werden die angebenen Geräte ausgeschaltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bluetooth - Bluetooth&lt;br /&gt;
* wifi - WLAN&lt;br /&gt;
* wwan - WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Geräte sind mit Leerzeichen zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten bei Verbindungsabbau ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_LAN_DISCONNECT=&amp;quot;wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_WIFI_DISCONNECT=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_WWAN_DISCONNECT=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Verbindungsabbau von LAN, WLAN oder WWAN werden die angebenen Geräte eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein- bzw. Ausschalten beim Andocken ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_DOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_DOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Andocken werden die angegebenen Geräte ein- bzw. ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein- bzw. Ausschalten beim Abdocken ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_UNDOCK=&amp;quot;wifi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_UNDOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Abdocken werden die angegebenen Geräte ein- bzw. ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trace-Modus =&lt;br /&gt;
Zu Supportzwecken kann der Trace-Modus durch Einfügen folgender Zeile aktiviert werden&lt;br /&gt;
 TLP_DEBUG=&amp;quot;arg bat disk lock nm path pm ps rf run sysfs udev usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Originaldatei =&lt;br /&gt;
Die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; aus dem Installationspaket findet sich [https://github.com/linrunner/TLP/blob/master/default hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP_-_Linux Stromsparen|TLP - Linux Stromsparen]] – Installation, Benutzerdokumentation&lt;br /&gt;
* [[TLP_FAQ|TLP FAQ]] – Antworten zu häufig gestellten Fragen&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntu.com/Kernel/Reference/IOSchedulers Linux I/O Scheduler] – Ubuntu Wiki Artikel zum I/O-Scheduler (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/html/latest/admin-guide/pm/intel_pstate.html intel_pstate CPU Performance Scaling Driver] – Dokumentation Treibers (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/html/latest/admin-guide/pm/intel_epb.html Intel Performance and Energy Bias Hint] – EPB Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://lwn.net/Articles/682391/ Improvements in CPU frequency management] – LWN-Artikel u.a. zum schedutil Governor&lt;br /&gt;
* [https://smackerelofopinion.blogspot.de/2011/03/making-sense-of-pcie-aspm.html Making sense of PCIe ASPM] – Hinweise zum PCI Express Active State Power Management (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Neuerungen-von-Linux-4-15-3900646.html?seite=5#nav__a__2 med_power_with_dipm] – Erklärung des neuen Stromsparmodus in Thorsten Leemhuis&#039; Kernel-Log&lt;br /&gt;
* [https://wiki.x.org/wiki/RadeonFeature Radeon driver] – Treiberdokumentation, s. Abschnitt &amp;quot;KMS Power Management Options&amp;quot; (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/rfkill rfkill] – Wikiartikel zum Schalten der Funkgeräte&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc//Documentation/power/runtime_pm.txt Runtime power management] – Kerneldokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/tp-smapi tp-smapi] – Wikiartikel zur Schnittstelle für die Akkufunktionen&lt;br /&gt;
* [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat] – Ladeschwellen und Rekalibration für neuere ThinkPads (X220 / T420 und neuere)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/Documentation/usb/power-management.txt USB Auto Suspend] – Kernel Dokumentation zum USB Auto Suspend (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Datei:Warning.png&amp;diff=28541</id>
		<title>Datei:Warning.png</title>
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		<updated>2022-03-11T09:02:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: Warnsymbol

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vid2vid-warning-icon-localfile-image-clipart-from-wikimedia.png

Lizenz: Public Domain&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Warnsymbol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vid2vid-warning-icon-localfile-image-clipart-from-wikimedia.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lizenz: Public Domain&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28540</id>
		<title>TLP FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28540"/>
		<updated>2022-03-11T08:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS: Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bitte die [https://linrunner.de/tlp/faq/index.html offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden häufig gestellte Fragen beantwortet und (Umgehungs-)Lösungen zu gängigen Problemen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installation und Konfiguration =&lt;br /&gt;
== Wie kann ich TLP auf einem Entwickler-Release meiner Distribution XY installieren ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Pakete für neue Distributions-Release werden normalerweise rechtzeitig zu deren Releasetermin im TLP-Repository bereitgestellt. Möchte man TLP bereits vorher mit einer Alpha- oder Beta-Version testen, so kann man die Pakete für die Vorversion händisch mit dem jeweiligen Paketmanager installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zusammen mit anderen Power Management Tools zu Konflikten? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die simultane Verwendung eines anderen Tools bedeutet, dass TLPs Einstellungen von dem anderen Tool überschrieben werden (und umgekehrt). Das Ergebnis sind nicht vorhersagbare Resultate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Powertop: siehe [[TLP_FAQ#Powertop|Powertop]].&lt;br /&gt;
* thermald: Aufgabe von thermald ist es, die Leistungsaufnahme zu begrenzen, bevor die Temperatur des Laptops in den kritischen Bereich kommt. TLP aktiviert hingegen generelle Einstellungen, um die Stromaufnahme speziell in Situationen geringer Last oder im Leerlauf zu optimieren. TLP steht nicht im Konfikt zu thermald.&lt;br /&gt;
* throttled: nur die dynamische HWP_Mode Einstellung von throttled stört die Aktionen von TLP. Möchte man sie verwenden, deaktiviert man die Funktion in TLP per CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zu Konflikten mit den Energieeinstellungen meines Desktops? ==&lt;br /&gt;
Das hängt von der Einstellung ab. TLP:&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Helligkeit von Bildschirm und Tastatur-Backlight → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Einstellungen für Suspend/Hibernate → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* aktiviert standardmäßig den Stromsparmodus für den WLAN-Adapter → möglicher Konflikt mit den KDE-Energieeinstellungen,&lt;br /&gt;
* (de-)aktiviert Funkadapter, wenn vom Benutzer konfiguriert → möglicher Konflikt mit den GNOME- bzw. KDE-Energieeinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Möglicher Konflikt&amp;quot; meint, dass die in TLP konfigurierte Einstellung von der Desktop-Energieeinstellung überschrieben werden kann (oder umgekehrt). Probleme mit der Systemstabilität sind dadurch nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktioniert TLP auch mit anderen Notebooks (nicht ThinkPads)? ==&lt;br /&gt;
TLP ist für alle Notebooks geeignet, einige [[TLP_FAQ#Akku|Features]] sind jedoch nur für ThinkPads verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; da der Programmautor nur über Testmöglichkeiten auf ThinkPads verfügt, sind Berichte und Fragen zu anderen Notebooks im [https://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Macht TLP Sinn auf neueren Laptops / mit neueren Linux-Versionen? ==&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre wurden dem Linux Kernel viele Stromsparfunktionen hinzugefügt, aber nur ein Teil davon ist standardmäßig aktiviert. Es ist für die Kernelentwickler schwierig, Stromsparfunktionen vollständig für jegliche Hardware zu testen, daher bleiben sie für viele Treiber ausgeschaltet und es ist Aufgabe des Benutzers sie zu aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: ein User Space Werkzeug wie TLP wird weiterhin benötigt, um alle verfügbaren Stromsparfunktionen zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soll ich TLP in einer virtuellen Maschine installieren? ==&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ineffektiv ein Power Management Tool innerhalb einer virtuellen Maschine (Guest) zu verwenden. TLP sollte stattdessen besser im Betriebssystem des VM-Hosts installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Einstellungen von TLP ändern? ==&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Beschreibung aller Einstellungen findet sich im Artikel [[TLP_Einstellungen|TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überschreibt ein Upgrade von TLP meine Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
Nein. Alle Paketverwaltungswerkzeuge achten darauf, vom Benutzer angepasste Konfigurationsdateien nicht ohne Rückfrage zu ersetzen bzw. sie erstellen zuvor eine Kopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie übertrage ich meine Einstellungen beim Upgrade von 1.2.2 (oder älter) auf 1.3? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man [[TLP_Einstellungen#TLP_1.3_und_neuer|TLP Einstellungen]] lesen, um mehr über das neue Konfigurationsschema in 1.3 zu erfahren. Es gibt drei Migrationspfade:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. 1:1 Übernahme ===&lt;br /&gt;
Das Format der Konfigurationsdatei hat sich nicht geändert, nur der Speicherort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man die ursprüngliche &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; gesichert hat, kann man &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; jemals bearbeitet wurde, wird die Datei beim Upgrade auf 1.3 automatisch nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; verschoben. Die urspüngliche &#039;&#039;&#039;tlp.conf&#039;&#039;&#039; landet in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Neu beginnen mit &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu gibt man einfach seine spezifischen Einstellungen in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als unter 1.2.2 und davor, sind alle Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; deaktiviert, das Kommentarzeichen &#039;#&#039; in der ersten Spalte muss für Parameter, die man ändern will, entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Neu beginnen mit einer Datei unterhalb von &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erstellt eine neue Datei &#039;&#039;&#039;01-mytlp.conf&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;00-template.conf&#039;&#039;&#039; kopiert und seine spezifischen Einstellungen eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Dateiname spielt keine Rolle, solange er auf &#039;&#039;&#039;.conf&#039;&#039;&#039; endet. Man kann seine Einstellungen auch in mehrere Dateien aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig, verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TLP 1.2.2 und älter: Muss ich meine Einstellungen nach einem Update von TLP anpassen? ==&lt;br /&gt;
Nicht unbedingt. Bei der Weiterentwicklung von TLP wird darauf geachtet, dass alte Konfigurationsdateien weiterhin funktionieren. Neue Features bekommen – soweit möglich – sinnvolle interne Defaults, sodass sie auch ohne expliziten Eintrag in die Konfiguration wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sorgt das Paketupgrade nicht dafür, dass neue Features zur Konfigurationsdatei hinzugefügt werden. Wenn man also den Default für ein neues Feature anpassen möchte, kann man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Einstellung händisch zur Konfiguration hinzufügen; oder&lt;br /&gt;
* alle eigenen Einstellungen in die temporäre, neue Konfigurationsdatei (Name hängt vom Paketwerkzeug ab) aufnehmen und und diese anschliessend an den [[TLP_Einstellungen#Einleitung|endgültigen Ort]] kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ich verwende den Network Manager nicht, wie kann ich in Ubuntu/Debian tlp ohne tlp-rdw installieren? ==&lt;br /&gt;
 sudo apt install --no-install-recommends tlp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann ich TLP auch mit Linux-Distributionen verwenden für die noch kein fertiges Paket existiert? ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell ist es möglich den Source-Tarball bei [https://github.com/linrunner/TLP/tags GitHub] herunterzuladen, auszupacken mit&lt;br /&gt;
 tar xfvz TLP-V.v.tar.gz&lt;br /&gt;
 cd TLP-V.v&lt;br /&gt;
zu installieren (als root)&lt;br /&gt;
 make install&lt;br /&gt;
 make install-man&lt;br /&gt;
und die Services zu aktivieren (als root).&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service # nur bis TLP 1.2.2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für das &#039;make install&#039; sollte man die [https://localhost/linrunner/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html#makefile Makefile-Optionen] an die verwendete Distribution anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gibt es eine GUI zu TLP?==&lt;br /&gt;
Es existiert das separate Projekt [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLPUI ist noch nicht kompatibel mit TLP 1.3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Audio =&lt;br /&gt;
Bei Problemen mit der Soundausgabe im &#039;&#039;Akkubetrieb&#039;&#039; (Störungen, Klickgeräusche) kann man zur Eingrenzung in den [[TLP_Einstellungen#Audio|Einstellungen]] den Timeout erhöhen&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=10&lt;br /&gt;
oder die Funktion ganz deaktivieren&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Eingabegeräte =&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert meine USB-Tastatur/-Maus nicht mehr? ==&lt;br /&gt;
TLP ist höchstwahrscheinlich nicht die Ursache, denn es nimmt standardmässig alle USB-Eingabegeräte (usbhid) vom Autosuspend aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Maus stockt oder verliert die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_FAQ#Bluetooth-Ger.C3.A4te_h.C3.A4ngen_oder_verlieren_die_Verbindung|Bluetooth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funkgeräte (Bluetooth, WLAN, WWAN) =&lt;br /&gt;
== Langsames oder instabiles WLAN im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Ursache: der Kerneltreiber implementiert den Stromsparmodus nicht korrekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Stromsparmodus im Akkubetrieb deaktivieren&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_BAT=off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WLAN Stromsparmodus ist an obwohl in der TLP-Konfiguration deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit NetworkManager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/NetworkManager/conf.d/default-wifi-powersave-on.conf&#039;&#039;&#039; löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Geräte hängen oder verlieren die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Ursache: nahezu alle internen und alle externen Bluetooth-Adapter sind USB-Geräte. Einige davon implementieren den Autosuspend-Modus nicht korrekt, was zu Problemen mit den verbundenen Bluetooth-Geräten führen kann oder auch das Pairing verhindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: &lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_BTUSB=1&lt;br /&gt;
konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: den USB-Bluetooth-Adapter identifizieren mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -u | grep btusb&lt;br /&gt;
und die USB-ID zu USB_BLACKLIST hinzufügen. Die neue Einstellung aktivieren mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth wird beim Systemstart nicht deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: das Bluetooth-Applet der Desktop-Umgebung - oder eine andere installierte Software - aktiviert das Bluetooth-Gerät wieder, nachdem TLP es deaktiviert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Einstellung im betreffenden Applet deaktivieren oder das Applet ganz deaktivieren/entfernen. Informationen zu XFCE/Blueman finden sich im Artikel [https://winaero.com/blog/disable-bluetooth-auto-power-blueman/ &amp;quot;Deaktivieren der automatischen Bluetooth-Einschaltung in Blueman&amp;quot;] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das Wiederherstellen des Funkgerätezustands mit RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP nicht? ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit anderen Einstellungen wie DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...  nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: systemd 209 (or higher) implementiert einen eigenen Weg (systemd-rfkill.service, siehe &lt;br /&gt;
[[TLP_Einstellungen#Funkger.C3.A4te_schalten|Funkgeräte schalten]]), &lt;br /&gt;
um die Schaltzustände beim Systemstart wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und das systemd-Feature nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum aktiviert TLP nicht USB Autosuspend für meine integrierte WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) Karte? ==&lt;br /&gt;
Grund: einige Karten arbeiten nicht zuverlässig mit USB Autosuspend, daher schließt sie TLP (bis 1.1) standardmässig aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um USB Autosuspend für WWAN(UMTS) zu erzwingen konfiguriert man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grafik =&lt;br /&gt;
== Radeon ==&lt;br /&gt;
=== Warum flackert mein Display beim Wechsel der Stromquelle kurz? ===&lt;br /&gt;
Grund ist die [[TLP_Einstellungen#Grafikkarten|automatische Umschaltung der Taktfrequenz bei  Radeon-Karten]]. Auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs, schafft folgende Einstellung Abhilfe:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Je nach Karte bzw. Kernel hilft auch:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=performance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernelnachricht &amp;quot;*ERROR* radeon: ring 0 test failed&amp;quot; am Netzteil ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Lenovo Ideapad 300 (Intel / Radeon Hybridgrafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: DPM ausschalten&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nvidia Optimus ==&lt;br /&gt;
=== Warum hat mein Notebook einen extrem hohen Stromverbrauch? ===&lt;br /&gt;
Bei der Optimus-Hybridgrafik stecken im Notebook zwei Grafikeinheiten: eine von Intel auf dem Processor-Chip (&amp;quot;integrated&amp;quot;, iGPU) und eine von Nvidia (&amp;quot;discrete&amp;quot;, dGPU). Linux nutzt standardmäßig die Intel-Grafik, gleichzeitig ist die nicht genutzte Nvidia-Grafik eingeschaltet und verbraucht sehr viel Akkustrom weil kein Treiber geladen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kann nichts dagegen tun, stattdessen gibt es folgende Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
* Im BIOS eine der beiden Grafikeinheiten deaktivieren&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee]&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME Optimus/PRIME]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirm flackert ===&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ein Nutzer eines Dell Latitude 5480 [https://github.com/linrunner/TLP/issues/295 berichtete] &amp;quot;Bildschirm flackert mit einer uneinheitlichen Rate, wenn auch nicht so sporadisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: ASPM im Akku-Modus deaktivieren&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich verwende PRIME um die dGPU abzuschalten, warum wird sie dennoch beim Booten aktiviert? ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Blacklisten des Treibers&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;nouveau nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: Blacklisten des Geräts&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_BLACKLIST=&amp;quot;01:00.0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um zu überprüfen, ob &amp;quot;01:00.0&amp;quot; zur verbauten Nvidia dGPU passt, verwendet man den Befehl&lt;br /&gt;
 lspci | grep VGA&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Runtime_Power_Management|Runtime PM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signifikant schlechtere Energieeinsparung nach dem Upgrade auf TLP 1.0 ===&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher nimmt per Blacklist alle dGPUs vom Runtime Power Management aus. Für bestimmte Hardware/Kernel-Kombinationen bedeutet dies, dass die dGPU beim Systemstart nicht mehr automatisch deaktiviert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Entfernen aller dGPUs aus der Treiber-Blacklist&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;mei_me pcieport&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder Einsatz eines Tools wie Bumblebee oder PRIME, um die dGPU beim Booten explizit zu deaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bumblebee scheitert beim Wiedereinschalten der dGPU ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen, siehe vorausgehenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Laufwerke =&lt;br /&gt;
== Warum parkt meine Festplatte die Leseköpfe im Akkubetrieb so häufig (Klickgeräusche)? ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Einstellung&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=128&lt;br /&gt;
entspricht der Ubuntu-Default-Einstellung und sollte nicht zu exzessiven Parkvorgängen (Stichwort &amp;quot;Load Cycle Count&amp;quot;) führen. Leider interpretieren einige Hersteller, insbesondere bei neueren Plattenmodellen, die [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM-Eckwerte]] sehr &amp;quot;grosszügig&amp;quot;, um den Stromverbrauch zu senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem solchen Fall kann es helfen, im Akkubetrieb einen geeigneten Wert &amp;gt; 128 durch Ausprobieren zu ermitteln (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Notebook-Festplatten-Bug Notebook-Festplatten-Bug]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das automatische Anhalten der Festplatte (Spindown) nicht? ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung  von DISK_APM_LEVEL &amp;lt; 128 oder von DISK_SPINDOWN_TIMEOUT ermöglicht zwar das automatische Anhalten des Spindelmotors. In der Praxis greifen System und Anwendungen aber zu häufig auf die Festplatte zu und wecken sie wieder auf. Für dieses Problem existiert keine nachhaltige Lösung, da insbesondere zahlreiche Anwendungen angepasst werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich meine 2. Festplatte anhalten? ==&lt;br /&gt;
Abschalten nach 1 Minute (= &#039;&#039;&#039;12&#039;&#039;&#039; · 5 Sekunden) Inaktivität mit:&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_AC=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_BAT=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Spindelmotor_abschalten|Spindelmotor abschalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum läuft beim Wechsel Akku &amp;lt;&amp;gt; Netzbetrieb stets die Festplatte an? ==&lt;br /&gt;
TLP schreibt die Einstellungen für den APM-Level und den Timeout für das Abschalten des Spindelmotors bei jedem Wechsel der Stromquelle und beim Suspend/Resume. Durch den Schreibvorgang starten Festplatten immer den Spindelmotor. Um dies zu vermeiden, kann man entweder die betreffenden Einstellungen durch Auskommentieren (&#039;#&#039; am Zeilenanfang) deaktivieren oder das spezielle Schlüsselwort &amp;quot;keep&amp;quot; für die betroffene Festplatte einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum ist meine Crucial M4 SSD im Akkubetrieb so langsam? ==&lt;br /&gt;
Die Crucial M4 verringert in Abhängigkeit vom APM Level die Performance. Möchte man dies nicht, so kann man APM wie folgt ausschalten:&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_AC=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MediaBay / UltraBay: wieso wird trotz Konfiguration das optische Laufwerk im Akkubetrieb nicht ausgeschaltet? ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ThinkPad ohne Ultrabay&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zählen die Edge- und SL-Baureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inkompatibles Notebook&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion ist bisher nur mit ThinkPads getestet. Berichte und Fragen zu anderen Notebooks sind im [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Powertop =&lt;br /&gt;
== Erreicht man mit Powertop höhere Einsparungen als mit TLP? ==&lt;br /&gt;
Nein. TLPs Standardkonfiguration basiert auf denselben Regeln wie Powertops Empfehlungen. Ausnahmen hiervon sind in den folgenden Abschnitten aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steht Powertop im Konflikt zu TLP? ==&lt;br /&gt;
Im interaktiven Modus hat Powertop keinen Einfluss auf die Funktion von TLP.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erklärung: Powertop ist kein Power Management Tool, sondern lediglich ein Analysewerkzeug. Powertop kann man verwenden um die Leistungsaufnahme vor oder nach der Installation von TLP anzuzeigen, aber TLP nimmt seine Einstellungen unabhängig davon vor, ob Powertop installiert ist oder nicht. Nur wenn man powertop --auto-tune in den Systemstart aufnimmt, kommt es zu einem Konflikt mit TLP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum empfiehlt mir Powertop im Akkubetrieb trotz aktivem TLP weitere Stromspar-Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP wendet maximale Stromspar-Einstellungen nur im Akkubetrieb an, daher bitte vor dem Starten von Powertop das Netzteil abziehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Empfehlungen von Powertop in der Rubrik &amp;quot;Tunables&amp;quot; sind sinnvoll bzw. sicher zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;VM writeback timeout&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Powertop erwartet auf einem Wert von 1500 hundertstel Sekunden (centisecs), wohingegen TLP Defaultwerte von 1500 am Netzteil und 6000 im Akkubetrieb setzt. Falls man Powertops Empfehlung folgen möchte, setzt man folgende [[TLP_Einstellungen#Dateisystem|Einstellung]]:&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_BAT=15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;SATA ALPM link power&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Bei einigen Notebook-Modellen läßt sich ALPM für bestimmte Links nicht von &#039;&#039;&amp;quot;max_performance&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;min_power&amp;quot;&#039;&#039; umschalten. Dies ist der Fall z.B. für eine offene Verbindung zum Laufwerk in der (nicht angeschlossenen) Docking Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromsparende Umgehungslösung für ThinkPads der X-Serie: im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Security -&amp;gt; IO Port Access&amp;quot;&#039;&#039; den Zugriff auf das Laufwerk in der Ultrabase auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039; stellen (Ersparnis ca. 0,4 W).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wifi powersave&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
* Einige WLAN-Karten, z.B. Intel 3945abg, unterstützen mit aktuellen Linux-Kerneln kein Powersave.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;USB autosuspend&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
TLP spart absichtlich USB-Eingabegeräte (HID), WWAN-Geräte (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) sowie [seit TLP 1.2] Scanner (verwaltet von libsane) vom Autosuspend aus, um den Benutzern Probleme mit &amp;quot;einschlafenden&amp;quot; Mäusen o.ä. zu ersparen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingabegeräte kann man in die Whitelist aufnehmen (USB_WHITELIST, siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB]]) um Autosuspend zu aktivieren; für WWAN nutzt man:&lt;br /&gt;
  USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Powertop zeigt mir eine sehr hohe Leistungsaufnahme für Gerät XY an – was kann ich tun? ==&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich die Leistungsaufnahme einzelner Notebook-Komponenten direkt zu messen, nur die Gesamtleistungsaufnahme ist am Akku messbar. In der Rubrik &amp;quot;Device stats&amp;quot; werden daher in der Spalte &amp;quot;Power est.&amp;quot; grob geschätzte Werte angezeigt, die ignoriert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Prozessortaktsteuerung =&lt;br /&gt;
== Wieso werden die Takt-Einstellungen nicht bzw. unvollständig umgesetzt? ==&lt;br /&gt;
Falls tlp-stat -p andere als die gewählten Einstellungen anzeigt, gibt es mehrere mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungültige Frequenzeinstellungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösung:&amp;lt;/u&amp;gt; die gültigen Werte für den eigenen Prozessor werden von tlp-stat -p angezeigt. Beispiel:&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies =  2400000 1600000  800000 [kHz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kein ondemand Governor mit intel_pstate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_driver    = intel_pstate &lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor  = powersave&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Kernel 3.9 wird auf Intel Sandy Bridge (oder neuerer) Hardware automatisch der neue Treiber intel_pstate verwendet. intel_pstate unterstützt als Governor nur noch powersave (empfohlener Standard) und performance, ondemand ist entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat -p zeigt &amp;quot;x86_energy_perf_policy: program [for your kernel] not installed.&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die Lösung hängt von der Distribution ab:&lt;br /&gt;
* Ubuntu: das Meta-Paket &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic-lts-*&#039;&#039;&#039; für HWE-Kernel) installieren; für Mainline-Kernel gibt es kein passendes Paket.&lt;br /&gt;
* Debian: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-cpupower&#039;&#039;&#039; installieren&lt;br /&gt;
* Arch: das Paket &#039;&#039;&#039;x86_energy_perf_policy&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
* Fedora: das Paket &#039;&#039;&#039;kernel-tools&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Systembetrieb =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich das TLP beenden oder vollständig deaktivieren? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Konfiguration ändern: TLP_ENABLE=0&lt;br /&gt;
*Optional: Neustart zur Wiederherstellung der Kernel-Standardeinstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die Deinstallation der Pakete deaktiviert TLP ebenfalls vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsche Wege:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl stop tlp.service - dies wird TLP nicht daran hindern, Energiespareinstellungen anzuwenden, wenn die Stromquelle (Netzteil/Akku) wechselt; je nach Konfiguration kann es auch dazu führen, dass WLAN und/oder Bluetooth/WWAN sofort abgeschaltet wird, was unerwünscht sein könnte.&lt;br /&gt;
* systemctl disable/mask tlp.service - dies verhindert nur, dass TLP beim Systemstart und Herunterfahren Ladeschwellen anwendet und Funkgeräte schaltet; die Energiespareinstellungen werden trotzdem angewendet (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie starte ich TLP - und aktiviere geänderte Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 tlp start&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Nach der Installation wird TLP beim Booten automatisch gestartet. Um einen Neustart des Systems zu vermeiden, können man es beim ersten Mal wie oben beschrieben manuell starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzungen:&lt;br /&gt;
* TLP_ENABLE=1 ist konfiguriert&lt;br /&gt;
* Die systemd Service Units tlp.service und tlp-sleep.service (nur TLP 1.2.2 oder älter) sind aktiviert (die Pakete einiger Distributionen tun dies nicht standardmäßig); die Ausgabe von tlp-stat -s weist darauf hin, wenn dies nicht der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falscher Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl start/neustart tlp.service - abhängig von der Konfiguration kann dies WLAN und/oder Bluetooth/WWAN und den Laufwerksschacht sofort ausschalten, was unerwünscht sein könnte; tlp start wendet hingegen nur Stromspareinstellungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== systemd: muss ich die TLP Service Units aktivieren? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die Service Units sind unabdingbar für den Betrieb von TLP:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an und schaltet Funkgeräte bei Systemstart und Herunterfahren&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-sleep.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an bei Suspend und Resume (nur für TLP 1.2.2 und älter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzteil wird beim Anstecken nicht erkannt ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Dell XPS 15 9550/9560 (nur beim Start ohne Netzteil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptome: tlp-stat -s zeigt an&lt;br /&gt;
 Power source = battery &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tlp-stat --psus zeigt nur den Akku an&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/type:Battery&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/present:1&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/device/path:_SB_.BAT0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: BIOS-Fehler, die DSDT muss korrigiert werden (siehe letzter Kommentar in Kernel-Fehler [https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=156171 #156171]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Referenzen: Issues [https://github.com/linrunner/TLP/issues/223 #223], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/343 #343], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/362 #362].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungen:&lt;br /&gt;
* Update auf TLP 1.2 - empfohlen&lt;br /&gt;
* Neustart mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* BIOS-Update durch den Hersteller&lt;br /&gt;
* DSDT selbst korrigieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren hängt vor dem Abschalten ==&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul mei_me zur RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren startet den Laptop neu statt ihn abzuschalten ==&lt;br /&gt;
Benutzer von HP Laptops berichten von diesem Problem. Abhilfe schafft des Deaktivieren von Wake-on-LAN im BIOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spontanes Herunterfahren im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Symptom: der Laptop schaltet sich beim Wechsel in den Akkubetrieb spontan ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Acer Aspire V5-591G mit Kernel 4.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ethernet nach Resume ohne Funktion ==&lt;br /&gt;
Ein Benutzer eines Dell XPS mit Kernel 4.4 berichtete dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Wake-on-LAN aktivieren&lt;br /&gt;
 WOL_DISABLE=N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exit Code 4 ==&lt;br /&gt;
Symptom: im Journal taucht die Meldung&lt;br /&gt;
 ERROR: systemd-udevd[1234]: Process &#039;/usr/bin/tlp auto&#039; failed with exit code 4&lt;br /&gt;
auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Update auf TLP 1.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Akkufunktionen =&lt;br /&gt;
== Was versteht man unter &amp;quot;Akkufunktionen&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
Akkufunktionen meint Ladeschwellen sowie den/die Akku/s im Betrieb am Netzteil entladen bzw. rekalibrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Abgrenzung:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Akkufunktionen sind derzeit ausschließlich für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar!&lt;br /&gt;
* Alle anderen Lenovo Laptop-Modelle einschließlich IdeaPads – sowie natürlich andere Laptop-Fabrikate – werden nicht unterstützt. Hierfür bitte keine Fehlerberichte einreichen.&lt;br /&gt;
* Mit Akkufunktionen sind &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zusätzliche Stromsparfunktionen für ThinkPads gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was sind gute Akku-Ladeschwellen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; neuere ThinkPad-Modelle benötigen aufgrund ihrer &amp;quot;Dual Mode Battery Firmware&amp;quot; möglicherweise keine Ladeschwellen ; siehe  [https://forums.lenovo.com/t5/Windows-10/Power-Manager-for-Windows-10/m-p/2129075#M794 Lenovo Forum] und [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Lenovo Support].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkseinstellungen für die Akku-Ladeschwellen eines ThinkPads sind wie folgt: beim Anschliessen des Netzteils beginnt der Akku ab 96% zu laden und stoppt bei 100%. Diese Einstellungen sind optimiert für maximale Laufzeit. Ein dauerhaft hoher Ladezustand führt jedoch über die Jahre zu einem Rückgang der Ladekapazität des Akkus. Um dieses Problem abzumildern, können die Ladeschwellen justiert werden – verbunden mit mehr oder weniger starken Auswirkungen auf die Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles hängt davon ab, wie das ThinkPad genutzt wird, oder genauer, welche minimale Laufzeit unterwegs für seinen Benutzer akzeptabel ist. Am Ende geht es also um eine Abwägung höhere Akkulaufzeit vs. Verringerung der Akkulebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das ThinkPad die meiste Zeit am Netzteil betrieben und selten abgesteckt wird, dann kann eine Maximierung der Lebensdauer auf Kosten der Laufzeit akzeptabel sein, d.h. 40% für die untere und 50% für die obere Ladeschwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird es hingegen zumeist ohne Netzteil verwendet, dann erlaubt eine untere Schwelle von 85% und eine Obere von 90% eine wesentlich höhere Laufzeit und gleichzeitig einen Vorteil bei der Lebensdauer gegenüber den Werkseinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardeinstellungen von TLP (75%/80%, sofern die betreffenden Konfigurationszeilen vom Benutzer einkommentiert wurden – sind noch ein wenig schonender im Hinblick auf die Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim oben Gesagten ist stets zu bedenken, dass die untere Ladeschwelle die kritischere Einschränkung für die Laufzeit darstellt, da sie den niedrigsten vorkommenden Ladezustand definiert, der bei angeschlossenem Netzteil vorkommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem soll daran erinnert werden, dass TLP über ein Kommando zum Voll-Laden verfügt (tlp fullcharge), falls man vorübergehend die Laufzeit maximieren möchte (z.B. auf Reisen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welches Kernelmodul brauche ich für meine Hardware, tp-smapi oder acpi-call? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Voraussetzung:&amp;lt;/u&amp;gt; nur die neueste Version von TLP stellt präzise Empfehlungen sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man prüft das Ende der Ausgabe von tlp-stat -b, Abschnitt &amp;quot;Recommendations&amp;quot;, ob folgende Zeilen auftauchen&lt;br /&gt;
 Install tp-smapi kernel modules for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery recalibration&lt;br /&gt;
und installiert das betreffende Paket, wie in der &lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Installieren|Installationsanleitung]] &lt;br /&gt;
für die eingesetzte Distribution beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allermeisten ThinkPad-Modelle benötigen nur eines der obigen Kernelmodule. Das kann man feststellen, indem man die Ausgabe von tlp-stat -b auf folgende Zeilen prüft&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
und das nicht benötigte Paket entfernt (tpacpi-bat meint acpi-call). Es ist jedoch kein Problem, beide installiert zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== natacpi - Die ultimative Lösung am Horizont ===&lt;br /&gt;
Ab Kernel 4.17 wird tpacpi-bat durch eine neue, native Kernel-API namens &#039;natacpi&#039; ersetzt (die Bestandteil des Kernelmoduls thinkpad_acpi ist). tlp-stat -b zeigt dies wie folgt an:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = active (recalibrate)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Patches für das Entladen (force_discharge) wurden bis Kernel 5.5 noch nicht integriert. Die vollständige Umsetzung wird wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds, recalibrate)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (superseded by natacpi)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
Mit der vollen natacpi-Unterstützung benötigt man keine externen Kernelmodul-Pakete mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführlichere Infos zu natacpi finden sich im Thread zu [https://thinkpad-forum.de/threads/218292-beendet-TLP-1-2-Beta-Test TLP 1.2 Beta].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum wird mein Akku trotz eingestellter Ladeschwellen auf 100% geladen? ==&lt;br /&gt;
Hier gibt es eine ganze Reihe möglicher Ursachen:&lt;br /&gt;
=== Notebook ist kein ThinkPad ===&lt;br /&gt;
Akkuladeschwellen und -rekalibrierung funktionieren nur mit ThinkPads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; andere Lenovo-Modelle, einschließlich IdeaPads, sowie andere Fabrikate, werden nicht unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul ist nicht installiert ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; not installed)&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; not installed)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora Release Upgrade ===&lt;br /&gt;
Es kann erforderlich sein, die Kernelmodule neu zu bauen (als root):&lt;br /&gt;
  akmods --force&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket acpi-call-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Debian-Derivate mit Kernel &amp;gt;= 4.12 benötigen mindestens die Paketversion 1.1.0-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul acpi-call lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; load error)&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul manuell laden mit&lt;br /&gt;
  sudo modprobe -v acpi_call&lt;br /&gt;
und ggf. mit der Fehlermeldung im Forum nachfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt acpi-call nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket tp-smapi-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 Creating symlink /var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/source -&amp;gt;&lt;br /&gt;
                  /usr/src/tp-smapi-0.41&lt;br /&gt;
 DKMS: add completed.&lt;br /&gt;
 Error! Your kernel headers for kernel 3.X.0-YY-generic cannot be found.&lt;br /&gt;
 Please install the linux-headers-3.X.0-YY-generic package,&lt;br /&gt;
 or use the --kernelsourcedir option to tell DKMS where it&#039;s located&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-generic-headers&#039;&#039;&#039; nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu 16.04.2, HWE Kernel 4.8): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 make KERNELRELEASE=4.8.0-46-generic -C /lib/modules/4.8.0-46-generic/build M=/var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/build....(bad exit status: 2)&lt;br /&gt;
 Error! Bad return status for module build on kernel: 4.8.0-46-generic (x86_64) &lt;br /&gt;
Lösung: entweder das [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ubuntu|TLP-PPA aktivieren]] und ein Paketupdate durchführen (empfohlen) oder Paketversion 0.43-1 aus Focal [https://packages.ubuntu.com/focal/tp-smapi-dkms herunterladen] und manuell installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul tp-smapi lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; load error)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: zunächst versucht man, das Kernelmodul manuell zu laden mit&lt;br /&gt;
 sudo modprobe -v tp_smapi&lt;br /&gt;
und anhand der Fehlermeldung mit den dazu in [http://wiki.ubuntuusers.de/TP-SMAPI#Kernelmodul-manuell-laden tp-smapi] beschriebenen Maßnahmen fortfahren bzw. eine Anfrage im Forum starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* Libreboot unterstützt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* tp-smapi unterstützt neuere Modelle nicht, siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 ===&lt;br /&gt;
Bei der Sandy-Bridge-Generation unterstützt tp-smapi weder die untere Ladeschwelle noch das Rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat zeigt&lt;br /&gt;
 /sys/devices/platform/smapi/BAT0/start_charge_thresh = (not available)&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp setcharge bzw. fullcharge zeigt&lt;br /&gt;
 start =&amp;gt; Warning: cannot set threshold.&lt;br /&gt;
tlp discharge bzw. recalibrate schlagen fehl&lt;br /&gt;
 Error: discharge function not available for this laptop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T430(s)/T530/W530/X230 und alle neueren Modelle ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad E495 ===&lt;br /&gt;
Symptom: Ladeschwellen wurden zwar in den Embedded Controller (EC) geschrieben, tlp-stat -b liest sie auch wie konfiguriert zurück:&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/charge_start_threshold = 45 [%]&lt;br /&gt;
 /sys/classes/power_supply/BAT0/charge_stop_threshold = 60 [%]&lt;br /&gt;
Dennoch wirken Sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: Fehler in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen vollständig entfernen mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
dann wie [[TLP_FAQ#Deaktivieren_der_Ladeschwellen_funktioniert_nicht|unten beschrieben]] fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad L420/520, SL300/400/500, X121e ===&lt;br /&gt;
Diese Modelle werden weder durch tp-smapi noch durch tpacpi-bat oder natacpi unterstützt. Bitte keine Fehlerberichte dazu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku wurde gewechselt ===&lt;br /&gt;
Durch Herausnehmen des Akkus können bei manchen Modellen die aktiven Ladeschwellen verloren gehen. Nach dem (Wieder-)Einsetzen eines Akkus wirken zunächst die Werkseinstellungen (96/100%). Die in [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|TLP konfigurierten Ladeschwellen]] werden erst aktiv, nachdem das&lt;br /&gt;
* System neu gestartet&lt;br /&gt;
* wieder heruntergefahren und ausgeschaltet&lt;br /&gt;
wurde. Alternativ kann man sie mit&lt;br /&gt;
  sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
sofort setzen, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ladeschwellen_auf_tempor.C3.A4re_Werte_setzen|temporäre Schwellen setzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die von tlp-stat -b angezeigten Ladeschwellen entsprechen nicht den Einstellungen ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfiguration wurde nicht aktiviert ===&lt;br /&gt;
Nach Anpassungen der Einstellungsdatei ist ein Neustart oder der Aufruf von&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad Edge, E/L/S-Reihe, SL410/510, Yoga-Reihe ===&lt;br /&gt;
Bei diesen Baureihen entsprechen die mit tlp-stat -b ausgelesenen Werte für die Akkuladeschwellen nicht den zuvor geschriebenen Werten. So liefert z.B. das Setzen von START_CHARGE_THRESH_BATx=75 / STOP_CHARGE_THRESH_BATx=80 beim Auslesen stattdessen 75 / 74. Das Verhalten wird durch die Firmware (UEFI/BIOS) der betroffenen Modelle verursacht, nicht durch TLP. Nichtsdestotrotz funktionieren die Ladeschwellen wie eingestellt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untere Ladeschwelle wirkt nach Änderung nicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Modelle: X240, Yoga 12 (Berichte von Nutzern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um die &#039;&#039;neue&#039;&#039; untere Ladeschwelle zu aktivieren, kann es nötig sein, &#039;&#039;nach&#039;&#039; dem Setzen der neuen Ladeschwelle – via tlp setcharge oder Reboot – den Akku einmalig unter den Wert der &#039;&#039;alten&#039;&#039; Ladeschwelle zu entladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp fullcharge BAT1 stoppt bei ~80% ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads T440 (basierend auf Benutzer-Feedback).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: obwohl die Stop-Schwelle entweder durch die Konfiguration oder durch tlp fullcharge/setcharge auf 100% gesetzt wurde, endet der Ladevorgang für BAT1 bei etwa 80%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: dies ist in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo fest einprogrammiert. Nachdem BAT1 den Schwellenwert von 80% erreicht hat, beginnt der Ladevorgang mit BAT0 bis 100%, danach fährt BAT1 bis 100% fort. Falls nun für BAT0 eine Stop-Schwelle festgelegt wurde, kann es sein, dass der letzet Schritt nie stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Lösung: die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Verhalten zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unstetigkeiten des Ladestands bei ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 (und allen neueren Modellen) ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige Benutzer berichten von stark reduzierter Akkukapazität oder plötzlichem Abfall des Ladestands von ca. 30% auf Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: Konflikt mit der [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Dual Mode Battery Firmware].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen komplett entfernen oder nur die untere Ladeschwelle verwenden; anschließend den Akku einmal rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist ein Software-Phänomen, der Akku wird dadurch nicht beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieso wird trotz erreichter Ladeschwelle im Panel weiterhin angezeigt, dass der Akku geladen wird? ==&lt;br /&gt;
Existierende Panel-Applets fragen entweder upowerd ab oder sie verwenden die Standard-Schnittstelle des Kernels, die beim Eingriff von Ladeschwellen den Ladestatus nicht richtig wiedergibt. Konkret zeigt tlp-stat -b in diesem Fall für &#039;&#039;&#039;/sys/class/power_supply/BATx/status&#039;&#039;&#039; den Wert &amp;quot;Unknown&amp;quot;. Dieses Verhalten läßt sich nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen die tp-smapi unterstützen, zeigt tlp-stat -b hingegen unter &#039;&#039;&#039;/sys/devices/platform/smapi/BATx/&#039;&#039;&#039; stets den tatsächlichen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionieren die Ladeschwellen auch wenn TLP/Linux nicht läuft? ==&lt;br /&gt;
Ja. Der Ladevorgang wird nicht durch Software gesteuert, die auf dem Betriebssystem läuft, sondern durch die Firmware des Embedded Controllers (EC). TLP schreibt lediglich die Ladeschwellen in die entsprechenden EC-Register (über tp-smapi, tpacpi-bat oder natacpi). Einmal in der Hardware gespeichert, bleiben die Ladeschwellen dauerhaft wirksam. Zum Entfernen siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was genau tut die untere Ladeschwelle START_CHARGE_THRESH_BATx? ==&lt;br /&gt;
START_CHARGE_THRESH_BATx sorgt dafür, dass der Akku nach kurzen Entladevorgängen beim Anstecken des Netzteils nicht sofort wieder geladen wird. Der Ladevorgang startet erst, wenn beim vorausgegangenen Entladen der Wert von START_CHARGE_THRESH_BATx unterschritten wurde. Liegt hingegen beim Anstecken des Netzteils die Ladung über START_CHARGE_THRESH_BATx, dann wird nicht geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum beginnt der Akku nicht sich zu entladen, wenn die Stop-Schwelle während des Ladevorgangs erreicht wird? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung des Autors: manchmal gelangen Benutzer zu dieser Fehleinschätzung, ohne dass ich verstanden hätte, wie es passiert. Dies ist der Versuch, sie wieder herauszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Stop-Schwelle besteht darin, den Batterieverschleiß zu verringern, indem der Ladezustand auf unter 100% begrenzt wird. Der Ladevorgang stoppt also am Schwellwert und die Batterie wird nicht entladen, solange das Ladegerät angeschlossen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das vom Hersteller beabsichtigte Verhalten. Es ist in der EC-Firmware (siehe oben) fest einprogrammiert und verhält sich auch für das ab Werk installierte Betriebssystem identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu würde eine wiederholte Entladung der Batterie während des Betriebs am Netzteil, wenn sie den gewünschten maximalen Ladezustand erreicht hat, zu einem absurd hohen Verschleiß (d.h. Ladezyklen) führen, ohne dass daraus ein Nutzen gezogen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man durch Setzen der unteren Ladeschwelle das weitere Entladen des Akkus verhindern?  ==&lt;br /&gt;
Nein. Entladen des Akkus läßt sich nur durch Anstecken des Netzteils oder Ausschalten des ThinkPads verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Ladeschwellen entfernen? ==&lt;br /&gt;
Man entfernt die Ladeschwellen aus der Konfiguration durch Auskommentieren mit &#039;#&#039;&lt;br /&gt;
 #START_CHARGE_THRESH_BAT0=75&lt;br /&gt;
 #STOP_CHARGE_THRESH_BAT0=80 &lt;br /&gt;
und aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
unmittelbar die Werkseinstellung 96%/100%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deaktivieren der Ladeschwellen funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads E580, T480s, X1 Carbon Gen 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: nach dem Zurücksetzen der Schwellwerte, wie oben beschrieben, zeigt tlp-stat -b die Stop-Schwelle unverändert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: nach Anwendung einer Stop-Schwelle &amp;lt; 100 akzeptiert die Firmware des Embedded Controllers (EC) keine Werte, die höher als der zuvor eingestellte Wert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Aktualisierung der EC-Firmware (im BIOS-Update enthalten)&lt;br /&gt;
* T480s: ECP 1.13 (BIOS 1,31)&lt;br /&gt;
* X1 Carbon Gen 6: ECP 1.12 (BIOS 1,37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgehungslösung (ohne BIOS-Update):&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen in der Konfiguration auskommentieren wie oben beschrieben&lt;br /&gt;
* Den Laptop über durch Herunterfahren ausschalten&lt;br /&gt;
* Netzteil entfernen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Beim Lenovo-Logo: &amp;lt;Eingabe&amp;gt; &amp;lt;F1&amp;gt; drücken, um das BIOS-Setup aufzurufen&lt;br /&gt;
* Config → Power → Disable Built-in Battery &amp;lt;Enter&amp;gt; &amp;lt;Yes&amp;gt;, Laptop schaltet sich aus&lt;br /&gt;
* Netzteil wieder anschließen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Mit tlp-stat -b prüfen - die Ladeschwellen sollten jetzt die Werkseinstellung 96 / 100% haben&lt;br /&gt;
* Falls der Erfolg ausbleibt, den gesamten Ablauf wiederholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mein Akku läßt sich nach einer Rekalibration nicht mehr aufladen, die Anzeige zeigt permanent X% ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichste Ursache: der Akku ist defekt (und war dies auch schon vor der Rekalibration).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum zeigt tlp-stat -b &amp;quot;cycle_count = (not supported)&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Cycle count&amp;quot; (= Anzahl der Ladezyklen) ist nicht für alle Laptops verfügbar. Ausnahme sind ThinkPads die tp-smapi unterstützen, sowie manche neuere Hardware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= USB =&lt;br /&gt;
== USB-Gerät funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige USB-Geräte arbeiten nicht zuverlässig, wenn TLP den USB Autosuspend Modus aktiviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung: mit lsusb die USB-Geräte-ID des betreffenden Geräts ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen (dabei das Kommentarzeichen &#039;#&#039; am Anfang der Zeile entfernen) und das Gerät erneut anstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP nimmt alle Eingabegeräte (HID), also Tastaturen und Mäuse, sowie [seit TLP 1.2] Scanner (libsane) automatisch vom Autosuspend-Modus aus. Für sie ist kein Eintrag in USB_BLACKLIST erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Smartphone wird am USB-Anschluss nicht geladen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Autosuspend deaktivieren mit&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PHONE=1&lt;br /&gt;
und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: mit lsusb die USB-Geräte-ID des Smartphones ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Warnungen =&lt;br /&gt;
== Welche Art Warnungen zeigt &amp;quot;tlp-stat -w&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Derzeit prüft der Befehl das Kernel Log auf Fehler die möglicherweise durch SATA ALPM verursacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist zu tun wenn Warnungen angezeigt werden? ==&lt;br /&gt;
TLPs frühere [bis TLP 1.1] Standard-Einstellung im Akkubetrieb&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=min_power&lt;br /&gt;
ist auf maximale Energieeinsparung ausgelegt. Hier wählt man probeweise einen weniger aggressiven Wert, d.h. für Kernel &amp;gt;= 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=med_power_with_dipm&lt;br /&gt;
bzw. für Kernel &amp;lt; 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=medium_power&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=max_performance&lt;br /&gt;
oder man deaktiviert die Einstellung komplett – siehe [[TLP_Einstellungen#AHCI_Link_Power_Management_.28ALPM.29|ALPM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ändern der Einstellung ist vor einer erneuten Prüfung ein Neustart erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstehendes gilt sinngemäß für SATA_LINKPWR_ON_AC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Unterschied in der Leistungsaufnahme zwischen min_power und max_performance kann sich abhängig von der Hardware auf mehr als 1 W belaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was tun wenn die Änderung der Einstellungen die Fehlermeldungen nicht beseitigt? ==&lt;br /&gt;
Falls nur 1 oder 2 Fehler direkt nach dem Systemstart oder dem Wechsel der Stromquelle auftreten, kann man diese (nach Berichten von Benutzern) einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer hohen Anzahl von Fehlern, versucht man es mit einen neueren Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist der Grund für die Fehlermeldungen? ==&lt;br /&gt;
Kandidaten sind:&lt;br /&gt;
* Fehlerhafte Implementierung von ALPM in der Firmware der Platte, dem SATA Controller oder dem System BIOS&lt;br /&gt;
* Probleme zwischen Controller und Platte&lt;br /&gt;
* Fehler im Kernel-Treiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Verschiedenes =&lt;br /&gt;
== Wofür steht &amp;quot;TLP&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
TLP ist keine Abkürzung, es ist nur ein dreibuchstabiger Name.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie erreiche ich, daß Feature &amp;quot;xyzzy&amp;quot; in TLP aufgenommen wird? ==&lt;br /&gt;
Einfach im [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP-%E2%80%93-Linux-Stromsparen Support-Thread] melden und den Wunsch nachvollziehbar beschreiben:&lt;br /&gt;
* Ziel des Features: was soll erreicht werden und warum?&lt;br /&gt;
* Welche Anwendungsfälle sind zu berücksichtigen bzw. machen das Feature notwendig?&lt;br /&gt;
* Vorhandene eigene Skripte (oder Links zu solchen) beifügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Autor behält sich vor, Featurewünsche zu einem von ihm gewählten Termin oder auch gar nicht zu implementieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich werden in TLP nur Dinge implementiert, die mit der Senkung des Stromverbrauchs oder dem Akkubetrieb im Allgemeinen zu tun haben. Siehe dazu auch die untenstehende Abgrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung - welche Themen berücksichtigt TLP (absichtlich) nicht? ==&lt;br /&gt;
* Helligkeit des LCD-Backlights: kollidiert mit vorhandener Funktionalität z.B. des Gnome Power Managers&lt;br /&gt;
* Lüftersteuerung: Lösungen sind bereits vorhanden, z.B. Thinkfan.&lt;br /&gt;
* Einbindung von benutzereigenen Skripten: Support-Gründe sprechen dagegen.&lt;br /&gt;
* Auswahl des aktiven Akkus bei ThinkPads mit mehreren Akkus (&amp;quot;battery balancing&amp;quot;): die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Entladeverhalten zu steuern – weder manuell noch automatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP - Linux Stromsparen]] – Installation, Benutzerdokumentation&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] – Konfiguration&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
* [[Thinkfan]] – einfaches Lüftersteuerungsprogramm&lt;br /&gt;
* [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI] – GUI zur Verwaltung der TLP-Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28539</id>
		<title>TLP Einstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28539"/>
		<updated>2022-03-11T08:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS: Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bitte die [https://linrunner.de/tlp/settings/index.html offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
== TLP 1.3 und neuer ==&lt;br /&gt;
TLP 1.3 führt ein neues Konfigurationsschema ein. Die Einstellungen werden aus den folgenden Dateien in der angegebenen Reihenfolge gelesen:&lt;br /&gt;
* Intrinsische Standardeinstellungen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/*.conf&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Drop-in&amp;quot; Anpassungen, gelesen in lexikalischer (alphabetischer) Reihenfolge&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039;: Benutzer-Konfiguration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen:&lt;br /&gt;
* Bei identischen Parametern in mehreren, aber auch innerhalb derselben Datei, hat das letzte Vorkommen Vorrang.&lt;br /&gt;
* Das bedeutet auch, dass die Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; alles andere überschreiben, weil sie zuletzt gelesen werden.&lt;br /&gt;
* Alle Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; sind deaktiviert, das führende &#039;#&#039; ist zu entfernen, um eine Änderung zu aktivieren.&lt;br /&gt;
* Die Dateien im Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/&#039;&#039;&#039; werden vom Benutzer erstellt&lt;br /&gt;
** Sie bestehen aus PARAMETER=&amp;quot;Wert&amp;quot;-Einträgen und Kommentaren, die in der 1. Spalte mit &#039;#&#039; gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
** Der Dateiname muss auf &#039;&#039;&#039;.conf&#039;&#039;&#039; enden, sonst wird die Datei ignoriert.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;00-template.conf&#039;&#039;&#039; wird als Beispiel geliefert&lt;br /&gt;
* Wer sich nicht sicher ist, welche obige Variante für ihn die beste ist, trägt seine Konfigurationsänderungen in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
* Die TLP-FAQ beschreibt, wie man die Konfiguration von 1.2.2 (und älter) auf 1.3 übertragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TLP 1.2.2 und älter ==&lt;br /&gt;
Alle Einstellungen werden in der einzigen Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voreinstellungen ==&lt;br /&gt;
Die Standardkonfiguration von TLP enthält für die meisten Anwendungsfälle sinnvolle, stromsparende Voreinstellungen. dabei gibt es zwei Arten von Parametern:&lt;br /&gt;
* Parameter mit eingebauter Voreinstellung - erkennbar an der vorangestellten &amp;quot;Default:&amp;quot;-Zeile in der Konfigurationsdatei&lt;br /&gt;
* Parameter ohne Voreinstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderungen vornehmen==&lt;br /&gt;
Eine Konfigurationsdatei kann mit jedem [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor/#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet werden. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo nano /etc/tlp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Änderungen müssen durch Entfernen des führenden &#039;#&#039; aktiviert werden und werden nach dem Speichern der Datei erst wirksam&lt;br /&gt;
* nach einem Neustart,&lt;br /&gt;
* An- oder Abstecken des Netzteils&lt;br /&gt;
* oder durch den Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; beim Upgrade des Pakets wird die vom Benutzer angepasste Datei von der Paketverwaltung erst nach Rückfrage überschrieben – siehe [[TLP_FAQ#.C3.9Cberschreibt_ein_Update_von_TLP_meine_Einstellungen.3F|TLP FAQ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Parameter =&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Allgemeine Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Parameter mit der Endung _AC wirken auf den Netzteilbetrieb&lt;br /&gt;
* Parameter mit der Endung _BAT wirken auf den Akkubetrieb&lt;br /&gt;
* Parameter die Leerzeichen enthalten sind in Anführungszeichen (&amp;quot;&amp;quot;) anzugeben&lt;br /&gt;
* Bei einigen Parametern ist zum Aktivieren das führende Kommentarzeichen (#) zu entfernen&lt;br /&gt;
* Parameter ohne Voreinstellung kann man durch ein führendes Kommentarzeichen (#) deaktivieren&lt;br /&gt;
* Parameter mit eingebauter Voreinstellung sind nachstehend mit &amp;quot;Standard wenn unkonfiguriert:&amp;quot; vermerkt, sie sind nur per PARAM=&amp;quot;&amp;quot; zu deaktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stromsparfunktionen ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel beschreibt die Einstellungen die durch das Installationspaket &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; implementiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines und Betriebsmodus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 TLP_ENABLE=1&lt;br /&gt;
Der Hauptschalter von TLP. Zum Deaktivieren von TLP setzt man ihn auf 0 und macht einen Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 TLP_DEFAULT_MODE=AC&lt;br /&gt;
Legt den Standard-Einstellungssatz (AC oder BAT) fest, falls kein Akku erkannt wurde. Betrifft nur einige Desktops und Embedded Hardware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 TLP_PERSISTENT_DEFAULT=0&lt;br /&gt;
Steuert den Betriebsmodus:&lt;br /&gt;
* 0 - Die aktive Stromquelle bestimmt ob der BAT- oder AC-Einstellungssatz verwendet wird (Standard)&lt;br /&gt;
* 1 - Es werden immer die Einstellungen laut TLP_DEFAULT_MODE verwendet&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP_DEFAULT_MODE=BAT, TLP_PERSISTENT_DEFAULT=1 erzwingt BAT-Einstellungen bei angeschlossenem Netzteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.3 und neuer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 TLP_PS_IGNORE=BAT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromquelle, die bei der Bestimmung des Betriebsmodus zu ignorieren ist:&lt;br /&gt;
* AC&lt;br /&gt;
* BAT&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis&amp;lt;/u&amp;gt;: ist gedacht als Workaround für Laptops, bei denen der Betriebsmodus AC oder BAT falsch erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Dateisystem ===&lt;br /&gt;
 DISK_IDLE_SECS_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 DISK_IDLE_SECS_ON_BAT=2&lt;br /&gt;
Zeitspanne in Sekunden, die der Kernel-Laptop-Modus wartet, bevor geänderte Blöcke aus dem Schreibcache im RAM auf die Festplatte geschrieben werden. Werte &amp;gt; 0 aktivieren den Kernel-Laptop-Modus. Diese Einstellung nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0 (AC), 2 (BAT)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_AC=15&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_BAT=60&lt;br /&gt;
Timeouts (in Sekunden) für das Zurückschreiben der Dateisystempuffer auf die Festplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 15 (AC und BAT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozessor und Taktsteuerung ===&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_GOVERNOR_ON_AC=powersave&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_GOVERNOR_ON_BAT=powersave&lt;br /&gt;
Wählt den sogenannten &amp;quot;Governor&amp;quot; für die Prozessortaktsteuerung aus. Die Konfiguration hängt vom aktiven Treiber ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== intel_pstate ==== &lt;br /&gt;
Für Intel Core i 2. Generation (Sandy Bridge) oder neuere Prozessoren. Mögliche Governor-Einstellungen sind:&lt;br /&gt;
* powersave – empfohlen (Kernel-Standard)&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== acpi-cpufreq ==== &lt;br /&gt;
Für ältere Hardware. Mögliche Governor-Einstellungen sind:&lt;br /&gt;
* ondemand – empfohlen (Standard in den meisten Distributionen)&lt;br /&gt;
* schedutil&lt;br /&gt;
* powersave&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* conservative&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Der aktive Treiber und die dafür verfügbaren Governors können der Ausgabe von tlp-stat -p entnommen werden&lt;br /&gt;
* powersave für intel_pstate und ondemand für acpi-cpufreq sind für fast alle Workloads energieeffizient und daher Standardeinstellung des Kernels bzw. der meisten Distributionen; wenn man den Governor trotzdem ändern möchte, sollte man wissen, was man tut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MIN_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MAX_FREQ_ON_AC=9999999&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MIN_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MAX_FREQ_ON_BAT=9999999&lt;br /&gt;
Gibt die minimale/maximale Taktfrequenz für den Governor vor. Die gültigen Werte hängen vom verbauten Prozessormodell ab und sind der Ausgabe von tlp-stat -p zu entnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Diese Einstellung ist nicht zur Verwendung mit dem Treiber intel_pstate gedacht, stattdessen sollte man CPU_MIN/MAX_PERF nutzen (siehe unten).&lt;br /&gt;
* Taktfrequenzen sind stets für BAT- und AC-Modus gleichzeitig anzugeben. &lt;br /&gt;
* Zum Aktivieren der Standardfrequenzen alle Einstellungen auskommentieren und einen Neustart des Systems durchführen.    &lt;br /&gt;
* Eine Begrenzung des Prozessortakts spart keinen Strom. Die besten Resultate erzielt man im allgemeinen mit dem ondemand Governor ohne Beschränkungen des Takts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.3 und neuer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=balance_performance&lt;br /&gt;
 CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_BAT=balance_power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt die Intel-CPU-Richtlinien für Energieverbrauch vs. Leistung HWP.EPP und EPB fest (in der Reihenfolge zunehmender Energieeinsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance_performance&lt;br /&gt;
* default&lt;br /&gt;
* balance_power&lt;br /&gt;
* power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: balance_performance (AC), balance_power (BAT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert einen Intel Core i-Prozessor und den intel_pstate-Taktsteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* HWP.EPP erfordert Kernel 4.10 sowie Intel Core i Gen. 5 (Skylake) oder neuer&lt;br /&gt;
* EPB erfordert Kernel 5.2 oder das Kernelmodul msr und das Programm x86_energy_perf_policy passend zur Kernelversion&lt;br /&gt;
* Wenn HWP.EPP verfügbar ist, wird EPB nicht verwendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.2.2 und älter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 CPU_HWP_ON_AC=balance_performance&lt;br /&gt;
 CPU_HWP_ON_BAT=balance_power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiviert die Energy Performance Hints (HWP) für den intel_pstate Taktsteuerungstreiber (siehe oben). Mögliche Werte (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance_performance&lt;br /&gt;
* default&lt;br /&gt;
* balance_power&lt;br /&gt;
* power&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert einen Intel Core i Gen. 5 (Skylake) oder neuer und den intel_pstate-Taktsteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* Benötigt Linux 4.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_MIN_PERF_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 CPU_MAX_PERF_ON_AC=100&lt;br /&gt;
 CPU_MIN_PERF_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 CPU_MAX_PERF_ON_BAT=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definiert den minimalen/maximalen P-state für Intel Core i Prozessoren. Die Werte werden als Prozentanteil (0..100%) der insgesamt verfügbaren Prozessorleistung angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benötigt den intel_pstate Taktsteuerungstreiber (siehe oben)&lt;br /&gt;
* Normalerweise setzt der Treiber ein Limit &amp;gt; 0 für den minimalen P-state durch, siehe min_perf_pct in der Ausgabe von tlp-stat -p&lt;br /&gt;
* Diese Einstellung ist dazu gedacht, die Leistungsaufnahme des Prozessors zu begrenzen&lt;br /&gt;
       &amp;lt;div class=&amp;quot;config&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_BOOST_ON_AC=1&lt;br /&gt;
 CPU_BOOST_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
Abschalten des &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; (Intel) bzw. &amp;quot;Turbo Core&amp;quot; (AMD) des Prozessors (0 = abgeschaltet / 1 = erlaubt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Wert 1 aktiviert den &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; nicht, sondern erlaubt ihn lediglich&lt;br /&gt;
* Eine Taktbegrenzung (s.o.) kann diese Einstellung unwirksam machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SCHED_POWERSAVE_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 SCHED_POWERSAVE_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Bei geringer Last wird die Anzahl der verwendeten CPU-Kerne reduziert (1 = aktiv, 0 = inaktiv). Wirkt nicht bei allen Kernelversionen bzw. CPUs. Hier ist normalerweise keine Änderung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.2.2 und älter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 ENERGY_PERF_POLICY_ON_BAT=power&lt;br /&gt;
Legt die Intel-CPU-Richtlinie für Energieverbrauch vs. Leistung EPB fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlaubte Werte sind (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance-performance&lt;br /&gt;
* default (veraltet: normal)&lt;br /&gt;
* balance-power&lt;br /&gt;
* power (veraltet: powersave)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert den intel_pstate-Taksteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* Erfordert das Kernelmodul msr und das Programm x86_energy_perf_policy passend zur Kernelversion &lt;br /&gt;
* Bei TLP 1.3 und neuer wird dieser Parameter durch CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC/BAT ersetzt, siehe oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernel ===&lt;br /&gt;
 NMI_WATCHDOG=0&lt;br /&gt;
Schaltet den Kernel-NMI-Watchdog-Timer (0 = inaktiv/Strom sparen, 1=aktiv). Der Wert 1 ist relevant für Benutzer die Kernel Debugging betreiben oder den Dienst watchdog benutzen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplatten und Controller ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLPs Standardeinstellungen arbeiten problemlos mit SSDs zusammen, es besteht kein Anlass zu diesbezüglichen Optimierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Angabe der Geräte ====&lt;br /&gt;
 DISK_DEVICES=&amp;quot;nvme0n1 sda&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hier wird angegeben, auf welche Festplatte(n) die nachfolgenden Parameter für das Power Management wirken sollen. Mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt aufzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;nvme0n1 sda&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Einsatz einer 2. Festplatte im Wechselschacht (MediaBay oder Ultrabay) unter Umständen die Zuordnung zu den Devicenamen sda/sdb nicht immer dieselbe ist, können die Festplatten alternativ über eine ID angegeben werden:&lt;br /&gt;
 DISK_DEVICES=&amp;quot;ata-INTEL_SSDSA2M160G2GC_XZY123456890 ata-HITACHI_HTS541612J9SA00_XZY123456890&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die IDs der eingebauten Platten ermittelt man im Terminal mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 tlp diskid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Advanced Power Management (APM) ====&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_AC=&amp;quot;254 254&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=&amp;quot;128 128&amp;quot; &lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus der Festplatte(n). Gültige Werte liegen im Bereich von 1 bis 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ausgewählte Werte sind:&lt;br /&gt;
* 1 - maximale Energieeinsparung&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsicht: kann zu erhöhtem Verschleiß durch häufiges Parken der Schreib-/Leseköpfe führen (meist erkennbar am Klickgeräusch) .&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 128 - Kompromiss aus Energieeinsparung und Verschleiß (TLP-Standard im Akkubetrieb)&lt;br /&gt;
* 192 - verhindert bei einigen Festplattenmodellen aggressives Parken der Köpfe&lt;br /&gt;
* 254 - minimale Energieeinsparung (TLP-Standard für Betrieb am Netzteil)&lt;br /&gt;
* 255 - aus (wird von manchen Festplatten nicht unterstützt)&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Einstellung wird ignoriert für Festplatten die per USB oder IEEE 1394 (FireWire) angeschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spindelmotor abschalten ====&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_AC=&amp;quot;0 0&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_BAT=&amp;quot;0 0&amp;quot;&lt;br /&gt;
Steuert die Zeitspanne (Timeout) für das automatische Stoppen des Spindelmotors der Festplatte bei Inaktivität. Gültige Werte sind:&lt;br /&gt;
* 0 - Abschalten deaktiviert&lt;br /&gt;
* 1..240 - Timeout von 5 Sekunden bis 20 Minuten (in Schritten von 5 Sekunden)&lt;br /&gt;
* 241..251 - Timeout von 30 Minuten bis 5,5 Stunden (in Schritten von 30 Minuten)&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SSDs haben keine bewegten Teile, daher hat für sie diese Einstellung keine Bedeutung und kann deaktiviert bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; das automatische Stoppen der Systemplatte für einen längeren Zeitraum gelingt in der Regel nicht, da viele Anwendungen und Hintergrunddienste die Festplatte nach kurzer Zeit durch Schreibvorgänge wieder aufwecken. Für eine Festplatte im Wechselschacht bzw. der Ultrabay, auf die nicht ständig zugegriffen wird, eignet sich diese Einstellung hingegen sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== I/O-Scheduler ====&lt;br /&gt;
 DISK_IOSCHED=&amp;quot;mq-deadline mq-deadline&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hier kann je Festplatte der I/O-Scheduler festgelegt werden. Mögliche Werte nachstehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Multi-Queue-Scheduler (blk-mq)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mq-deadline - Empfehlung&lt;br /&gt;
* none&lt;br /&gt;
* kyber&lt;br /&gt;
* bfq&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um Multi-Queue zu aktivieren ist u.U. die Bootoption &#039;&#039;&#039;scsi_mod.use_blk_mq=1&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;modprobe mq-deadline-iosched|kyber|bfq&#039;&#039;&#039; bei Kerneln &amp;lt; 4.20 erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Single-Queue-Scheduler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* deadline - Empfehlung&lt;br /&gt;
* cfq&lt;br /&gt;
* bfq&lt;br /&gt;
* noop&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Single-Queue-Scheduler wurden im Kernel als veraltet (&amp;quot;deprecated&amp;quot;) gekennzeichnet und zusammen mit dem alten Block-Layer ab Kernel 5.0 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;keep&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AHCI Link Power Management (ALPM) ==== &lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_AC=&amp;quot;med_power_with_dipm max_performance&amp;quot;&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=&amp;quot;med_power_with_dipm min_power&amp;quot;&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus der SATA-Anschlüsse für Festplatte bzw. opt. Laufwerk. Mögliche Werte (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* max_performance - maximale Performance und Stromverbrauch&lt;br /&gt;
* medium_power - mittlerer Stromverbrauch und Performance&lt;br /&gt;
* med_power_with_dipm - bestes Gleichgewicht zwischen Stromverbrauch und Performance (benötigt Kernel &amp;gt;= 4.15, dort empfohlen)&lt;br /&gt;
* min_power - maximale Energieeinsparung und geringste Performance&lt;br /&gt;
Mehrere mit Leerzeichen getrennte Werte werden der Reihe nach ausprobiert, bis einer funktioniert. &#039;&#039;&#039;TLP 1.1 und höher&#039;&#039;&#039; ermitteln automatisch, ob med_power_with_dipm verfügbar ist. Zu diesem Zweck gibt es in der Default-Konfiguration einen zweiten Wert als Ersatz für ältere Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um diese Einstellung komplett zu deaktivieren, fügt man ein &#039;#&#039; in der ersten Spalte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_BLACKLIST=&amp;quot;host1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeführten SATA-Anschlüsse werden von ALPM ausgenommen. Gültige Anschlussbezeichner (Format: &amp;quot;hostX&amp;quot;) ermittelt man über die Ausgabe von tlp-stat -d, Abschnitt &amp;quot;SATA Aggressive Link Power Management&amp;quot;. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, für SATA-Anschlüsse, die kein ALPM vertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Anschlussbezeichner sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCI-Express-Bus ===&lt;br /&gt;
==== Active State Power Management ====&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus des PCI-Express-Bus (PCIe ASPM).&lt;br /&gt;
Mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* default - Empfehlung&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* powersave&lt;br /&gt;
* powersupersave&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die Nutzung von performance kann zu einem steigenden Stromverbrauch und höheren Temperaturen führen, da tiefere Sleep-Zustände der CPU nicht mehr erreicht werden; default hat dieses Problem nicht. Siehe [https://github.com/linrunner/TLP/issues/344 Issue #344].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafikkarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Intel ====&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MIN_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MIN_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MAX_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MAX_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_BOOST_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_BOOST_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt die Min/Max/Turbo-Frequenz für den Intel-Grafikprozessor ein. Mögliche Werte hängen von der Hardware ab, siehe die Ausgabe von tlp-stat -g für verfügbare Frequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AMD Radeon (alt) ====&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Steuert die Taktfrequenz des AMD-Grafikprozessors. Nur mit dem freien Treiber radeon möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* low&lt;br /&gt;
* mid&lt;br /&gt;
* high&lt;br /&gt;
* auto - Akkubetrieb: mid, Netzteilbetrieb: high&lt;br /&gt;
* default - Hardware-Defaults verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: default&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis: durch Verwendung dieser Einstellung flackert beim Wechsel der Stromquelle das Display ganz kurz.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AMD Radeon DPM (neu) ====&lt;br /&gt;
Seit Kernel 3.11 ist das neue Radeon Dynamic Power Management (DPM) verfügbar - nur mit dem freien Treiber radeon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; es wird u.U. die Bootoption radeon.dpm=1 benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_STATE_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_STATE_ON_BAT=battery&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die Power Management Methode des AMD-Grafikprozessors, mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* battery – Standard im Akkubetrieb&lt;br /&gt;
* performance – Standard am Netzteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_PERF_LEVEL_ON_AC=auto&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_PERF_LEVEL_ON_BAT=auto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert den Performance Level, mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* auto – Empfehlung&lt;br /&gt;
* low&lt;br /&gt;
* high&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: auto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzwerk ===&lt;br /&gt;
==== WLAN Power Management ====&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_AC=off&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_BAT=on&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus des WLAN-Adapters. Abhängig von Kernelversion und Karte.&lt;br /&gt;
* off - deaktiviert&lt;br /&gt;
* on - aktiviert&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Der Energiesparmodus kann zu einer instabilen WLAN-Verbindung führen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die veralteten Konfigurationswerte 1=off/5=on werden zwecks Abwärtskompatibilität weiter unterstützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wake On LAN ====&lt;br /&gt;
 WOL_DISABLE=Y&lt;br /&gt;
* Y - Wake On LAN deaktiviert&lt;br /&gt;
* N - Wake On LAN aktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach dem Aktivieren ist ein Neustart erforderlich, damit die geänderte Einstellung greift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Audio ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Timeout (in Sekunden) für den Stromsparmodus des Soundchips (unterstützt: Intel HDA, AC97). Der Wert 0 deaktiviert die Funktion.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Hinweis: kann zu Klickgeräuschen in der Soundausgabe führen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_CONTROLLER=Y&lt;br /&gt;
* Y - schaltet den Controller ebenfalls aus wenn der Soundchip in den Stromsparmodus geht&lt;br /&gt;
* N - Controller bleibt immer aktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: Y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselschacht / MediaBay / UltraBay === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 BAY_POWEROFF_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 BAY_POWEROFF_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
* 1 - schaltet die Stromversorgung des optischen Laufwerks ab&lt;br /&gt;
* 0 - kein Abschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 BAY_DEVICE=sr0&lt;br /&gt;
Gibt die Gerätedatei für das opt. Laufwerk an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
*  Das Laufwerk kann über den Wechselschacht-/MediaBay-/UltraBay-Entriegelungsschieber bzw. bei neueren Modellen über den Auswurfknopf am Laufwerk wieder eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
* Alle anderen Geräte im Wechselschacht, insbesondere Festplatten, werden durch dieses Kommando nicht ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runtime Power Management ===&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_ON_AC=on&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_ON_BAT=auto&lt;br /&gt;
Steuert das Runtime Power Management für PCIe-Geräte.&lt;br /&gt;
* auto - aktiviert (Geräte nach Möglichkeit ausschalten)&lt;br /&gt;
* on - deaktiviert (Geräte ständig aktiv)&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um diese Einstellung komplett zu deaktivieren, fügt man ein &#039;#&#039; in der ersten Spalte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_BLACKLIST=&amp;quot;00:12.3 00:45.6&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die aufgeführten PCIe-Geräte-Adressen werden vom Runtime Power Management ausgenommen. Die Adressen kann man mit dem Kommando lspci ermitteln (erste Spalte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;amdgpu mei_me nouveau nvida pcieport radeon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PCIe-Geräte mit den angegebenen Treibern werden vom Runtime Power Management ausgenommen. Den Treiber zu einem Gerät verrät die Ausgabe von tlp-stat -e (in Klammern am Ende). Mehrere Treiber sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;amdgpu mei_me nouveau nvida pcieport radeon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard verhindert das versehentliche Aufwecken des diskreten Teils der Hybridgrafik. &lt;br /&gt;
Eine leere Liste (&amp;quot;&amp;quot;) deaktiviert das Feature komplett (nicht empfohlen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USB ===&lt;br /&gt;
 USB_AUTOSUSPEND=1&lt;br /&gt;
* 1 - aktiviert beim Systemstart, beim Wechsel der Stromquelle und beim Anstecken für USB-Geräte den Autosuspend-Modus. Automatisch davon ausgenommen sind Eingabegeräte wie Mäuse und Tastaturen, sowie [ab TLP 1.2] durch libsane verwaltete Scanner.  &lt;br /&gt;
* 0 - Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der USB Autosuspend-Modus wird von TLP unabhängig von der Stromquelle – d.h. sowohl am Netzteil als auch im Akkubetrieb – aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST=&amp;quot;1111:2222 3333:4444&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die eingetragenen USB-Geräte-IDs sind vom Autosuspend-Modus ausgenommen. Hier können problematische Geräte aufgenommen werden, die Schwierigkeiten mit dem Aufwachen haben. Die IDs ermittelt man am einfachsten mit dem Kommando tlp-stat -u. Mehrere IDs sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; alle Eingabegeräte (Treiber &amp;quot;usbhid&amp;quot;), sowie [ab TLP 1.2] durch libsane verwaltete Scanner, werden standardmäßig ausgeschlossen. Es ist daher unnötig, sie in USB_BLACKLIST aufzunehmen. Um den Standard für einzelne Geräte zu umgehen, trägt man sie in USB_WHITELIST ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Parameter USB_DRIVER_BLACKLIST mußte mit TLP Version 0.8 wegen Konflikten mit udevd v221 (und höher) entfallen. Bitte die auszuschließenden USB-Geräte stattdessen einzeln in USB_BLACKLIST eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_BTUSB=1&lt;br /&gt;
Schließt USB Bluetooth Adapter vom Autosuspend aus:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieses Feature ist gedacht um Stabilitätsprobleme bei Bluetooth-Verbindungen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PHONE=1&lt;br /&gt;
Smartphones vom Autosuspend ausschließen um die Ladefunktion zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PRINTER=1&lt;br /&gt;
Drucker vom Autosuspend ausschließen:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
Schließt eingebautes WWAN/UMTS vom Autosuspend aus:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieses Feature ist mit einer internen Blacklist implementiert, die derzeit die Karten von Qualcomm, Ericsson and Sierra berücksichtigt. Um dies für einzelne Geräte zu umgehen, trägt man diese in USB_WHITELIST ein (s. nächster Abschnitt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_WHITELIST=&amp;quot;5555:6666 7777:8888&amp;quot;&lt;br /&gt;
Erneutes Aktivieren des Autosuspend-Modus für USB-Geräte, die bereits durch eine der vorstehenden Blacklists ausgeschlossen wurden (es &amp;quot;gewinnt&amp;quot; stets die Whitelist). IDs ermittelt man mit tlp-stat -u. Mehrere IDs sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_AUTOSUSPEND_DISABLE_ON_SHUTDOWN=1&lt;br /&gt;
Deaktiviert den Autosuspend-Modus beim Herunterfahren des Systems. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, für USB-Geräte die im Suspend-Zustand das Herunterfahren stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funkgeräte schalten ===&lt;br /&gt;
==== Bei Start und Herunterfahren des Systems ====&lt;br /&gt;
 RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1&lt;br /&gt;
Mit dieser Einstellung (1=aktiviert, 0=deaktiviert) wird beim Systemstart der Schaltzustand aller Funkgeräte (Bluetooth, WLAN, WWAN) zum Zeitpunkt des letzten Herunterfahrens bzw. Neustarts wiederhergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Die TLP-Pakete für Debian und Ubuntu deaktivieren (mask) systemd-rfkill.service, da er dieselbe Funktionalität implementiert. Um das Standardverhalten von systemd mit TLP nachzubilden, verwendet man RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1.&lt;br /&gt;
* Bei Aktivierung dieser Einstellung ignoriert TLP die beiden nachfolgenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_STARTUP=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die hier eingetragenen, eingebauten Geräte werden beim Systemstart automatisch ausgeschaltet:&lt;br /&gt;
* bluetooth - Bluetooth&lt;br /&gt;
* wifi - WLAN&lt;br /&gt;
* wwan - WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G)&lt;br /&gt;
Mehrere Geräte sind mit Leerzeichen zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_STARTUP=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Normalerweise werden unter Linux alle Funkgeräte beim Systemstart automatisch eingeschaltet. Sollte das ausnahmsweise nicht der Fall sein, so können die betreffenden Geräte hierüber eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---- &lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_SHUTDOWN=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sollten Geräte das Herunterfahren des Systems blockieren, können sie über einen Eintrag in diesem Parameter während des Herunterfahrens ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_SHUTDOWN=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die hier eingetragenen Geräte werden beim Herunterfahren automatisch eingeschaltet. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, falls parallel installierte andere Betriebssysteme die unter Linux ausgeschalteten Geräte nicht finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beim Wechsel der Stromquelle ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die folgenden Einstellungen wirken ausschließlich in dem Augenblick, wo die Stromquelle wechselt (von Netzteil- auf Akkubetrieb und umgekehrt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_AC=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte die beim Anschliessen des Netzteils eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte beim Wechsel zum Akkubetrieb ausgeschaltet werden – unabhängig vom Verbindungszustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT_NOT_IN_USE=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte die beim Wechsel zum Akkubetrieb ausgeschaltet werden – wenn sie &#039;&#039;nicht&#039;&#039; verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; man sollte nie gleichzeitig DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT und DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT_NOT_IN_USE für dasselbe Funkgerät nutzen, denn DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT hat stets Vorrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad Akku ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 START_CHARGE_THRESH_BAT0=75 &lt;br /&gt;
 STOP_CHARGE_THRESH_BAT0=80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 START_CHARGE_THRESH_BAT1=75&lt;br /&gt;
 STOP_CHARGE_THRESH_BAT1=80&lt;br /&gt;
Einstellen der Akku-Ladeschwellen von ThinkPads für Haupt- bzw. internen Akku (BAT0) sowie Ultrabay-, Slice- oder wechselbaren Akku (BAT1). Die Werte sind in % der Akkukapazität anzugeben. Ein Wert von 0 wird in die Hardware-Defaults 96%/100% übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufladen startet beim Anschließen des Netzteils nur dann, wenn die Ladung unterhalb des START_CHARGE_TRESH-Werts (untere Ladeschwelle) liegt und endet bei Erreichen des STOP_CHARGE_TRESH-Werts (obere Ladeschwelle). Liegt hingegen beim Anstecken des Netzteils die Ladung über der unteren Ladeschwelle, dann wird nicht geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Ladeschwellen gehen stets mit einer Verringerung der nutzbaren Akkukapazität einher, daher sind die Einstellungen standardmäßig deaktiviert und müssen explizit durch Entfernen des führenden Kommentarzeichens (#) aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 (und alle neueren Modelle):&amp;lt;/u&amp;gt; bitte die Hinweise zu [[TLP_FAQ#Unstetigkeiten_des_Ladestands_bei_ThinkPad_T420.28s.29.2FT520.2FW520.2FX220_.28und_allen_neueren_Modellen.29|Unstetigkeiten des Ladestands (FAQ)]] beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weitere Fragen zu den Ladeschwellen sei ebenfalls auf die [[TLP_FAQ#ThinkPad_Akku|TLP FAQ]] und weiterführend auf die [[Akku#Ladeschwellen_und_Ladebereich_einstellen|allgemeine Seite zu diesem Thema]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RESTORE_THRESHOLDS_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Beim Abziehen des Netzteils die konfigurierten Schwellen reaktivieren:&lt;br /&gt;
* 0 - Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
* 1 - Funktion aktiviert&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach den Kommandos tlp fullcharge/recalibrate verbleiben die Ladeschwellen bis zum nächsten Systemstart auf der Werkseinstellung  96 / 100%. Mit diesem Feature lassen sie sich eher reaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 NATACPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
 TPACPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
 TPSMAPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die einzelnen Akkufunktions-Treiber:&lt;br /&gt;
* 0 - inaktiv&lt;br /&gt;
* 1 - aktiv&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 1 (alle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funkgerätesteuerung – Radio Device Wizard ==&lt;br /&gt;
Der Radio Device Wizard bietet die Möglichkeit, ereignisgesteuert Funkgeräte ein- bzw. auszuschalten. Er wird in Ubuntu und Debian durch das (optionale) Installationspaket &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; implementiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Voraussetzung für den Radio Device Wizard ist die Verwendung des Network Managers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschalten bei Verbindungsaufbau ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_LAN_CONNECT=&amp;quot;wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_WIFI_CONNECT=&amp;quot;wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_WWAN_CONNECT=&amp;quot;wifi&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Verbindungsaufbau von LAN, WLAN oder WWAN werden die angebenen Geräte ausgeschaltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bluetooth - Bluetooth&lt;br /&gt;
* wifi - WLAN&lt;br /&gt;
* wwan - WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Geräte sind mit Leerzeichen zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten bei Verbindungsabbau ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_LAN_DISCONNECT=&amp;quot;wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_WIFI_DISCONNECT=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_WWAN_DISCONNECT=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Verbindungsabbau von LAN, WLAN oder WWAN werden die angebenen Geräte eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein- bzw. Ausschalten beim Andocken ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_DOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_DOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Andocken werden die angegebenen Geräte ein- bzw. ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein- bzw. Ausschalten beim Abdocken ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_UNDOCK=&amp;quot;wifi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_UNDOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Abdocken werden die angegebenen Geräte ein- bzw. ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trace-Modus =&lt;br /&gt;
Zu Supportzwecken kann der Trace-Modus durch Einfügen folgender Zeile aktiviert werden&lt;br /&gt;
 TLP_DEBUG=&amp;quot;arg bat disk lock nm path pm ps rf run sysfs udev usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Originaldatei =&lt;br /&gt;
Die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; aus dem Installationspaket findet sich [https://github.com/linrunner/TLP/blob/master/default hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP_-_Linux Stromsparen|TLP - Linux Stromsparen]] – Installation, Benutzerdokumentation&lt;br /&gt;
* [[TLP_FAQ|TLP FAQ]] – Antworten zu häufig gestellten Fragen&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntu.com/Kernel/Reference/IOSchedulers Linux I/O Scheduler] – Ubuntu Wiki Artikel zum I/O-Scheduler (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/html/latest/admin-guide/pm/intel_pstate.html intel_pstate CPU Performance Scaling Driver] – Dokumentation Treibers (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/html/latest/admin-guide/pm/intel_epb.html Intel Performance and Energy Bias Hint] – EPB Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://lwn.net/Articles/682391/ Improvements in CPU frequency management] – LWN-Artikel u.a. zum schedutil Governor&lt;br /&gt;
* [https://smackerelofopinion.blogspot.de/2011/03/making-sense-of-pcie-aspm.html Making sense of PCIe ASPM] – Hinweise zum PCI Express Active State Power Management (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Neuerungen-von-Linux-4-15-3900646.html?seite=5#nav__a__2 med_power_with_dipm] – Erklärung des neuen Stromsparmodus in Thorsten Leemhuis&#039; Kernel-Log&lt;br /&gt;
* [https://wiki.x.org/wiki/RadeonFeature Radeon driver] – Treiberdokumentation, s. Abschnitt &amp;quot;KMS Power Management Options&amp;quot; (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/rfkill rfkill] – Wikiartikel zum Schalten der Funkgeräte&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc//Documentation/power/runtime_pm.txt Runtime power management] – Kerneldokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/tp-smapi tp-smapi] – Wikiartikel zur Schnittstelle für die Akkufunktionen&lt;br /&gt;
* [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat] – Ladeschwellen und Rekalibration für neuere ThinkPads (X220 / T420 und neuere)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/Documentation/usb/power-management.txt USB Auto Suspend] – Kernel Dokumentation zum USB Auto Suspend (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28538</id>
		<title>TLP - Linux Stromsparen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28538"/>
		<updated>2022-03-11T08:02:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS: Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bitte die [https://linrunner.de/tlp offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was ist TLP? =&lt;br /&gt;
TLP spart Akkuleistung unter Linux, ohne dass der Anwender Detailwissen mitbringen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kommt mit einer Standardkonfiguration, die bereits auf Akkulaufzeit optimiert ist, so dass man es einfach installieren und danach vergessen kann. Anderseits sind die TLP-Einstellungen in hohem Maße anpassbar auf benutzerspezifische Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP ist für alle Laptop-Fabrikate geeignet; Ladeschwellen und Rekalibration des Akkus sind jedoch nur für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktionen =&lt;br /&gt;
TLP ist ein reines Kommandozeilenwerkzeug, dass automatisch im Hintergrund arbeitet. Es verfügt nicht über eine GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstellungen in Abhängigkeit von der Stromquelle ==&lt;br /&gt;
Folgende Einstellungen, die alle relevanten Empfehlungen des Werkzeugs [https://01.org/powertop Powertop] umfassen, werden in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle (Akku/Netzteil) automatisch vorgenommen:&lt;br /&gt;
* Kernel-Laptop-Mode und Timeouts für das Zurückschreiben der Dateisystempuffer auf die Festplatte&lt;br /&gt;
* Prozessortakt-Steuerung einschließlich &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; / &amp;quot;Turbo Core&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Maximaler/minimaler P-State um die Verlustleistung der CPU zu begrenzen (nur mit intel_pstate)&lt;br /&gt;
* HWP-Energieeffizienz-Hinweise&lt;br /&gt;
* Prozessorleistung versus Energiesparpolitik (x86_energy_perf_policy)&lt;br /&gt;
* Advanced Power Management Level (APM) und Spindown Timeout (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* AHCI Link Power Management (ALPM)&lt;br /&gt;
* AHCI Runtime Power Management (EXPERIMENTELL)&lt;br /&gt;
* PCIe Active State Power Management (ASPM)&lt;br /&gt;
* Runtime Power Management für PCIe-Bus-Geräte&lt;br /&gt;
* Intel GPU Frequenz-Limits&lt;br /&gt;
* AMD Radeon GPU Power Management (KMS und DPM)&lt;br /&gt;
* WLAN (WiFi) Stromsparmodus&lt;br /&gt;
* Ein-/Ausschalten von Bluetooth, WLAN und WWAN&lt;br /&gt;
* Optisches Laufwerk im Wechselschacht (MediaBay/UltraBay) ausschalten&lt;br /&gt;
* Audio Stromsparmodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Einstellungen ==&lt;br /&gt;
* I/O-Scheduler (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* USB Auto Suspend mit Geräte-Blacklist/Whitelist (Eingabegeräte werden automatisch ausgespart)&lt;br /&gt;
* Bluetooth, WLAN und WWAN selektiv beim Systemstart bzw. beim Herunterfahren ein- bzw. ausschalten&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WLAN und WWAN beim Systemstart wiederherstellen (wie beim letzten Herunterfahren bzw. Neustart)&lt;br /&gt;
* Radio Device Wizard: Bluetooth, WLAN und WWAN ereignisgesteuert ein- und ausschalten (Netzwerkverbindung/-trennung, An-/Abdocken)&lt;br /&gt;
* Wake-on-LAN deaktivieren&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WWAN nach Suspend und Hibernation wiederherstellen&lt;br /&gt;
* Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration – nur bei ThinkPads&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installieren =&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind für Arch, Debian, Fedora, Gentoo, openSUSE, Ubuntu und weitere verfügbar - eine umfassende Liste findet sich bei [https://repology.org/project/tlp/versions Repology]. Wer TLP für eine andere Distribution paketieren möchte, wirft bitte einen Blick in die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html Entwickler-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu  ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Ubuntu Releases sowie korrespondierende Linux Mint Versionen – nicht jedoch LMDE (siehe Debian)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
In die Ubuntu-Paketquellen ist das [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/ubuntu/tlp TLP-PPA] einzutragen mit folgenden Terminalkommandos: &lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:linrunner/tlp&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Ubuntu-Repository verfügbar. Dennoch wird empfohlen, das PPA zu verwenden, um stets die neueste TLP-Version zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung (Ubuntu Software, Synaptic, ...) oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 sudo apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debian ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Debian oldstable, stable, testing und unstable; sowie Linux Mint Debian Edition (LMDE)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Schritte sind - wie bei Debian üblich - in einer Root-Shell auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
==== Debian stable, testing und unstable ====&lt;br /&gt;
TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Debian-Repository verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Debian 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; und 9.0 &amp;quot;Stretch&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Pakete der neuesten TLP-Version sind über [https://backports.debian.org/Instructions/ Debian Backports] verfügbar. Dazu ist die zur Debian-Version passende Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039; einzutragen:&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian buster-backports main&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian stretch-backports-sloppy main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt führt man ein Update der Paketquellen durch:&lt;br /&gt;
 apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian Backports verwendet man stattdessen:&lt;br /&gt;
 apt -t buster-backports install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 apt -t install stretch-backports-sloppy tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Pakete sind in den offiziellen Repositories (Community) erhältlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional – Radio Device Wizard (erfordert NetworkManager)&lt;br /&gt;
Man installiert sie im Terminal mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; -  optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== systemd Konfiguration ===&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Installation muss diese Service Unit aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.2.2 oder älter benötigen auch:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radio Device Wizard (tlp-rdw) erfordert zusätzlich:&lt;br /&gt;
 systemctl enable NetworkManager-dispatcher.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Konflikte bei der Funkgerätesteuerung auszuschließen, sollte man folgende Service Units maskieren:&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.service&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.socket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [https://wiki.archlinux.org/index.php/TLP Arch Wiki] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Fedora Releases&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Fedora Repositories verfügbar: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – optional – Radio Device Wizard, erfordert NetworkManager&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Pakete für RHEL/CentOS finden sich in den EPEL6/7 Repositories.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man installiert sie mit der Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 dnf install tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur für ThinkPads ===&lt;br /&gt;
ThinkPad-spezifische Komponenten für die erweiterten Akkufunktionen sind derzeit &#039;&#039;nicht&#039;&#039; aus den Fedora Repositories zu erhalten. Stattdessen werden das RPM Fusion und das TLP Repository benötigt (als root):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install https://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kernel-devel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Fedora Repo)&#039;&#039; – optional – wird von den vorstehenden akmod-Paketen benötigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Pakete sind immer zuerst über das testing Repository verfügbar (nur vorübergehend):&lt;br /&gt;
 dnf --enablerepo=tlp-updates-testing install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die Fingerprints der Repository-Signaturen finden sich in [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme mit der Signatur ====&lt;br /&gt;
Ab Fedora 26 werden die Pakete mit neuen Signaturen versehen, die jeweils nur für das aktuelle Release gültig sind.&lt;br /&gt;
Beim Wechsel von Fedora 25 auf 26 kommt es bei einigen Systemen zu Problemen, das richtige Zertifikat automatisch einzubinden. Siehe auch [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Lösung =====&lt;br /&gt;
 dnf remove tlp-release&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
Die Installation mit layman ist [https://github.com/dywisor/tlp-portage/blob/maint/README.rst hier] (englisch) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== openSUSE ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; derzeit sind für openSUSE keine gepflegten Paketquellen für tp-smapi and acpi-call verfügbar; Fehlerberichte dazu sind zwecklos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== openSUSE 15 und Tumbleweed ===&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Paketquellen verfügbar. Man installiert sie über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
  zypper install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nur für ThinkPads ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi_kmp&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen; Download [https://software.opensuse.org/package/tp_smapi-kmp hier]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später); Download [https://software.opensuse.org/package/acpi_call hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einstellungen vornehmen =&lt;br /&gt;
Alle TLP-Einstellungen finden sich in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039;. Die komplette Referenz findet sich in [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Start =&lt;br /&gt;
TLP aktiviert sich automatisch beim Systemstart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach der Installation ohne einen Neustart auszukommen, verwendet man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Check =&lt;br /&gt;
Um zu prüfen ob TLP korrekt arbeitet, benutzt man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -s&lt;br /&gt;
und schaut in der Ausgabe nach&lt;br /&gt;
 +++ System Status&lt;br /&gt;
 State = enabled&lt;br /&gt;
 Last Run = &amp;lt; Zeitpunkt des Systemstarts bzw. des letzten Wechsels der Stromquelle &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; es gibt keinen TLP-Hintergrund-Prozess oder -Dämon den man mit ps anzeigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Terminal-Kommandos =&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; alle in diesem Kapitel beschriebenen, mit sudo beginnenden Kommandos, können ohne sudo in einer root-Shell ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
== tlp ==&lt;br /&gt;
=== Start / Neustart von TLP ===&lt;br /&gt;
Alle Einstellungen für die momentane Stromquelle anwenden:&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
Auch verwendbar um Konfigurationsänderungen anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellungen für den Akku-Betrieb anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bat&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzteil-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellung für den Betrieb am Netzteil anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp ac&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USB Autosuspend ===&lt;br /&gt;
Autosuspend-Modus auf alle angeschlossenen USB-Geräte anwenden &lt;br /&gt;
(außer in der Blacklist enthaltene und Eingabegeräte):&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optisches Laufwerk ===&lt;br /&gt;
Optisches Laufwerk in Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay ausschalten:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bayoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zu bayoff:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Laufwerk kann über den Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay-Entriegelungsschieber bzw. bei neueren Modellen über den Auswurfknopf am Laufwerk wieder eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
* Alle anderen Geräte, insbesondere Festplatten, werden durch dieses Kommando &#039;&#039;nicht&#039;&#039; ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen ===&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen auf temporäre Werte setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt; [ START_SCHWELLE STOP_SCHWELLE [ BAT0 | BAT1 ] ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ladeschwellen werden auf die angegebenen Werte gesetzt. Wertebereich von 1 bis 100; START_SCHWELLE muß kleiner als die STOP_SCHWELLE - 3 sein. Gibt man keine Parameter an, werden die in den [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|Einstellungen]] angegebenen Schwellen für den Hauptakku (BAT0) verwendet. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge 70 90 BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt Ladeschwellen von 70 / 90% für den Hauptakku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen vorübergehend auf volle Kapazität setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen werden auf Werkseinstellungen 96/100 % gesetzt. Dient dazu den Akku voll aufzuladen. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwellen endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge BAT1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lädt den Zusatz-Akku (BAT1) bis zur vollen Kapazität auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Akku einmalig bis zur oberen Ladeschwelle laden ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp chargeonce [ BAT0 | BAT1 ]&lt;br /&gt;
Setzt die untere Akku-Ladeschwelle vorübergehend auf obere Ladeschwelle - 4 und löst dadurch einen Ladevorgang aus. Die geänderte Ladeschwelle wird beim nächsten Systemstart wieder auf den in den Einstellungen vorgegebenen Wert gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwelle endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Wartung ===&lt;br /&gt;
==== Akku entladen am Netzteil ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp discharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Parameter &amp;lt;code&amp;gt;BAT0&amp;lt;/code&amp;gt; (Default) wird der Hauptakku, mit &amp;lt;code&amp;gt;BAT1&amp;lt;/code&amp;gt; der UltraBay-Akku entladen. Das Kommando zeigt laufend die verbleibende Kapazität und Entladezeit an. Das Entladen kann jederzeit mit Strg+C abgebrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Kommando endet sobald der Akku komplett entladen ist&lt;br /&gt;
* Das Kommando funktioniert nur mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* Während des Entladevorgangs kann ganz normal mit dem ThinkPad gearbeitet werden&lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Bei Problemen mit dieser Funktion bitte auch die [[TLP_FAQ#ThinkPad_Akku|TLP FAQ]] beachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku rekalibrieren am Netzteil ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kommando arbeitet wie folgt:&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen werden auf die Hardware-Defaults 96%/100% zurückgesetzt&lt;br /&gt;
* Der selektierte Akku wird komplett entladen (siehe obige Beschreibung von tlp discharge)&lt;br /&gt;
* Sobald der Akku entladen ist, endet das Kommando&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; um die Rekalibrierung abzuschließen, lädt man anschließend den Akku bis 100% auf (dabei darf das ThinkPad ausgeschaltet, jedoch nicht vom Netzteil getrennt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rekalibriert den Haupt-Akku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Der Rekalibrierungsvorgang sorgt dafür, daß die Elektronik im Akku Ladezustand und Kapazität korrekt wiedergibt. Verschlissene oder defekte Akkuzellen werden dadurch nicht repariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disk ID ===&lt;br /&gt;
 tlp diskid&lt;br /&gt;
Ermittelt die IDs der Festplatten zur Angabe im Konfigurationsparameter [[TLP_Einstellungen#Angabe_der_Ger.C3.A4te|DISK_DEVICES]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-rdw ==&lt;br /&gt;
Aktivieren, Deaktivieren oder Anzeigen des Status für das ereignisbasierte Schalten von Bluetooth, WLAN und WWAN (Radio Device Wizard):&lt;br /&gt;
 tlp-rdw [ enable | disable ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung des Befehls ohne Argumente zeigt den aktuellen Status an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: die Automatik wird beim Neustart wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat ==&lt;br /&gt;
Statusbericht der Konfiguration und aller aktiven Einstellungen erstellen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akkuinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -b&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat --battery&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -c&lt;br /&gt;
 tlp-stat --config&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufwerksinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -d&lt;br /&gt;
 tlp-stat --disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PCIe-Geräte-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -e&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pcie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarten-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -g&lt;br /&gt;
 tlp-stat --graphics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozessorinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -p&lt;br /&gt;
 tlp-stat --processor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltzustand der Funkgeräte anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -r&lt;br /&gt;
 tlp-stat --rfkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systeminformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -s&lt;br /&gt;
 tlp-stat --system&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperaturen und Lüfterdrehzahl anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -t&lt;br /&gt;
 tlp-stat --temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Daten anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -v&lt;br /&gt;
 tlp-stat --verbose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warnungen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -w&lt;br /&gt;
 tlp-stat --warn&lt;br /&gt;
Näheres erklärt die TLP FAQ im Abschnitt [[TLP_FAQ#Warnungen|&amp;quot;Warnungen&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debug Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Stromquellen-Ereignisse anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -P&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diagnoseinformationen zu Stromquellen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat --psup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traceausgabe anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
 tlp-stat --trace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== wifi, bluetooth, wwan ==&lt;br /&gt;
Integriertes WLAN, Bluetooth und WWAN (UMTS) lassen sich im Terminal ein-, aus- und umschalten bzw. bei Aufruf ohne Parameter abfragen:&lt;br /&gt;
 wifi &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für Intel 2100b-, 2200bg- und 2915abg-Karten muß das Kommando mit &amp;lt;code&amp;gt;sudo&amp;lt;/code&amp;gt; oder in einer Root-Shell aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 bluetooth &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wwan &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Voraussetzung für die gezeigten Funktionen ist, daß die Hardware das rfkill-Framework des Kernels unterstützt (Ausnahme: Intel 2100/2200/2915). Zur Überprüfung gibt man&lt;br /&gt;
 rfkill list&lt;br /&gt;
ein und schaut ob die gewünschte Geräteklasse wifi/bluetooth/wwan in der Auflistung erscheint (für Debian ist zuvor das Paket &#039;&#039;&#039;rfkill&#039;&#039;&#039; zu installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== run-on-ac, run-on-bat ==&lt;br /&gt;
Bedingtes Starten von Befehlen in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle:&lt;br /&gt;
 run-on-ac  befehl parameter ...&lt;br /&gt;
 run-on-bat befehl parameter ...&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;befehl&amp;quot; wird nur ausgeführt, wenn die passende Stromquelle (-ac für das Netzteil, -bat für den Akku) aktiv ist. Dies kann man z.B. in &#039;&#039;&amp;quot;System -&amp;gt; Einstellungen -&amp;gt; Startprogramme&amp;quot;&#039;&#039; verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Manpages =&lt;br /&gt;
Details aller Befehle erhält man per:&lt;br /&gt;
 man &amp;lt;befehl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lizenz =&lt;br /&gt;
TLP ist nach der [http://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.txt GPL Version 2 und höher] lizensiert. Zum Download des Quellcodes siehe die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html TLP Programmdokumentation] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Support =&lt;br /&gt;
=== FAQ ===&lt;br /&gt;
Erste Anlaufstation bei Fragen und Problemen ist die [[TLP FAQ]] sowie zur Eingrenzung der Fehlerursache [http://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-troubleshooting.html TLP Troubleshooting] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thinkpad-Forum ===&lt;br /&gt;
Für darüber hinaus gehende Fragen und Probleme gibt es einen [http://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] (selbstverständlich sind dort auch Nutzer anderer Fabrikate willkommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Angaben ===&lt;br /&gt;
Bitte bei &#039;&#039;allen&#039;&#039; Supportanfragen &#039;&#039;immer&#039;&#039; die vollständige Ausgabe von&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
beifügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird stets die Information benötigt, an &#039;&#039;welcher Stromquelle (Akku, Netzteil)&#039;&#039; das Problem auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trace-Modus ===&lt;br /&gt;
Bei komplexen Fehlersituationen kann durch folgende Einstellung in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; der [[TLP_Einstellungen#Trace-Modus|Trace-Modus]] aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 TLP_DEBUG=&amp;quot;arg bat disk lock nm path pm ps rf run sysfs udev usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesammelten Informationen können jederzeit mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für (r)syslog&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Befehl keine Ausgabe erzeugt, muss die Syslog-Konfiguration ergänzt werden. Für rsyslog legt man dazu die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/rsyslog.d/90-debug.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 *.=debug;\&lt;br /&gt;
         auth,authpriv.none;\&lt;br /&gt;
         news.none;mail.none     -/var/log/debug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend startet man den Dämon neu mit&lt;br /&gt;
 sudo /etc/init.d/rsyslog restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und führt den Testfall erneut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis für systemd basierte Distributionen:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist keine Anpassung der Konfiguration nötig – TLP nutzt journald für die Trace-Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] &lt;br /&gt;
* [[TLP FAQ]]&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] – im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] &lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://github.com/linrunner/TLP TLP Quellcode] – GIT Repository bei Github.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/tlp TLP PPA] – Pakete für Ubuntu und Debian (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
* [[Messung der Leistungsaufnahme unter Linux]] – Wikiartikel&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenstatus SMART] – Ermitteln des Festplattenzustands&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Changelog =&lt;br /&gt;
Vollständiges Changelog inkl. Fehlerbehebungen siehe [https://github.com/linrunner/TLP/blob/master/changelog hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Archlinux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;br /&gt;
[[Category:Gentoo]]&lt;br /&gt;
[[Category:openSUSE]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28537</id>
		<title>TLP - Linux Stromsparen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28537"/>
		<updated>2022-03-11T08:02:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS: Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bitte die [https://linrunner.de/tlp offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was ist TLP? =&lt;br /&gt;
TLP spart Akkuleistung unter Linux, ohne dass der Anwender Detailwissen mitbringen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kommt mit einer Standardkonfiguration, die bereits auf Akkulaufzeit optimiert ist, so dass man es einfach installieren und danach vergessen kann. Anderseits sind die TLP-Einstellungen in hohem Maße anpassbar auf benutzerspezifische Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP ist für alle Laptop-Fabrikate geeignet; Ladeschwellen und Rekalibration des Akkus sind jedoch nur für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktionen =&lt;br /&gt;
TLP ist ein reines Kommandozeilenwerkzeug, dass automatisch im Hintergrund arbeitet. Es verfügt nicht über eine GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstellungen in Abhängigkeit von der Stromquelle ==&lt;br /&gt;
Folgende Einstellungen, die alle relevanten Empfehlungen des Werkzeugs [https://01.org/powertop Powertop] umfassen, werden in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle (Akku/Netzteil) automatisch vorgenommen:&lt;br /&gt;
* Kernel-Laptop-Mode und Timeouts für das Zurückschreiben der Dateisystempuffer auf die Festplatte&lt;br /&gt;
* Prozessortakt-Steuerung einschließlich &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; / &amp;quot;Turbo Core&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Maximaler/minimaler P-State um die Verlustleistung der CPU zu begrenzen (nur mit intel_pstate)&lt;br /&gt;
* HWP-Energieeffizienz-Hinweise&lt;br /&gt;
* Prozessorleistung versus Energiesparpolitik (x86_energy_perf_policy)&lt;br /&gt;
* Advanced Power Management Level (APM) und Spindown Timeout (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* AHCI Link Power Management (ALPM)&lt;br /&gt;
* AHCI Runtime Power Management (EXPERIMENTELL)&lt;br /&gt;
* PCIe Active State Power Management (ASPM)&lt;br /&gt;
* Runtime Power Management für PCIe-Bus-Geräte&lt;br /&gt;
* Intel GPU Frequenz-Limits&lt;br /&gt;
* AMD Radeon GPU Power Management (KMS und DPM)&lt;br /&gt;
* WLAN (WiFi) Stromsparmodus&lt;br /&gt;
* Ein-/Ausschalten von Bluetooth, WLAN und WWAN&lt;br /&gt;
* Optisches Laufwerk im Wechselschacht (MediaBay/UltraBay) ausschalten&lt;br /&gt;
* Audio Stromsparmodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Einstellungen ==&lt;br /&gt;
* I/O-Scheduler (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* USB Auto Suspend mit Geräte-Blacklist/Whitelist (Eingabegeräte werden automatisch ausgespart)&lt;br /&gt;
* Bluetooth, WLAN und WWAN selektiv beim Systemstart bzw. beim Herunterfahren ein- bzw. ausschalten&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WLAN und WWAN beim Systemstart wiederherstellen (wie beim letzten Herunterfahren bzw. Neustart)&lt;br /&gt;
* Radio Device Wizard: Bluetooth, WLAN und WWAN ereignisgesteuert ein- und ausschalten (Netzwerkverbindung/-trennung, An-/Abdocken)&lt;br /&gt;
* Wake-on-LAN deaktivieren&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WWAN nach Suspend und Hibernation wiederherstellen&lt;br /&gt;
* Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration – nur bei ThinkPads&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installieren =&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind für Arch, Debian, Fedora, Gentoo, openSUSE, Ubuntu und weitere verfügbar - eine umfassende Liste findet sich bei [https://repology.org/project/tlp/versions Repology]. Wer TLP für eine andere Distribution paketieren möchte, wirft bitte einen Blick in die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html Entwickler-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu  ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Ubuntu Releases sowie korrespondierende Linux Mint Versionen – nicht jedoch LMDE (siehe Debian)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
In die Ubuntu-Paketquellen ist das [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/ubuntu/tlp TLP-PPA] einzutragen mit folgenden Terminalkommandos: &lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:linrunner/tlp&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Ubuntu-Repository verfügbar. Dennoch wird empfohlen, das PPA zu verwenden, um stets die neueste TLP-Version zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung (Ubuntu Software, Synaptic, ...) oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 sudo apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debian ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Debian oldstable, stable, testing und unstable; sowie Linux Mint Debian Edition (LMDE)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Schritte sind - wie bei Debian üblich - in einer Root-Shell auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
==== Debian stable, testing und unstable ====&lt;br /&gt;
TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Debian-Repository verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Debian 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; und 9.0 &amp;quot;Stretch&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Pakete der neuesten TLP-Version sind über [https://backports.debian.org/Instructions/ Debian Backports] verfügbar. Dazu ist die zur Debian-Version passende Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039; einzutragen:&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian buster-backports main&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian stretch-backports-sloppy main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt führt man ein Update der Paketquellen durch:&lt;br /&gt;
 apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian Backports verwendet man stattdessen:&lt;br /&gt;
 apt -t buster-backports install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 apt -t install stretch-backports-sloppy tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Pakete sind in den offiziellen Repositories (Community) erhältlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional – Radio Device Wizard (erfordert NetworkManager)&lt;br /&gt;
Man installiert sie im Terminal mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; -  optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== systemd Konfiguration ===&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Installation muss diese Service Unit aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.2.2 oder älter benötigen auch:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radio Device Wizard (tlp-rdw) erfordert zusätzlich:&lt;br /&gt;
 systemctl enable NetworkManager-dispatcher.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Konflikte bei der Funkgerätesteuerung auszuschließen, sollte man folgende Service Units maskieren:&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.service&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.socket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [https://wiki.archlinux.org/index.php/TLP Arch Wiki] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Fedora Releases&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Fedora Repositories verfügbar: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – optional – Radio Device Wizard, erfordert NetworkManager&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Pakete für RHEL/CentOS finden sich in den EPEL6/7 Repositories.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man installiert sie mit der Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 dnf install tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur für ThinkPads ===&lt;br /&gt;
ThinkPad-spezifische Komponenten für die erweiterten Akkufunktionen sind derzeit &#039;&#039;nicht&#039;&#039; aus den Fedora Repositories zu erhalten. Stattdessen werden das RPM Fusion und das TLP Repository benötigt (als root):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install https://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kernel-devel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Fedora Repo)&#039;&#039; – optional – wird von den vorstehenden akmod-Paketen benötigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Pakete sind immer zuerst über das testing Repository verfügbar (nur vorübergehend):&lt;br /&gt;
 dnf --enablerepo=tlp-updates-testing install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die Fingerprints der Repository-Signaturen finden sich in [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme mit der Signatur ====&lt;br /&gt;
Ab Fedora 26 werden die Pakete mit neuen Signaturen versehen, die jeweils nur für das aktuelle Release gültig sind.&lt;br /&gt;
Beim Wechsel von Fedora 25 auf 26 kommt es bei einigen Systemen zu Problemen, das richtige Zertifikat automatisch einzubinden. Siehe auch [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Lösung =====&lt;br /&gt;
 dnf remove tlp-release&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
Die Installation mit layman ist [https://github.com/dywisor/tlp-portage/blob/maint/README.rst hier] (englisch) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== openSUSE ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; derzeit sind für openSUSE keine gepflegten Paketquellen für tp-smapi and acpi-call verfügbar; Fehlerberichte dazu sind zwecklos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== openSUSE 15 und Tumbleweed ===&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Paketquellen verfügbar. Man installiert sie über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
  zypper install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nur für ThinkPads ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi_kmp&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen; Download [https://software.opensuse.org/package/tp_smapi-kmp hier]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später); Download [https://software.opensuse.org/package/acpi_call hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einstellungen vornehmen =&lt;br /&gt;
Alle TLP-Einstellungen finden sich in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039;. Die komplette Referenz findet sich in [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Start =&lt;br /&gt;
TLP aktiviert sich automatisch beim Systemstart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach der Installation ohne einen Neustart auszukommen, verwendet man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Check =&lt;br /&gt;
Um zu prüfen ob TLP korrekt arbeitet, benutzt man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -s&lt;br /&gt;
und schaut in der Ausgabe nach&lt;br /&gt;
 +++ System Status&lt;br /&gt;
 State = enabled&lt;br /&gt;
 Last Run = &amp;lt; Zeitpunkt des Systemstarts bzw. des letzten Wechsels der Stromquelle &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; es gibt keinen TLP-Hintergrund-Prozess oder -Dämon den man mit ps anzeigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Terminal-Kommandos =&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; alle in diesem Kapitel beschriebenen, mit sudo beginnenden Kommandos, können ohne sudo in einer root-Shell ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
== tlp ==&lt;br /&gt;
=== Start / Neustart von TLP ===&lt;br /&gt;
Alle Einstellungen für die momentane Stromquelle anwenden:&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
Auch verwendbar um Konfigurationsänderungen anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellungen für den Akku-Betrieb anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bat&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzteil-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellung für den Betrieb am Netzteil anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp ac&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USB Autosuspend ===&lt;br /&gt;
Autosuspend-Modus auf alle angeschlossenen USB-Geräte anwenden &lt;br /&gt;
(außer in der Blacklist enthaltene und Eingabegeräte):&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optisches Laufwerk ===&lt;br /&gt;
Optisches Laufwerk in Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay ausschalten:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bayoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zu bayoff:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Laufwerk kann über den Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay-Entriegelungsschieber bzw. bei neueren Modellen über den Auswurfknopf am Laufwerk wieder eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
* Alle anderen Geräte, insbesondere Festplatten, werden durch dieses Kommando &#039;&#039;nicht&#039;&#039; ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen ===&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen auf temporäre Werte setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt; [ START_SCHWELLE STOP_SCHWELLE [ BAT0 | BAT1 ] ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ladeschwellen werden auf die angegebenen Werte gesetzt. Wertebereich von 1 bis 100; START_SCHWELLE muß kleiner als die STOP_SCHWELLE - 3 sein. Gibt man keine Parameter an, werden die in den [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|Einstellungen]] angegebenen Schwellen für den Hauptakku (BAT0) verwendet. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge 70 90 BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt Ladeschwellen von 70 / 90% für den Hauptakku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen vorübergehend auf volle Kapazität setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen werden auf Werkseinstellungen 96/100 % gesetzt. Dient dazu den Akku voll aufzuladen. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwellen endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge BAT1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lädt den Zusatz-Akku (BAT1) bis zur vollen Kapazität auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Akku einmalig bis zur oberen Ladeschwelle laden ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp chargeonce [ BAT0 | BAT1 ]&lt;br /&gt;
Setzt die untere Akku-Ladeschwelle vorübergehend auf obere Ladeschwelle - 4 und löst dadurch einen Ladevorgang aus. Die geänderte Ladeschwelle wird beim nächsten Systemstart wieder auf den in den Einstellungen vorgegebenen Wert gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwelle endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Wartung ===&lt;br /&gt;
==== Akku entladen am Netzteil ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp discharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Parameter &amp;lt;code&amp;gt;BAT0&amp;lt;/code&amp;gt; (Default) wird der Hauptakku, mit &amp;lt;code&amp;gt;BAT1&amp;lt;/code&amp;gt; der UltraBay-Akku entladen. Das Kommando zeigt laufend die verbleibende Kapazität und Entladezeit an. Das Entladen kann jederzeit mit Strg+C abgebrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Kommando endet sobald der Akku komplett entladen ist&lt;br /&gt;
* Das Kommando funktioniert nur mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* Während des Entladevorgangs kann ganz normal mit dem ThinkPad gearbeitet werden&lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Bei Problemen mit dieser Funktion bitte auch die [[TLP_FAQ#ThinkPad_Akku|TLP FAQ]] beachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku rekalibrieren am Netzteil ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kommando arbeitet wie folgt:&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen werden auf die Hardware-Defaults 96%/100% zurückgesetzt&lt;br /&gt;
* Der selektierte Akku wird komplett entladen (siehe obige Beschreibung von tlp discharge)&lt;br /&gt;
* Sobald der Akku entladen ist, endet das Kommando&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; um die Rekalibrierung abzuschließen, lädt man anschließend den Akku bis 100% auf (dabei darf das ThinkPad ausgeschaltet, jedoch nicht vom Netzteil getrennt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rekalibriert den Haupt-Akku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Der Rekalibrierungsvorgang sorgt dafür, daß die Elektronik im Akku Ladezustand und Kapazität korrekt wiedergibt. Verschlissene oder defekte Akkuzellen werden dadurch nicht repariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disk ID ===&lt;br /&gt;
 tlp diskid&lt;br /&gt;
Ermittelt die IDs der Festplatten zur Angabe im Konfigurationsparameter [[TLP_Einstellungen#Angabe_der_Ger.C3.A4te|DISK_DEVICES]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-rdw ==&lt;br /&gt;
Aktivieren, Deaktivieren oder Anzeigen des Status für das ereignisbasierte Schalten von Bluetooth, WLAN und WWAN (Radio Device Wizard):&lt;br /&gt;
 tlp-rdw [ enable | disable ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung des Befehls ohne Argumente zeigt den aktuellen Status an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: die Automatik wird beim Neustart wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat ==&lt;br /&gt;
Statusbericht der Konfiguration und aller aktiven Einstellungen erstellen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akkuinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -b&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat --battery&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -c&lt;br /&gt;
 tlp-stat --config&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufwerksinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -d&lt;br /&gt;
 tlp-stat --disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PCIe-Geräte-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -e&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pcie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarten-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -g&lt;br /&gt;
 tlp-stat --graphics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozessorinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -p&lt;br /&gt;
 tlp-stat --processor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltzustand der Funkgeräte anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -r&lt;br /&gt;
 tlp-stat --rfkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systeminformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -s&lt;br /&gt;
 tlp-stat --system&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperaturen und Lüfterdrehzahl anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -t&lt;br /&gt;
 tlp-stat --temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Daten anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -v&lt;br /&gt;
 tlp-stat --verbose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warnungen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -w&lt;br /&gt;
 tlp-stat --warn&lt;br /&gt;
Näheres erklärt die TLP FAQ im Abschnitt [[TLP_FAQ#Warnungen|&amp;quot;Warnungen&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debug Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Stromquellen-Ereignisse anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -P&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diagnoseinformationen zu Stromquellen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat --psup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traceausgabe anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
 tlp-stat --trace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== wifi, bluetooth, wwan ==&lt;br /&gt;
Integriertes WLAN, Bluetooth und WWAN (UMTS) lassen sich im Terminal ein-, aus- und umschalten bzw. bei Aufruf ohne Parameter abfragen:&lt;br /&gt;
 wifi &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für Intel 2100b-, 2200bg- und 2915abg-Karten muß das Kommando mit &amp;lt;code&amp;gt;sudo&amp;lt;/code&amp;gt; oder in einer Root-Shell aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 bluetooth &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wwan &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Voraussetzung für die gezeigten Funktionen ist, daß die Hardware das rfkill-Framework des Kernels unterstützt (Ausnahme: Intel 2100/2200/2915). Zur Überprüfung gibt man&lt;br /&gt;
 rfkill list&lt;br /&gt;
ein und schaut ob die gewünschte Geräteklasse wifi/bluetooth/wwan in der Auflistung erscheint (für Debian ist zuvor das Paket &#039;&#039;&#039;rfkill&#039;&#039;&#039; zu installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== run-on-ac, run-on-bat ==&lt;br /&gt;
Bedingtes Starten von Befehlen in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle:&lt;br /&gt;
 run-on-ac  befehl parameter ...&lt;br /&gt;
 run-on-bat befehl parameter ...&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;befehl&amp;quot; wird nur ausgeführt, wenn die passende Stromquelle (-ac für das Netzteil, -bat für den Akku) aktiv ist. Dies kann man z.B. in &#039;&#039;&amp;quot;System -&amp;gt; Einstellungen -&amp;gt; Startprogramme&amp;quot;&#039;&#039; verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Manpages =&lt;br /&gt;
Details aller Befehle erhält man per:&lt;br /&gt;
 man &amp;lt;befehl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lizenz =&lt;br /&gt;
TLP ist nach der [http://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.txt GPL Version 2 und höher] lizensiert. Zum Download des Quellcodes siehe die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html TLP Programmdokumentation] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Support =&lt;br /&gt;
=== FAQ ===&lt;br /&gt;
Erste Anlaufstation bei Fragen und Problemen ist die [[TLP FAQ]] sowie zur Eingrenzung der Fehlerursache [http://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-troubleshooting.html TLP Troubleshooting] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thinkpad-Forum ===&lt;br /&gt;
Für darüber hinaus gehende Fragen und Probleme gibt es einen [http://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] (selbstverständlich sind dort auch Nutzer anderer Fabrikate willkommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Angaben ===&lt;br /&gt;
Bitte bei &#039;&#039;allen&#039;&#039; Supportanfragen &#039;&#039;immer&#039;&#039; die vollständige Ausgabe von&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
beifügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird stets die Information benötigt, an &#039;&#039;welcher Stromquelle (Akku, Netzteil)&#039;&#039; das Problem auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trace-Modus ===&lt;br /&gt;
Bei komplexen Fehlersituationen kann durch folgende Einstellung in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; der [[TLP_Einstellungen#Trace-Modus|Trace-Modus]] aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 TLP_DEBUG=&amp;quot;arg bat disk lock nm path pm ps rf run sysfs udev usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesammelten Informationen können jederzeit mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für (r)syslog&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Befehl keine Ausgabe erzeugt, muss die Syslog-Konfiguration ergänzt werden. Für rsyslog legt man dazu die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/rsyslog.d/90-debug.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 *.=debug;\&lt;br /&gt;
         auth,authpriv.none;\&lt;br /&gt;
         news.none;mail.none     -/var/log/debug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend startet man den Dämon neu mit&lt;br /&gt;
 sudo /etc/init.d/rsyslog restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und führt den Testfall erneut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis für systemd basierte Distributionen:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist keine Anpassung der Konfiguration nötig – TLP nutzt journald für die Trace-Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] &lt;br /&gt;
* [[TLP FAQ]]&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] – im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] &lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://github.com/linrunner/TLP TLP Quellcode] – GIT Repository bei Github.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/tlp TLP PPA] – Pakete für Ubuntu und Debian (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
* [[Messung der Leistungsaufnahme unter Linux]] – Wikiartikel&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenstatus SMART] – Ermitteln des Festplattenzustands&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Changelog =&lt;br /&gt;
Vollständiges Changelog inkl. Fehlerbehebungen siehe [https://github.com/linrunner/TLP/blob/master/changelog hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Archlinux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;br /&gt;
[[Category:Gentoo]]&lt;br /&gt;
[[Category:openSUSE]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28536</id>
		<title>TLP - Linux Stromsparen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28536"/>
		<updated>2022-03-11T08:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS: Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was ist TLP? =&lt;br /&gt;
TLP spart Akkuleistung unter Linux, ohne dass der Anwender Detailwissen mitbringen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kommt mit einer Standardkonfiguration, die bereits auf Akkulaufzeit optimiert ist, so dass man es einfach installieren und danach vergessen kann. Anderseits sind die TLP-Einstellungen in hohem Maße anpassbar auf benutzerspezifische Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP ist für alle Laptop-Fabrikate geeignet; Ladeschwellen und Rekalibration des Akkus sind jedoch nur für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktionen =&lt;br /&gt;
TLP ist ein reines Kommandozeilenwerkzeug, dass automatisch im Hintergrund arbeitet. Es verfügt nicht über eine GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstellungen in Abhängigkeit von der Stromquelle ==&lt;br /&gt;
Folgende Einstellungen, die alle relevanten Empfehlungen des Werkzeugs [https://01.org/powertop Powertop] umfassen, werden in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle (Akku/Netzteil) automatisch vorgenommen:&lt;br /&gt;
* Kernel-Laptop-Mode und Timeouts für das Zurückschreiben der Dateisystempuffer auf die Festplatte&lt;br /&gt;
* Prozessortakt-Steuerung einschließlich &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; / &amp;quot;Turbo Core&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Maximaler/minimaler P-State um die Verlustleistung der CPU zu begrenzen (nur mit intel_pstate)&lt;br /&gt;
* HWP-Energieeffizienz-Hinweise&lt;br /&gt;
* Prozessorleistung versus Energiesparpolitik (x86_energy_perf_policy)&lt;br /&gt;
* Advanced Power Management Level (APM) und Spindown Timeout (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* AHCI Link Power Management (ALPM)&lt;br /&gt;
* AHCI Runtime Power Management (EXPERIMENTELL)&lt;br /&gt;
* PCIe Active State Power Management (ASPM)&lt;br /&gt;
* Runtime Power Management für PCIe-Bus-Geräte&lt;br /&gt;
* Intel GPU Frequenz-Limits&lt;br /&gt;
* AMD Radeon GPU Power Management (KMS und DPM)&lt;br /&gt;
* WLAN (WiFi) Stromsparmodus&lt;br /&gt;
* Ein-/Ausschalten von Bluetooth, WLAN und WWAN&lt;br /&gt;
* Optisches Laufwerk im Wechselschacht (MediaBay/UltraBay) ausschalten&lt;br /&gt;
* Audio Stromsparmodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Einstellungen ==&lt;br /&gt;
* I/O-Scheduler (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* USB Auto Suspend mit Geräte-Blacklist/Whitelist (Eingabegeräte werden automatisch ausgespart)&lt;br /&gt;
* Bluetooth, WLAN und WWAN selektiv beim Systemstart bzw. beim Herunterfahren ein- bzw. ausschalten&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WLAN und WWAN beim Systemstart wiederherstellen (wie beim letzten Herunterfahren bzw. Neustart)&lt;br /&gt;
* Radio Device Wizard: Bluetooth, WLAN und WWAN ereignisgesteuert ein- und ausschalten (Netzwerkverbindung/-trennung, An-/Abdocken)&lt;br /&gt;
* Wake-on-LAN deaktivieren&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WWAN nach Suspend und Hibernation wiederherstellen&lt;br /&gt;
* Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration – nur bei ThinkPads&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installieren =&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind für Arch, Debian, Fedora, Gentoo, openSUSE, Ubuntu und weitere verfügbar - eine umfassende Liste findet sich bei [https://repology.org/project/tlp/versions Repology]. Wer TLP für eine andere Distribution paketieren möchte, wirft bitte einen Blick in die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html Entwickler-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu  ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Ubuntu Releases sowie korrespondierende Linux Mint Versionen – nicht jedoch LMDE (siehe Debian)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
In die Ubuntu-Paketquellen ist das [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/ubuntu/tlp TLP-PPA] einzutragen mit folgenden Terminalkommandos: &lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:linrunner/tlp&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Ubuntu-Repository verfügbar. Dennoch wird empfohlen, das PPA zu verwenden, um stets die neueste TLP-Version zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung (Ubuntu Software, Synaptic, ...) oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 sudo apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debian ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Debian oldstable, stable, testing und unstable; sowie Linux Mint Debian Edition (LMDE)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Schritte sind - wie bei Debian üblich - in einer Root-Shell auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
==== Debian stable, testing und unstable ====&lt;br /&gt;
TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Debian-Repository verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Debian 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; und 9.0 &amp;quot;Stretch&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Pakete der neuesten TLP-Version sind über [https://backports.debian.org/Instructions/ Debian Backports] verfügbar. Dazu ist die zur Debian-Version passende Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039; einzutragen:&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian buster-backports main&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian stretch-backports-sloppy main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt führt man ein Update der Paketquellen durch:&lt;br /&gt;
 apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian Backports verwendet man stattdessen:&lt;br /&gt;
 apt -t buster-backports install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 apt -t install stretch-backports-sloppy tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Pakete sind in den offiziellen Repositories (Community) erhältlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional – Radio Device Wizard (erfordert NetworkManager)&lt;br /&gt;
Man installiert sie im Terminal mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; -  optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== systemd Konfiguration ===&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Installation muss diese Service Unit aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.2.2 oder älter benötigen auch:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radio Device Wizard (tlp-rdw) erfordert zusätzlich:&lt;br /&gt;
 systemctl enable NetworkManager-dispatcher.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Konflikte bei der Funkgerätesteuerung auszuschließen, sollte man folgende Service Units maskieren:&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.service&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.socket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [https://wiki.archlinux.org/index.php/TLP Arch Wiki] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Fedora Releases&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Fedora Repositories verfügbar: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – optional – Radio Device Wizard, erfordert NetworkManager&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Pakete für RHEL/CentOS finden sich in den EPEL6/7 Repositories.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man installiert sie mit der Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 dnf install tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur für ThinkPads ===&lt;br /&gt;
ThinkPad-spezifische Komponenten für die erweiterten Akkufunktionen sind derzeit &#039;&#039;nicht&#039;&#039; aus den Fedora Repositories zu erhalten. Stattdessen werden das RPM Fusion und das TLP Repository benötigt (als root):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install https://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kernel-devel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Fedora Repo)&#039;&#039; – optional – wird von den vorstehenden akmod-Paketen benötigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Pakete sind immer zuerst über das testing Repository verfügbar (nur vorübergehend):&lt;br /&gt;
 dnf --enablerepo=tlp-updates-testing install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die Fingerprints der Repository-Signaturen finden sich in [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme mit der Signatur ====&lt;br /&gt;
Ab Fedora 26 werden die Pakete mit neuen Signaturen versehen, die jeweils nur für das aktuelle Release gültig sind.&lt;br /&gt;
Beim Wechsel von Fedora 25 auf 26 kommt es bei einigen Systemen zu Problemen, das richtige Zertifikat automatisch einzubinden. Siehe auch [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Lösung =====&lt;br /&gt;
 dnf remove tlp-release&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
Die Installation mit layman ist [https://github.com/dywisor/tlp-portage/blob/maint/README.rst hier] (englisch) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== openSUSE ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; derzeit sind für openSUSE keine gepflegten Paketquellen für tp-smapi and acpi-call verfügbar; Fehlerberichte dazu sind zwecklos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== openSUSE 15 und Tumbleweed ===&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Paketquellen verfügbar. Man installiert sie über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
  zypper install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nur für ThinkPads ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi_kmp&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen; Download [https://software.opensuse.org/package/tp_smapi-kmp hier]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später); Download [https://software.opensuse.org/package/acpi_call hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einstellungen vornehmen =&lt;br /&gt;
Alle TLP-Einstellungen finden sich in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039;. Die komplette Referenz findet sich in [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Start =&lt;br /&gt;
TLP aktiviert sich automatisch beim Systemstart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach der Installation ohne einen Neustart auszukommen, verwendet man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Check =&lt;br /&gt;
Um zu prüfen ob TLP korrekt arbeitet, benutzt man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -s&lt;br /&gt;
und schaut in der Ausgabe nach&lt;br /&gt;
 +++ System Status&lt;br /&gt;
 State = enabled&lt;br /&gt;
 Last Run = &amp;lt; Zeitpunkt des Systemstarts bzw. des letzten Wechsels der Stromquelle &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; es gibt keinen TLP-Hintergrund-Prozess oder -Dämon den man mit ps anzeigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Terminal-Kommandos =&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; alle in diesem Kapitel beschriebenen, mit sudo beginnenden Kommandos, können ohne sudo in einer root-Shell ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
== tlp ==&lt;br /&gt;
=== Start / Neustart von TLP ===&lt;br /&gt;
Alle Einstellungen für die momentane Stromquelle anwenden:&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
Auch verwendbar um Konfigurationsänderungen anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellungen für den Akku-Betrieb anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bat&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzteil-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellung für den Betrieb am Netzteil anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp ac&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USB Autosuspend ===&lt;br /&gt;
Autosuspend-Modus auf alle angeschlossenen USB-Geräte anwenden &lt;br /&gt;
(außer in der Blacklist enthaltene und Eingabegeräte):&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optisches Laufwerk ===&lt;br /&gt;
Optisches Laufwerk in Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay ausschalten:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bayoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zu bayoff:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Laufwerk kann über den Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay-Entriegelungsschieber bzw. bei neueren Modellen über den Auswurfknopf am Laufwerk wieder eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
* Alle anderen Geräte, insbesondere Festplatten, werden durch dieses Kommando &#039;&#039;nicht&#039;&#039; ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen ===&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen auf temporäre Werte setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt; [ START_SCHWELLE STOP_SCHWELLE [ BAT0 | BAT1 ] ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ladeschwellen werden auf die angegebenen Werte gesetzt. Wertebereich von 1 bis 100; START_SCHWELLE muß kleiner als die STOP_SCHWELLE - 3 sein. Gibt man keine Parameter an, werden die in den [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|Einstellungen]] angegebenen Schwellen für den Hauptakku (BAT0) verwendet. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge 70 90 BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt Ladeschwellen von 70 / 90% für den Hauptakku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen vorübergehend auf volle Kapazität setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen werden auf Werkseinstellungen 96/100 % gesetzt. Dient dazu den Akku voll aufzuladen. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwellen endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge BAT1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lädt den Zusatz-Akku (BAT1) bis zur vollen Kapazität auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Akku einmalig bis zur oberen Ladeschwelle laden ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp chargeonce [ BAT0 | BAT1 ]&lt;br /&gt;
Setzt die untere Akku-Ladeschwelle vorübergehend auf obere Ladeschwelle - 4 und löst dadurch einen Ladevorgang aus. Die geänderte Ladeschwelle wird beim nächsten Systemstart wieder auf den in den Einstellungen vorgegebenen Wert gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwelle endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Wartung ===&lt;br /&gt;
==== Akku entladen am Netzteil ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp discharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Parameter &amp;lt;code&amp;gt;BAT0&amp;lt;/code&amp;gt; (Default) wird der Hauptakku, mit &amp;lt;code&amp;gt;BAT1&amp;lt;/code&amp;gt; der UltraBay-Akku entladen. Das Kommando zeigt laufend die verbleibende Kapazität und Entladezeit an. Das Entladen kann jederzeit mit Strg+C abgebrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Kommando endet sobald der Akku komplett entladen ist&lt;br /&gt;
* Das Kommando funktioniert nur mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* Während des Entladevorgangs kann ganz normal mit dem ThinkPad gearbeitet werden&lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Bei Problemen mit dieser Funktion bitte auch die [[TLP_FAQ#ThinkPad_Akku|TLP FAQ]] beachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku rekalibrieren am Netzteil ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kommando arbeitet wie folgt:&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen werden auf die Hardware-Defaults 96%/100% zurückgesetzt&lt;br /&gt;
* Der selektierte Akku wird komplett entladen (siehe obige Beschreibung von tlp discharge)&lt;br /&gt;
* Sobald der Akku entladen ist, endet das Kommando&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; um die Rekalibrierung abzuschließen, lädt man anschließend den Akku bis 100% auf (dabei darf das ThinkPad ausgeschaltet, jedoch nicht vom Netzteil getrennt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rekalibriert den Haupt-Akku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Der Rekalibrierungsvorgang sorgt dafür, daß die Elektronik im Akku Ladezustand und Kapazität korrekt wiedergibt. Verschlissene oder defekte Akkuzellen werden dadurch nicht repariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disk ID ===&lt;br /&gt;
 tlp diskid&lt;br /&gt;
Ermittelt die IDs der Festplatten zur Angabe im Konfigurationsparameter [[TLP_Einstellungen#Angabe_der_Ger.C3.A4te|DISK_DEVICES]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-rdw ==&lt;br /&gt;
Aktivieren, Deaktivieren oder Anzeigen des Status für das ereignisbasierte Schalten von Bluetooth, WLAN und WWAN (Radio Device Wizard):&lt;br /&gt;
 tlp-rdw [ enable | disable ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung des Befehls ohne Argumente zeigt den aktuellen Status an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: die Automatik wird beim Neustart wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat ==&lt;br /&gt;
Statusbericht der Konfiguration und aller aktiven Einstellungen erstellen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akkuinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -b&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat --battery&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -c&lt;br /&gt;
 tlp-stat --config&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufwerksinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -d&lt;br /&gt;
 tlp-stat --disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PCIe-Geräte-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -e&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pcie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarten-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -g&lt;br /&gt;
 tlp-stat --graphics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozessorinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -p&lt;br /&gt;
 tlp-stat --processor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltzustand der Funkgeräte anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -r&lt;br /&gt;
 tlp-stat --rfkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systeminformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -s&lt;br /&gt;
 tlp-stat --system&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperaturen und Lüfterdrehzahl anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -t&lt;br /&gt;
 tlp-stat --temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Daten anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -v&lt;br /&gt;
 tlp-stat --verbose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warnungen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -w&lt;br /&gt;
 tlp-stat --warn&lt;br /&gt;
Näheres erklärt die TLP FAQ im Abschnitt [[TLP_FAQ#Warnungen|&amp;quot;Warnungen&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debug Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Stromquellen-Ereignisse anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -P&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diagnoseinformationen zu Stromquellen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat --psup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traceausgabe anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
 tlp-stat --trace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== wifi, bluetooth, wwan ==&lt;br /&gt;
Integriertes WLAN, Bluetooth und WWAN (UMTS) lassen sich im Terminal ein-, aus- und umschalten bzw. bei Aufruf ohne Parameter abfragen:&lt;br /&gt;
 wifi &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für Intel 2100b-, 2200bg- und 2915abg-Karten muß das Kommando mit &amp;lt;code&amp;gt;sudo&amp;lt;/code&amp;gt; oder in einer Root-Shell aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 bluetooth &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wwan &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Voraussetzung für die gezeigten Funktionen ist, daß die Hardware das rfkill-Framework des Kernels unterstützt (Ausnahme: Intel 2100/2200/2915). Zur Überprüfung gibt man&lt;br /&gt;
 rfkill list&lt;br /&gt;
ein und schaut ob die gewünschte Geräteklasse wifi/bluetooth/wwan in der Auflistung erscheint (für Debian ist zuvor das Paket &#039;&#039;&#039;rfkill&#039;&#039;&#039; zu installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== run-on-ac, run-on-bat ==&lt;br /&gt;
Bedingtes Starten von Befehlen in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle:&lt;br /&gt;
 run-on-ac  befehl parameter ...&lt;br /&gt;
 run-on-bat befehl parameter ...&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;befehl&amp;quot; wird nur ausgeführt, wenn die passende Stromquelle (-ac für das Netzteil, -bat für den Akku) aktiv ist. Dies kann man z.B. in &#039;&#039;&amp;quot;System -&amp;gt; Einstellungen -&amp;gt; Startprogramme&amp;quot;&#039;&#039; verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Manpages =&lt;br /&gt;
Details aller Befehle erhält man per:&lt;br /&gt;
 man &amp;lt;befehl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lizenz =&lt;br /&gt;
TLP ist nach der [http://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.txt GPL Version 2 und höher] lizensiert. Zum Download des Quellcodes siehe die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html TLP Programmdokumentation] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Support =&lt;br /&gt;
=== FAQ ===&lt;br /&gt;
Erste Anlaufstation bei Fragen und Problemen ist die [[TLP FAQ]] sowie zur Eingrenzung der Fehlerursache [http://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-troubleshooting.html TLP Troubleshooting] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thinkpad-Forum ===&lt;br /&gt;
Für darüber hinaus gehende Fragen und Probleme gibt es einen [http://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] (selbstverständlich sind dort auch Nutzer anderer Fabrikate willkommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Angaben ===&lt;br /&gt;
Bitte bei &#039;&#039;allen&#039;&#039; Supportanfragen &#039;&#039;immer&#039;&#039; die vollständige Ausgabe von&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
beifügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird stets die Information benötigt, an &#039;&#039;welcher Stromquelle (Akku, Netzteil)&#039;&#039; das Problem auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trace-Modus ===&lt;br /&gt;
Bei komplexen Fehlersituationen kann durch folgende Einstellung in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; der [[TLP_Einstellungen#Trace-Modus|Trace-Modus]] aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 TLP_DEBUG=&amp;quot;arg bat disk lock nm path pm ps rf run sysfs udev usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesammelten Informationen können jederzeit mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für (r)syslog&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Befehl keine Ausgabe erzeugt, muss die Syslog-Konfiguration ergänzt werden. Für rsyslog legt man dazu die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/rsyslog.d/90-debug.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 *.=debug;\&lt;br /&gt;
         auth,authpriv.none;\&lt;br /&gt;
         news.none;mail.none     -/var/log/debug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend startet man den Dämon neu mit&lt;br /&gt;
 sudo /etc/init.d/rsyslog restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und führt den Testfall erneut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis für systemd basierte Distributionen:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist keine Anpassung der Konfiguration nötig – TLP nutzt journald für die Trace-Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] &lt;br /&gt;
* [[TLP FAQ]]&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] – im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] &lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://github.com/linrunner/TLP TLP Quellcode] – GIT Repository bei Github.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/tlp TLP PPA] – Pakete für Ubuntu und Debian (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
* [[Messung der Leistungsaufnahme unter Linux]] – Wikiartikel&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenstatus SMART] – Ermitteln des Festplattenzustands&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Changelog =&lt;br /&gt;
Vollständiges Changelog inkl. Fehlerbehebungen siehe [https://github.com/linrunner/TLP/blob/master/changelog hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Archlinux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;br /&gt;
[[Category:Gentoo]]&lt;br /&gt;
[[Category:openSUSE]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28535</id>
		<title>TLP FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28535"/>
		<updated>2022-03-11T08:00:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS: Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp/faq/index.html offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden häufig gestellte Fragen beantwortet und (Umgehungs-)Lösungen zu gängigen Problemen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installation und Konfiguration =&lt;br /&gt;
== Wie kann ich TLP auf einem Entwickler-Release meiner Distribution XY installieren ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Pakete für neue Distributions-Release werden normalerweise rechtzeitig zu deren Releasetermin im TLP-Repository bereitgestellt. Möchte man TLP bereits vorher mit einer Alpha- oder Beta-Version testen, so kann man die Pakete für die Vorversion händisch mit dem jeweiligen Paketmanager installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zusammen mit anderen Power Management Tools zu Konflikten? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die simultane Verwendung eines anderen Tools bedeutet, dass TLPs Einstellungen von dem anderen Tool überschrieben werden (und umgekehrt). Das Ergebnis sind nicht vorhersagbare Resultate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Powertop: siehe [[TLP_FAQ#Powertop|Powertop]].&lt;br /&gt;
* thermald: Aufgabe von thermald ist es, die Leistungsaufnahme zu begrenzen, bevor die Temperatur des Laptops in den kritischen Bereich kommt. TLP aktiviert hingegen generelle Einstellungen, um die Stromaufnahme speziell in Situationen geringer Last oder im Leerlauf zu optimieren. TLP steht nicht im Konfikt zu thermald.&lt;br /&gt;
* throttled: nur die dynamische HWP_Mode Einstellung von throttled stört die Aktionen von TLP. Möchte man sie verwenden, deaktiviert man die Funktion in TLP per CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zu Konflikten mit den Energieeinstellungen meines Desktops? ==&lt;br /&gt;
Das hängt von der Einstellung ab. TLP:&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Helligkeit von Bildschirm und Tastatur-Backlight → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Einstellungen für Suspend/Hibernate → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* aktiviert standardmäßig den Stromsparmodus für den WLAN-Adapter → möglicher Konflikt mit den KDE-Energieeinstellungen,&lt;br /&gt;
* (de-)aktiviert Funkadapter, wenn vom Benutzer konfiguriert → möglicher Konflikt mit den GNOME- bzw. KDE-Energieeinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Möglicher Konflikt&amp;quot; meint, dass die in TLP konfigurierte Einstellung von der Desktop-Energieeinstellung überschrieben werden kann (oder umgekehrt). Probleme mit der Systemstabilität sind dadurch nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktioniert TLP auch mit anderen Notebooks (nicht ThinkPads)? ==&lt;br /&gt;
TLP ist für alle Notebooks geeignet, einige [[TLP_FAQ#Akku|Features]] sind jedoch nur für ThinkPads verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; da der Programmautor nur über Testmöglichkeiten auf ThinkPads verfügt, sind Berichte und Fragen zu anderen Notebooks im [https://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Macht TLP Sinn auf neueren Laptops / mit neueren Linux-Versionen? ==&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre wurden dem Linux Kernel viele Stromsparfunktionen hinzugefügt, aber nur ein Teil davon ist standardmäßig aktiviert. Es ist für die Kernelentwickler schwierig, Stromsparfunktionen vollständig für jegliche Hardware zu testen, daher bleiben sie für viele Treiber ausgeschaltet und es ist Aufgabe des Benutzers sie zu aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: ein User Space Werkzeug wie TLP wird weiterhin benötigt, um alle verfügbaren Stromsparfunktionen zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soll ich TLP in einer virtuellen Maschine installieren? ==&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ineffektiv ein Power Management Tool innerhalb einer virtuellen Maschine (Guest) zu verwenden. TLP sollte stattdessen besser im Betriebssystem des VM-Hosts installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Einstellungen von TLP ändern? ==&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Beschreibung aller Einstellungen findet sich im Artikel [[TLP_Einstellungen|TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überschreibt ein Upgrade von TLP meine Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
Nein. Alle Paketverwaltungswerkzeuge achten darauf, vom Benutzer angepasste Konfigurationsdateien nicht ohne Rückfrage zu ersetzen bzw. sie erstellen zuvor eine Kopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie übertrage ich meine Einstellungen beim Upgrade von 1.2.2 (oder älter) auf 1.3? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man [[TLP_Einstellungen#TLP_1.3_und_neuer|TLP Einstellungen]] lesen, um mehr über das neue Konfigurationsschema in 1.3 zu erfahren. Es gibt drei Migrationspfade:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. 1:1 Übernahme ===&lt;br /&gt;
Das Format der Konfigurationsdatei hat sich nicht geändert, nur der Speicherort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man die ursprüngliche &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; gesichert hat, kann man &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; jemals bearbeitet wurde, wird die Datei beim Upgrade auf 1.3 automatisch nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; verschoben. Die urspüngliche &#039;&#039;&#039;tlp.conf&#039;&#039;&#039; landet in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Neu beginnen mit &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu gibt man einfach seine spezifischen Einstellungen in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als unter 1.2.2 und davor, sind alle Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; deaktiviert, das Kommentarzeichen &#039;#&#039; in der ersten Spalte muss für Parameter, die man ändern will, entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Neu beginnen mit einer Datei unterhalb von &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erstellt eine neue Datei &#039;&#039;&#039;01-mytlp.conf&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;00-template.conf&#039;&#039;&#039; kopiert und seine spezifischen Einstellungen eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Dateiname spielt keine Rolle, solange er auf &#039;&#039;&#039;.conf&#039;&#039;&#039; endet. Man kann seine Einstellungen auch in mehrere Dateien aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig, verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TLP 1.2.2 und älter: Muss ich meine Einstellungen nach einem Update von TLP anpassen? ==&lt;br /&gt;
Nicht unbedingt. Bei der Weiterentwicklung von TLP wird darauf geachtet, dass alte Konfigurationsdateien weiterhin funktionieren. Neue Features bekommen – soweit möglich – sinnvolle interne Defaults, sodass sie auch ohne expliziten Eintrag in die Konfiguration wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sorgt das Paketupgrade nicht dafür, dass neue Features zur Konfigurationsdatei hinzugefügt werden. Wenn man also den Default für ein neues Feature anpassen möchte, kann man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Einstellung händisch zur Konfiguration hinzufügen; oder&lt;br /&gt;
* alle eigenen Einstellungen in die temporäre, neue Konfigurationsdatei (Name hängt vom Paketwerkzeug ab) aufnehmen und und diese anschliessend an den [[TLP_Einstellungen#Einleitung|endgültigen Ort]] kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ich verwende den Network Manager nicht, wie kann ich in Ubuntu/Debian tlp ohne tlp-rdw installieren? ==&lt;br /&gt;
 sudo apt install --no-install-recommends tlp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann ich TLP auch mit Linux-Distributionen verwenden für die noch kein fertiges Paket existiert? ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell ist es möglich den Source-Tarball bei [https://github.com/linrunner/TLP/tags GitHub] herunterzuladen, auszupacken mit&lt;br /&gt;
 tar xfvz TLP-V.v.tar.gz&lt;br /&gt;
 cd TLP-V.v&lt;br /&gt;
zu installieren (als root)&lt;br /&gt;
 make install&lt;br /&gt;
 make install-man&lt;br /&gt;
und die Services zu aktivieren (als root).&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service # nur bis TLP 1.2.2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für das &#039;make install&#039; sollte man die [https://localhost/linrunner/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html#makefile Makefile-Optionen] an die verwendete Distribution anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gibt es eine GUI zu TLP?==&lt;br /&gt;
Es existiert das separate Projekt [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLPUI ist noch nicht kompatibel mit TLP 1.3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Audio =&lt;br /&gt;
Bei Problemen mit der Soundausgabe im &#039;&#039;Akkubetrieb&#039;&#039; (Störungen, Klickgeräusche) kann man zur Eingrenzung in den [[TLP_Einstellungen#Audio|Einstellungen]] den Timeout erhöhen&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=10&lt;br /&gt;
oder die Funktion ganz deaktivieren&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Eingabegeräte =&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert meine USB-Tastatur/-Maus nicht mehr? ==&lt;br /&gt;
TLP ist höchstwahrscheinlich nicht die Ursache, denn es nimmt standardmässig alle USB-Eingabegeräte (usbhid) vom Autosuspend aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Maus stockt oder verliert die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_FAQ#Bluetooth-Ger.C3.A4te_h.C3.A4ngen_oder_verlieren_die_Verbindung|Bluetooth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funkgeräte (Bluetooth, WLAN, WWAN) =&lt;br /&gt;
== Langsames oder instabiles WLAN im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Ursache: der Kerneltreiber implementiert den Stromsparmodus nicht korrekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Stromsparmodus im Akkubetrieb deaktivieren&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_BAT=off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WLAN Stromsparmodus ist an obwohl in der TLP-Konfiguration deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit NetworkManager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/NetworkManager/conf.d/default-wifi-powersave-on.conf&#039;&#039;&#039; löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Geräte hängen oder verlieren die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Ursache: nahezu alle internen und alle externen Bluetooth-Adapter sind USB-Geräte. Einige davon implementieren den Autosuspend-Modus nicht korrekt, was zu Problemen mit den verbundenen Bluetooth-Geräten führen kann oder auch das Pairing verhindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: &lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_BTUSB=1&lt;br /&gt;
konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: den USB-Bluetooth-Adapter identifizieren mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -u | grep btusb&lt;br /&gt;
und die USB-ID zu USB_BLACKLIST hinzufügen. Die neue Einstellung aktivieren mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth wird beim Systemstart nicht deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: das Bluetooth-Applet der Desktop-Umgebung - oder eine andere installierte Software - aktiviert das Bluetooth-Gerät wieder, nachdem TLP es deaktiviert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Einstellung im betreffenden Applet deaktivieren oder das Applet ganz deaktivieren/entfernen. Informationen zu XFCE/Blueman finden sich im Artikel [https://winaero.com/blog/disable-bluetooth-auto-power-blueman/ &amp;quot;Deaktivieren der automatischen Bluetooth-Einschaltung in Blueman&amp;quot;] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das Wiederherstellen des Funkgerätezustands mit RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP nicht? ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit anderen Einstellungen wie DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...  nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: systemd 209 (or higher) implementiert einen eigenen Weg (systemd-rfkill.service, siehe &lt;br /&gt;
[[TLP_Einstellungen#Funkger.C3.A4te_schalten|Funkgeräte schalten]]), &lt;br /&gt;
um die Schaltzustände beim Systemstart wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und das systemd-Feature nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum aktiviert TLP nicht USB Autosuspend für meine integrierte WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) Karte? ==&lt;br /&gt;
Grund: einige Karten arbeiten nicht zuverlässig mit USB Autosuspend, daher schließt sie TLP (bis 1.1) standardmässig aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um USB Autosuspend für WWAN(UMTS) zu erzwingen konfiguriert man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grafik =&lt;br /&gt;
== Radeon ==&lt;br /&gt;
=== Warum flackert mein Display beim Wechsel der Stromquelle kurz? ===&lt;br /&gt;
Grund ist die [[TLP_Einstellungen#Grafikkarten|automatische Umschaltung der Taktfrequenz bei  Radeon-Karten]]. Auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs, schafft folgende Einstellung Abhilfe:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Je nach Karte bzw. Kernel hilft auch:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=performance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernelnachricht &amp;quot;*ERROR* radeon: ring 0 test failed&amp;quot; am Netzteil ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Lenovo Ideapad 300 (Intel / Radeon Hybridgrafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: DPM ausschalten&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nvidia Optimus ==&lt;br /&gt;
=== Warum hat mein Notebook einen extrem hohen Stromverbrauch? ===&lt;br /&gt;
Bei der Optimus-Hybridgrafik stecken im Notebook zwei Grafikeinheiten: eine von Intel auf dem Processor-Chip (&amp;quot;integrated&amp;quot;, iGPU) und eine von Nvidia (&amp;quot;discrete&amp;quot;, dGPU). Linux nutzt standardmäßig die Intel-Grafik, gleichzeitig ist die nicht genutzte Nvidia-Grafik eingeschaltet und verbraucht sehr viel Akkustrom weil kein Treiber geladen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kann nichts dagegen tun, stattdessen gibt es folgende Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
* Im BIOS eine der beiden Grafikeinheiten deaktivieren&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee]&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME Optimus/PRIME]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirm flackert ===&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ein Nutzer eines Dell Latitude 5480 [https://github.com/linrunner/TLP/issues/295 berichtete] &amp;quot;Bildschirm flackert mit einer uneinheitlichen Rate, wenn auch nicht so sporadisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: ASPM im Akku-Modus deaktivieren&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich verwende PRIME um die dGPU abzuschalten, warum wird sie dennoch beim Booten aktiviert? ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Blacklisten des Treibers&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;nouveau nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: Blacklisten des Geräts&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_BLACKLIST=&amp;quot;01:00.0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um zu überprüfen, ob &amp;quot;01:00.0&amp;quot; zur verbauten Nvidia dGPU passt, verwendet man den Befehl&lt;br /&gt;
 lspci | grep VGA&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Runtime_Power_Management|Runtime PM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signifikant schlechtere Energieeinsparung nach dem Upgrade auf TLP 1.0 ===&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher nimmt per Blacklist alle dGPUs vom Runtime Power Management aus. Für bestimmte Hardware/Kernel-Kombinationen bedeutet dies, dass die dGPU beim Systemstart nicht mehr automatisch deaktiviert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Entfernen aller dGPUs aus der Treiber-Blacklist&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;mei_me pcieport&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder Einsatz eines Tools wie Bumblebee oder PRIME, um die dGPU beim Booten explizit zu deaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bumblebee scheitert beim Wiedereinschalten der dGPU ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen, siehe vorausgehenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Laufwerke =&lt;br /&gt;
== Warum parkt meine Festplatte die Leseköpfe im Akkubetrieb so häufig (Klickgeräusche)? ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Einstellung&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=128&lt;br /&gt;
entspricht der Ubuntu-Default-Einstellung und sollte nicht zu exzessiven Parkvorgängen (Stichwort &amp;quot;Load Cycle Count&amp;quot;) führen. Leider interpretieren einige Hersteller, insbesondere bei neueren Plattenmodellen, die [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM-Eckwerte]] sehr &amp;quot;grosszügig&amp;quot;, um den Stromverbrauch zu senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem solchen Fall kann es helfen, im Akkubetrieb einen geeigneten Wert &amp;gt; 128 durch Ausprobieren zu ermitteln (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Notebook-Festplatten-Bug Notebook-Festplatten-Bug]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das automatische Anhalten der Festplatte (Spindown) nicht? ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung  von DISK_APM_LEVEL &amp;lt; 128 oder von DISK_SPINDOWN_TIMEOUT ermöglicht zwar das automatische Anhalten des Spindelmotors. In der Praxis greifen System und Anwendungen aber zu häufig auf die Festplatte zu und wecken sie wieder auf. Für dieses Problem existiert keine nachhaltige Lösung, da insbesondere zahlreiche Anwendungen angepasst werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich meine 2. Festplatte anhalten? ==&lt;br /&gt;
Abschalten nach 1 Minute (= &#039;&#039;&#039;12&#039;&#039;&#039; · 5 Sekunden) Inaktivität mit:&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_AC=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_BAT=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Spindelmotor_abschalten|Spindelmotor abschalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum läuft beim Wechsel Akku &amp;lt;&amp;gt; Netzbetrieb stets die Festplatte an? ==&lt;br /&gt;
TLP schreibt die Einstellungen für den APM-Level und den Timeout für das Abschalten des Spindelmotors bei jedem Wechsel der Stromquelle und beim Suspend/Resume. Durch den Schreibvorgang starten Festplatten immer den Spindelmotor. Um dies zu vermeiden, kann man entweder die betreffenden Einstellungen durch Auskommentieren (&#039;#&#039; am Zeilenanfang) deaktivieren oder das spezielle Schlüsselwort &amp;quot;keep&amp;quot; für die betroffene Festplatte einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum ist meine Crucial M4 SSD im Akkubetrieb so langsam? ==&lt;br /&gt;
Die Crucial M4 verringert in Abhängigkeit vom APM Level die Performance. Möchte man dies nicht, so kann man APM wie folgt ausschalten:&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_AC=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MediaBay / UltraBay: wieso wird trotz Konfiguration das optische Laufwerk im Akkubetrieb nicht ausgeschaltet? ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ThinkPad ohne Ultrabay&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zählen die Edge- und SL-Baureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inkompatibles Notebook&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion ist bisher nur mit ThinkPads getestet. Berichte und Fragen zu anderen Notebooks sind im [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Powertop =&lt;br /&gt;
== Erreicht man mit Powertop höhere Einsparungen als mit TLP? ==&lt;br /&gt;
Nein. TLPs Standardkonfiguration basiert auf denselben Regeln wie Powertops Empfehlungen. Ausnahmen hiervon sind in den folgenden Abschnitten aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steht Powertop im Konflikt zu TLP? ==&lt;br /&gt;
Im interaktiven Modus hat Powertop keinen Einfluss auf die Funktion von TLP.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erklärung: Powertop ist kein Power Management Tool, sondern lediglich ein Analysewerkzeug. Powertop kann man verwenden um die Leistungsaufnahme vor oder nach der Installation von TLP anzuzeigen, aber TLP nimmt seine Einstellungen unabhängig davon vor, ob Powertop installiert ist oder nicht. Nur wenn man powertop --auto-tune in den Systemstart aufnimmt, kommt es zu einem Konflikt mit TLP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum empfiehlt mir Powertop im Akkubetrieb trotz aktivem TLP weitere Stromspar-Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP wendet maximale Stromspar-Einstellungen nur im Akkubetrieb an, daher bitte vor dem Starten von Powertop das Netzteil abziehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Empfehlungen von Powertop in der Rubrik &amp;quot;Tunables&amp;quot; sind sinnvoll bzw. sicher zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;VM writeback timeout&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Powertop erwartet auf einem Wert von 1500 hundertstel Sekunden (centisecs), wohingegen TLP Defaultwerte von 1500 am Netzteil und 6000 im Akkubetrieb setzt. Falls man Powertops Empfehlung folgen möchte, setzt man folgende [[TLP_Einstellungen#Dateisystem|Einstellung]]:&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_BAT=15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;SATA ALPM link power&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Bei einigen Notebook-Modellen läßt sich ALPM für bestimmte Links nicht von &#039;&#039;&amp;quot;max_performance&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;min_power&amp;quot;&#039;&#039; umschalten. Dies ist der Fall z.B. für eine offene Verbindung zum Laufwerk in der (nicht angeschlossenen) Docking Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromsparende Umgehungslösung für ThinkPads der X-Serie: im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Security -&amp;gt; IO Port Access&amp;quot;&#039;&#039; den Zugriff auf das Laufwerk in der Ultrabase auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039; stellen (Ersparnis ca. 0,4 W).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wifi powersave&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
* Einige WLAN-Karten, z.B. Intel 3945abg, unterstützen mit aktuellen Linux-Kerneln kein Powersave.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;USB autosuspend&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
TLP spart absichtlich USB-Eingabegeräte (HID), WWAN-Geräte (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) sowie [seit TLP 1.2] Scanner (verwaltet von libsane) vom Autosuspend aus, um den Benutzern Probleme mit &amp;quot;einschlafenden&amp;quot; Mäusen o.ä. zu ersparen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingabegeräte kann man in die Whitelist aufnehmen (USB_WHITELIST, siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB]]) um Autosuspend zu aktivieren; für WWAN nutzt man:&lt;br /&gt;
  USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Powertop zeigt mir eine sehr hohe Leistungsaufnahme für Gerät XY an – was kann ich tun? ==&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich die Leistungsaufnahme einzelner Notebook-Komponenten direkt zu messen, nur die Gesamtleistungsaufnahme ist am Akku messbar. In der Rubrik &amp;quot;Device stats&amp;quot; werden daher in der Spalte &amp;quot;Power est.&amp;quot; grob geschätzte Werte angezeigt, die ignoriert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Prozessortaktsteuerung =&lt;br /&gt;
== Wieso werden die Takt-Einstellungen nicht bzw. unvollständig umgesetzt? ==&lt;br /&gt;
Falls tlp-stat -p andere als die gewählten Einstellungen anzeigt, gibt es mehrere mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungültige Frequenzeinstellungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösung:&amp;lt;/u&amp;gt; die gültigen Werte für den eigenen Prozessor werden von tlp-stat -p angezeigt. Beispiel:&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies =  2400000 1600000  800000 [kHz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kein ondemand Governor mit intel_pstate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_driver    = intel_pstate &lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor  = powersave&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Kernel 3.9 wird auf Intel Sandy Bridge (oder neuerer) Hardware automatisch der neue Treiber intel_pstate verwendet. intel_pstate unterstützt als Governor nur noch powersave (empfohlener Standard) und performance, ondemand ist entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat -p zeigt &amp;quot;x86_energy_perf_policy: program [for your kernel] not installed.&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die Lösung hängt von der Distribution ab:&lt;br /&gt;
* Ubuntu: das Meta-Paket &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic-lts-*&#039;&#039;&#039; für HWE-Kernel) installieren; für Mainline-Kernel gibt es kein passendes Paket.&lt;br /&gt;
* Debian: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-cpupower&#039;&#039;&#039; installieren&lt;br /&gt;
* Arch: das Paket &#039;&#039;&#039;x86_energy_perf_policy&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
* Fedora: das Paket &#039;&#039;&#039;kernel-tools&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Systembetrieb =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich das TLP beenden oder vollständig deaktivieren? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Konfiguration ändern: TLP_ENABLE=0&lt;br /&gt;
*Optional: Neustart zur Wiederherstellung der Kernel-Standardeinstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die Deinstallation der Pakete deaktiviert TLP ebenfalls vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsche Wege:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl stop tlp.service - dies wird TLP nicht daran hindern, Energiespareinstellungen anzuwenden, wenn die Stromquelle (Netzteil/Akku) wechselt; je nach Konfiguration kann es auch dazu führen, dass WLAN und/oder Bluetooth/WWAN sofort abgeschaltet wird, was unerwünscht sein könnte.&lt;br /&gt;
* systemctl disable/mask tlp.service - dies verhindert nur, dass TLP beim Systemstart und Herunterfahren Ladeschwellen anwendet und Funkgeräte schaltet; die Energiespareinstellungen werden trotzdem angewendet (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie starte ich TLP - und aktiviere geänderte Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 tlp start&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Nach der Installation wird TLP beim Booten automatisch gestartet. Um einen Neustart des Systems zu vermeiden, können man es beim ersten Mal wie oben beschrieben manuell starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzungen:&lt;br /&gt;
* TLP_ENABLE=1 ist konfiguriert&lt;br /&gt;
* Die systemd Service Units tlp.service und tlp-sleep.service (nur TLP 1.2.2 oder älter) sind aktiviert (die Pakete einiger Distributionen tun dies nicht standardmäßig); die Ausgabe von tlp-stat -s weist darauf hin, wenn dies nicht der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falscher Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl start/neustart tlp.service - abhängig von der Konfiguration kann dies WLAN und/oder Bluetooth/WWAN und den Laufwerksschacht sofort ausschalten, was unerwünscht sein könnte; tlp start wendet hingegen nur Stromspareinstellungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== systemd: muss ich die TLP Service Units aktivieren? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die Service Units sind unabdingbar für den Betrieb von TLP:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an und schaltet Funkgeräte bei Systemstart und Herunterfahren&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-sleep.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an bei Suspend und Resume (nur für TLP 1.2.2 und älter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzteil wird beim Anstecken nicht erkannt ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Dell XPS 15 9550/9560 (nur beim Start ohne Netzteil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptome: tlp-stat -s zeigt an&lt;br /&gt;
 Power source = battery &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tlp-stat --psus zeigt nur den Akku an&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/type:Battery&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/present:1&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/device/path:_SB_.BAT0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: BIOS-Fehler, die DSDT muss korrigiert werden (siehe letzter Kommentar in Kernel-Fehler [https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=156171 #156171]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Referenzen: Issues [https://github.com/linrunner/TLP/issues/223 #223], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/343 #343], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/362 #362].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungen:&lt;br /&gt;
* Update auf TLP 1.2 - empfohlen&lt;br /&gt;
* Neustart mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* BIOS-Update durch den Hersteller&lt;br /&gt;
* DSDT selbst korrigieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren hängt vor dem Abschalten ==&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul mei_me zur RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren startet den Laptop neu statt ihn abzuschalten ==&lt;br /&gt;
Benutzer von HP Laptops berichten von diesem Problem. Abhilfe schafft des Deaktivieren von Wake-on-LAN im BIOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spontanes Herunterfahren im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Symptom: der Laptop schaltet sich beim Wechsel in den Akkubetrieb spontan ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Acer Aspire V5-591G mit Kernel 4.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ethernet nach Resume ohne Funktion ==&lt;br /&gt;
Ein Benutzer eines Dell XPS mit Kernel 4.4 berichtete dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Wake-on-LAN aktivieren&lt;br /&gt;
 WOL_DISABLE=N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exit Code 4 ==&lt;br /&gt;
Symptom: im Journal taucht die Meldung&lt;br /&gt;
 ERROR: systemd-udevd[1234]: Process &#039;/usr/bin/tlp auto&#039; failed with exit code 4&lt;br /&gt;
auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Update auf TLP 1.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Akkufunktionen =&lt;br /&gt;
== Was versteht man unter &amp;quot;Akkufunktionen&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
Akkufunktionen meint Ladeschwellen sowie den/die Akku/s im Betrieb am Netzteil entladen bzw. rekalibrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Abgrenzung:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Akkufunktionen sind derzeit ausschließlich für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar!&lt;br /&gt;
* Alle anderen Lenovo Laptop-Modelle einschließlich IdeaPads – sowie natürlich andere Laptop-Fabrikate – werden nicht unterstützt. Hierfür bitte keine Fehlerberichte einreichen.&lt;br /&gt;
* Mit Akkufunktionen sind &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zusätzliche Stromsparfunktionen für ThinkPads gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was sind gute Akku-Ladeschwellen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; neuere ThinkPad-Modelle benötigen aufgrund ihrer &amp;quot;Dual Mode Battery Firmware&amp;quot; möglicherweise keine Ladeschwellen ; siehe  [https://forums.lenovo.com/t5/Windows-10/Power-Manager-for-Windows-10/m-p/2129075#M794 Lenovo Forum] und [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Lenovo Support].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkseinstellungen für die Akku-Ladeschwellen eines ThinkPads sind wie folgt: beim Anschliessen des Netzteils beginnt der Akku ab 96% zu laden und stoppt bei 100%. Diese Einstellungen sind optimiert für maximale Laufzeit. Ein dauerhaft hoher Ladezustand führt jedoch über die Jahre zu einem Rückgang der Ladekapazität des Akkus. Um dieses Problem abzumildern, können die Ladeschwellen justiert werden – verbunden mit mehr oder weniger starken Auswirkungen auf die Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles hängt davon ab, wie das ThinkPad genutzt wird, oder genauer, welche minimale Laufzeit unterwegs für seinen Benutzer akzeptabel ist. Am Ende geht es also um eine Abwägung höhere Akkulaufzeit vs. Verringerung der Akkulebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das ThinkPad die meiste Zeit am Netzteil betrieben und selten abgesteckt wird, dann kann eine Maximierung der Lebensdauer auf Kosten der Laufzeit akzeptabel sein, d.h. 40% für die untere und 50% für die obere Ladeschwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird es hingegen zumeist ohne Netzteil verwendet, dann erlaubt eine untere Schwelle von 85% und eine Obere von 90% eine wesentlich höhere Laufzeit und gleichzeitig einen Vorteil bei der Lebensdauer gegenüber den Werkseinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardeinstellungen von TLP (75%/80%, sofern die betreffenden Konfigurationszeilen vom Benutzer einkommentiert wurden – sind noch ein wenig schonender im Hinblick auf die Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim oben Gesagten ist stets zu bedenken, dass die untere Ladeschwelle die kritischere Einschränkung für die Laufzeit darstellt, da sie den niedrigsten vorkommenden Ladezustand definiert, der bei angeschlossenem Netzteil vorkommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem soll daran erinnert werden, dass TLP über ein Kommando zum Voll-Laden verfügt (tlp fullcharge), falls man vorübergehend die Laufzeit maximieren möchte (z.B. auf Reisen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welches Kernelmodul brauche ich für meine Hardware, tp-smapi oder acpi-call? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Voraussetzung:&amp;lt;/u&amp;gt; nur die neueste Version von TLP stellt präzise Empfehlungen sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man prüft das Ende der Ausgabe von tlp-stat -b, Abschnitt &amp;quot;Recommendations&amp;quot;, ob folgende Zeilen auftauchen&lt;br /&gt;
 Install tp-smapi kernel modules for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery recalibration&lt;br /&gt;
und installiert das betreffende Paket, wie in der &lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Installieren|Installationsanleitung]] &lt;br /&gt;
für die eingesetzte Distribution beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allermeisten ThinkPad-Modelle benötigen nur eines der obigen Kernelmodule. Das kann man feststellen, indem man die Ausgabe von tlp-stat -b auf folgende Zeilen prüft&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
und das nicht benötigte Paket entfernt (tpacpi-bat meint acpi-call). Es ist jedoch kein Problem, beide installiert zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== natacpi - Die ultimative Lösung am Horizont ===&lt;br /&gt;
Ab Kernel 4.17 wird tpacpi-bat durch eine neue, native Kernel-API namens &#039;natacpi&#039; ersetzt (die Bestandteil des Kernelmoduls thinkpad_acpi ist). tlp-stat -b zeigt dies wie folgt an:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = active (recalibrate)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Patches für das Entladen (force_discharge) wurden bis Kernel 5.5 noch nicht integriert. Die vollständige Umsetzung wird wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds, recalibrate)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (superseded by natacpi)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
Mit der vollen natacpi-Unterstützung benötigt man keine externen Kernelmodul-Pakete mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführlichere Infos zu natacpi finden sich im Thread zu [https://thinkpad-forum.de/threads/218292-beendet-TLP-1-2-Beta-Test TLP 1.2 Beta].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum wird mein Akku trotz eingestellter Ladeschwellen auf 100% geladen? ==&lt;br /&gt;
Hier gibt es eine ganze Reihe möglicher Ursachen:&lt;br /&gt;
=== Notebook ist kein ThinkPad ===&lt;br /&gt;
Akkuladeschwellen und -rekalibrierung funktionieren nur mit ThinkPads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; andere Lenovo-Modelle, einschließlich IdeaPads, sowie andere Fabrikate, werden nicht unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul ist nicht installiert ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; not installed)&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; not installed)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora Release Upgrade ===&lt;br /&gt;
Es kann erforderlich sein, die Kernelmodule neu zu bauen (als root):&lt;br /&gt;
  akmods --force&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket acpi-call-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Debian-Derivate mit Kernel &amp;gt;= 4.12 benötigen mindestens die Paketversion 1.1.0-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul acpi-call lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; load error)&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul manuell laden mit&lt;br /&gt;
  sudo modprobe -v acpi_call&lt;br /&gt;
und ggf. mit der Fehlermeldung im Forum nachfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt acpi-call nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket tp-smapi-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 Creating symlink /var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/source -&amp;gt;&lt;br /&gt;
                  /usr/src/tp-smapi-0.41&lt;br /&gt;
 DKMS: add completed.&lt;br /&gt;
 Error! Your kernel headers for kernel 3.X.0-YY-generic cannot be found.&lt;br /&gt;
 Please install the linux-headers-3.X.0-YY-generic package,&lt;br /&gt;
 or use the --kernelsourcedir option to tell DKMS where it&#039;s located&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-generic-headers&#039;&#039;&#039; nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu 16.04.2, HWE Kernel 4.8): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 make KERNELRELEASE=4.8.0-46-generic -C /lib/modules/4.8.0-46-generic/build M=/var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/build....(bad exit status: 2)&lt;br /&gt;
 Error! Bad return status for module build on kernel: 4.8.0-46-generic (x86_64) &lt;br /&gt;
Lösung: entweder das [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ubuntu|TLP-PPA aktivieren]] und ein Paketupdate durchführen (empfohlen) oder Paketversion 0.43-1 aus Focal [https://packages.ubuntu.com/focal/tp-smapi-dkms herunterladen] und manuell installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul tp-smapi lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; load error)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: zunächst versucht man, das Kernelmodul manuell zu laden mit&lt;br /&gt;
 sudo modprobe -v tp_smapi&lt;br /&gt;
und anhand der Fehlermeldung mit den dazu in [http://wiki.ubuntuusers.de/TP-SMAPI#Kernelmodul-manuell-laden tp-smapi] beschriebenen Maßnahmen fortfahren bzw. eine Anfrage im Forum starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* Libreboot unterstützt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* tp-smapi unterstützt neuere Modelle nicht, siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 ===&lt;br /&gt;
Bei der Sandy-Bridge-Generation unterstützt tp-smapi weder die untere Ladeschwelle noch das Rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat zeigt&lt;br /&gt;
 /sys/devices/platform/smapi/BAT0/start_charge_thresh = (not available)&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp setcharge bzw. fullcharge zeigt&lt;br /&gt;
 start =&amp;gt; Warning: cannot set threshold.&lt;br /&gt;
tlp discharge bzw. recalibrate schlagen fehl&lt;br /&gt;
 Error: discharge function not available for this laptop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T430(s)/T530/W530/X230 und alle neueren Modelle ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad E495 ===&lt;br /&gt;
Symptom: Ladeschwellen wurden zwar in den Embedded Controller (EC) geschrieben, tlp-stat -b liest sie auch wie konfiguriert zurück:&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/charge_start_threshold = 45 [%]&lt;br /&gt;
 /sys/classes/power_supply/BAT0/charge_stop_threshold = 60 [%]&lt;br /&gt;
Dennoch wirken Sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: Fehler in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen vollständig entfernen mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
dann wie [[TLP_FAQ#Deaktivieren_der_Ladeschwellen_funktioniert_nicht|unten beschrieben]] fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad L420/520, SL300/400/500, X121e ===&lt;br /&gt;
Diese Modelle werden weder durch tp-smapi noch durch tpacpi-bat oder natacpi unterstützt. Bitte keine Fehlerberichte dazu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku wurde gewechselt ===&lt;br /&gt;
Durch Herausnehmen des Akkus können bei manchen Modellen die aktiven Ladeschwellen verloren gehen. Nach dem (Wieder-)Einsetzen eines Akkus wirken zunächst die Werkseinstellungen (96/100%). Die in [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|TLP konfigurierten Ladeschwellen]] werden erst aktiv, nachdem das&lt;br /&gt;
* System neu gestartet&lt;br /&gt;
* wieder heruntergefahren und ausgeschaltet&lt;br /&gt;
wurde. Alternativ kann man sie mit&lt;br /&gt;
  sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
sofort setzen, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ladeschwellen_auf_tempor.C3.A4re_Werte_setzen|temporäre Schwellen setzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die von tlp-stat -b angezeigten Ladeschwellen entsprechen nicht den Einstellungen ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfiguration wurde nicht aktiviert ===&lt;br /&gt;
Nach Anpassungen der Einstellungsdatei ist ein Neustart oder der Aufruf von&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad Edge, E/L/S-Reihe, SL410/510, Yoga-Reihe ===&lt;br /&gt;
Bei diesen Baureihen entsprechen die mit tlp-stat -b ausgelesenen Werte für die Akkuladeschwellen nicht den zuvor geschriebenen Werten. So liefert z.B. das Setzen von START_CHARGE_THRESH_BATx=75 / STOP_CHARGE_THRESH_BATx=80 beim Auslesen stattdessen 75 / 74. Das Verhalten wird durch die Firmware (UEFI/BIOS) der betroffenen Modelle verursacht, nicht durch TLP. Nichtsdestotrotz funktionieren die Ladeschwellen wie eingestellt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untere Ladeschwelle wirkt nach Änderung nicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Modelle: X240, Yoga 12 (Berichte von Nutzern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um die &#039;&#039;neue&#039;&#039; untere Ladeschwelle zu aktivieren, kann es nötig sein, &#039;&#039;nach&#039;&#039; dem Setzen der neuen Ladeschwelle – via tlp setcharge oder Reboot – den Akku einmalig unter den Wert der &#039;&#039;alten&#039;&#039; Ladeschwelle zu entladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp fullcharge BAT1 stoppt bei ~80% ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads T440 (basierend auf Benutzer-Feedback).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: obwohl die Stop-Schwelle entweder durch die Konfiguration oder durch tlp fullcharge/setcharge auf 100% gesetzt wurde, endet der Ladevorgang für BAT1 bei etwa 80%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: dies ist in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo fest einprogrammiert. Nachdem BAT1 den Schwellenwert von 80% erreicht hat, beginnt der Ladevorgang mit BAT0 bis 100%, danach fährt BAT1 bis 100% fort. Falls nun für BAT0 eine Stop-Schwelle festgelegt wurde, kann es sein, dass der letzet Schritt nie stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Lösung: die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Verhalten zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unstetigkeiten des Ladestands bei ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 (und allen neueren Modellen) ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige Benutzer berichten von stark reduzierter Akkukapazität oder plötzlichem Abfall des Ladestands von ca. 30% auf Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: Konflikt mit der [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Dual Mode Battery Firmware].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen komplett entfernen oder nur die untere Ladeschwelle verwenden; anschließend den Akku einmal rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist ein Software-Phänomen, der Akku wird dadurch nicht beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieso wird trotz erreichter Ladeschwelle im Panel weiterhin angezeigt, dass der Akku geladen wird? ==&lt;br /&gt;
Existierende Panel-Applets fragen entweder upowerd ab oder sie verwenden die Standard-Schnittstelle des Kernels, die beim Eingriff von Ladeschwellen den Ladestatus nicht richtig wiedergibt. Konkret zeigt tlp-stat -b in diesem Fall für &#039;&#039;&#039;/sys/class/power_supply/BATx/status&#039;&#039;&#039; den Wert &amp;quot;Unknown&amp;quot;. Dieses Verhalten läßt sich nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen die tp-smapi unterstützen, zeigt tlp-stat -b hingegen unter &#039;&#039;&#039;/sys/devices/platform/smapi/BATx/&#039;&#039;&#039; stets den tatsächlichen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionieren die Ladeschwellen auch wenn TLP/Linux nicht läuft? ==&lt;br /&gt;
Ja. Der Ladevorgang wird nicht durch Software gesteuert, die auf dem Betriebssystem läuft, sondern durch die Firmware des Embedded Controllers (EC). TLP schreibt lediglich die Ladeschwellen in die entsprechenden EC-Register (über tp-smapi, tpacpi-bat oder natacpi). Einmal in der Hardware gespeichert, bleiben die Ladeschwellen dauerhaft wirksam. Zum Entfernen siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was genau tut die untere Ladeschwelle START_CHARGE_THRESH_BATx? ==&lt;br /&gt;
START_CHARGE_THRESH_BATx sorgt dafür, dass der Akku nach kurzen Entladevorgängen beim Anstecken des Netzteils nicht sofort wieder geladen wird. Der Ladevorgang startet erst, wenn beim vorausgegangenen Entladen der Wert von START_CHARGE_THRESH_BATx unterschritten wurde. Liegt hingegen beim Anstecken des Netzteils die Ladung über START_CHARGE_THRESH_BATx, dann wird nicht geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum beginnt der Akku nicht sich zu entladen, wenn die Stop-Schwelle während des Ladevorgangs erreicht wird? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung des Autors: manchmal gelangen Benutzer zu dieser Fehleinschätzung, ohne dass ich verstanden hätte, wie es passiert. Dies ist der Versuch, sie wieder herauszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Stop-Schwelle besteht darin, den Batterieverschleiß zu verringern, indem der Ladezustand auf unter 100% begrenzt wird. Der Ladevorgang stoppt also am Schwellwert und die Batterie wird nicht entladen, solange das Ladegerät angeschlossen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das vom Hersteller beabsichtigte Verhalten. Es ist in der EC-Firmware (siehe oben) fest einprogrammiert und verhält sich auch für das ab Werk installierte Betriebssystem identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu würde eine wiederholte Entladung der Batterie während des Betriebs am Netzteil, wenn sie den gewünschten maximalen Ladezustand erreicht hat, zu einem absurd hohen Verschleiß (d.h. Ladezyklen) führen, ohne dass daraus ein Nutzen gezogen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man durch Setzen der unteren Ladeschwelle das weitere Entladen des Akkus verhindern?  ==&lt;br /&gt;
Nein. Entladen des Akkus läßt sich nur durch Anstecken des Netzteils oder Ausschalten des ThinkPads verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Ladeschwellen entfernen? ==&lt;br /&gt;
Man entfernt die Ladeschwellen aus der Konfiguration durch Auskommentieren mit &#039;#&#039;&lt;br /&gt;
 #START_CHARGE_THRESH_BAT0=75&lt;br /&gt;
 #STOP_CHARGE_THRESH_BAT0=80 &lt;br /&gt;
und aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
unmittelbar die Werkseinstellung 96%/100%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deaktivieren der Ladeschwellen funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads E580, T480s, X1 Carbon Gen 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: nach dem Zurücksetzen der Schwellwerte, wie oben beschrieben, zeigt tlp-stat -b die Stop-Schwelle unverändert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: nach Anwendung einer Stop-Schwelle &amp;lt; 100 akzeptiert die Firmware des Embedded Controllers (EC) keine Werte, die höher als der zuvor eingestellte Wert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Aktualisierung der EC-Firmware (im BIOS-Update enthalten)&lt;br /&gt;
* T480s: ECP 1.13 (BIOS 1,31)&lt;br /&gt;
* X1 Carbon Gen 6: ECP 1.12 (BIOS 1,37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgehungslösung (ohne BIOS-Update):&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen in der Konfiguration auskommentieren wie oben beschrieben&lt;br /&gt;
* Den Laptop über durch Herunterfahren ausschalten&lt;br /&gt;
* Netzteil entfernen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Beim Lenovo-Logo: &amp;lt;Eingabe&amp;gt; &amp;lt;F1&amp;gt; drücken, um das BIOS-Setup aufzurufen&lt;br /&gt;
* Config → Power → Disable Built-in Battery &amp;lt;Enter&amp;gt; &amp;lt;Yes&amp;gt;, Laptop schaltet sich aus&lt;br /&gt;
* Netzteil wieder anschließen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Mit tlp-stat -b prüfen - die Ladeschwellen sollten jetzt die Werkseinstellung 96 / 100% haben&lt;br /&gt;
* Falls der Erfolg ausbleibt, den gesamten Ablauf wiederholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mein Akku läßt sich nach einer Rekalibration nicht mehr aufladen, die Anzeige zeigt permanent X% ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichste Ursache: der Akku ist defekt (und war dies auch schon vor der Rekalibration).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum zeigt tlp-stat -b &amp;quot;cycle_count = (not supported)&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Cycle count&amp;quot; (= Anzahl der Ladezyklen) ist nicht für alle Laptops verfügbar. Ausnahme sind ThinkPads die tp-smapi unterstützen, sowie manche neuere Hardware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= USB =&lt;br /&gt;
== USB-Gerät funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige USB-Geräte arbeiten nicht zuverlässig, wenn TLP den USB Autosuspend Modus aktiviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung: mit lsusb die USB-Geräte-ID des betreffenden Geräts ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen (dabei das Kommentarzeichen &#039;#&#039; am Anfang der Zeile entfernen) und das Gerät erneut anstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP nimmt alle Eingabegeräte (HID), also Tastaturen und Mäuse, sowie [seit TLP 1.2] Scanner (libsane) automatisch vom Autosuspend-Modus aus. Für sie ist kein Eintrag in USB_BLACKLIST erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Smartphone wird am USB-Anschluss nicht geladen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Autosuspend deaktivieren mit&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PHONE=1&lt;br /&gt;
und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: mit lsusb die USB-Geräte-ID des Smartphones ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Warnungen =&lt;br /&gt;
== Welche Art Warnungen zeigt &amp;quot;tlp-stat -w&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Derzeit prüft der Befehl das Kernel Log auf Fehler die möglicherweise durch SATA ALPM verursacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist zu tun wenn Warnungen angezeigt werden? ==&lt;br /&gt;
TLPs frühere [bis TLP 1.1] Standard-Einstellung im Akkubetrieb&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=min_power&lt;br /&gt;
ist auf maximale Energieeinsparung ausgelegt. Hier wählt man probeweise einen weniger aggressiven Wert, d.h. für Kernel &amp;gt;= 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=med_power_with_dipm&lt;br /&gt;
bzw. für Kernel &amp;lt; 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=medium_power&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=max_performance&lt;br /&gt;
oder man deaktiviert die Einstellung komplett – siehe [[TLP_Einstellungen#AHCI_Link_Power_Management_.28ALPM.29|ALPM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ändern der Einstellung ist vor einer erneuten Prüfung ein Neustart erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstehendes gilt sinngemäß für SATA_LINKPWR_ON_AC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Unterschied in der Leistungsaufnahme zwischen min_power und max_performance kann sich abhängig von der Hardware auf mehr als 1 W belaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was tun wenn die Änderung der Einstellungen die Fehlermeldungen nicht beseitigt? ==&lt;br /&gt;
Falls nur 1 oder 2 Fehler direkt nach dem Systemstart oder dem Wechsel der Stromquelle auftreten, kann man diese (nach Berichten von Benutzern) einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer hohen Anzahl von Fehlern, versucht man es mit einen neueren Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist der Grund für die Fehlermeldungen? ==&lt;br /&gt;
Kandidaten sind:&lt;br /&gt;
* Fehlerhafte Implementierung von ALPM in der Firmware der Platte, dem SATA Controller oder dem System BIOS&lt;br /&gt;
* Probleme zwischen Controller und Platte&lt;br /&gt;
* Fehler im Kernel-Treiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Verschiedenes =&lt;br /&gt;
== Wofür steht &amp;quot;TLP&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
TLP ist keine Abkürzung, es ist nur ein dreibuchstabiger Name.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie erreiche ich, daß Feature &amp;quot;xyzzy&amp;quot; in TLP aufgenommen wird? ==&lt;br /&gt;
Einfach im [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP-%E2%80%93-Linux-Stromsparen Support-Thread] melden und den Wunsch nachvollziehbar beschreiben:&lt;br /&gt;
* Ziel des Features: was soll erreicht werden und warum?&lt;br /&gt;
* Welche Anwendungsfälle sind zu berücksichtigen bzw. machen das Feature notwendig?&lt;br /&gt;
* Vorhandene eigene Skripte (oder Links zu solchen) beifügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Autor behält sich vor, Featurewünsche zu einem von ihm gewählten Termin oder auch gar nicht zu implementieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich werden in TLP nur Dinge implementiert, die mit der Senkung des Stromverbrauchs oder dem Akkubetrieb im Allgemeinen zu tun haben. Siehe dazu auch die untenstehende Abgrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung - welche Themen berücksichtigt TLP (absichtlich) nicht? ==&lt;br /&gt;
* Helligkeit des LCD-Backlights: kollidiert mit vorhandener Funktionalität z.B. des Gnome Power Managers&lt;br /&gt;
* Lüftersteuerung: Lösungen sind bereits vorhanden, z.B. Thinkfan.&lt;br /&gt;
* Einbindung von benutzereigenen Skripten: Support-Gründe sprechen dagegen.&lt;br /&gt;
* Auswahl des aktiven Akkus bei ThinkPads mit mehreren Akkus (&amp;quot;battery balancing&amp;quot;): die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Entladeverhalten zu steuern – weder manuell noch automatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP - Linux Stromsparen]] – Installation, Benutzerdokumentation&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] – Konfiguration&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
* [[Thinkfan]] – einfaches Lüftersteuerungsprogramm&lt;br /&gt;
* [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI] – GUI zur Verwaltung der TLP-Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28534</id>
		<title>TLP FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28534"/>
		<updated>2022-03-11T08:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS:&#039;&#039;&#039; Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp/faq/index.html offizielle Dokumentation (englisch)] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden häufig gestellte Fragen beantwortet und (Umgehungs-)Lösungen zu gängigen Problemen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installation und Konfiguration =&lt;br /&gt;
== Wie kann ich TLP auf einem Entwickler-Release meiner Distribution XY installieren ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Pakete für neue Distributions-Release werden normalerweise rechtzeitig zu deren Releasetermin im TLP-Repository bereitgestellt. Möchte man TLP bereits vorher mit einer Alpha- oder Beta-Version testen, so kann man die Pakete für die Vorversion händisch mit dem jeweiligen Paketmanager installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zusammen mit anderen Power Management Tools zu Konflikten? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die simultane Verwendung eines anderen Tools bedeutet, dass TLPs Einstellungen von dem anderen Tool überschrieben werden (und umgekehrt). Das Ergebnis sind nicht vorhersagbare Resultate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Powertop: siehe [[TLP_FAQ#Powertop|Powertop]].&lt;br /&gt;
* thermald: Aufgabe von thermald ist es, die Leistungsaufnahme zu begrenzen, bevor die Temperatur des Laptops in den kritischen Bereich kommt. TLP aktiviert hingegen generelle Einstellungen, um die Stromaufnahme speziell in Situationen geringer Last oder im Leerlauf zu optimieren. TLP steht nicht im Konfikt zu thermald.&lt;br /&gt;
* throttled: nur die dynamische HWP_Mode Einstellung von throttled stört die Aktionen von TLP. Möchte man sie verwenden, deaktiviert man die Funktion in TLP per CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zu Konflikten mit den Energieeinstellungen meines Desktops? ==&lt;br /&gt;
Das hängt von der Einstellung ab. TLP:&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Helligkeit von Bildschirm und Tastatur-Backlight → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Einstellungen für Suspend/Hibernate → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* aktiviert standardmäßig den Stromsparmodus für den WLAN-Adapter → möglicher Konflikt mit den KDE-Energieeinstellungen,&lt;br /&gt;
* (de-)aktiviert Funkadapter, wenn vom Benutzer konfiguriert → möglicher Konflikt mit den GNOME- bzw. KDE-Energieeinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Möglicher Konflikt&amp;quot; meint, dass die in TLP konfigurierte Einstellung von der Desktop-Energieeinstellung überschrieben werden kann (oder umgekehrt). Probleme mit der Systemstabilität sind dadurch nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktioniert TLP auch mit anderen Notebooks (nicht ThinkPads)? ==&lt;br /&gt;
TLP ist für alle Notebooks geeignet, einige [[TLP_FAQ#Akku|Features]] sind jedoch nur für ThinkPads verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; da der Programmautor nur über Testmöglichkeiten auf ThinkPads verfügt, sind Berichte und Fragen zu anderen Notebooks im [https://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Macht TLP Sinn auf neueren Laptops / mit neueren Linux-Versionen? ==&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre wurden dem Linux Kernel viele Stromsparfunktionen hinzugefügt, aber nur ein Teil davon ist standardmäßig aktiviert. Es ist für die Kernelentwickler schwierig, Stromsparfunktionen vollständig für jegliche Hardware zu testen, daher bleiben sie für viele Treiber ausgeschaltet und es ist Aufgabe des Benutzers sie zu aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: ein User Space Werkzeug wie TLP wird weiterhin benötigt, um alle verfügbaren Stromsparfunktionen zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soll ich TLP in einer virtuellen Maschine installieren? ==&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ineffektiv ein Power Management Tool innerhalb einer virtuellen Maschine (Guest) zu verwenden. TLP sollte stattdessen besser im Betriebssystem des VM-Hosts installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Einstellungen von TLP ändern? ==&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Beschreibung aller Einstellungen findet sich im Artikel [[TLP_Einstellungen|TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überschreibt ein Upgrade von TLP meine Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
Nein. Alle Paketverwaltungswerkzeuge achten darauf, vom Benutzer angepasste Konfigurationsdateien nicht ohne Rückfrage zu ersetzen bzw. sie erstellen zuvor eine Kopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie übertrage ich meine Einstellungen beim Upgrade von 1.2.2 (oder älter) auf 1.3? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man [[TLP_Einstellungen#TLP_1.3_und_neuer|TLP Einstellungen]] lesen, um mehr über das neue Konfigurationsschema in 1.3 zu erfahren. Es gibt drei Migrationspfade:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. 1:1 Übernahme ===&lt;br /&gt;
Das Format der Konfigurationsdatei hat sich nicht geändert, nur der Speicherort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man die ursprüngliche &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; gesichert hat, kann man &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; jemals bearbeitet wurde, wird die Datei beim Upgrade auf 1.3 automatisch nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; verschoben. Die urspüngliche &#039;&#039;&#039;tlp.conf&#039;&#039;&#039; landet in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Neu beginnen mit &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu gibt man einfach seine spezifischen Einstellungen in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als unter 1.2.2 und davor, sind alle Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; deaktiviert, das Kommentarzeichen &#039;#&#039; in der ersten Spalte muss für Parameter, die man ändern will, entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Neu beginnen mit einer Datei unterhalb von &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erstellt eine neue Datei &#039;&#039;&#039;01-mytlp.conf&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;00-template.conf&#039;&#039;&#039; kopiert und seine spezifischen Einstellungen eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Dateiname spielt keine Rolle, solange er auf &#039;&#039;&#039;.conf&#039;&#039;&#039; endet. Man kann seine Einstellungen auch in mehrere Dateien aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig, verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TLP 1.2.2 und älter: Muss ich meine Einstellungen nach einem Update von TLP anpassen? ==&lt;br /&gt;
Nicht unbedingt. Bei der Weiterentwicklung von TLP wird darauf geachtet, dass alte Konfigurationsdateien weiterhin funktionieren. Neue Features bekommen – soweit möglich – sinnvolle interne Defaults, sodass sie auch ohne expliziten Eintrag in die Konfiguration wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sorgt das Paketupgrade nicht dafür, dass neue Features zur Konfigurationsdatei hinzugefügt werden. Wenn man also den Default für ein neues Feature anpassen möchte, kann man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Einstellung händisch zur Konfiguration hinzufügen; oder&lt;br /&gt;
* alle eigenen Einstellungen in die temporäre, neue Konfigurationsdatei (Name hängt vom Paketwerkzeug ab) aufnehmen und und diese anschliessend an den [[TLP_Einstellungen#Einleitung|endgültigen Ort]] kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ich verwende den Network Manager nicht, wie kann ich in Ubuntu/Debian tlp ohne tlp-rdw installieren? ==&lt;br /&gt;
 sudo apt install --no-install-recommends tlp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann ich TLP auch mit Linux-Distributionen verwenden für die noch kein fertiges Paket existiert? ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell ist es möglich den Source-Tarball bei [https://github.com/linrunner/TLP/tags GitHub] herunterzuladen, auszupacken mit&lt;br /&gt;
 tar xfvz TLP-V.v.tar.gz&lt;br /&gt;
 cd TLP-V.v&lt;br /&gt;
zu installieren (als root)&lt;br /&gt;
 make install&lt;br /&gt;
 make install-man&lt;br /&gt;
und die Services zu aktivieren (als root).&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service # nur bis TLP 1.2.2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für das &#039;make install&#039; sollte man die [https://localhost/linrunner/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html#makefile Makefile-Optionen] an die verwendete Distribution anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gibt es eine GUI zu TLP?==&lt;br /&gt;
Es existiert das separate Projekt [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLPUI ist noch nicht kompatibel mit TLP 1.3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Audio =&lt;br /&gt;
Bei Problemen mit der Soundausgabe im &#039;&#039;Akkubetrieb&#039;&#039; (Störungen, Klickgeräusche) kann man zur Eingrenzung in den [[TLP_Einstellungen#Audio|Einstellungen]] den Timeout erhöhen&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=10&lt;br /&gt;
oder die Funktion ganz deaktivieren&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Eingabegeräte =&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert meine USB-Tastatur/-Maus nicht mehr? ==&lt;br /&gt;
TLP ist höchstwahrscheinlich nicht die Ursache, denn es nimmt standardmässig alle USB-Eingabegeräte (usbhid) vom Autosuspend aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Maus stockt oder verliert die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_FAQ#Bluetooth-Ger.C3.A4te_h.C3.A4ngen_oder_verlieren_die_Verbindung|Bluetooth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funkgeräte (Bluetooth, WLAN, WWAN) =&lt;br /&gt;
== Langsames oder instabiles WLAN im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Ursache: der Kerneltreiber implementiert den Stromsparmodus nicht korrekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Stromsparmodus im Akkubetrieb deaktivieren&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_BAT=off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WLAN Stromsparmodus ist an obwohl in der TLP-Konfiguration deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit NetworkManager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/NetworkManager/conf.d/default-wifi-powersave-on.conf&#039;&#039;&#039; löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Geräte hängen oder verlieren die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Ursache: nahezu alle internen und alle externen Bluetooth-Adapter sind USB-Geräte. Einige davon implementieren den Autosuspend-Modus nicht korrekt, was zu Problemen mit den verbundenen Bluetooth-Geräten führen kann oder auch das Pairing verhindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: &lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_BTUSB=1&lt;br /&gt;
konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: den USB-Bluetooth-Adapter identifizieren mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -u | grep btusb&lt;br /&gt;
und die USB-ID zu USB_BLACKLIST hinzufügen. Die neue Einstellung aktivieren mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth wird beim Systemstart nicht deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: das Bluetooth-Applet der Desktop-Umgebung - oder eine andere installierte Software - aktiviert das Bluetooth-Gerät wieder, nachdem TLP es deaktiviert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Einstellung im betreffenden Applet deaktivieren oder das Applet ganz deaktivieren/entfernen. Informationen zu XFCE/Blueman finden sich im Artikel [https://winaero.com/blog/disable-bluetooth-auto-power-blueman/ &amp;quot;Deaktivieren der automatischen Bluetooth-Einschaltung in Blueman&amp;quot;] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das Wiederherstellen des Funkgerätezustands mit RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP nicht? ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit anderen Einstellungen wie DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...  nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: systemd 209 (or higher) implementiert einen eigenen Weg (systemd-rfkill.service, siehe &lt;br /&gt;
[[TLP_Einstellungen#Funkger.C3.A4te_schalten|Funkgeräte schalten]]), &lt;br /&gt;
um die Schaltzustände beim Systemstart wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und das systemd-Feature nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum aktiviert TLP nicht USB Autosuspend für meine integrierte WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) Karte? ==&lt;br /&gt;
Grund: einige Karten arbeiten nicht zuverlässig mit USB Autosuspend, daher schließt sie TLP (bis 1.1) standardmässig aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um USB Autosuspend für WWAN(UMTS) zu erzwingen konfiguriert man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grafik =&lt;br /&gt;
== Radeon ==&lt;br /&gt;
=== Warum flackert mein Display beim Wechsel der Stromquelle kurz? ===&lt;br /&gt;
Grund ist die [[TLP_Einstellungen#Grafikkarten|automatische Umschaltung der Taktfrequenz bei  Radeon-Karten]]. Auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs, schafft folgende Einstellung Abhilfe:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Je nach Karte bzw. Kernel hilft auch:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=performance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernelnachricht &amp;quot;*ERROR* radeon: ring 0 test failed&amp;quot; am Netzteil ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Lenovo Ideapad 300 (Intel / Radeon Hybridgrafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: DPM ausschalten&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nvidia Optimus ==&lt;br /&gt;
=== Warum hat mein Notebook einen extrem hohen Stromverbrauch? ===&lt;br /&gt;
Bei der Optimus-Hybridgrafik stecken im Notebook zwei Grafikeinheiten: eine von Intel auf dem Processor-Chip (&amp;quot;integrated&amp;quot;, iGPU) und eine von Nvidia (&amp;quot;discrete&amp;quot;, dGPU). Linux nutzt standardmäßig die Intel-Grafik, gleichzeitig ist die nicht genutzte Nvidia-Grafik eingeschaltet und verbraucht sehr viel Akkustrom weil kein Treiber geladen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kann nichts dagegen tun, stattdessen gibt es folgende Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
* Im BIOS eine der beiden Grafikeinheiten deaktivieren&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee]&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME Optimus/PRIME]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirm flackert ===&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ein Nutzer eines Dell Latitude 5480 [https://github.com/linrunner/TLP/issues/295 berichtete] &amp;quot;Bildschirm flackert mit einer uneinheitlichen Rate, wenn auch nicht so sporadisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: ASPM im Akku-Modus deaktivieren&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich verwende PRIME um die dGPU abzuschalten, warum wird sie dennoch beim Booten aktiviert? ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Blacklisten des Treibers&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;nouveau nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: Blacklisten des Geräts&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_BLACKLIST=&amp;quot;01:00.0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um zu überprüfen, ob &amp;quot;01:00.0&amp;quot; zur verbauten Nvidia dGPU passt, verwendet man den Befehl&lt;br /&gt;
 lspci | grep VGA&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Runtime_Power_Management|Runtime PM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signifikant schlechtere Energieeinsparung nach dem Upgrade auf TLP 1.0 ===&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher nimmt per Blacklist alle dGPUs vom Runtime Power Management aus. Für bestimmte Hardware/Kernel-Kombinationen bedeutet dies, dass die dGPU beim Systemstart nicht mehr automatisch deaktiviert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Entfernen aller dGPUs aus der Treiber-Blacklist&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;mei_me pcieport&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder Einsatz eines Tools wie Bumblebee oder PRIME, um die dGPU beim Booten explizit zu deaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bumblebee scheitert beim Wiedereinschalten der dGPU ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen, siehe vorausgehenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Laufwerke =&lt;br /&gt;
== Warum parkt meine Festplatte die Leseköpfe im Akkubetrieb so häufig (Klickgeräusche)? ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Einstellung&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=128&lt;br /&gt;
entspricht der Ubuntu-Default-Einstellung und sollte nicht zu exzessiven Parkvorgängen (Stichwort &amp;quot;Load Cycle Count&amp;quot;) führen. Leider interpretieren einige Hersteller, insbesondere bei neueren Plattenmodellen, die [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM-Eckwerte]] sehr &amp;quot;grosszügig&amp;quot;, um den Stromverbrauch zu senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem solchen Fall kann es helfen, im Akkubetrieb einen geeigneten Wert &amp;gt; 128 durch Ausprobieren zu ermitteln (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Notebook-Festplatten-Bug Notebook-Festplatten-Bug]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das automatische Anhalten der Festplatte (Spindown) nicht? ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung  von DISK_APM_LEVEL &amp;lt; 128 oder von DISK_SPINDOWN_TIMEOUT ermöglicht zwar das automatische Anhalten des Spindelmotors. In der Praxis greifen System und Anwendungen aber zu häufig auf die Festplatte zu und wecken sie wieder auf. Für dieses Problem existiert keine nachhaltige Lösung, da insbesondere zahlreiche Anwendungen angepasst werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich meine 2. Festplatte anhalten? ==&lt;br /&gt;
Abschalten nach 1 Minute (= &#039;&#039;&#039;12&#039;&#039;&#039; · 5 Sekunden) Inaktivität mit:&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_AC=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_BAT=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Spindelmotor_abschalten|Spindelmotor abschalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum läuft beim Wechsel Akku &amp;lt;&amp;gt; Netzbetrieb stets die Festplatte an? ==&lt;br /&gt;
TLP schreibt die Einstellungen für den APM-Level und den Timeout für das Abschalten des Spindelmotors bei jedem Wechsel der Stromquelle und beim Suspend/Resume. Durch den Schreibvorgang starten Festplatten immer den Spindelmotor. Um dies zu vermeiden, kann man entweder die betreffenden Einstellungen durch Auskommentieren (&#039;#&#039; am Zeilenanfang) deaktivieren oder das spezielle Schlüsselwort &amp;quot;keep&amp;quot; für die betroffene Festplatte einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum ist meine Crucial M4 SSD im Akkubetrieb so langsam? ==&lt;br /&gt;
Die Crucial M4 verringert in Abhängigkeit vom APM Level die Performance. Möchte man dies nicht, so kann man APM wie folgt ausschalten:&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_AC=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MediaBay / UltraBay: wieso wird trotz Konfiguration das optische Laufwerk im Akkubetrieb nicht ausgeschaltet? ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ThinkPad ohne Ultrabay&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zählen die Edge- und SL-Baureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inkompatibles Notebook&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion ist bisher nur mit ThinkPads getestet. Berichte und Fragen zu anderen Notebooks sind im [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Powertop =&lt;br /&gt;
== Erreicht man mit Powertop höhere Einsparungen als mit TLP? ==&lt;br /&gt;
Nein. TLPs Standardkonfiguration basiert auf denselben Regeln wie Powertops Empfehlungen. Ausnahmen hiervon sind in den folgenden Abschnitten aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steht Powertop im Konflikt zu TLP? ==&lt;br /&gt;
Im interaktiven Modus hat Powertop keinen Einfluss auf die Funktion von TLP.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erklärung: Powertop ist kein Power Management Tool, sondern lediglich ein Analysewerkzeug. Powertop kann man verwenden um die Leistungsaufnahme vor oder nach der Installation von TLP anzuzeigen, aber TLP nimmt seine Einstellungen unabhängig davon vor, ob Powertop installiert ist oder nicht. Nur wenn man powertop --auto-tune in den Systemstart aufnimmt, kommt es zu einem Konflikt mit TLP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum empfiehlt mir Powertop im Akkubetrieb trotz aktivem TLP weitere Stromspar-Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP wendet maximale Stromspar-Einstellungen nur im Akkubetrieb an, daher bitte vor dem Starten von Powertop das Netzteil abziehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Empfehlungen von Powertop in der Rubrik &amp;quot;Tunables&amp;quot; sind sinnvoll bzw. sicher zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;VM writeback timeout&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Powertop erwartet auf einem Wert von 1500 hundertstel Sekunden (centisecs), wohingegen TLP Defaultwerte von 1500 am Netzteil und 6000 im Akkubetrieb setzt. Falls man Powertops Empfehlung folgen möchte, setzt man folgende [[TLP_Einstellungen#Dateisystem|Einstellung]]:&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_BAT=15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;SATA ALPM link power&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Bei einigen Notebook-Modellen läßt sich ALPM für bestimmte Links nicht von &#039;&#039;&amp;quot;max_performance&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;min_power&amp;quot;&#039;&#039; umschalten. Dies ist der Fall z.B. für eine offene Verbindung zum Laufwerk in der (nicht angeschlossenen) Docking Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromsparende Umgehungslösung für ThinkPads der X-Serie: im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Security -&amp;gt; IO Port Access&amp;quot;&#039;&#039; den Zugriff auf das Laufwerk in der Ultrabase auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039; stellen (Ersparnis ca. 0,4 W).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wifi powersave&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
* Einige WLAN-Karten, z.B. Intel 3945abg, unterstützen mit aktuellen Linux-Kerneln kein Powersave.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;USB autosuspend&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
TLP spart absichtlich USB-Eingabegeräte (HID), WWAN-Geräte (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) sowie [seit TLP 1.2] Scanner (verwaltet von libsane) vom Autosuspend aus, um den Benutzern Probleme mit &amp;quot;einschlafenden&amp;quot; Mäusen o.ä. zu ersparen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingabegeräte kann man in die Whitelist aufnehmen (USB_WHITELIST, siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB]]) um Autosuspend zu aktivieren; für WWAN nutzt man:&lt;br /&gt;
  USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Powertop zeigt mir eine sehr hohe Leistungsaufnahme für Gerät XY an – was kann ich tun? ==&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich die Leistungsaufnahme einzelner Notebook-Komponenten direkt zu messen, nur die Gesamtleistungsaufnahme ist am Akku messbar. In der Rubrik &amp;quot;Device stats&amp;quot; werden daher in der Spalte &amp;quot;Power est.&amp;quot; grob geschätzte Werte angezeigt, die ignoriert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Prozessortaktsteuerung =&lt;br /&gt;
== Wieso werden die Takt-Einstellungen nicht bzw. unvollständig umgesetzt? ==&lt;br /&gt;
Falls tlp-stat -p andere als die gewählten Einstellungen anzeigt, gibt es mehrere mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungültige Frequenzeinstellungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösung:&amp;lt;/u&amp;gt; die gültigen Werte für den eigenen Prozessor werden von tlp-stat -p angezeigt. Beispiel:&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies =  2400000 1600000  800000 [kHz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kein ondemand Governor mit intel_pstate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_driver    = intel_pstate &lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor  = powersave&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Kernel 3.9 wird auf Intel Sandy Bridge (oder neuerer) Hardware automatisch der neue Treiber intel_pstate verwendet. intel_pstate unterstützt als Governor nur noch powersave (empfohlener Standard) und performance, ondemand ist entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat -p zeigt &amp;quot;x86_energy_perf_policy: program [for your kernel] not installed.&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die Lösung hängt von der Distribution ab:&lt;br /&gt;
* Ubuntu: das Meta-Paket &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic-lts-*&#039;&#039;&#039; für HWE-Kernel) installieren; für Mainline-Kernel gibt es kein passendes Paket.&lt;br /&gt;
* Debian: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-cpupower&#039;&#039;&#039; installieren&lt;br /&gt;
* Arch: das Paket &#039;&#039;&#039;x86_energy_perf_policy&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
* Fedora: das Paket &#039;&#039;&#039;kernel-tools&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Systembetrieb =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich das TLP beenden oder vollständig deaktivieren? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Konfiguration ändern: TLP_ENABLE=0&lt;br /&gt;
*Optional: Neustart zur Wiederherstellung der Kernel-Standardeinstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die Deinstallation der Pakete deaktiviert TLP ebenfalls vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsche Wege:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl stop tlp.service - dies wird TLP nicht daran hindern, Energiespareinstellungen anzuwenden, wenn die Stromquelle (Netzteil/Akku) wechselt; je nach Konfiguration kann es auch dazu führen, dass WLAN und/oder Bluetooth/WWAN sofort abgeschaltet wird, was unerwünscht sein könnte.&lt;br /&gt;
* systemctl disable/mask tlp.service - dies verhindert nur, dass TLP beim Systemstart und Herunterfahren Ladeschwellen anwendet und Funkgeräte schaltet; die Energiespareinstellungen werden trotzdem angewendet (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie starte ich TLP - und aktiviere geänderte Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 tlp start&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Nach der Installation wird TLP beim Booten automatisch gestartet. Um einen Neustart des Systems zu vermeiden, können man es beim ersten Mal wie oben beschrieben manuell starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzungen:&lt;br /&gt;
* TLP_ENABLE=1 ist konfiguriert&lt;br /&gt;
* Die systemd Service Units tlp.service und tlp-sleep.service (nur TLP 1.2.2 oder älter) sind aktiviert (die Pakete einiger Distributionen tun dies nicht standardmäßig); die Ausgabe von tlp-stat -s weist darauf hin, wenn dies nicht der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falscher Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl start/neustart tlp.service - abhängig von der Konfiguration kann dies WLAN und/oder Bluetooth/WWAN und den Laufwerksschacht sofort ausschalten, was unerwünscht sein könnte; tlp start wendet hingegen nur Stromspareinstellungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== systemd: muss ich die TLP Service Units aktivieren? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die Service Units sind unabdingbar für den Betrieb von TLP:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an und schaltet Funkgeräte bei Systemstart und Herunterfahren&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-sleep.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an bei Suspend und Resume (nur für TLP 1.2.2 und älter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzteil wird beim Anstecken nicht erkannt ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Dell XPS 15 9550/9560 (nur beim Start ohne Netzteil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptome: tlp-stat -s zeigt an&lt;br /&gt;
 Power source = battery &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tlp-stat --psus zeigt nur den Akku an&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/type:Battery&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/present:1&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/device/path:_SB_.BAT0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: BIOS-Fehler, die DSDT muss korrigiert werden (siehe letzter Kommentar in Kernel-Fehler [https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=156171 #156171]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Referenzen: Issues [https://github.com/linrunner/TLP/issues/223 #223], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/343 #343], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/362 #362].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungen:&lt;br /&gt;
* Update auf TLP 1.2 - empfohlen&lt;br /&gt;
* Neustart mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* BIOS-Update durch den Hersteller&lt;br /&gt;
* DSDT selbst korrigieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren hängt vor dem Abschalten ==&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul mei_me zur RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren startet den Laptop neu statt ihn abzuschalten ==&lt;br /&gt;
Benutzer von HP Laptops berichten von diesem Problem. Abhilfe schafft des Deaktivieren von Wake-on-LAN im BIOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spontanes Herunterfahren im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Symptom: der Laptop schaltet sich beim Wechsel in den Akkubetrieb spontan ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Acer Aspire V5-591G mit Kernel 4.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ethernet nach Resume ohne Funktion ==&lt;br /&gt;
Ein Benutzer eines Dell XPS mit Kernel 4.4 berichtete dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Wake-on-LAN aktivieren&lt;br /&gt;
 WOL_DISABLE=N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exit Code 4 ==&lt;br /&gt;
Symptom: im Journal taucht die Meldung&lt;br /&gt;
 ERROR: systemd-udevd[1234]: Process &#039;/usr/bin/tlp auto&#039; failed with exit code 4&lt;br /&gt;
auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Update auf TLP 1.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Akkufunktionen =&lt;br /&gt;
== Was versteht man unter &amp;quot;Akkufunktionen&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
Akkufunktionen meint Ladeschwellen sowie den/die Akku/s im Betrieb am Netzteil entladen bzw. rekalibrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Abgrenzung:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Akkufunktionen sind derzeit ausschließlich für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar!&lt;br /&gt;
* Alle anderen Lenovo Laptop-Modelle einschließlich IdeaPads – sowie natürlich andere Laptop-Fabrikate – werden nicht unterstützt. Hierfür bitte keine Fehlerberichte einreichen.&lt;br /&gt;
* Mit Akkufunktionen sind &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zusätzliche Stromsparfunktionen für ThinkPads gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was sind gute Akku-Ladeschwellen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; neuere ThinkPad-Modelle benötigen aufgrund ihrer &amp;quot;Dual Mode Battery Firmware&amp;quot; möglicherweise keine Ladeschwellen ; siehe  [https://forums.lenovo.com/t5/Windows-10/Power-Manager-for-Windows-10/m-p/2129075#M794 Lenovo Forum] und [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Lenovo Support].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkseinstellungen für die Akku-Ladeschwellen eines ThinkPads sind wie folgt: beim Anschliessen des Netzteils beginnt der Akku ab 96% zu laden und stoppt bei 100%. Diese Einstellungen sind optimiert für maximale Laufzeit. Ein dauerhaft hoher Ladezustand führt jedoch über die Jahre zu einem Rückgang der Ladekapazität des Akkus. Um dieses Problem abzumildern, können die Ladeschwellen justiert werden – verbunden mit mehr oder weniger starken Auswirkungen auf die Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles hängt davon ab, wie das ThinkPad genutzt wird, oder genauer, welche minimale Laufzeit unterwegs für seinen Benutzer akzeptabel ist. Am Ende geht es also um eine Abwägung höhere Akkulaufzeit vs. Verringerung der Akkulebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das ThinkPad die meiste Zeit am Netzteil betrieben und selten abgesteckt wird, dann kann eine Maximierung der Lebensdauer auf Kosten der Laufzeit akzeptabel sein, d.h. 40% für die untere und 50% für die obere Ladeschwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird es hingegen zumeist ohne Netzteil verwendet, dann erlaubt eine untere Schwelle von 85% und eine Obere von 90% eine wesentlich höhere Laufzeit und gleichzeitig einen Vorteil bei der Lebensdauer gegenüber den Werkseinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardeinstellungen von TLP (75%/80%, sofern die betreffenden Konfigurationszeilen vom Benutzer einkommentiert wurden – sind noch ein wenig schonender im Hinblick auf die Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim oben Gesagten ist stets zu bedenken, dass die untere Ladeschwelle die kritischere Einschränkung für die Laufzeit darstellt, da sie den niedrigsten vorkommenden Ladezustand definiert, der bei angeschlossenem Netzteil vorkommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem soll daran erinnert werden, dass TLP über ein Kommando zum Voll-Laden verfügt (tlp fullcharge), falls man vorübergehend die Laufzeit maximieren möchte (z.B. auf Reisen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welches Kernelmodul brauche ich für meine Hardware, tp-smapi oder acpi-call? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Voraussetzung:&amp;lt;/u&amp;gt; nur die neueste Version von TLP stellt präzise Empfehlungen sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man prüft das Ende der Ausgabe von tlp-stat -b, Abschnitt &amp;quot;Recommendations&amp;quot;, ob folgende Zeilen auftauchen&lt;br /&gt;
 Install tp-smapi kernel modules for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery recalibration&lt;br /&gt;
und installiert das betreffende Paket, wie in der &lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Installieren|Installationsanleitung]] &lt;br /&gt;
für die eingesetzte Distribution beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allermeisten ThinkPad-Modelle benötigen nur eines der obigen Kernelmodule. Das kann man feststellen, indem man die Ausgabe von tlp-stat -b auf folgende Zeilen prüft&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
und das nicht benötigte Paket entfernt (tpacpi-bat meint acpi-call). Es ist jedoch kein Problem, beide installiert zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== natacpi - Die ultimative Lösung am Horizont ===&lt;br /&gt;
Ab Kernel 4.17 wird tpacpi-bat durch eine neue, native Kernel-API namens &#039;natacpi&#039; ersetzt (die Bestandteil des Kernelmoduls thinkpad_acpi ist). tlp-stat -b zeigt dies wie folgt an:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = active (recalibrate)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Patches für das Entladen (force_discharge) wurden bis Kernel 5.5 noch nicht integriert. Die vollständige Umsetzung wird wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds, recalibrate)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (superseded by natacpi)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
Mit der vollen natacpi-Unterstützung benötigt man keine externen Kernelmodul-Pakete mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführlichere Infos zu natacpi finden sich im Thread zu [https://thinkpad-forum.de/threads/218292-beendet-TLP-1-2-Beta-Test TLP 1.2 Beta].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum wird mein Akku trotz eingestellter Ladeschwellen auf 100% geladen? ==&lt;br /&gt;
Hier gibt es eine ganze Reihe möglicher Ursachen:&lt;br /&gt;
=== Notebook ist kein ThinkPad ===&lt;br /&gt;
Akkuladeschwellen und -rekalibrierung funktionieren nur mit ThinkPads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; andere Lenovo-Modelle, einschließlich IdeaPads, sowie andere Fabrikate, werden nicht unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul ist nicht installiert ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; not installed)&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; not installed)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora Release Upgrade ===&lt;br /&gt;
Es kann erforderlich sein, die Kernelmodule neu zu bauen (als root):&lt;br /&gt;
  akmods --force&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket acpi-call-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Debian-Derivate mit Kernel &amp;gt;= 4.12 benötigen mindestens die Paketversion 1.1.0-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul acpi-call lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; load error)&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul manuell laden mit&lt;br /&gt;
  sudo modprobe -v acpi_call&lt;br /&gt;
und ggf. mit der Fehlermeldung im Forum nachfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt acpi-call nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket tp-smapi-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 Creating symlink /var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/source -&amp;gt;&lt;br /&gt;
                  /usr/src/tp-smapi-0.41&lt;br /&gt;
 DKMS: add completed.&lt;br /&gt;
 Error! Your kernel headers for kernel 3.X.0-YY-generic cannot be found.&lt;br /&gt;
 Please install the linux-headers-3.X.0-YY-generic package,&lt;br /&gt;
 or use the --kernelsourcedir option to tell DKMS where it&#039;s located&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-generic-headers&#039;&#039;&#039; nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu 16.04.2, HWE Kernel 4.8): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 make KERNELRELEASE=4.8.0-46-generic -C /lib/modules/4.8.0-46-generic/build M=/var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/build....(bad exit status: 2)&lt;br /&gt;
 Error! Bad return status for module build on kernel: 4.8.0-46-generic (x86_64) &lt;br /&gt;
Lösung: entweder das [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ubuntu|TLP-PPA aktivieren]] und ein Paketupdate durchführen (empfohlen) oder Paketversion 0.43-1 aus Focal [https://packages.ubuntu.com/focal/tp-smapi-dkms herunterladen] und manuell installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul tp-smapi lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; load error)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: zunächst versucht man, das Kernelmodul manuell zu laden mit&lt;br /&gt;
 sudo modprobe -v tp_smapi&lt;br /&gt;
und anhand der Fehlermeldung mit den dazu in [http://wiki.ubuntuusers.de/TP-SMAPI#Kernelmodul-manuell-laden tp-smapi] beschriebenen Maßnahmen fortfahren bzw. eine Anfrage im Forum starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* Libreboot unterstützt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* tp-smapi unterstützt neuere Modelle nicht, siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 ===&lt;br /&gt;
Bei der Sandy-Bridge-Generation unterstützt tp-smapi weder die untere Ladeschwelle noch das Rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat zeigt&lt;br /&gt;
 /sys/devices/platform/smapi/BAT0/start_charge_thresh = (not available)&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp setcharge bzw. fullcharge zeigt&lt;br /&gt;
 start =&amp;gt; Warning: cannot set threshold.&lt;br /&gt;
tlp discharge bzw. recalibrate schlagen fehl&lt;br /&gt;
 Error: discharge function not available for this laptop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T430(s)/T530/W530/X230 und alle neueren Modelle ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad E495 ===&lt;br /&gt;
Symptom: Ladeschwellen wurden zwar in den Embedded Controller (EC) geschrieben, tlp-stat -b liest sie auch wie konfiguriert zurück:&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/charge_start_threshold = 45 [%]&lt;br /&gt;
 /sys/classes/power_supply/BAT0/charge_stop_threshold = 60 [%]&lt;br /&gt;
Dennoch wirken Sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: Fehler in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen vollständig entfernen mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
dann wie [[TLP_FAQ#Deaktivieren_der_Ladeschwellen_funktioniert_nicht|unten beschrieben]] fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad L420/520, SL300/400/500, X121e ===&lt;br /&gt;
Diese Modelle werden weder durch tp-smapi noch durch tpacpi-bat oder natacpi unterstützt. Bitte keine Fehlerberichte dazu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku wurde gewechselt ===&lt;br /&gt;
Durch Herausnehmen des Akkus können bei manchen Modellen die aktiven Ladeschwellen verloren gehen. Nach dem (Wieder-)Einsetzen eines Akkus wirken zunächst die Werkseinstellungen (96/100%). Die in [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|TLP konfigurierten Ladeschwellen]] werden erst aktiv, nachdem das&lt;br /&gt;
* System neu gestartet&lt;br /&gt;
* wieder heruntergefahren und ausgeschaltet&lt;br /&gt;
wurde. Alternativ kann man sie mit&lt;br /&gt;
  sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
sofort setzen, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ladeschwellen_auf_tempor.C3.A4re_Werte_setzen|temporäre Schwellen setzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die von tlp-stat -b angezeigten Ladeschwellen entsprechen nicht den Einstellungen ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfiguration wurde nicht aktiviert ===&lt;br /&gt;
Nach Anpassungen der Einstellungsdatei ist ein Neustart oder der Aufruf von&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad Edge, E/L/S-Reihe, SL410/510, Yoga-Reihe ===&lt;br /&gt;
Bei diesen Baureihen entsprechen die mit tlp-stat -b ausgelesenen Werte für die Akkuladeschwellen nicht den zuvor geschriebenen Werten. So liefert z.B. das Setzen von START_CHARGE_THRESH_BATx=75 / STOP_CHARGE_THRESH_BATx=80 beim Auslesen stattdessen 75 / 74. Das Verhalten wird durch die Firmware (UEFI/BIOS) der betroffenen Modelle verursacht, nicht durch TLP. Nichtsdestotrotz funktionieren die Ladeschwellen wie eingestellt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untere Ladeschwelle wirkt nach Änderung nicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Modelle: X240, Yoga 12 (Berichte von Nutzern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um die &#039;&#039;neue&#039;&#039; untere Ladeschwelle zu aktivieren, kann es nötig sein, &#039;&#039;nach&#039;&#039; dem Setzen der neuen Ladeschwelle – via tlp setcharge oder Reboot – den Akku einmalig unter den Wert der &#039;&#039;alten&#039;&#039; Ladeschwelle zu entladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp fullcharge BAT1 stoppt bei ~80% ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads T440 (basierend auf Benutzer-Feedback).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: obwohl die Stop-Schwelle entweder durch die Konfiguration oder durch tlp fullcharge/setcharge auf 100% gesetzt wurde, endet der Ladevorgang für BAT1 bei etwa 80%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: dies ist in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo fest einprogrammiert. Nachdem BAT1 den Schwellenwert von 80% erreicht hat, beginnt der Ladevorgang mit BAT0 bis 100%, danach fährt BAT1 bis 100% fort. Falls nun für BAT0 eine Stop-Schwelle festgelegt wurde, kann es sein, dass der letzet Schritt nie stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Lösung: die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Verhalten zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unstetigkeiten des Ladestands bei ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 (und allen neueren Modellen) ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige Benutzer berichten von stark reduzierter Akkukapazität oder plötzlichem Abfall des Ladestands von ca. 30% auf Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: Konflikt mit der [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Dual Mode Battery Firmware].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen komplett entfernen oder nur die untere Ladeschwelle verwenden; anschließend den Akku einmal rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist ein Software-Phänomen, der Akku wird dadurch nicht beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieso wird trotz erreichter Ladeschwelle im Panel weiterhin angezeigt, dass der Akku geladen wird? ==&lt;br /&gt;
Existierende Panel-Applets fragen entweder upowerd ab oder sie verwenden die Standard-Schnittstelle des Kernels, die beim Eingriff von Ladeschwellen den Ladestatus nicht richtig wiedergibt. Konkret zeigt tlp-stat -b in diesem Fall für &#039;&#039;&#039;/sys/class/power_supply/BATx/status&#039;&#039;&#039; den Wert &amp;quot;Unknown&amp;quot;. Dieses Verhalten läßt sich nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen die tp-smapi unterstützen, zeigt tlp-stat -b hingegen unter &#039;&#039;&#039;/sys/devices/platform/smapi/BATx/&#039;&#039;&#039; stets den tatsächlichen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionieren die Ladeschwellen auch wenn TLP/Linux nicht läuft? ==&lt;br /&gt;
Ja. Der Ladevorgang wird nicht durch Software gesteuert, die auf dem Betriebssystem läuft, sondern durch die Firmware des Embedded Controllers (EC). TLP schreibt lediglich die Ladeschwellen in die entsprechenden EC-Register (über tp-smapi, tpacpi-bat oder natacpi). Einmal in der Hardware gespeichert, bleiben die Ladeschwellen dauerhaft wirksam. Zum Entfernen siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was genau tut die untere Ladeschwelle START_CHARGE_THRESH_BATx? ==&lt;br /&gt;
START_CHARGE_THRESH_BATx sorgt dafür, dass der Akku nach kurzen Entladevorgängen beim Anstecken des Netzteils nicht sofort wieder geladen wird. Der Ladevorgang startet erst, wenn beim vorausgegangenen Entladen der Wert von START_CHARGE_THRESH_BATx unterschritten wurde. Liegt hingegen beim Anstecken des Netzteils die Ladung über START_CHARGE_THRESH_BATx, dann wird nicht geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum beginnt der Akku nicht sich zu entladen, wenn die Stop-Schwelle während des Ladevorgangs erreicht wird? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung des Autors: manchmal gelangen Benutzer zu dieser Fehleinschätzung, ohne dass ich verstanden hätte, wie es passiert. Dies ist der Versuch, sie wieder herauszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Stop-Schwelle besteht darin, den Batterieverschleiß zu verringern, indem der Ladezustand auf unter 100% begrenzt wird. Der Ladevorgang stoppt also am Schwellwert und die Batterie wird nicht entladen, solange das Ladegerät angeschlossen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das vom Hersteller beabsichtigte Verhalten. Es ist in der EC-Firmware (siehe oben) fest einprogrammiert und verhält sich auch für das ab Werk installierte Betriebssystem identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu würde eine wiederholte Entladung der Batterie während des Betriebs am Netzteil, wenn sie den gewünschten maximalen Ladezustand erreicht hat, zu einem absurd hohen Verschleiß (d.h. Ladezyklen) führen, ohne dass daraus ein Nutzen gezogen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man durch Setzen der unteren Ladeschwelle das weitere Entladen des Akkus verhindern?  ==&lt;br /&gt;
Nein. Entladen des Akkus läßt sich nur durch Anstecken des Netzteils oder Ausschalten des ThinkPads verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Ladeschwellen entfernen? ==&lt;br /&gt;
Man entfernt die Ladeschwellen aus der Konfiguration durch Auskommentieren mit &#039;#&#039;&lt;br /&gt;
 #START_CHARGE_THRESH_BAT0=75&lt;br /&gt;
 #STOP_CHARGE_THRESH_BAT0=80 &lt;br /&gt;
und aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
unmittelbar die Werkseinstellung 96%/100%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deaktivieren der Ladeschwellen funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads E580, T480s, X1 Carbon Gen 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: nach dem Zurücksetzen der Schwellwerte, wie oben beschrieben, zeigt tlp-stat -b die Stop-Schwelle unverändert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: nach Anwendung einer Stop-Schwelle &amp;lt; 100 akzeptiert die Firmware des Embedded Controllers (EC) keine Werte, die höher als der zuvor eingestellte Wert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Aktualisierung der EC-Firmware (im BIOS-Update enthalten)&lt;br /&gt;
* T480s: ECP 1.13 (BIOS 1,31)&lt;br /&gt;
* X1 Carbon Gen 6: ECP 1.12 (BIOS 1,37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgehungslösung (ohne BIOS-Update):&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen in der Konfiguration auskommentieren wie oben beschrieben&lt;br /&gt;
* Den Laptop über durch Herunterfahren ausschalten&lt;br /&gt;
* Netzteil entfernen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Beim Lenovo-Logo: &amp;lt;Eingabe&amp;gt; &amp;lt;F1&amp;gt; drücken, um das BIOS-Setup aufzurufen&lt;br /&gt;
* Config → Power → Disable Built-in Battery &amp;lt;Enter&amp;gt; &amp;lt;Yes&amp;gt;, Laptop schaltet sich aus&lt;br /&gt;
* Netzteil wieder anschließen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Mit tlp-stat -b prüfen - die Ladeschwellen sollten jetzt die Werkseinstellung 96 / 100% haben&lt;br /&gt;
* Falls der Erfolg ausbleibt, den gesamten Ablauf wiederholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mein Akku läßt sich nach einer Rekalibration nicht mehr aufladen, die Anzeige zeigt permanent X% ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichste Ursache: der Akku ist defekt (und war dies auch schon vor der Rekalibration).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum zeigt tlp-stat -b &amp;quot;cycle_count = (not supported)&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Cycle count&amp;quot; (= Anzahl der Ladezyklen) ist nicht für alle Laptops verfügbar. Ausnahme sind ThinkPads die tp-smapi unterstützen, sowie manche neuere Hardware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= USB =&lt;br /&gt;
== USB-Gerät funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige USB-Geräte arbeiten nicht zuverlässig, wenn TLP den USB Autosuspend Modus aktiviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung: mit lsusb die USB-Geräte-ID des betreffenden Geräts ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen (dabei das Kommentarzeichen &#039;#&#039; am Anfang der Zeile entfernen) und das Gerät erneut anstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP nimmt alle Eingabegeräte (HID), also Tastaturen und Mäuse, sowie [seit TLP 1.2] Scanner (libsane) automatisch vom Autosuspend-Modus aus. Für sie ist kein Eintrag in USB_BLACKLIST erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Smartphone wird am USB-Anschluss nicht geladen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Autosuspend deaktivieren mit&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PHONE=1&lt;br /&gt;
und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: mit lsusb die USB-Geräte-ID des Smartphones ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Warnungen =&lt;br /&gt;
== Welche Art Warnungen zeigt &amp;quot;tlp-stat -w&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Derzeit prüft der Befehl das Kernel Log auf Fehler die möglicherweise durch SATA ALPM verursacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist zu tun wenn Warnungen angezeigt werden? ==&lt;br /&gt;
TLPs frühere [bis TLP 1.1] Standard-Einstellung im Akkubetrieb&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=min_power&lt;br /&gt;
ist auf maximale Energieeinsparung ausgelegt. Hier wählt man probeweise einen weniger aggressiven Wert, d.h. für Kernel &amp;gt;= 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=med_power_with_dipm&lt;br /&gt;
bzw. für Kernel &amp;lt; 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=medium_power&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=max_performance&lt;br /&gt;
oder man deaktiviert die Einstellung komplett – siehe [[TLP_Einstellungen#AHCI_Link_Power_Management_.28ALPM.29|ALPM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ändern der Einstellung ist vor einer erneuten Prüfung ein Neustart erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstehendes gilt sinngemäß für SATA_LINKPWR_ON_AC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Unterschied in der Leistungsaufnahme zwischen min_power und max_performance kann sich abhängig von der Hardware auf mehr als 1 W belaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was tun wenn die Änderung der Einstellungen die Fehlermeldungen nicht beseitigt? ==&lt;br /&gt;
Falls nur 1 oder 2 Fehler direkt nach dem Systemstart oder dem Wechsel der Stromquelle auftreten, kann man diese (nach Berichten von Benutzern) einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer hohen Anzahl von Fehlern, versucht man es mit einen neueren Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist der Grund für die Fehlermeldungen? ==&lt;br /&gt;
Kandidaten sind:&lt;br /&gt;
* Fehlerhafte Implementierung von ALPM in der Firmware der Platte, dem SATA Controller oder dem System BIOS&lt;br /&gt;
* Probleme zwischen Controller und Platte&lt;br /&gt;
* Fehler im Kernel-Treiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Verschiedenes =&lt;br /&gt;
== Wofür steht &amp;quot;TLP&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
TLP ist keine Abkürzung, es ist nur ein dreibuchstabiger Name.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie erreiche ich, daß Feature &amp;quot;xyzzy&amp;quot; in TLP aufgenommen wird? ==&lt;br /&gt;
Einfach im [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP-%E2%80%93-Linux-Stromsparen Support-Thread] melden und den Wunsch nachvollziehbar beschreiben:&lt;br /&gt;
* Ziel des Features: was soll erreicht werden und warum?&lt;br /&gt;
* Welche Anwendungsfälle sind zu berücksichtigen bzw. machen das Feature notwendig?&lt;br /&gt;
* Vorhandene eigene Skripte (oder Links zu solchen) beifügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Autor behält sich vor, Featurewünsche zu einem von ihm gewählten Termin oder auch gar nicht zu implementieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich werden in TLP nur Dinge implementiert, die mit der Senkung des Stromverbrauchs oder dem Akkubetrieb im Allgemeinen zu tun haben. Siehe dazu auch die untenstehende Abgrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung - welche Themen berücksichtigt TLP (absichtlich) nicht? ==&lt;br /&gt;
* Helligkeit des LCD-Backlights: kollidiert mit vorhandener Funktionalität z.B. des Gnome Power Managers&lt;br /&gt;
* Lüftersteuerung: Lösungen sind bereits vorhanden, z.B. Thinkfan.&lt;br /&gt;
* Einbindung von benutzereigenen Skripten: Support-Gründe sprechen dagegen.&lt;br /&gt;
* Auswahl des aktiven Akkus bei ThinkPads mit mehreren Akkus (&amp;quot;battery balancing&amp;quot;): die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Entladeverhalten zu steuern – weder manuell noch automatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP - Linux Stromsparen]] – Installation, Benutzerdokumentation&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] – Konfiguration&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
* [[Thinkfan]] – einfaches Lüftersteuerungsprogramm&lt;br /&gt;
* [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI] – GUI zur Verwaltung der TLP-Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28533</id>
		<title>TLP FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_FAQ&amp;diff=28533"/>
		<updated>2022-03-11T07:59:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS:&#039;&#039;&#039; Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp/faq/index.html offizielle Dokumentation] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden häufig gestellte Fragen beantwortet und (Umgehungs-)Lösungen zu gängigen Problemen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installation und Konfiguration =&lt;br /&gt;
== Wie kann ich TLP auf einem Entwickler-Release meiner Distribution XY installieren ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Pakete für neue Distributions-Release werden normalerweise rechtzeitig zu deren Releasetermin im TLP-Repository bereitgestellt. Möchte man TLP bereits vorher mit einer Alpha- oder Beta-Version testen, so kann man die Pakete für die Vorversion händisch mit dem jeweiligen Paketmanager installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zusammen mit anderen Power Management Tools zu Konflikten? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die simultane Verwendung eines anderen Tools bedeutet, dass TLPs Einstellungen von dem anderen Tool überschrieben werden (und umgekehrt). Das Ergebnis sind nicht vorhersagbare Resultate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Powertop: siehe [[TLP_FAQ#Powertop|Powertop]].&lt;br /&gt;
* thermald: Aufgabe von thermald ist es, die Leistungsaufnahme zu begrenzen, bevor die Temperatur des Laptops in den kritischen Bereich kommt. TLP aktiviert hingegen generelle Einstellungen, um die Stromaufnahme speziell in Situationen geringer Last oder im Leerlauf zu optimieren. TLP steht nicht im Konfikt zu thermald.&lt;br /&gt;
* throttled: nur die dynamische HWP_Mode Einstellung von throttled stört die Aktionen von TLP. Möchte man sie verwenden, deaktiviert man die Funktion in TLP per CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führt der Einsatz von TLP zu Konflikten mit den Energieeinstellungen meines Desktops? ==&lt;br /&gt;
Das hängt von der Einstellung ab. TLP:&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Helligkeit von Bildschirm und Tastatur-Backlight → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* verändert nicht die Einstellungen für Suspend/Hibernate → kein Konflikt,&lt;br /&gt;
* aktiviert standardmäßig den Stromsparmodus für den WLAN-Adapter → möglicher Konflikt mit den KDE-Energieeinstellungen,&lt;br /&gt;
* (de-)aktiviert Funkadapter, wenn vom Benutzer konfiguriert → möglicher Konflikt mit den GNOME- bzw. KDE-Energieeinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Möglicher Konflikt&amp;quot; meint, dass die in TLP konfigurierte Einstellung von der Desktop-Energieeinstellung überschrieben werden kann (oder umgekehrt). Probleme mit der Systemstabilität sind dadurch nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktioniert TLP auch mit anderen Notebooks (nicht ThinkPads)? ==&lt;br /&gt;
TLP ist für alle Notebooks geeignet, einige [[TLP_FAQ#Akku|Features]] sind jedoch nur für ThinkPads verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; da der Programmautor nur über Testmöglichkeiten auf ThinkPads verfügt, sind Berichte und Fragen zu anderen Notebooks im [https://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Macht TLP Sinn auf neueren Laptops / mit neueren Linux-Versionen? ==&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre wurden dem Linux Kernel viele Stromsparfunktionen hinzugefügt, aber nur ein Teil davon ist standardmäßig aktiviert. Es ist für die Kernelentwickler schwierig, Stromsparfunktionen vollständig für jegliche Hardware zu testen, daher bleiben sie für viele Treiber ausgeschaltet und es ist Aufgabe des Benutzers sie zu aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: ein User Space Werkzeug wie TLP wird weiterhin benötigt, um alle verfügbaren Stromsparfunktionen zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soll ich TLP in einer virtuellen Maschine installieren? ==&lt;br /&gt;
Nein. Es ist ineffektiv ein Power Management Tool innerhalb einer virtuellen Maschine (Guest) zu verwenden. TLP sollte stattdessen besser im Betriebssystem des VM-Hosts installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Einstellungen von TLP ändern? ==&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Beschreibung aller Einstellungen findet sich im Artikel [[TLP_Einstellungen|TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überschreibt ein Upgrade von TLP meine Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
Nein. Alle Paketverwaltungswerkzeuge achten darauf, vom Benutzer angepasste Konfigurationsdateien nicht ohne Rückfrage zu ersetzen bzw. sie erstellen zuvor eine Kopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie übertrage ich meine Einstellungen beim Upgrade von 1.2.2 (oder älter) auf 1.3? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man [[TLP_Einstellungen#TLP_1.3_und_neuer|TLP Einstellungen]] lesen, um mehr über das neue Konfigurationsschema in 1.3 zu erfahren. Es gibt drei Migrationspfade:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. 1:1 Übernahme ===&lt;br /&gt;
Das Format der Konfigurationsdatei hat sich nicht geändert, nur der Speicherort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man die ursprüngliche &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; gesichert hat, kann man &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; jemals bearbeitet wurde, wird die Datei beim Upgrade auf 1.3 automatisch nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; verschoben. Die urspüngliche &#039;&#039;&#039;tlp.conf&#039;&#039;&#039; landet in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Neu beginnen mit &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu gibt man einfach seine spezifischen Einstellungen in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als unter 1.2.2 und davor, sind alle Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; deaktiviert, das Kommentarzeichen &#039;#&#039; in der ersten Spalte muss für Parameter, die man ändern will, entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Neu beginnen mit einer Datei unterhalb von &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erstellt eine neue Datei &#039;&#039;&#039;01-mytlp.conf&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;00-template.conf&#039;&#039;&#039; kopiert und seine spezifischen Einstellungen eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Dateiname spielt keine Rolle, solange er auf &#039;&#039;&#039;.conf&#039;&#039;&#039; endet. Man kann seine Einstellungen auch in mehrere Dateien aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Nur Debian und Ubuntu:&amp;lt;/u&amp;gt; falls nötig, verschiebt man &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf.dpkg-new&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TLP 1.2.2 und älter: Muss ich meine Einstellungen nach einem Update von TLP anpassen? ==&lt;br /&gt;
Nicht unbedingt. Bei der Weiterentwicklung von TLP wird darauf geachtet, dass alte Konfigurationsdateien weiterhin funktionieren. Neue Features bekommen – soweit möglich – sinnvolle interne Defaults, sodass sie auch ohne expliziten Eintrag in die Konfiguration wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sorgt das Paketupgrade nicht dafür, dass neue Features zur Konfigurationsdatei hinzugefügt werden. Wenn man also den Default für ein neues Feature anpassen möchte, kann man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Einstellung händisch zur Konfiguration hinzufügen; oder&lt;br /&gt;
* alle eigenen Einstellungen in die temporäre, neue Konfigurationsdatei (Name hängt vom Paketwerkzeug ab) aufnehmen und und diese anschliessend an den [[TLP_Einstellungen#Einleitung|endgültigen Ort]] kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ich verwende den Network Manager nicht, wie kann ich in Ubuntu/Debian tlp ohne tlp-rdw installieren? ==&lt;br /&gt;
 sudo apt install --no-install-recommends tlp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann ich TLP auch mit Linux-Distributionen verwenden für die noch kein fertiges Paket existiert? ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell ist es möglich den Source-Tarball bei [https://github.com/linrunner/TLP/tags GitHub] herunterzuladen, auszupacken mit&lt;br /&gt;
 tar xfvz TLP-V.v.tar.gz&lt;br /&gt;
 cd TLP-V.v&lt;br /&gt;
zu installieren (als root)&lt;br /&gt;
 make install&lt;br /&gt;
 make install-man&lt;br /&gt;
und die Services zu aktivieren (als root).&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service # nur bis TLP 1.2.2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für das &#039;make install&#039; sollte man die [https://localhost/linrunner/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html#makefile Makefile-Optionen] an die verwendete Distribution anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gibt es eine GUI zu TLP?==&lt;br /&gt;
Es existiert das separate Projekt [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLPUI ist noch nicht kompatibel mit TLP 1.3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Audio =&lt;br /&gt;
Bei Problemen mit der Soundausgabe im &#039;&#039;Akkubetrieb&#039;&#039; (Störungen, Klickgeräusche) kann man zur Eingrenzung in den [[TLP_Einstellungen#Audio|Einstellungen]] den Timeout erhöhen&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=10&lt;br /&gt;
oder die Funktion ganz deaktivieren&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Eingabegeräte =&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert meine USB-Tastatur/-Maus nicht mehr? ==&lt;br /&gt;
TLP ist höchstwahrscheinlich nicht die Ursache, denn es nimmt standardmässig alle USB-Eingabegeräte (usbhid) vom Autosuspend aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Maus stockt oder verliert die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_FAQ#Bluetooth-Ger.C3.A4te_h.C3.A4ngen_oder_verlieren_die_Verbindung|Bluetooth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funkgeräte (Bluetooth, WLAN, WWAN) =&lt;br /&gt;
== Langsames oder instabiles WLAN im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Ursache: der Kerneltreiber implementiert den Stromsparmodus nicht korrekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Stromsparmodus im Akkubetrieb deaktivieren&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_BAT=off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WLAN Stromsparmodus ist an obwohl in der TLP-Konfiguration deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit NetworkManager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/NetworkManager/conf.d/default-wifi-powersave-on.conf&#039;&#039;&#039; löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth-Geräte hängen oder verlieren die Verbindung ==&lt;br /&gt;
Ursache: nahezu alle internen und alle externen Bluetooth-Adapter sind USB-Geräte. Einige davon implementieren den Autosuspend-Modus nicht korrekt, was zu Problemen mit den verbundenen Bluetooth-Geräten führen kann oder auch das Pairing verhindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: &lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_BTUSB=1&lt;br /&gt;
konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: den USB-Bluetooth-Adapter identifizieren mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -u | grep btusb&lt;br /&gt;
und die USB-ID zu USB_BLACKLIST hinzufügen. Die neue Einstellung aktivieren mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bluetooth wird beim Systemstart nicht deaktiviert ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: das Bluetooth-Applet der Desktop-Umgebung - oder eine andere installierte Software - aktiviert das Bluetooth-Gerät wieder, nachdem TLP es deaktiviert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Einstellung im betreffenden Applet deaktivieren oder das Applet ganz deaktivieren/entfernen. Informationen zu XFCE/Blueman finden sich im Artikel [https://winaero.com/blog/disable-bluetooth-auto-power-blueman/ &amp;quot;Deaktivieren der automatischen Bluetooth-Einschaltung in Blueman&amp;quot;] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das Wiederherstellen des Funkgerätezustands mit RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP nicht? ==&lt;br /&gt;
Ursache: Konflikt mit anderen Einstellungen wie DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und DEVICES_TO_DISABLE/ENABLE_ON_...  nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: systemd 209 (or higher) implementiert einen eigenen Weg (systemd-rfkill.service, siehe &lt;br /&gt;
[[TLP_Einstellungen#Funkger.C3.A4te_schalten|Funkgeräte schalten]]), &lt;br /&gt;
um die Schaltzustände beim Systemstart wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1 und das systemd-Feature nicht gleichzeitig verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum aktiviert TLP nicht USB Autosuspend für meine integrierte WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) Karte? ==&lt;br /&gt;
Grund: einige Karten arbeiten nicht zuverlässig mit USB Autosuspend, daher schließt sie TLP (bis 1.1) standardmässig aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um USB Autosuspend für WWAN(UMTS) zu erzwingen konfiguriert man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grafik =&lt;br /&gt;
== Radeon ==&lt;br /&gt;
=== Warum flackert mein Display beim Wechsel der Stromquelle kurz? ===&lt;br /&gt;
Grund ist die [[TLP_Einstellungen#Grafikkarten|automatische Umschaltung der Taktfrequenz bei  Radeon-Karten]]. Auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs, schafft folgende Einstellung Abhilfe:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Je nach Karte bzw. Kernel hilft auch:&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=performance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernelnachricht &amp;quot;*ERROR* radeon: ring 0 test failed&amp;quot; am Netzteil ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Lenovo Ideapad 300 (Intel / Radeon Hybridgrafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: DPM ausschalten&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nvidia Optimus ==&lt;br /&gt;
=== Warum hat mein Notebook einen extrem hohen Stromverbrauch? ===&lt;br /&gt;
Bei der Optimus-Hybridgrafik stecken im Notebook zwei Grafikeinheiten: eine von Intel auf dem Processor-Chip (&amp;quot;integrated&amp;quot;, iGPU) und eine von Nvidia (&amp;quot;discrete&amp;quot;, dGPU). Linux nutzt standardmäßig die Intel-Grafik, gleichzeitig ist die nicht genutzte Nvidia-Grafik eingeschaltet und verbraucht sehr viel Akkustrom weil kein Treiber geladen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kann nichts dagegen tun, stattdessen gibt es folgende Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
* Im BIOS eine der beiden Grafikeinheiten deaktivieren&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/Bumblebee Bumblebee]&lt;br /&gt;
* Verwendung von [http://wiki.ubuntuusers.de/Hybrid-Grafikkarten/PRIME Optimus/PRIME]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildschirm flackert ===&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ein Nutzer eines Dell Latitude 5480 [https://github.com/linrunner/TLP/issues/295 berichtete] &amp;quot;Bildschirm flackert mit einer uneinheitlichen Rate, wenn auch nicht so sporadisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: ASPM im Akku-Modus deaktivieren&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich verwende PRIME um die dGPU abzuschalten, warum wird sie dennoch beim Booten aktiviert? ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Blacklisten des Treibers&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;nouveau nvidia&amp;quot;&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: Blacklisten des Geräts&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_BLACKLIST=&amp;quot;01:00.0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um zu überprüfen, ob &amp;quot;01:00.0&amp;quot; zur verbauten Nvidia dGPU passt, verwendet man den Befehl&lt;br /&gt;
 lspci | grep VGA&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Runtime_Power_Management|Runtime PM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signifikant schlechtere Energieeinsparung nach dem Upgrade auf TLP 1.0 ===&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher nimmt per Blacklist alle dGPUs vom Runtime Power Management aus. Für bestimmte Hardware/Kernel-Kombinationen bedeutet dies, dass die dGPU beim Systemstart nicht mehr automatisch deaktiviert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Entfernen aller dGPUs aus der Treiber-Blacklist&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;mei_me pcieport&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder Einsatz eines Tools wie Bumblebee oder PRIME, um die dGPU beim Booten explizit zu deaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bumblebee scheitert beim Wiedereinschalten der dGPU ===&lt;br /&gt;
Lösung: die dGPU vom Runtime PM ausschließen, siehe vorausgehenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Laufwerke =&lt;br /&gt;
== Warum parkt meine Festplatte die Leseköpfe im Akkubetrieb so häufig (Klickgeräusche)? ==&lt;br /&gt;
Die TLP-Einstellung&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=128&lt;br /&gt;
entspricht der Ubuntu-Default-Einstellung und sollte nicht zu exzessiven Parkvorgängen (Stichwort &amp;quot;Load Cycle Count&amp;quot;) führen. Leider interpretieren einige Hersteller, insbesondere bei neueren Plattenmodellen, die [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM-Eckwerte]] sehr &amp;quot;grosszügig&amp;quot;, um den Stromverbrauch zu senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem solchen Fall kann es helfen, im Akkubetrieb einen geeigneten Wert &amp;gt; 128 durch Ausprobieren zu ermitteln (siehe [https://wiki.ubuntuusers.de/Notebook-Festplatten-Bug Notebook-Festplatten-Bug]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum funktioniert das automatische Anhalten der Festplatte (Spindown) nicht? ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung  von DISK_APM_LEVEL &amp;lt; 128 oder von DISK_SPINDOWN_TIMEOUT ermöglicht zwar das automatische Anhalten des Spindelmotors. In der Praxis greifen System und Anwendungen aber zu häufig auf die Festplatte zu und wecken sie wieder auf. Für dieses Problem existiert keine nachhaltige Lösung, da insbesondere zahlreiche Anwendungen angepasst werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich meine 2. Festplatte anhalten? ==&lt;br /&gt;
Abschalten nach 1 Minute (= &#039;&#039;&#039;12&#039;&#039;&#039; · 5 Sekunden) Inaktivität mit:&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_AC=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_BAT=&amp;quot;0 12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Spindelmotor_abschalten|Spindelmotor abschalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum läuft beim Wechsel Akku &amp;lt;&amp;gt; Netzbetrieb stets die Festplatte an? ==&lt;br /&gt;
TLP schreibt die Einstellungen für den APM-Level und den Timeout für das Abschalten des Spindelmotors bei jedem Wechsel der Stromquelle und beim Suspend/Resume. Durch den Schreibvorgang starten Festplatten immer den Spindelmotor. Um dies zu vermeiden, kann man entweder die betreffenden Einstellungen durch Auskommentieren (&#039;#&#039; am Zeilenanfang) deaktivieren oder das spezielle Schlüsselwort &amp;quot;keep&amp;quot; für die betroffene Festplatte einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[TLP_Einstellungen#Advanced_Power_Management_.28APM.29|APM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum ist meine Crucial M4 SSD im Akkubetrieb so langsam? ==&lt;br /&gt;
Die Crucial M4 verringert in Abhängigkeit vom APM Level die Performance. Möchte man dies nicht, so kann man APM wie folgt ausschalten:&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_AC=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=&amp;quot;255 255&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MediaBay / UltraBay: wieso wird trotz Konfiguration das optische Laufwerk im Akkubetrieb nicht ausgeschaltet? ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ThinkPad ohne Ultrabay&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zählen die Edge- und SL-Baureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inkompatibles Notebook&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion ist bisher nur mit ThinkPads getestet. Berichte und Fragen zu anderen Notebooks sind im [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/84030-projektvorstellung-tlp---stromspareinstellungen-für-ubuntu/ Support-Thread] stets willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Powertop =&lt;br /&gt;
== Erreicht man mit Powertop höhere Einsparungen als mit TLP? ==&lt;br /&gt;
Nein. TLPs Standardkonfiguration basiert auf denselben Regeln wie Powertops Empfehlungen. Ausnahmen hiervon sind in den folgenden Abschnitten aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steht Powertop im Konflikt zu TLP? ==&lt;br /&gt;
Im interaktiven Modus hat Powertop keinen Einfluss auf die Funktion von TLP.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erklärung: Powertop ist kein Power Management Tool, sondern lediglich ein Analysewerkzeug. Powertop kann man verwenden um die Leistungsaufnahme vor oder nach der Installation von TLP anzuzeigen, aber TLP nimmt seine Einstellungen unabhängig davon vor, ob Powertop installiert ist oder nicht. Nur wenn man powertop --auto-tune in den Systemstart aufnimmt, kommt es zu einem Konflikt mit TLP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum empfiehlt mir Powertop im Akkubetrieb trotz aktivem TLP weitere Stromspar-Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP wendet maximale Stromspar-Einstellungen nur im Akkubetrieb an, daher bitte vor dem Starten von Powertop das Netzteil abziehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Empfehlungen von Powertop in der Rubrik &amp;quot;Tunables&amp;quot; sind sinnvoll bzw. sicher zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;VM writeback timeout&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Powertop erwartet auf einem Wert von 1500 hundertstel Sekunden (centisecs), wohingegen TLP Defaultwerte von 1500 am Netzteil und 6000 im Akkubetrieb setzt. Falls man Powertops Empfehlung folgen möchte, setzt man folgende [[TLP_Einstellungen#Dateisystem|Einstellung]]:&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_BAT=15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;SATA ALPM link power&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Bei einigen Notebook-Modellen läßt sich ALPM für bestimmte Links nicht von &#039;&#039;&amp;quot;max_performance&amp;quot;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&amp;quot;min_power&amp;quot;&#039;&#039; umschalten. Dies ist der Fall z.B. für eine offene Verbindung zum Laufwerk in der (nicht angeschlossenen) Docking Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromsparende Umgehungslösung für ThinkPads der X-Serie: im BIOS unter &#039;&#039;&amp;quot;Security -&amp;gt; IO Port Access&amp;quot;&#039;&#039; den Zugriff auf das Laufwerk in der Ultrabase auf &#039;&#039;&amp;quot;disabled&amp;quot;&#039;&#039; stellen (Ersparnis ca. 0,4 W).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wifi powersave&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
* Einige WLAN-Karten, z.B. Intel 3945abg, unterstützen mit aktuellen Linux-Kerneln kein Powersave.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;USB autosuspend&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
TLP spart absichtlich USB-Eingabegeräte (HID), WWAN-Geräte (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G) sowie [seit TLP 1.2] Scanner (verwaltet von libsane) vom Autosuspend aus, um den Benutzern Probleme mit &amp;quot;einschlafenden&amp;quot; Mäusen o.ä. zu ersparen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingabegeräte kann man in die Whitelist aufnehmen (USB_WHITELIST, siehe [[TLP_Einstellungen#USB|USB]]) um Autosuspend zu aktivieren; für WWAN nutzt man:&lt;br /&gt;
  USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Powertop zeigt mir eine sehr hohe Leistungsaufnahme für Gerät XY an – was kann ich tun? ==&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich die Leistungsaufnahme einzelner Notebook-Komponenten direkt zu messen, nur die Gesamtleistungsaufnahme ist am Akku messbar. In der Rubrik &amp;quot;Device stats&amp;quot; werden daher in der Spalte &amp;quot;Power est.&amp;quot; grob geschätzte Werte angezeigt, die ignoriert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Prozessortaktsteuerung =&lt;br /&gt;
== Wieso werden die Takt-Einstellungen nicht bzw. unvollständig umgesetzt? ==&lt;br /&gt;
Falls tlp-stat -p andere als die gewählten Einstellungen anzeigt, gibt es mehrere mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungültige Frequenzeinstellungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Lösung:&amp;lt;/u&amp;gt; die gültigen Werte für den eigenen Prozessor werden von tlp-stat -p angezeigt. Beispiel:&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies =  2400000 1600000  800000 [kHz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kein ondemand Governor mit intel_pstate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_driver    = intel_pstate &lt;br /&gt;
 /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor  = powersave&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Kernel 3.9 wird auf Intel Sandy Bridge (oder neuerer) Hardware automatisch der neue Treiber intel_pstate verwendet. intel_pstate unterstützt als Governor nur noch powersave (empfohlener Standard) und performance, ondemand ist entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat -p zeigt &amp;quot;x86_energy_perf_policy: program [for your kernel] not installed.&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die Lösung hängt von der Distribution ab:&lt;br /&gt;
* Ubuntu: das Meta-Paket &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;linux-tools-generic-lts-*&#039;&#039;&#039; für HWE-Kernel) installieren; für Mainline-Kernel gibt es kein passendes Paket.&lt;br /&gt;
* Debian: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-cpupower&#039;&#039;&#039; installieren&lt;br /&gt;
* Arch: das Paket &#039;&#039;&#039;x86_energy_perf_policy&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
* Fedora: das Paket &#039;&#039;&#039;kernel-tools&#039;&#039;&#039; installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Systembetrieb =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich das TLP beenden oder vollständig deaktivieren? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Konfiguration ändern: TLP_ENABLE=0&lt;br /&gt;
*Optional: Neustart zur Wiederherstellung der Kernel-Standardeinstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die Deinstallation der Pakete deaktiviert TLP ebenfalls vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsche Wege:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl stop tlp.service - dies wird TLP nicht daran hindern, Energiespareinstellungen anzuwenden, wenn die Stromquelle (Netzteil/Akku) wechselt; je nach Konfiguration kann es auch dazu führen, dass WLAN und/oder Bluetooth/WWAN sofort abgeschaltet wird, was unerwünscht sein könnte.&lt;br /&gt;
* systemctl disable/mask tlp.service - dies verhindert nur, dass TLP beim Systemstart und Herunterfahren Ladeschwellen anwendet und Funkgeräte schaltet; die Energiespareinstellungen werden trotzdem angewendet (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie starte ich TLP - und aktiviere geänderte Einstellungen? ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richtiger Weg&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
 tlp start&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Nach der Installation wird TLP beim Booten automatisch gestartet. Um einen Neustart des Systems zu vermeiden, können man es beim ersten Mal wie oben beschrieben manuell starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzungen:&lt;br /&gt;
* TLP_ENABLE=1 ist konfiguriert&lt;br /&gt;
* Die systemd Service Units tlp.service und tlp-sleep.service (nur TLP 1.2.2 oder älter) sind aktiviert (die Pakete einiger Distributionen tun dies nicht standardmäßig); die Ausgabe von tlp-stat -s weist darauf hin, wenn dies nicht der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falscher Weg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* systemctl start/neustart tlp.service - abhängig von der Konfiguration kann dies WLAN und/oder Bluetooth/WWAN und den Laufwerksschacht sofort ausschalten, was unerwünscht sein könnte; tlp start wendet hingegen nur Stromspareinstellungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== systemd: muss ich die TLP Service Units aktivieren? ==&lt;br /&gt;
Ja. Die Service Units sind unabdingbar für den Betrieb von TLP:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an und schaltet Funkgeräte bei Systemstart und Herunterfahren&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-sleep.service:&#039;&#039;&#039; wendet Stromspareinstellungen an bei Suspend und Resume (nur für TLP 1.2.2 und älter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzteil wird beim Anstecken nicht erkannt ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Dell XPS 15 9550/9560 (nur beim Start ohne Netzteil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptome: tlp-stat -s zeigt an&lt;br /&gt;
 Power source = battery &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tlp-stat --psus zeigt nur den Akku an&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/type:Battery&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/present:1&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/device/path:_SB_.BAT0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: BIOS-Fehler, die DSDT muss korrigiert werden (siehe letzter Kommentar in Kernel-Fehler [https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=156171 #156171]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Referenzen: Issues [https://github.com/linrunner/TLP/issues/223 #223], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/343 #343], [https://github.com/linrunner/TLP/issues/362 #362].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungen:&lt;br /&gt;
* Update auf TLP 1.2 - empfohlen&lt;br /&gt;
* Neustart mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* BIOS-Update durch den Hersteller&lt;br /&gt;
* DSDT selbst korrigieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren hängt vor dem Abschalten ==&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul mei_me zur RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herunterfahren startet den Laptop neu statt ihn abzuschalten ==&lt;br /&gt;
Benutzer von HP Laptops berichten von diesem Problem. Abhilfe schafft des Deaktivieren von Wake-on-LAN im BIOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spontanes Herunterfahren im Akkubetrieb ==&lt;br /&gt;
Symptom: der Laptop schaltet sich beim Wechsel in den Akkubetrieb spontan ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: Acer Aspire V5-591G mit Kernel 4.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ethernet nach Resume ohne Funktion ==&lt;br /&gt;
Ein Benutzer eines Dell XPS mit Kernel 4.4 berichtete dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Wake-on-LAN aktivieren&lt;br /&gt;
 WOL_DISABLE=N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exit Code 4 ==&lt;br /&gt;
Symptom: im Journal taucht die Meldung&lt;br /&gt;
 ERROR: systemd-udevd[1234]: Process &#039;/usr/bin/tlp auto&#039; failed with exit code 4&lt;br /&gt;
auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Update auf TLP 1.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Akkufunktionen =&lt;br /&gt;
== Was versteht man unter &amp;quot;Akkufunktionen&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
Akkufunktionen meint Ladeschwellen sowie den/die Akku/s im Betrieb am Netzteil entladen bzw. rekalibrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Abgrenzung:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Akkufunktionen sind derzeit ausschließlich für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar!&lt;br /&gt;
* Alle anderen Lenovo Laptop-Modelle einschließlich IdeaPads – sowie natürlich andere Laptop-Fabrikate – werden nicht unterstützt. Hierfür bitte keine Fehlerberichte einreichen.&lt;br /&gt;
* Mit Akkufunktionen sind &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zusätzliche Stromsparfunktionen für ThinkPads gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was sind gute Akku-Ladeschwellen? ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; neuere ThinkPad-Modelle benötigen aufgrund ihrer &amp;quot;Dual Mode Battery Firmware&amp;quot; möglicherweise keine Ladeschwellen ; siehe  [https://forums.lenovo.com/t5/Windows-10/Power-Manager-for-Windows-10/m-p/2129075#M794 Lenovo Forum] und [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Lenovo Support].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkseinstellungen für die Akku-Ladeschwellen eines ThinkPads sind wie folgt: beim Anschliessen des Netzteils beginnt der Akku ab 96% zu laden und stoppt bei 100%. Diese Einstellungen sind optimiert für maximale Laufzeit. Ein dauerhaft hoher Ladezustand führt jedoch über die Jahre zu einem Rückgang der Ladekapazität des Akkus. Um dieses Problem abzumildern, können die Ladeschwellen justiert werden – verbunden mit mehr oder weniger starken Auswirkungen auf die Laufzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles hängt davon ab, wie das ThinkPad genutzt wird, oder genauer, welche minimale Laufzeit unterwegs für seinen Benutzer akzeptabel ist. Am Ende geht es also um eine Abwägung höhere Akkulaufzeit vs. Verringerung der Akkulebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das ThinkPad die meiste Zeit am Netzteil betrieben und selten abgesteckt wird, dann kann eine Maximierung der Lebensdauer auf Kosten der Laufzeit akzeptabel sein, d.h. 40% für die untere und 50% für die obere Ladeschwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird es hingegen zumeist ohne Netzteil verwendet, dann erlaubt eine untere Schwelle von 85% und eine Obere von 90% eine wesentlich höhere Laufzeit und gleichzeitig einen Vorteil bei der Lebensdauer gegenüber den Werkseinstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardeinstellungen von TLP (75%/80%, sofern die betreffenden Konfigurationszeilen vom Benutzer einkommentiert wurden – sind noch ein wenig schonender im Hinblick auf die Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim oben Gesagten ist stets zu bedenken, dass die untere Ladeschwelle die kritischere Einschränkung für die Laufzeit darstellt, da sie den niedrigsten vorkommenden Ladezustand definiert, der bei angeschlossenem Netzteil vorkommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem soll daran erinnert werden, dass TLP über ein Kommando zum Voll-Laden verfügt (tlp fullcharge), falls man vorübergehend die Laufzeit maximieren möchte (z.B. auf Reisen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welches Kernelmodul brauche ich für meine Hardware, tp-smapi oder acpi-call? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Voraussetzung:&amp;lt;/u&amp;gt; nur die neueste Version von TLP stellt präzise Empfehlungen sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man prüft das Ende der Ausgabe von tlp-stat -b, Abschnitt &amp;quot;Recommendations&amp;quot;, ob folgende Zeilen auftauchen&lt;br /&gt;
 Install tp-smapi kernel modules for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery thresholds and recalibration&lt;br /&gt;
 Install acpi_call kernel module for ThinkPad battery recalibration&lt;br /&gt;
und installiert das betreffende Paket, wie in der &lt;br /&gt;
[[TLP_-_Linux_Stromsparen#Installieren|Installationsanleitung]] &lt;br /&gt;
für die eingesetzte Distribution beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allermeisten ThinkPad-Modelle benötigen nur eines der obigen Kernelmodule. Das kann man feststellen, indem man die Ausgabe von tlp-stat -b auf folgende Zeilen prüft&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (unsupported hardware)&lt;br /&gt;
und das nicht benötigte Paket entfernt (tpacpi-bat meint acpi-call). Es ist jedoch kein Problem, beide installiert zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== natacpi - Die ultimative Lösung am Horizont ===&lt;br /&gt;
Ab Kernel 4.17 wird tpacpi-bat durch eine neue, native Kernel-API namens &#039;natacpi&#039; ersetzt (die Bestandteil des Kernelmoduls thinkpad_acpi ist). tlp-stat -b zeigt dies wie folgt an:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = active (recalibrate)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Patches für das Entladen (force_discharge) wurden bis Kernel 5.5 noch nicht integriert. Die vollständige Umsetzung wird wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
 +++ Battery Features&lt;br /&gt;
 natacpi = active (data, thresholds, recalibrate)&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (superseded by natacpi)&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (ThinkPad not supported) &lt;br /&gt;
Mit der vollen natacpi-Unterstützung benötigt man keine externen Kernelmodul-Pakete mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführlichere Infos zu natacpi finden sich im Thread zu [https://thinkpad-forum.de/threads/218292-beendet-TLP-1-2-Beta-Test TLP 1.2 Beta].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum wird mein Akku trotz eingestellter Ladeschwellen auf 100% geladen? ==&lt;br /&gt;
Hier gibt es eine ganze Reihe möglicher Ursachen:&lt;br /&gt;
=== Notebook ist kein ThinkPad ===&lt;br /&gt;
Akkuladeschwellen und -rekalibrierung funktionieren nur mit ThinkPads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; andere Lenovo-Modelle, einschließlich IdeaPads, sowie andere Fabrikate, werden nicht unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul ist nicht installiert ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; not installed)&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; not installed)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora Release Upgrade ===&lt;br /&gt;
Es kann erforderlich sein, die Kernelmodule neu zu bauen (als root):&lt;br /&gt;
  akmods --force&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket acpi-call-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Debian-Derivate mit Kernel &amp;gt;= 4.12 benötigen mindestens die Paketversion 1.1.0-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul acpi-call lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tpacpi-bat = inactive (kernel module &#039;acpi_call&#039; load error)&lt;br /&gt;
Lösung: das Kernelmodul manuell laden mit&lt;br /&gt;
  sudo modprobe -v acpi_call&lt;br /&gt;
und ggf. mit der Fehlermeldung im Forum nachfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt acpi-call nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paket tp-smapi-dkms läßt sich nicht installieren ===&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 Creating symlink /var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/source -&amp;gt;&lt;br /&gt;
                  /usr/src/tp-smapi-0.41&lt;br /&gt;
 DKMS: add completed.&lt;br /&gt;
 Error! Your kernel headers for kernel 3.X.0-YY-generic cannot be found.&lt;br /&gt;
 Please install the linux-headers-3.X.0-YY-generic package,&lt;br /&gt;
 or use the --kernelsourcedir option to tell DKMS where it&#039;s located&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: das Paket &#039;&#039;&#039;linux-generic-headers&#039;&#039;&#039; nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom (Ubuntu 16.04.2, HWE Kernel 4.8): die Installation des Pakets zeigt die Fehlermeldung&lt;br /&gt;
 Setting up tp-smapi-dkms (0.41-1) ...&lt;br /&gt;
 make KERNELRELEASE=4.8.0-46-generic -C /lib/modules/4.8.0-46-generic/build M=/var/lib/dkms/tp-smapi/0.41/build....(bad exit status: 2)&lt;br /&gt;
 Error! Bad return status for module build on kernel: 4.8.0-46-generic (x86_64) &lt;br /&gt;
Lösung: entweder das [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ubuntu|TLP-PPA aktivieren]] und ein Paketupdate durchführen (empfohlen) oder Paketversion 0.43-1 aus Focal [https://packages.ubuntu.com/focal/tp-smapi-dkms herunterladen] und manuell installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodul tp-smapi lädt nicht ===&lt;br /&gt;
Symptom: tlp-stat -b zeigt die Meldung&lt;br /&gt;
 tp-smapi = inactive (kernel module &#039;tp_smapi&#039; load error)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: zunächst versucht man, das Kernelmodul manuell zu laden mit&lt;br /&gt;
 sudo modprobe -v tp_smapi&lt;br /&gt;
und anhand der Fehlermeldung mit den dazu in [http://wiki.ubuntuusers.de/TP-SMAPI#Kernelmodul-manuell-laden tp-smapi] beschriebenen Maßnahmen fortfahren bzw. eine Anfrage im Forum starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Secure Boot muss deaktiviert sein, ansonsten lädt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* Libreboot unterstützt tp-smapi nicht.&lt;br /&gt;
* tp-smapi unterstützt neuere Modelle nicht, siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 ===&lt;br /&gt;
Bei der Sandy-Bridge-Generation unterstützt tp-smapi weder die untere Ladeschwelle noch das Rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat zeigt&lt;br /&gt;
 /sys/devices/platform/smapi/BAT0/start_charge_thresh = (not available)&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp setcharge bzw. fullcharge zeigt&lt;br /&gt;
 start =&amp;gt; Warning: cannot set threshold.&lt;br /&gt;
tlp discharge bzw. recalibrate schlagen fehl&lt;br /&gt;
 Error: discharge function not available for this laptop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad T430(s)/T530/W530/X230 und alle neueren Modelle ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Kernel &amp;gt;= 4.19 mit natacpi installieren&lt;br /&gt;
* TLP verwendet statt tp-smapi automatisch die Alternative tpacpi-bat sofern das benötigte Kernelmodul acpi-call installiert ist – siehe [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F|Welches Kernelmodul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad E495 ===&lt;br /&gt;
Symptom: Ladeschwellen wurden zwar in den Embedded Controller (EC) geschrieben, tlp-stat -b liest sie auch wie konfiguriert zurück:&lt;br /&gt;
 /sys/class/power_supply/BAT0/charge_start_threshold = 45 [%]&lt;br /&gt;
 /sys/classes/power_supply/BAT0/charge_stop_threshold = 60 [%]&lt;br /&gt;
Dennoch wirken Sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: Fehler in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen vollständig entfernen mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
dann wie [[TLP_FAQ#Deaktivieren_der_Ladeschwellen_funktioniert_nicht|unten beschrieben]] fortfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad L420/520, SL300/400/500, X121e ===&lt;br /&gt;
Diese Modelle werden weder durch tp-smapi noch durch tpacpi-bat oder natacpi unterstützt. Bitte keine Fehlerberichte dazu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku wurde gewechselt ===&lt;br /&gt;
Durch Herausnehmen des Akkus können bei manchen Modellen die aktiven Ladeschwellen verloren gehen. Nach dem (Wieder-)Einsetzen eines Akkus wirken zunächst die Werkseinstellungen (96/100%). Die in [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|TLP konfigurierten Ladeschwellen]] werden erst aktiv, nachdem das&lt;br /&gt;
* System neu gestartet&lt;br /&gt;
* wieder heruntergefahren und ausgeschaltet&lt;br /&gt;
wurde. Alternativ kann man sie mit&lt;br /&gt;
  sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
sofort setzen, siehe [[TLP_-_Linux_Stromsparen#Ladeschwellen_auf_tempor.C3.A4re_Werte_setzen|temporäre Schwellen setzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die von tlp-stat -b angezeigten Ladeschwellen entsprechen nicht den Einstellungen ==&lt;br /&gt;
Mögliche Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfiguration wurde nicht aktiviert ===&lt;br /&gt;
Nach Anpassungen der Einstellungsdatei ist ein Neustart oder der Aufruf von&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge&lt;br /&gt;
erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad Edge, E/L/S-Reihe, SL410/510, Yoga-Reihe ===&lt;br /&gt;
Bei diesen Baureihen entsprechen die mit tlp-stat -b ausgelesenen Werte für die Akkuladeschwellen nicht den zuvor geschriebenen Werten. So liefert z.B. das Setzen von START_CHARGE_THRESH_BATx=75 / STOP_CHARGE_THRESH_BATx=80 beim Auslesen stattdessen 75 / 74. Das Verhalten wird durch die Firmware (UEFI/BIOS) der betroffenen Modelle verursacht, nicht durch TLP. Nichtsdestotrotz funktionieren die Ladeschwellen wie eingestellt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untere Ladeschwelle wirkt nach Änderung nicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Modelle: X240, Yoga 12 (Berichte von Nutzern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: um die &#039;&#039;neue&#039;&#039; untere Ladeschwelle zu aktivieren, kann es nötig sein, &#039;&#039;nach&#039;&#039; dem Setzen der neuen Ladeschwelle – via tlp setcharge oder Reboot – den Akku einmalig unter den Wert der &#039;&#039;alten&#039;&#039; Ladeschwelle zu entladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp fullcharge BAT1 stoppt bei ~80% ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads T440 (basierend auf Benutzer-Feedback).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: obwohl die Stop-Schwelle entweder durch die Konfiguration oder durch tlp fullcharge/setcharge auf 100% gesetzt wurde, endet der Ladevorgang für BAT1 bei etwa 80%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: dies ist in der Embedded Controller (EC) Firmware von Lenovo fest einprogrammiert. Nachdem BAT1 den Schwellenwert von 80% erreicht hat, beginnt der Ladevorgang mit BAT0 bis 100%, danach fährt BAT1 bis 100% fort. Falls nun für BAT0 eine Stop-Schwelle festgelegt wurde, kann es sein, dass der letzet Schritt nie stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Lösung: die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Verhalten zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unstetigkeiten des Ladestands bei ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 (und allen neueren Modellen) ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige Benutzer berichten von stark reduzierter Akkukapazität oder plötzlichem Abfall des Ladestands von ca. 30% auf Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinliche Ursache: Konflikt mit der [https://support.lenovo.com/de/de/solutions/ht104070 Dual Mode Battery Firmware].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: die Ladeschwellen komplett entfernen oder nur die untere Ladeschwelle verwenden; anschließend den Akku einmal rekalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dies ist ein Software-Phänomen, der Akku wird dadurch nicht beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieso wird trotz erreichter Ladeschwelle im Panel weiterhin angezeigt, dass der Akku geladen wird? ==&lt;br /&gt;
Existierende Panel-Applets fragen entweder upowerd ab oder sie verwenden die Standard-Schnittstelle des Kernels, die beim Eingriff von Ladeschwellen den Ladestatus nicht richtig wiedergibt. Konkret zeigt tlp-stat -b in diesem Fall für &#039;&#039;&#039;/sys/class/power_supply/BATx/status&#039;&#039;&#039; den Wert &amp;quot;Unknown&amp;quot;. Dieses Verhalten läßt sich nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ThinkPad-Modellen die tp-smapi unterstützen, zeigt tlp-stat -b hingegen unter &#039;&#039;&#039;/sys/devices/platform/smapi/BATx/&#039;&#039;&#039; stets den tatsächlichen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionieren die Ladeschwellen auch wenn TLP/Linux nicht läuft? ==&lt;br /&gt;
Ja. Der Ladevorgang wird nicht durch Software gesteuert, die auf dem Betriebssystem läuft, sondern durch die Firmware des Embedded Controllers (EC). TLP schreibt lediglich die Ladeschwellen in die entsprechenden EC-Register (über tp-smapi, tpacpi-bat oder natacpi). Einmal in der Hardware gespeichert, bleiben die Ladeschwellen dauerhaft wirksam. Zum Entfernen siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was genau tut die untere Ladeschwelle START_CHARGE_THRESH_BATx? ==&lt;br /&gt;
START_CHARGE_THRESH_BATx sorgt dafür, dass der Akku nach kurzen Entladevorgängen beim Anstecken des Netzteils nicht sofort wieder geladen wird. Der Ladevorgang startet erst, wenn beim vorausgegangenen Entladen der Wert von START_CHARGE_THRESH_BATx unterschritten wurde. Liegt hingegen beim Anstecken des Netzteils die Ladung über START_CHARGE_THRESH_BATx, dann wird nicht geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum beginnt der Akku nicht sich zu entladen, wenn die Stop-Schwelle während des Ladevorgangs erreicht wird? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung des Autors: manchmal gelangen Benutzer zu dieser Fehleinschätzung, ohne dass ich verstanden hätte, wie es passiert. Dies ist der Versuch, sie wieder herauszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Stop-Schwelle besteht darin, den Batterieverschleiß zu verringern, indem der Ladezustand auf unter 100% begrenzt wird. Der Ladevorgang stoppt also am Schwellwert und die Batterie wird nicht entladen, solange das Ladegerät angeschlossen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das vom Hersteller beabsichtigte Verhalten. Es ist in der EC-Firmware (siehe oben) fest einprogrammiert und verhält sich auch für das ab Werk installierte Betriebssystem identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu würde eine wiederholte Entladung der Batterie während des Betriebs am Netzteil, wenn sie den gewünschten maximalen Ladezustand erreicht hat, zu einem absurd hohen Verschleiß (d.h. Ladezyklen) führen, ohne dass daraus ein Nutzen gezogen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man durch Setzen der unteren Ladeschwelle das weitere Entladen des Akkus verhindern?  ==&lt;br /&gt;
Nein. Entladen des Akkus läßt sich nur durch Anstecken des Netzteils oder Ausschalten des ThinkPads verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich die Ladeschwellen entfernen? ==&lt;br /&gt;
Man entfernt die Ladeschwellen aus der Konfiguration durch Auskommentieren mit &#039;#&#039;&lt;br /&gt;
 #START_CHARGE_THRESH_BAT0=75&lt;br /&gt;
 #STOP_CHARGE_THRESH_BAT0=80 &lt;br /&gt;
und aktiviert mit&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge&lt;br /&gt;
unmittelbar die Werkseinstellung 96%/100%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deaktivieren der Ladeschwellen funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Betroffene Hardware: ThinkPads E580, T480s, X1 Carbon Gen 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptom: nach dem Zurücksetzen der Schwellwerte, wie oben beschrieben, zeigt tlp-stat -b die Stop-Schwelle unverändert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache: nach Anwendung einer Stop-Schwelle &amp;lt; 100 akzeptiert die Firmware des Embedded Controllers (EC) keine Werte, die höher als der zuvor eingestellte Wert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Aktualisierung der EC-Firmware (im BIOS-Update enthalten)&lt;br /&gt;
* T480s: ECP 1.13 (BIOS 1,31)&lt;br /&gt;
* X1 Carbon Gen 6: ECP 1.12 (BIOS 1,37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgehungslösung (ohne BIOS-Update):&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen in der Konfiguration auskommentieren wie oben beschrieben&lt;br /&gt;
* Den Laptop über durch Herunterfahren ausschalten&lt;br /&gt;
* Netzteil entfernen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Beim Lenovo-Logo: &amp;lt;Eingabe&amp;gt; &amp;lt;F1&amp;gt; drücken, um das BIOS-Setup aufzurufen&lt;br /&gt;
* Config → Power → Disable Built-in Battery &amp;lt;Enter&amp;gt; &amp;lt;Yes&amp;gt;, Laptop schaltet sich aus&lt;br /&gt;
* Netzteil wieder anschließen&lt;br /&gt;
* Laptop einschalten&lt;br /&gt;
* Mit tlp-stat -b prüfen - die Ladeschwellen sollten jetzt die Werkseinstellung 96 / 100% haben&lt;br /&gt;
* Falls der Erfolg ausbleibt, den gesamten Ablauf wiederholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mein Akku läßt sich nach einer Rekalibration nicht mehr aufladen, die Anzeige zeigt permanent X% ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichste Ursache: der Akku ist defekt (und war dies auch schon vor der Rekalibration).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum zeigt tlp-stat -b &amp;quot;cycle_count = (not supported)&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Cycle count&amp;quot; (= Anzahl der Ladezyklen) ist nicht für alle Laptops verfügbar. Ausnahme sind ThinkPads die tp-smapi unterstützen, sowie manche neuere Hardware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= USB =&lt;br /&gt;
== USB-Gerät funktioniert nicht ==&lt;br /&gt;
Symptom: einige USB-Geräte arbeiten nicht zuverlässig, wenn TLP den USB Autosuspend Modus aktiviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung: mit lsusb die USB-Geräte-ID des betreffenden Geräts ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen (dabei das Kommentarzeichen &#039;#&#039; am Anfang der Zeile entfernen) und das Gerät erneut anstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP nimmt alle Eingabegeräte (HID), also Tastaturen und Mäuse, sowie [seit TLP 1.2] Scanner (libsane) automatisch vom Autosuspend-Modus aus. Für sie ist kein Eintrag in USB_BLACKLIST erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Smartphone wird am USB-Anschluss nicht geladen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.0 und höher: Autosuspend deaktivieren mit&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PHONE=1&lt;br /&gt;
und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 0.9 und niedriger: mit lsusb die USB-Geräte-ID des Smartphones ermitteln, in [[TLP_Einstellungen#USB|USB_BLACKLIST]] eintragen und das Smartphone erneut anstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Warnungen =&lt;br /&gt;
== Welche Art Warnungen zeigt &amp;quot;tlp-stat -w&amp;quot; an? ==&lt;br /&gt;
Derzeit prüft der Befehl das Kernel Log auf Fehler die möglicherweise durch SATA ALPM verursacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist zu tun wenn Warnungen angezeigt werden? ==&lt;br /&gt;
TLPs frühere [bis TLP 1.1] Standard-Einstellung im Akkubetrieb&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=min_power&lt;br /&gt;
ist auf maximale Energieeinsparung ausgelegt. Hier wählt man probeweise einen weniger aggressiven Wert, d.h. für Kernel &amp;gt;= 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=med_power_with_dipm&lt;br /&gt;
bzw. für Kernel &amp;lt; 4.15&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=medium_power&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=max_performance&lt;br /&gt;
oder man deaktiviert die Einstellung komplett – siehe [[TLP_Einstellungen#AHCI_Link_Power_Management_.28ALPM.29|ALPM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ändern der Einstellung ist vor einer erneuten Prüfung ein Neustart erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstehendes gilt sinngemäß für SATA_LINKPWR_ON_AC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Unterschied in der Leistungsaufnahme zwischen min_power und max_performance kann sich abhängig von der Hardware auf mehr als 1 W belaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was tun wenn die Änderung der Einstellungen die Fehlermeldungen nicht beseitigt? ==&lt;br /&gt;
Falls nur 1 oder 2 Fehler direkt nach dem Systemstart oder dem Wechsel der Stromquelle auftreten, kann man diese (nach Berichten von Benutzern) einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall einer hohen Anzahl von Fehlern, versucht man es mit einen neueren Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist der Grund für die Fehlermeldungen? ==&lt;br /&gt;
Kandidaten sind:&lt;br /&gt;
* Fehlerhafte Implementierung von ALPM in der Firmware der Platte, dem SATA Controller oder dem System BIOS&lt;br /&gt;
* Probleme zwischen Controller und Platte&lt;br /&gt;
* Fehler im Kernel-Treiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Verschiedenes =&lt;br /&gt;
== Wofür steht &amp;quot;TLP&amp;quot;? ==&lt;br /&gt;
TLP ist keine Abkürzung, es ist nur ein dreibuchstabiger Name.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie erreiche ich, daß Feature &amp;quot;xyzzy&amp;quot; in TLP aufgenommen wird? ==&lt;br /&gt;
Einfach im [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP-%E2%80%93-Linux-Stromsparen Support-Thread] melden und den Wunsch nachvollziehbar beschreiben:&lt;br /&gt;
* Ziel des Features: was soll erreicht werden und warum?&lt;br /&gt;
* Welche Anwendungsfälle sind zu berücksichtigen bzw. machen das Feature notwendig?&lt;br /&gt;
* Vorhandene eigene Skripte (oder Links zu solchen) beifügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Autor behält sich vor, Featurewünsche zu einem von ihm gewählten Termin oder auch gar nicht zu implementieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich werden in TLP nur Dinge implementiert, die mit der Senkung des Stromverbrauchs oder dem Akkubetrieb im Allgemeinen zu tun haben. Siehe dazu auch die untenstehende Abgrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung - welche Themen berücksichtigt TLP (absichtlich) nicht? ==&lt;br /&gt;
* Helligkeit des LCD-Backlights: kollidiert mit vorhandener Funktionalität z.B. des Gnome Power Managers&lt;br /&gt;
* Lüftersteuerung: Lösungen sind bereits vorhanden, z.B. Thinkfan.&lt;br /&gt;
* Einbindung von benutzereigenen Skripten: Support-Gründe sprechen dagegen.&lt;br /&gt;
* Auswahl des aktiven Akkus bei ThinkPads mit mehreren Akkus (&amp;quot;battery balancing&amp;quot;): die Lenovo-Firmware bietet keine Möglichkeit, das Entladeverhalten zu steuern – weder manuell noch automatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP - Linux Stromsparen]] – Installation, Benutzerdokumentation&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] – Konfiguration&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
* [[Thinkfan]] – einfaches Lüftersteuerungsprogramm&lt;br /&gt;
* [https://github.com/d4nj1/TLPUI TLPUI] – GUI zur Verwaltung der TLP-Einstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28532</id>
		<title>TLP - Linux Stromsparen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_-_Linux_Stromsparen&amp;diff=28532"/>
		<updated>2022-03-11T07:57:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: Hinweis dass Seite veraltet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS:&#039;&#039;&#039; Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp offizielle Dokumentation] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was ist TLP? =&lt;br /&gt;
TLP spart Akkuleistung unter Linux, ohne dass der Anwender Detailwissen mitbringen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP kommt mit einer Standardkonfiguration, die bereits auf Akkulaufzeit optimiert ist, so dass man es einfach installieren und danach vergessen kann. Anderseits sind die TLP-Einstellungen in hohem Maße anpassbar auf benutzerspezifische Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP ist für alle Laptop-Fabrikate geeignet; Ladeschwellen und Rekalibration des Akkus sind jedoch nur für IBM/Lenovo ThinkPads verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktionen =&lt;br /&gt;
TLP ist ein reines Kommandozeilenwerkzeug, dass automatisch im Hintergrund arbeitet. Es verfügt nicht über eine GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstellungen in Abhängigkeit von der Stromquelle ==&lt;br /&gt;
Folgende Einstellungen, die alle relevanten Empfehlungen des Werkzeugs [https://01.org/powertop Powertop] umfassen, werden in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle (Akku/Netzteil) automatisch vorgenommen:&lt;br /&gt;
* Kernel-Laptop-Mode und Timeouts für das Zurückschreiben der Dateisystempuffer auf die Festplatte&lt;br /&gt;
* Prozessortakt-Steuerung einschließlich &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; / &amp;quot;Turbo Core&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Maximaler/minimaler P-State um die Verlustleistung der CPU zu begrenzen (nur mit intel_pstate)&lt;br /&gt;
* HWP-Energieeffizienz-Hinweise&lt;br /&gt;
* Prozessorleistung versus Energiesparpolitik (x86_energy_perf_policy)&lt;br /&gt;
* Advanced Power Management Level (APM) und Spindown Timeout (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* AHCI Link Power Management (ALPM)&lt;br /&gt;
* AHCI Runtime Power Management (EXPERIMENTELL)&lt;br /&gt;
* PCIe Active State Power Management (ASPM)&lt;br /&gt;
* Runtime Power Management für PCIe-Bus-Geräte&lt;br /&gt;
* Intel GPU Frequenz-Limits&lt;br /&gt;
* AMD Radeon GPU Power Management (KMS und DPM)&lt;br /&gt;
* WLAN (WiFi) Stromsparmodus&lt;br /&gt;
* Ein-/Ausschalten von Bluetooth, WLAN und WWAN&lt;br /&gt;
* Optisches Laufwerk im Wechselschacht (MediaBay/UltraBay) ausschalten&lt;br /&gt;
* Audio Stromsparmodus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Einstellungen ==&lt;br /&gt;
* I/O-Scheduler (je Festplatte)&lt;br /&gt;
* USB Auto Suspend mit Geräte-Blacklist/Whitelist (Eingabegeräte werden automatisch ausgespart)&lt;br /&gt;
* Bluetooth, WLAN und WWAN selektiv beim Systemstart bzw. beim Herunterfahren ein- bzw. ausschalten&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WLAN und WWAN beim Systemstart wiederherstellen (wie beim letzten Herunterfahren bzw. Neustart)&lt;br /&gt;
* Radio Device Wizard: Bluetooth, WLAN und WWAN ereignisgesteuert ein- und ausschalten (Netzwerkverbindung/-trennung, An-/Abdocken)&lt;br /&gt;
* Wake-on-LAN deaktivieren&lt;br /&gt;
* Schaltzustand ein/aus von Bluetooth, WWAN nach Suspend und Hibernation wiederherstellen&lt;br /&gt;
* Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration – nur bei ThinkPads&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Installieren =&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind für Arch, Debian, Fedora, Gentoo, openSUSE, Ubuntu und weitere verfügbar - eine umfassende Liste findet sich bei [https://repology.org/project/tlp/versions Repology]. Wer TLP für eine andere Distribution paketieren möchte, wirft bitte einen Blick in die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html Entwickler-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu  ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Ubuntu Releases sowie korrespondierende Linux Mint Versionen – nicht jedoch LMDE (siehe Debian)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
In die Ubuntu-Paketquellen ist das [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/ubuntu/tlp TLP-PPA] einzutragen mit folgenden Terminalkommandos: &lt;br /&gt;
 sudo add-apt-repository ppa:linrunner/tlp&lt;br /&gt;
 sudo apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Ubuntu-Repository verfügbar. Dennoch wird empfohlen, das PPA zu verwenden, um stets die neueste TLP-Version zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung (Ubuntu Software, Synaptic, ...) oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 sudo apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(PPA bzw. universe)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debian ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Debian oldstable, stable, testing und unstable; sowie Linux Mint Debian Edition (LMDE)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Schritte sind - wie bei Debian üblich - in einer Root-Shell auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paketquellen eintragen ===&lt;br /&gt;
==== Debian stable, testing und unstable ====&lt;br /&gt;
TLP und die unten aufgeführten ThinkPad-spezifischen Pakete sind im offiziellen Debian-Repository verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Debian 10.0 &amp;quot;Buster&amp;quot; und 9.0 &amp;quot;Stretch&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Pakete der neuesten TLP-Version sind über [https://backports.debian.org/Instructions/ Debian Backports] verfügbar. Dazu ist die zur Debian-Version passende Zeile in &#039;&#039;&#039;/etc/apt/sources.list&#039;&#039;&#039; einzutragen:&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian buster-backports main&lt;br /&gt;
 deb http://ftp.debian.org/debian stretch-backports-sloppy main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt führt man ein Update der Paketquellen durch:&lt;br /&gt;
 apt update&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional – Funkgerätesteuerung (Radio Device Wizard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pakete installiert man über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 apt install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian Backports verwendet man stattdessen:&lt;br /&gt;
 apt -t buster-backports install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
 apt -t install stretch-backports-sloppy tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi-call-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp-smapi-dkms&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(main)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
=== Pakete installieren ===&lt;br /&gt;
Pakete sind in den offiziellen Repositories (Community) erhältlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional – Radio Device Wizard (erfordert NetworkManager)&lt;br /&gt;
Man installiert sie im Terminal mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Modell und Kernel-Version sind externe Kernelmodule erforderlich, um Akku-Ladeschwellen und  Rekalibrierung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von tlp-stat -b (TLP 1.2.2 oder höher empfohlen) führt zu dem zu installierenden Paket:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; - optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Community)&#039;&#039; -  optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== systemd Konfiguration ===&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Installation muss diese Service Unit aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP 1.2.2 oder älter benötigen auch:&lt;br /&gt;
 systemctl enable tlp-sleep.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radio Device Wizard (tlp-rdw) erfordert zusätzlich:&lt;br /&gt;
 systemctl enable NetworkManager-dispatcher.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Konflikte bei der Funkgerätesteuerung auszuschließen, sollte man folgende Service Units maskieren:&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.service&lt;br /&gt;
 systemctl mask systemd-rfkill.socket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [https://wiki.archlinux.org/index.php/TLP Arch Wiki] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Offiziell unterstützte Fedora Releases&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Fedora Repositories verfügbar: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – Stromsparfunktionen von TLP&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Updates)&#039;&#039; – optional – Radio Device Wizard, erfordert NetworkManager&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Pakete für RHEL/CentOS finden sich in den EPEL6/7 Repositories.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man installiert sie mit der Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
 dnf install tlp tlp-rdw &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur für ThinkPads ===&lt;br /&gt;
ThinkPad-spezifische Komponenten für die erweiterten Akkufunktionen sind derzeit &#039;&#039;nicht&#039;&#039; aus den Fedora Repositories zu erhalten. Stattdessen werden das RPM Fusion und das TLP Repository benötigt (als root):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install https://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Pakete sind zu installieren:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-tp_smapi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;akmod-acpi_call&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(TLP Repo)&#039;&#039; – optional &#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;kernel-devel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Fedora Repo)&#039;&#039; – optional – wird von den vorstehenden akmod-Paketen benötigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dnf install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Pakete sind immer zuerst über das testing Repository verfügbar (nur vorübergehend):&lt;br /&gt;
 dnf --enablerepo=tlp-updates-testing install akmod-tp_smapi akmod-acpi_call kernel-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Siehe auch [[TLP_FAQ#Welches_Kernelmodul_brauche_ich_f.C3.BCr_meine_Hardware.2C_tp-smapi_oder_acpi-call.3F| Welches Kernelmodul?]]&lt;br /&gt;
* Die Fingerprints der Repository-Signaturen finden sich in [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation]&lt;br /&gt;
* Die ThinkPad-spezifischen Pakete funktionieren nur, wenn Secure Boot deaktiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme mit der Signatur ====&lt;br /&gt;
Ab Fedora 26 werden die Pakete mit neuen Signaturen versehen, die jeweils nur für das aktuelle Release gültig sind.&lt;br /&gt;
Beim Wechsel von Fedora 25 auf 26 kommt es bei einigen Systemen zu Problemen, das richtige Zertifikat automatisch einzubinden. Siehe auch [https://linrunner.de/tlp/installation/fedora.html#how-to-validate-the-repository-keys Fedora Repository Key Validation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Lösung =====&lt;br /&gt;
 dnf remove tlp-release&lt;br /&gt;
 dnf install http://repo.linrunner.de/fedora/tlp/repos/releases/tlp-release.fc$(rpm -E %fedora).noarch.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
Die Installation mit layman ist [https://github.com/dywisor/tlp-portage/blob/maint/README.rst hier] (englisch) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== openSUSE ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; derzeit sind für openSUSE keine gepflegten Paketquellen für tp-smapi and acpi-call verfügbar; Fehlerberichte dazu sind zwecklos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== openSUSE 15 und Tumbleweed ===&lt;br /&gt;
TLP-Pakete sind über die offiziellen Paketquellen verfügbar. Man installiert sie über die Paketverwaltung oder im Terminal:&lt;br /&gt;
  zypper install tlp tlp-rdw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nur für ThinkPads ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;tp_smapi_kmp&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration sowie erweiterte Informationen; Download [https://software.opensuse.org/package/tp_smapi-kmp hier]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;acpi_call&#039;&#039;&#039; – optional, &#039;&#039;nur ThinkPads&#039;&#039; – ermöglicht Akku-Ladeschwellen und -Rekalibration für neuere Modelle (X220/T420 und später); Download [https://software.opensuse.org/package/acpi_call hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einstellungen vornehmen =&lt;br /&gt;
Alle TLP-Einstellungen finden sich in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039;. Die komplette Referenz findet sich in [[TLP Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Start =&lt;br /&gt;
TLP aktiviert sich automatisch beim Systemstart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach der Installation ohne einen Neustart auszukommen, verwendet man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Check =&lt;br /&gt;
Um zu prüfen ob TLP korrekt arbeitet, benutzt man das Kommando&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -s&lt;br /&gt;
und schaut in der Ausgabe nach&lt;br /&gt;
 +++ System Status&lt;br /&gt;
 State = enabled&lt;br /&gt;
 Last Run = &amp;lt; Zeitpunkt des Systemstarts bzw. des letzten Wechsels der Stromquelle &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; es gibt keinen TLP-Hintergrund-Prozess oder -Dämon den man mit ps anzeigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Terminal-Kommandos =&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; alle in diesem Kapitel beschriebenen, mit sudo beginnenden Kommandos, können ohne sudo in einer root-Shell ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
== tlp ==&lt;br /&gt;
=== Start / Neustart von TLP ===&lt;br /&gt;
Alle Einstellungen für die momentane Stromquelle anwenden:&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
Auch verwendbar um Konfigurationsänderungen anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellungen für den Akku-Betrieb anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bat&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzteil-Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Einstellung für den Betrieb am Netzteil anwenden und in den manuellen Modus wechseln:&lt;br /&gt;
 sudo tlp ac&lt;br /&gt;
Änderungen der Stromquelle werden nachfolgend ignoriert. Erst der nächste Neustart oder tlp start nehmen den Automatik-Modus wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USB Autosuspend ===&lt;br /&gt;
Autosuspend-Modus auf alle angeschlossenen USB-Geräte anwenden &lt;br /&gt;
(außer in der Blacklist enthaltene und Eingabegeräte):&lt;br /&gt;
 sudo tlp usb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optisches Laufwerk ===&lt;br /&gt;
Optisches Laufwerk in Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay ausschalten:&lt;br /&gt;
 sudo tlp bayoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise zu bayoff:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Laufwerk kann über den Wechselschacht/MediaBay/Ultrabay-Entriegelungsschieber bzw. bei neueren Modellen über den Auswurfknopf am Laufwerk wieder eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
* Alle anderen Geräte, insbesondere Festplatten, werden durch dieses Kommando &#039;&#039;nicht&#039;&#039; ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen ===&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen auf temporäre Werte setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt; [ START_SCHWELLE STOP_SCHWELLE [ BAT0 | BAT1 ] ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ladeschwellen werden auf die angegebenen Werte gesetzt. Wertebereich von 1 bis 100; START_SCHWELLE muß kleiner als die STOP_SCHWELLE - 3 sein. Gibt man keine Parameter an, werden die in den [[TLP_Einstellungen#ThinkPad_Akku|Einstellungen]] angegebenen Schwellen für den Hauptakku (BAT0) verwendet. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp setcharge 70 90 BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt Ladeschwellen von 70 / 90% für den Hauptakku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ladeschwellen vorübergehend auf volle Kapazität setzen ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ladeschwellen werden auf Werkseinstellungen 96/100 % gesetzt. Dient dazu den Akku voll aufzuladen. Die geänderten Ladeschwellen werden beim nächsten Systemstart wieder auf die in den Einstellungen vorgegebenen Werte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwellen endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp fullcharge BAT1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lädt den Zusatz-Akku (BAT1) bis zur vollen Kapazität auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Akku einmalig bis zur oberen Ladeschwelle laden ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp chargeonce [ BAT0 | BAT1 ]&lt;br /&gt;
Setzt die untere Akku-Ladeschwelle vorübergehend auf obere Ladeschwelle - 4 und löst dadurch einen Ladevorgang aus. Die geänderte Ladeschwelle wird beim nächsten Systemstart wieder auf den in den Einstellungen vorgegebenen Wert gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach Einstellung der Ladeschwelle endet der Befehl; er wartet nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Wartung ===&lt;br /&gt;
==== Akku entladen am Netzteil ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp discharge &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Parameter &amp;lt;code&amp;gt;BAT0&amp;lt;/code&amp;gt; (Default) wird der Hauptakku, mit &amp;lt;code&amp;gt;BAT1&amp;lt;/code&amp;gt; der UltraBay-Akku entladen. Das Kommando zeigt laufend die verbleibende Kapazität und Entladezeit an. Das Entladen kann jederzeit mit Strg+C abgebrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Das Kommando endet sobald der Akku komplett entladen ist&lt;br /&gt;
* Das Kommando funktioniert nur mit angeschlossenem Netzteil&lt;br /&gt;
* Während des Entladevorgangs kann ganz normal mit dem ThinkPad gearbeitet werden&lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Bei Problemen mit dieser Funktion bitte auch die [[TLP_FAQ#ThinkPad_Akku|TLP FAQ]] beachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku rekalibrieren am Netzteil ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ BAT0 | BAT1 ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kommando arbeitet wie folgt:&lt;br /&gt;
* Die Ladeschwellen werden auf die Hardware-Defaults 96%/100% zurückgesetzt&lt;br /&gt;
* Der selektierte Akku wird komplett entladen (siehe obige Beschreibung von tlp discharge)&lt;br /&gt;
* Sobald der Akku entladen ist, endet das Kommando&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; um die Rekalibrierung abzuschließen, lädt man anschließend den Akku bis 100% auf (dabei darf das ThinkPad ausgeschaltet, jedoch nicht vom Netzteil getrennt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo tlp recalibrate BAT0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rekalibriert den Haupt-Akku (BAT0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* ThinkPads mit zwei Akkus: der Akku-Controller kann nur einen Akku gleichzeitig bedienen. Solange ein Akku mit diesem Kommando entladen wird, kann der Andere weder geladen noch entladen werden.&lt;br /&gt;
* Der Rekalibrierungsvorgang sorgt dafür, daß die Elektronik im Akku Ladezustand und Kapazität korrekt wiedergibt. Verschlissene oder defekte Akkuzellen werden dadurch nicht repariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disk ID ===&lt;br /&gt;
 tlp diskid&lt;br /&gt;
Ermittelt die IDs der Festplatten zur Angabe im Konfigurationsparameter [[TLP_Einstellungen#Angabe_der_Ger.C3.A4te|DISK_DEVICES]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-rdw ==&lt;br /&gt;
Aktivieren, Deaktivieren oder Anzeigen des Status für das ereignisbasierte Schalten von Bluetooth, WLAN und WWAN (Radio Device Wizard):&lt;br /&gt;
 tlp-rdw [ enable | disable ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung des Befehls ohne Argumente zeigt den aktuellen Status an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: die Automatik wird beim Neustart wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== tlp-stat ==&lt;br /&gt;
Statusbericht der Konfiguration und aller aktiven Einstellungen erstellen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akkuinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat -b&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat --battery&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -c&lt;br /&gt;
 tlp-stat --config&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufwerksinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -d&lt;br /&gt;
 tlp-stat --disk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PCIe-Geräte-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -e&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pcie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarten-Informationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -g&lt;br /&gt;
 tlp-stat --graphics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozessorinformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -p&lt;br /&gt;
 tlp-stat --processor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltzustand der Funkgeräte anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -r&lt;br /&gt;
 tlp-stat --rfkill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systeminformationen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -s&lt;br /&gt;
 tlp-stat --system&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperaturen und Lüfterdrehzahl anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -t&lt;br /&gt;
 tlp-stat --temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Daten anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -v&lt;br /&gt;
 tlp-stat --verbose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warnungen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -w&lt;br /&gt;
 tlp-stat --warn&lt;br /&gt;
Näheres erklärt die TLP FAQ im Abschnitt [[TLP_FAQ#Warnungen|&amp;quot;Warnungen&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debug Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Stromquellen-Ereignisse anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -P&lt;br /&gt;
 tlp-stat --pev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diagnoseinformationen zu Stromquellen anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat --psup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traceausgabe anzeigen:&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
 tlp-stat --trace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== wifi, bluetooth, wwan ==&lt;br /&gt;
Integriertes WLAN, Bluetooth und WWAN (UMTS) lassen sich im Terminal ein-, aus- und umschalten bzw. bei Aufruf ohne Parameter abfragen:&lt;br /&gt;
 wifi &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; für Intel 2100b-, 2200bg- und 2915abg-Karten muß das Kommando mit &amp;lt;code&amp;gt;sudo&amp;lt;/code&amp;gt; oder in einer Root-Shell aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 bluetooth &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wwan &amp;lt;nowiki&amp;gt;[ on | off | toggle ]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Voraussetzung für die gezeigten Funktionen ist, daß die Hardware das rfkill-Framework des Kernels unterstützt (Ausnahme: Intel 2100/2200/2915). Zur Überprüfung gibt man&lt;br /&gt;
 rfkill list&lt;br /&gt;
ein und schaut ob die gewünschte Geräteklasse wifi/bluetooth/wwan in der Auflistung erscheint (für Debian ist zuvor das Paket &#039;&#039;&#039;rfkill&#039;&#039;&#039; zu installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== run-on-ac, run-on-bat ==&lt;br /&gt;
Bedingtes Starten von Befehlen in Abhängigkeit von der aktiven Stromquelle:&lt;br /&gt;
 run-on-ac  befehl parameter ...&lt;br /&gt;
 run-on-bat befehl parameter ...&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;befehl&amp;quot; wird nur ausgeführt, wenn die passende Stromquelle (-ac für das Netzteil, -bat für den Akku) aktiv ist. Dies kann man z.B. in &#039;&#039;&amp;quot;System -&amp;gt; Einstellungen -&amp;gt; Startprogramme&amp;quot;&#039;&#039; verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Manpages =&lt;br /&gt;
Details aller Befehle erhält man per:&lt;br /&gt;
 man &amp;lt;befehl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lizenz =&lt;br /&gt;
TLP ist nach der [http://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.txt GPL Version 2 und höher] lizensiert. Zum Download des Quellcodes siehe die [https://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-developer-documentation.html TLP Programmdokumentation] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Support =&lt;br /&gt;
=== FAQ ===&lt;br /&gt;
Erste Anlaufstation bei Fragen und Problemen ist die [[TLP FAQ]] sowie zur Eingrenzung der Fehlerursache [http://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-troubleshooting.html TLP Troubleshooting] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thinkpad-Forum ===&lt;br /&gt;
Für darüber hinaus gehende Fragen und Probleme gibt es einen [http://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] (selbstverständlich sind dort auch Nutzer anderer Fabrikate willkommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Angaben ===&lt;br /&gt;
Bitte bei &#039;&#039;allen&#039;&#039; Supportanfragen &#039;&#039;immer&#039;&#039; die vollständige Ausgabe von&lt;br /&gt;
 sudo tlp-stat&lt;br /&gt;
beifügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird stets die Information benötigt, an &#039;&#039;welcher Stromquelle (Akku, Netzteil)&#039;&#039; das Problem auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trace-Modus ===&lt;br /&gt;
Bei komplexen Fehlersituationen kann durch folgende Einstellung in &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; der [[TLP_Einstellungen#Trace-Modus|Trace-Modus]] aktiviert werden:&lt;br /&gt;
 TLP_DEBUG=&amp;quot;arg bat disk lock nm path pm ps rf run sysfs udev usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesammelten Informationen können jederzeit mit&lt;br /&gt;
 tlp-stat -T&lt;br /&gt;
ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur für (r)syslog&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Befehl keine Ausgabe erzeugt, muss die Syslog-Konfiguration ergänzt werden. Für rsyslog legt man dazu die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/rsyslog.d/90-debug.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 *.=debug;\&lt;br /&gt;
         auth,authpriv.none;\&lt;br /&gt;
         news.none;mail.none     -/var/log/debug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend startet man den Dämon neu mit&lt;br /&gt;
 sudo /etc/init.d/rsyslog restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und führt den Testfall erneut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis für systemd basierte Distributionen:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist keine Anpassung der Konfiguration nötig – TLP nutzt journald für die Trace-Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP Einstellungen]] &lt;br /&gt;
* [[TLP FAQ]]&lt;br /&gt;
* [https://thinkpad-forum.de/threads/82441-Projektvorstellung-TLP---Linux-Stromsparen TLP-Support-Thread] – im [http://thinkpad-forum.de/forums/22-Linux Thinkpad-Forum] &lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/developers Developers] – Hinweise zur Paketierung (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://github.com/linrunner/TLP TLP Quellcode] – GIT Repository bei Github.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://launchpad.net/~linrunner/+archive/tlp TLP PPA] – Pakete für Ubuntu und Debian (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
* [[Messung der Leistungsaufnahme unter Linux]] – Wikiartikel&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/Festplattenstatus SMART] – Ermitteln des Festplattenzustands&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Changelog =&lt;br /&gt;
Vollständiges Changelog inkl. Fehlerbehebungen siehe [https://github.com/linrunner/TLP/blob/master/changelog hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Archlinux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Debian]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;br /&gt;
[[Category:Gentoo]]&lt;br /&gt;
[[Category:openSUSE]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28531</id>
		<title>TLP Einstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28531"/>
		<updated>2022-03-11T07:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;HINWEIS:&#039;&#039;&#039; Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp/settings/index.html offizielle Dokumentation] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
== TLP 1.3 und neuer ==&lt;br /&gt;
TLP 1.3 führt ein neues Konfigurationsschema ein. Die Einstellungen werden aus den folgenden Dateien in der angegebenen Reihenfolge gelesen:&lt;br /&gt;
* Intrinsische Standardeinstellungen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/*.conf&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Drop-in&amp;quot; Anpassungen, gelesen in lexikalischer (alphabetischer) Reihenfolge&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039;: Benutzer-Konfiguration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen:&lt;br /&gt;
* Bei identischen Parametern in mehreren, aber auch innerhalb derselben Datei, hat das letzte Vorkommen Vorrang.&lt;br /&gt;
* Das bedeutet auch, dass die Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; alles andere überschreiben, weil sie zuletzt gelesen werden.&lt;br /&gt;
* Alle Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; sind deaktiviert, das führende &#039;#&#039; ist zu entfernen, um eine Änderung zu aktivieren.&lt;br /&gt;
* Die Dateien im Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/&#039;&#039;&#039; werden vom Benutzer erstellt&lt;br /&gt;
** Sie bestehen aus PARAMETER=&amp;quot;Wert&amp;quot;-Einträgen und Kommentaren, die in der 1. Spalte mit &#039;#&#039; gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
** Der Dateiname muss auf &#039;&#039;&#039;.conf&#039;&#039;&#039; enden, sonst wird die Datei ignoriert.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;00-template.conf&#039;&#039;&#039; wird als Beispiel geliefert&lt;br /&gt;
* Wer sich nicht sicher ist, welche obige Variante für ihn die beste ist, trägt seine Konfigurationsänderungen in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
* Die TLP-FAQ beschreibt, wie man die Konfiguration von 1.2.2 (und älter) auf 1.3 übertragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TLP 1.2.2 und älter ==&lt;br /&gt;
Alle Einstellungen werden in der einzigen Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voreinstellungen ==&lt;br /&gt;
Die Standardkonfiguration von TLP enthält für die meisten Anwendungsfälle sinnvolle, stromsparende Voreinstellungen. dabei gibt es zwei Arten von Parametern:&lt;br /&gt;
* Parameter mit eingebauter Voreinstellung - erkennbar an der vorangestellten &amp;quot;Default:&amp;quot;-Zeile in der Konfigurationsdatei&lt;br /&gt;
* Parameter ohne Voreinstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderungen vornehmen==&lt;br /&gt;
Eine Konfigurationsdatei kann mit jedem [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor/#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet werden. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo nano /etc/tlp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Änderungen müssen durch Entfernen des führenden &#039;#&#039; aktiviert werden und werden nach dem Speichern der Datei erst wirksam&lt;br /&gt;
* nach einem Neustart,&lt;br /&gt;
* An- oder Abstecken des Netzteils&lt;br /&gt;
* oder durch den Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; beim Upgrade des Pakets wird die vom Benutzer angepasste Datei von der Paketverwaltung erst nach Rückfrage überschrieben – siehe [[TLP_FAQ#.C3.9Cberschreibt_ein_Update_von_TLP_meine_Einstellungen.3F|TLP FAQ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Parameter =&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Allgemeine Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Parameter mit der Endung _AC wirken auf den Netzteilbetrieb&lt;br /&gt;
* Parameter mit der Endung _BAT wirken auf den Akkubetrieb&lt;br /&gt;
* Parameter die Leerzeichen enthalten sind in Anführungszeichen (&amp;quot;&amp;quot;) anzugeben&lt;br /&gt;
* Bei einigen Parametern ist zum Aktivieren das führende Kommentarzeichen (#) zu entfernen&lt;br /&gt;
* Parameter ohne Voreinstellung kann man durch ein führendes Kommentarzeichen (#) deaktivieren&lt;br /&gt;
* Parameter mit eingebauter Voreinstellung sind nachstehend mit &amp;quot;Standard wenn unkonfiguriert:&amp;quot; vermerkt, sie sind nur per PARAM=&amp;quot;&amp;quot; zu deaktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stromsparfunktionen ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel beschreibt die Einstellungen die durch das Installationspaket &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; implementiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines und Betriebsmodus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 TLP_ENABLE=1&lt;br /&gt;
Der Hauptschalter von TLP. Zum Deaktivieren von TLP setzt man ihn auf 0 und macht einen Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 TLP_DEFAULT_MODE=AC&lt;br /&gt;
Legt den Standard-Einstellungssatz (AC oder BAT) fest, falls kein Akku erkannt wurde. Betrifft nur einige Desktops und Embedded Hardware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 TLP_PERSISTENT_DEFAULT=0&lt;br /&gt;
Steuert den Betriebsmodus:&lt;br /&gt;
* 0 - Die aktive Stromquelle bestimmt ob der BAT- oder AC-Einstellungssatz verwendet wird (Standard)&lt;br /&gt;
* 1 - Es werden immer die Einstellungen laut TLP_DEFAULT_MODE verwendet&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP_DEFAULT_MODE=BAT, TLP_PERSISTENT_DEFAULT=1 erzwingt BAT-Einstellungen bei angeschlossenem Netzteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.3 und neuer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 TLP_PS_IGNORE=BAT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromquelle, die bei der Bestimmung des Betriebsmodus zu ignorieren ist:&lt;br /&gt;
* AC&lt;br /&gt;
* BAT&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis&amp;lt;/u&amp;gt;: ist gedacht als Workaround für Laptops, bei denen der Betriebsmodus AC oder BAT falsch erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Dateisystem ===&lt;br /&gt;
 DISK_IDLE_SECS_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 DISK_IDLE_SECS_ON_BAT=2&lt;br /&gt;
Zeitspanne in Sekunden, die der Kernel-Laptop-Modus wartet, bevor geänderte Blöcke aus dem Schreibcache im RAM auf die Festplatte geschrieben werden. Werte &amp;gt; 0 aktivieren den Kernel-Laptop-Modus. Diese Einstellung nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0 (AC), 2 (BAT)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_AC=15&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_BAT=60&lt;br /&gt;
Timeouts (in Sekunden) für das Zurückschreiben der Dateisystempuffer auf die Festplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 15 (AC und BAT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozessor und Taktsteuerung ===&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_GOVERNOR_ON_AC=powersave&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_GOVERNOR_ON_BAT=powersave&lt;br /&gt;
Wählt den sogenannten &amp;quot;Governor&amp;quot; für die Prozessortaktsteuerung aus. Die Konfiguration hängt vom aktiven Treiber ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== intel_pstate ==== &lt;br /&gt;
Für Intel Core i 2. Generation (Sandy Bridge) oder neuere Prozessoren. Mögliche Governor-Einstellungen sind:&lt;br /&gt;
* powersave – empfohlen (Kernel-Standard)&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== acpi-cpufreq ==== &lt;br /&gt;
Für ältere Hardware. Mögliche Governor-Einstellungen sind:&lt;br /&gt;
* ondemand – empfohlen (Standard in den meisten Distributionen)&lt;br /&gt;
* schedutil&lt;br /&gt;
* powersave&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* conservative&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Der aktive Treiber und die dafür verfügbaren Governors können der Ausgabe von tlp-stat -p entnommen werden&lt;br /&gt;
* powersave für intel_pstate und ondemand für acpi-cpufreq sind für fast alle Workloads energieeffizient und daher Standardeinstellung des Kernels bzw. der meisten Distributionen; wenn man den Governor trotzdem ändern möchte, sollte man wissen, was man tut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MIN_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MAX_FREQ_ON_AC=9999999&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MIN_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MAX_FREQ_ON_BAT=9999999&lt;br /&gt;
Gibt die minimale/maximale Taktfrequenz für den Governor vor. Die gültigen Werte hängen vom verbauten Prozessormodell ab und sind der Ausgabe von tlp-stat -p zu entnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Diese Einstellung ist nicht zur Verwendung mit dem Treiber intel_pstate gedacht, stattdessen sollte man CPU_MIN/MAX_PERF nutzen (siehe unten).&lt;br /&gt;
* Taktfrequenzen sind stets für BAT- und AC-Modus gleichzeitig anzugeben. &lt;br /&gt;
* Zum Aktivieren der Standardfrequenzen alle Einstellungen auskommentieren und einen Neustart des Systems durchführen.    &lt;br /&gt;
* Eine Begrenzung des Prozessortakts spart keinen Strom. Die besten Resultate erzielt man im allgemeinen mit dem ondemand Governor ohne Beschränkungen des Takts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.3 und neuer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=balance_performance&lt;br /&gt;
 CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_BAT=balance_power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt die Intel-CPU-Richtlinien für Energieverbrauch vs. Leistung HWP.EPP und EPB fest (in der Reihenfolge zunehmender Energieeinsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance_performance&lt;br /&gt;
* default&lt;br /&gt;
* balance_power&lt;br /&gt;
* power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: balance_performance (AC), balance_power (BAT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert einen Intel Core i-Prozessor und den intel_pstate-Taktsteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* HWP.EPP erfordert Kernel 4.10 sowie Intel Core i Gen. 5 (Skylake) oder neuer&lt;br /&gt;
* EPB erfordert Kernel 5.2 oder das Kernelmodul msr und das Programm x86_energy_perf_policy passend zur Kernelversion&lt;br /&gt;
* Wenn HWP.EPP verfügbar ist, wird EPB nicht verwendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.2.2 und älter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 CPU_HWP_ON_AC=balance_performance&lt;br /&gt;
 CPU_HWP_ON_BAT=balance_power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiviert die Energy Performance Hints (HWP) für den intel_pstate Taktsteuerungstreiber (siehe oben). Mögliche Werte (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance_performance&lt;br /&gt;
* default&lt;br /&gt;
* balance_power&lt;br /&gt;
* power&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert einen Intel Core i Gen. 5 (Skylake) oder neuer und den intel_pstate-Taktsteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* Benötigt Linux 4.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_MIN_PERF_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 CPU_MAX_PERF_ON_AC=100&lt;br /&gt;
 CPU_MIN_PERF_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 CPU_MAX_PERF_ON_BAT=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definiert den minimalen/maximalen P-state für Intel Core i Prozessoren. Die Werte werden als Prozentanteil (0..100%) der insgesamt verfügbaren Prozessorleistung angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benötigt den intel_pstate Taktsteuerungstreiber (siehe oben)&lt;br /&gt;
* Normalerweise setzt der Treiber ein Limit &amp;gt; 0 für den minimalen P-state durch, siehe min_perf_pct in der Ausgabe von tlp-stat -p&lt;br /&gt;
* Diese Einstellung ist dazu gedacht, die Leistungsaufnahme des Prozessors zu begrenzen&lt;br /&gt;
       &amp;lt;div class=&amp;quot;config&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_BOOST_ON_AC=1&lt;br /&gt;
 CPU_BOOST_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
Abschalten des &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; (Intel) bzw. &amp;quot;Turbo Core&amp;quot; (AMD) des Prozessors (0 = abgeschaltet / 1 = erlaubt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Wert 1 aktiviert den &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; nicht, sondern erlaubt ihn lediglich&lt;br /&gt;
* Eine Taktbegrenzung (s.o.) kann diese Einstellung unwirksam machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SCHED_POWERSAVE_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 SCHED_POWERSAVE_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Bei geringer Last wird die Anzahl der verwendeten CPU-Kerne reduziert (1 = aktiv, 0 = inaktiv). Wirkt nicht bei allen Kernelversionen bzw. CPUs. Hier ist normalerweise keine Änderung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.2.2 und älter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 ENERGY_PERF_POLICY_ON_BAT=power&lt;br /&gt;
Legt die Intel-CPU-Richtlinie für Energieverbrauch vs. Leistung EPB fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlaubte Werte sind (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance-performance&lt;br /&gt;
* default (veraltet: normal)&lt;br /&gt;
* balance-power&lt;br /&gt;
* power (veraltet: powersave)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert den intel_pstate-Taksteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* Erfordert das Kernelmodul msr und das Programm x86_energy_perf_policy passend zur Kernelversion &lt;br /&gt;
* Bei TLP 1.3 und neuer wird dieser Parameter durch CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC/BAT ersetzt, siehe oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernel ===&lt;br /&gt;
 NMI_WATCHDOG=0&lt;br /&gt;
Schaltet den Kernel-NMI-Watchdog-Timer (0 = inaktiv/Strom sparen, 1=aktiv). Der Wert 1 ist relevant für Benutzer die Kernel Debugging betreiben oder den Dienst watchdog benutzen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplatten und Controller ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLPs Standardeinstellungen arbeiten problemlos mit SSDs zusammen, es besteht kein Anlass zu diesbezüglichen Optimierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Angabe der Geräte ====&lt;br /&gt;
 DISK_DEVICES=&amp;quot;nvme0n1 sda&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hier wird angegeben, auf welche Festplatte(n) die nachfolgenden Parameter für das Power Management wirken sollen. Mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt aufzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;nvme0n1 sda&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Einsatz einer 2. Festplatte im Wechselschacht (MediaBay oder Ultrabay) unter Umständen die Zuordnung zu den Devicenamen sda/sdb nicht immer dieselbe ist, können die Festplatten alternativ über eine ID angegeben werden:&lt;br /&gt;
 DISK_DEVICES=&amp;quot;ata-INTEL_SSDSA2M160G2GC_XZY123456890 ata-HITACHI_HTS541612J9SA00_XZY123456890&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die IDs der eingebauten Platten ermittelt man im Terminal mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 tlp diskid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Advanced Power Management (APM) ====&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_AC=&amp;quot;254 254&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=&amp;quot;128 128&amp;quot; &lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus der Festplatte(n). Gültige Werte liegen im Bereich von 1 bis 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ausgewählte Werte sind:&lt;br /&gt;
* 1 - maximale Energieeinsparung&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsicht: kann zu erhöhtem Verschleiß durch häufiges Parken der Schreib-/Leseköpfe führen (meist erkennbar am Klickgeräusch) .&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 128 - Kompromiss aus Energieeinsparung und Verschleiß (TLP-Standard im Akkubetrieb)&lt;br /&gt;
* 192 - verhindert bei einigen Festplattenmodellen aggressives Parken der Köpfe&lt;br /&gt;
* 254 - minimale Energieeinsparung (TLP-Standard für Betrieb am Netzteil)&lt;br /&gt;
* 255 - aus (wird von manchen Festplatten nicht unterstützt)&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Einstellung wird ignoriert für Festplatten die per USB oder IEEE 1394 (FireWire) angeschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spindelmotor abschalten ====&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_AC=&amp;quot;0 0&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_BAT=&amp;quot;0 0&amp;quot;&lt;br /&gt;
Steuert die Zeitspanne (Timeout) für das automatische Stoppen des Spindelmotors der Festplatte bei Inaktivität. Gültige Werte sind:&lt;br /&gt;
* 0 - Abschalten deaktiviert&lt;br /&gt;
* 1..240 - Timeout von 5 Sekunden bis 20 Minuten (in Schritten von 5 Sekunden)&lt;br /&gt;
* 241..251 - Timeout von 30 Minuten bis 5,5 Stunden (in Schritten von 30 Minuten)&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SSDs haben keine bewegten Teile, daher hat für sie diese Einstellung keine Bedeutung und kann deaktiviert bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; das automatische Stoppen der Systemplatte für einen längeren Zeitraum gelingt in der Regel nicht, da viele Anwendungen und Hintergrunddienste die Festplatte nach kurzer Zeit durch Schreibvorgänge wieder aufwecken. Für eine Festplatte im Wechselschacht bzw. der Ultrabay, auf die nicht ständig zugegriffen wird, eignet sich diese Einstellung hingegen sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== I/O-Scheduler ====&lt;br /&gt;
 DISK_IOSCHED=&amp;quot;mq-deadline mq-deadline&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hier kann je Festplatte der I/O-Scheduler festgelegt werden. Mögliche Werte nachstehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Multi-Queue-Scheduler (blk-mq)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mq-deadline - Empfehlung&lt;br /&gt;
* none&lt;br /&gt;
* kyber&lt;br /&gt;
* bfq&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um Multi-Queue zu aktivieren ist u.U. die Bootoption &#039;&#039;&#039;scsi_mod.use_blk_mq=1&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;modprobe mq-deadline-iosched|kyber|bfq&#039;&#039;&#039; bei Kerneln &amp;lt; 4.20 erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Single-Queue-Scheduler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* deadline - Empfehlung&lt;br /&gt;
* cfq&lt;br /&gt;
* bfq&lt;br /&gt;
* noop&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Single-Queue-Scheduler wurden im Kernel als veraltet (&amp;quot;deprecated&amp;quot;) gekennzeichnet und zusammen mit dem alten Block-Layer ab Kernel 5.0 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;keep&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AHCI Link Power Management (ALPM) ==== &lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_AC=&amp;quot;med_power_with_dipm max_performance&amp;quot;&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=&amp;quot;med_power_with_dipm min_power&amp;quot;&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus der SATA-Anschlüsse für Festplatte bzw. opt. Laufwerk. Mögliche Werte (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* max_performance - maximale Performance und Stromverbrauch&lt;br /&gt;
* medium_power - mittlerer Stromverbrauch und Performance&lt;br /&gt;
* med_power_with_dipm - bestes Gleichgewicht zwischen Stromverbrauch und Performance (benötigt Kernel &amp;gt;= 4.15, dort empfohlen)&lt;br /&gt;
* min_power - maximale Energieeinsparung und geringste Performance&lt;br /&gt;
Mehrere mit Leerzeichen getrennte Werte werden der Reihe nach ausprobiert, bis einer funktioniert. &#039;&#039;&#039;TLP 1.1 und höher&#039;&#039;&#039; ermitteln automatisch, ob med_power_with_dipm verfügbar ist. Zu diesem Zweck gibt es in der Default-Konfiguration einen zweiten Wert als Ersatz für ältere Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um diese Einstellung komplett zu deaktivieren, fügt man ein &#039;#&#039; in der ersten Spalte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_BLACKLIST=&amp;quot;host1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeführten SATA-Anschlüsse werden von ALPM ausgenommen. Gültige Anschlussbezeichner (Format: &amp;quot;hostX&amp;quot;) ermittelt man über die Ausgabe von tlp-stat -d, Abschnitt &amp;quot;SATA Aggressive Link Power Management&amp;quot;. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, für SATA-Anschlüsse, die kein ALPM vertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Anschlussbezeichner sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCI-Express-Bus ===&lt;br /&gt;
==== Active State Power Management ====&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus des PCI-Express-Bus (PCIe ASPM).&lt;br /&gt;
Mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* default - Empfehlung&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* powersave&lt;br /&gt;
* powersupersave&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die Nutzung von performance kann zu einem steigenden Stromverbrauch und höheren Temperaturen führen, da tiefere Sleep-Zustände der CPU nicht mehr erreicht werden; default hat dieses Problem nicht. Siehe [https://github.com/linrunner/TLP/issues/344 Issue #344].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafikkarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Intel ====&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MIN_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MIN_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MAX_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MAX_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_BOOST_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_BOOST_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt die Min/Max/Turbo-Frequenz für den Intel-Grafikprozessor ein. Mögliche Werte hängen von der Hardware ab, siehe die Ausgabe von tlp-stat -g für verfügbare Frequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AMD Radeon (alt) ====&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Steuert die Taktfrequenz des AMD-Grafikprozessors. Nur mit dem freien Treiber radeon möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* low&lt;br /&gt;
* mid&lt;br /&gt;
* high&lt;br /&gt;
* auto - Akkubetrieb: mid, Netzteilbetrieb: high&lt;br /&gt;
* default - Hardware-Defaults verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: default&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis: durch Verwendung dieser Einstellung flackert beim Wechsel der Stromquelle das Display ganz kurz.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AMD Radeon DPM (neu) ====&lt;br /&gt;
Seit Kernel 3.11 ist das neue Radeon Dynamic Power Management (DPM) verfügbar - nur mit dem freien Treiber radeon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; es wird u.U. die Bootoption radeon.dpm=1 benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_STATE_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_STATE_ON_BAT=battery&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die Power Management Methode des AMD-Grafikprozessors, mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* battery – Standard im Akkubetrieb&lt;br /&gt;
* performance – Standard am Netzteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_PERF_LEVEL_ON_AC=auto&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_PERF_LEVEL_ON_BAT=auto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert den Performance Level, mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* auto – Empfehlung&lt;br /&gt;
* low&lt;br /&gt;
* high&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: auto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzwerk ===&lt;br /&gt;
==== WLAN Power Management ====&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_AC=off&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_BAT=on&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus des WLAN-Adapters. Abhängig von Kernelversion und Karte.&lt;br /&gt;
* off - deaktiviert&lt;br /&gt;
* on - aktiviert&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Der Energiesparmodus kann zu einer instabilen WLAN-Verbindung führen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die veralteten Konfigurationswerte 1=off/5=on werden zwecks Abwärtskompatibilität weiter unterstützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wake On LAN ====&lt;br /&gt;
 WOL_DISABLE=Y&lt;br /&gt;
* Y - Wake On LAN deaktiviert&lt;br /&gt;
* N - Wake On LAN aktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach dem Aktivieren ist ein Neustart erforderlich, damit die geänderte Einstellung greift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Audio ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Timeout (in Sekunden) für den Stromsparmodus des Soundchips (unterstützt: Intel HDA, AC97). Der Wert 0 deaktiviert die Funktion.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Hinweis: kann zu Klickgeräuschen in der Soundausgabe führen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_CONTROLLER=Y&lt;br /&gt;
* Y - schaltet den Controller ebenfalls aus wenn der Soundchip in den Stromsparmodus geht&lt;br /&gt;
* N - Controller bleibt immer aktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: Y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselschacht / MediaBay / UltraBay === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 BAY_POWEROFF_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 BAY_POWEROFF_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
* 1 - schaltet die Stromversorgung des optischen Laufwerks ab&lt;br /&gt;
* 0 - kein Abschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 BAY_DEVICE=sr0&lt;br /&gt;
Gibt die Gerätedatei für das opt. Laufwerk an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
*  Das Laufwerk kann über den Wechselschacht-/MediaBay-/UltraBay-Entriegelungsschieber bzw. bei neueren Modellen über den Auswurfknopf am Laufwerk wieder eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
* Alle anderen Geräte im Wechselschacht, insbesondere Festplatten, werden durch dieses Kommando nicht ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runtime Power Management ===&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_ON_AC=on&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_ON_BAT=auto&lt;br /&gt;
Steuert das Runtime Power Management für PCIe-Geräte.&lt;br /&gt;
* auto - aktiviert (Geräte nach Möglichkeit ausschalten)&lt;br /&gt;
* on - deaktiviert (Geräte ständig aktiv)&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um diese Einstellung komplett zu deaktivieren, fügt man ein &#039;#&#039; in der ersten Spalte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_BLACKLIST=&amp;quot;00:12.3 00:45.6&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die aufgeführten PCIe-Geräte-Adressen werden vom Runtime Power Management ausgenommen. Die Adressen kann man mit dem Kommando lspci ermitteln (erste Spalte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;amdgpu mei_me nouveau nvida pcieport radeon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PCIe-Geräte mit den angegebenen Treibern werden vom Runtime Power Management ausgenommen. Den Treiber zu einem Gerät verrät die Ausgabe von tlp-stat -e (in Klammern am Ende). Mehrere Treiber sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;amdgpu mei_me nouveau nvida pcieport radeon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard verhindert das versehentliche Aufwecken des diskreten Teils der Hybridgrafik. &lt;br /&gt;
Eine leere Liste (&amp;quot;&amp;quot;) deaktiviert das Feature komplett (nicht empfohlen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USB ===&lt;br /&gt;
 USB_AUTOSUSPEND=1&lt;br /&gt;
* 1 - aktiviert beim Systemstart, beim Wechsel der Stromquelle und beim Anstecken für USB-Geräte den Autosuspend-Modus. Automatisch davon ausgenommen sind Eingabegeräte wie Mäuse und Tastaturen, sowie [ab TLP 1.2] durch libsane verwaltete Scanner.  &lt;br /&gt;
* 0 - Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der USB Autosuspend-Modus wird von TLP unabhängig von der Stromquelle – d.h. sowohl am Netzteil als auch im Akkubetrieb – aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST=&amp;quot;1111:2222 3333:4444&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die eingetragenen USB-Geräte-IDs sind vom Autosuspend-Modus ausgenommen. Hier können problematische Geräte aufgenommen werden, die Schwierigkeiten mit dem Aufwachen haben. Die IDs ermittelt man am einfachsten mit dem Kommando tlp-stat -u. Mehrere IDs sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; alle Eingabegeräte (Treiber &amp;quot;usbhid&amp;quot;), sowie [ab TLP 1.2] durch libsane verwaltete Scanner, werden standardmäßig ausgeschlossen. Es ist daher unnötig, sie in USB_BLACKLIST aufzunehmen. Um den Standard für einzelne Geräte zu umgehen, trägt man sie in USB_WHITELIST ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Parameter USB_DRIVER_BLACKLIST mußte mit TLP Version 0.8 wegen Konflikten mit udevd v221 (und höher) entfallen. Bitte die auszuschließenden USB-Geräte stattdessen einzeln in USB_BLACKLIST eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_BTUSB=1&lt;br /&gt;
Schließt USB Bluetooth Adapter vom Autosuspend aus:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieses Feature ist gedacht um Stabilitätsprobleme bei Bluetooth-Verbindungen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PHONE=1&lt;br /&gt;
Smartphones vom Autosuspend ausschließen um die Ladefunktion zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PRINTER=1&lt;br /&gt;
Drucker vom Autosuspend ausschließen:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
Schließt eingebautes WWAN/UMTS vom Autosuspend aus:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieses Feature ist mit einer internen Blacklist implementiert, die derzeit die Karten von Qualcomm, Ericsson and Sierra berücksichtigt. Um dies für einzelne Geräte zu umgehen, trägt man diese in USB_WHITELIST ein (s. nächster Abschnitt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_WHITELIST=&amp;quot;5555:6666 7777:8888&amp;quot;&lt;br /&gt;
Erneutes Aktivieren des Autosuspend-Modus für USB-Geräte, die bereits durch eine der vorstehenden Blacklists ausgeschlossen wurden (es &amp;quot;gewinnt&amp;quot; stets die Whitelist). IDs ermittelt man mit tlp-stat -u. Mehrere IDs sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_AUTOSUSPEND_DISABLE_ON_SHUTDOWN=1&lt;br /&gt;
Deaktiviert den Autosuspend-Modus beim Herunterfahren des Systems. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, für USB-Geräte die im Suspend-Zustand das Herunterfahren stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funkgeräte schalten ===&lt;br /&gt;
==== Bei Start und Herunterfahren des Systems ====&lt;br /&gt;
 RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1&lt;br /&gt;
Mit dieser Einstellung (1=aktiviert, 0=deaktiviert) wird beim Systemstart der Schaltzustand aller Funkgeräte (Bluetooth, WLAN, WWAN) zum Zeitpunkt des letzten Herunterfahrens bzw. Neustarts wiederhergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Die TLP-Pakete für Debian und Ubuntu deaktivieren (mask) systemd-rfkill.service, da er dieselbe Funktionalität implementiert. Um das Standardverhalten von systemd mit TLP nachzubilden, verwendet man RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1.&lt;br /&gt;
* Bei Aktivierung dieser Einstellung ignoriert TLP die beiden nachfolgenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_STARTUP=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die hier eingetragenen, eingebauten Geräte werden beim Systemstart automatisch ausgeschaltet:&lt;br /&gt;
* bluetooth - Bluetooth&lt;br /&gt;
* wifi - WLAN&lt;br /&gt;
* wwan - WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G)&lt;br /&gt;
Mehrere Geräte sind mit Leerzeichen zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_STARTUP=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Normalerweise werden unter Linux alle Funkgeräte beim Systemstart automatisch eingeschaltet. Sollte das ausnahmsweise nicht der Fall sein, so können die betreffenden Geräte hierüber eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---- &lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_SHUTDOWN=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sollten Geräte das Herunterfahren des Systems blockieren, können sie über einen Eintrag in diesem Parameter während des Herunterfahrens ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_SHUTDOWN=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die hier eingetragenen Geräte werden beim Herunterfahren automatisch eingeschaltet. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, falls parallel installierte andere Betriebssysteme die unter Linux ausgeschalteten Geräte nicht finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beim Wechsel der Stromquelle ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die folgenden Einstellungen wirken ausschließlich in dem Augenblick, wo die Stromquelle wechselt (von Netzteil- auf Akkubetrieb und umgekehrt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_AC=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte die beim Anschliessen des Netzteils eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte beim Wechsel zum Akkubetrieb ausgeschaltet werden – unabhängig vom Verbindungszustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT_NOT_IN_USE=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte die beim Wechsel zum Akkubetrieb ausgeschaltet werden – wenn sie &#039;&#039;nicht&#039;&#039; verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; man sollte nie gleichzeitig DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT und DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT_NOT_IN_USE für dasselbe Funkgerät nutzen, denn DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT hat stets Vorrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad Akku ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 START_CHARGE_THRESH_BAT0=75 &lt;br /&gt;
 STOP_CHARGE_THRESH_BAT0=80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 START_CHARGE_THRESH_BAT1=75&lt;br /&gt;
 STOP_CHARGE_THRESH_BAT1=80&lt;br /&gt;
Einstellen der Akku-Ladeschwellen von ThinkPads für Haupt- bzw. internen Akku (BAT0) sowie Ultrabay-, Slice- oder wechselbaren Akku (BAT1). Die Werte sind in % der Akkukapazität anzugeben. Ein Wert von 0 wird in die Hardware-Defaults 96%/100% übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufladen startet beim Anschließen des Netzteils nur dann, wenn die Ladung unterhalb des START_CHARGE_TRESH-Werts (untere Ladeschwelle) liegt und endet bei Erreichen des STOP_CHARGE_TRESH-Werts (obere Ladeschwelle). Liegt hingegen beim Anstecken des Netzteils die Ladung über der unteren Ladeschwelle, dann wird nicht geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Ladeschwellen gehen stets mit einer Verringerung der nutzbaren Akkukapazität einher, daher sind die Einstellungen standardmäßig deaktiviert und müssen explizit durch Entfernen des führenden Kommentarzeichens (#) aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 (und alle neueren Modelle):&amp;lt;/u&amp;gt; bitte die Hinweise zu [[TLP_FAQ#Unstetigkeiten_des_Ladestands_bei_ThinkPad_T420.28s.29.2FT520.2FW520.2FX220_.28und_allen_neueren_Modellen.29|Unstetigkeiten des Ladestands (FAQ)]] beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weitere Fragen zu den Ladeschwellen sei ebenfalls auf die [[TLP_FAQ#ThinkPad_Akku|TLP FAQ]] und weiterführend auf die [[Akku#Ladeschwellen_und_Ladebereich_einstellen|allgemeine Seite zu diesem Thema]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RESTORE_THRESHOLDS_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Beim Abziehen des Netzteils die konfigurierten Schwellen reaktivieren:&lt;br /&gt;
* 0 - Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
* 1 - Funktion aktiviert&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach den Kommandos tlp fullcharge/recalibrate verbleiben die Ladeschwellen bis zum nächsten Systemstart auf der Werkseinstellung  96 / 100%. Mit diesem Feature lassen sie sich eher reaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 NATACPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
 TPACPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
 TPSMAPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die einzelnen Akkufunktions-Treiber:&lt;br /&gt;
* 0 - inaktiv&lt;br /&gt;
* 1 - aktiv&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 1 (alle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funkgerätesteuerung – Radio Device Wizard ==&lt;br /&gt;
Der Radio Device Wizard bietet die Möglichkeit, ereignisgesteuert Funkgeräte ein- bzw. auszuschalten. Er wird in Ubuntu und Debian durch das (optionale) Installationspaket &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; implementiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Voraussetzung für den Radio Device Wizard ist die Verwendung des Network Managers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschalten bei Verbindungsaufbau ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_LAN_CONNECT=&amp;quot;wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_WIFI_CONNECT=&amp;quot;wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_WWAN_CONNECT=&amp;quot;wifi&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Verbindungsaufbau von LAN, WLAN oder WWAN werden die angebenen Geräte ausgeschaltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bluetooth - Bluetooth&lt;br /&gt;
* wifi - WLAN&lt;br /&gt;
* wwan - WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Geräte sind mit Leerzeichen zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten bei Verbindungsabbau ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_LAN_DISCONNECT=&amp;quot;wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_WIFI_DISCONNECT=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_WWAN_DISCONNECT=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Verbindungsabbau von LAN, WLAN oder WWAN werden die angebenen Geräte eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein- bzw. Ausschalten beim Andocken ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_DOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_DOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Andocken werden die angegebenen Geräte ein- bzw. ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein- bzw. Ausschalten beim Abdocken ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_UNDOCK=&amp;quot;wifi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_UNDOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Abdocken werden die angegebenen Geräte ein- bzw. ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trace-Modus =&lt;br /&gt;
Zu Supportzwecken kann der Trace-Modus durch Einfügen folgender Zeile aktiviert werden&lt;br /&gt;
 TLP_DEBUG=&amp;quot;arg bat disk lock nm path pm ps rf run sysfs udev usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Originaldatei =&lt;br /&gt;
Die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; aus dem Installationspaket findet sich [https://github.com/linrunner/TLP/blob/master/default hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP_-_Linux Stromsparen|TLP - Linux Stromsparen]] – Installation, Benutzerdokumentation&lt;br /&gt;
* [[TLP_FAQ|TLP FAQ]] – Antworten zu häufig gestellten Fragen&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntu.com/Kernel/Reference/IOSchedulers Linux I/O Scheduler] – Ubuntu Wiki Artikel zum I/O-Scheduler (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/html/latest/admin-guide/pm/intel_pstate.html intel_pstate CPU Performance Scaling Driver] – Dokumentation Treibers (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/html/latest/admin-guide/pm/intel_epb.html Intel Performance and Energy Bias Hint] – EPB Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://lwn.net/Articles/682391/ Improvements in CPU frequency management] – LWN-Artikel u.a. zum schedutil Governor&lt;br /&gt;
* [https://smackerelofopinion.blogspot.de/2011/03/making-sense-of-pcie-aspm.html Making sense of PCIe ASPM] – Hinweise zum PCI Express Active State Power Management (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Neuerungen-von-Linux-4-15-3900646.html?seite=5#nav__a__2 med_power_with_dipm] – Erklärung des neuen Stromsparmodus in Thorsten Leemhuis&#039; Kernel-Log&lt;br /&gt;
* [https://wiki.x.org/wiki/RadeonFeature Radeon driver] – Treiberdokumentation, s. Abschnitt &amp;quot;KMS Power Management Options&amp;quot; (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/rfkill rfkill] – Wikiartikel zum Schalten der Funkgeräte&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc//Documentation/power/runtime_pm.txt Runtime power management] – Kerneldokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/tp-smapi tp-smapi] – Wikiartikel zur Schnittstelle für die Akkufunktionen&lt;br /&gt;
* [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat] – Ladeschwellen und Rekalibration für neuere ThinkPads (X220 / T420 und neuere)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/Documentation/usb/power-management.txt USB Auto Suspend] – Kernel Dokumentation zum USB Auto Suspend (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28530</id>
		<title>TLP Einstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=TLP_Einstellungen&amp;diff=28530"/>
		<updated>2022-03-11T07:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linrunner: Hinweis dass Seite veraltet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{warning}} Die Seite wird vom TLP Autor nicht mehr gepflegt und ist veraltet. Bitte die [https://linrunner.de/tlp/settings/index.html offizielle Dokumentation] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://linrunner.de/en/tlp/docs/tlp-configuration.html English version]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
== TLP 1.3 und neuer ==&lt;br /&gt;
TLP 1.3 führt ein neues Konfigurationsschema ein. Die Einstellungen werden aus den folgenden Dateien in der angegebenen Reihenfolge gelesen:&lt;br /&gt;
* Intrinsische Standardeinstellungen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/*.conf&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Drop-in&amp;quot; Anpassungen, gelesen in lexikalischer (alphabetischer) Reihenfolge&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039;: Benutzer-Konfiguration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen:&lt;br /&gt;
* Bei identischen Parametern in mehreren, aber auch innerhalb derselben Datei, hat das letzte Vorkommen Vorrang.&lt;br /&gt;
* Das bedeutet auch, dass die Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; alles andere überschreiben, weil sie zuletzt gelesen werden.&lt;br /&gt;
* Alle Parameter in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; sind deaktiviert, das führende &#039;#&#039; ist zu entfernen, um eine Änderung zu aktivieren.&lt;br /&gt;
* Die Dateien im Verzeichnis &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.d/&#039;&#039;&#039; werden vom Benutzer erstellt&lt;br /&gt;
** Sie bestehen aus PARAMETER=&amp;quot;Wert&amp;quot;-Einträgen und Kommentaren, die in der 1. Spalte mit &#039;#&#039; gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
** Der Dateiname muss auf &#039;&#039;&#039;.conf&#039;&#039;&#039; enden, sonst wird die Datei ignoriert.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;00-template.conf&#039;&#039;&#039; wird als Beispiel geliefert&lt;br /&gt;
* Wer sich nicht sicher ist, welche obige Variante für ihn die beste ist, trägt seine Konfigurationsänderungen in &#039;&#039;&#039;/etc/tlp.conf&#039;&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
* Die TLP-FAQ beschreibt, wie man die Konfiguration von 1.2.2 (und älter) auf 1.3 übertragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TLP 1.2.2 und älter ==&lt;br /&gt;
Alle Einstellungen werden in der einzigen Konfigurationsdatei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voreinstellungen ==&lt;br /&gt;
Die Standardkonfiguration von TLP enthält für die meisten Anwendungsfälle sinnvolle, stromsparende Voreinstellungen. dabei gibt es zwei Arten von Parametern:&lt;br /&gt;
* Parameter mit eingebauter Voreinstellung - erkennbar an der vorangestellten &amp;quot;Default:&amp;quot;-Zeile in der Konfigurationsdatei&lt;br /&gt;
* Parameter ohne Voreinstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderungen vornehmen==&lt;br /&gt;
Eine Konfigurationsdatei kann mit jedem [https://wiki.ubuntuusers.de/Editor/#Bearbeiten-von-Systemdateien Editor mit Root-Rechten] bearbeitet werden. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
 sudo nano /etc/tlp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Änderungen müssen durch Entfernen des führenden &#039;#&#039; aktiviert werden und werden nach dem Speichern der Datei erst wirksam&lt;br /&gt;
* nach einem Neustart,&lt;br /&gt;
* An- oder Abstecken des Netzteils&lt;br /&gt;
* oder durch den Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo tlp start&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; beim Upgrade des Pakets wird die vom Benutzer angepasste Datei von der Paketverwaltung erst nach Rückfrage überschrieben – siehe [[TLP_FAQ#.C3.9Cberschreibt_ein_Update_von_TLP_meine_Einstellungen.3F|TLP FAQ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Parameter =&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Allgemeine Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Parameter mit der Endung _AC wirken auf den Netzteilbetrieb&lt;br /&gt;
* Parameter mit der Endung _BAT wirken auf den Akkubetrieb&lt;br /&gt;
* Parameter die Leerzeichen enthalten sind in Anführungszeichen (&amp;quot;&amp;quot;) anzugeben&lt;br /&gt;
* Bei einigen Parametern ist zum Aktivieren das führende Kommentarzeichen (#) zu entfernen&lt;br /&gt;
* Parameter ohne Voreinstellung kann man durch ein führendes Kommentarzeichen (#) deaktivieren&lt;br /&gt;
* Parameter mit eingebauter Voreinstellung sind nachstehend mit &amp;quot;Standard wenn unkonfiguriert:&amp;quot; vermerkt, sie sind nur per PARAM=&amp;quot;&amp;quot; zu deaktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stromsparfunktionen ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel beschreibt die Einstellungen die durch das Installationspaket &#039;&#039;&#039;tlp&#039;&#039;&#039; implementiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines und Betriebsmodus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 TLP_ENABLE=1&lt;br /&gt;
Der Hauptschalter von TLP. Zum Deaktivieren von TLP setzt man ihn auf 0 und macht einen Neustart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 TLP_DEFAULT_MODE=AC&lt;br /&gt;
Legt den Standard-Einstellungssatz (AC oder BAT) fest, falls kein Akku erkannt wurde. Betrifft nur einige Desktops und Embedded Hardware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 TLP_PERSISTENT_DEFAULT=0&lt;br /&gt;
Steuert den Betriebsmodus:&lt;br /&gt;
* 0 - Die aktive Stromquelle bestimmt ob der BAT- oder AC-Einstellungssatz verwendet wird (Standard)&lt;br /&gt;
* 1 - Es werden immer die Einstellungen laut TLP_DEFAULT_MODE verwendet&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLP_DEFAULT_MODE=BAT, TLP_PERSISTENT_DEFAULT=1 erzwingt BAT-Einstellungen bei angeschlossenem Netzteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.3 und neuer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 TLP_PS_IGNORE=BAT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromquelle, die bei der Bestimmung des Betriebsmodus zu ignorieren ist:&lt;br /&gt;
* AC&lt;br /&gt;
* BAT&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis&amp;lt;/u&amp;gt;: ist gedacht als Workaround für Laptops, bei denen der Betriebsmodus AC oder BAT falsch erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Dateisystem ===&lt;br /&gt;
 DISK_IDLE_SECS_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 DISK_IDLE_SECS_ON_BAT=2&lt;br /&gt;
Zeitspanne in Sekunden, die der Kernel-Laptop-Modus wartet, bevor geänderte Blöcke aus dem Schreibcache im RAM auf die Festplatte geschrieben werden. Werte &amp;gt; 0 aktivieren den Kernel-Laptop-Modus. Diese Einstellung nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0 (AC), 2 (BAT)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_AC=15&lt;br /&gt;
 MAX_LOST_WORK_SECS_ON_BAT=60&lt;br /&gt;
Timeouts (in Sekunden) für das Zurückschreiben der Dateisystempuffer auf die Festplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 15 (AC und BAT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozessor und Taktsteuerung ===&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_GOVERNOR_ON_AC=powersave&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_GOVERNOR_ON_BAT=powersave&lt;br /&gt;
Wählt den sogenannten &amp;quot;Governor&amp;quot; für die Prozessortaktsteuerung aus. Die Konfiguration hängt vom aktiven Treiber ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== intel_pstate ==== &lt;br /&gt;
Für Intel Core i 2. Generation (Sandy Bridge) oder neuere Prozessoren. Mögliche Governor-Einstellungen sind:&lt;br /&gt;
* powersave – empfohlen (Kernel-Standard)&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== acpi-cpufreq ==== &lt;br /&gt;
Für ältere Hardware. Mögliche Governor-Einstellungen sind:&lt;br /&gt;
* ondemand – empfohlen (Standard in den meisten Distributionen)&lt;br /&gt;
* schedutil&lt;br /&gt;
* powersave&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* conservative&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Der aktive Treiber und die dafür verfügbaren Governors können der Ausgabe von tlp-stat -p entnommen werden&lt;br /&gt;
* powersave für intel_pstate und ondemand für acpi-cpufreq sind für fast alle Workloads energieeffizient und daher Standardeinstellung des Kernels bzw. der meisten Distributionen; wenn man den Governor trotzdem ändern möchte, sollte man wissen, was man tut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MIN_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MAX_FREQ_ON_AC=9999999&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MIN_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 CPU_SCALING_MAX_FREQ_ON_BAT=9999999&lt;br /&gt;
Gibt die minimale/maximale Taktfrequenz für den Governor vor. Die gültigen Werte hängen vom verbauten Prozessormodell ab und sind der Ausgabe von tlp-stat -p zu entnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Diese Einstellung ist nicht zur Verwendung mit dem Treiber intel_pstate gedacht, stattdessen sollte man CPU_MIN/MAX_PERF nutzen (siehe unten).&lt;br /&gt;
* Taktfrequenzen sind stets für BAT- und AC-Modus gleichzeitig anzugeben. &lt;br /&gt;
* Zum Aktivieren der Standardfrequenzen alle Einstellungen auskommentieren und einen Neustart des Systems durchführen.    &lt;br /&gt;
* Eine Begrenzung des Prozessortakts spart keinen Strom. Die besten Resultate erzielt man im allgemeinen mit dem ondemand Governor ohne Beschränkungen des Takts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.3 und neuer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=balance_performance&lt;br /&gt;
 CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_BAT=balance_power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt die Intel-CPU-Richtlinien für Energieverbrauch vs. Leistung HWP.EPP und EPB fest (in der Reihenfolge zunehmender Energieeinsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance_performance&lt;br /&gt;
* default&lt;br /&gt;
* balance_power&lt;br /&gt;
* power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: balance_performance (AC), balance_power (BAT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert einen Intel Core i-Prozessor und den intel_pstate-Taktsteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* HWP.EPP erfordert Kernel 4.10 sowie Intel Core i Gen. 5 (Skylake) oder neuer&lt;br /&gt;
* EPB erfordert Kernel 5.2 oder das Kernelmodul msr und das Programm x86_energy_perf_policy passend zur Kernelversion&lt;br /&gt;
* Wenn HWP.EPP verfügbar ist, wird EPB nicht verwendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.2.2 und älter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 CPU_HWP_ON_AC=balance_performance&lt;br /&gt;
 CPU_HWP_ON_BAT=balance_power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiviert die Energy Performance Hints (HWP) für den intel_pstate Taktsteuerungstreiber (siehe oben). Mögliche Werte (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance_performance&lt;br /&gt;
* default&lt;br /&gt;
* balance_power&lt;br /&gt;
* power&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert einen Intel Core i Gen. 5 (Skylake) oder neuer und den intel_pstate-Taktsteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* Benötigt Linux 4.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_MIN_PERF_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 CPU_MAX_PERF_ON_AC=100&lt;br /&gt;
 CPU_MIN_PERF_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 CPU_MAX_PERF_ON_BAT=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definiert den minimalen/maximalen P-state für Intel Core i Prozessoren. Die Werte werden als Prozentanteil (0..100%) der insgesamt verfügbaren Prozessorleistung angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benötigt den intel_pstate Taktsteuerungstreiber (siehe oben)&lt;br /&gt;
* Normalerweise setzt der Treiber ein Limit &amp;gt; 0 für den minimalen P-state durch, siehe min_perf_pct in der Ausgabe von tlp-stat -p&lt;br /&gt;
* Diese Einstellung ist dazu gedacht, die Leistungsaufnahme des Prozessors zu begrenzen&lt;br /&gt;
       &amp;lt;div class=&amp;quot;config&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 CPU_BOOST_ON_AC=1&lt;br /&gt;
 CPU_BOOST_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
Abschalten des &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; (Intel) bzw. &amp;quot;Turbo Core&amp;quot; (AMD) des Prozessors (0 = abgeschaltet / 1 = erlaubt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Wert 1 aktiviert den &amp;quot;Turbo Boost&amp;quot; nicht, sondern erlaubt ihn lediglich&lt;br /&gt;
* Eine Taktbegrenzung (s.o.) kann diese Einstellung unwirksam machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SCHED_POWERSAVE_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 SCHED_POWERSAVE_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Bei geringer Last wird die Anzahl der verwendeten CPU-Kerne reduziert (1 = aktiv, 0 = inaktiv). Wirkt nicht bei allen Kernelversionen bzw. CPUs. Hier ist normalerweise keine Änderung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TLP 1.2.2 und älter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 ENERGY_PERF_POLICY_ON_BAT=power&lt;br /&gt;
Legt die Intel-CPU-Richtlinie für Energieverbrauch vs. Leistung EPB fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlaubte Werte sind (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* balance-performance&lt;br /&gt;
* default (veraltet: normal)&lt;br /&gt;
* balance-power&lt;br /&gt;
* power (veraltet: powersave)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfordert den intel_pstate-Taksteuerungstreiber&lt;br /&gt;
* Erfordert das Kernelmodul msr und das Programm x86_energy_perf_policy passend zur Kernelversion &lt;br /&gt;
* Bei TLP 1.3 und neuer wird dieser Parameter durch CPU_ENERGY_PERF_POLICY_ON_AC/BAT ersetzt, siehe oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernel ===&lt;br /&gt;
 NMI_WATCHDOG=0&lt;br /&gt;
Schaltet den Kernel-NMI-Watchdog-Timer (0 = inaktiv/Strom sparen, 1=aktiv). Der Wert 1 ist relevant für Benutzer die Kernel Debugging betreiben oder den Dienst watchdog benutzen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplatten und Controller ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; TLPs Standardeinstellungen arbeiten problemlos mit SSDs zusammen, es besteht kein Anlass zu diesbezüglichen Optimierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Angabe der Geräte ====&lt;br /&gt;
 DISK_DEVICES=&amp;quot;nvme0n1 sda&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hier wird angegeben, auf welche Festplatte(n) die nachfolgenden Parameter für das Power Management wirken sollen. Mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt aufzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;nvme0n1 sda&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Einsatz einer 2. Festplatte im Wechselschacht (MediaBay oder Ultrabay) unter Umständen die Zuordnung zu den Devicenamen sda/sdb nicht immer dieselbe ist, können die Festplatten alternativ über eine ID angegeben werden:&lt;br /&gt;
 DISK_DEVICES=&amp;quot;ata-INTEL_SSDSA2M160G2GC_XZY123456890 ata-HITACHI_HTS541612J9SA00_XZY123456890&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die IDs der eingebauten Platten ermittelt man im Terminal mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 tlp diskid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Advanced Power Management (APM) ====&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_AC=&amp;quot;254 254&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_APM_LEVEL_ON_BAT=&amp;quot;128 128&amp;quot; &lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus der Festplatte(n). Gültige Werte liegen im Bereich von 1 bis 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ausgewählte Werte sind:&lt;br /&gt;
* 1 - maximale Energieeinsparung&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsicht: kann zu erhöhtem Verschleiß durch häufiges Parken der Schreib-/Leseköpfe führen (meist erkennbar am Klickgeräusch) .&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 128 - Kompromiss aus Energieeinsparung und Verschleiß (TLP-Standard im Akkubetrieb)&lt;br /&gt;
* 192 - verhindert bei einigen Festplattenmodellen aggressives Parken der Köpfe&lt;br /&gt;
* 254 - minimale Energieeinsparung (TLP-Standard für Betrieb am Netzteil)&lt;br /&gt;
* 255 - aus (wird von manchen Festplatten nicht unterstützt)&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; diese Einstellung wird ignoriert für Festplatten die per USB oder IEEE 1394 (FireWire) angeschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spindelmotor abschalten ====&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_AC=&amp;quot;0 0&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DISK_SPINDOWN_TIMEOUT_ON_BAT=&amp;quot;0 0&amp;quot;&lt;br /&gt;
Steuert die Zeitspanne (Timeout) für das automatische Stoppen des Spindelmotors der Festplatte bei Inaktivität. Gültige Werte sind:&lt;br /&gt;
* 0 - Abschalten deaktiviert&lt;br /&gt;
* 1..240 - Timeout von 5 Sekunden bis 20 Minuten (in Schritten von 5 Sekunden)&lt;br /&gt;
* 241..251 - Timeout von 30 Minuten bis 5,5 Stunden (in Schritten von 30 Minuten)&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SSDs haben keine bewegten Teile, daher hat für sie diese Einstellung keine Bedeutung und kann deaktiviert bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; das automatische Stoppen der Systemplatte für einen längeren Zeitraum gelingt in der Regel nicht, da viele Anwendungen und Hintergrunddienste die Festplatte nach kurzer Zeit durch Schreibvorgänge wieder aufwecken. Für eine Festplatte im Wechselschacht bzw. der Ultrabay, auf die nicht ständig zugegriffen wird, eignet sich diese Einstellung hingegen sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== I/O-Scheduler ====&lt;br /&gt;
 DISK_IOSCHED=&amp;quot;mq-deadline mq-deadline&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hier kann je Festplatte der I/O-Scheduler festgelegt werden. Mögliche Werte nachstehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Multi-Queue-Scheduler (blk-mq)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mq-deadline - Empfehlung&lt;br /&gt;
* none&lt;br /&gt;
* kyber&lt;br /&gt;
* bfq&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um Multi-Queue zu aktivieren ist u.U. die Bootoption &#039;&#039;&#039;scsi_mod.use_blk_mq=1&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;modprobe mq-deadline-iosched|kyber|bfq&#039;&#039;&#039; bei Kerneln &amp;lt; 4.20 erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Single-Queue-Scheduler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* deadline - Empfehlung&lt;br /&gt;
* cfq&lt;br /&gt;
* bfq&lt;br /&gt;
* noop&lt;br /&gt;
* keep - spezieller Wert der die Einstellung für die betreffende Platte überspringt (Synonym: _)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Single-Queue-Scheduler wurden im Kernel als veraltet (&amp;quot;deprecated&amp;quot;) gekennzeichnet und zusammen mit dem alten Block-Layer ab Kernel 5.0 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte für mehrere Festplatten sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;keep&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AHCI Link Power Management (ALPM) ==== &lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_AC=&amp;quot;med_power_with_dipm max_performance&amp;quot;&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_ON_BAT=&amp;quot;med_power_with_dipm min_power&amp;quot;&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus der SATA-Anschlüsse für Festplatte bzw. opt. Laufwerk. Mögliche Werte (in der Reihenfolge steigender Einsparung):&lt;br /&gt;
* max_performance - maximale Performance und Stromverbrauch&lt;br /&gt;
* medium_power - mittlerer Stromverbrauch und Performance&lt;br /&gt;
* med_power_with_dipm - bestes Gleichgewicht zwischen Stromverbrauch und Performance (benötigt Kernel &amp;gt;= 4.15, dort empfohlen)&lt;br /&gt;
* min_power - maximale Energieeinsparung und geringste Performance&lt;br /&gt;
Mehrere mit Leerzeichen getrennte Werte werden der Reihe nach ausprobiert, bis einer funktioniert. &#039;&#039;&#039;TLP 1.1 und höher&#039;&#039;&#039; ermitteln automatisch, ob med_power_with_dipm verfügbar ist. Zu diesem Zweck gibt es in der Default-Konfiguration einen zweiten Wert als Ersatz für ältere Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um diese Einstellung komplett zu deaktivieren, fügt man ein &#039;#&#039; in der ersten Spalte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SATA_LINKPWR_BLACKLIST=&amp;quot;host1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgeführten SATA-Anschlüsse werden von ALPM ausgenommen. Gültige Anschlussbezeichner (Format: &amp;quot;hostX&amp;quot;) ermittelt man über die Ausgabe von tlp-stat -d, Abschnitt &amp;quot;SATA Aggressive Link Power Management&amp;quot;. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, für SATA-Anschlüsse, die kein ALPM vertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Anschlussbezeichner sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCI-Express-Bus ===&lt;br /&gt;
==== Active State Power Management ====&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 PCIE_ASPM_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus des PCI-Express-Bus (PCIe ASPM).&lt;br /&gt;
Mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* default - Empfehlung&lt;br /&gt;
* performance&lt;br /&gt;
* powersave&lt;br /&gt;
* powersupersave&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die Nutzung von performance kann zu einem steigenden Stromverbrauch und höheren Temperaturen führen, da tiefere Sleep-Zustände der CPU nicht mehr erreicht werden; default hat dieses Problem nicht. Siehe [https://github.com/linrunner/TLP/issues/344 Issue #344].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafikkarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Intel ====&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MIN_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MIN_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MAX_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_MAX_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_BOOST_FREQ_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 INTEL_GPU_BOOST_FREQ_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt die Min/Max/Turbo-Frequenz für den Intel-Grafikprozessor ein. Mögliche Werte hängen von der Hardware ab, siehe die Ausgabe von tlp-stat -g für verfügbare Frequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AMD Radeon (alt) ====&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_AC=default&lt;br /&gt;
 RADEON_POWER_PROFILE_ON_BAT=default&lt;br /&gt;
Steuert die Taktfrequenz des AMD-Grafikprozessors. Nur mit dem freien Treiber radeon möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* low&lt;br /&gt;
* mid&lt;br /&gt;
* high&lt;br /&gt;
* auto - Akkubetrieb: mid, Netzteilbetrieb: high&lt;br /&gt;
* default - Hardware-Defaults verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: default&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis: durch Verwendung dieser Einstellung flackert beim Wechsel der Stromquelle das Display ganz kurz.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== AMD Radeon DPM (neu) ====&lt;br /&gt;
Seit Kernel 3.11 ist das neue Radeon Dynamic Power Management (DPM) verfügbar - nur mit dem freien Treiber radeon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; es wird u.U. die Bootoption radeon.dpm=1 benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_STATE_ON_AC=performance&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_STATE_ON_BAT=battery&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die Power Management Methode des AMD-Grafikprozessors, mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* battery – Standard im Akkubetrieb&lt;br /&gt;
* performance – Standard am Netzteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_PERF_LEVEL_ON_AC=auto&lt;br /&gt;
 RADEON_DPM_PERF_LEVEL_ON_BAT=auto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert den Performance Level, mögliche Werte:&lt;br /&gt;
* auto – Empfehlung&lt;br /&gt;
* low&lt;br /&gt;
* high&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: auto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzwerk ===&lt;br /&gt;
==== WLAN Power Management ====&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_AC=off&lt;br /&gt;
 WIFI_PWR_ON_BAT=on&lt;br /&gt;
Steuert den Energiesparmodus des WLAN-Adapters. Abhängig von Kernelversion und Karte.&lt;br /&gt;
* off - deaktiviert&lt;br /&gt;
* on - aktiviert&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Der Energiesparmodus kann zu einer instabilen WLAN-Verbindung führen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die veralteten Konfigurationswerte 1=off/5=on werden zwecks Abwärtskompatibilität weiter unterstützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wake On LAN ====&lt;br /&gt;
 WOL_DISABLE=Y&lt;br /&gt;
* Y - Wake On LAN deaktiviert&lt;br /&gt;
* N - Wake On LAN aktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach dem Aktivieren ist ein Neustart erforderlich, damit die geänderte Einstellung greift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Audio ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Timeout (in Sekunden) für den Stromsparmodus des Soundchips (unterstützt: Intel HDA, AC97). Der Wert 0 deaktiviert die Funktion.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Hinweis: kann zu Klickgeräuschen in der Soundausgabe führen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 SOUND_POWER_SAVE_CONTROLLER=Y&lt;br /&gt;
* Y - schaltet den Controller ebenfalls aus wenn der Soundchip in den Stromsparmodus geht&lt;br /&gt;
* N - Controller bleibt immer aktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: Y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselschacht / MediaBay / UltraBay === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 BAY_POWEROFF_ON_AC=0&lt;br /&gt;
 BAY_POWEROFF_ON_BAT=0&lt;br /&gt;
* 1 - schaltet die Stromversorgung des optischen Laufwerks ab&lt;br /&gt;
* 0 - kein Abschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 BAY_DEVICE=sr0&lt;br /&gt;
Gibt die Gerätedatei für das opt. Laufwerk an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
*  Das Laufwerk kann über den Wechselschacht-/MediaBay-/UltraBay-Entriegelungsschieber bzw. bei neueren Modellen über den Auswurfknopf am Laufwerk wieder eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
* Alle anderen Geräte im Wechselschacht, insbesondere Festplatten, werden durch dieses Kommando nicht ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runtime Power Management ===&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_ON_AC=on&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_ON_BAT=auto&lt;br /&gt;
Steuert das Runtime Power Management für PCIe-Geräte.&lt;br /&gt;
* auto - aktiviert (Geräte nach Möglichkeit ausschalten)&lt;br /&gt;
* on - deaktiviert (Geräte ständig aktiv)&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; um diese Einstellung komplett zu deaktivieren, fügt man ein &#039;#&#039; in der ersten Spalte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_BLACKLIST=&amp;quot;00:12.3 00:45.6&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die aufgeführten PCIe-Geräte-Adressen werden vom Runtime Power Management ausgenommen. Die Adressen kann man mit dem Kommando lspci ermitteln (erste Spalte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RUNTIME_PM_DRIVER_BLACKLIST=&amp;quot;amdgpu mei_me nouveau nvida pcieport radeon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PCIe-Geräte mit den angegebenen Treibern werden vom Runtime Power Management ausgenommen. Den Treiber zu einem Gerät verrät die Ausgabe von tlp-stat -e (in Klammern am Ende). Mehrere Treiber sind mit Leerzeichen getrennt anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: &amp;quot;amdgpu mei_me nouveau nvida pcieport radeon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standard verhindert das versehentliche Aufwecken des diskreten Teils der Hybridgrafik. &lt;br /&gt;
Eine leere Liste (&amp;quot;&amp;quot;) deaktiviert das Feature komplett (nicht empfohlen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USB ===&lt;br /&gt;
 USB_AUTOSUSPEND=1&lt;br /&gt;
* 1 - aktiviert beim Systemstart, beim Wechsel der Stromquelle und beim Anstecken für USB-Geräte den Autosuspend-Modus. Automatisch davon ausgenommen sind Eingabegeräte wie Mäuse und Tastaturen, sowie [ab TLP 1.2] durch libsane verwaltete Scanner.  &lt;br /&gt;
* 0 - Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der USB Autosuspend-Modus wird von TLP unabhängig von der Stromquelle – d.h. sowohl am Netzteil als auch im Akkubetrieb – aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST=&amp;quot;1111:2222 3333:4444&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die eingetragenen USB-Geräte-IDs sind vom Autosuspend-Modus ausgenommen. Hier können problematische Geräte aufgenommen werden, die Schwierigkeiten mit dem Aufwachen haben. Die IDs ermittelt man am einfachsten mit dem Kommando tlp-stat -u. Mehrere IDs sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; alle Eingabegeräte (Treiber &amp;quot;usbhid&amp;quot;), sowie [ab TLP 1.2] durch libsane verwaltete Scanner, werden standardmäßig ausgeschlossen. Es ist daher unnötig, sie in USB_BLACKLIST aufzunehmen. Um den Standard für einzelne Geräte zu umgehen, trägt man sie in USB_WHITELIST ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; der Parameter USB_DRIVER_BLACKLIST mußte mit TLP Version 0.8 wegen Konflikten mit udevd v221 (und höher) entfallen. Bitte die auszuschließenden USB-Geräte stattdessen einzeln in USB_BLACKLIST eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_BTUSB=1&lt;br /&gt;
Schließt USB Bluetooth Adapter vom Autosuspend aus:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieses Feature ist gedacht um Stabilitätsprobleme bei Bluetooth-Verbindungen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PHONE=1&lt;br /&gt;
Smartphones vom Autosuspend ausschließen um die Ladefunktion zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_PRINTER=1&lt;br /&gt;
Drucker vom Autosuspend ausschließen:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_BLACKLIST_WWAN=0&lt;br /&gt;
Schließt eingebautes WWAN/UMTS vom Autosuspend aus:&lt;br /&gt;
* 0 - nicht ausschließen&lt;br /&gt;
* 1 - ausschließen&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; dieses Feature ist mit einer internen Blacklist implementiert, die derzeit die Karten von Qualcomm, Ericsson and Sierra berücksichtigt. Um dies für einzelne Geräte zu umgehen, trägt man diese in USB_WHITELIST ein (s. nächster Abschnitt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_WHITELIST=&amp;quot;5555:6666 7777:8888&amp;quot;&lt;br /&gt;
Erneutes Aktivieren des Autosuspend-Modus für USB-Geräte, die bereits durch eine der vorstehenden Blacklists ausgeschlossen wurden (es &amp;quot;gewinnt&amp;quot; stets die Whitelist). IDs ermittelt man mit tlp-stat -u. Mehrere IDs sind mit Leerzeichen zu separieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 USB_AUTOSUSPEND_DISABLE_ON_SHUTDOWN=1&lt;br /&gt;
Deaktiviert den Autosuspend-Modus beim Herunterfahren des Systems. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, für USB-Geräte die im Suspend-Zustand das Herunterfahren stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funkgeräte schalten ===&lt;br /&gt;
==== Bei Start und Herunterfahren des Systems ====&lt;br /&gt;
 RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1&lt;br /&gt;
Mit dieser Einstellung (1=aktiviert, 0=deaktiviert) wird beim Systemstart der Schaltzustand aller Funkgeräte (Bluetooth, WLAN, WWAN) zum Zeitpunkt des letzten Herunterfahrens bzw. Neustarts wiederhergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweise:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Die TLP-Pakete für Debian und Ubuntu deaktivieren (mask) systemd-rfkill.service, da er dieselbe Funktionalität implementiert. Um das Standardverhalten von systemd mit TLP nachzubilden, verwendet man RESTORE_DEVICE_STATE_ON_STARTUP=1.&lt;br /&gt;
* Bei Aktivierung dieser Einstellung ignoriert TLP die beiden nachfolgenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_STARTUP=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die hier eingetragenen, eingebauten Geräte werden beim Systemstart automatisch ausgeschaltet:&lt;br /&gt;
* bluetooth - Bluetooth&lt;br /&gt;
* wifi - WLAN&lt;br /&gt;
* wwan - WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G)&lt;br /&gt;
Mehrere Geräte sind mit Leerzeichen zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_STARTUP=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Normalerweise werden unter Linux alle Funkgeräte beim Systemstart automatisch eingeschaltet. Sollte das ausnahmsweise nicht der Fall sein, so können die betreffenden Geräte hierüber eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---- &lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_SHUTDOWN=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sollten Geräte das Herunterfahren des Systems blockieren, können sie über einen Eintrag in diesem Parameter während des Herunterfahrens ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_SHUTDOWN=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die hier eingetragenen Geräte werden beim Herunterfahren automatisch eingeschaltet. Dies ist als Umgehungslösung gedacht, falls parallel installierte andere Betriebssysteme die unter Linux ausgeschalteten Geräte nicht finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beim Wechsel der Stromquelle ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; die folgenden Einstellungen wirken ausschließlich in dem Augenblick, wo die Stromquelle wechselt (von Netzteil- auf Akkubetrieb und umgekehrt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_AC=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte die beim Anschliessen des Netzteils eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte beim Wechsel zum Akkubetrieb ausgeschaltet werden – unabhängig vom Verbindungszustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT_NOT_IN_USE=&amp;quot;bluetooth wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
Definiert diejenigen Geräte die beim Wechsel zum Akkubetrieb ausgeschaltet werden – wenn sie &#039;&#039;nicht&#039;&#039; verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; man sollte nie gleichzeitig DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT und DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT_NOT_IN_USE für dasselbe Funkgerät nutzen, denn DEVICES_TO_DISABLE_ON_BAT hat stets Vorrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ThinkPad Akku ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nur für ThinkPads&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 START_CHARGE_THRESH_BAT0=75 &lt;br /&gt;
 STOP_CHARGE_THRESH_BAT0=80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 START_CHARGE_THRESH_BAT1=75&lt;br /&gt;
 STOP_CHARGE_THRESH_BAT1=80&lt;br /&gt;
Einstellen der Akku-Ladeschwellen von ThinkPads für Haupt- bzw. internen Akku (BAT0) sowie Ultrabay-, Slice- oder wechselbaren Akku (BAT1). Die Werte sind in % der Akkukapazität anzugeben. Ein Wert von 0 wird in die Hardware-Defaults 96%/100% übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufladen startet beim Anschließen des Netzteils nur dann, wenn die Ladung unterhalb des START_CHARGE_TRESH-Werts (untere Ladeschwelle) liegt und endet bei Erreichen des STOP_CHARGE_TRESH-Werts (obere Ladeschwelle). Liegt hingegen beim Anstecken des Netzteils die Ladung über der unteren Ladeschwelle, dann wird nicht geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Ladeschwellen gehen stets mit einer Verringerung der nutzbaren Akkukapazität einher, daher sind die Einstellungen standardmäßig deaktiviert und müssen explizit durch Entfernen des führenden Kommentarzeichens (#) aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;ThinkPad T420(s)/T520/W520/X220 (und alle neueren Modelle):&amp;lt;/u&amp;gt; bitte die Hinweise zu [[TLP_FAQ#Unstetigkeiten_des_Ladestands_bei_ThinkPad_T420.28s.29.2FT520.2FW520.2FX220_.28und_allen_neueren_Modellen.29|Unstetigkeiten des Ladestands (FAQ)]] beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weitere Fragen zu den Ladeschwellen sei ebenfalls auf die [[TLP_FAQ#ThinkPad_Akku|TLP FAQ]] und weiterführend auf die [[Akku#Ladeschwellen_und_Ladebereich_einstellen|allgemeine Seite zu diesem Thema]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 RESTORE_THRESHOLDS_ON_BAT=1&lt;br /&gt;
Beim Abziehen des Netzteils die konfigurierten Schwellen reaktivieren:&lt;br /&gt;
* 0 - Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
* 1 - Funktion aktiviert&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; nach den Kommandos tlp fullcharge/recalibrate verbleiben die Ladeschwellen bis zum nächsten Systemstart auf der Werkseinstellung  96 / 100%. Mit diesem Feature lassen sie sich eher reaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 NATACPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
 TPACPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
 TPSMAPI_ENABLE=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die einzelnen Akkufunktions-Treiber:&lt;br /&gt;
* 0 - inaktiv&lt;br /&gt;
* 1 - aktiv&lt;br /&gt;
Standard wenn unkonfiguriert: 1 (alle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funkgerätesteuerung – Radio Device Wizard ==&lt;br /&gt;
Der Radio Device Wizard bietet die Möglichkeit, ereignisgesteuert Funkgeräte ein- bzw. auszuschalten. Er wird in Ubuntu und Debian durch das (optionale) Installationspaket &#039;&#039;&#039;tlp-rdw&#039;&#039;&#039; implementiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Voraussetzung für den Radio Device Wizard ist die Verwendung des Network Managers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschalten bei Verbindungsaufbau ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_LAN_CONNECT=&amp;quot;wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_WIFI_CONNECT=&amp;quot;wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_WWAN_CONNECT=&amp;quot;wifi&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Verbindungsaufbau von LAN, WLAN oder WWAN werden die angebenen Geräte ausgeschaltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bluetooth - Bluetooth&lt;br /&gt;
* wifi - WLAN&lt;br /&gt;
* wwan - WWAN (3G/UMTS, 4G/LTE, 5G)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Geräte sind mit Leerzeichen zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten bei Verbindungsabbau ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_LAN_DISCONNECT=&amp;quot;wifi wwan&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_WIFI_DISCONNECT=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_WWAN_DISCONNECT=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Verbindungsabbau von LAN, WLAN oder WWAN werden die angebenen Geräte eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein- bzw. Ausschalten beim Andocken ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_DOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_DOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Andocken werden die angegebenen Geräte ein- bzw. ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein- bzw. Ausschalten beim Abdocken ===&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_ENABLE_ON_UNDOCK=&amp;quot;wifi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 DEVICES_TO_DISABLE_ON_UNDOCK=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach dem Abdocken werden die angegebenen Geräte ein- bzw. ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Trace-Modus =&lt;br /&gt;
Zu Supportzwecken kann der Trace-Modus durch Einfügen folgender Zeile aktiviert werden&lt;br /&gt;
 TLP_DEBUG=&amp;quot;arg bat disk lock nm path pm ps rf run sysfs udev usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Originaldatei =&lt;br /&gt;
Die Datei &#039;&#039;&#039;/etc/default/tlp&#039;&#039;&#039; aus dem Installationspaket findet sich [https://github.com/linrunner/TLP/blob/master/default hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
== TLP ==&lt;br /&gt;
* [[TLP_-_Linux Stromsparen|TLP - Linux Stromsparen]] – Installation, Benutzerdokumentation&lt;br /&gt;
* [[TLP_FAQ|TLP FAQ]] – Antworten zu häufig gestellten Fragen&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/ TLP] – Offizielle Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://linrunner.de/tlp/support/troubleshooting.html Troubleshooting] – Anleitung zur Fehlersuche (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntu.com/Kernel/Reference/IOSchedulers Linux I/O Scheduler] – Ubuntu Wiki Artikel zum I/O-Scheduler (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/html/latest/admin-guide/pm/intel_pstate.html intel_pstate CPU Performance Scaling Driver] – Dokumentation Treibers (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/html/latest/admin-guide/pm/intel_epb.html Intel Performance and Energy Bias Hint] – EPB Dokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://lwn.net/Articles/682391/ Improvements in CPU frequency management] – LWN-Artikel u.a. zum schedutil Governor&lt;br /&gt;
* [https://smackerelofopinion.blogspot.de/2011/03/making-sense-of-pcie-aspm.html Making sense of PCIe ASPM] – Hinweise zum PCI Express Active State Power Management (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Neuerungen-von-Linux-4-15-3900646.html?seite=5#nav__a__2 med_power_with_dipm] – Erklärung des neuen Stromsparmodus in Thorsten Leemhuis&#039; Kernel-Log&lt;br /&gt;
* [https://wiki.x.org/wiki/RadeonFeature Radeon driver] – Treiberdokumentation, s. Abschnitt &amp;quot;KMS Power Management Options&amp;quot; (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/rfkill rfkill] – Wikiartikel zum Schalten der Funkgeräte&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc//Documentation/power/runtime_pm.txt Runtime power management] – Kerneldokumentation (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://wiki.ubuntuusers.de/tp-smapi tp-smapi] – Wikiartikel zur Schnittstelle für die Akkufunktionen&lt;br /&gt;
* [https://github.com/teleshoes/tpacpi-bat tpacpi-bat] – Ladeschwellen und Rekalibration für neuere ThinkPads (X220 / T420 und neuere)&lt;br /&gt;
* [https://www.kernel.org/doc/Documentation/usb/power-management.txt USB Auto Suspend] – Kernel Dokumentation zum USB Auto Suspend (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]] &lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ubuntu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Linrunner</name></author>
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