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	<title>ThinkPad-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-20T20:52:22Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14225</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
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		<updated>2012-03-25T19:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Firefox */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14224</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14224"/>
		<updated>2012-03-25T19:58:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Firefox */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig: Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667 &#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14223</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14223"/>
		<updated>2012-03-25T19:58:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Firefox */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667 (&#039;&#039;&#039;Wichtig: Bei deutscher locale wird aus dem &amp;quot;.&amp;quot; im Beispiel ein &amp;quot;,&amp;quot; z.B. 1,385416667 &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14222</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14222"/>
		<updated>2012-03-25T19:41:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Frisch gebackenes Custom-Kernel.rpm installieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;br /&gt;
Download der &amp;lt;code&amp;gt;kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/code&amp;gt; Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yumdownloader --enablerepo=updates-source --source kernel&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build dependencies installieren==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum-builddep kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel-Quellcode ins repo laden==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpm -Uhv kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kernel kompilieren=&lt;br /&gt;
==Setup==&lt;br /&gt;
Auspacken des Quellcodes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
rpmbuild -bp --target=$(uname -m) kernel.spec&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kernel-Quellcode befindet sich jetzt hier: &amp;lt;code&amp;gt;~/rpmbuild/BUILD/kernel-&amp;lt;version&amp;gt;/linux-&amp;lt;version&amp;gt;.&amp;lt;arch&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel patchen==&lt;br /&gt;
Kopieren des original-Quellcode-Baum zur Patch erstellung&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
export arch=x86_64 # replace x86_64 with your arch&lt;br /&gt;
export ver=3.3 # replace 3.3 with your kernel version&lt;br /&gt;
export fedver=fc17 # replace fc17 with your fedora version &lt;br /&gt;
cp -r ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver/linux-$ver.$arch ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig&lt;br /&gt;
cp -al ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.new&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OK, Anleitung funzt net mehr bei fc17. Also Plan B. Kernel 3.2 und 3.3 nutzen die gleiche drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c. Es reicht daher diese Datei durch eine gepachte zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/linux-3.3.0-1.fc17.x86_64/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/vanilla-3.3/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build-Dateien vorbereiten==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Editieren der Datei &amp;lt;code&amp;gt;kernel.spec&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Dem Kernel einen unique-Namen geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Change this line:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#% define buildid .local&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To this (note the extra space is removed in addition to the pound sign):&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
%define buildid .&amp;lt;custom_text&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel bauen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmbuild -bb --with baseonly --with firmware --without debuginfo --target=`uname -m` kernel.spec &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Frisch gebackenes Custom-Kernel.rpm installieren=&lt;br /&gt;
Die frisch erstellten rpm finden sich in $HOME/rpmbuild/RPMS/&amp;lt;arch&amp;gt;/kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.&amp;lt;arch&amp;gt;.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren mit &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum localinstall RPMS/x86_64/kernel-*.rpm&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14195</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14195"/>
		<updated>2012-03-25T17:39:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Frisch gebackenes Custom-Kernel.rpm installieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;br /&gt;
Download der &amp;lt;code&amp;gt;kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/code&amp;gt; Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yumdownloader --enablerepo=updates-source --source kernel&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build dependencies installieren==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum-builddep kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel-Quellcode ins repo laden==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpm -Uhv kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kernel kompilieren=&lt;br /&gt;
==Setup==&lt;br /&gt;
Auspacken des Quellcodes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
rpmbuild -bp --target=$(uname -m) kernel.spec&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kernel-Quellcode befindet sich jetzt hier: &amp;lt;code&amp;gt;~/rpmbuild/BUILD/kernel-&amp;lt;version&amp;gt;/linux-&amp;lt;version&amp;gt;.&amp;lt;arch&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel patchen==&lt;br /&gt;
Kopieren des original-Quellcode-Baum zur Patch erstellung&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
export arch=x86_64 # replace x86_64 with your arch&lt;br /&gt;
export ver=3.3 # replace 3.3 with your kernel version&lt;br /&gt;
export fedver=fc17 # replace fc17 with your fedora version &lt;br /&gt;
cp -r ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver/linux-$ver.$arch ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig&lt;br /&gt;
cp -al ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.new&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OK, Anleitung funzt net mehr bei fc17. Also Plan B. Kernel 3.2 und 3.3 nutzen die gleiche drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c. Es reicht daher diese Datei durch eine gepachte zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/linux-3.3.0-1.fc17.x86_64/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/vanilla-3.3/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build-Dateien vorbereiten==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Editieren der Datei &amp;lt;code&amp;gt;kernel.spec&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Dem Kernel einen unique-Namen geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Change this line:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#% define buildid .local&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To this (note the extra space is removed in addition to the pound sign):&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
%define buildid .&amp;lt;custom_text&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel bauen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmbuild -bb --with baseonly --with firmware --without debuginfo --target=`uname -m` kernel.spec &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Frisch gebackenes Custom-Kernel.rpm installieren=&lt;br /&gt;
Die frisch erstellten rpm finden sich in $HOME/rpmbuild/RPMS/&amp;lt;arch&amp;gt;/kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.&amp;lt;arch&amp;gt;.rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren mit &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yum localinstall RPMS/x86_64/kernel-*.rpm&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14194</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14194"/>
		<updated>2012-03-25T17:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;br /&gt;
Download der &amp;lt;code&amp;gt;kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/code&amp;gt; Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yumdownloader --enablerepo=updates-source --source kernel&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build dependencies installieren==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum-builddep kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel-Quellcode ins repo laden==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpm -Uhv kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kernel kompilieren=&lt;br /&gt;
==Setup==&lt;br /&gt;
Auspacken des Quellcodes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
rpmbuild -bp --target=$(uname -m) kernel.spec&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kernel-Quellcode befindet sich jetzt hier: &amp;lt;code&amp;gt;~/rpmbuild/BUILD/kernel-&amp;lt;version&amp;gt;/linux-&amp;lt;version&amp;gt;.&amp;lt;arch&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel patchen==&lt;br /&gt;
Kopieren des original-Quellcode-Baum zur Patch erstellung&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
export arch=x86_64 # replace x86_64 with your arch&lt;br /&gt;
export ver=3.3 # replace 3.3 with your kernel version&lt;br /&gt;
export fedver=fc17 # replace fc17 with your fedora version &lt;br /&gt;
cp -r ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver/linux-$ver.$arch ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig&lt;br /&gt;
cp -al ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.new&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OK, Anleitung funzt net mehr bei fc17. Also Plan B. Kernel 3.2 und 3.3 nutzen die gleiche drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c. Es reicht daher diese Datei durch eine gepachte zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/linux-3.3.0-1.fc17.x86_64/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/vanilla-3.3/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build-Dateien vorbereiten==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Editieren der Datei &amp;lt;code&amp;gt;kernel.spec&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Dem Kernel einen unique-Namen geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Change this line:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#% define buildid .local&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To this (note the extra space is removed in addition to the pound sign):&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
%define buildid .&amp;lt;custom_text&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel bauen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmbuild -bb --with baseonly --with firmware --without debuginfo --target=`uname -m` kernel.spec &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Frisch gebackenes Custom-Kernel.rpm installieren=&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14193</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14193"/>
		<updated>2012-03-25T17:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Kernel bauen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;br /&gt;
Download der &amp;lt;code&amp;gt;kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/code&amp;gt; Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yumdownloader --enablerepo=updates-source --source kernel&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build dependencies installieren==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum-builddep kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel-Quellcode ins repo laden==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpm -Uhv kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kernel kompilieren=&lt;br /&gt;
==Setup==&lt;br /&gt;
Auspacken des Quellcodes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
rpmbuild -bp --target=$(uname -m) kernel.spec&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kernel-Quellcode befindet sich jetzt hier: &amp;lt;code&amp;gt;~/rpmbuild/BUILD/kernel-&amp;lt;version&amp;gt;/linux-&amp;lt;version&amp;gt;.&amp;lt;arch&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel patchen==&lt;br /&gt;
Kopieren des original-Quellcode-Baum zur Patch erstellung&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
export arch=x86_64 # replace x86_64 with your arch&lt;br /&gt;
export ver=3.3 # replace 3.3 with your kernel version&lt;br /&gt;
export fedver=fc17 # replace fc17 with your fedora version &lt;br /&gt;
cp -r ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver/linux-$ver.$arch ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig&lt;br /&gt;
cp -al ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.new&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OK, Anleitung funzt net mehr bei fc17. Also Plan B. Kernel 3.2 und 3.3 nutzen die gleiche drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c. Es reicht daher diese Datei durch eine gepachte zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/linux-3.3.0-1.fc17.x86_64/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/vanilla-3.3/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build-Dateien vorbereiten==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Editieren der Datei &amp;lt;code&amp;gt;kernel.spec&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Dem Kernel einen unique-Namen geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Change this line:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#% define buildid .local&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To this (note the extra space is removed in addition to the pound sign):&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
%define buildid .&amp;lt;custom_text&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel bauen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmbuild -bb --with baseonly --with firmware --without debuginfo --target=`uname -m` kernel.spec &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14188</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14188"/>
		<updated>2012-03-25T16:16:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Kernel kompilieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;br /&gt;
Download der &amp;lt;code&amp;gt;kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/code&amp;gt; Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yumdownloader --enablerepo=updates-source --source kernel&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build dependencies installieren==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum-builddep kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel-Quellcode ins repo laden==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpm -Uhv kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kernel kompilieren=&lt;br /&gt;
==Setup==&lt;br /&gt;
Auspacken des Quellcodes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
rpmbuild -bp --target=$(uname -m) kernel.spec&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kernel-Quellcode befindet sich jetzt hier: &amp;lt;code&amp;gt;~/rpmbuild/BUILD/kernel-&amp;lt;version&amp;gt;/linux-&amp;lt;version&amp;gt;.&amp;lt;arch&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel patchen==&lt;br /&gt;
Kopieren des original-Quellcode-Baum zur Patch erstellung&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
export arch=x86_64 # replace x86_64 with your arch&lt;br /&gt;
export ver=3.3 # replace 3.3 with your kernel version&lt;br /&gt;
export fedver=fc17 # replace fc17 with your fedora version &lt;br /&gt;
cp -r ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver/linux-$ver.$arch ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig&lt;br /&gt;
cp -al ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.new&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OK, Anleitung funzt net mehr bei fc17. Also Plan B. Kernel 3.2 und 3.3 nutzen die gleiche drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c. Es reicht daher diese Datei durch eine gepachte zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/linux-3.3.0-1.fc17.x86_64/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/vanilla-3.3/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build-Dateien vorbereiten==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Editieren der Datei &amp;lt;code&amp;gt;kernel.spec&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Dem Kernel einen unique-Namen geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Change this line:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#% define buildid .local&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To this (note the extra space is removed in addition to the pound sign):&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
%define buildid .&amp;lt;custom_text&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel bauen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14186</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14186"/>
		<updated>2012-03-25T15:29:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Setup */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;br /&gt;
Download der &amp;lt;code&amp;gt;kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/code&amp;gt; Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yumdownloader --enablerepo=updates-source --source kernel&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build dependencies installieren==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum-builddep kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel-Quellcode ins repo laden==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpm -Uhv kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kernel kompilieren=&lt;br /&gt;
==Setup==&lt;br /&gt;
Auspacken des Quellcodes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild/SPECS&lt;br /&gt;
rpmbuild -bp --target=$(uname -m) kernel.spec&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kernel-Quellcode befindet sich jetzt hier: &amp;lt;code&amp;gt;~/rpmbuild/BUILD/kernel-&amp;lt;version&amp;gt;/linux-&amp;lt;version&amp;gt;.&amp;lt;arch&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel patchen==&lt;br /&gt;
Kopieren des original-Quellcode-Baum zur Patch erstellung&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
export arch=x86_64 # replace x86_64 with your arch&lt;br /&gt;
export ver=3.3 # replace 3.3 with your kernel version&lt;br /&gt;
export fedver=fc17 # replace fc17 with your fedora version &lt;br /&gt;
cp -r ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver/linux-$ver.$arch ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig&lt;br /&gt;
cp -al ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.orig ~/rpmbuild/BUILD/kernel-$ver.$fedver.new&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OK, Anleitung funzt net mehr bei fc17. Also Plan B. Kernel 3.2 und 3.3 nutzen die gleiche drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c. Es reicht daher diese Datei durch eine gepachte zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/linux-3.3.0-1.fc17.x86_64/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
cp ~/rpmbuild/phc-intel.c ~/rpmbuild/BUILD/kernel-3.3.fc17/vanilla-3.3/drivers/cpufreq/acpi-cpufreq.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14185</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14185"/>
		<updated>2012-03-25T14:55:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;br /&gt;
Download der &amp;lt;code&amp;gt;kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/code&amp;gt; Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yumdownloader --enablerepo=updates-source --source kernel&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build dependencies installieren==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum-builddep kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel-Quellcode ins repo laden==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpm -Uhv kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kernel kompilieren=&lt;br /&gt;
==Setup==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14183</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14183"/>
		<updated>2012-03-25T14:50:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Vorbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;br /&gt;
Download der &amp;lt;code&amp;gt;kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/code&amp;gt; Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yumdownloader --enablerepo=updates-source --source kernel&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Build dependencies installieren==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum-builddep kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kernel-Quellcode ins repo laden==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpm -Uhv kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14182</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14182"/>
		<updated>2012-03-25T14:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Quellcode download */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;br /&gt;
Download der &amp;lt;code&amp;gt;kernel-&amp;lt;version&amp;gt;.src.rpm&amp;lt;/code&amp;gt; Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;cd ~/rpmbuild&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yumdownloader --enablerepo=updates-source --source kernel&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14181</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14181"/>
		<updated>2012-03-25T14:30:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Vorbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss die RPM package building environment im Home-Verzeichnis erstellt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;rpmdev-setuptree&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Komando erstellt die Verzeichnisse: &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SOURCES&amp;lt;/code&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/SPECS&amp;lt;/code&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;${HOME}/rpmbuild/BUILD&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellcode download==&lt;br /&gt;
{{Admon/warning |Do Not Build Packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt;. | Building packages as &amp;lt;code&amp;gt;root&amp;lt;/code&amp;gt; is inherently dangerous and not required, even for the kernel. The following instructions allow any normal user to install and build kernels from the source packages.}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14179</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14179"/>
		<updated>2012-03-25T14:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Build Umgebung einrichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;ncurses-devel&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils ncurses-devel&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14177</id>
		<title>Fedora Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Kernel_kompilieren&amp;diff=14177"/>
		<updated>2012-03-25T14:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: Die Seite wurde neu angelegt: „Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum erstellen eines selbstgebaute kernel-rpm mit phc-support bei Fedora 17. (Benutzte Quelle: http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitung=&lt;br /&gt;
==Build Umgebung einrichten==&lt;br /&gt;
Es werden folgende Pakete benötigt:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;rpmdevtools&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;code&amp;gt;yum-utils&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;su -c &#039;yum install rpmdevtools yum-utils&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14051</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14051"/>
		<updated>2012-03-13T22:59:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* DPI */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
=====Firefox=====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667&lt;br /&gt;
=====LibreOffice=====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14050</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14050"/>
		<updated>2012-03-13T22:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Fn-Tastenkombinationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
====Firefox====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667&lt;br /&gt;
====LibreOffice====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug in Fedora 16 liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14049</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14049"/>
		<updated>2012-03-13T22:43:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* LibreOffice */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
====Firefox====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667&lt;br /&gt;
====LibreOffice====&lt;br /&gt;
LibreOffice kann die DPI nicht richtig erkennen. Als Test einfach Writer öffnen und als Format A4 auswählen. Anschließend die Anzeige/Zoom auf 100% stellen und mit einem A4-Blatt überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern läßt sich dies durch das Erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;~/.Xresources&#039;&#039;&#039; mit dem Inhalt: (&#039;&#039;DPI muss an das Gerät angepasst werden.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;WARNUNG: Das UserInterface sieht dann reichlich komisch aus!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
 ! Xft settings ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
 Xft.dpi:        133&lt;br /&gt;
 Xft.antialias:  true&lt;br /&gt;
 Xft.rgba:	rgb&lt;br /&gt;
 Xft.hinting:    true&lt;br /&gt;
 Xft.hintstyle:  hintsmedium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14048</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14048"/>
		<updated>2012-03-13T22:32:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Font DPI */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
====Firefox====&lt;br /&gt;
Firefox weigert sich beharrlich eine andere DPI zu benutzen als 96. Abhilfe schaft es in about:config den Parameter &#039;&#039;&#039;layout.css.devPixelsPerPx&#039;&#039;&#039; neu zu setzen.&lt;br /&gt;
Das Schema ist: system&#039;s DPI/96. Beispiel: 133dpi / 96dpi = 1.385416667&lt;br /&gt;
====LibreOffice====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14047</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14047"/>
		<updated>2012-03-13T22:20:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* System DPI */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
Wenn die DPI oder die Panel-Ausmaße nicht richtig erkannt worden sind, muss folgende Datei mit diesem Inhalt erstellt werden(root erforderlich): &#039;&#039;&#039;/etc/X11/xorg.conf.d/90-monitor.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(DisplaySize oder DPI muss entsprechend dem jeweiligen Gerät angepasst werden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier      &amp;quot;foobar&amp;quot;&lt;br /&gt;
        # Using the name of the output defined by the video driver plus the identifier of a&lt;br /&gt;
        #     monitor section, one associates a monitor section with an output by adding an&lt;br /&gt;
        #     option to the Device section in the following format:&lt;br /&gt;
        #     Option &amp;quot;Monitor-outputname&amp;quot; &amp;quot;monitor ID&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-VGA-0&amp;quot; &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option          &amp;quot;monitor-LVDS&amp;quot; &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;monitor-DVI-0&amp;quot; &amp;quot;dvi&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DisplaySize 305 229  # In millimeters, specs for HV150UX1-101 304.8(H) x 228.6(V)&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Monitor&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;vga&amp;quot;&lt;br /&gt;
        DPI             96x96&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Identifier      &amp;quot;Default Screen&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Monitor       &amp;quot;panel&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14046</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14046"/>
		<updated>2012-03-13T22:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* System DPI */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
Ob der X-Server die richtige DPI für das Display erkannt hat, läßt sich mit folgendem Befehl prüfen:&lt;br /&gt;
 xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
Bei einem T60 mit UXGA IPS-Panel sieht es so aus:&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$  xdpyinfo | grep -B2 resolution&lt;br /&gt;
 screen #0:&lt;br /&gt;
   dimensions:    1600x1200 pixels (305x229 millimeters)&lt;br /&gt;
   resolution:    133x133 dots per inch&lt;br /&gt;
 [test@localhost ~]$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14045</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14045"/>
		<updated>2012-03-13T21:58:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Nach der Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DPI===&lt;br /&gt;
====System DPI====&lt;br /&gt;
====Font DPI====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14044</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14044"/>
		<updated>2012-03-13T21:54:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* Fn-Tastenkombinationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten die FN-Tasten nicht richtig arbeiten, kann dies an einem fiesen Bug liegen. Lösung(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 yum reinstall bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14043</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14043"/>
		<updated>2012-03-13T21:47:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* WLan LED */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLAN LED blinken ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan LED blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann man durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern(root erforderlich):&lt;br /&gt;
 #no blinking LED for wlan&lt;br /&gt;
 options iwlegacy led_mode=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14042</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14042"/>
		<updated>2012-03-13T21:44:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* WLan LED */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLan LED ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wlan led blinkt standardmäßig bei Aktivität. Dies kann durch erstellen der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/modprobe.d/iwlegacy.conf&#039;&#039;&#039; mit folgendem Inhalt ändern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14041</id>
		<title>Fedora Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Fedora_Schnelleinstieg&amp;diff=14041"/>
		<updated>2012-03-13T21:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Receptorb: /* ThinkPad */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Diese Anleitung soll als Schnelleinstieg zur Installation von Fedora auf ThinkPads dienen. Sie ist daher bewußt sehr knapp gehalten und verweist an zahlreichen Stellen zur Vertiefung auf das englische [http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki ThinkWiki] und andere externe Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fedora-Versionen ===&lt;br /&gt;
Immer im Mai und November eines Jahres erscheint die jeweils neueste Fedora-Version (Release). Die Releases werden fortlaufend nummeriert, im Mai 2011 erschien Version 14, im November 2011 Version 15 und so weiter. Eine Fedora-Version wird von den Entwicklern immer nur bis ein Jahr nach dem Erscheinungsdatum mit Sicherheitsupdates unterstützt. Danach sollte man auf die neueste Version von Fedora Upgraden. Letzteres ist zwar auch ohne Neuinstallation möglich, eine Neuinstallation erspart einem aber manchmal unvermeidliche Kompatibilitätsprobleme beim Umstieg. Wer sich auf die ständigen Updates nicht einlassen will, sollte zu einem anderen Betriebssystem mit längeren Support-Zyklen greifen: etwa CentOS, Scientific Linux oder Ubuntu LTS-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstinstallation von Fedora ist es manchmal klug, nicht die neueste erhältliche Version zu wählen, wenn diese erst vor weniger als einem Monat erschienen ist. Denn im ersten Monat nach dem Release weisen neue Fedora-Versionen manchmal den ein oder anderen ärgerlichen Bug auf. Wer im Gegenteil etwas experimentierfreudiger ist, kann natürlich sogar umgekehrt auch die neueste Beta- oder gar Alpha-Version installieren. Diese Versionen sind nicht stabil! Aber sobald die endgültige Release-Version erhältlich ist, verwandeln sich diese Vorabversionen automatisch und ohne Neuinstallation in Releases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Desktops und Spins ====&lt;br /&gt;
Normalerweise wird Fedora mit dem Desktopmanager Gnome ausgeliefert. Andere Desktopmanager können beispielsweise über die Wahl eines anderen &amp;quot;Spins&amp;quot; von Fedora ausgewählt werden: http://spins.fedoraproject.org/de/, neben Gnome sind erhältlich: KDE, XFCE und LXDE. Die anderen Spins sind für spezielle Anwedungsumgebungen interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau - d.h. Kernel, Treiber und Dienste - ist bei allen Spins völlig identisch. Die Spins mit XFCE und LXDE sind besonders geeignet für leistungsschwache, ältere ThinkPad-Hardware mit weniger als 512 MB RAM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; aufgrund des identischen Unterbaus ist für den Wechsel des Desktops keine Neuinstallation erforderlich. Man kann jederzeit weitere Umgebungen nachinstallieren bzw. wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Fedora ist in einer 32-Bit- (&amp;quot;i686&amp;quot;) und einer 64-bit-Variante (&amp;quot;x86_64&amp;quot;) erhältlich. Ohne Bedenken kann die 64-Bit-Variante gewählt werden, wenn man weiß, dass der eigene Prozessor damit kompatibel ist (alle neueren ThinkPads, z.B. i3, i5, i7 oder Core 2 Duo). Im Zweifel funktioniert immer die 32-Bit-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installationsmedien ===&lt;br /&gt;
Für die Installation lädt man sich die Live-CD (ca. 650 MB) oder Install-DVD (ca. 3,5 GB) des gewünschten Spins herunter (z.B. http://fedoraproject.org/de_CH/get-fedora-options#formats). Manchmal berichten User von kleineren Problemen bei der Installation von Live-CD. Man geht also auf Nummer sicher, wenn man die deutlich größere Install-DVD wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ThinkPads ohne optisches Laufwerk installiert man am einfachsten per USB-Stick. Dessen Erstellung aus einem heruntergeladenen ISO-Image wird speziell für Fedora [http://fedoraproject.org/wiki/How_to_create_and_use_Live_USB hier auf Englisch] beschrieben. Da diese Vorgehensweise für die meisten Linux-Distributionen gleich ist, funktioniert auch jede andere Anleitung, die man dazu über Google findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisinstallation ===&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16 wird bei der Installation auf eine jungfräuliche Festplatte standardmäßig eine so genannte GUID Partition Table (GPT) angelegt. Manche Systeme kommen mit diesem ungewöhnlichen (da ziemlich fortschrittlichen) Format nicht zurecht. Bei der Installation parallel zu existierenden Betriebssystemen sollte es dagegen keine Probleme geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte Fedora also nach der Installation nicht starten, weil das System angibt, es finde kein gültiges Betriebssystem auf der Festplatte, so muss man die Installation leider nochmal starten und dabei folgendes beachten: Im Bootmenü des Installationsmediums sollte dann der erste Eintrag bearbeitet werden (Taste &amp;quot;e&amp;quot;), indem man an die Zeile, die mit &amp;quot;Linux&amp;quot; beginnt, das Wort &amp;quot;nogpt&amp;quot; (mit einem einfachen Leerzeichen vom Rest getrennt) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsamer Datenzugriff Fedora - Windows ====&lt;br /&gt;
Die hier besprochenen Fedora-Versionen können von Haus aus problemlos lesend und schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Das Anlegen einer separaten Partition (FAT) für den Datenaustausch ist daher nicht unbedingt nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wichtig:&amp;lt;/u&amp;gt; es ist nicht möglich, die Benutzerdaten (/home) auf einer NTFS-Partition zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administrators Group ====&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des eigentlichen Installationsprozess startet das System neu. Nach diesem &amp;quot;Firstboot&amp;quot; öffnet sich zunächst erneut das Installationstool und bietet die Möglichkeit, einen oder mehrere Benutzer anzulegen. Falls es sich um einen Einzelplatzrechner handelt (ein System, dass nur von einer Person benutzt wird), ist es sehr nützlich, den eigenen Benutzer in die &amp;quot;Administratorgruppe&amp;quot; aufzunehmen. Nur dann funktioniert auch der Befehl &amp;quot;sudo&amp;quot;, der in diesem wie in vielen anderen Linux-Tutorials benutzt wird. Ein Benutzer, der nicht zu dieser Gruppe (intern &amp;quot;wheel&amp;quot; genannt) gehört, kann trotzdem Befehle mit root-Rechten ausführen, indem er statt &#039;&#039;&#039;sudo BEFEHL&#039;&#039;&#039; den Befehl &#039;&#039;&#039;su -c &#039;BEFEHL&#039;&#039;&#039;&#039; verwendet und anschließend das root-Passwort eingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Update des Systems ===&lt;br /&gt;
Vor allen weiteren Konfigurationsschritten sollte man entweder per &#039;&#039;&amp;quot;Aktivitäten → Anwendungen → Systemwerkzeuge → Software-Aktualisierungen&amp;quot;&#039;&#039; oder im Terminal mit&lt;br /&gt;
 sudo yum -y update&lt;br /&gt;
alle verfügbaren Updates installieren und das System neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash-Plugin ===&lt;br /&gt;
Das Flash-Plugin kann man über das Repository von Adobe installieren. Dafür surft man auf die [http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Adobe Flashplayer Webseite] und wählt &amp;quot;YUM für Linux (YUM)&amp;quot;. Wenn man dann auf &amp;quot;Jetzt herunterladen&amp;quot; klickt, erhält man ein RPM-Paket, dass man auf dem Computer speichert und mit einem Doppelklick installiert. Die eigentliche Installation des Flash-Plugins geht dann über die Software-Verwaltung oder mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;sudo yum -y install flash-plugin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RPM-Fusion ===&lt;br /&gt;
Aus ideologischen und lizenzrechtlichen Gründen bietet Fedora offiziell keine Unterstützung für eine Reihe von Paketen, die unter anderen Betriebssystem ohne weiteres mitgeliefert werden. Dazu gehört Unterstützung für MP3s und die Wiedergabe kopiergeschützter DVDs. Die für MP3-Unterstützung nötigen Pakete können aus dem Repository [http://rpmfusion.org/ RPM Fusion] installiert werden. Um das Repository zum eigenen System hinzuzufügen, folgt man am besten der [http://rpmfusion.org/Configuration Beschreibung auf der offiziellen Webseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Media-Codecs (MP3 etc.) ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Media-Codecs befinden sich in den Paketen&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-free&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-bad-nonfree&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-base&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-good&lt;br /&gt;
 gstreamer-plugins-ugly&lt;br /&gt;
Damit das beliebte Audio-Bearbeitungstool &#039;&#039;&#039;Audacity&#039;&#039;&#039; mit MP3s umgehen kann, benötigt man das Paket &amp;quot;audacity-freeworld&amp;quot;. Es sollte nicht (!) gleichzeitig das Paket &amp;quot;audacity&amp;quot; installiert sein.&lt;br /&gt;
Unterstützung für kopiergeschützte DVDs gibt es nur, wenn man das Paket &amp;quot;libdvdcss&amp;quot; aus dem Repository [http://rpm.livna.org/ livna] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Schriftarten ===&lt;br /&gt;
Auf Arial, Times New Roman usw. muss man natürlich auch unter Fedora nicht verzichten. Allerdings muss man die zugehörigen Schriftartendateien (z.B. Arial.ttf) aus einer existierenden Windows-Installation oder von einer Windows-Installations-CD beziehen, da sie kommerziellen Lizenzen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kopiert diese .ttf-Dateien in ein Verzeichnis in /usr/share/fonts, etwa so:&lt;br /&gt;
 # in einer Root-Shell&lt;br /&gt;
 mkdir /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cp *.ttf /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/fonts/mstruetype&lt;br /&gt;
 mkfontdir&lt;br /&gt;
 mkfontscale&lt;br /&gt;
 fc-cache -f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ThinkPad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trackpoint ===&lt;br /&gt;
Scrollen mit der mittleren Taste des Trackpoints erreicht man durch anlegen der Datei /etc/X11/xorg.conf.d/20-trackpoint.conf mit dem Inhalt&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Identifier      &amp;quot;Trackpoint&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchProduct    &amp;quot;TrackPoint|DualPoint Stick&amp;quot;&lt;br /&gt;
     MatchDevicePath &amp;quot;/dev/input/event*&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheel&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelButton&amp;quot; &amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;EmulateWheelTimeout&amp;quot; &amp;quot;200&amp;quot; &lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;YAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;4 5&amp;quot; # vertikales Scrollen&lt;br /&gt;
     Option          &amp;quot;XAxisMapping&amp;quot; &amp;quot;6 7&amp;quot; # horizontales Scrollen&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
gefolgt von einer erneuten Benutzeranmeldung. Hierfür sind root-Rechte erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touchpad deaktivieren ===&lt;br /&gt;
Man nimmt unter &#039;&#039;&amp;quot;gnome-session-properties&amp;quot;&#039;&#039; (im Terminal oder Alt+F2) einen neuen Eintrag mit dem Kommando&lt;br /&gt;
 gsettings set org.gnome.settings-daemon.peripherals.touchpad touchpad-enabled false&lt;br /&gt;
auf. Künftig wird bei der Benutzeranmeldung das Touchpad ausgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondertasten ===&lt;br /&gt;
==== Fn-Tastenkombinationen ====&lt;br /&gt;
Die Fn-Tastenkombinationen sollten im Wesentlichen direkt nach der Installation funktionieren. Manche Fn-Tastenkombis haben Windows-spezifische Funktionen. Um diesen eine Funktion zuzuweisen, öffnet man am einfachsten die &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; (in der Gnome Shell im Benutzermenü oben rechts) und bearbeitet die Einstellungen unter Tastatur → Tastaturkürzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikrofon-Stumm-Taste ohne Funktion ====&lt;br /&gt;
Seit Fedora 16, also seit Linux Kernel 3.0, funktioniert die Sondertaste, mit der man das interne Mikrofon auf stumm stellt, nicht mehr. Das heißt, es gibt keine einfache Möglichkeit, eine Funktion auf der grafischen Oberfläche zuzuweisen. Es gibt allerdings ein Workaround für dieses Problem: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?p=123046&amp;amp;sid=e20bf29430a31df2bc2a304c3c1bf3d3#p123046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UMTS / WWAN ===&lt;br /&gt;
Fedora unterstützt per [http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager Network Manager] nahezu alle internen Karten ohne weitere Installation bzw. Konfiguration. Ausnahmen sind derzeit:&lt;br /&gt;
* [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|Qualcomm Gobi 2000]] - verbaut im X201, X100e, T410(s)/510, L412/512, Edge: [[Qualcomm_Gobi_2000_unter_Linux_installieren|eigene Anleitung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkwiki.org/index.php?title=Qualcomm_Gobi_3000 Qualcomm Gobi 3000] - verbaut in den Modellen X220, T420/520, W520: noch keine Anleitung verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingerprint ===&lt;br /&gt;
Leider ist die Treiberunterstützung unter Linux lückenhaft (alle Einzelheiten im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Integrated_Fingerprint_Reader thinkwiki]), daher unterstützen die existierenden Softwareprojekte viele - aber keineswegs alle - verbauten Leser. Zur eindeutigen Identifikation der Leser ist die unten angegebene USB-ID zweckmäßig, die man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht unterstützte Modelle ====&lt;br /&gt;
Für den in den ThinkPads R400/500, T400/500, W500/W700(ds), X200(s/t), X301 verbauten Leser gibt es keinen Linux-Treiber:&lt;br /&gt;
* 08ff:2810 - Authentec AES2810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WLan LED ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom sparen ==&lt;br /&gt;
Wie unter allen Linux-Distributionen kann man unter Fedora den Stromverbrauch senken, indem man ein paar Befehle beim Starten des Systems ausführen lässt. Dazu legt man mit root-Rechten die Datei /etc/rc.d/rc.local mit folgendem Inhalt an:&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Enable WLAN power management&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;x&amp;quot; != &amp;quot;x$(iwconfig | grep wlan0)&amp;quot; ]&lt;br /&gt;
 then&lt;br /&gt;
 	iwconfig wlan0 power on&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Soundchip geht 1 Sek. nach Benutzung vom Netz&lt;br /&gt;
 echo 1 &amp;gt; /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # CPU im Sparmodus&lt;br /&gt;
 for pool in mc smp smt; do&lt;br /&gt;
     sdev=&amp;quot;/sys/devices/system/cpu/sched_${pool}_power_savings&amp;quot;&lt;br /&gt;
     [ -w $sdev ] &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $sdev&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # USB autosuspend&lt;br /&gt;
 for i in /sys/bus/usb/devices/*/power; do&lt;br /&gt;
     if [ -f $i/control ]; then&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;auto&amp;quot; &amp;gt; $i/control&lt;br /&gt;
         echo &amp;quot;2&amp;quot; &amp;gt; $i/autosuspend&lt;br /&gt;
     if&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Hinweis: für die nachfolgenden Kommandos muss das Paket rfkill installiert sein&lt;br /&gt;
 # Bluetooth aus&lt;br /&gt;
 rfkill block bluetooth&lt;br /&gt;
 # WLAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wifi&lt;br /&gt;
 # WWAN aus&lt;br /&gt;
 rfkill block wwan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
Um die Datei anzulegen, kann man beispielsweise folgende Befehle mit root-Rechten ausführen:&lt;br /&gt;
 # touch /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # chmod a+x /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
 # gedit /etc/rc.d/rc.local&lt;br /&gt;
Dann öffnet sich ein Texteditor, in den man die obigen Inhalte einfügt und abspeichert. Nach einem Neustart treten die neuen Einstellungen in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Parameter, die den Verbrauch senken sollen, lassen sich mit root-Rechten in die Datei /etc/default/grub eintragen. Hier fügt man die Parameter &amp;quot;pcie_aspm=force&amp;quot; und &amp;quot;i915.i915_enable_rc6=1&amp;quot; hinter &amp;quot;GRUB_CMDLINE_LINUX&amp;quot; ein. Damit diese Veränderung in Kraft tritt, muss man den Befehl &amp;quot;grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg&amp;quot; als root ausführen und neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akku-Ladeschwellen setzen ===&lt;br /&gt;
Wie unter anderem im [http://www.thinkwiki.org/wiki/Tp_smapi ThinkWiki] beschrieben, lassen sich auch unter Fedora Akku-Ladeschwellen mit dem Kernel-Modul &amp;quot;tp_smapi&amp;quot; setzen. Um zunächst dieses Modul zu installieren lädt man sich am besten unter http://endur.fedorapeople.org/downloads/ zwei RPM-Pakete herunter: tp_smapi*.i686.rpm und akmod*.noarch.rpm, wobei man am besten eine Version wählen sollte, die die eigene Fedora-Version im Dateinamen trägt, bspw. &amp;quot;fc16&amp;quot; für Fedora 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Category:Installation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fedora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Receptorb</name></author>
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