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	<title>ThinkPad-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-20T22:04:11Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Kernel_kompilieren&amp;diff=3989</id>
		<title>Kernel kompilieren</title>
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		<updated>2008-08-07T18:44:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Slinger: /* Kernel Patches */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier geht es darum, seinen eigenen Kernel zu kompilieren, Patches einzubauen und andere systemnahe Funktionen unter Linux freizuschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bringt ein selbst compilierter Kernel? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Powertop-1.10.png|thumb|Poertop 1.10 erkennt unter Kernel 2.6.26 auch C4 Deeper Sleep]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sprung von Kernel 2.6.24 zu 2.6.25 lohnt sich insofern, als dass die Rescheduling und die Timer Interrupts endlich deutlich weniger sind und der Kernel dadurch bei geringer Last etwa 0,75W +-0,25W weniger Strom verbraucht. Ein T61 14,1&amp;quot; Wide + Nvidia Quadro 140 (mit dem neuestem Nvidia-Treiber) verbraucht etwa 11,5 W mit Wlan, bei niedrigster Helligkeit und entladenen Usb-Modulen. Da waren es vorher etwa 12,5W. (64-bit Version von Ubuntu Hardy).&lt;br /&gt;
* Mit Kernel 2.6.26 funktioniert die WLAN LED endlich.&lt;br /&gt;
* Man kann den Kernel &amp;quot;patchen&amp;quot; beispielsweise mit dem PHC-Patch, um mit niedrigeren Spannungswerten arbeiten zu können (Undervolting) oder auch Festplattenschutz (Hdaps). Dies erfordert ein Neukompilieren.&lt;br /&gt;
* PowerTOP neue Version 1.10 erfordert den Kernel 2.6.25 oder neuer&lt;br /&gt;
* Compiliern der USB Treiber in den Kernel erreicht funktionierendes USB autosuspend und spart dadurch 1-2 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sich die Mühe hierfür lohnt muss man selber entscheiden. Der Aufwand besteht jedenfalls im Editieren der Kernel-Konfiguration (geht in einer grafischen Oberfläche und wenn man sich auskennt - oder dieser Anleitung folgt - ist das in 5 min erledig) sowie etwa eine Stunde Compile-Vorgang (je nach Rechnerleistung und Modulauswahl). Dann muss man die Grafikkarte (z.B. Nvidia-Treiber) von Hand installieren (dabei kann Envy oder Kernelcheck helfen). Und ein Softlink auf das Firmware-Verzeichnis muss nachträglich angepasst werden (z.B. für Intel3945 Wlan-Firmware). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile erkauft man sich u.U. damit, dass die &amp;quot;bleeding edge&amp;quot; Kernel auch unausgereifter sind. Hier sollte man sich also vorab informieren, welche Probleme mit einem Kernel auftreten können und welche Bugs noch ungelöst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel Config ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen in der Config kann man beibehalten, in erster Linie verlängern sie nur erheblich den Kompilierprozess (bei mir etwa 40min statt 1:20h) und machen das Kernel-deb-Paket etwas größer.&lt;br /&gt;
Einziges Manko, bei den ersten Configs waren nach der Auto-Anpassung die Wlan und Soundtreiber nicht mehr aktiviert (linux-image-2.6.24-16). Man musste die also in der Config manuell anwählen. Wie das im Moment ist, weiß ich nicht, da ich seitdem meine angepasste Config &amp;quot;mitschleppe&amp;quot;. Daher würde ich raten alles per Default mitzunehmen wie es ist und lieber überflüssige Module per rc.local zu entladen. Unter &amp;quot;Networking-&amp;gt; Wireless&amp;quot; darauf achten das der mac80211 aktiv ist. Unter &amp;quot;Device Drivers-&amp;gt; Network Device Support -&amp;gt; Wireless LAN&amp;quot; darauf achten, evtl Deine Treiber als Modul zu aktivieren (ja nach Wlan-Karte halt). Und unter &amp;quot;Device Drivers -&amp;gt; Sound&amp;quot; sollte ebenfalls das meiste angewählt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel manuell compilieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf in Kürze für den 2.6.25.7:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install  build-essential kernel-package xmlto libqt3-mt-dev #notwendige Pakete installieren&lt;br /&gt;
 cd /usr/src   #ins Verzeichnis der Kernelsourcen wechseln&lt;br /&gt;
 wget http://kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.25.7.tar.bz2   #Herunterladen des neuen Kernels&lt;br /&gt;
 sudo -s   #nicht der Königsweg, mich würden aber die 12 mal  &amp;quot;sudo&amp;quot; die jetzt notwendig sind, nerven&lt;br /&gt;
 tar xjf linux-2.6.25.7.tar.bz2   #entpacken&lt;br /&gt;
 rm linux   #evtl vorhandenes Verzeichnis löschen&lt;br /&gt;
 ln -s linux-2.6.25.7 linux   #Softlink erstellen&lt;br /&gt;
 cd linu x   #Verzeichnis wechseln&lt;br /&gt;
 cp /boot/config_$(uname -r) .config   #aktuelle Kernelconfig zum neuen Kernel kopieren&lt;br /&gt;
 #patch -p1 -l &amp;lt; /Speicherort/des/Patches   #evtl patchen, z.B. libata und hdaps&lt;br /&gt;
 make oldconfig   #alte Config an neuen Kernel anpassen&lt;br /&gt;
 make xconfig   #Config editieren&lt;br /&gt;
 make-kpkg clean   #aufräumen&lt;br /&gt;
 make-kpkg --initrd --revision=meineeigeneVersion binary   #Kaffee oder Tee trinken gehen &lt;br /&gt;
 #ln -s /lib/firmware/2.6.24-19-generic /lib/firmware/2.6.25.7   #evtl noch fehlenden Softlink setzen&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel mit Kernelcheck compilieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bildschirmfoto-KernelCheck_HopeStar.png|thumb|Kernelcheck erlaub die komfortable Prüfung des Kernelstatus und automatisiert den Compile-Prozess]]&lt;br /&gt;
[[Bild:KernelConfig_ac97.png|thumb|Grafische Konfiguration des Kernels]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Intel_hda.png|thumb|Kernel Config-Einstellungen für Intel Sound]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:KernelcheckPatchTerminal.png|thumb|Kernelcheck bietet die Option, Patches in einem Terminal durchzuführen und damit individuelle Anpassungen am Kernel vorzunehmen. Alles andere ist per Script automatisiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
etwas einfacher geht das mit [http://kcheck.sourceforge.net/ Kernelcheck]. Notwendige Schritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kernelcheck .deb per runterladen, installieren und starten&lt;br /&gt;
* Kernelversion abfragen lassen (&amp;quot;get Kernel Information&amp;quot;) und ggf. bestimmte auswählen (normalerweise ist hier keine Änderung nötig)&lt;br /&gt;
* bei den Patch Optionen &amp;quot;Custom Patch&amp;quot; wählen, wenn man manuell Patches hinzufügen will (empfohlen)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Build new Kernel&amp;quot; anwählen (über Menü)&lt;br /&gt;
* es wird ein Terminal angeboten, in dem man die Patches selber hinzufügt (siehe Patches unten)&lt;br /&gt;
* es wird eine Kernel-Konfiguration aus der alten generiert und dann grafisch angezeigt (s. Abb.). Hier muss man die gewünschten Änderungen wählen:&lt;br /&gt;
** einzubinden sind: Sound (ALSA, Intel HD und AC97) sowie WLAN (z.B. iwl3945), siehe Abbildungen&lt;br /&gt;
* Konfiguration speichern und Fenster schließen. Den Compile-Prozess durchlaufen lassen (dauert circa 1h auf 1,6 Ghz Core Duo) und rebooten (Kernelcheck kompiliert und macht die Boot-Einträge, alles automatisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbearbeitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firware Verzeichnis eines früheren Kernels symbolisch verlinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel Patches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Festplattenschutz: HDAPS Patch für Kernel 2.6.26 nach [http://www.thinkwiki.org/wiki/HDAPS thinkwiki Anleitung] anwenden. Dabei nicht vergessen, vorher den libata Patch zu integrieren, sonst bleibt evtl das System hängen&lt;br /&gt;
* Undervolting: PHC-Patch anwenden nach [http://phc.athousandnights.de/viewtopic.php?f=8&amp;amp;t=8 dieser Anleitung]&lt;br /&gt;
* später kann man dann Core-Spannungen reduzieren nach [http://wiki.ubuntuusers.de/Prozessorspannung_absenken dieser Anleitung]&lt;br /&gt;
* direkter Link zum PHCTool - GUI für den linux-phc patch. [http://phc.athousandnights.de/viewtopic.php?f=14&amp;amp;t=17 Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Powertop 1.10 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
new in this release:&lt;br /&gt;
* USB suspend statistics&lt;br /&gt;
* support for iwl4965 power saving&lt;br /&gt;
* Powertop now reports which C-states are supported by CPU/BIOS (requires 2.6.25 or newer kernel).&lt;br /&gt;
* Updated translations: ja, pt_BR, hu, id, zh &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Website: As of release 1.9, the [http://www.lesswatts.org/projects/powertop/ PowerTOP website] is part of the higher level lesswatts.org website.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Verison gibt es noch keine Pakete im Repository. Man muss also selber die Sourcen compilieren. Dies geht mit folgenden 5 Befehlen (entpacken, ins richtige Verzeichnis wechseln, compilieren, installieren, starten):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 tar -zxf powertop-1.9.tar.gz&lt;br /&gt;
 cd powertop-1.9&lt;br /&gt;
 make&lt;br /&gt;
 make install&lt;br /&gt;
 powertop&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== User-Erfahrungen mit den Kernelversionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kernel 2.6.26-Ultimate&#039;&#039;&#039;@x61t: Läuft stabil. Stromverbrauch geringfügig niedriger als bei 2.6.24. USB autosusbend klappt endlich. Ebenso WLAN LED. Und Powertop 1.10. Allerdings funktioniert Resume nach Suspend to RAM nicht - Status: ungeklärt --[[Benutzer:Pibach|pibach]] 15:15, 20. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte Kernel-Versionen entsorgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr benötigte Kernel-Versionen kann man komfortabel einfach mit dem Paket-Manager (z.B. Synaptic) entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux/p393136-ubuntu-hardy-und-kernel-2-6-25/ diesen Thread] und [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux/45654-2-6-26-welche-treiber-patches-einbauen/ diesen] im ThinkPad-Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat Lesenswerter Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Slinger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Kernel_kompilieren&amp;diff=3934</id>
		<title>Kernel kompilieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Kernel_kompilieren&amp;diff=3934"/>
		<updated>2008-08-02T05:59:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Slinger: /* Kernel Patches */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier geht es darum, seinen eigenen Kernel zu kompilieren, Patches einzubauen und andere systemnahe Funktionen unter Linux freizuschalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bringt ein selbst compilierter Kernel? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Powertop-1.10.png|thumb|Poertop 1.10 erkennt unter Kernel 2.6.26 auch C4 Deeper Sleep]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sprung von Kernel 2.6.24 zu 2.6.25 lohnt sich insofern, als dass die Rescheduling und die Timer Interrupts endlich deutlich weniger sind und der Kernel dadurch bei geringer Last etwa 0,75W +-0,25W weniger Strom verbraucht. Ein T61 14,1&amp;quot; Wide + Nvidia Quadro 140 (mit dem neuestem Nvidia-Treiber) verbraucht etwa 11,5 W mit Wlan, bei niedrigster Helligkeit und entladenen Usb-Modulen. Da waren es vorher etwa 12,5W. (64-bit Version von Ubuntu Hardy).&lt;br /&gt;
* Mit Kernel 2.6.26 funktioniert die WLAN LED endlich.&lt;br /&gt;
* Man kann den Kernel &amp;quot;patchen&amp;quot; beispielsweise mit dem PHC-Patch, um mit niedrigeren Spannungswerten arbeiten zu können (Undervolting) oder auch Festplattenschutz (Hdaps). Dies erfordert ein Neukompilieren.&lt;br /&gt;
* PowerTOP neue Version 1.10 erfordert den Kernel 2.6.25 oder neuer&lt;br /&gt;
* Compiliern der USB Treiber in den Kernel erreicht funktionierendes USB autosuspend und spart dadurch 1-2 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sich die Mühe hierfür lohnt muss man selber entscheiden. Der Aufwand besteht jedenfalls im Editieren der Kernel-Konfiguration (geht in einer grafischen Oberfläche und wenn man sich auskennt - oder dieser Anleitung folgt - ist das in 5 min erledig) sowie etwa eine Stunde Compile-Vorgang (je nach Rechnerleistung und Modulauswahl). Dann muss man die Grafikkarte (z.B. Nvidia-Treiber) von Hand installieren (dabei kann Envy oder Kernelcheck helfen). Und ein Softlink auf das Firmware-Verzeichnis muss nachträglich angepasst werden (z.B. für Intel3945 Wlan-Firmware). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile erkauft man sich u.U. damit, dass die &amp;quot;bleeding edge&amp;quot; Kernel auch unausgereifter sind. Hier sollte man sich also vorab informieren, welche Probleme mit einem Kernel auftreten können und welche Bugs noch ungelöst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel Config ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen in der Config kann man beibehalten, in erster Linie verlängern sie nur erheblich den Kompilierprozess (bei mir etwa 40min statt 1:20h) und machen das Kernel-deb-Paket etwas größer.&lt;br /&gt;
Einziges Manko, bei den ersten Configs waren nach der Auto-Anpassung die Wlan und Soundtreiber nicht mehr aktiviert (linux-image-2.6.24-16). Man musste die also in der Config manuell anwählen. Wie das im Moment ist, weiß ich nicht, da ich seitdem meine angepasste Config &amp;quot;mitschleppe&amp;quot;. Daher würde ich raten alles per Default mitzunehmen wie es ist und lieber überflüssige Module per rc.local zu entladen. Unter &amp;quot;Networking-&amp;gt; Wireless&amp;quot; darauf achten das der mac80211 aktiv ist. Unter &amp;quot;Device Drivers-&amp;gt; Network Device Support -&amp;gt; Wireless LAN&amp;quot; darauf achten, evtl Deine Treiber als Modul zu aktivieren (ja nach Wlan-Karte halt). Und unter &amp;quot;Device Drivers -&amp;gt; Sound&amp;quot; sollte ebenfalls das meiste angewählt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel manuell compilieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf in Kürze für den 2.6.25.7:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install  build-essential kernel-package xmlto libqt3-mt-dev #notwendige Pakete installieren&lt;br /&gt;
 cd /usr/src   #ins Verzeichnis der Kernelsourcen wechseln&lt;br /&gt;
 wget http://kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.25.7.tar.bz2   #Herunterladen des neuen Kernels&lt;br /&gt;
 sudo -s   #nicht der Königsweg, mich würden aber die 12 mal  &amp;quot;sudo&amp;quot; die jetzt notwendig sind, nerven&lt;br /&gt;
 tar xjf linux-2.6.25.7.tar.bz2   #entpacken&lt;br /&gt;
 rm linux   #evtl vorhandenes Verzeichnis löschen&lt;br /&gt;
 ln -s linux-2.6.25.7 linux   #Softlink erstellen&lt;br /&gt;
 cd linu x   #Verzeichnis wechseln&lt;br /&gt;
 cp /boot/config_$(uname -r) .config   #aktuelle Kernelconfig zum neuen Kernel kopieren&lt;br /&gt;
 #patch -p1 -l &amp;lt; /Speicherort/des/Patches   #evtl patchen, z.B. libata und hdaps&lt;br /&gt;
 make oldconfig   #alte Config an neuen Kernel anpassen&lt;br /&gt;
 make xconfig   #Config editieren&lt;br /&gt;
 make-kpkg clean   #aufräumen&lt;br /&gt;
 make-kpkg --initrd --revision=meineeigeneVersion binary   #Kaffee oder Tee trinken gehen &lt;br /&gt;
 #ln -s /lib/firmware/2.6.24-19-generic /lib/firmware/2.6.25.7   #evtl noch fehlenden Softlink setzen&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel mit Kernelcheck compilieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bildschirmfoto-KernelCheck_HopeStar.png|thumb|Kernelcheck erlaub die komfortable Prüfung des Kernelstatus und automatisiert den Compile-Prozess]]&lt;br /&gt;
[[Bild:KernelConfig_ac97.png|thumb|Grafische Konfiguration des Kernels]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Intel_hda.png|thumb|Kernel Config-Einstellungen für Intel Sound]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:KernelcheckPatchTerminal.png|thumb|Kernelcheck bietet die Option, Patches in einem Terminal durchzuführen und damit individuelle Anpassungen am Kernel vorzunehmen. Alles andere ist per Script automatisiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
etwas einfacher geht das mit [http://kcheck.sourceforge.net/ Kernelcheck]. Notwendige Schritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kernelcheck .deb per runterladen, installieren und starten&lt;br /&gt;
* Kernelversion abfragen lassen (&amp;quot;get Kernel Information&amp;quot;) und ggf. bestimmte auswählen (normalerweise ist hier keine Änderung nötig)&lt;br /&gt;
* bei den Patch Optionen &amp;quot;Custom Patch&amp;quot; wählen, wenn man manuell Patches hinzufügen will (empfohlen)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Build new Kernel&amp;quot; anwählen (über Menü)&lt;br /&gt;
* es wird ein Terminal angeboten, in dem man die Patches selber hinzufügt (siehe Patches unten)&lt;br /&gt;
* es wird eine Kernel-Konfiguration aus der alten generiert und dann grafisch angezeigt (s. Abb.). Hier muss man die gewünschten Änderungen wählen:&lt;br /&gt;
** einzubinden sind: Sound (ALSA, Intel HD und AC97) sowie WLAN (z.B. iwl3945), siehe Abbildungen&lt;br /&gt;
* Konfiguration speichern und Fenster schließen. Den Compile-Prozess durchlaufen lassen (dauert circa 1h auf 1,6 Ghz Core Duo) und rebooten (Kernelcheck kompiliert und macht die Boot-Einträge, alles automatisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbearbeitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firware Verzeichnis eines früheren Kernels symbolisch verlinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel Patches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Festplattenschutz: HDAPS Patch für Kernel 2.6.26 nach [http://www.thinkwiki.org/wiki/HDAPS thinkwiki Anleitung] anwenden. Dabei nicht vergessen, vorher den libata Patch zu integrieren, sonst bleibt evtl das System hängen&lt;br /&gt;
* Undervolting: PHC-Patch anwenden nach [http://phc.athousandnights.de/viewtopic.php?f=8&amp;amp;t=8 dieser Anleitung]&lt;br /&gt;
* später kann man dann Core-Spannungen reduzieren nach [http://wiki.ubuntuusers.de/Prozessorspannung_absenken dieser Anleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Powertop 1.10 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
new in this release:&lt;br /&gt;
* USB suspend statistics&lt;br /&gt;
* support for iwl4965 power saving&lt;br /&gt;
* Powertop now reports which C-states are supported by CPU/BIOS (requires 2.6.25 or newer kernel).&lt;br /&gt;
* Updated translations: ja, pt_BR, hu, id, zh &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Website: As of release 1.9, the [http://www.lesswatts.org/projects/powertop/ PowerTOP website] is part of the higher level lesswatts.org website.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== User-Erfahrungen mit den Kernelversionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kernel 2.6.26-Ultimate&#039;&#039;&#039;@x61t: Läuft stabil. Stromverbrauch geringfügig niedriger als bei 2.6.24. USB autosusbend klappt endlich. Ebenso WLAN LED. Und Powertop 1.10. Allerdings funktioniert Resume nach Suspend to RAM nicht - Status: ungeklärt --[[Benutzer:Pibach|pibach]] 15:15, 20. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte Kernel-Versionen entsorgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr benötigte Kernel-Versionen kann man komfortabel einfach mit dem Paket-Manager (z.B. Synaptic) entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux/p393136-ubuntu-hardy-und-kernel-2-6-25/ diesen Thread] und [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux/45654-2-6-26-welche-treiber-patches-einbauen/ diesen] im ThinkPad-Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat Lesenswerter Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Slinger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Dock-Installation&amp;diff=3710</id>
		<title>Dock-Installation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Dock-Installation&amp;diff=3710"/>
		<updated>2008-07-15T07:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Slinger: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die beiden populärsten MacOSX-ähnlichen Dock-Lösungen für Linux sind AWN und Cairo Dock. Beide sind noch im Beta-Stadium, funktionieren allerdings schon recht brauchbar. Sie lassen sich zu jeder [[Linux Distributionen|Linux Distribution]] dazukonfigurieren. Nachfolgend die Nutzbarkeit unter (X)Ubuntu Hardy (Stand Mai 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== AWN ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
.deb Quellen eintragen:&lt;br /&gt;
* deb http://ppa.launchpad.net/reacocard-awn/ubuntu hardy main&lt;br /&gt;
* deb-src http://ppa.launchpad.net/reacocard-awn/ubuntu hardy main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (immer die aktuelleste Beta):&lt;br /&gt;
* deb http://ppa.launchpad.net/awn-testing/ubuntu hardy main&lt;br /&gt;
* deb-src http://ppa.launchpad.net/awn-testing/ubuntu hardy main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschließend wie üblich per apt-get installieren (AWN+Applets):&lt;br /&gt;
 sudo apt-get install avant-window-navigator-bzr awn-core-applets-bzr awn-manager-bzr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=762363 Ausführliche Anleitung in diesem Thread] und [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/AWN Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beobachtungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tpx60desktopubuntuun8.png|thumb|Gnome Desktop mit AWN Dock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kein Parabolic Zoom (was aber den Vorteil hat, dass die Icons nicht so hektisch wandern und man sie etwas besser trifft)&lt;br /&gt;
* Icons lassen sich nicht auf transparent schalten (wäre vorteilhaft, um darunter Anwendungen, die im Vollbild laufen besser sehen zu können)&lt;br /&gt;
* funktioniert mit Compiz Fusion aber auch mit XFCE-Composition-Manager&lt;br /&gt;
* Window Preview über Compiz Fusion, aber das geht leider nicht für minimierte Fenster und ist ohnehin recht langsam&lt;br /&gt;
* Fenster lassen sich nicht neu anordnen (nur Launcher)&lt;br /&gt;
* Systray funktioniert nicht richtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cairo Dock ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download der .deb Pakete (Cairo Dock+Applets): http://developer.berlios.de/projects/cairo-dock/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beobachtungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* leider wird nicht markiert, welches Fenster gerade aktiv ist &lt;br /&gt;
* unter Xubuntu/XFCE erhält man ein &amp;quot;zittriges Flashen&amp;quot; beim ersten Mausover. Vermutlich Inkopatibilitäten mit dem XFCE-Composition-Manager. Um Cairo Dock unter XFCE laufen zu lassen muss man also Compiz Fusion aktivieren:&lt;br /&gt;
 compiz --replace&lt;br /&gt;
Damit wird der XFCE-Fenstermanager XFWM4 durch Metacity ersetzt. Einige Einstellungsmöglichkeiten des XFWM4-Fenstermanagers sind dann leider nicht mehr sinnvoll, was aber kein Problem darstellt. Unter Ubuntu/Gnome erfolgt das Umschalten auf Compiz dagegen per GUI und alle Einstellungsoptionen bleiben konsistent.  &lt;br /&gt;
* Performance Probleme bei einigen Applets. Einige Applet-Darstellungen sind auch fehlerhaft. Der Systray wird leider nicht in die Leiste integriert sondern nur als Subdock darüber angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang sind diese MacOSX-ähnlichen Docks unter Linux eher noch nicht für den produktiven Betrieb zu empfehlen, taugen aber bereits dazu, den Nachbarn zu beeindrucken. Hauptproblem ist, dass sie das Panel nicht ersetzen können (u.a. wegen Systray-Problemen) und damit zu viel Desktop-Platz verschwenden. Denkbare Konfigurationen sind XFCE+AWN, da dies auch ohne Compiz gut läuft und ressourcenschonend bleibt. Allerdings zerstören die Gnome-Abhängigkeiten von AWN das schnelle Booten und den geringen RAM-Verbrauch von XFCE. Durch die fehlende Transparenz kann man darunter liegende Vollbildanwendungen zum Teil schlecht erkennen. Somit verschwendet das AWN-Dock viel Platz. Man kann es zwar auch automatisch ausblenden lassen. Insgesamt hat man aber im Vergleich zu der unkompliziert in das Panel integrierten XFCE-IconBox nicht wirklich Vorteile. Echtes MacOS-Look-n-Feel kommt aber erst mit dem Cairo Dock auf, damit ist man aber auf Compiz Fusion angewiesen. Leider sind bei ATI-Grafikkarten die Composition Manager vom Scroll-Lag betroffen. NVIDIA-Grafiktreiber funktionieren aber gut, so dass sich diese Dock-Lösungen gegenwärtig ohnehin nur für NVIDIA-Grafikkarten empfiehlt. Da es unter Gnome bislang kein eigenes Dock gibt (KDE hat Kooldock, XFCE hat die IconBox) gewinnen hier sowohl AWN als auch Cairo Dock an Attraktivität. Um das zweite Panel für Systray kommt man auch hier nicht umhin, jedoch kann man das Cairo Dock transparent setzen und auch recht platzsparend verkleinern und dann bei Mausover größer zoomen lassen. Unter Gnome lassen sich auch Menüeinträge einfach per Drag&amp;amp;Drop im Dock als Launcher ablegen, was unter XFCE nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://forum.ubuntuusers.de/topic/141772/45/ Thread] auf ubuntuusers.de zu den Dock-bars&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Slinger</name></author>
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