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	<title>ThinkPad-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-20T18:20:32Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Benutzer:Sys.&amp;diff=16155</id>
		<title>Benutzer:Sys.</title>
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		<updated>2012-07-05T15:42:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich lebe in Rheinland Pfalz und bin Auszubildender zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Ich habe mal dieses, mal jenes Thinkpad, wobei mein &amp;quot;HauptPC&amp;quot; ein R500 ist.&lt;br /&gt;
Auf meinen ThinkPads läuft eigentlich nur Linux und Unix.&lt;br /&gt;
Wie vermutlich die Meisten hier bin auch ich im [http://www.thinkpad-forum.de Thinkpadforum] &amp;quot;beheimatet&amp;quot;, wobei ich erst seit 2010 dort angemeldet bin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16154</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
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		<updated>2012-07-05T15:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;#!bin/bash&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte für Area lassen sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16153</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16153"/>
		<updated>2012-07-05T15:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;#!bin/bash&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte für Area lassen sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16152</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16152"/>
		<updated>2012-07-05T15:40:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;#!bin/bash&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte für Area lassen sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16151</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16151"/>
		<updated>2012-07-05T15:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;#!bin/bash&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16150</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16150"/>
		<updated>2012-07-05T15:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;#!bin/bash&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16149</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16149"/>
		<updated>2012-07-05T15:31:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;#!bin/bash&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16148</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16148"/>
		<updated>2012-07-05T15:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;#!bin/bash&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16147</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16147"/>
		<updated>2012-07-05T15:30:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[code]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;#!bin/bash&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[/code]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16146</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16146"/>
		<updated>2012-07-05T15:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#!bin/bash&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16145</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16145"/>
		<updated>2012-07-05T15:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#!bin/bash&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16144</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16144"/>
		<updated>2012-07-05T15:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
#!bin/bash&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16143</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16143"/>
		<updated>2012-07-05T15:26:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&lt;br /&gt;
#!bin/bash&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16142</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16142"/>
		<updated>2012-07-05T15:24:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Besonderheiten X61 Tablet Multitouch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;#!bin/bashxsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16141</id>
		<title>Linux auf X-Serie Tablets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_auf_X-Serie_Tablets&amp;diff=16141"/>
		<updated>2012-07-05T15:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die gerätespezifischen Funktionen der X-Tablets funktionieren unter Linux zumeist nicht gleich nach der Installation des Grundsystems oder sie funktionieren nur zum Teil. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie die Tabletfunktionen unter verschiedenen Linux-Distibutionen eingerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian==&lt;br /&gt;
=== Grundinstallation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Installationsanleitung bezieht sich auf ein [[X61#X61_Tablet|X61t]] mit Debian Testing. Sie ist jedoch in Grundzügen auch auf andere Tablets der X-Serie anwendbar. Auf bekannte Besonderheiten bzgl. andere Modelle der X-Serie wird weiter unten eingegangen. Als Installationmedium kann ein Image von [http://www.debian.org www.debian.org] verwendet werden. Hierzu wird empfohlen erst ein Grundsystem ohne X (also ohne grafische Oberfläche) zu installieren. Nach einer Anpassung der Dateien /etc/fstab (falls erforderlich) und /etc/apt/sources.list kann  nun der bevorzugte Desktop-Manager installiert werden. Für die hier aufgezeigte beispielhafte Installation von Debian Testing wurde Gnome 3 verwendet. Es sind jedoch auch andere Desktop Environments denkbar. Dabei ist dann jedoch zu beachten, dass bspw. bei der weiter unten aufgezeigte Möglichkeit mit der Ansteuerung mittels Schnellstartern eventuell etwas andere Wege in Bezug auf die Darstellung am Desktop gewählt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Reboot unter X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Neustart funktioniert bereits die Eingabe mittels Stift. Bis hierhin wurden noch keine Veränderungen am System vorgenommen. Die Bildschirmrotation funktioniert noch nicht, die Sondertasten unterhalb des Bildschirms (im folgenden Hardwarebutton genannt) weisen noch keine Funktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X-Tablet soll die folgenden Anforderungen erfüllen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rotations-Button&#039;&#039;&#039; - Es soll eine Bildschirmrotation von 90° gegenüber der vorherigen Einstellung über einen Knopfdruck auf den Rotationsbutton (Hardwarebutton) ausgeführt werden. Des Weiteren soll sich die Stiftausrichtung automatisch so verändern, dass die Ausrichtung des Stiftes der Ausrichtung des Bildschirms folgt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; - Es sollen Schnellstarter vorhanden sein, mit der eine beliebige Bildschirmausrichtung unter Umgehung des Rotationsbuttons sofort anwählbar ist. Auch hier soll sich der Stift der Bildschirmausrichtung anpassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Super-Taste&#039;&#039;&#039; - Unter Gnome 3 ist der Super-Taste eine elementare Funktion zugeordnet. Ein Hardware-Button soll diese Funktion übernehmen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hoch / Runter / Rechts / Links-Tasten&#039;&#039;&#039; - Die Tablets der Serie X6xt verfügen an der rechten Bildschirmunterkante über eine gemeinsame Taste, die die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; ausführen kann. Die Funktionen &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; und &#039;&#039;Runter&#039;&#039; sind im Tablet-Modus durchaus sinnvoll, die Funktionen &#039;&#039;Rechts&#039;&#039; und &#039;&#039;Links&#039;&#039; sind zum Beispiel beim surfen eher unwichtig und sollen durch die Tastenbelegungen &#039;&#039;Vor&#039;&#039; und &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; ersetzt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mitdrehen der Hoch / Runter / Vor / Zurück - Tasten&#039;&#039;&#039; - Die oben genannten Tasten sollen sich bei der Bildschirm-Rotation mitdrehen und der Bildschirmausrichtung folgen. Hält der Nutzer bspw. sein Tablet hochkant, soll &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; zu &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; werden, &#039;&#039;Vor&#039;&#039; zu &#039;&#039;Runter&#039;&#039;, &#039;&#039;Runter&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zurück&#039;&#039; und &#039;&#039;Hoch&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vor&#039;&#039;. Es soll also eine nach der jeweiligen Ausrichtung eine logische Anordnung der Tasten gegeben sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Automatische Bildschirm-Rotation&#039;&#039;&#039; - Auf diesen Punkt wird hier nicht eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hardware-Buttons konfigurieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit den Scancode herauszufinden bietet das Programm &#039;&#039;&#039;evtest&#039;&#039;&#039;. evtest erfordert root-Rechte. Führen Sie also die folgenden Befehle als root aus. Das Programm evtest befindet sich in den Main-Repos und kann über einen Paket-Manager installiert werden. Als erstes wird herausgefunden, welches Device enötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# egrep -e &amp;quot;.*keyboard.*/dev/input/event[0-9]{1,2}.*&amp;quot; /var/log/Xorg.0.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine Ausgabe wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [     5.543] (**) AT Translated Set 2 keyboard: Device: &amp;quot;/dev/input/event0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes startet man evtest mit folgendem Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# evtest /dev/input/event0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhält man eine ziemlich lange Liste. Die oben aufgeführten Codes kann man sich ansehen, diese werden zum Teil später noch benötigt. Wichtig sind jedoch die, die durch einen Tastendruck ausgelesen werden können. Ein solcher Abschnitt sieht etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385652, type 4 (Misc), code 4 (ScanCode), value 68&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385661, type 1 (Key), code 125 (Leftmeta), value 0&lt;br /&gt;
 Event: time 1326493063.385664, -------------- Report Sync ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen Werte habe sind in diesem Beispiel &#039;&#039;&#039;value 68&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;code 125&#039;&#039;&#039;. Die Scancodes der Hardware-Buttons sollten nun der Reihe nach ausgelesen und notiert werden. Mit den gewonnen Werten kann man schon ein wenig arbeiten. Um beispielsweise die mittlere der drei Hardware-Buttons mit dem Keysym der Supertaste zu hinterlegen, gibt man als root den folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# setkeycodes 68 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So würde also der Befehl aussehen, der zu der Tastenbelegung aus dem obigen Beispiel führt. Die erste Zahl steht also für die gewünschte Taste, die zweite für das damit verbundene Zeichen. Hierbei kann (fast) noch nichts schief gehen. Die Änderung der Tastenbelegung verschwindet nach einem Neustart. Es können so also testweise alle Tasten mit neuen Keycodes hinterlegt und vor allem getestet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die nötigen Belegungen heraus gefunden und getestet wurden, können diese in die Datei /etc/rc.local eingetragen werden, damit sie nach einem Neustart immer wirksam werden. Hier ein beispielhafter Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local&lt;br /&gt;
 # Button Left&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6e 158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # Button Right&lt;br /&gt;
 setkeycodes 6d 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit können die Tasten schon die vorgesehen Aktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rotationsscript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das Rotationsscript können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bildschirm der Reihe nach von &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; über &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039; nach &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039; und weiter zu &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039; und wieder nach &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; drehen.&lt;br /&gt;
* Stift &#039;&#039;&#039;mitdrehen&#039;&#039;&#039;, dies ist nötig, da sonst die Ausrichtung des Stiftes nicht mit der Bildschirmausrichtung übereinstimmt.&lt;br /&gt;
* Belegung der Hoch / Runter / Rechts (Vor) / Links (Zurück)-Buttons nach der Bildschirmausrichtung ändern.&lt;br /&gt;
* Bildschirmausrichtung in einen status-File schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll ja auch noch die Bildschirmdrehung per &#039;&#039;&#039;Schnellstarter&#039;&#039;&#039; möglich sein, so dass es nötig ist, die aktuelle Bildschirmausrichtung jederzeit abfragen zu können. Es muss also noch eine Status-Datei angelegt werden, in die der aktuelle Rotations-Status hineingeschrieben wird und abrufbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Punkte erreicht man über die folgenden Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* xrandr (Bildschirm-Drehung)&lt;br /&gt;
* xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate (Änderung der Stiftausrichtung)&lt;br /&gt;
* setkeycodes (Änderung der Tastenbelegung)&lt;br /&gt;
* echo (Schreiben des Status-Files)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits dargestellt benötigt man für den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; root-Rechte, was eine Änderung der Datei &#039;&#039;&#039;/etc/sudoers&#039;&#039;&#039; mit sich bringt, damit das Script auch von nicht-priviligierten Nutzern ausgeführt werden kann. Dazu legt man eine Gruppe &#039;&#039;&#039;rotation&#039;&#039;&#039; an und erlaubt dieser Gruppe, den Befehl &#039;&#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039;&#039; auszuführen. Die Bearbeitung der Datei /etc/sudoers ist hinlänglich dokumentiert, weshlab hier nicht im Detail darauf eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Status-File&#039;&#039;&#039;, der zum Auslesen der aktuellen Bildschirmausrichtung benötigt wird, kann bespielsweise im /home-Verzeichnis oder in /tmp angelegt werden. Nicht-priviligierte Nutzer müssen jedoch Schreibrechte für diese Datei haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 touch /Pfad/zum/anzulegenden/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das Rotations-Script:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/bash&lt;br /&gt;
 # name: rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
 # from: Frank Zimmermann&lt;br /&gt;
 # date: 2011-12-21&lt;br /&gt;
 # version: 0.0.1&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 STATUS_FILE=/home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
 CONDITION=`cat $STATUS_FILE`&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 if [ -n &amp;quot;$1&amp;quot;  ]&lt;br /&gt;
     then&lt;br /&gt;
     case &amp;quot;$1&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     3|right)    N=3; T=cw ;;&lt;br /&gt;
     1|left)        N=1; T=ccw ;;&lt;br /&gt;
     2|inverted)    N=2; T=half ;;&lt;br /&gt;
     0|normal)    N=0; T=none ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
     /usr/bin/xrandr -o $N &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate $T &amp;amp;&amp;amp; echo $N &amp;gt; $STATUS_FILE&lt;br /&gt;
     else    &lt;br /&gt;
 case &amp;quot;$CONDITION&amp;quot; in&lt;br /&gt;
     0) `xrandr -o 3` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate cw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 103 6e 108 71 158 6f 159` &amp;amp;&amp;amp; echo 3 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     3) `xrandr -o 2` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate half &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6d 158 6f 103 6e 159 71 108` &amp;amp;&amp;amp; echo 2 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     2) `xrandr -o 1` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate ccw &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        6e 103 71 159 6d 108 6f 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 1 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
     1) `xrandr -o 0` &amp;amp;&amp;amp; xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate none &amp;amp;&amp;amp; `sudo setkeycodes &lt;br /&gt;
        71 103 6d 159 6f 108 6e 158` &amp;amp;&amp;amp; echo 0 &amp;gt; $STATUS_FILE ;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 exit 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Bereich (bis &#039;&#039;&#039;else&#039;&#039;&#039;) ermöglicht die direkte Eingabe in ein Terminal (wird während der täglichen Arbeit mit dem Tablet aber nicht benötigt), der untere Bereich liest den Status-File ein und führt dann die entsprechenden Befehle aus und schreibt das Ergebnis wieder in den Status-File.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Script kann beispielsweise unter /usr/local/bin/rotatex61t.sh abgelegt werden. Für das Script sind noch die Rechte mit dem Befehl chmod anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# chmod a+x /usr/local/bin/rotatex61t.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Systemeinstellungen&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastatur&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Tastenkombinationen&amp;quot; kann die zuvor konfigurierte Rotationstaste (Hardwarebutton) mit diesem Script belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnellstarter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschten Schnellstarter sind ähnlich wie das Script aufgebaut. Hier die Datei &#039;&#039;&#039;tabletright&#039;&#039;&#039; als Anschauung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/bin/xrandr -o right&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet stylus&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet eraser&amp;quot; Rotate Cw&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes 6d 103 6f 159 6e 108 71 158&lt;br /&gt;
 echo 3 &amp;gt; /home/frank/bin/rotatex61t/.rotate-status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht also, dass diese einzelne Datei im Prinzip das Gleiche macht, wie der Abschnitt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;0)&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der zweiten case-Verzweigung des Rotation-Scripts. Ähnliche Dateien werden nun für jede einzelne Bildschirmausrichtung nach dem Muster des Rotations-Scripts angelegt. Diese werden ebenfalls unterhalb von /usr/local/bin abgelegt und die Rechte angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss habe ich mir noch vier Icons erstellt, die man für die Schnellstarter verwenden kann. Der rote Buchstabe steht dabei für &#039;&#039;&#039;right&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;left&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;none&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;inverted&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-right.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-normal.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-inverted.png]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tablet-left.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels des Programms &#039;&#039;&#039;&amp;quot;alacarte&amp;quot;&#039;&#039;&#039; können in der Sektion &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Zubehör&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vier neue Einträge erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neuer Eintrag&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Name: Rotate Inverted&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Befehl: Ablageort der Schnellstarte-Datei&amp;quot; --&amp;gt; Kommentar nach belieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Schnellstarter können dann noch zu denn Favoriten zugefügt werden, so dass diese schnell erreichbar sind. Einer der Hardware-Button fungiert wie oben beschrieben als Super-Taste, so dass mit einem Tastendruck die Gnome-Shell geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte gewünscht werden, dass das Tablet auch im Tablet-Modus bzw. im gedrehten Zustand herunter gefahren wird, benötigt man noch eine weiter Zeile in der Datei /etc/rc.local, welche den Status-File auf &amp;quot;0&amp;quot; setzt, um nach einem Neustart wieder den Ursprungszustand herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #rc.local (Auszug)&lt;br /&gt;
 echo 0 &amp;gt; /Pfad/zum/Status-File&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Konfiguration in Bezug auf Bildschirmausrichtung und Stiftverhalten ist das Programm &#039;&#039;&#039;xsetwacom&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Da hierfür keine grafische Oberfläche existiert, ist eine Konfiguration über ein Terminal nötig. Der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom --help&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefert eine kürzere oder ausführlichere Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen können über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom -s get &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelesen werden, mittels des Befehls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ xsetwacom set &amp;quot;devicename&amp;quot; parameter value&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt man Parameter und Werte neu. Die Option &#039;&#039;&#039;-s&#039;&#039;&#039; im get-Befehl kann auch durch &#039;&#039;&#039;-x&#039;&#039;&#039; ersetzt werden, so dass man eine Ausgabe erhält, die für die Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf verwendet werden kann. Über den set-Befehl können also alle gewünschten Veränderungen getestet werden, bevor diese in die oben genannte Datei geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===/usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf können zahlreiche Veränderungen zum Verhalten des Stiftes vorgenommen werden. Nähere Informationen zum Umfang und den Möglichkeiten der Änderungen liefert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man wacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 man xsetwacom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Änderungen wirksam zu machen muss der X-server mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root# /etc/init.d/gdm3 restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vorsicht! Die vor der Editierung funktionierende Datei ist unbedingt zu sichern, so dass bei einer fehlerhaften Editierung der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann! Dies erreicht man bspw. dadurch, dass vorherige Einstellungen nicht aus der Datei gelöscht, sondern durch voranstellen eines Rautezeichens (#) auskommentiert werden. Sollte der X-Server nicht korrekt starten ist die betreffende Datei mit einem Editor auf der Konsole wieder in den Ursprungszustand zurück zu versetzen oder die Editierung zu überprüfen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten X41 Tablet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Installationsanleitung ist in den Grundzügen auch für die älteren Modelle [[X41#X41_Tablet|X41t]] gültig. Da bei diesen Modellen die Hardware-Buttons jedoch etwas anders ausgebildet sind, kann bei dem oben gezeigten Rotationsscript der Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X201#X201_Tablet|X201 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise funktioniert nach der Grundinstallation neben der Stifteingabe auch bereits die Eingabe mittels Finger. Neben der oben bereits aufgeführten Datei /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf existiert auch eine /usr/share/X11/xorg.conf.d/50-multitouch.conf. Die Unterstützung einer wirklichen Multitouch-Bedienung beschränkt sich jedoch auf nur wenige Programme. So ist eine Multitouch-Bedienung bspw. bei dem Bildbetrachter eog möglich. Hier kann mittles der Bedienung mit zwei Fingern in das Bild hinein- bzw. herausgezoomt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausbildung der Hardware-Buttons von der des X61t abweicht, kann bei dem Rotations-Script der Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo setkeycodes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie die damit zusammenhängenden Änderungen entfallen. Das selbe gilt bei den Scripten &amp;quot;tabright&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann es Sinn machen, die Bedienung mittels Finger zeitweise auszuschalten. Dies erreicht man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. kann es mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xsetwacom set &amp;quot;Serial Wacom Tablet touch&amp;quot; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einschalten. Da diese Funktion sicherlich hauptsächlich im Tablet-Modus verwendet wird, sollte hierfür ein Schnellstarter / eine Schaltfläche angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten [[X61#X61 Tablet|X61 Tablet]] Multitouch===&lt;br /&gt;
Beim X61 Tablet mit Multitouch, muss der resistive Touchscreen eingeschaltet, absolut gestellt und kalibriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist das Skript dazu:&lt;br /&gt;
#!bin/bash&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; &#039;Mode&#039; &#039;Absolute&#039;&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Area 44 86 935 945&lt;br /&gt;
xsetwacom --set &#039;Serial Wacom Tablet touch&#039; Touch on&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Area lässt sich sehr einfach mit dem xinput_calibrator herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das Skript um es bei jedem Start auszuführen in die rc.local eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Programme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige nützliche Programme für die Verwenundung auf einem X-Tablet vorgestellt. Da diese Programm oftmals hinreichend auf anderen Seiten erklärt und dokumentiert sind, soll hier nur kurz das Anwendungsgebiet des jeweiligen Programmes erklärt werden, für weiterführende Informationen folgen Sie bitte dem Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten genannten Programm sind in den Menüs oftmals auf verschiende Untermenüs wie Barrierefreiheit, Sonstiges oder Zubehör verteilt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein eigenes Menü &amp;quot;Tablet&amp;quot; anzulegen und mittels des Programms alacarte die Tabletanwendungen in dieses Untermenü zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;CellWriter (Handschrift-Erkennung)&#039;&#039;&#039;: CellWriter ist in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten. Es dient zur Handschriftenerkennung und Steuerung mittels Handschirft. [http://wiki.ubuntuusers.de/CellWriter CellWriter im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gnome-Barrierefreiheit (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Die Gnome-eigene Bildschirmtastatur kann über die Schaltfläche &amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot; --&amp;gt; &amp;quot;Bildschirmtastatur&amp;quot; aktiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Florence (Bildschirmtastatur)&#039;&#039;&#039;: Florence ist ebenfalls eine Bildschirmtastatur und ebenfalls in den Quellen aller gängigen Distributionen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Xournal (Notizen erstellen)&#039;&#039;&#039;: Xournal ist ein Programm zur Erstellung von Notizen bspw. auf pdf-Dokumenten. Mit diesem Programm kann man pdf-Dateinen bspw. korrigieren oder kommentieren. [http://wiki.ubuntuusers.de/Xournal Xournal im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gromit (Notizen auf dem Bildschirm anfertigen)&#039;&#039;&#039;: Gromit eignet sich dazu, Notizen direkt auf dem Bildschirm anzufertigen. Dies ist vor allem bei Präsentationen nützlich. Ebenso ist es denkbar mit Gromit einen bestimmten Ablauf darzustellen und diesen Screenshot dann abzuspeichern (bspw. dioe Einrichtung eines Emailkontos o.ä.). [http://wiki.ubuntuusers.de/Gromit Gromit im ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Easystroke (Gestenerkennung)&#039;&#039;&#039;: Easystroke eignet sich zur Gestensteuerung. Dabei können den verschiedenen Gesten sowohl Befehle als auch Tastenkommandos zugewiesen werden. Easystroke ist nicht in allen gängigen Quellen enthalten, weshalb das Programm teils manuell nachinstalliert werden muss. [http://wiki.ubuntuusers.de/Easystroke Easystroke im ubuntuusers-wiki], [http://sourceforge.net/projects/easystroke/ Projektseite auf SourceForge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;MyPaint (Zeichenprogramm)&#039;&#039;&#039;: MyPaint wurde speziell für den Einsatz auf Tablets entwickelt. Mittels MyPaint lassen sich Zeichnungen anfertigen. [http://wiki.ubuntuusers.de/MyPaint MyPaint auf ubuntuusers-wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grab and Drag (Firefox-Add-On zur Bedienung mit Stift oder Finger)&#039;&#039;&#039;: Gestensteuerung von Firefox / Iceweasel. [https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grab-and-drag/?src=search Drag und Grab auf addons.mozilla.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbehebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewissenhafter Prüfung kann es aufgrund individueller Konfigurationen oder anderer Besonderheiten vorkommen, dass nicht alle Dinge, die oben aufgeführt sind immer bei jedem User das gewünschte Ziel erreichen. Aus diesem Grund werden hier noch einige oft gestellte Fragen in Kurzform behandelt. Diese Liste ist nicht abschließend und kann ggf. ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fehlerbild !! Abhilfe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Stiftausrichtung stimmt nicht mit der Bildschirmausrichtung überein || &lt;br /&gt;
* Wurde der richtige Device-Name verwendet? Prüfung mittels &#039;&#039;xsetwacom --list-devices&#039;&#039;. Passen sie ggf. das Rotationsscript an.&lt;br /&gt;
* Lässt sich die Stiftausrichtung in gedrehtem Zustand ändern? Führen Sie in einem Terminal &#039;&#039;xsetwacom set &amp;quot;Device Name&amp;quot; Rotate Value&#039;&#039; aus. Ersezten Sie dabei &#039;&#039;Value&#039;&#039; der Reihe nach durch &#039;&#039;cw&#039;&#039;, &#039;&#039;ccw&#039;&#039;, &#039;&#039;none&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;inverted&#039;&#039;. Haben Sie die richtige Einstellung gefunden, ändern Sie ggf. das Rotationsscript ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird nicht gedreht || &lt;br /&gt;
* Sind die Hardware-Buttons richtig konfiguriert?&lt;br /&gt;
* Test: Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie das Script im Terminal auf&lt;br /&gt;
* Wird der Bildschirm jetzt gedreht?&lt;br /&gt;
* Ja: Überprüfen Sie die Konfiguration der Hardware-Buttons&lt;br /&gt;
* Nein: Rufen Sie das Script erneut auf. Nun jedoch mittels &#039;&#039;$ bash -x ./rotationsscript Wert&#039;&#039; und achten Sie auf Fehlermeldungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Bildschirm wird zwar gedreht, die Tastenbelegung &amp;quot;rechts&amp;quot;, &amp;quot;links&amp;quot; usw. bleibt hingegen gleich ||&lt;br /&gt;
* Überprüfen Sie die Datei /etc/sudoers, ob es auch nicht-priviligierten Nutzern erlaubt ist den Befehl &#039;&#039;setkeycodes&#039;&#039; auszuführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nach einer Bildschirmdrehung mittels Schnellstarten und anschließender Drehung über den Hardbutton wird die Drehung nicht fortgesetzt, sondern beginnt immer wieder von vorn ||&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie, ob das Script der Schnellstarter die Bildschirmausrichtung korrekt in den status-File schreibt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=L-Serie&amp;diff=10582</id>
		<title>L-Serie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=L-Serie&amp;diff=10582"/>
		<updated>2011-08-02T17:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gesamt_offen_L412.jpg |Ein ThinkPad L412...|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Linke-Seite L412.jpg | ...von der linken Seite aus gesehen...|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Rechte-Seite L412.jpg | ...von der rechten Seite aus gesehen|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[L-Serie]] ist eine Business-Serie, welche nicht so viel kostet wie die teurere T-Serie. Sie ersetzt damit die bei vielen beliebte R-Serie. Die Geräte sind etwas dicker als die T-Modelle und auch etwas schwerer. Im Gegensatz zu dieser und zur R-Serie besitzt die L-Serie auch keinen Roll-Cage und kein Thinklight. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Unterschiede zur vorrangegangenen R-Serie: ==&lt;br /&gt;
* Das Displayformat wurde von 16:10 auf 16:9 geändert&lt;br /&gt;
* Neue Prozessoren&lt;br /&gt;
* Das Clamshell-Design ist leichter ausgeprägt&lt;br /&gt;
* Es wird glatter statt rauer Kunststoff eingesetzt, der jedoch qualitativ genauso hochwertig ist&lt;br /&gt;
* Die Displayhaken wurden entfernt&lt;br /&gt;
* Structure Frame ist nicht vorhanden&lt;br /&gt;
* Ein Thinklight ist nicht vorhanden&lt;br /&gt;
* Der Ultrabayschacht ist durch eine Schraube befestigt&lt;br /&gt;
* Das Design des Innenraums wurde verändert, rechts und links neben der Tastur befinden sich Statuslämpchen und Sondertasten&lt;br /&gt;
* Das Gehäuse hat eine leichte Keilform&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich sagen, dass die L-Serie von der T-Serie deutlich weiter entfernt ist als die R-Serie. Mit der SL-Serie hingegen gibt es viele Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Besonderheiten: ==&lt;br /&gt;
Anfangs war der Linux-Support der L-Serie noch nicht sehr gut, Thinkpad_acpi und Thinkpad-smapi wurden nicht unterstützt. Ab Linux-Kernel 2.6.37 hat sich der Support verbessert, Thinkpad_acpi wird ab hier unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ultrabayschacht der L-Serie ist durch eine Schraube befestigt. Man kann das Modul jedoch ohne Garantieverlust entfernen. Der Ultrabayschacht der L-Serie ist nicht zu Serial Ultrabay Slim oder Enhanced kompatibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die L-Serie soll laut Herrsteller besonders umweltfreundlich sein, der Anteil an recycelten Materialen soll besonders hoch sein. Weiterhin sollen die Geräte 8 verschiedene militärische Tests bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle der L-Serie: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[L412]]&lt;br /&gt;
* [[L512]]&lt;br /&gt;
* [[L420]]&lt;br /&gt;
* [[L520]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testberichte: ==&lt;br /&gt;
* Notebookcheck.com:&lt;br /&gt;
** [http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-Thinkpad-L412-Notebook.30984.0.html Test zum L412]&lt;br /&gt;
** [http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-Thinkpad-L512-Notebook.30547.0.html Test zum L512]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Notebookjournal.de:&lt;br /&gt;
** [http://www.notebookjournal.de/tests/laptop-review-lenovo-thinkpad-l412-0530-5zg-nkdg-1163 L412 Test]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Hardware Maintance Manuals:&lt;br /&gt;
** [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?sitestyle=lenovo&amp;amp;lndocid=MIGR-73322 L412 und L512 ]&lt;br /&gt;
** [http://download.lenovo.com/ibmdl/pub/pc/pccbbs/mobiles_pdf/0a60342_01.pdf L420 und L520 ]&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwelt.de/news/82534-thinkpad-l-serie-lenovo-bringt-neue-business-notebooks.html News zur Vorstellung der L-Serie von Netzwelt.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hardware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=L-Serie&amp;diff=10581</id>
		<title>L-Serie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=L-Serie&amp;diff=10581"/>
		<updated>2011-08-02T17:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: Kleine Verbesserungen der Rechtschreibung, Rollcage != Structure Frame... Die letzten R-Serien hatten nur einen Structure Frame&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gesamt_offen_L412.jpg |Ein ThinkPad L412...|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Linke-Seite L412.jpg | ...von der linken Seite aus gesehen...|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Rechte-Seite L412.jpg | ...von der rechten Seite aus gesehen|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[L-Serie]] ist eine Business-Serie, welche nicht so viel kostet wie die teurere T-Serie. Sie ersetzt damit die bei vielen beliebte R-Serie. Die Geräte sind leicht dicker als die T-Modelle und auch leicht schwerer. Im Gegensatz zu dieser und zur R-Serie besitzt die L-Serie auch keinen Roll-Cage und kein Thinklight. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Unterschiede zur vorrangegangenen R-Serie: ==&lt;br /&gt;
* Das Displayformat wurde von 16:10 auf 16:9 geändert&lt;br /&gt;
* Neue Prozessoren&lt;br /&gt;
* Das Clamshell-Design ist leichter ausgeprägt&lt;br /&gt;
* Es wird glatter statt rauer Kunststoff eingesetzt, der jedoch qualitativ genauso hochwertig ist&lt;br /&gt;
* Die Displayhaken wurden entfernt&lt;br /&gt;
* Structure Frame ist nicht vorhanden&lt;br /&gt;
* Ein Thinklight ist nicht vorhanden&lt;br /&gt;
* Der Ultrabayschacht ist durch eine Schraube befestigt&lt;br /&gt;
* Das Design des Innenraums wurde verändert, rechts und links neben der Tastur befinden sich Statuslämpchen und Sondertasten&lt;br /&gt;
* Das Gehäuse hat eine leichte Keilform&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich sagen, dass die L-Serie von der T-Serie deutlich weiter entfernt ist als die R-Serie. Mit der SL-Serie hingegen gibt es viele Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Besonderheiten: ==&lt;br /&gt;
Anfangs war der Linux-Support der L-Serie noch nicht sehr gut, Thinkpad_acpi und Thinkpad-smapi wurden nicht unterstützt. Ab Linux-Kernel 2.6.37 hat sich der Support verbessert, Thinkpad_acpi wird ab hier unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ultrabayschacht der L-Serie ist durch eine Schraube befestigt. Man kann das Modul jedoch ohne Garantieverlust entfernen. Der Ultrabayschacht der L-Serie ist nicht zu Serial Ultrabay Slim oder Enhanced kompatibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die L-Serie soll laut Herrsteller besonders umweltfreundlich sein, der Anteil an recycelten Materialen soll besonders hoch sein. Weiterhin sollen die Geräte 8 verschiedene militärische Tests bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle der L-Serie: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[L412]]&lt;br /&gt;
* [[L512]]&lt;br /&gt;
* [[L420]]&lt;br /&gt;
* [[L520]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testberichte: ==&lt;br /&gt;
* Notebookcheck.com:&lt;br /&gt;
** [http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-Thinkpad-L412-Notebook.30984.0.html Test zum L412]&lt;br /&gt;
** [http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-Thinkpad-L512-Notebook.30547.0.html Test zum L512]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Notebookjournal.de:&lt;br /&gt;
** [http://www.notebookjournal.de/tests/laptop-review-lenovo-thinkpad-l412-0530-5zg-nkdg-1163 L412 Test]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Hardware Maintance Manuals:&lt;br /&gt;
** [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?sitestyle=lenovo&amp;amp;lndocid=MIGR-73322 L412 und L512 ]&lt;br /&gt;
** [http://download.lenovo.com/ibmdl/pub/pc/pccbbs/mobiles_pdf/0a60342_01.pdf L420 und L520 ]&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwelt.de/news/82534-thinkpad-l-serie-lenovo-bringt-neue-business-notebooks.html News zur Vorstellung der L-Serie von Netzwelt.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hardware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=G40&amp;diff=10580</id>
		<title>G40</title>
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		<updated>2011-08-02T16:34:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:G40_von_oben.jpg|Thinkpad G40 aufgeklappt|thumb]][[Bild:G40_seite.jpg|Thinkpad G40 seitlich|thumb]][[Bild:G40_tastatur.jpg|Tastatur eines Thinkpad G40|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das G40 ist das erste Modell der G-Serie, und wurde als preisgünstiger Desktop-Ersatz entworfen. Nachfolger ist das [[G41]]. Die Modellreihe setzt auf Desktop-Prozessoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeführt werden die werksseitig erhältlichen Ausführungen sowie maximal mögliche Ausbaustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Intel Celeron 2.0, 2.2, 2.4, 2.5 oder 2.6 GHz (Northwood-Kern)&lt;br /&gt;
* Intel Pentium 4 2.4, 2.6, 2.8 oder 3.0 Ghz (Northwood-Kern, ohne HT-Technologie, 512 KB L2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Pentium 4-CPUs mit FSB400 (bis 3,0 GHz) können verbaut werden. Höhrere Taktraten sind aufgrund verändertem FSB 533 nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Intel Extreme Graphics II, 64 MB Shared Memory&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 14.1&amp;quot; TFT XGA 1024x768&lt;br /&gt;
* 15.0&amp;quot; TFT XGA 1024x768&lt;br /&gt;
* 15,0&amp;quot; TFT SXGA+ 1400x1050&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle verbauten Displays verwenden die TN-Technolgie, FlexView ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 128 MB PC2100 DDR-SODIMM oder&lt;br /&gt;
* 256 MB PC2100 DDR-SODIMM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Speicher kann problemlos mit 2 x 1 GB PC2100 oder PC2700 DDR-SODIMMs aufgerüstet werden, der Maximalausbau liegt somit bei 2 GB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festplatte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig verbaut sind 2,5&amp;quot;-HDDs im P-ATA-Format, 5400 RPM, mit folgenden Kapazitäten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 20 GB&lt;br /&gt;
* 40 GB&lt;br /&gt;
* 60 GB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreich verbaut wurden bereits 160 GB, bis 250 GB sollten aber möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chipsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AD1981B AC&#039;97 Audio Controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fest installiertes Laufwerk (keine Ultrabay!) mit eine der folgenden Funktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** CD-ROM 24x&lt;br /&gt;
** DVD-ROM 6x&lt;br /&gt;
** DVD/CD-RW 6x/24x/8x/4x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3,5&amp;quot; Diskettenlaufwerk (ebenfalls fest verbaut)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI-Steckplatz mit folgender Bestückung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** IBM High Rate Wireless LAN Mini-PCI Adapter III&lt;br /&gt;
** IBM Dual-Band 11a/b Wi-Fi Wireless Mini PCI Adapter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern standardmäßig keine WLAN-Karte verbaut ist, sind auch keine Antennen im Deckel vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CardBus-Steckplatz (PCMCIA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schnittstellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 x USB 2.0&lt;br /&gt;
* 10/100 MBit-LAN&lt;br /&gt;
* VGA-Ausgang&lt;br /&gt;
* IrDA Infrarot-Anschluss&lt;br /&gt;
* 56K-Modem&lt;br /&gt;
* Stereo-Kopfhörerausgang&lt;br /&gt;
* Line-In / Line-Out&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das installierte optische Laufwerk befindet sich - untypisch für Thinkpads - nicht in einer Ultrabay, sondern ist &#039;&#039;&#039;fest verbaut&#039;&#039;&#039;. Allerdings kann es getauscht werden, wenn das Gehäuse geöffnet wird. Selbiges gilt für das Diskettenlaufwerk. Das G40 besitzt &#039;&#039;&#039;kein ThinkLight&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Der Akku des G40 ist mit fast 100 Wh großzügig dimensioniert und ist noch problemlos neu aufzutreiben. &#039;&#039;&#039;Standard-Thinkpad-Netzteile sind nicht mit dem G40 kompatibel&#039;&#039;&#039;; es hat eine eigenes, spezielles Netzteil, das ziemlich groß ist. (ca 500 Gramm Gewicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsbericht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM/Lenovo bietet mit der X-Serie Notebooks, die für den mobilen Einsatz optimiert sind: lange Akkuleistung, geringes Gewicht, kleine Abmessungen. Mit einem Kompromiss aus Leistung(sumfang) und Funktionalität wurde dabei ein Standardnotebook also speziell auf die Bedürfnisse von Anwendern angepasst, die ihr Notebook den ganzen Tag dabei haben.&lt;br /&gt;
Kaum jemand hat sich jemals darüber aufgeregt, dass diese Computer bei hohen Anschaffungskosten nur geringe Leistungsfähigkeit bieten, kleine Displays und keine optischen Laufwerke haben- und das ist ganz normal, denn wer ein Subnotebook kauft, weiß vorher was ihn erwartet. Dass es vor allem klein und leicht sein muss, steht im Vordergrund, andere Aspekte sind zu vernachlässigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist es erstaunlich, dass es viele Anwender gibt, die über die G-Serie ein so schlechtes Bild haben - zugegeben: Pentium4-Prozessor, hohes Gewicht, 15-Zoll-Display und die daraus resultierenden Größenverhältnisse sowie beschränkte Mobilität sind Dinge, die für einen mobilen Computer nicht gerade lukrativ klingen. In diesem Zusammenhang muss man sich aber vor Augen halten, dass diese Notebooks überhaupt nicht dafür entworfen wurden, übermäßig viel durch die Gegend geschleppt zu werden: als Tischrechner und Desktop-Ersatz dagegen machen sie eine sehr gute Figur- und das im Wortsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das Gehäuse dieser Maschinen ist eine wahre Augenweide für Freunde echter Solidität. Als waschechte 15-Zöllner sind Sie entsprechend voluminös und ausladend konzipiert. Durch die sehr gute Wärmeableitung im Innenleben kommt die Tastatur dem Nutzer förmlich &amp;quot;entgegen&amp;quot;, denn der gesamte Unterbau ist im hinteren Bereich des Notebooks etwa doppelt so dick wie an der Vorderkante des Bezels, sodass die Oberfläche im ausgeklappten Zustand dem Nutzer keilförmig entgegen geneigt ist. Das sorgt für ein sehr bequemes und angenehmes Schreibgefühl und wird noch durch die Tatsache unterstützt, dass IBM/Lenovo auf ein Touchpad verzichtet hat und damit die Handauflage erfreulich geräumig ist. Hier haben die Entwickler also wirklich aus der Not eine Tugend gemacht. Ansonsten setzt die G-Serie auf bewährte Thinkpad-Qualität: Clamshell-Design, Stahlscharniere, wenig Schnickschnack.&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur T-Serie ist sind Deckel und Gehäuse nicht gummiert, sondern aus gewöhnlichem Hartplastik, ganz ohne &amp;quot;Sternhimmeleffekt&amp;quot;. Sauber und solide verarbeitet wirkt das Gehäuse dennoch angenehm wertig und nicht zweiter Klasse, wie man fälschlicherweise vermuten könnte. Man sollte sich allerdings im Klaren sein, dass das voluminöse Gehäuse mit fast fünf Zentimetern Dicke im hinteren Bereich nicht unbedingt elegant wirkt - kurz gesagt: ein T61 macht hier ganz klar den besseren Eindruck. ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentlich Ungewöhnliche ist die verbaute CPU: in meinem G40 werkelt ein Intel Pentium 4 Prozessor als Desktop-Variante. In Kombination mit einem Notebook ist das wahrlich keine Innovation, nichtsdestotrotz wurde den Umständen entsprechend alles richtig gemacht. Verwunderlich scheint nämlich auf den ersten Blick, dass es sich trotz der Taktfrequenz von 3 GHz und des nicht allzu hohen Alters der G-Serie noch um eine Northwood-CPU handelt, die ohne HT-Technologie und nur 512 KB L2-Cache daherkommt. Der Nachfolger mit Prescott-Kern entwickelt jedoch gegenüber dem Northwood über 45 % mehr Abwärme und wäre vermutlich wesentlich schwerer zu kühlen gewesen. Wie auch immer - von den Leistungsdaten auf dem Papier einmal abgesehen, macht der Pentium 4 eine Menge Dampf und sorgt für eine wirklich zügige Systemgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
Zu meiner Überraschung muss der Lüfter weit weniger rackern, als es die CPU vermuten ließe. Da ich ein auch ein T41p mein Eigen nenne, halte ich das Lüfterverhalten dieser beiden (grundverschiedenen!) Notebooks für vergleichbar. Zwar erreicht der Pentium M im Idle- und Officebetrieb eine geringere Betriebstemperatur, vom Lüftergeräusch her gibt es dagegen weniger Unterschiede, auch wenn sich der belüftete Panzer G40 schon durchdringender anhört. Der entscheidende Nachteil ist vor allem, dass sich die Desktop-CPU nicht heruntertakten kann und deshalb bei geringer Auslastung weit mehr Abwärme produziert als der Pentium M. Steigt dagegen die Systemauslastung, sieht mein T41p gegen das G40 schnell alt aus, wenn es um die Lautstärke geht - und das ist auch kein Wunder. Im Inneren des G40 steckt eine gigantische Heatpipe, ein starker Lüfter und ganze drei Lüftungsgritter rund um die CPU. Das Alles in Verbinung mit dem voluminösen Gehäuse sorgt insgesamt für eine sehr gute Wärmeableitung, sodass das G40 kaum ins Schwitzen zu bringen ist. Dass die Grafikkarte kaum Hitze produziert, sorgt für das Übrige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn - und hier macht sich bei mir Unverständnis breit - seltsamerweise haben die Entwickler von Lenovo auf eine integrierte Grafiklösung gesetzt, die Intel Extreme Graphics II. Wie gesagt, die wird nicht warm - aber schnell ist sie eben auch nicht, im Gegenteil. Definitv ist sie der Schwachpunkt im G40, der sich zu Allem Überfluss auch noch 64 MB vom Hauptspeicher gönnt und 3D-Anwendungen zur Farce macht. Von ihrer positiven Eigenschaft als kühler Kopf einmal abgesehen, scheint es geradezu abwegig, eine leistungsstarke Desktop-CPU mit einer veralteten Mobil-Grafiklösung ohne eigenen internen Speicher zu kombinieren. Möglicherweise wollte man dem G40 als günstiges Schreibtisch-Modell gerecht werden und hat hier bewusst am Grafichip gespart.&lt;br /&gt;
Aber wie auch immer, für die üblichen Officeanwendungen reicht auch eine solche Lösung aus, Spiele sind allerdings nur sehr eingeschränkt möglich. Für die nötige Performance bei Multimedia-Anwendungen sorgt in der Regel der Pentium 4, ansonsten wird es schnell knapp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internen Laufwerke weisen einige Besonderheiten auf. Die Festplatte lässt sich, wie von Thinkpads gewohnt, mittels Lösen von einer Schraube wechseln. Ich habe bisher drei verschiedene Modelle mit dem G40 betrieben, dahingehend scheint es also nicht wählerisch zu sein. Ungewöhnlich allerdings ist das fest verbaute, interne Disketten- sowie DVD/CD-RW-Laufwerk. Letzteres lässt sich laut thinkwiki.org zwar austauschen, jedoch nicht mit einem Handgriff im laufenden Betrieb, sondern durch aufwendiges Auseinanderschrauben. Dazu müssen Tastatur und Handballenauflage gelöst werden. Auch hier wurde also bewusst gespart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Akkulaufzeit angeht, gibt es eine angenehme Überraschung. Mit über dreieinhalb Stunden im Officebetrieb bis zum Abschalten bietet das G40 eine für ein solches System sehr ordentliche Laufleistung. Das liegt nicht etwa an angeahnten Stromsparfunktionen der CPU, sondern schlichtweg am Akku. Mit einer Originalkapazität von 97 Wh (!) bei nur durchschnittlichen Abmessungen ist der ein echtes Kraftpaket und kann bei eBay für etwa 60 Euro problemlos nachgekauft werden. Ein zusätzlicher Nachteil für den mobilen Einsatz ist allerdings das Netzteil. Leider passen die üblichen Thinkpad-Netzteile nicht beim G40; es hat eine besondere AC-Buchse und das dazu passende, &amp;quot;besondere&amp;quot; Gegenstück. Es wiegt über 400 Gramm und ist alles andere als klein. Ich vermute, die Leistungsaufnahme des G40 ist für herkömmliche Netzteile einfach zu hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Display ist mit 15 Zoll eine sinnvolle Symbiose zwischen Tischrechner und mobilem Computer. Zwar könnte ein wenig mehr Helligkeit nicht schaden, dafür ist es aber angenehm blickwinkelstabil. Die dürftige maximale Auflösung von 1024x768 Pixeln ist auf den ersten Blick als Nachteil zu sehen, bietet aber eine wirklich ergonomische Darstellung. Buchstäblich vor Augen zu halten ist nämlich, dass dieses Notebook meist nicht auf dem Sofa, sondern eher auf dem Schreibtisch steht, wo dank externer Maus und Tastatur eine Entfernung von bis zu einem Meter zwischen Bildschirm und Benutzer nicht ungewöhnlich ist. Auch hier haben die Entwickler also aus der Not der Einsparung im Grunde eine Tugend gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Konnektivität angeht, so leistet sich das G40 auch hier einige Ausnahmen. Mit vier USB-2.0-Schnittstellen wurde hier eine sinnvolle Maßnahme gegen die chronische Knappheit an USB-Anschlüssen von Thinkpads ergriffen. Ansonsten jedoch wurde eher knapp kalkuliert - LAN, Modem, 2x PCMCIA, VGA und COM sowie die üblichen Audioaus- und eingänge sind standarmäßig dabei. Auf ein Thinklight wurde seltsamerweise verzichtet. Integriertes WLAN fehlt ebenso wie ein Dockingport - was nicht gebraucht wird, muss auch nicht bezahlt werden, scheint hier die Devise gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich also festhalten, dass ein G40 durchaus eine Sonderrolle unter den Thinkpads einnimmt. Bedingungslos als preisgünstiger Tischrechner konzipiert, verzichtet es konsequent auf nützliche Extras, hält sich in seiner gesamten Ausstattung an sein Anwendungsgebiet und bietet dabei einige einzigartige Vorteile, die in der Gesamtheit fast ein bisschen zufällig erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist es dennoch ein zuverlässiges Arbeitstier zum günstigen Preis mit guter Performance - bisher acht Monate Einsatz im Dauerbetrieb und schwierigen Bedingungen sprechen für sich - wer ein Thinkpad sucht, dass nicht mobil eingesetzt werden muss, darf hier ohne Vorbehalt zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Treiber, Dokumentationen, etc. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Treiber [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/product.do?template=/product.do?template=%2Fproductpage%2Flandingpages%2FproductPageLandingPage.vm&amp;amp;sitestyle=lenovo&amp;amp;brandind=10&amp;amp;familyind=119670&amp;amp;machineind=0&amp;amp;modelind=0&amp;amp;partnumberind=0&amp;amp;subcategoryind=0&amp;amp;doctypeind=9&amp;amp;doccategoryind=0&amp;amp;operatingsystemind=53385&amp;amp;validate=true]&lt;br /&gt;
* Hardware Maintenance Manual: [ftp://ftp.software.ibm.com/pc/pccbbs/mobiles_pdf/39t6188.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Kman|Kman]] 10:31, 5. Nov. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=G40&amp;diff=10579</id>
		<title>G40</title>
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		<updated>2011-08-02T16:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: Da war bei der SXGA-Auflösung wohl ein kleiner Tippfehler: 1400x1500 (eigentlich 1400x1050)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:G40_von_oben.jpg|Thinkpad G40 aufgeklappt|thumb]][[Bild:G40_seite.jpg|Thinkpad G40 seitlich|thumb]][[Bild:G40_tastatur.jpg|Tastatur eines Thinkpad G40|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das G40 ist das erste Modell der G-Serie, und wurde als preisgünstiger Desktop-Ersatz entworfen. Nachfolger ist das [[G41]]. Die Modellreihe setzt auf Desktop-Prozessoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeführt werden die werksseitig erhältlichen Ausführungen sowie maximal mögliche Ausbaustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Intel Celeron 2.0, 2.2, 2.4, 2.5 oder 2.6 GHz (Northwood-Kern)&lt;br /&gt;
* Intel Pentium 4 2.4, 2.6, 2.8 oder 3.0 Ghz (Northwood-Kern, ohne HT-Technologie, 512 KB L2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Pentium 4-CPUs mit FSB400 (bis 3,0 GHz) können verbaut werden. Höhrere Taktraten sind aufgrund verändertem FSB 533 nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Intel Extreme Graphics II, 64 MB Shared Memory&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 14.1&amp;quot; TFT XGA 1024x768&lt;br /&gt;
* 15.0&amp;quot; TFT XGA 1024x768&lt;br /&gt;
* 15,0&amp;quot; TFT SXGA 1400x1050&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle verbauten Displays verwenden die TN-Technolgie, FlexView ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 128 MB PC2100 DDR-SODIMM oder&lt;br /&gt;
* 256 MB PC2100 DDR-SODIMM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Speicher kann problemlos mit 2 x 1 GB PC2100 oder PC2700 DDR-SODIMMs aufgerüstet werden, der Maximalausbau liegt somit bei 2 GB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festplatte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig verbaut sind 2,5&amp;quot;-HDDs im P-ATA-Format, 5400 RPM, mit folgenden Kapazitäten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 20 GB&lt;br /&gt;
* 40 GB&lt;br /&gt;
* 60 GB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreich verbaut wurden bereits 160 GB, bis 250 GB sollten aber möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chipsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AD1981B AC&#039;97 Audio Controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fest installiertes Laufwerk (keine Ultrabay!) mit eine der folgenden Funktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** CD-ROM 24x&lt;br /&gt;
** DVD-ROM 6x&lt;br /&gt;
** DVD/CD-RW 6x/24x/8x/4x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3,5&amp;quot; Diskettenlaufwerk (ebenfalls fest verbaut)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI-Steckplatz mit folgender Bestückung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** IBM High Rate Wireless LAN Mini-PCI Adapter III&lt;br /&gt;
** IBM Dual-Band 11a/b Wi-Fi Wireless Mini PCI Adapter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern standardmäßig keine WLAN-Karte verbaut ist, sind auch keine Antennen im Deckel vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CardBus-Steckplatz (PCMCIA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schnittstellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 x USB 2.0&lt;br /&gt;
* 10/100 MBit-LAN&lt;br /&gt;
* VGA-Ausgang&lt;br /&gt;
* IrDA Infrarot-Anschluss&lt;br /&gt;
* 56K-Modem&lt;br /&gt;
* Stereo-Kopfhörerausgang&lt;br /&gt;
* Line-In / Line-Out&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das installierte optische Laufwerk befindet sich - untypisch für Thinkpads - nicht in einer Ultrabay, sondern ist &#039;&#039;&#039;fest verbaut&#039;&#039;&#039;. Allerdings kann es getauscht werden, wenn das Gehäuse geöffnet wird. Selbiges gilt für das Diskettenlaufwerk. Das G40 besitzt &#039;&#039;&#039;kein ThinkLight&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Der Akku des G40 ist mit fast 100 Wh großzügig dimensioniert und ist noch problemlos neu aufzutreiben. &#039;&#039;&#039;Standard-Thinkpad-Netzteile sind nicht mit dem G40 kompatibel&#039;&#039;&#039;; es hat eine eigenes, spezielles Netzteil, das ziemlich groß ist. (ca 500 Gramm Gewicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsbericht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM/Lenovo bietet mit der X-Serie Notebooks, die für den mobilen Einsatz optimiert sind: lange Akkuleistung, geringes Gewicht, kleine Abmessungen. Mit einem Kompromiss aus Leistung(sumfang) und Funktionalität wurde dabei ein Standardnotebook also speziell auf die Bedürfnisse von Anwendern angepasst, die ihr Notebook den ganzen Tag dabei haben.&lt;br /&gt;
Kaum jemand hat sich jemals darüber aufgeregt, dass diese Computer bei hohen Anschaffungskosten nur geringe Leistungsfähigkeit bieten, kleine Displays und keine optischen Laufwerke haben- und das ist ganz normal, denn wer ein Subnotebook kauft, weiß vorher was ihn erwartet. Dass es vor allem klein und leicht sein muss, steht im Vordergrund, andere Aspekte sind zu vernachlässigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist es erstaunlich, dass es viele Anwender gibt, die über die G-Serie ein so schlechtes Bild haben - zugegeben: Pentium4-Prozessor, hohes Gewicht, 15-Zoll-Display und die daraus resultierenden Größenverhältnisse sowie beschränkte Mobilität sind Dinge, die für einen mobilen Computer nicht gerade lukrativ klingen. In diesem Zusammenhang muss man sich aber vor Augen halten, dass diese Notebooks überhaupt nicht dafür entworfen wurden, übermäßig viel durch die Gegend geschleppt zu werden: als Tischrechner und Desktop-Ersatz dagegen machen sie eine sehr gute Figur- und das im Wortsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das Gehäuse dieser Maschinen ist eine wahre Augenweide für Freunde echter Solidität. Als waschechte 15-Zöllner sind Sie entsprechend voluminös und ausladend konzipiert. Durch die sehr gute Wärmeableitung im Innenleben kommt die Tastatur dem Nutzer förmlich &amp;quot;entgegen&amp;quot;, denn der gesamte Unterbau ist im hinteren Bereich des Notebooks etwa doppelt so dick wie an der Vorderkante des Bezels, sodass die Oberfläche im ausgeklappten Zustand dem Nutzer keilförmig entgegen geneigt ist. Das sorgt für ein sehr bequemes und angenehmes Schreibgefühl und wird noch durch die Tatsache unterstützt, dass IBM/Lenovo auf ein Touchpad verzichtet hat und damit die Handauflage erfreulich geräumig ist. Hier haben die Entwickler also wirklich aus der Not eine Tugend gemacht. Ansonsten setzt die G-Serie auf bewährte Thinkpad-Qualität: Clamshell-Design, Stahlscharniere, wenig Schnickschnack.&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur T-Serie ist sind Deckel und Gehäuse nicht gummiert, sondern aus gewöhnlichem Hartplastik, ganz ohne &amp;quot;Sternhimmeleffekt&amp;quot;. Sauber und solide verarbeitet wirkt das Gehäuse dennoch angenehm wertig und nicht zweiter Klasse, wie man fälschlicherweise vermuten könnte. Man sollte sich allerdings im Klaren sein, dass das voluminöse Gehäuse mit fast fünf Zentimetern Dicke im hinteren Bereich nicht unbedingt elegant wirkt - kurz gesagt: ein T61 macht hier ganz klar den besseren Eindruck. ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentlich Ungewöhnliche ist die verbaute CPU: in meinem G40 werkelt ein Intel Pentium 4 Prozessor als Desktop-Variante. In Kombination mit einem Notebook ist das wahrlich keine Innovation, nichtsdestotrotz wurde den Umständen entsprechend alles richtig gemacht. Verwunderlich scheint nämlich auf den ersten Blick, dass es sich trotz der Taktfrequenz von 3 GHz und des nicht allzu hohen Alters der G-Serie noch um eine Northwood-CPU handelt, die ohne HT-Technologie und nur 512 KB L2-Cache daherkommt. Der Nachfolger mit Prescott-Kern entwickelt jedoch gegenüber dem Northwood über 45 % mehr Abwärme und wäre vermutlich wesentlich schwerer zu kühlen gewesen. Wie auch immer - von den Leistungsdaten auf dem Papier einmal abgesehen, macht der Pentium 4 eine Menge Dampf und sorgt für eine wirklich zügige Systemgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
Zu meiner Überraschung muss der Lüfter weit weniger rackern, als es die CPU vermuten ließe. Da ich ein auch ein T41p mein Eigen nenne, halte ich das Lüfterverhalten dieser beiden (grundverschiedenen!) Notebooks für vergleichbar. Zwar erreicht der Pentium M im Idle- und Officebetrieb eine geringere Betriebstemperatur, vom Lüftergeräusch her gibt es dagegen weniger Unterschiede, auch wenn sich der belüftete Panzer G40 schon durchdringender anhört. Der entscheidende Nachteil ist vor allem, dass sich die Desktop-CPU nicht heruntertakten kann und deshalb bei geringer Auslastung weit mehr Abwärme produziert als der Pentium M. Steigt dagegen die Systemauslastung, sieht mein T41p gegen das G40 schnell alt aus, wenn es um die Lautstärke geht - und das ist auch kein Wunder. Im Inneren des G40 steckt eine gigantische Heatpipe, ein starker Lüfter und ganze drei Lüftungsgritter rund um die CPU. Das Alles in Verbinung mit dem voluminösen Gehäuse sorgt insgesamt für eine sehr gute Wärmeableitung, sodass das G40 kaum ins Schwitzen zu bringen ist. Dass die Grafikkarte kaum Hitze produziert, sorgt für das Übrige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn - und hier macht sich bei mir Unverständnis breit - seltsamerweise haben die Entwickler von Lenovo auf eine integrierte Grafiklösung gesetzt, die Intel Extreme Graphics II. Wie gesagt, die wird nicht warm - aber schnell ist sie eben auch nicht, im Gegenteil. Definitv ist sie der Schwachpunkt im G40, der sich zu Allem Überfluss auch noch 64 MB vom Hauptspeicher gönnt und 3D-Anwendungen zur Farce macht. Von ihrer positiven Eigenschaft als kühler Kopf einmal abgesehen, scheint es geradezu abwegig, eine leistungsstarke Desktop-CPU mit einer veralteten Mobil-Grafiklösung ohne eigenen internen Speicher zu kombinieren. Möglicherweise wollte man dem G40 als günstiges Schreibtisch-Modell gerecht werden und hat hier bewusst am Grafichip gespart.&lt;br /&gt;
Aber wie auch immer, für die üblichen Officeanwendungen reicht auch eine solche Lösung aus, Spiele sind allerdings nur sehr eingeschränkt möglich. Für die nötige Performance bei Multimedia-Anwendungen sorgt in der Regel der Pentium 4, ansonsten wird es schnell knapp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internen Laufwerke weisen einige Besonderheiten auf. Die Festplatte lässt sich, wie von Thinkpads gewohnt, mittels Lösen von einer Schraube wechseln. Ich habe bisher drei verschiedene Modelle mit dem G40 betrieben, dahingehend scheint es also nicht wählerisch zu sein. Ungewöhnlich allerdings ist das fest verbaute, interne Disketten- sowie DVD/CD-RW-Laufwerk. Letzteres lässt sich laut thinkwiki.org zwar austauschen, jedoch nicht mit einem Handgriff im laufenden Betrieb, sondern durch aufwendiges Auseinanderschrauben. Dazu müssen Tastatur und Handballenauflage gelöst werden. Auch hier wurde also bewusst gespart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Akkulaufzeit angeht, gibt es eine angenehme Überraschung. Mit über dreieinhalb Stunden im Officebetrieb bis zum Abschalten bietet das G40 eine für ein solches System sehr ordentliche Laufleistung. Das liegt nicht etwa an angeahnten Stromsparfunktionen der CPU, sondern schlichtweg am Akku. Mit einer Originalkapazität von 97 Wh (!) bei nur durchschnittlichen Abmessungen ist der ein echtes Kraftpaket und kann bei eBay für etwa 60 Euro problemlos nachgekauft werden. Ein zusätzlicher Nachteil für den mobilen Einsatz ist allerdings das Netzteil. Leider passen die üblichen Thinkpad-Netzteile nicht beim G40; es hat eine besondere AC-Buchse und das dazu passende, &amp;quot;besondere&amp;quot; Gegenstück. Es wiegt über 400 Gramm und ist alles andere als klein. Ich vermute, die Leistungsaufnahme des G40 ist für herkömmliche Netzteile einfach zu hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Display ist mit 15 Zoll eine sinnvolle Symbiose zwischen Tischrechner und mobilem Computer. Zwar könnte ein wenig mehr Helligkeit nicht schaden, dafür ist es aber angenehm blickwinkelstabil. Die dürftige maximale Auflösung von 1024x768 Pixeln ist auf den ersten Blick als Nachteil zu sehen, bietet aber eine wirklich ergonomische Darstellung. Buchstäblich vor Augen zu halten ist nämlich, dass dieses Notebook meist nicht auf dem Sofa, sondern eher auf dem Schreibtisch steht, wo dank externer Maus und Tastatur eine Entfernung von bis zu einem Meter zwischen Bildschirm und Benutzer nicht ungewöhnlich ist. Auch hier haben die Entwickler also aus der Not der Einsparung im Grunde eine Tugend gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Konnektivität angeht, so leistet sich das G40 auch hier einige Ausnahmen. Mit vier USB-2.0-Schnittstellen wurde hier eine sinnvolle Maßnahme gegen die chronische Knappheit an USB-Anschlüssen von Thinkpads ergriffen. Ansonsten jedoch wurde eher knapp kalkuliert - LAN, Modem, 2x PCMCIA, VGA und COM sowie die üblichen Audioaus- und eingänge sind standarmäßig dabei. Auf ein Thinklight wurde seltsamerweise verzichtet. Integriertes WLAN fehlt ebenso wie ein Dockingport - was nicht gebraucht wird, muss auch nicht bezahlt werden, scheint hier die Devise gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich also festhalten, dass ein G40 durchaus eine Sonderrolle unter den Thinkpads einnimmt. Bedingungslos als preisgünstiger Tischrechner konzipiert, verzichtet es konsequent auf nützliche Extras, hält sich in seiner gesamten Ausstattung an sein Anwendungsgebiet und bietet dabei einige einzigartige Vorteile, die in der Gesamtheit fast ein bisschen zufällig erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist es dennoch ein zuverlässiges Arbeitstier zum günstigen Preis mit guter Performance - bisher acht Monate Einsatz im Dauerbetrieb und schwierigen Bedingungen sprechen für sich - wer ein Thinkpad sucht, dass nicht mobil eingesetzt werden muss, darf hier ohne Vorbehalt zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Treiber, Dokumentationen, etc. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Treiber [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/product.do?template=/product.do?template=%2Fproductpage%2Flandingpages%2FproductPageLandingPage.vm&amp;amp;sitestyle=lenovo&amp;amp;brandind=10&amp;amp;familyind=119670&amp;amp;machineind=0&amp;amp;modelind=0&amp;amp;partnumberind=0&amp;amp;subcategoryind=0&amp;amp;doctypeind=9&amp;amp;doccategoryind=0&amp;amp;operatingsystemind=53385&amp;amp;validate=true]&lt;br /&gt;
* Hardware Maintenance Manual: [ftp://ftp.software.ibm.com/pc/pccbbs/mobiles_pdf/39t6188.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Kman|Kman]] 10:31, 5. Nov. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Benutzer:Sys.&amp;diff=10561</id>
		<title>Benutzer:Sys.</title>
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		<updated>2011-08-01T11:06:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich lebe in Rheinland Pfalz und bin Lehrling zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Ich habe mal dieses, mal jenes Thinkpad, wobei mein &amp;quot;HauptPC&amp;quot; ein R500 ist.&lt;br /&gt;
Auf meinen ThinkPads läuft eigentlich nur Linux und Unix.&lt;br /&gt;
Wie vermutlich die Meisten hier bin auch ich im [http://www.thinkpad-forum.de Thinkpadforum] &amp;quot;beheimatet&amp;quot;, wobei ich erst seit 2010 dort angemeldet bin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Benutzer:Sys.&amp;diff=10560</id>
		<title>Benutzer:Sys.</title>
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		<updated>2011-08-01T11:04:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: Die Seite wurde neu angelegt: Ich lebe in Rheinland Pfalz und bin Lehrling zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Ich habe mal dieses, mal jenes Thinkpad, wobei mein &amp;quot;HauptPC&amp;quot; ein R500 ist. Wie v...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich lebe in Rheinland Pfalz und bin Lehrling zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Ich habe mal dieses, mal jenes Thinkpad, wobei mein &amp;quot;HauptPC&amp;quot; ein R500 ist.&lt;br /&gt;
Wie vermutlich die Meisten hier bin auch ich im [thinkpad-forum.de] &amp;quot;beheimatet&amp;quot;, wobei ich erst seit 2010 dort angemeldet bin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=L%C3%BCfter_reinigen&amp;diff=10290</id>
		<title>Lüfter reinigen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=L%C3%BCfter_reinigen&amp;diff=10290"/>
		<updated>2011-07-07T11:13:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: /* Warnhinweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wenn das Thinkpad bei höherer Auslastung unvermittelt abschaltet bzw. der Lüfter im Dauerbetrieb mit hoher Drehzahl für eine laute Geräuschkulisse sorgt, sollte man dem Lüfter verstärkte Aufmerksamkeit widmen.&lt;br /&gt;
Nur in den seltensten Fällen ist wie auf dem obersten Bild rechts die Verstaubung von außen erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Je nach Thinkpad-Modell muss hierzu das Notebook mehr oder weniger weit zerlegt werden. Dies kann den Verlust der Garantie zur Folge haben. &lt;br /&gt;
* Welche Teile ohne Garantieverlust ausgebaut werden dürfen, um an den Lüfter zu gelangen, dass er wenigstens im eingebautem Zustand gereinigt werden kann, ist in der &amp;quot;Parts List&amp;quot; am Ende des jeweiligen Hardware Maintenance Manuals in der rechten Spalte anhand der Sterne &amp;quot;*&amp;quot; bzw. &amp;quot;**&amp;quot; ersichtlich.&lt;br /&gt;
* Absaugen mit einem Staubsauger von außen durch das Lüftaustrittsgitter nutzt in den meisten Fällen nichts, da der Staub verfilzt hinter den Kupferlamellen sitzt.&lt;br /&gt;
* Das Lüfterrad muss zum Ausblasen mit Druckluft und Absaugen blockiert sein, da ansonsten sich der Lüfter mit sehr hoher Umdrehungszahl dreht und so wie ein Dynamo wirkt, was Schäden am Board verursachen kann.&lt;br /&gt;
* Auf einen Hinweis zum Abziehen des Stromkabels vom Lüfter verzichte ich aus gutem Grund&lt;br /&gt;
** Der Stecker ist nicht bei allem Thinkpadmodellen ohne Weiteres erreichbar&lt;br /&gt;
** Bei Thinkpads, die sich noch in Garantie befinden, könnte es Probleme mit dieser geben, sollte z.B. ein Kabel abreißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Beispiel eines R52 ==&lt;br /&gt;
Im folgenden Beispiel wird das Reinigen des Lüfters am Beispiel eines R52 beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benötigtes Werkzeug und Gerät ===&lt;br /&gt;
* Kreuzschraubendreher&lt;br /&gt;
* Streichholz oder Zahnstocher&lt;br /&gt;
* 8 oder 10 mm Borstenpinsel aus dem Schreibwarenhandel&lt;br /&gt;
* Druck- oder Pressluft (bei Pressluft aus Kompressor wird ein Druckminderer empfohlen)&lt;br /&gt;
* Staubsauger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritte ===&lt;br /&gt;
* Netzstrom trennen, Akku ausbauen&lt;br /&gt;
* Tastatur ausbauen (bei den meisten Thinkpadmodellen sind die Tastaturschrauben mit einem Tastatursymbol oder einen Pfeil gekennzeichnet)&lt;br /&gt;
* Lüfterrad mit einem Zahnstocher oder Streichholz blockieren&lt;br /&gt;
* Mit Druck- oder Pressluft von außen nach innen durch das Luftaustrittgitter den Staub ausblasen (bei Verwendung von Pressluft aus einem Kompressor einen Druckminderer verwenden)&lt;br /&gt;
* Lüfterrad mit einem Pinsel entstauben&lt;br /&gt;
* Lüfterrad blockiert halten und den im Lüfterinneren verwirbelten Staub von oben mit einem Staubsauger vorsichtig absaugen&lt;br /&gt;
* Tastatur einbauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Verstaubter_lüfter.jpg|R52: Staubflocken zwischen den Lüfterlamellen&lt;br /&gt;
Bild:Tastaturschraube.jpg|R52: Kennzeichnung der Tastaturschrauben&lt;br /&gt;
Bild:Blockierter_lüfter.jpg|R52: Blockiertes Lüfterrad&lt;br /&gt;
Bild:Druckluft.jpg|R52: Ausblasen des Lüfterkanals mit Druckluft&lt;br /&gt;
Bild:Sauberer_lüfter.jpg|R52: Sauberer Luftaustritt&lt;br /&gt;
Bild:Lüftergehäuse.jpg|Unterseite eines Thinkpad T4* Lüfters&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Beispiel X60s (Lüfter FRU 41V9748) ==&lt;br /&gt;
(Vom User Twisted Mind im [http://www.thinkpad-forum.de Thinkpad-Forum])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmal schalten sich X6x(s) einfach ohne vorherige Ankündigung im Betrieb ab.&lt;br /&gt;
Manchmal wird das Abschalten durch einen Systemwarnton mit gleichlangen Ton und Pausenfolgen angekündigt (Fan Error).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kommt meistens vor, wenn Anwendungen ausgeführt werden, die eine hohe CPU-Last erzeugen oder wenn der Energie Manager dauerhaft auf „Maximale Leistung“ eingestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle CPU Temperatur kann am einfachsten mit HWMonitor ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
Wird das Programm als *.zip runtergeladen, kann es direkt ausgeführt werden, ohne dass eine Installaion nötig ist.&lt;br /&gt;
Spezis benutzen meist sowieso [http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=3290 TPFanControl by troubadix] und sind über das Tray Icon ständig über die CPU-Temperatur informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der CPU-Kühler sein Ableben nicht durch eine stetig zunehmende Geräuschemission angekündigt hat, ist die Ursache meist eingetrocknete, verbrauchte Wärmeleitpaste oder ein stark verschmutzter Lüfter. Der Komplettaustausch des Lüfters ist dann eigentlich nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe in den nachfolgenden Fotos die Reinigung dokumentiert.&lt;br /&gt;
An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, das die Prozedur beim X60 Lüfter mit der FRU 41V9749 ähnlich abläuft.&lt;br /&gt;
Leider fehlen hier die Blechklammern, die ich auf den Bildern mit Kreisen markiert habe, da das Lüfterunterteil aus Plastik hergestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitung zur Demontage der einzelnen Komponenten um an den Lüfter zu kommen findet man im X6x(s) Hardware Maintenance Manual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehensweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Öffnen habe ich mit einem scharfen Cutter einfach die an der Oberseite verschmolzenen Plastikteile abgeschnitten.&lt;br /&gt;
* Den Lüfer habe ich nur mit einem Pinsel gereinigt und leicht durchgepustet. CPU und GPU sowie die Kontaktflächen des Lüfter reinige ich immer mit Küchenrolle und techn. Alkohol.&lt;br /&gt;
* Um das Wärmeleitpad der GPU nicht zu zerstören, sollte bei der Reinigung des Tuch sehr naß sein und es sollte nur 1x darüber gewischt werden.&lt;br /&gt;
* Auf die CPU habe ich silberhaltige Wärmeleitpaste aufgetragen und den Lüfter dann wieder montiert.&lt;br /&gt;
* Die schwarze Plastikfolie, die den Kühlkörper leicht überdeckt, habe ich so ausgeschnitten, das der komplette Kühlkörper freiliegt.&lt;br /&gt;
* Zum Verschließen habe ich das Unterteil seitlich einfach punktuell mit Gewebeband befestigt.&lt;br /&gt;
Wer mag, kann auch mit Sekundenkleber ran, dann bekommt man den Lüfter aber wohl nie mehr auf, was ja einer weiteren Reinigung im Weg stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mir hat sich der Aufwand auf jeden Fall bei beiden X-en gelohnt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt nur noch zu erwähnen, das man bei bestehender Garantie die Finger davon lassen sollte, da die Bastelei auf jeden Fall einen Garantieverlust bedeutet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Fan_001.JPG|X60s: Eingekreist Blechhalteklammern&lt;br /&gt;
Bild:Fan_002.JPG|X60s: Geöffneter Lüfter, eingekreist Halteklammern&lt;br /&gt;
Bild:Fan_003.JPG|X60s: Starke Verschmutzung am Wärmetauscher&lt;br /&gt;
Bild:Fan_004.JPG|X60s: Entfernte Verschmutzung&lt;br /&gt;
Bild:Fan_005.JPG|X60s: Blechhaltenasen 1x geschlossen (12:00 Uhr), 2x offen (5:00 und 8:00 Uhr)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Beispiel X32 ==&lt;br /&gt;
(Vom User Flexibel im [http://www.thinkpad-forum.de Thinkpad-Forum])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erkenntnisse - FAN (Lüfter) - alle ThinkPads - (Oder: Wie kommt der &amp;quot;Teppich&amp;quot; in den Lüfter?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele User merken gerade an heißen Tagen, dass der Lüfter nicht mehr die benötigte Leistung bringt. Mein X32 machte auch schlapp. Ich musste ihn mit einen extra USB-Lüfter zusätzlich kühlen, damit er nicht in Gefahr lief, eine Herzinfarkt zu erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbau der Tastatur hatte ich erst einmal den Lüfter so weit wie möglich (ohne Staubsauger) gereinigt. Der Luftstrom des Lüfters blieb aber so schwach wie vor der Reinigung. Deshalb habe ich mir einen nagelneuen Lüfter besorgt und wollte ihn gerade einbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich den alten Lüfter in den Händen hatte, habe ich ihn mal mit dem Lüfter-Rad unter eine Lampe gehalten. Man konnte kaum Licht durch die Kupferschlitze sehen. Im Vergleich dazu kann man bei dem neuen Lüfter das Licht sehr gut sehen und die Kupferlamellen zeigten einen starken Glanzeffekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin habe ich das Abdeckblech (3 Blech-Nasen mit einem feinen Schraubendreher umgebogen) vom alten Lüfter entfernt. Hier ein Bild vom alten Lüfter (siehe rechts unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staub hat einen schönen Teppich vor den Kupferlamellen gebildet. Ich habe den Lüfter nun gesäubert und mit neuer Wärmeleitpaste versehen montiert. Jetzt kann der Lüfter wieder so richtig Atmen. Das ThinkPad X32 läuft nun mit dem alten Lüfter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es auch riechen, dass der Lüfter verstopft ist. Hierbei verstömt der Lüfter bei Betrieb einen unangenehmen Geruch, besonders bei hohen Außentemperaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:X32-img1607kr.jpg|Verstaubter X32-Lüfter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Beispiel SL500 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1: Zuerst öffnet man die Abdeckung für die Kühlereinheit. Diese befindet sich bei dem SL500 direkt unter dem Gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der gelb umrandeten Schraube im Bild 1 muss man vorher noch ein kleines Plastikplättchen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2: Nachdem man die Abdeckung entfernt hat, kann man sich dem Ausbau des Kühlers widmen. Der SL500 Kühler besteht aus zwei Teilen bzw Heatpipes. Die obere für die CPU und die untere für GPU und &amp;quot;Memory Controller Hub&amp;quot; (siehe Bild 2).&lt;br /&gt;
Zuerst muss man die rot gekennzeichneten Schrauben entfernen um das 1. Teil des Kühlers zu herausnehmen zu können. Achtet auch darauf die Stecker für Stromversorgung es Kühlers zu lösen(Grüner Kreis):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3: Auf Bild 3 sieht man dann den Zustand wenn das 1. Teil entfernt wurde und nur noch die Heatpipe für die CPU vorhanden ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4: Nun ist auch der Bereich zu den Lüfterlamellen freigelegt und kann begutachtet werden. In Bild 4 sieht man die verdreckten / verstopften Lamellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5: Als nächtes entfernt man die Heatpipe sowie das Luftaustrittsgitter welche zusammen das 2. Teil des Kühlers bilden. Siehe dazu die gelben Schrauben auf Bild 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6: Habt Ihr nun beide Lüfterteile ausgebaut kann es an die Reinigung gehen. Die Kühlerlamellen könnt Ihr dazu einfach &amp;quot;freiblasen&amp;quot;. Auf Bild 5 sieht man mal den Vergleich &amp;quot;Vorher-Nachher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7: Danach entfernt Ihr die alte(n) Wärmeleitpaste(pads) und tragt neue Paste direkt auf CPU und GPU auf. Die Reste der alten WLP sollten vor dem Auftragen der neuen Paste vollständig entfernt werden damit ein gutes Ergebnis erzielt werden kann. Sollten die Reste schon stark eingetrocknet sein hilft meist ein in Isopropanol / Alkohol eingetauchtes Wattestäbchen. Ich habe als neue WLP Artic Silver 5 verwendet. Zu welcher &amp;quot;Marke&amp;quot; oder Art Paste man greift kann jedoch jeder für sich selbst entscheiden. Achtung: Bitte nicht das Wärmeleitpad vom Memory Controller Hub abziehen. Ist dieses blaue Pad, auf dem Bild 3 unten links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8: Ist die neue WLP aufgetragen können die beiden Lüfterteile wieder eingebaut werden. Dazu einfach die oben beschriebenen Schritte in umgekehrter Reihenfolge befolgen. Beim Einbau darauf achten dass die Kontaktflächen von den Lüfterteilen auch wirklich auf den Chips aufliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Habt Ihr beide Teile eingebaut vergewissert euch am Ende ob alle Schrauben festgezogen wurden und ob der Stromstecker vom Lüfter angeschlossen wurde.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Lamellen natürlich auch reinigen ohne die Kühlereinheiten auszubauen. Dabei sollte jedoch beachtet werden das Lüfterraud zu blockieren sodass es sich nicht mehr mitdrehen kann. Die Bodenplatte muss dafür trotzdem ausgebaut werden. (Siehe Punkt 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:1.jpg|Bild 1: Bodendeckel für CPU/GPU Kühler&lt;br /&gt;
Bild:2.jpg|Bild 2: Beide Lüfterteile vom SL500 im eingebauten Zustand&lt;br /&gt;
Bild:3.jpg|Bild 3: GPU Lüfter enfernt / CPU Lüfter noch vorhanden&lt;br /&gt;
Bild:4.jpg|Bild 4: Verstopfte Luftaustrittlamellen beim SL500&lt;br /&gt;
Bild:5.jpg|Bild 5: Vergleichsfoto &amp;quot;Vorher-Nachher&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lüfter weiter Lenovomodelle reinigen (links) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-hardware/z-serie/55622-l%C3%BCfter-ges%C3%A4ubert-beim-z61m-eine-kleine-fotostory/ Lüfter des Z61m reinigen (im Thinkpad-Forum)]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-hardware/sl-serie/96197-howto-mit-bildern-reinigung-des-l%C3%BCfters-bei-einem-sl500/ Lüfter des Thinkpad SL500 reinigen (im Thinkpad-Forum)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezug von Ersatzlüftern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Lüfter benötige ich, was kostet der Lüfter und wo bekomme ich den her?&lt;br /&gt;
* Lade [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/MIGR-39298.html hier] das Hardware Maintenance Manual Deines ThinkPads runter und ermittle die FRU-Nummer.&lt;br /&gt;
* Gib [http://www.tomtech.de/ hier] Deine FRU-Nummer ein und siehe nach, ob es das Ersatzteil (Lüfter/Fan) noch neu gibt und was er kostet.&lt;br /&gt;
* Und [http://www.cosew.com/ hier] auch mal nach der FRU suchen und den Preis vergleichen.&lt;br /&gt;
* Kaufen kannst Du beispielsweise auch bei der Firma [http://servion.de Servion] einem Lenovo Service-Provider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschriftung eines X31/X32-Lüfters:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DC5V 0,2 A&lt;br /&gt;
 MCF-204PAM05&lt;br /&gt;
 IBM P/N 46P3026&lt;br /&gt;
 FRU P/N 67P1443&lt;br /&gt;
 MADE IN CHINA&lt;br /&gt;
 TOSHIBA HOME TECHNOLOGY CORPORATIN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warnhinweise ==&lt;br /&gt;
Da wir leider mehrere Fälle von kaputten Lüftern auf Grund falscher Reinigung im [http://www.thinkpad-forum.de/ Thinkpad Forum] hatten, hier ein paar Warnhinweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lass deinen Lüfter trocken: Also kein Wasser, keinen Spiritus, Isopropanol oder ähnliches zum Lammellenreinigen nehmen. Vor allem das Lager darf nichts flüssiges abbekommen, da zum nachträglichen Schmieren des Lagers der gesamte Lüfter zerlegt werden muss.&lt;br /&gt;
* Beim Reinigen ausstecken: Lass das Kabel nicht auf dem Motherboard stecken, sonst besteht die Gefahr, dass eine Spannung induziert wird und das Motherboard dabei beschädigt wird.&lt;br /&gt;
* Halte den Lüfter beim ausblasen/aussaugen fest um eventuelle Lagerschäden vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Link zum Index der [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/MIGR-39298.html Hardware Maintenance Manuals]&lt;br /&gt;
* Link zu [http://www.tpfancontrol.com TPFanControl] und [http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=3290 Diskussion]&lt;br /&gt;
* Link zu [http://fancontrol.de/ PFControl] und [http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=12194 Diskussion]&lt;br /&gt;
* [http://thinkpad-forum.de/threads/96654-Fan-Error-Fliege-im-L%C3%BCfter! Wie kommt die Fliege in den Lüfter?]&lt;br /&gt;
* [http://thinkpad-forum.de/threads/106072-LongFan-L%C3%BCfterrad-austauschen Lüfterrad bei T4*-Lüftern austauschen] (im Thinkpad-Forum)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=L%C3%BCfter_reinigen&amp;diff=10289</id>
		<title>Lüfter reinigen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=L%C3%BCfter_reinigen&amp;diff=10289"/>
		<updated>2011-07-07T07:27:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sys.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wenn das Thinkpad bei höherer Auslastung unvermittelt abschaltet bzw. der Lüfter im Dauerbetrieb mit hoher Drehzahl für eine laute Geräuschkulisse sorgt, sollte man dem Lüfter verstärkte Aufmerksamkeit widmen.&lt;br /&gt;
Nur in den seltensten Fällen ist wie auf dem obersten Bild rechts die Verstaubung von außen erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Je nach Thinkpad-Modell muss hierzu das Notebook mehr oder weniger weit zerlegt werden. Dies kann den Verlust der Garantie zur Folge haben. &lt;br /&gt;
* Welche Teile ohne Garantieverlust ausgebaut werden dürfen, um an den Lüfter zu gelangen, dass er wenigstens im eingebautem Zustand gereinigt werden kann, ist in der &amp;quot;Parts List&amp;quot; am Ende des jeweiligen Hardware Maintenance Manuals in der rechten Spalte anhand der Sterne &amp;quot;*&amp;quot; bzw. &amp;quot;**&amp;quot; ersichtlich.&lt;br /&gt;
* Absaugen mit einem Staubsauger von außen durch das Lüftaustrittsgitter nutzt in den meisten Fällen nichts, da der Staub verfilzt hinter den Kupferlamellen sitzt.&lt;br /&gt;
* Das Lüfterrad muss zum Ausblasen mit Druckluft und Absaugen blockiert sein, da ansonsten sich der Lüfter mit sehr hoher Umdrehungszahl dreht und so wie ein Dynamo wirkt, was Schäden am Board verursachen kann.&lt;br /&gt;
* Auf einen Hinweis zum Abziehen des Stromkabels vom Lüfter verzichte ich aus gutem Grund&lt;br /&gt;
** Der Stecker ist nicht bei allem Thinkpadmodellen ohne Weiteres erreichbar&lt;br /&gt;
** Bei Thinkpads, die sich noch in Garantie befinden, könnte es Probleme mit dieser geben, sollte z.B. ein Kabel abreißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Beispiel eines R52 ==&lt;br /&gt;
Im folgenden Beispiel wird das Reinigen des Lüfters am Beispiel eines R52 beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benötigtes Werkzeug und Gerät ===&lt;br /&gt;
* Kreuzschraubendreher&lt;br /&gt;
* Streichholz oder Zahnstocher&lt;br /&gt;
* 8 oder 10 mm Borstenpinsel aus dem Schreibwarenhandel&lt;br /&gt;
* Druck- oder Pressluft (bei Pressluft aus Kompressor wird ein Druckminderer empfohlen)&lt;br /&gt;
* Staubsauger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritte ===&lt;br /&gt;
* Netzstrom trennen, Akku ausbauen&lt;br /&gt;
* Tastatur ausbauen (bei den meisten Thinkpadmodellen sind die Tastaturschrauben mit einem Tastatursymbol oder einen Pfeil gekennzeichnet)&lt;br /&gt;
* Lüfterrad mit einem Zahnstocher oder Streichholz blockieren&lt;br /&gt;
* Mit Druck- oder Pressluft von außen nach innen durch das Luftaustrittgitter den Staub ausblasen (bei Verwendung von Pressluft aus einem Kompressor einen Druckminderer verwenden)&lt;br /&gt;
* Lüfterrad mit einem Pinsel entstauben&lt;br /&gt;
* Lüfterrad blockiert halten und den im Lüfterinneren verwirbelten Staub von oben mit einem Staubsauger vorsichtig absaugen&lt;br /&gt;
* Tastatur einbauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Verstaubter_lüfter.jpg|R52: Staubflocken zwischen den Lüfterlamellen&lt;br /&gt;
Bild:Tastaturschraube.jpg|R52: Kennzeichnung der Tastaturschrauben&lt;br /&gt;
Bild:Blockierter_lüfter.jpg|R52: Blockiertes Lüfterrad&lt;br /&gt;
Bild:Druckluft.jpg|R52: Ausblasen des Lüfterkanals mit Druckluft&lt;br /&gt;
Bild:Sauberer_lüfter.jpg|R52: Sauberer Luftaustritt&lt;br /&gt;
Bild:Lüftergehäuse.jpg|Unterseite eines Thinkpad T4* Lüfters&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Beispiel X60s (Lüfter FRU 41V9748) ==&lt;br /&gt;
(Vom User Twisted Mind im [http://www.thinkpad-forum.de Thinkpad-Forum])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmal schalten sich X6x(s) einfach ohne vorherige Ankündigung im Betrieb ab.&lt;br /&gt;
Manchmal wird das Abschalten durch einen Systemwarnton mit gleichlangen Ton und Pausenfolgen angekündigt (Fan Error).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kommt meistens vor, wenn Anwendungen ausgeführt werden, die eine hohe CPU-Last erzeugen oder wenn der Energie Manager dauerhaft auf „Maximale Leistung“ eingestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle CPU Temperatur kann am einfachsten mit HWMonitor ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
Wird das Programm als *.zip runtergeladen, kann es direkt ausgeführt werden, ohne dass eine Installaion nötig ist.&lt;br /&gt;
Spezis benutzen meist sowieso [http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=3290 TPFanControl by troubadix] und sind über das Tray Icon ständig über die CPU-Temperatur informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der CPU-Kühler sein Ableben nicht durch eine stetig zunehmende Geräuschemission angekündigt hat, ist die Ursache meist eingetrocknete, verbrauchte Wärmeleitpaste oder ein stark verschmutzter Lüfter. Der Komplettaustausch des Lüfters ist dann eigentlich nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe in den nachfolgenden Fotos die Reinigung dokumentiert.&lt;br /&gt;
An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, das die Prozedur beim X60 Lüfter mit der FRU 41V9749 ähnlich abläuft.&lt;br /&gt;
Leider fehlen hier die Blechklammern, die ich auf den Bildern mit Kreisen markiert habe, da das Lüfterunterteil aus Plastik hergestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitung zur Demontage der einzelnen Komponenten um an den Lüfter zu kommen findet man im X6x(s) Hardware Maintenance Manual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehensweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Öffnen habe ich mit einem scharfen Cutter einfach die an der Oberseite verschmolzenen Plastikteile abgeschnitten.&lt;br /&gt;
* Den Lüfer habe ich nur mit einem Pinsel gereinigt und leicht durchgepustet. CPU und GPU sowie die Kontaktflächen des Lüfter reinige ich immer mit Küchenrolle und techn. Alkohol.&lt;br /&gt;
* Um das Wärmeleitpad der GPU nicht zu zerstören, sollte bei der Reinigung des Tuch sehr naß sein und es sollte nur 1x darüber gewischt werden.&lt;br /&gt;
* Auf die CPU habe ich silberhaltige Wärmeleitpaste aufgetragen und den Lüfter dann wieder montiert.&lt;br /&gt;
* Die schwarze Plastikfolie, die den Kühlkörper leicht überdeckt, habe ich so ausgeschnitten, das der komplette Kühlkörper freiliegt.&lt;br /&gt;
* Zum Verschließen habe ich das Unterteil seitlich einfach punktuell mit Gewebeband befestigt.&lt;br /&gt;
Wer mag, kann auch mit Sekundenkleber ran, dann bekommt man den Lüfter aber wohl nie mehr auf, was ja einer weiteren Reinigung im Weg stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mir hat sich der Aufwand auf jeden Fall bei beiden X-en gelohnt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt nur noch zu erwähnen, das man bei bestehender Garantie die Finger davon lassen sollte, da die Bastelei auf jeden Fall einen Garantieverlust bedeutet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Fan_001.JPG|X60s: Eingekreist Blechhalteklammern&lt;br /&gt;
Bild:Fan_002.JPG|X60s: Geöffneter Lüfter, eingekreist Halteklammern&lt;br /&gt;
Bild:Fan_003.JPG|X60s: Starke Verschmutzung am Wärmetauscher&lt;br /&gt;
Bild:Fan_004.JPG|X60s: Entfernte Verschmutzung&lt;br /&gt;
Bild:Fan_005.JPG|X60s: Blechhaltenasen 1x geschlossen (12:00 Uhr), 2x offen (5:00 und 8:00 Uhr)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Beispiel X32 ==&lt;br /&gt;
(Vom User Flexibel im [http://www.thinkpad-forum.de Thinkpad-Forum])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erkenntnisse - FAN (Lüfter) - alle ThinkPads - (Oder: Wie kommt der &amp;quot;Teppich&amp;quot; in den Lüfter?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele User merken gerade an heißen Tagen, dass der Lüfter nicht mehr die benötigte Leistung bringt. Mein X32 machte auch schlapp. Ich musste ihn mit einen extra USB-Lüfter zusätzlich kühlen, damit er nicht in Gefahr lief, eine Herzinfarkt zu erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbau der Tastatur hatte ich erst einmal den Lüfter so weit wie möglich (ohne Staubsauger) gereinigt. Der Luftstrom des Lüfters blieb aber so schwach wie vor der Reinigung. Deshalb habe ich mir einen nagelneuen Lüfter besorgt und wollte ihn gerade einbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich den alten Lüfter in den Händen hatte, habe ich ihn mal mit dem Lüfter-Rad unter eine Lampe gehalten. Man konnte kaum Licht durch die Kupferschlitze sehen. Im Vergleich dazu kann man bei dem neuen Lüfter das Licht sehr gut sehen und die Kupferlamellen zeigten einen starken Glanzeffekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin habe ich das Abdeckblech (3 Blech-Nasen mit einem feinen Schraubendreher umgebogen) vom alten Lüfter entfernt. Hier ein Bild vom alten Lüfter (siehe rechts unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staub hat einen schönen Teppich vor den Kupferlamellen gebildet. Ich habe den Lüfter nun gesäubert und mit neuer Wärmeleitpaste versehen montiert. Jetzt kann der Lüfter wieder so richtig Atmen. Das ThinkPad X32 läuft nun mit dem alten Lüfter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es auch riechen, dass der Lüfter verstopft ist. Hierbei verstömt der Lüfter bei Betrieb einen unangenehmen Geruch, besonders bei hohen Außentemperaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:X32-img1607kr.jpg|Verstaubter X32-Lüfter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Beispiel SL500 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1: Zuerst öffnet man die Abdeckung für die Kühlereinheit. Diese befindet sich bei dem SL500 direkt unter dem Gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der gelb umrandeten Schraube im Bild 1 muss man vorher noch ein kleines Plastikplättchen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2: Nachdem man die Abdeckung entfernt hat, kann man sich dem Ausbau des Kühlers widmen. Der SL500 Kühler besteht aus zwei Teilen bzw Heatpipes. Die obere für die CPU und die untere für GPU und &amp;quot;Memory Controller Hub&amp;quot; (siehe Bild 2).&lt;br /&gt;
Zuerst muss man die rot gekennzeichneten Schrauben entfernen um das 1. Teil des Kühlers zu herausnehmen zu können. Achtet auch darauf die Stecker für Stromversorgung es Kühlers zu lösen(Grüner Kreis):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3: Auf Bild 3 sieht man dann den Zustand wenn das 1. Teil entfernt wurde und nur noch die Heatpipe für die CPU vorhanden ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4: Nun ist auch der Bereich zu den Lüfterlamellen freigelegt und kann begutachtet werden. In Bild 4 sieht man die verdreckten / verstopften Lamellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5: Als nächtes entfernt man die Heatpipe sowie das Luftaustrittsgitter welche zusammen das 2. Teil des Kühlers bilden. Siehe dazu die gelben Schrauben auf Bild 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6: Habt Ihr nun beide Lüfterteile ausgebaut kann es an die Reinigung gehen. Die Kühlerlamellen könnt Ihr dazu einfach &amp;quot;freiblasen&amp;quot;. Auf Bild 5 sieht man mal den Vergleich &amp;quot;Vorher-Nachher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7: Danach entfernt Ihr die alte(n) Wärmeleitpaste(pads) und tragt neue Paste direkt auf CPU und GPU auf. Die Reste der alten WLP sollten vor dem Auftragen der neuen Paste vollständig entfernt werden damit ein gutes Ergebnis erzielt werden kann. Sollten die Reste schon stark eingetrocknet sein hilft meist ein in Isopropanol / Alkohol eingetauchtes Wattestäbchen. Ich habe als neue WLP Artic Silver 5 verwendet. Zu welcher &amp;quot;Marke&amp;quot; oder Art Paste man greift kann jedoch jeder für sich selbst entscheiden. Achtung: Bitte nicht das Wärmeleitpad vom Memory Controller Hub abziehen. Ist dieses blaue Pad, auf dem Bild 3 unten links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8: Ist die neue WLP aufgetragen können die beiden Lüfterteile wieder eingebaut werden. Dazu einfach die oben beschriebenen Schritte in umgekehrter Reihenfolge befolgen. Beim Einbau darauf achten dass die Kontaktflächen von den Lüfterteilen auch wirklich auf den Chips aufliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Habt Ihr beide Teile eingebaut vergewissert euch am Ende ob alle Schrauben festgezogen wurden und ob der Stromstecker vom Lüfter angeschlossen wurde.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Lamellen natürlich auch reinigen ohne die Kühlereinheiten auszubauen. Dabei sollte jedoch beachtet werden das Lüfterraud zu blockieren sodass es sich nicht mehr mitdrehen kann. Die Bodenplatte muss dafür trotzdem ausgebaut werden. (Siehe Punkt 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:1.jpg|Bild 1: Bodendeckel für CPU/GPU Kühler&lt;br /&gt;
Bild:2.jpg|Bild 2: Beide Lüfterteile vom SL500 im eingebauten Zustand&lt;br /&gt;
Bild:3.jpg|Bild 3: GPU Lüfter enfernt / CPU Lüfter noch vorhanden&lt;br /&gt;
Bild:4.jpg|Bild 4: Verstopfte Luftaustrittlamellen beim SL500&lt;br /&gt;
Bild:5.jpg|Bild 5: Vergleichsfoto &amp;quot;Vorher-Nachher&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lüfter weiter Lenovomodelle reinigen (links) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-hardware/z-serie/55622-l%C3%BCfter-ges%C3%A4ubert-beim-z61m-eine-kleine-fotostory/ Lüfter des Z61m reinigen (im Thinkpad-Forum)]&lt;br /&gt;
* [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-hardware/sl-serie/96197-howto-mit-bildern-reinigung-des-l%C3%BCfters-bei-einem-sl500/ Lüfter des Thinkpad SL500 reinigen (im Thinkpad-Forum)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezug von Ersatzlüftern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Lüfter benötige ich, was kostet der Lüfter und wo bekomme ich den her?&lt;br /&gt;
* Lade [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/MIGR-39298.html hier] das Hardware Maintenance Manual Deines ThinkPads runter und ermittle die FRU-Nummer.&lt;br /&gt;
* Gib [http://www.tomtech.de/ hier] Deine FRU-Nummer ein und siehe nach, ob es das Ersatzteil (Lüfter/Fan) noch neu gibt und was er kostet.&lt;br /&gt;
* Und [http://www.cosew.com/ hier] auch mal nach der FRU suchen und den Preis vergleichen.&lt;br /&gt;
* Kaufen kannst Du beispielsweise auch bei der Firma [http://servion.de Servion] einem Lenovo Service-Provider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschriftung eines X31/X32-Lüfters:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 DC5V 0,2 A&lt;br /&gt;
 MCF-204PAM05&lt;br /&gt;
 IBM P/N 46P3026&lt;br /&gt;
 FRU P/N 67P1443&lt;br /&gt;
 MADE IN CHINA&lt;br /&gt;
 TOSHIBA HOME TECHNOLOGY CORPORATIN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warnhinweise ==&lt;br /&gt;
Da wir leider mehrere Fälle von kaputten Lüftern auf Grund falscher Reinigung im [http://www.thinkpad-forum.de/ Thinkpad Forum] hatten, hier ein paar Warnhinweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lass deinen Lüfter trocken: Also kein Wasser, keinen Spiritus, Isopropanol oder ähnliches zum Lammellenreinigen nehmen. Vor allem das Lager darf nichts flüssiges abbekommen, da das nachträgliche Schmieren des Lagers so gut wie unmöglich ist.&lt;br /&gt;
* Beim Reinigen ausstecken: Lass das Kabel nicht auf dem Motherboard stecken, sonst besteht die Gefahr, dass eine Spannung induziert wird und das Motherboard dabei beschädigt wird.&lt;br /&gt;
* Halte den Lüfter beim ausblasen/aussaugen fest um eventuelle Lagerschäden vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Link zum Index der [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/MIGR-39298.html Hardware Maintenance Manuals]&lt;br /&gt;
* Link zu [http://www.tpfancontrol.com TPFanControl] und [http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=3290 Diskussion]&lt;br /&gt;
* Link zu [http://fancontrol.de/ PFControl] und [http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=12194 Diskussion]&lt;br /&gt;
* [http://thinkpad-forum.de/threads/96654-Fan-Error-Fliege-im-L%C3%BCfter! Wie kommt die Fliege in den Lüfter?]&lt;br /&gt;
* [http://thinkpad-forum.de/threads/106072-LongFan-L%C3%BCfterrad-austauschen Lüfterrad bei T4*-Lüftern austauschen] (im Thinkpad-Forum)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sys.</name></author>
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