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	<title>ThinkPad-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-20T23:58:14Z</updated>
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		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=6292</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
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		<updated>2010-06-21T19:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Ubuntu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*[http://www.ubuntu.com Ubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.kubuntu.org Kubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.lubuntu.org Lubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;LXDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=6291</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=6291"/>
		<updated>2010-06-21T19:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Desktop- und Fenster-Manager */  LXDE hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Desweiteren gibt es noch [http://www.lxde.org LXDE]. LXDE basiert auf Openbox. Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=6290</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=6290"/>
		<updated>2010-06-21T19:16:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: Rechtschreibfehler verbessert, Links korregiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager Red Hat Paket Manager ]). Dabei hat die Ubuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=6187</id>
		<title>R61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=6187"/>
		<updated>2010-05-23T14:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* R61i */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:3000C200_vs_R61.jpg|thumb|Vergleich 3000C200 versus R61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist das zweite Modell der [[R6x-Serie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist auch als Variante R61e und R61i erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger ([[R60]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FSB-800 für CPU, Ram bleibt bei FSB-667&lt;br /&gt;
* neue Grafikkarten&lt;br /&gt;
* 4GB Ram Unterstützung&lt;br /&gt;
* Widescreen Displays (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Umstieg von ATI- zu Nvidia-Grafikkarten (bei den performanteren Modellen)&lt;br /&gt;
* Ultrabay Slim&lt;br /&gt;
* WWAN (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Aufgeführt werden die ursprünglich erhältlichen Varianten sowie mögliche maximale Ausbaustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache FSB-800&lt;br /&gt;
** 1.66, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.2 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* ATI Mobility Radeon X1300 (64MB)&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|SXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher:&#039;&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
* 512MB, 1GB oder 1GB PC2-5300 DDR2-SODIMM &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: maximal sind 4GB (2x2GB) möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festplatten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es ist standardmäßig eine 2,5&amp;quot; S-ATA Festplatte mit:&lt;br /&gt;
* 60, 80, 100, 120 oder 160GB verbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: 640GB HDD wurden bereits erfolgreich getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chipsatz:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AD1981HD HD Audio 1.0 controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[UltraBay]] Enhanced mit folgenden Laufwerken:&lt;br /&gt;
** DVD-ROM Laufwerk&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-ROM Combo Laufwerk&lt;br /&gt;
** Super Multi Burner Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 1 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 3945ABG Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 4965AGN Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g Wireless LAN Mini Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g/n Wireless LAN Mini Express Adapter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 2 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Verizon 1xEV-DO WWAN &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CardBus slot (1x Typ 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1-Slot mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** ExpressCard/54 slot&lt;br /&gt;
** SmartCard reader&lt;br /&gt;
** 4-in-1 Memory reader &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* IBM Embedded Security Subsystem 2.0 &lt;br /&gt;
* IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* Gigabit-Lan (Intel oder Broadcom)&lt;br /&gt;
* Intel Turbo Memory HDD Cache&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Bluetooth (bei bestimmten Modellen) (ev. an CDC-Slot??)&lt;br /&gt;
* Firewire (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstige Schnittstellen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 3x USB 2.0&lt;br /&gt;
* IrDA Infrarotschnittstelle&lt;br /&gt;
* PS/2 Mausanschluss &lt;br /&gt;
* VGA-Monitor Anschluss&lt;br /&gt;
* Stereo Kopfhörer Ausgang&lt;br /&gt;
* Stereo Line In Eingang&lt;br /&gt;
* Mikrofon Mono Eingang&lt;br /&gt;
* Eingebautes Mikrofon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit:&lt;br /&gt;
* [[Bilder-Galerie#UltraBay|ThinkPad Serial/Parallel Port Bay Adapter FRU 40Y8121]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61e ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e ist die Sparvariante des R61, hier sind einige Komponenten nicht enthalten, andere wurden durch leistungsschwächere ausgetauscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.73 GHz, 1.86 GHz, 2.0 GHz &lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz, 2.0 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Penryn) 3MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 2.1 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD, Grafikkarte, Display:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* immer im unteren Bereich, 15,4&amp;quot; WXGA Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein [[Ultrabay]] Schacht, die folgenden Komponente ist fest eingebaut:&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-R Combolaufwerk&lt;br /&gt;
** DVD-RW Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache &lt;br /&gt;
* Kein Ultranav - nur Trackpoint&lt;br /&gt;
* kein Dockinganschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61i ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61i ist eine etwas besser ausgestatte Variante als das R61e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Pentium Dual Core &lt;br /&gt;
** 1,73 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 2MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.5 GHz, 1.66 GHz, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.16 GHz, 2.2 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* meist im unteren bis mittleren Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Ultrabay]] Enhanced an bestimmten Modellen&lt;br /&gt;
* Ultranav an bestimmten Modellen (an anderen nur Trackpoint)&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;cyranos R61&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorwort :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war seit 2 Jahren Besitzer eines 15,4“ Widescreen Notebooks mit einer Auflösung von 1280x800px. Damals habe ich auf die Grafikleistung hohen Wert gelegt weil ich auch unterwegs zocken wollte. &lt;br /&gt;
Da sich meine Anforderungen geändert haben , musste also ein neues her. &lt;br /&gt;
Kriterien : &lt;br /&gt;
- Kein Widescreen&lt;br /&gt;
- Display mit einer Auflösung &amp;gt;1024x786 px&lt;br /&gt;
- Kein ClearType Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich unbedingt ein IBM/Lenovo-Notebook mein Eigen nennen wollte , die Einstiegsmodelle der T-Serie jedoch, sowohl Preislich als auch von der Ausstattung her , nicht meinen Anforderungen entsprachen, habe ich mich in der R-Serie umgesehen und wurde fündig – Das R61 UV1DNGE war genau das was ich suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verpackung :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem versiegeltem Packt brachte der Paketboote 36 Stunden nach Bestellung das Packet zu mir. &lt;br /&gt;
Wie es sich gehört war das ThinkPad von Schaumstoff umgeben sicher in der Verpackung verstaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferumfang :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ThinkPad R61 UV1DNGE&lt;br /&gt;
- 2 Ersatz Trackpointkappen &lt;br /&gt;
- Handbuch&lt;br /&gt;
- Netzteil &lt;br /&gt;
- Modemkabel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Systemdetails&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Model : &lt;br /&gt;
Lenovo ThinkPad R61-UV1DNG 8943-DNG&lt;br /&gt;
Chipsatz: Mobile PM965/GM965/GL960 Express &lt;br /&gt;
South Bridge: 82801HEM (ICH8M-E) LPC Interface Controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU: &lt;br /&gt;
Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU T7500 @ 2.20GHz&lt;br /&gt;
Codename: Merom&lt;br /&gt;
Technology 0.065µ&lt;br /&gt;
Platform Name Socket 479&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RAM:&lt;br /&gt;
2x 1024 MB 667 Mhz DDR2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarte : &lt;br /&gt;
Intel Graphics Media Accelerator for Mobile x3100 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display : &lt;br /&gt;
15&amp;quot; SXGA+ TFT mit 1400 x 1050 Pixel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HDD:&lt;br /&gt;
Seagate ST9160821AS&lt;br /&gt;
160GB &lt;br /&gt;
8 Mb Cache &lt;br /&gt;
5400 Rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ROM:&lt;br /&gt;
LG Electronics HL-DT-ST DVDRAM GSA-T20N &lt;br /&gt;
CD Reader ROM/R/RW&lt;br /&gt;
CD Writer R/RW&lt;br /&gt;
DVD Reader ROM/R/RW/RAM&lt;br /&gt;
DVD Writer R/RW/RAM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschlüsse:&lt;br /&gt;
3x USB 2.0 &lt;br /&gt;
1x VGA Out &lt;br /&gt;
1x S-Video Out&lt;br /&gt;
1x Modem V90.&lt;br /&gt;
1x Ethernet 10/100/1000 Mbit&lt;br /&gt;
2x PCIMCIA&lt;br /&gt;
1x Audio Out&lt;br /&gt;
1x Mic Out&lt;br /&gt;
1x Firewire&lt;br /&gt;
1x BlueTooth&lt;br /&gt;
1x Intel PRO/Wireless 3945ABG WLAN (802.11a/b/g)&lt;br /&gt;
1x Fingerprint Sensor&lt;br /&gt;
1x Kensington-Schloss Buchse&lt;br /&gt;
1x Docking Anschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewicht : &lt;br /&gt;
2,7 KG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OS: &lt;br /&gt;
Vorinstalliertes Windows Vista Business Edition &lt;br /&gt;
15 GB Recovery Partition &lt;br /&gt;
145 GB Systempartition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perfekt : Nix Quitscht , nix knarrt. Vor einem Vergleich mit einem der T-Serie muss sich dieses Notebook nicht verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehäuse ist aus schwarzem Hart Plastik und macht einen sehr soliden eindruck. &lt;br /&gt;
Die Displayschniere sind , wie von IBM/Lenovo gewohnt , Edelstahl verstärkt und sorgen dafür das das Display auch bei Erschütterungen stabil steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Touchpad reagiert präzise auf die Eingaben. Es ist sowohl horizontales- als auch vertikales Scrollen möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der TrackPoint , in mitten der Tasten angeordnet, reagiert genau so präzise wie das Touchpad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastatur hat einen angenehmen Druckpunkt – klingt aber etwas plastisch und nicht so weich wie die z.B. vom T40. Man hat sich jedoch schnell an das Tippen gewöhnt.&lt;br /&gt;
Positiv fällt auf, das die Tastatur eine Windowstaste besitzt ( bei Notebooks ja nicht üblich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auflösung von 1400x1050px ist bei Notebooks eher selten. Zu diesem Notebook passt sie aber hervoragend. &lt;br /&gt;
Die Ausleuchtung ist gleichmäßig. Bei einem komplett schwarzem Bild, erkennt man , das der untere Teil im Bereich der Windows Taskleiste etwas stärker ausgeleuchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlieren konnte ich bisher beim Film schauen nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbwiedergabe ist ok. Knackige Farben und ein Guter Kontrast runden das ab. Pixelfehler sind nicht zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negativ fällt jedoch auf , das das Display etwas pixelig ist. Damit ist gemeint ,das es einem vorkommt als ob man einen leichten Grauschimmer sieht. Dies fällt insbesondere auf Weißen Hintergründen auf – stört aber nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lüfter / Akku :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lüfter rotiert leise , fast unhörbar im Hintergrund. Hörbar wird er selten und wenn er sich zu Wort meldet verstummt er meist kurze Zeit später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standart 6 Zellen Akku mit einer Leistung von 10,8V @ 4,8 AH hält rund 4-5 Stunden. &lt;br /&gt;
Ein Fiepen des Akkus , welches hier oft bemängelt wurde , konnte ich nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Benchmark:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dies Notebook nur über eine Onboard Grafikkarte verfügt , ist es nur bedingt zum Spielen von aktuellen Games geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3d Mark 03 : ~ 2000 Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows Vista Benchmark:&lt;br /&gt;
CPU Score 5.10 (Calculations per second)&lt;br /&gt;
Memory Score 4.80 (Memory operations per second)&lt;br /&gt;
Graphics Score 3.50 (Desktop performance for Windows Aero)&lt;br /&gt;
D3D Score 3.50 (3D business and gaming graphics performance)&lt;br /&gt;
Disk Score 4.70 (Disk data transfer rate)&lt;br /&gt;
Windows Experience Index 3.50 (Base score)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Preis von 999€ ( Notebooksbilliger.de ) erhält man mit dem R61 einen soliden Begleiter mit guter Auflösung , schnellem Prozessor und ThinkPad-Typischen Merkmalen. &lt;br /&gt;
Das Think Vantage Software Paket welches mit zahlreichen nützlichen Funktionen aufwertet ist ebenso nützlich wie der Fingerprint Sensor. &lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist außerdem die ThinkPad Active Protection Technologie welche die Festplatte bei zu starken Erschütterungen anhält und vor Schäden schützen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen negativen Punkt gibt es trotz allem :&lt;br /&gt;
1 Jahr Garantie sind hart an der Grenze. Eine Erweiterung um 3 Jahre schlägt mit 229€ zu buche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich für meinen Teil habe den Kauf nicht bereut.&lt;br /&gt;
Ich hoffe euch hat mein kleines Review gefallen. Für weiter Fragen und Anregungen steh ich euch gerne zur Verfügung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anleitungen,Schaltpläne und Technische Skizzen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Treiber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows XP: [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/product.do?template=/product.do?template=%2Fproductpage%2Flandingpages%2FproductPageLandingPage.vm&amp;amp;sitestyle=lenovo&amp;amp;brandind=10&amp;amp;familyind=368924&amp;amp;machineind=0&amp;amp;modelind=0&amp;amp;partnumberind=0&amp;amp;subcategoryind=0&amp;amp;doctypeind=9&amp;amp;doccategoryind=0&amp;amp;operatingsystemind=53385&amp;amp;validate=true Hier!!!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hardware]][[Category:Thinkpad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=6186</id>
		<title>R61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=6186"/>
		<updated>2010-05-23T14:24:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* cyranos R61 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:3000C200_vs_R61.jpg|thumb|Vergleich 3000C200 versus R61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist das zweite Modell der [[R6x-Serie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist auch als Variante R61e und R61i erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger ([[R60]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FSB-800 für CPU, Ram bleibt bei FSB-667&lt;br /&gt;
* neue Grafikkarten&lt;br /&gt;
* 4GB Ram Unterstützung&lt;br /&gt;
* Widescreen Displays (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Umstieg von ATI- zu Nvidia-Grafikkarten (bei den performanteren Modellen)&lt;br /&gt;
* Ultrabay Slim&lt;br /&gt;
* WWAN (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Aufgeführt werden die ursprünglich erhältlichen Varianten sowie mögliche maximale Ausbaustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache FSB-800&lt;br /&gt;
** 1.66, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.2 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* ATI Mobility Radeon X1300 (64MB)&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|SXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher:&#039;&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
* 512MB, 1GB oder 1GB PC2-5300 DDR2-SODIMM &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: maximal sind 4GB (2x2GB) möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festplatten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es ist standardmäßig eine 2,5&amp;quot; S-ATA Festplatte mit:&lt;br /&gt;
* 60, 80, 100, 120 oder 160GB verbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: 640GB HDD wurden bereits erfolgreich getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chipsatz:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AD1981HD HD Audio 1.0 controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[UltraBay]] Enhanced mit folgenden Laufwerken:&lt;br /&gt;
** DVD-ROM Laufwerk&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-ROM Combo Laufwerk&lt;br /&gt;
** Super Multi Burner Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 1 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 3945ABG Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 4965AGN Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g Wireless LAN Mini Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g/n Wireless LAN Mini Express Adapter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 2 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Verizon 1xEV-DO WWAN &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CardBus slot (1x Typ 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1-Slot mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** ExpressCard/54 slot&lt;br /&gt;
** SmartCard reader&lt;br /&gt;
** 4-in-1 Memory reader &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* IBM Embedded Security Subsystem 2.0 &lt;br /&gt;
* IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* Gigabit-Lan (Intel oder Broadcom)&lt;br /&gt;
* Intel Turbo Memory HDD Cache&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Bluetooth (bei bestimmten Modellen) (ev. an CDC-Slot??)&lt;br /&gt;
* Firewire (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstige Schnittstellen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 3x USB 2.0&lt;br /&gt;
* IrDA Infrarotschnittstelle&lt;br /&gt;
* PS/2 Mausanschluss &lt;br /&gt;
* VGA-Monitor Anschluss&lt;br /&gt;
* Stereo Kopfhörer Ausgang&lt;br /&gt;
* Stereo Line In Eingang&lt;br /&gt;
* Mikrofon Mono Eingang&lt;br /&gt;
* Eingebautes Mikrofon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit:&lt;br /&gt;
* [[Bilder-Galerie#UltraBay|ThinkPad Serial/Parallel Port Bay Adapter FRU 40Y8121]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61e ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e ist die Sparvariante des R61, hier sind einige Komponenten nicht enthalten, andere wurden durch leistungsschwächere ausgetauscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.73 GHz, 1.86 GHz, 2.0 GHz &lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz, 2.0 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Penryn) 3MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 2.1 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD, Grafikkarte, Display:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* immer im unteren Bereich, 15,4&amp;quot; WXGA Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein [[Ultrabay]] Schacht, die folgenden Komponente ist fest eingebaut:&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-R Combolaufwerk&lt;br /&gt;
** DVD-RW Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache &lt;br /&gt;
* Kein Ultranav - nur Trackpoint&lt;br /&gt;
* kein Dockinganschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61i ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61i ist eine etwas besser ausgestatte Variante als das R61e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Pentium Dual Core &lt;br /&gt;
** 1,73 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 2MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.5 GHz, 1.66 GHz, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.16 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* meist im unteren bis mittleren Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Ultrabay]] Enhanced an bestimmten Modellen&lt;br /&gt;
* Ultranav an bestimmten Modellen (an anderen nur Trackpoint)&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;cyranos R61&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorwort :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war seit 2 Jahren Besitzer eines 15,4“ Widescreen Notebooks mit einer Auflösung von 1280x800px. Damals habe ich auf die Grafikleistung hohen Wert gelegt weil ich auch unterwegs zocken wollte. &lt;br /&gt;
Da sich meine Anforderungen geändert haben , musste also ein neues her. &lt;br /&gt;
Kriterien : &lt;br /&gt;
- Kein Widescreen&lt;br /&gt;
- Display mit einer Auflösung &amp;gt;1024x786 px&lt;br /&gt;
- Kein ClearType Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich unbedingt ein IBM/Lenovo-Notebook mein Eigen nennen wollte , die Einstiegsmodelle der T-Serie jedoch, sowohl Preislich als auch von der Ausstattung her , nicht meinen Anforderungen entsprachen, habe ich mich in der R-Serie umgesehen und wurde fündig – Das R61 UV1DNGE war genau das was ich suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verpackung :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem versiegeltem Packt brachte der Paketboote 36 Stunden nach Bestellung das Packet zu mir. &lt;br /&gt;
Wie es sich gehört war das ThinkPad von Schaumstoff umgeben sicher in der Verpackung verstaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferumfang :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ThinkPad R61 UV1DNGE&lt;br /&gt;
- 2 Ersatz Trackpointkappen &lt;br /&gt;
- Handbuch&lt;br /&gt;
- Netzteil &lt;br /&gt;
- Modemkabel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Systemdetails&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Model : &lt;br /&gt;
Lenovo ThinkPad R61-UV1DNG 8943-DNG&lt;br /&gt;
Chipsatz: Mobile PM965/GM965/GL960 Express &lt;br /&gt;
South Bridge: 82801HEM (ICH8M-E) LPC Interface Controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU: &lt;br /&gt;
Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU T7500 @ 2.20GHz&lt;br /&gt;
Codename: Merom&lt;br /&gt;
Technology 0.065µ&lt;br /&gt;
Platform Name Socket 479&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RAM:&lt;br /&gt;
2x 1024 MB 667 Mhz DDR2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarte : &lt;br /&gt;
Intel Graphics Media Accelerator for Mobile x3100 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display : &lt;br /&gt;
15&amp;quot; SXGA+ TFT mit 1400 x 1050 Pixel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HDD:&lt;br /&gt;
Seagate ST9160821AS&lt;br /&gt;
160GB &lt;br /&gt;
8 Mb Cache &lt;br /&gt;
5400 Rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ROM:&lt;br /&gt;
LG Electronics HL-DT-ST DVDRAM GSA-T20N &lt;br /&gt;
CD Reader ROM/R/RW&lt;br /&gt;
CD Writer R/RW&lt;br /&gt;
DVD Reader ROM/R/RW/RAM&lt;br /&gt;
DVD Writer R/RW/RAM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschlüsse:&lt;br /&gt;
3x USB 2.0 &lt;br /&gt;
1x VGA Out &lt;br /&gt;
1x S-Video Out&lt;br /&gt;
1x Modem V90.&lt;br /&gt;
1x Ethernet 10/100/1000 Mbit&lt;br /&gt;
2x PCIMCIA&lt;br /&gt;
1x Audio Out&lt;br /&gt;
1x Mic Out&lt;br /&gt;
1x Firewire&lt;br /&gt;
1x BlueTooth&lt;br /&gt;
1x Intel PRO/Wireless 3945ABG WLAN (802.11a/b/g)&lt;br /&gt;
1x Fingerprint Sensor&lt;br /&gt;
1x Kensington-Schloss Buchse&lt;br /&gt;
1x Docking Anschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewicht : &lt;br /&gt;
2,7 KG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OS: &lt;br /&gt;
Vorinstalliertes Windows Vista Business Edition &lt;br /&gt;
15 GB Recovery Partition &lt;br /&gt;
145 GB Systempartition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perfekt : Nix Quitscht , nix knarrt. Vor einem Vergleich mit einem der T-Serie muss sich dieses Notebook nicht verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehäuse ist aus schwarzem Hart Plastik und macht einen sehr soliden eindruck. &lt;br /&gt;
Die Displayschniere sind , wie von IBM/Lenovo gewohnt , Edelstahl verstärkt und sorgen dafür das das Display auch bei Erschütterungen stabil steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Touchpad reagiert präzise auf die Eingaben. Es ist sowohl horizontales- als auch vertikales Scrollen möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der TrackPoint , in mitten der Tasten angeordnet, reagiert genau so präzise wie das Touchpad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastatur hat einen angenehmen Druckpunkt – klingt aber etwas plastisch und nicht so weich wie die z.B. vom T40. Man hat sich jedoch schnell an das Tippen gewöhnt.&lt;br /&gt;
Positiv fällt auf, das die Tastatur eine Windowstaste besitzt ( bei Notebooks ja nicht üblich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auflösung von 1400x1050px ist bei Notebooks eher selten. Zu diesem Notebook passt sie aber hervoragend. &lt;br /&gt;
Die Ausleuchtung ist gleichmäßig. Bei einem komplett schwarzem Bild, erkennt man , das der untere Teil im Bereich der Windows Taskleiste etwas stärker ausgeleuchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlieren konnte ich bisher beim Film schauen nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbwiedergabe ist ok. Knackige Farben und ein Guter Kontrast runden das ab. Pixelfehler sind nicht zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negativ fällt jedoch auf , das das Display etwas pixelig ist. Damit ist gemeint ,das es einem vorkommt als ob man einen leichten Grauschimmer sieht. Dies fällt insbesondere auf Weißen Hintergründen auf – stört aber nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lüfter / Akku :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lüfter rotiert leise , fast unhörbar im Hintergrund. Hörbar wird er selten und wenn er sich zu Wort meldet verstummt er meist kurze Zeit später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standart 6 Zellen Akku mit einer Leistung von 10,8V @ 4,8 AH hält rund 4-5 Stunden. &lt;br /&gt;
Ein Fiepen des Akkus , welches hier oft bemängelt wurde , konnte ich nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Benchmark:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dies Notebook nur über eine Onboard Grafikkarte verfügt , ist es nur bedingt zum Spielen von aktuellen Games geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3d Mark 03 : ~ 2000 Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows Vista Benchmark:&lt;br /&gt;
CPU Score 5.10 (Calculations per second)&lt;br /&gt;
Memory Score 4.80 (Memory operations per second)&lt;br /&gt;
Graphics Score 3.50 (Desktop performance for Windows Aero)&lt;br /&gt;
D3D Score 3.50 (3D business and gaming graphics performance)&lt;br /&gt;
Disk Score 4.70 (Disk data transfer rate)&lt;br /&gt;
Windows Experience Index 3.50 (Base score)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Preis von 999€ ( Notebooksbilliger.de ) erhält man mit dem R61 einen soliden Begleiter mit guter Auflösung , schnellem Prozessor und ThinkPad-Typischen Merkmalen. &lt;br /&gt;
Das Think Vantage Software Paket welches mit zahlreichen nützlichen Funktionen aufwertet ist ebenso nützlich wie der Fingerprint Sensor. &lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist außerdem die ThinkPad Active Protection Technologie welche die Festplatte bei zu starken Erschütterungen anhält und vor Schäden schützen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen negativen Punkt gibt es trotz allem :&lt;br /&gt;
1 Jahr Garantie sind hart an der Grenze. Eine Erweiterung um 3 Jahre schlägt mit 229€ zu buche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich für meinen Teil habe den Kauf nicht bereut.&lt;br /&gt;
Ich hoffe euch hat mein kleines Review gefallen. Für weiter Fragen und Anregungen steh ich euch gerne zur Verfügung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anleitungen,Schaltpläne und Technische Skizzen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Treiber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows XP: [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/product.do?template=/product.do?template=%2Fproductpage%2Flandingpages%2FproductPageLandingPage.vm&amp;amp;sitestyle=lenovo&amp;amp;brandind=10&amp;amp;familyind=368924&amp;amp;machineind=0&amp;amp;modelind=0&amp;amp;partnumberind=0&amp;amp;subcategoryind=0&amp;amp;doctypeind=9&amp;amp;doccategoryind=0&amp;amp;operatingsystemind=53385&amp;amp;validate=true Hier!!!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hardware]][[Category:Thinkpad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=6185</id>
		<title>R61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=6185"/>
		<updated>2010-05-23T14:22:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Erfahrungsberichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:3000C200_vs_R61.jpg|thumb|Vergleich 3000C200 versus R61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist das zweite Modell der [[R6x-Serie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist auch als Variante R61e und R61i erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger ([[R60]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FSB-800 für CPU, Ram bleibt bei FSB-667&lt;br /&gt;
* neue Grafikkarten&lt;br /&gt;
* 4GB Ram Unterstützung&lt;br /&gt;
* Widescreen Displays (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Umstieg von ATI- zu Nvidia-Grafikkarten (bei den performanteren Modellen)&lt;br /&gt;
* Ultrabay Slim&lt;br /&gt;
* WWAN (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Aufgeführt werden die ursprünglich erhältlichen Varianten sowie mögliche maximale Ausbaustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache FSB-800&lt;br /&gt;
** 1.66, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.2 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* ATI Mobility Radeon X1300 (64MB)&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|SXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher:&#039;&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
* 512MB, 1GB oder 1GB PC2-5300 DDR2-SODIMM &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: maximal sind 4GB (2x2GB) möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festplatten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es ist standardmäßig eine 2,5&amp;quot; S-ATA Festplatte mit:&lt;br /&gt;
* 60, 80, 100, 120 oder 160GB verbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: 640GB HDD wurden bereits erfolgreich getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chipsatz:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AD1981HD HD Audio 1.0 controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[UltraBay]] Enhanced mit folgenden Laufwerken:&lt;br /&gt;
** DVD-ROM Laufwerk&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-ROM Combo Laufwerk&lt;br /&gt;
** Super Multi Burner Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 1 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 3945ABG Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 4965AGN Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g Wireless LAN Mini Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g/n Wireless LAN Mini Express Adapter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 2 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Verizon 1xEV-DO WWAN &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CardBus slot (1x Typ 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1-Slot mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** ExpressCard/54 slot&lt;br /&gt;
** SmartCard reader&lt;br /&gt;
** 4-in-1 Memory reader &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* IBM Embedded Security Subsystem 2.0 &lt;br /&gt;
* IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* Gigabit-Lan (Intel oder Broadcom)&lt;br /&gt;
* Intel Turbo Memory HDD Cache&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Bluetooth (bei bestimmten Modellen) (ev. an CDC-Slot??)&lt;br /&gt;
* Firewire (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstige Schnittstellen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 3x USB 2.0&lt;br /&gt;
* IrDA Infrarotschnittstelle&lt;br /&gt;
* PS/2 Mausanschluss &lt;br /&gt;
* VGA-Monitor Anschluss&lt;br /&gt;
* Stereo Kopfhörer Ausgang&lt;br /&gt;
* Stereo Line In Eingang&lt;br /&gt;
* Mikrofon Mono Eingang&lt;br /&gt;
* Eingebautes Mikrofon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit:&lt;br /&gt;
* [[Bilder-Galerie#UltraBay|ThinkPad Serial/Parallel Port Bay Adapter FRU 40Y8121]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61e ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e ist die Sparvariante des R61, hier sind einige Komponenten nicht enthalten, andere wurden durch leistungsschwächere ausgetauscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.73 GHz, 1.86 GHz, 2.0 GHz &lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz, 2.0 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Penryn) 3MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 2.1 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD, Grafikkarte, Display:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* immer im unteren Bereich, 15,4&amp;quot; WXGA Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein [[Ultrabay]] Schacht, die folgenden Komponente ist fest eingebaut:&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-R Combolaufwerk&lt;br /&gt;
** DVD-RW Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache &lt;br /&gt;
* Kein Ultranav - nur Trackpoint&lt;br /&gt;
* kein Dockinganschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61i ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61i ist eine etwas besser ausgestatte Variante als das R61e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Pentium Dual Core &lt;br /&gt;
** 1,73 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 2MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.5 GHz, 1.66 GHz, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.16 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* meist im unteren bis mittleren Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Ultrabay]] Enhanced an bestimmten Modellen&lt;br /&gt;
* Ultranav an bestimmten Modellen (an anderen nur Trackpoint)&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
= cyranos R61 =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwort : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war seit 2 Jahren Besitzer eines 15,4“ Widescreen Notebooks mit einer Auflösung von 1280x800px. Damals habe ich auf die Grafikleistung hohen Wert gelegt weil ich auch unterwegs zocken wollte. &lt;br /&gt;
Da sich meine Anforderungen geändert haben , musste also ein neues her. &lt;br /&gt;
Kriterien : &lt;br /&gt;
- Kein Widescreen&lt;br /&gt;
- Display mit einer Auflösung &amp;gt;1024x786 px&lt;br /&gt;
- Kein ClearType Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich unbedingt ein IBM/Lenovo-Notebook mein Eigen nennen wollte , die Einstiegsmodelle der T-Serie jedoch, sowohl Preislich als auch von der Ausstattung her , nicht meinen Anforderungen entsprachen, habe ich mich in der R-Serie umgesehen und wurde fündig – Das R61 UV1DNGE war genau das was ich suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verpackung : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem versiegeltem Packt brachte der Paketboote 36 Stunden nach Bestellung das Packet zu mir. &lt;br /&gt;
Wie es sich gehört war das ThinkPad von Schaumstoff umgeben sicher in der Verpackung verstaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieferumfang : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ThinkPad R61 UV1DNGE&lt;br /&gt;
- 2 Ersatz Trackpointkappen &lt;br /&gt;
- Handbuch&lt;br /&gt;
- Netzteil &lt;br /&gt;
- Modemkabel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systemdetails &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Model : &lt;br /&gt;
Lenovo ThinkPad R61-UV1DNG 8943-DNG&lt;br /&gt;
Chipsatz: Mobile PM965/GM965/GL960 Express &lt;br /&gt;
South Bridge: 82801HEM (ICH8M-E) LPC Interface Controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU: &lt;br /&gt;
Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU T7500 @ 2.20GHz&lt;br /&gt;
Codename: Merom&lt;br /&gt;
Technology 0.065µ&lt;br /&gt;
Platform Name Socket 479&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RAM:&lt;br /&gt;
2x 1024 MB 667 Mhz DDR2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarte : &lt;br /&gt;
Intel Graphics Media Accelerator for Mobile x3100 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display : &lt;br /&gt;
15&amp;quot; SXGA+ TFT mit 1400 x 1050 Pixel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HDD:&lt;br /&gt;
Seagate ST9160821AS&lt;br /&gt;
160GB &lt;br /&gt;
8 Mb Cache &lt;br /&gt;
5400 Rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ROM:&lt;br /&gt;
LG Electronics HL-DT-ST DVDRAM GSA-T20N &lt;br /&gt;
CD Reader ROM/R/RW&lt;br /&gt;
CD Writer R/RW&lt;br /&gt;
DVD Reader ROM/R/RW/RAM&lt;br /&gt;
DVD Writer R/RW/RAM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschlüsse:&lt;br /&gt;
3x USB 2.0 &lt;br /&gt;
1x VGA Out &lt;br /&gt;
1x S-Video Out&lt;br /&gt;
1x Modem V90.&lt;br /&gt;
1x Ethernet 10/100/1000 Mbit&lt;br /&gt;
2x PCIMCIA&lt;br /&gt;
1x Audio Out&lt;br /&gt;
1x Mic Out&lt;br /&gt;
1x Firewire&lt;br /&gt;
1x BlueTooth&lt;br /&gt;
1x Intel PRO/Wireless 3945ABG WLAN (802.11a/b/g)&lt;br /&gt;
1x Fingerprint Sensor&lt;br /&gt;
1x Kensington-Schloss Buchse&lt;br /&gt;
1x Docking Anschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewicht : &lt;br /&gt;
2,7 KG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OS: &lt;br /&gt;
Vorinstalliertes Windows Vista Business Edition &lt;br /&gt;
15 GB Recovery Partition &lt;br /&gt;
145 GB Systempartition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verarbeitung : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perfekt : Nix Quitscht , nix knarrt. Vor einem Vergleich mit einem der T-Serie muss sich dieses Notebook nicht verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehäuse ist aus schwarzem Hart Plastik und macht einen sehr soliden eindruck. &lt;br /&gt;
Die Displayschniere sind , wie von IBM/Lenovo gewohnt , Edelstahl verstärkt und sorgen dafür das das Display auch bei Erschütterungen stabil steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Touchpad reagiert präzise auf die Eingaben. Es ist sowohl horizontales- als auch vertikales Scrollen möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der TrackPoint , in mitten der Tasten angeordnet, reagiert genau so präzise wie das Touchpad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastatur hat einen angenehmen Druckpunkt – klingt aber etwas plastisch und nicht so weich wie die z.B. vom T40. Man hat sich jedoch schnell an das Tippen gewöhnt.&lt;br /&gt;
Positiv fällt auf, das die Tastatur eine Windowstaste besitzt ( bei Notebooks ja nicht üblich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auflösung von 1400x1050px ist bei Notebooks eher selten. Zu diesem Notebook passt sie aber hervoragend. &lt;br /&gt;
Die Ausleuchtung ist gleichmäßig. Bei einem komplett schwarzem Bild, erkennt man , das der untere Teil im Bereich der Windows Taskleiste etwas stärker ausgeleuchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlieren konnte ich bisher beim Film schauen nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbwiedergabe ist ok. Knackige Farben und ein Guter Kontrast runden das ab. Pixelfehler sind nicht zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negativ fällt jedoch auf , das das Display etwas pixelig ist. Damit ist gemeint ,das es einem vorkommt als ob man einen leichten Grauschimmer sieht. Dies fällt insbesondere auf Weißen Hintergründen auf – stört aber nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüfter / Akku : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lüfter rotiert leise , fast unhörbar im Hintergrund. Hörbar wird er selten und wenn er sich zu Wort meldet verstummt er meist kurze Zeit später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standart 6 Zellen Akku mit einer Leistung von 10,8V @ 4,8 AH hält rund 4-5 Stunden. &lt;br /&gt;
Ein Fiepen des Akkus , welches hier oft bemängelt wurde , konnte ich nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benchmark: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dies Notebook nur über eine Onboard Grafikkarte verfügt , ist es nur bedingt zum Spielen von aktuellen Games geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3d Mark 03 : ~ 2000 Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows Vista Benchmark:&lt;br /&gt;
CPU Score 5.10 (Calculations per second)&lt;br /&gt;
Memory Score 4.80 (Memory operations per second)&lt;br /&gt;
Graphics Score 3.50 (Desktop performance for Windows Aero)&lt;br /&gt;
D3D Score 3.50 (3D business and gaming graphics performance)&lt;br /&gt;
Disk Score 4.70 (Disk data transfer rate)&lt;br /&gt;
Windows Experience Index 3.50 (Base score)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Preis von 999€ ( Notebooksbilliger.de ) erhält man mit dem R61 einen soliden Begleiter mit guter Auflösung , schnellem Prozessor und ThinkPad-Typischen Merkmalen. &lt;br /&gt;
Das Think Vantage Software Paket welches mit zahlreichen nützlichen Funktionen aufwertet ist ebenso nützlich wie der Fingerprint Sensor. &lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist außerdem die ThinkPad Active Protection Technologie welche die Festplatte bei zu starken Erschütterungen anhält und vor Schäden schützen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen negativen Punkt gibt es trotz allem :&lt;br /&gt;
1 Jahr Garantie sind hart an der Grenze. Eine Erweiterung um 3 Jahre schlägt mit 229€ zu buche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich für meinen Teil habe den Kauf nicht bereut.&lt;br /&gt;
Ich hoffe euch hat mein kleines Review gefallen. Für weiter Fragen und Anregungen steh ich euch gerne zur Verfügung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anleitungen,Schaltpläne und Technische Skizzen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Treiber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows XP: [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/product.do?template=/product.do?template=%2Fproductpage%2Flandingpages%2FproductPageLandingPage.vm&amp;amp;sitestyle=lenovo&amp;amp;brandind=10&amp;amp;familyind=368924&amp;amp;machineind=0&amp;amp;modelind=0&amp;amp;partnumberind=0&amp;amp;subcategoryind=0&amp;amp;doctypeind=9&amp;amp;doccategoryind=0&amp;amp;operatingsystemind=53385&amp;amp;validate=true Hier!!!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hardware]][[Category:Thinkpad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=6184</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=6184"/>
		<updated>2010-05-23T14:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [Red Hat Paket Manager http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager]). Dabei hat die Unbuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 13 (Codenname: Goddard)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases]. Foresight Linux basiert auf rPath Linux, eine sehr unbekannte Distribution. Foresight Linux benutzt weder apt oder yum, sondern conary. Der Vorteil von Conary ist, dass es einzele Dateien aktualisiert und nicht das gesamte Programm. Man kann seinen Computer auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen, da Conary die Daten speichert.&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Stromverbrauch_senken_unter_Windows&amp;diff=5736</id>
		<title>Stromverbrauch senken unter Windows</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Stromverbrauch_senken_unter_Windows&amp;diff=5736"/>
		<updated>2010-01-30T15:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Typischer Stromverbrauch von ThinkPads */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Anleitung richtet sich primär an Vista-User, das meiste gilt aber ebenso für Windows XP. Für genauere Hintergrundinformationen zu Stromverbrauch von Komponenten, zu CPU-Sleep-Zuständen und Core-Spannung siehe [[Linux Stromsparen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energiesparpläne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Energiesparplan sollte man auf &amp;quot;Ausbalanciert&amp;quot; stellen. Dieser nutzt Speedstep, um den CPU-Takt dynamisch anzupassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Energiesparplan &amp;quot;Maximale Leistung&amp;quot; macht zwar auch eine dynamische Taktanpassung, hält die CPU aber länger auf hohen Taktungen und wechselt seltener in stromsparende Sleep-Zustände. Diese Einstellung setzt dazu die Lastschwelle runter, ab der hochgetaktet wird, sowie die Reaktionszeiten, also ob mit geringer Verzögerung oder sofort hochgetaktet wird. Außerdem legt sich dann die CPU nicht ganz so schnell schlafen. Und sie geht auch, um Reaktionszeiten zu minimieren, nur bis zum C3-Stromsparzustand, jedoch nicht in C4. Diese Maßnahmen bewirken etwas bessere Reaktionszeiten (liegt im Millisekundenbereich), kosten aber einige Watt mehr im Stromverbrauch (bei geringer Last rund 2-3 Watt Mehrverbrauch). In der Praxis ist der Reaktionszeit-Effekt vernachlässigbar und die meisten Anwender werden eine geringere Stromaufnahme (und damit geringere Betriebstemperatur und Lüfteraktivität) vorziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch unter &amp;quot;Maximale Leistung&amp;quot; läuft die CPU nicht immer im Maximaltakt (der Name des Energieplans ist also etwas irreführend). Eine permanent auf Maximaltakt laufende CPU würde durchgehend auch im Idle nahe an ihrer [http://de.wikipedia.org/wiki/Thermal_Design_Power TDP]-Grenze verbrauchen (bei einer L7500 Low Voltage CPU wie in der x-Serie also z.B. 17 Watt und bei einer T7500 wie in den R- bzw T-Serien 35 Watt - allein für die CPU). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Throttling Throttling] (Drosselung) der CPU (default im Energiesparplan &amp;quot;Energiesparmodus&amp;quot;), also ein Auslassen von Taktzyklen, ist dagegen in der Regel nicht anzuraten, weil dadurch die Arbeitsleistung überproportional sinkt während die CPU seltener in stromsparende Sleep-Zustände wechseln kann. Ein ungedrosseltes System verbraucht bei geringer Last daher auch nicht mehr als ein gedrosseltes System auf aktuellen CPUs (z.B. Core Duo oder Core Solo). Ältere Prozessoren, die nicht so effektive Stromsparmodi unterstützen können jedoch vom Throttling profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der oft implizierten Annahme, niedrige Taktfrequenzen würden weniger Strom verbrauchen, hat jede CPU einen optimalen Takt, bei dem die Performance pro Watt Stromaufnahme maximal ist. Bei Core2Duo-CPUs liegt dieser, abhängig von der einstellbaren Core-Spannung, bei etwa 1,6 GHz. Zur Eindämmung des [[Geräuschentwicklung_reduzieren#C4-Fiepen|C4-Fiepens]] kann dagegen ggf. eine Taktbegrenzung der CPU sinnvoll sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung der Lenovo Energiesparpläne (ThinkVantage Power Manager) hat hinsichtlich des Strom-Verbrauchs keinen zusätzlichen Nutzwert. Siehe auch [[ThinkVantage Tools]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Lastschwellen und Reaktionszeiten bei der Taktanpassung der CPU nach eigenen Vorstellungen konfigurieren möchte, kann dies mit dem kostenlosen Tool [http://cpu.rightmark.org/products/rmclock.shtml RMclock] tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Verbraucher reduzieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Display verbraucht bei einem Notebook einen großen Anteil des Stroms. Hier kann man die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung reduzieren, um Strom zu sparen. &lt;br /&gt;
Aber auch weitere Stromverbraucher kann man abschalten:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Optisches Laufwerk. Hier wird ein periodisches Polling durchgeführt, ob eine CD eingelegt wurde. Dadurch können die Komponenten nicht ganz in den Stromsparmodus. Man sollte daher ein optisches Laufwerk, dass man selten nutzt im Akku-Betrieb deaktivieren. Dies kann man entweder mit Easy-Eject tun, oder unter &amp;quot;Arbeitsplatz&amp;quot; das Laufwerk &amp;quot;sicher entfernen&amp;quot;. Einsparung: etwa 0,5 bis 1 Watt. Selbst wenn man das Laufwerk physikalisch entfernt, verbleibt andernfalls ein geringer Mehrverbrauch durch die softwareseitig generierten CPU-Wakeups.&lt;br /&gt;
* Speicherkarten: SD- oder CF-Karten in einem Einschub verbrauchen etwas Strom. Diese sollte man daher wieder entfernen, wenn man sie nicht mehr braucht.&lt;br /&gt;
* PCMCIA-Karten: PCMCIA-Karten können erheblich Strom ziehen. Wenn sie nicht benutzt werden, sollte man diese entfernen. Gerade UMTS-PCMCIA-Karten sind als Stromfresser bekannt, insbesondere wenn sie über USB angesprochen werden (der PCMCIA-Einschub verfügt auch über einen USB-Zugang). &lt;br /&gt;
* USB-Geräte: Ohnehin sollte man alle USB-Geräte abstecken. Einerseits weil sie direkt etwas Strom verbrauchen, andererseits weil sonst der &amp;quot;Deeper-Sleep&amp;quot; (C3/C4) behindert wird (s. nachfolgend). Neuere ThinkPads können USB-Geräte übrigens auch im ausgeschalteten Zustand aufladen, was ungewünscht den Akku leeren kann. Mehr dazu unten bei den Bios-Einstellungen sowie unter [[Stromverbrauch im Hibernation unterbinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtige BIOS-Version wählen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich aber [http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=33896 empirisch bestätigt]: Die unterschiedlichen BIOS Versionen haben offenbar erheblichen Einfluss auf den Stromverbrauch. Bislang konnten wir nicht klären, warum dies so ist. So lange gilt: das Ergebnis zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel T-61 (alle T61 Varianten haben das gleiche Bios): Bios Version 1.26 scheint die sparsamste zu sein. Sie bringt Einsparungen von rund 4 Watt, also etwa 11 statt 15 Watt auf einem ruhenden Desktop bei minimaler Helligkeit (dadurch unterscheiden sich die 14&amp;quot;/15&amp;quot; kaum im Stromverbrauch). Dabei sollte das typische [[Geräuschentwicklung_reduzieren#C4-Fiepen|C4-Fiepen]] wahrnehmbar werden, dass den niedrigsten CPU-Sleepzustand kennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar funktionieren die 1.xx BIOS-Versionen aber nicht für Penryn-Modelle. User berichten, mit der BIOS Version 2.10 auch bei Penryn Modellen einen Idle-Verbrauch um 12 Watt zu erreichen. Hier ist noch nicht näher bekannt, welche Bios-Version am sparsamsten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] genauer zu klären&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BIOS Einstellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* C4 aktivieren: Das BIOS in aktuellen ThinkPads unterstützt 3 ACPI-Stromsparzustände: C1, C2, C3. Dies wird auf die CPU-Stromsparzustände gemappt (Transparent Remapping). Damit die CPU auch in den Deeper Sleep State (C4) wechselt, muss die Option &amp;quot;Enter C4 on C3&amp;quot; aktiviert sein. Das heißt, wenn der ACPI-State C3 erreicht wird, wird die CPU, wenn möglich, in den CPU-State C4 geschaltet. Bei neueren ThinkPads (&amp;gt; Jan. 2008) ist dies default aktiviert. Bei älteren nicht. Einige haben hierfür auch keine Einstellmöglichkeiten im BIOS.&lt;br /&gt;
:[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] genauer klären, welche Modelle und ab welchem Auslieferungszeitpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Speedstep aktivieren (ist default an). Dazu Wake on Lan aus (ist default an). &lt;br /&gt;
:[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] Screenshots&lt;br /&gt;
* USB-Geräte aufladen, auch wenn das ThinkPad ausgeschaltet ist sollte man ausstellen (default ist bereits off). Denn diese Option zieht unter Umständen auch Strom, wenn keine USB-Geräte angeschlossen sind. Genauer: Wenn man das ThinkPad im netzbetrieb ausschaltet mit angeschlossenen USB-Geräten, werden sie, wenn diese Option im Bios aktiviert ist, weiter mit Strom versorgt. Auch wenn man sie dann abzieht, erhalten die USB-Chips des ThinkPads weiter etwas Strom. Problematisch wird dies, wenn man den Netzstecker absteckt. Über Nacht verliert man so einige Wattstunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vista-Dienste aufräumen ==&lt;br /&gt;
* Vista zu Testzwecken mal ohne Dienste starten. Das kann man mit MS-Config, alle Dienste temporär zu Testzwecken abschalten und rebooten. Genaueres zur Konfiguration der Vista Dienste unter [[Festplatte_abschalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ACPI, Chipsatztreiber und Service Pack installieren/updaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ThinkPads sind mit Intel Chipsätzen ausgestattet. Die aktuellen Treiber findet man auf der [http://downloadcenter.intel.com/default.aspx?lang=deu&amp;amp;iid=subhdr-DE+downloads Intel Homepage].&lt;br /&gt;
Bei älteren Treiber werden teilweise die C4 Sleep-States nicht unterstützt! Allerdings funktioniert bei der manuellen Installation der Treiber das automatische System-Update nicht, daher ist dieser Weg nur forgeschrittenen Usern zu empfehlen. Inzwischen erhält man gut funktionierende Chipsatz/ACPI-Treiber auch über ThinkVantage Update Manager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Zumindest auf den x-Modellen konnte reproduzierbar ein großer Einfluss der Installationsreihenfolge gemessen werden. Offenbar enthält das Vista Service Pack bestimmte ACPI/Chipsatz-Einstellungen, die von der Installationsreihenfolge abhängen. Richtige Reihenfolge bei der Installation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Windows Vista installieren (clean, kein Recovery)&lt;br /&gt;
# Vista Update deaktivieren (sonst Überschneidung mit ThinkVantage Update)&lt;br /&gt;
# ThinkVantage System Update anwerfen, Chipsatztreiber usw. auch darüber beziehen  &lt;br /&gt;
# RMClock und TPFancontrol installieren (C4 enabled)&lt;br /&gt;
# Vista Update aktivieren&lt;br /&gt;
# SP1 installieren, entweder manuell oder automatisch über Vista Update, beides geht. Wichtig: SP1 erst nach den Chipsatz/ACPI-Treibern und hardwarenahen Tools wie RMclock installieren, sonst werden offenbar die verbrauchsminimierenden Einstellungen überschrieben&lt;br /&gt;
# weitere Installationen wie Java / Flash etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== C4-Sleep aktivieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Erläuterung zu den CPU-Stromsparmodi C3 und C4 steht unter [[Linux Stromsparen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um C4 zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* im Bios (s.o.). Allerdings gibt es diese Option nicht bei allen BIOS Versionen. In diesem Fall kann man C4 auch nachträglich wie folgt aktivieren:&lt;br /&gt;
* entweder über versteckte Parameter in den Energie Plänen, siehe Thread [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-hardware/t-series/p313431-versteckte-profile-im-tv-energie-manager-freigeben/?highlight=versteckte+Profile+freischalten#post313431 Versteckte Profile freischalten]&lt;br /&gt;
* oder auch mittels eines Tools, empfehlenswert ist [http://cpu.rightmark.org/products/rmclock.shtml RMclock]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;zu beachten&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
* Einige ThinkPads werden mit default C4 &amp;quot;aktiviert&amp;quot;, andere mit C4 &amp;quot;deaktiviert&amp;quot; ausgeliefert&lt;br /&gt;
* warum bei einigen ThinkPads der wichtige C4-State deaktiviert ist, ist nicht näher bekannt. Da C4 zum [[Geräuschentwicklung_reduzieren#C4-Fiepen|C4-Fiepen]] führt, hat Lenovo C4 möglicherweise deswegen abgeschaltet. Außerdem kann es mit aktiviertem C4 zu Rucklern bei der Videowiedergabe kommen (das genaue Timing lässt sich in den CPU-State-Transitions mittels RMclock konfigurieren). Neuere Geräte (Fertigung ab 2008) haben offenbar alle C4 aktiviert.&lt;br /&gt;
* bei einigen Geräten wird berichtet, dass ein Aktivieren von C4 über die versteckten Parameter in den Energieplänen nicht funktioniert. Hier ist dann die Methode über RMclock zu wählen.&lt;br /&gt;
* Unterschiedliche Einstellungen in RMclock und in den Energieplänen (C4 ist in den versteckten Parametern) können beim Wechsel aus dem Suspend zu Konflikten führen. Bisher ist nicht genau bekannt, bei welchen Events diese Einstellungen angewendet werden.&lt;br /&gt;
* problematische Dienste/Hintergrungdprozesse deaktivieren (insbesondere sowas wie Vista Sidebar oder Skype). Einige Prozesse erzeugen CPU-Wakeups und behindern dadurch den C4-Stromsparzustand der CPU&lt;br /&gt;
* USB-Geräte entfernen (USB-Maus, etc). USB macht DMA Zugriffe und behindert C4. Siehe auch [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/windows/p395903-xp-usb-2-0-treiber-bug-und-kein-deep-sleep-mehr-f%C3%BCr-cpu/#post395903 Thread zu USB Stromverbrauch].&lt;br /&gt;
* bei ThinkPads ist auch die Bluetooth-Schnittstelle über USB angeschlossen. Daher: Bluetooth abschalten&lt;br /&gt;
* gleiches gilt auch für den Fingerprint Reader. Um zu testen, dass der wirklich sauber in Sleep geht bei Inaktivität, den USB Anschluss im Gerätemanager komplett deaktivieren und dabei den Stromverbrauch beobachten.&lt;br /&gt;
* es wurde auch beobachtet, dass bei Nutzung einer SD-Karte mit ReadyBoost C4 nicht funktioniert. Warum genau ist nicht bekannt. Aber ReadyBoost macht eine Verschlüsselung, dies ist offenbar CPU-intensiv und behindert C4&lt;br /&gt;
* Leider gibt es keine Möglichkeit, direkt ein korrekt aktiviertes C4 zu überprüfen. Aber ein funktionierender C4-Modus ist am typischen [[Geräuschentwicklung_reduzieren#C4-Fiepen|C4-Fiepen]] zu erkennen. Und natürlich daran, dass der Stromverbrauch bei geringer Last etwa 2-3 Watt niedriger ist als ohne aktiviertes C4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Undervolting ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kann man mit Tools wie NHC oder RMclock. Viele User finden NHC etwas einfacher in der Bedienung. RMclock erlaubt dagegen sehr viele spezielle Einstellungen der CPU, bis hin zum Timing der P-State-Transitionen. Dazu empfiehlt sich die Lektüre der sehr guten Dokumentation von RMclock. Für ThinkPads mit Santa Rosa Chipsatz gibt es (Stand Juli 2008) kein NHC, nur RMclock unterstützt diesen Chipsatz.&lt;br /&gt;
* die günstigsten Voltage Level muss man mit etwas Fleißarbeit selber für seine CPU herausfinden. Wegen Fertigungstoleranzen lassen sich hier keine allgemeinen Werte angeben. Normale und Low-Volatage CPUs unterscheiden sich dabei nicht in den stabil erreichbaren Voltage Leveln, siehe [[Vista_Stromverbrauch_senken#Der_Intel_Low_Voltage-Skandal|Intel Low Voltage-Skandal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps zu RMclock ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] Screenshots zu den Einstellungen (stehen in [http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-hardware/t-series/35725-pfeift-es-oder-nicht/index2.html diesem Thread] gepostet von sonny)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die animierten Taskleistenicons von RMclock scheinen den C4 Modus zu stören. Die Taskleistenicons also entweder  in den Einstellungen abschalten oder, alternativ, RMclock beenden. &lt;br /&gt;
* Die C4 Aktivierung bleibt auch bei Beenden erhalten, allerdings nicht nach einem Reboot. Man muss bei dieser Methode also nach jedem Reboot wieder C4 aktivieren.&lt;br /&gt;
* Voraussetzung: C4 ist im Bios aktiviert (wenn Option vorhanden) und die aktuellen Chipsatztreiber sind installiert&lt;br /&gt;
* In &amp;quot;Advanced CPU Settings&amp;quot; gibt es unten die Möglichkeit &amp;quot;Apply these settings at startup zu setzen&amp;quot;. Das muss man für Prozessor und Chipset Settings übernehmen.&lt;br /&gt;
* Wenn der CPU-Load in RMClock höher ist, als im Windows-Taskmanager, dann befindet sich die CPU im Sleep. Das ist also Indiz für die C-States. Je höher der &amp;quot;falsche&amp;quot; CPU Load unter RMClock, desto tiefer schläft die CPU.&lt;br /&gt;
* Im Zusammenspiel mit den Windows Energieplänen kann es zu Überschneidungen kommen. So werden diese immer nach einem Suspend/Resume oder Wechsel Akku/Netzstrom reaktiviert. Wenn C4 also in den versteckten Parametern deaktiviert ist, wird eine Einstellung in RMclock zum Teil überschrieben. &lt;br /&gt;
* VIDs freischalten: http://www.computerbase.de/forum/showpost.php?p=4116357&amp;amp;postcount=5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Intel Low Voltage-Skandal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Undervolting z.B. mit RMclock kann auch eine normale &amp;quot;T&amp;quot;-CPU auf die Stromverbrauchswerte einer Low Voltage (LV) CPU gebracht werden. Ein x61 mit T-CPU verbraucht dann genausoviel wie ein x61s mit LV-CPU. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png|left]] Im Detail: Durch Undervolting kann man T- und LV-CPUs auf identischen Spannungen betreiben (die Untergrenze ist allerdings fest auf 0,85 Volt begrenzt). Da sich die T und LV CPUs - bis auf den Maxiamaltakt - ansonsten nicht unterscheiden, erreichen beide Typen de facto identischen Stromverbrauch. Man bezahlt hier also einen Aufpreis für einen LV Prozessor, ohne tatsächlich reduzierten Stromverbrauch zu erhalten, dafür aber eine beschränkte Rechenleistung - ein Schildbürgerstreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese gleichen Kernspannungen für T- und LV-CPUs gelten nur für Santa Rose Chipsätze, wegen des Super LFM Modus. Auf Napa-Chipsatz, also etwa im x60, lässt sich die Kernspannung einer T CPU nur bis 0,95V reduzieren, da Intel in die T CPUs eine Hardware-Sperre eingebaut hat (was eigentlich nicht nötig wäre). Es ist anzunehmen, dass dies lediglich der Vermarktung der LV-CPUs gegenüber den T-CPUs dient. Bei den ansonsten identischen LV-CPUs, die auf den Santa-Rosa x61er-ThinkPads verbaut sind (ebenso auf T61er ThinkPads), liegt diese Sperre darunter, bei 0,85 Volt. LV CPUs erlauben daher auf beiden Chipsätzen (Napa und Santa Rosa) die Einstellung von 0,85V als Minimalspannung, T-CPUs nur auf Santa Rosa Chipsätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die konkrete CPUs bei der minimal einstellbaren Kernspannung stabil läuft, hängt dabei allerdings von Fertigungstoleranzen ab. Auch hier unterscheiden sich - laut umfangreichen Messungen von ThinkPad-Usern - T- und LV-CPUs nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=41275 Thread] im ThinkPad-Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== RAM-Stromverbrauch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stromverbrauch von RAM-Bausteine setzt sich aus 3 Teilen zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Statische Verlustleistung (soviel geht verloren, auch wenn keine Daten gelesen oder geschrieben werden)&lt;br /&gt;
* Verlust durch dynamischen Refresh (notwendig, damit die Daten erhalten bleiben). Der Verbrauch des dynamischen Refreshs ist größenabhängig. Verbraucht aber &amp;lt;0,3 Watt, ist also nicht so relevant.&lt;br /&gt;
* Schreib-Lese-Verlust - der Hauptstromverbrauch des RAM-Speichers ist zugriffsabhängig (was mit der Größe nichts zu tun hat). Und der entsteht i.d.R. durch die Grafikkarte. Hohe Auflösung kostet daher etwas mehr Strom. Bezogen auf das RAM bewegt sich das in der Region von 0,5 Watt. Eigenes RAM einer dedizierte Grafikkarte kostet natürlich darüber hinaus etwas zusätzlich Strom. Der Verzicht auf Farbtiefe (z.B. Umschalten von 24 Bit auf 16 Bit) kann dadurch einen Vorteil im Stromverbrauch bringen - allerdings ist dieser nur sehr gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WLAN Stromsparen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Vista ist WLAN - anders als noch unter Windows XP - nicht mehr per Default auf niedrigen Stromverbrauch eingestellt. Grund sind wohl Probleme mit bestimmten Routern im Stromsparbetrieb. Dadurch verbraucht Vista aber im WLAN-Betrieb etwa 2 Watt mehr als XP. Über den Gerätemanager kann man die WLAN-Verbindungseinstellungen konfigurieren und die Sendeleistung reduzieren bzw. das Energiemanagement aktivieren. &lt;br /&gt;
:[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] Screenshots&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbrauch von WLAN liegt dann bei nur noch 0,1 Watt (ohne Datenverkehr). WLAN an oder aus verbraucht dann etwa identisch viel. Bei vollem Datenverkehr zieht WLAN etwa 3-4 Watt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festplatte abschalten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Festplatte abschalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thinkpad-User berichten von einer Reduzierung des Stromverbrauchs von ehedem rund 15 Watt auf unter 8 Watt (ruhender Desktop bei minimaler Helligkeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vista Tablet Drain Bug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Modelle x60s oder x60t sind harwaremäßig weitgehend identisch und verbrauchen &#039;&#039;theoretisch&#039;&#039; auch das gleiche. Ebenso x61s und x61t. In der Praxis verbrauchen die Tablets aber mehr. Bislang ließ sich jedoch nicht genau feststellen, woran das liegt. Das Problem macht aber als &amp;quot;Vista Tablet Drain Bug&amp;quot; die Runde. Die Akkus der Tablets haben etwas weniger Kapazität, klar, das ist berücksichtigt. Ob dieser Fehler unter XP auch auftritt ist bisher auch nicht klar, vermutlich aber ja. Vista verbaucht nicht mehr als XP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unter Linux ist der Stromverbrauch von x60s oder x60t bzw. x61s oder x61t dann tatsächlich identisch. Der Digitizer zieht keinen Strom, wenn er nicht benutzt wird. Unter Linux ist die Laufzeit des x61t 5-6 statt 4-5 Stunden unter Vista.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es zirkulieren diverse Theorien woran das liegen kann. C4-State, V-Core-Spannungen und die Transition-Einstellungen der CPU P-States, Tablet Prozesse wie wisptis.exe usw. Einige User berichten von Erfolgen mit einem Clean Install, wobei Unterschiede ermittelt wurden, allein durch die Reihefolge, in der Chipsatztreiber und ACPI-Treiber installiert wurde. Andere konnten diese Effekte nicht reproduzieren. Bisher ließ sich dieser &amp;quot;Drain Bug&amp;quot; nicht genauer eingrenzen und auch nicht in deutlich längere Laufzeit unter Windows umsetzen. Eine reproduzierbar längere Laufzeit erhält man bislang nur durch die Installation von Linux, mit etwa 1-2 Watt geringerer Stromaufnahme. Mehr dazu unter [[Linux Stromsparen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Modelle mit Core Solo ULV scheinen von diesem Drain Bug nicht betroffen zu sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertiefende Diskussion siehe http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=33856&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vista, XP oder Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stromverbrauch der verschiedenen Betriebssysteme ist nahezu identisch. Vista hat (vermutlich) ein minimal verbessertes Scheduling wodurch es etwas stromsparender ist als XP. Gleiches gilt für Linux bei Einsatz aktueller Kernelversionen. Siehe auch [[Vista versus XP]] und [[Linux Stromsparen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typischer Stromverbrauch von ThinkPads ==&lt;br /&gt;
* x61, x61s, x61t (verbrauchen alle exakt das gleiche, wenn Undervolting aktiv): 6-7 Watt (idle@10%Helligkeit), 12-15 Watt (Office&amp;amp;Surfen@50%Helligkeit)&lt;br /&gt;
* x60, x60s, x60t: kein messbarer Unterschied zur 61er x-Serie.&lt;br /&gt;
* x60 Core Solo: 5-6 Watt (idle@10%Helligkeit), 10-12 Watt (Office&amp;amp;Surfen@50%Helligkeit)&lt;br /&gt;
* T61 14&amp;quot; wide WSXGA+, Nvidia: 12-13 Watt (idle@10%Helligkeit), 16-20 Watt (Office&amp;amp;Surfen@50%Helligkeit).&lt;br /&gt;
* R61 15&amp;quot; 4:3 XGA, Intel X3100: 11 Watt (idle@Helligkeit 0%), 14 Watt (Surfen, LaTeX@30% Helligkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Links ==&lt;br /&gt;
* Stromverbrauch von Windows im Vergleich zu Linux siehe [[Linux Stromsparen]]&lt;br /&gt;
* [http://thinkpad-forum.de/index.php?page=Thread&amp;amp;postid=240376 Erfahrungsbericht T60] von sonny&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Vista]]&lt;br /&gt;
[[Category:Stromsparen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat Lesenswerter Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=UltraBay&amp;diff=5735</id>
		<title>UltraBay</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=UltraBay&amp;diff=5735"/>
		<updated>2010-01-30T15:33:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:R50-Ultrabay.jpg|R50 mit Ultrabay|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ultrabay-FDD.jpg|Ultrabay-Diskettenlaufwerk|thumb]][[Bild:Ultrabay-tastenblock.jpg|Ultraybay-Num-Block|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:U_bay_slim_back.jpg|thumb|Ultrabay Slim HDD Adapter Rückansicht ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ultrabaydvd.jpg|thumb|Ultrabay-DVD-Laufwerk aus R61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UltraBay&#039;&#039;&#039; ist die Bezeichnung für den wechselbaren Laufwerk-Schacht der Lenovo Thinkpads. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch jedes Thinkpad (mit Ausnahme der G-Serie und einigen Xxx&#039;e-Modellen) ist mit einem Ultrabay-Schacht ausgestattet. Dieser Schacht bietet den Vorteil, heutzutage meist das DVD-Laufwerk, schnell, unkompliziert und während dem Betrieb durch z.B. einen zusätzlichen Akku oder anderweitige Komponenten (Festplatte) zu ersetzen. Vom Ultrabay-Schacht gibt es viele Typen die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Manche sind untereinander kompatibel, die meisten jedoch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ultrabay&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &#039;&#039;&#039;Ultrabay-Typ&#039;&#039;&#039; ||  &#039;&#039;&#039;verbaut in&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;verfügbare Geräte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay           || 355, 360, 370C, 750, 755C, 755CE, 755Cs, 755CSE, 755CV, 755CX, 760C, 760L, 760E || FDD, HDD, BATT, 2,88MB-Diskette, PCMCIA-Cartridge, IBM Wireless Modem &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dickes Ultrabay    || 755CD, 755CDV, 760CD, 760E, 760ED, 760EL, 760ELD, 760LD, 760XD, 760XL, 765, SelectaDock I, SelectaDock II || FDD, HDD, CD, BATT, 2,88MB-Diskette, PCMCIA-Cartridge, IBM Wireless Modem &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay II        || 770, SelectaDock III || FDD, ZIP-100, ZIP-250, HDD, CD, DVD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay FX        || 390, i-Series 1720, i-Series 1721 || FDD, HDD, CD, DVD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| UltraSlimbay       || 600, UltraBase, Portable Drive Bay || FDD, ZIP-100, ZIP-250, HDD, CD, DVD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay 2000      || A20, A21, A22, T20, T21 , T22, Dock, Dock II, UltraBase X2, Portable Drive Bay 2000 || FDD, LS-120, LS-240, ZIP-100, ZIP-250, CD, CD-RW, DVD, Combo, Multi, HDD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay Plus      || A30, A31, R30, R31, R32, R40, T23, T30, UltraBase X3 || FDD, LS-120, LS-240, ZIP-100, ZIP-250, CD, CD-RW, DVD, Combo, Multi, HDD, BATT, PDA Cradle, NumPad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay Slim      || T40, T41, T42, T43, T60, T61, Z60t, Z61t, X4 UltraBase, ThinkPad X4 Dock, X6 UltraBase, Tablet X6 UltraBase || DVD, Combo, Multi, HDD, BATT, Seriell / Pallalel Port Adapter (T60-61, einige R60-R61)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay Enhanced  || R50, R51, R52, R60, R61, Z60m, Z61m, ThinkPad Advanced Dock || DVD, Combo, Multi, BD-RW, HDD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Serial Ultrabay Slim || T400, T400s, T500, W500, W700, X200 UltraBase || DVD, Combo, Multi, BD-RW, HDD, BATT (Ultrabay Slim Batterie)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Serial Ultrabay Enhanced || R400, R500 || DVD, Combo, Multi, BD-RW, HDD, BATT (Ultrabay Slim Batterie)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;12&amp;quot;|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Kompatibilität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spalte: Slots Zeile: Geräte ||  Ultrabay || dickes Ultrabay || Ultrabay II || Ultrabay FX || Ultraslimbay ||Ultrabay 2000 || Ultrabay Plus || Ultrabay Slim || Ultrabay Enhanced || Serial Ultrabay Slim || Serial Ultrabay Enhanced &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ultrabay&#039;&#039;&#039;          || ja || ja || Adapter || - || - || - || - || - || - || - || -&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Ultrabay Slim&#039;&#039;&#039;     || -  || - || - || - || - || Adapter || Adapter || ja || ja || - || -&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Ultrabay Enhanced&#039;&#039;&#039; || -  || - || - || - || - || Adapter || Adapter || - || ja || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Serial Ultrabay Enhanced&#039;&#039;&#039; || -  || - || - || - || - || - || - || - || - || - || ja &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Merkmale&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* UltraBay: kein Hot-Swapping &lt;br /&gt;
* dickes UltraBay: dickere Version wegem CD-ROM-Laufwerk&lt;br /&gt;
* UltraBay II: Hot-Swapping, Blende hat ausgeschnittes Eck auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
* UltraBay FX: kombiniertes Floppy-Laufwerk mit CD-ROM, DVD oder CDRW &lt;br /&gt;
* UltraSlimBay: Hot-Swapping, rechteckige Blende&lt;br /&gt;
* UltraBay 2000: Hot-Swapping, Blende hat ausgeschnittes Eck auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
* UltraBay Plus: das gleiche wie UltraBay 2000, zusätzliche Geräte&lt;br /&gt;
* UltraBay Slim: Hot-Swapping, vor allem dünner als die Vorgänger, Blende hat ausgeschnittes Eck auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
* UltraBay Enhanced: Hot-Swapping, dicker als UltraBay Slim&lt;br /&gt;
* Serial Ultrabay Slim: Hot-Swapping&lt;br /&gt;
* Serial Ultrabay Enhanced: Hot-Swapping&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UltraBay-Schacht hängt am selben IDE-Controller wie die fest eingebaute Festplatte, somit besteht z.B. bei einer Festplatte im Schacht keine besondere Limitierung hinsichtlich Bootfähigkeit, Kapazität, etc. Es handelt sich um eine handelsübliche 2,5-Zoll-Festplatte, die lediglich in einen speziellen UltraBay-Rahmen verschraubt wird, um in den UltraBay-Wechselschacht geschoben werden zu können. Der Wechselschacht ist [[hot swappable]], das heißt der Austausch der Komponenten kann während des laufenden Betriebes geschehen und diese werden sogleich erkannt, das Notebook muss hierzu also nicht neu gestartet werden. Wenn jedoch das aktive Betriebssystem auf derjenigen Festplatte installiert ist, die im UltraBay steckt, sollte man dies vermeiden. Das Travel Cover ist ein leichter Plastik-Dummy, der anstelle eines UltraBay-Gerätes verwendet wird. Damit kann das ohnehin geringe Gewicht weiter verringert werden, falls unterwegs kein UltraBay-Gerät benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Daten auf dieser Seite entstammen überwiegend von [http://www.thinkwiki.org/wiki/UltraBay thinkwiki.org].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thinkpad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zubehör]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
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		<title>Datei:Ultrabaydvd.jpg</title>
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		<updated>2010-01-30T15:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: DVD-Laufwerk aus dem R61i&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;DVD-Laufwerk aus dem R61i&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
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		<title>UltraBay</title>
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		<updated>2010-01-30T15:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:R50-Ultrabay.jpg|R50 mit Ultrabay|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ultrabay-FDD.jpg|Ultrabay-Diskettenlaufwerk|thumb]][[Bild:Ultrabay-tastenblock.jpg|Ultraybay-Num-Block|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:U_bay_slim_back.jpg|thumb|Ultrabay Slim HDD Adapter Rückansicht ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UltraBay&#039;&#039;&#039; ist die Bezeichnung für den wechselbaren Laufwerk-Schacht der Lenovo Thinkpads. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch jedes Thinkpad (mit Ausnahme der G-Serie und einigen Xxx&#039;e-Modellen) ist mit einem Ultrabay-Schacht ausgestattet. Dieser Schacht bietet den Vorteil, heutzutage meist das DVD-Laufwerk, schnell, unkompliziert und während dem Betrieb durch z.B. einen zusätzlichen Akku oder anderweitige Komponenten (Festplatte) zu ersetzen. Vom Ultrabay-Schacht gibt es viele Typen die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Manche sind untereinander kompatibel, die meisten jedoch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! &#039;&#039;&#039;Ultrabay-Typ&#039;&#039;&#039; ||  &#039;&#039;&#039;verbaut in&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;verfügbare Geräte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay           || 355, 360, 370C, 750, 755C, 755CE, 755Cs, 755CSE, 755CV, 755CX, 760C, 760L, 760E || FDD, HDD, BATT, 2,88MB-Diskette, PCMCIA-Cartridge, IBM Wireless Modem &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dickes Ultrabay    || 755CD, 755CDV, 760CD, 760E, 760ED, 760EL, 760ELD, 760LD, 760XD, 760XL, 765, SelectaDock I, SelectaDock II || FDD, HDD, CD, BATT, 2,88MB-Diskette, PCMCIA-Cartridge, IBM Wireless Modem &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay II        || 770, SelectaDock III || FDD, ZIP-100, ZIP-250, HDD, CD, DVD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay FX        || 390, i-Series 1720, i-Series 1721 || FDD, HDD, CD, DVD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| UltraSlimbay       || 600, UltraBase, Portable Drive Bay || FDD, ZIP-100, ZIP-250, HDD, CD, DVD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay 2000      || A20, A21, A22, T20, T21 , T22, Dock, Dock II, UltraBase X2, Portable Drive Bay 2000 || FDD, LS-120, LS-240, ZIP-100, ZIP-250, CD, CD-RW, DVD, Combo, Multi, HDD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay Plus      || A30, A31, R30, R31, R32, R40, T23, T30, UltraBase X3 || FDD, LS-120, LS-240, ZIP-100, ZIP-250, CD, CD-RW, DVD, Combo, Multi, HDD, BATT, PDA Cradle, NumPad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay Slim      || T40, T41, T42, T43, T60, T61, Z60t, Z61t, X4 UltraBase, ThinkPad X4 Dock, X6 UltraBase, Tablet X6 UltraBase || DVD, Combo, Multi, HDD, BATT, Seriell / Pallalel Port Adapter (T60-61, einige R60-R61)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay Enhanced  || R50, R51, R52, R60, R61, Z60m, Z61m, ThinkPad Advanced Dock || DVD, Combo, Multi, BD-RW, HDD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Serial Ultrabay Slim || T400, T400s, T500, W500, W700, X200 UltraBase || DVD, Combo, Multi, BD-RW, HDD, BATT (Ultrabay Slim Batterie)&lt;br /&gt;
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| Serial Ultrabay Enhanced || R400, R500 || DVD, Combo, Multi, BD-RW, HDD, BATT (Ultrabay Slim Batterie)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;12&amp;quot;|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Kompatibilität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spalte: Slots Zeile: Geräte ||  Ultrabay || dickes Ultrabay || Ultrabay II || Ultrabay FX || Ultraslimbay ||Ultrabay 2000 || Ultrabay Plus || Ultrabay Slim || Ultrabay Enhanced || Serial Ultrabay Slim || Serial Ultrabay Enhanced &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ultrabay&#039;&#039;&#039;          || ja || ja || Adapter || - || - || - || - || - || - || - || -&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ultrabay Slim&#039;&#039;&#039;     || -  || - || - || - || - || Adapter || Adapter || ja || ja || - || -&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Serial Ultrabay Enhanced&#039;&#039;&#039; || -  || - || - || - || - || - || - || - || - || - || ja &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Merkmale&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* UltraBay: kein Hot-Swapping &lt;br /&gt;
* dickes UltraBay: dickere Version wegem CD-ROM-Laufwerk&lt;br /&gt;
* UltraBay II: Hot-Swapping, Blende hat ausgeschnittes Eck auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
* UltraBay FX: kombiniertes Floppy-Laufwerk mit CD-ROM, DVD oder CDRW &lt;br /&gt;
* UltraSlimBay: Hot-Swapping, rechteckige Blende&lt;br /&gt;
* UltraBay 2000: Hot-Swapping, Blende hat ausgeschnittes Eck auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
* UltraBay Plus: das gleiche wie UltraBay 2000, zusätzliche Geräte&lt;br /&gt;
* UltraBay Slim: Hot-Swapping, vor allem dünner als die Vorgänger, Blende hat ausgeschnittes Eck auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
* UltraBay Enhanced: Hot-Swapping, dicker als UltraBay Slim&lt;br /&gt;
* Serial Ultrabay Slim: Hot-Swapping&lt;br /&gt;
* Serial Ultrabay Enhanced: Hot-Swapping&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UltraBay-Schacht hängt am selben IDE-Controller wie die fest eingebaute Festplatte, somit besteht z.B. bei einer Festplatte im Schacht keine besondere Limitierung hinsichtlich Bootfähigkeit, Kapazität, etc. Es handelt sich um eine handelsübliche 2,5-Zoll-Festplatte, die lediglich in einen speziellen UltraBay-Rahmen verschraubt wird, um in den UltraBay-Wechselschacht geschoben werden zu können. Der Wechselschacht ist [[hot swappable]], das heißt der Austausch der Komponenten kann während des laufenden Betriebes geschehen und diese werden sogleich erkannt, das Notebook muss hierzu also nicht neu gestartet werden. Wenn jedoch das aktive Betriebssystem auf derjenigen Festplatte installiert ist, die im UltraBay steckt, sollte man dies vermeiden. Das Travel Cover ist ein leichter Plastik-Dummy, der anstelle eines UltraBay-Gerätes verwendet wird. Damit kann das ohnehin geringe Gewicht weiter verringert werden, falls unterwegs kein UltraBay-Gerät benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Daten auf dieser Seite entstammen überwiegend von [http://www.thinkwiki.org/wiki/UltraBay thinkwiki.org].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thinkpad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zubehör]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
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		<title>UltraBay</title>
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		<updated>2010-01-30T15:27:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:R50-Ultrabay.jpg|R50 mit Ultrabay|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ultrabay-FDD.jpg|Ultrabay-Diskettenlaufwerk|thumb]][[Bild:Ultrabay-tastenblock.jpg|Ultraybay-Num-Block|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:U_bay_slim_back.jpg|thumb|Ultrabay Slim HDD Adapter Rückansicht ]][[DVD-Laufwerk Ultrabay:ultrabaydvd.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UltraBay&#039;&#039;&#039; ist die Bezeichnung für den wechselbaren Laufwerk-Schacht der Lenovo Thinkpads. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch jedes Thinkpad (mit Ausnahme der G-Serie und einigen Xxx&#039;e-Modellen) ist mit einem Ultrabay-Schacht ausgestattet. Dieser Schacht bietet den Vorteil, heutzutage meist das DVD-Laufwerk, schnell, unkompliziert und während dem Betrieb durch z.B. einen zusätzlichen Akku oder anderweitige Komponenten (Festplatte) zu ersetzen. Vom Ultrabay-Schacht gibt es viele Typen die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Manche sind untereinander kompatibel, die meisten jedoch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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! &#039;&#039;&#039;Ultrabay-Typ&#039;&#039;&#039; ||  &#039;&#039;&#039;verbaut in&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;verfügbare Geräte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay           || 355, 360, 370C, 750, 755C, 755CE, 755Cs, 755CSE, 755CV, 755CX, 760C, 760L, 760E || FDD, HDD, BATT, 2,88MB-Diskette, PCMCIA-Cartridge, IBM Wireless Modem &lt;br /&gt;
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| dickes Ultrabay    || 755CD, 755CDV, 760CD, 760E, 760ED, 760EL, 760ELD, 760LD, 760XD, 760XL, 765, SelectaDock I, SelectaDock II || FDD, HDD, CD, BATT, 2,88MB-Diskette, PCMCIA-Cartridge, IBM Wireless Modem &lt;br /&gt;
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| Ultrabay II        || 770, SelectaDock III || FDD, ZIP-100, ZIP-250, HDD, CD, DVD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay FX        || 390, i-Series 1720, i-Series 1721 || FDD, HDD, CD, DVD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| UltraSlimbay       || 600, UltraBase, Portable Drive Bay || FDD, ZIP-100, ZIP-250, HDD, CD, DVD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay 2000      || A20, A21, A22, T20, T21 , T22, Dock, Dock II, UltraBase X2, Portable Drive Bay 2000 || FDD, LS-120, LS-240, ZIP-100, ZIP-250, CD, CD-RW, DVD, Combo, Multi, HDD, BATT&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Ultrabay Enhanced  || R50, R51, R52, R60, R61, Z60m, Z61m, ThinkPad Advanced Dock || DVD, Combo, Multi, BD-RW, HDD, BATT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Serial Ultrabay Slim || T400, T400s, T500, W500, W700, X200 UltraBase || DVD, Combo, Multi, BD-RW, HDD, BATT (Ultrabay Slim Batterie)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Serial Ultrabay Enhanced || R400, R500 || DVD, Combo, Multi, BD-RW, HDD, BATT (Ultrabay Slim Batterie)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;12&amp;quot;|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Kompatibilität&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spalte: Slots Zeile: Geräte ||  Ultrabay || dickes Ultrabay || Ultrabay II || Ultrabay FX || Ultraslimbay ||Ultrabay 2000 || Ultrabay Plus || Ultrabay Slim || Ultrabay Enhanced || Serial Ultrabay Slim || Serial Ultrabay Enhanced &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ultrabay&#039;&#039;&#039;          || ja || ja || Adapter || - || - || - || - || - || - || - || -&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;dickes Ultrabay&#039;&#039;&#039;   || - || ja || Adapter || - || - || - || - || - || - || - || -&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Ultrabay II&#039;&#039;&#039;       || -  || - || ja || - || - || - || - || - || - || - || -&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Ultrabay FX&#039;&#039;&#039;       || -  || - ||  || ja || - || - || - || - || - || - || -&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Ultrabay Enhanced&#039;&#039;&#039; || -  || - || - || - || - || Adapter || Adapter || - || ja || - || -&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Serial Ultrabay Enhanced&#039;&#039;&#039; || -  || - || - || - || - || - || - || - || - || - || ja &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Merkmale&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* UltraBay: kein Hot-Swapping &lt;br /&gt;
* dickes UltraBay: dickere Version wegem CD-ROM-Laufwerk&lt;br /&gt;
* UltraBay II: Hot-Swapping, Blende hat ausgeschnittes Eck auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
* UltraBay FX: kombiniertes Floppy-Laufwerk mit CD-ROM, DVD oder CDRW &lt;br /&gt;
* UltraSlimBay: Hot-Swapping, rechteckige Blende&lt;br /&gt;
* UltraBay 2000: Hot-Swapping, Blende hat ausgeschnittes Eck auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
* UltraBay Plus: das gleiche wie UltraBay 2000, zusätzliche Geräte&lt;br /&gt;
* UltraBay Slim: Hot-Swapping, vor allem dünner als die Vorgänger, Blende hat ausgeschnittes Eck auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
* UltraBay Enhanced: Hot-Swapping, dicker als UltraBay Slim&lt;br /&gt;
* Serial Ultrabay Slim: Hot-Swapping&lt;br /&gt;
* Serial Ultrabay Enhanced: Hot-Swapping&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UltraBay-Schacht hängt am selben IDE-Controller wie die fest eingebaute Festplatte, somit besteht z.B. bei einer Festplatte im Schacht keine besondere Limitierung hinsichtlich Bootfähigkeit, Kapazität, etc. Es handelt sich um eine handelsübliche 2,5-Zoll-Festplatte, die lediglich in einen speziellen UltraBay-Rahmen verschraubt wird, um in den UltraBay-Wechselschacht geschoben werden zu können. Der Wechselschacht ist [[hot swappable]], das heißt der Austausch der Komponenten kann während des laufenden Betriebes geschehen und diese werden sogleich erkannt, das Notebook muss hierzu also nicht neu gestartet werden. Wenn jedoch das aktive Betriebssystem auf derjenigen Festplatte installiert ist, die im UltraBay steckt, sollte man dies vermeiden. Das Travel Cover ist ein leichter Plastik-Dummy, der anstelle eines UltraBay-Gerätes verwendet wird. Damit kann das ohnehin geringe Gewicht weiter verringert werden, falls unterwegs kein UltraBay-Gerät benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Daten auf dieser Seite entstammen überwiegend von [http://www.thinkwiki.org/wiki/UltraBay thinkwiki.org].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thinkpad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zubehör]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5731</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
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		<updated>2010-01-30T15:14:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Freespire 2 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [Red Hat Paket Manager http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager]). Dabei hat die Unbuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 11 (Codenname: Leonidas)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Foresight Linux ===&lt;br /&gt;
Foresight Linux ist eine etwas neuere Distribution. Es ist eine Distribution mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release Rolling Releases].&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5730</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5730"/>
		<updated>2010-01-30T15:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* andere Distributionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [Red Hat Paket Manager http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager]). Dabei hat die Unbuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 11 (Codenname: Leonidas)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Freespire 2 =&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Foresight Linux 1.4.1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=5729</id>
		<title>R61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=5729"/>
		<updated>2010-01-30T15:10:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Erfahrungsberichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:3000C200_vs_R61.jpg|thumb|Vergleich 3000C200 versus R61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist das zweite Modell der [[R6x-Serie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist auch als Variante R61e und R61i erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger ([[R60]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FSB-800 für CPU, Ram bleibt bei FSB-667&lt;br /&gt;
* neue Grafikkarten&lt;br /&gt;
* 4GB Ram Unterstützung&lt;br /&gt;
* Widescreen Displays (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Umstieg von ATI- zu Nvidia-Grafikkarten (bei den performanteren Modellen)&lt;br /&gt;
* Ultrabay Slim&lt;br /&gt;
* WWAN (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Aufgeführt werden die ursprünglich erhältlichen Varianten sowie mögliche maximale Ausbaustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache FSB-800&lt;br /&gt;
** 1.66, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.2 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* ATI Mobility Radeon X1300 (64MB)&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|SXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher:&#039;&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
* 512MB, 1GB oder 1GB PC2-5300 DDR2-SODIMM &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: maximal sind 4GB (2x2GB) möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festplatten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es ist standardmäßig eine 2,5&amp;quot; S-ATA Festplatte mit:&lt;br /&gt;
* 60, 80, 100, 120 oder 160GB verbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: 640GB HDD wurden bereits erfolgreich getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chipsatz:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AD1981HD HD Audio 1.0 controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[UltraBay]] Enhanced mit folgenden Laufwerken:&lt;br /&gt;
** DVD-ROM Laufwerk&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-ROM Combo Laufwerk&lt;br /&gt;
** Super Multi Burner Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 1 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 3945ABG Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 4965AGN Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g Wireless LAN Mini Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g/n Wireless LAN Mini Express Adapter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 2 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Verizon 1xEV-DO WWAN &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CardBus slot (1x Typ 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1-Slot mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** ExpressCard/54 slot&lt;br /&gt;
** SmartCard reader&lt;br /&gt;
** 4-in-1 Memory reader &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* IBM Embedded Security Subsystem 2.0 &lt;br /&gt;
* IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* Gigabit-Lan (Intel oder Broadcom)&lt;br /&gt;
* Intel Turbo Memory HDD Cache&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Bluetooth (bei bestimmten Modellen) (ev. an CDC-Slot??)&lt;br /&gt;
* Firewire (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstige Schnittstellen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 3x USB 2.0&lt;br /&gt;
* IrDA Infrarotschnittstelle&lt;br /&gt;
* PS/2 Mausanschluss &lt;br /&gt;
* VGA-Monitor Anschluss&lt;br /&gt;
* Stereo Kopfhörer Ausgang&lt;br /&gt;
* Stereo Line In Eingang&lt;br /&gt;
* Mikrofon Mono Eingang&lt;br /&gt;
* Eingebautes Mikrofon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit:&lt;br /&gt;
* [[Bilder-Galerie#UltraBay|ThinkPad Serial/Parallel Port Bay Adapter FRU 40Y8121]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61e ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e ist die Sparvariante des R61, hier sind einige Komponenten nicht enthalten, andere wurden durch leistungsschwächere ausgetauscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.73 GHz, 1.86 GHz, 2.0 GHz &lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz, 2.0 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Penryn) 3MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 2.1 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD, Grafikkarte, Display:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* immer im unteren Bereich, 15,4&amp;quot; WXGA Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein [[Ultrabay]] Schacht, die folgenden Komponente ist fest eingebaut:&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-R Combolaufwerk&lt;br /&gt;
** DVD-RW Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache &lt;br /&gt;
* Kein Ultranav - nur Trackpoint&lt;br /&gt;
* kein Dockinganschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61i ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61i ist eine etwas besser ausgestatte Variante als das R61e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Pentium Dual Core &lt;br /&gt;
** 1,73 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 2MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.5 GHz, 1.66 GHz, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.16 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* meist im unteren bis mittleren Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Ultrabay]] Enhanced an bestimmten Modellen&lt;br /&gt;
* Ultranav an bestimmten Modellen (an anderen nur Trackpoint)&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
cyranos R61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwort : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war seit 2 Jahren Besitzer eines 15,4“ Widescreen Notebooks mit einer Auflösung von 1280x800px. Damals habe ich auf die Grafikleistung hohen Wert gelegt weil ich auch unterwegs zocken wollte. &lt;br /&gt;
Da sich meine Anforderungen geändert haben , musste also ein neues her. &lt;br /&gt;
Kriterien : &lt;br /&gt;
- Kein Widescreen&lt;br /&gt;
- Display mit einer Auflösung &amp;gt;1024x786 px&lt;br /&gt;
- Kein ClearType Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich unbedingt ein IBM/Lenovo-Notebook mein Eigen nennen wollte , die Einstiegsmodelle der T-Serie jedoch, sowohl Preislich als auch von der Ausstattung her , nicht meinen Anforderungen entsprachen, habe ich mich in der R-Serie umgesehen und wurde fündig – Das R61 UV1DNGE war genau das was ich suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verpackung : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem versiegeltem Packt brachte der Paketboote 36 Stunden nach Bestellung das Packet zu mir. &lt;br /&gt;
Wie es sich gehört war das ThinkPad von Schaumstoff umgeben sicher in der Verpackung verstaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieferumfang : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ThinkPad R61 UV1DNGE&lt;br /&gt;
- 2 Ersatz Trackpointkappen &lt;br /&gt;
- Handbuch&lt;br /&gt;
- Netzteil &lt;br /&gt;
- Modemkabel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systemdetails &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Model : &lt;br /&gt;
Lenovo ThinkPad R61-UV1DNG 8943-DNG&lt;br /&gt;
Chipsatz: Mobile PM965/GM965/GL960 Express &lt;br /&gt;
South Bridge: 82801HEM (ICH8M-E) LPC Interface Controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU: &lt;br /&gt;
Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU T7500 @ 2.20GHz&lt;br /&gt;
Codename: Merom&lt;br /&gt;
Technology 0.065µ&lt;br /&gt;
Platform Name Socket 479&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RAM:&lt;br /&gt;
2x 1024 MB 667 Mhz DDR2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarte : &lt;br /&gt;
Intel Graphics Media Accelerator for Mobile x3100 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display : &lt;br /&gt;
15&amp;quot; SXGA+ TFT mit 1400 x 1050 Pixel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HDD:&lt;br /&gt;
Seagate ST9160821AS&lt;br /&gt;
160GB &lt;br /&gt;
8 Mb Cache &lt;br /&gt;
5400 Rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ROM:&lt;br /&gt;
LG Electronics HL-DT-ST DVDRAM GSA-T20N &lt;br /&gt;
CD Reader ROM/R/RW&lt;br /&gt;
CD Writer R/RW&lt;br /&gt;
DVD Reader ROM/R/RW/RAM&lt;br /&gt;
DVD Writer R/RW/RAM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschlüsse:&lt;br /&gt;
3x USB 2.0 &lt;br /&gt;
1x VGA Out &lt;br /&gt;
1x S-Video Out&lt;br /&gt;
1x Modem V90.&lt;br /&gt;
1x Ethernet 10/100/1000 Mbit&lt;br /&gt;
2x PCIMCIA&lt;br /&gt;
1x Audio Out&lt;br /&gt;
1x Mic Out&lt;br /&gt;
1x Firewire&lt;br /&gt;
1x BlueTooth&lt;br /&gt;
1x Intel PRO/Wireless 3945ABG WLAN (802.11a/b/g)&lt;br /&gt;
1x Fingerprint Sensor&lt;br /&gt;
1x Kensington-Schloss Buchse&lt;br /&gt;
1x Docking Anschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewicht : &lt;br /&gt;
2,7 KG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OS: &lt;br /&gt;
Vorinstalliertes Windows Vista Business Edition &lt;br /&gt;
15 GB Recovery Partition &lt;br /&gt;
145 GB Systempartition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verarbeitung : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perfekt : Nix Quitscht , nix knarrt. Vor einem Vergleich mit einem der T-Serie muss sich dieses Notebook nicht verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehäuse ist aus schwarzem Hart Plastik und macht einen sehr soliden eindruck. &lt;br /&gt;
Die Displayschniere sind , wie von IBM/Lenovo gewohnt , Edelstahl verstärkt und sorgen dafür das das Display auch bei Erschütterungen stabil steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Touchpad reagiert präzise auf die Eingaben. Es ist sowohl horizontales- als auch vertikales Scrollen möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der TrackPoint , in mitten der Tasten angeordnet, reagiert genau so präzise wie das Touchpad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastatur hat einen angenehmen Druckpunkt – klingt aber etwas plastisch und nicht so weich wie die z.B. vom T40. Man hat sich jedoch schnell an das Tippen gewöhnt.&lt;br /&gt;
Positiv fällt auf, das die Tastatur eine Windowstaste besitzt ( bei Notebooks ja nicht üblich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auflösung von 1400x1050px ist bei Notebooks eher selten. Zu diesem Notebook passt sie aber hervoragend. &lt;br /&gt;
Die Ausleuchtung ist gleichmäßig. Bei einem komplett schwarzem Bild, erkennt man , das der untere Teil im Bereich der Windows Taskleiste etwas stärker ausgeleuchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlieren konnte ich bisher beim Film schauen nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbwiedergabe ist ok. Knackige Farben und ein Guter Kontrast runden das ab. Pixelfehler sind nicht zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negativ fällt jedoch auf , das das Display etwas pixelig ist. Damit ist gemeint ,das es einem vorkommt als ob man einen leichten Grauschimmer sieht. Dies fällt insbesondere auf Weißen Hintergründen auf – stört aber nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüfter / Akku : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lüfter rotiert leise , fast unhörbar im Hintergrund. Hörbar wird er selten und wenn er sich zu Wort meldet verstummt er meist kurze Zeit später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standart 6 Zellen Akku mit einer Leistung von 10,8V @ 4,8 AH hält rund 4-5 Stunden. &lt;br /&gt;
Ein Fiepen des Akkus , welches hier oft bemängelt wurde , konnte ich nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benchmark: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dies Notebook nur über eine Onboard Grafikkarte verfügt , ist es nur bedingt zum Spielen von aktuellen Games geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3d Mark 03 : ~ 2000 Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows Vista Benchmark:&lt;br /&gt;
CPU Score 5.10 (Calculations per second)&lt;br /&gt;
Memory Score 4.80 (Memory operations per second)&lt;br /&gt;
Graphics Score 3.50 (Desktop performance for Windows Aero)&lt;br /&gt;
D3D Score 3.50 (3D business and gaming graphics performance)&lt;br /&gt;
Disk Score 4.70 (Disk data transfer rate)&lt;br /&gt;
Windows Experience Index 3.50 (Base score)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Preis von 999€ ( Notebooksbilliger.de ) erhält man mit dem R61 einen soliden Begleiter mit guter Auflösung , schnellem Prozessor und ThinkPad-Typischen Merkmalen. &lt;br /&gt;
Das Think Vantage Software Paket welches mit zahlreichen nützlichen Funktionen aufwertet ist ebenso nützlich wie der Fingerprint Sensor. &lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist außerdem die ThinkPad Active Protection Technologie welche die Festplatte bei zu starken Erschütterungen anhält und vor Schäden schützen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen negativen Punkt gibt es trotz allem :&lt;br /&gt;
1 Jahr Garantie sind hart an der Grenze. Eine Erweiterung um 3 Jahre schlägt mit 229€ zu buche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich für meinen Teil habe den Kauf nicht bereut.&lt;br /&gt;
Ich hoffe euch hat mein kleines Review gefallen. Für weiter Fragen und Anregungen steh ich euch gerne zur Verfügung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anleitungen,Schaltpläne und Technische Skizzen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Treiber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows XP: [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/product.do?template=/product.do?template=%2Fproductpage%2Flandingpages%2FproductPageLandingPage.vm&amp;amp;sitestyle=lenovo&amp;amp;brandind=10&amp;amp;familyind=368924&amp;amp;machineind=0&amp;amp;modelind=0&amp;amp;partnumberind=0&amp;amp;subcategoryind=0&amp;amp;doctypeind=9&amp;amp;doccategoryind=0&amp;amp;operatingsystemind=53385&amp;amp;validate=true Hier!!!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hardware]][[Category:Thinkpad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Tastaturbeleuchtung&amp;diff=5485</id>
		<title>Tastaturbeleuchtung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Tastaturbeleuchtung&amp;diff=5485"/>
		<updated>2009-12-13T13:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Thinklight.jpg |blaues Thinklight an T61|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Thinklight2.jpg |weißes Thinklight an T23|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:ThinkLight_on_A21p.jpg |A21p beleuchtet durch das Thinklight|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thinklight ist die Tastaturbeleuchtung der Thinkpads und in fast allen Thinkpads integriert. Mittels einer LED über dem Display wird die Tastatur beleuchtet, ausgelöst durch die Tastenkombination FN + Bildauf (links untere + rechts obere Taste, somit auch leicht im Dunkeln zu finden, was der entscheidende Grund für die Positionierung der FN-Taste nach aussen sein dürfte). Das Thinklight kann unabhängig vom Displaybetrieb oder auch Betriebssystem aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Thinkpads haben ein weißes Thinklight, einige jedoch sind mit anderen Farben ausgestattet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Liste unvollständig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gelblich:&lt;br /&gt;
Z-Serie?, R-Serie (einige Modelle) (R50P; R61 definitiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bläulich:&lt;br /&gt;
T61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thinklight kann auch softwareseitig angesteuert werden, z.B. blinkend bei eingehender Email (für Outlook: Thinkvantage) oder direkt per Knopfdruck (z.B. ACPI-Plugin für NHC oder ähnliches).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/windows/32891-thinklight-blinken-lassen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/thinkvantage-software/23319-thinklight-ansteuern/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/windows/p282138-thinklight-von-miranda-aus-ansteuern/#post282138&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5399</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5399"/>
		<updated>2009-11-06T10:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Freespire 2 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [Red Hat Paket Manager http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager]). Dabei hat die Unbuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 11 (Codenname: Leonidas)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5.6. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com registrieren. Nach der Registration funktioniert das Update trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Foresight Linux 1.4.1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Installation&amp;diff=5385</id>
		<title>Linux Installation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Installation&amp;diff=5385"/>
		<updated>2009-10-26T20:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Installation Virtual Box und Nutzung von MS-Office Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Linux zu installieren: von CD, vom USB-Stick oder direkt ohne solche Umwege über das Netz. Hier werden diese Installations-Möglichkeiten diskutiert, sowie Hinweise für die Nutzung spezieller ThinkPad-Hardware verlinkt. Daneben findet man [[Linux Distributionen|hier]] Beschreibungen und Entscheidungshilfen zur Auswahl der zu installierenden Linux Distribution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation per Wubi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu Hardy Heron gibt es diese besonders komfortable Installation ohne CD über [http://wubi-installer.org/ Wubi], direkt aus Windows heraus übers Netz, ohne Partitionierung. Mit wenigen Eingaben ist Ubuntu mit der gewünschten Desktop-Oberfläche installiert (Ubuntu/Gnome, Kubuntu/KDE oder Xubuntu/XFCE).  &lt;br /&gt;
[[Bild:Wubi.png|thumb|Installation per Wubi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wubi-Installation erlaubt durch einen speziellen Treiber, dass Linux seine Dateien auf der Windows-Partition ablegen kann und davon auch booten kann (man erhält eine Bootauswahl: Windows oder Ubuntu). Diese Installation lässt sich zwar auch als Produktivsystem einsetzen, durch den Dateisystem-Treiber ist sie allerdings geringfügig langsamer. Auch auf den Ruhemodus (Hibernation) muss man mit dieser Installation verzichen. Hauptanwendungszweck ist daher, hartgesottenen Windows-Nutzern den Einstieg in Linux zu erleichtern. Die Wubi-Ubuntu-Installation verhält sich wie ein Programm unter Windows, wird also bei den installierten Programmen angezeigt und kann restlos wie üblich auch wieder entfernt werden. So lässt sich Linux einfach mal ausprobieren. Vorteil gegenüber einer Live-CD ist, dass man nicht erst eine CD brennen muss. Und man erhält einen Eindruck, wie schnell und stromsparend Ubuntu auf der eingesetzten Hardware sein wird, was bei einer Live-CD schlecht zu beurteilen ist. Allerdings werden durch die Treiberumsetzung die Festplattenzugriffe langsamer, siehe auch [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/01/064/index.html diesen Benchmark]. Voraussetzung für Wubi ist ein breitbandiger Internet-Anschluss, da das gesamte Betriebssystem über das Netz runtergeladen wird. Wenn einem Ubuntu gefällt, kann man das bestehende System mit [http://lubi.sourceforge.net/lvpm.html LVPM] auf eine reale Partition verschieben. Davor muss natürlich eine ext3 und swap Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [http://en.wikipedia.org/wiki/Wubi_(Ubuntu) Wubi] auf wikipedia.org.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation per Unetbootin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lubi.sourceforge.net/unetbootin.html Unetbootin] erlaubt wie Wubi die Installation übers Netz ohne CD. Allerdings wird Linux hier, wie auch bei der Installation über LiveCD, auf einer separaten Partition installiert, d.h. es ist eine vorherige Partitionierung erforderlich. Das Ergebnis ist identisch zu einer CD-Installation, Unetbootin erspart lediglich das Brennen einer CD bzw. den Umweg über einen bootfähigen USB Stick. Anwendbar für alle gängigen Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unetbootin wird unter Windows installiert und legt den Linux-Installer in den Boot-Eintrag. Nach einem Reboot wird so die Installation gestartet. Sobald man wieder in Windows bootet, erhält man die Option, die Reste des Unetbootin-Tools unter Windows zu deinstallieren (die Linux-Installation bleibt dabei natürlich erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Unetbootin.gif|thumb|Starten von Unetbootin unter Windows (hier Vista)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu der Installation über LiveCD, auf dem schon für die Installation eine komfortable Fensteroberfläche geladen wird, läuft der Unetbootin-Installer spartanisch im ASCII-Modus. Nichtsdestotrotz ist die Installation aber einfach und funktionell durchzuführen. In einigen Fällen - wie zum Beispiel bei hartnäckigen Partitionierungsproblemen - kann es allerdings vorkommen, dass die Funktionalität nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Unetbootin_screenshot.png|thumb|Installation per Unetbootin. Hier: Auswahl des Landes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [http://www.howtoforge.com/unetbootin_windows_ubuntu_fedora diese ausführliche Anleitung] auf howtoforge.com.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation über LiveCD ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Distribution zunächst antesten möchte, ohne sie gleich auf die Festplatte zu installieren, kann sich für gängige Distributionen ein ISO-Image einer &amp;quot;LiveCD&amp;quot; herunterladen, beispielsweise für [http://www.ubuntu.com/getubuntu Ubuntu Hardy], dieses brennen und davon booten. Zum brennen kann man beispielsweise die Freeware [http://www.burn4free.com/ Burn4Free] nach [http://wiki.winboard.org/index.php/ISO_brennen_mit_Burn4Free dieser Anleitung] nutzen. So kann man risikolos ausprobieren, ob die verwendete Hardware unterstützt wird und ob einem das System zusagt. Wenn man dann möchte, kann man die Distribution dann von der LiveCD auf die Festplate installieren. Unter Ubuntu ist dazu ein Icon auf dem Desktop &amp;quot;installieren&amp;quot;. Dieses anklicken und den einfachen Anweisungen folgen. Diese beinhalten dier Einstellung der Sprache, des Rechnernamens, der Zeitzone und des Tastaturlayouts. Weiter kann man die Festplatte nach seinen Wünschen partitionieren. Nach dem Übertragen der Distribution auf die neue Partition und einem Reboot begrüßt einen das frisch installierte System mit dem man direkt loslegen kann. Eine Auswahl an Software wird von der LiveCD gleich mitinstalliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Damit das Booten von CD klappt, muss im BIOS die Bootreihenfolge entsprechend eingestellt sein. Booten von einer eingelegten CD ist normalerweise die Default-Konfiguration, muss aber z.B. beim Booten von einem externen USB-CD-Laufwerk bzw. einem USB-Stick oftmals erst angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_start_screen.gif|thumb|So begrüsst einen die unter Windows eingelegte Ubuntu Hardy LiveCD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation über bootfähigen USB-Stick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die LiveCD statt auf CD auch auf einen bootfähigen USB-Stick schreiben und davon starten und das Betriebssystem installieren. Siehe [http://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB Live-USB] Anleitung auf Ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festplatte partitionieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man Linux auf eine eigene Partition installieren kann, muss man die bestehende Partition verkleinern und in dem frei gewordenen Platz eine neue Partition anlegen. Vista liefert dazu eine Partitionierung mit. Leider funktioniert die nicht ganz umfassend, da in einigen Fällen [http://de.wikipedia.org/wiki/Volume_Shadow_Copy_Service Schattenkopien] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Systemwiederherstellung#Wiederherstellungspunkt Wiederherstellungspunkte] nicht so verschoben werden können, dass die gewünschte Partitionierung erreicht wird. Auch die im Unetbootin-Installer integrierte Partitionierungssoftware kann dieses Problem nicht immer lösen. In solchen Fällen hilft [http://gparted.sourceforge.net/ Gparted] (Gnome Partition Editor). Es ähnelt dem unter Windows bekannten [http://de.wikipedia.org/wiki/Norton_PartitionMagic Norton Partition Magic] von Symantec. Gparted muss man auf eine CD brennen und davon booten. Für die x-Modelle ohne bootfähiges Laufwerk gibt es auch die Möglichkeit, Gparted über einen bootfähigen USB-Stick zu nutzen. Bei einer Linux-LiveCD ist Gparted normalerweise enthalten. Bei Ubuntu kann man es aufrufen über: Anwendungen -&amp;gt; Systemwerkzeuge -&amp;gt; GParted.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings mag Vista aus unbekannten Gründen das Verkleienern seiner Partition nicht (bei XP klappts). Wer eine  Vista Partition verkleinert, muss daher unter Umständen erstmal mit der Vista Installations-DVD booten und eine Reparatur durchführen (Anwendungen und Daten bleiben erhalten), siehe [http://www.howtogeek.com/howto/windows-vista/using-gparted-to-resize-your-windows-vista-partition/ diese Anleitung]. Ein weiteres Problem gab es mit ntfsresize (wird von GParted benutzt), dieses ist aber in der GParted Version auf der Hardy LiveCD (Version 0.3.5) behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Windows den Bootsektor überschreibt kann man diesen nach [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=224351 folgender Anleitung] wiederherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Windows-Programme unter Linux nutzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows-Programme unter Linux laufen kann man dies mittels [http://de.wikipedia.org/wiki/Wine WINE] oder Virtualisierung. WINE stellt die Windows-Betriebssystemschnittstellen unter Linux zur Verfügung, so dass Windows-Anwendungen diese aufrufen können. Dies funktioniert für etliche Programme, so auch für MS-Word, siehe [http://www.quicktweaks.com/2008/04/09/install-ms-office-2007-in-linux/ diese Anleitung]. Einige Spiele oder andere hardwarenahe Anwendungen lassen sich so jedoch nicht sinnvoll benutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Virtualisierung simuliert anders als WINE einen eigenen Rechner. Auf dieser &amp;quot;virtuellen&amp;quot; Maschine kann man dann das Gast-Betriebssystem - Windows - installieren und wie gehabt Windows-Anwendungen darin native ausführen.  Empfehlenswert ist hierfür die Open Source Lösung [http://www.virtualbox.org/ Virtual Box] oder die kostenlose Software [http://www.vmware.com/de/products/server/ VMware_Server]. Natürlich kann man auch umgekehrt Windows als Hostsystem installieren und Linux auf einer virtuellen Maschine als Gastsystem. Die Installation von Linux als Host-System, in dem ein Windows auf einer virtuellen Maschine als Gastsystem läuft bietet einige Vorteile bezüglich Stabilität, Sicherheit, Prozessverwaltung, Updateverwaltung (ohne lästiges Reboot), Monitoring und auch bei den Stromsparmechanismen (interessant für Laptops). Allerdings haben die virtuellen Maschinen bisher keine Unterstützung für Hardware-Grafikbeschleunigung. Wer also unter Windows Programme mit hohen Grafikanforderungen benutzen möchte (z.B. Spiele), für den ist Windows als Hostsystem unumgänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ältere ThinkPads (beispielsweise [[X30]]) übersteigt die Virtualisierung die Leistungsfähigkeit der Hardware. Nahezu verlustfrei werden Anwendungen in virtuelle Maschinen dagegen auf Modellen mit integrierter Virtualisierungstechnik, also ab Core-2-Duo, ausgeführt. Eine satte RAM-Ausstattung sollte allerdings vorhanden sein, &amp;gt;2GB sind empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenes Problem: Der Stift von Tablet-PCs (hier: x-Tablets) wird bislang weder bei WINE noch bei den virtuellen Maschinen-Simulatoren korrekt durchgereicht, so dass man in den unter Linux ausgeführten Windowsanwendungen die Stiftfunktionen leider nicht nutzen kann. Dazu gehört vor allem die Handschrifterkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation Virtual Box und Nutzung von MS-Office Software ===&lt;br /&gt;
* Download der Virtual Box Software, Installation als .deb Paket sind in wenigen Minuten erledigt&lt;br /&gt;
* Installieren eines Betriebssystems, z.B. Vista in der Virtual Box. Gelingt ohne Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;
* Anpassen der gewünschten Fenstergröße des virtuellen Desktops unter den normalen Anzeigeeinstellungen&lt;br /&gt;
* CD/DVD Laufwerk muss man per Click für das Gast OS freischalten, dann kann man z.B. Office 2003 installieren&lt;br /&gt;
* die Treiber für die Netzwerkverbindung wird über ein ISO CD Image (&amp;quot;Guest Additions&amp;quot;) von Virtual Box simuliert, dieses kann man wie in der Hilfe-Dokumentation beschrieben installieren&lt;br /&gt;
* Reboot. Dann steht die Netzverbindung - und Vista beschäftigt sich ne Weile mit Updates&lt;br /&gt;
* Zugang zu gemeinsamen Dateien: anders als in der Dokumentation sieht man diese nicht als normaler User. Deshalb CMD mit Root rechten ausführen (Rechtsclick) und &amp;quot;net use x: \\vboxsvr\sharename&amp;quot; eingeben, anschließen sind die Linux Daten unter Vista zugreifbar, siehe [http://ubuntuforums.org/archive/index.php/t-601557.html Thread].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Großer Nachteil von VirtualBox&#039;&#039;&#039;: es kann keine existierende Installation eingebunden werden. Wer VirtualBox benutzt, entscheidet sich also für ein Betriebssystem - das Gastsystem kann nur unter diesem benutzt werden und ist nicht native bootbar, siehe [http://ubuntuforums.org/showthread.php?p=4840018#post4840018 Thread].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation eines existierenden Windows unter VMware Server ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=779934 Ubuntuforums Thread]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entscheidungshilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer schon weiß, welche [[Linux Distributionen|Linux Distribution]] für ihn die richtige ist, entscheidet sich am besten gleich für eine ordentliche Installation, am einfachsten über Unetbootin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer sich zwar im klaren ist, Linux nutzen zu wollen, aber noch nicht weiß, welche Distribution, kann  beliebig Partitionen anlegen und dort Distribututionen installieren. Späteres Löschen und Zusammenführen von Partitionen gelingt problemlos mit [http://gparted.sourceforge.net/ Gparted] LiveCD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wer eigentlich Windows nutzt und Linux nur mal beschnuppern möchte ist mit einer Wubi-Installation gut beraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine LiveCD ist für alle sinnvoll, die kein breitbandiges Internet haben und sich die Daten von Feunden auf CD brennen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wer Linux auf mehreren Rechnern installiert ist ebenfalls mit einer CD-Installation gut beraten. Alternativ bietet sich hier die Installation per bootfähigem USB-Stick an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wer ein x-Modell ohne CD-laufwerk hat, für den ist die Netzinstallation per Unetbootin oder auch die Installation per USB-Stick geeignet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wem Windows die Platte so zugekleistert hat, dass die Verkleinerung der Partition mit den Bordmitteln (Vista-interne Partitionierung bzw. Partitionierungstool von Unetbootin) nicht geht, kommt um eine Partitionierung per LiveCD (oder USB-Stick) nicht drumrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassen der Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den neueren Thinkpad-Modelle wie T60, T61 bzw. x60, x61 und auch bei den Tablet-Varianten werden alle HW-Funktionen unterstützt. Out-of-the-Box laufen bei (K/X)Ubuntu Hardy Heron unter anderem: Suspend, Hibernation, Sound, WLAN, Grafikkarten und Thinkpad-Sondertasten incl. hübschem Onscreen-Feedback. Einige spezielle Features laufen aber nicht Out-of-the-Box sondern müssen gesondert installiert bzw. konfiguriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einstellen der Mittelclick-Scrollfunktion für den Trackpoint (ebenso Verbesserung der Empfindlicheit und Geschwindigkeit), siehe z.B. [http://wiki.informatik.hu-berlin.de/nomads/index.php/X61t_Erfahrungen#Erste_Schritte hier]&lt;br /&gt;
* Freischalten von Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte: System -&amp;gt; Systemverwaltung/Administration -&amp;gt; &amp;quot;Verwaltung eingeschränkter Treiber&amp;quot; auf &amp;quot;Benutzen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Eyecandy anpassen:&lt;br /&gt;
** Microsoft Fonts installieren (auch damit Dokumente vergleichbar aussehen)&lt;br /&gt;
** Panel anpassen und überflüssiges Panel löschen (Gnome hat default 2 Panels, das verschwendet Bildschirmplatz)&lt;br /&gt;
** Compiz Fusion + Emerald Fensterdekoration:&lt;br /&gt;
** [http://openswitch.org/2008/04/28/how-to-enable-emerald-in-hardy-heron-804/ Emerald in Compiz aktivieren]&lt;br /&gt;
*** sudo apt-get install compizconfig-settings-manager fusion-icon emerald&lt;br /&gt;
** Fenster Rahmen für Emerald wählen, z.B. [http://gnome-look.org/content/show.php/Metrosuave?content=77585 Metrosuave] &lt;br /&gt;
** [http://fsb.blogage.de/article/2007/9/7/Compiz-Fusion-konfigurieren Compiz Fusion konfigurieren]&lt;br /&gt;
** GTK-Thema installieren incl. Icon-Set und zusätzlichen Schriftarten (Sergio UI von Vista) siehe [[Dock-Installation]]&lt;br /&gt;
** oder [http://www.gnome-look.org/content/show.php?content=72318 Vista Aero automated] - installiert Vista Aero Look per Script incl. aller Gimmicks wie Fensterrahmen, Icons Schrift und schwarzer Leiste. Enthält einfache Installationsanleitung (Script ausführbar machen und aufrufen. Bei Fehlermeldung kann es an CR/LF liegen, dann: perl -i -pe&#039;s/\r$//;&#039; &amp;lt;file name here&amp;gt;, siehe [http://www.linuxquestions.org/questions/linux-general-1/bad-interpreter-no-such-file-or-directory-213617/ Thread])&lt;br /&gt;
** Screenlets (ähnlich Vista Sidebar) instalieren: sudo apt-get install screenlets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feintuning (für Fortgeschrittene) ===&lt;br /&gt;
* Festsplattenschutz und Bewegungssensor&lt;br /&gt;
* Fingerprint-Reader&lt;br /&gt;
* Stromsparmodi der Festplatte durch Laptop-Mode-Tools&lt;br /&gt;
* Undervolting der CPU durch PHC-Patch, [http://howflow.com/tricks/undervolt_your_cpu_with_linux_phc_and_kernel_2_6_25 hier] eine Anleitung für den Kernel 2.6.25 und [http://howflow.com/tricks/undervolt_your_cpu_with_linux_phc_and_kernel_2_6_26 hier] die Anleitung für den Kernel 2.6.26&lt;br /&gt;
* Akkuladeschutz (Einstellen von Ladeschwellen zur Verbesserung der Akkulebenszeit)&lt;br /&gt;
* Stift-Digitizer bzw. Touchscreen bei den x-Tablets, siehe [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* [[Dock-Installation]] (z.B. AWN oder Cairo) und Feintuning des des Look-n-Feel&lt;br /&gt;
* Update des Kernels, z.B.  mit .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Oder selberbacken, siehe [[Kernel compilieren]].&lt;br /&gt;
* Konfiguration aktuellerer bzw. zusätzlicher Repositories, beispielsweise &amp;quot;deb http://ppa.launchpad.net/fta/ubuntu hardy main&amp;quot; für Firefox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Default-Einstellungen sind einige Hardwarekomponenten nicht stromsparend konfiguriert. Hier muss man manuell nachhelfen, siehe [[Linux Stromsparen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei WLAN-Verbindungen wird von vielen Usern statt des eingesetzten [http://www.gnome.org/projects/NetworkManager/ Network-Managers] das Tool [http://wicd.sourceforge.net/ Wicd] bevorzugt, unter anderem weil dies nach dem Reboot schneller verbindet und ohne den Gnome-Keyring-Manager auskommt. Siehe auch [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/04/034/index.html diesen Artikel] im Linux User Magazin zu den Vorzügen von Wicd. Hier die [http://wiki.ubuntuusers.de/WLAN/Wicd#head-133cf40a2bb7545f426fc2c0436c9bac58afef38 Seite zu Wicd] von ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problematische Hardware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Thinkpads bzw. bei selbst vorgenommenen Hardware-Erweiterungen kann es zum Teil schwierig sein, passenden Treiber zu finden. Insbesondere werden Stromsparfunktionen bei älterer Hardware meist nicht so gut unterstützt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WLAN-Karten funktionieren auch, allerdings nicht alle. Broadcom macht kleine Probleme, Intel und einige Ralink-Karten funktioniert unter (K/X)Ubuntu Hardy Out-of-the-Box, ohne dass man Treiber manuell installieren muss. Für Atheros-Karten installiert man den MadWifi Treiber nach [http://www.ubuntugeek.com/atheros-ar5007-wireless-with-madwifi-on-ubuntu-804-hardy-heron.html dieser Anleitung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei älteren Thinkpads (760xx, 600,e,x,) funktioniert die Soundkarte nicht out Out-of-the-Box.&lt;br /&gt;
Entweder muß der Soundtreiber zunächst aus DOS heraus installiert werden und anschließend Linux per loadlin gestartet werden- oder Linux mit acpi=off apm=on pnpbios=off installiert werden und anschließend die Parameter der falsch erkannten Soundkarte manuell eingetragen werden. Im Bios ist Fastboot dauerhaft zu deaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen zur Linux-Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls es noch Probleme gibt, finden sich auf [http://ubuntuusers.de/ Ubuntuforum], [http://www.thinkwiki.org thinkwiki.org] oder [http://tuxmobil.de/ibm.html tuxmobil.de] umfassende Hilfestellungen und zahlreiche Anleitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux auf ThinkPad Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://wiki.informatik.hu-berlin.de/nomads/index.php/X61t_Erfahrungen&lt;br /&gt;
* [[Fedora_9]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5384</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5384"/>
		<updated>2009-10-26T20:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* andere Distributionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [Red Hat Paket Manager http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager]). Dabei hat die Unbuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 11 (Codenname: Leonidas)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Foresight Linux 1.4.1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5383</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5383"/>
		<updated>2009-10-26T20:25:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Freespire 2 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [Red Hat Paket Manager http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager]). Dabei hat die Unbuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 11 (Codenname: Leonidas)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freespire 2 ===&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Foresight Linux 1.4.1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5382</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5382"/>
		<updated>2009-10-26T20:24:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* andere Distributionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [Red Hat Paket Manager http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager]). Dabei hat die Unbuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 11 (Codenname: Leonidas)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Freespire 2 =&lt;br /&gt;
Freespire 2 ist eine auf Debian/Ubuntu-basiende Linux-Distribution. Sie ist das kostenlose Gegenstück von Linspire. Freespire ist nur als Live-CD erhältlich. Im CD-Menü kann man zwar Deutsch auswählen, er bleibt aber Englisch. Freespire enthält KDE 3.5. Zum Updaten muss man sich auf CNR.com installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Foresight Linux 1.4.1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5381</id>
		<title>Linux Distributionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Linux_Distributionen&amp;diff=5381"/>
		<updated>2009-10-26T20:15:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittlerweile liest man häufiger über Linux und bei manchen Nutzern entsteht - angeregt durch die zunehmende Berichterstattung sowie durch frustrierende Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen - der Wunsch, Linux einmal auszuprobieren. Zunächst stellt sich hier die Frage &amp;quot;welches Linux möchte ich denn ausprobieren?&amp;quot;. Beim intensiveren Beschäftigen mit Linux stellt man nämlich fest, daß es sehr viele Distributionen gibt. [http://distrowatch.com Distrowatch] listet über 300 Linux-Distributionen. Wie nun die richtige wählen? [http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?firsttime=true Hier] gibt es z.B. einen  Test, um herauszufinden welche Distribution zu einem passt. Wer eine Distribution ausprobieren möchte oder sich bereits entschieden hat, findet unter [[Linux  Installation]] genaue Installationsanleitungen. Für Linux-Einsteiger sind auch die 4 Stunden Videomaterial, die Gallileo-Press [http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 hier] kostenlos zum Download anbietet ein guter Einstig in Ubuntu Hardy bzw. in Grundfunktionen von Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nun ein paar Grundlagen, Entscheidungshilfen, sowie ein Überblick über die gängigsten Distributionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist ein modulares Betriebssystem. Eine Distribution ist eine maßgeschneiderte Zusammenstellung einiger dieser Module - vom Umfang überlicherweise gerade so, dass sie auf eine CD passt. Eine Distribution besteht aus Paket-Manager, Kernel, Treibern, Desktop- und Fenstermanager, 3D-Effekt-Manager (Compositor), Scripte zum Booten und Power Management, GUI-Helferlein zum Installieren und Konfigurieren sowie schließlich einer identitätsstiftenden Artwork die das ganze abrundet. Damit die CD voll wird, bringen die meisten Distributionen noch eine Reihe vorausgewählter Anwendungen mit, beispielsweise für Email oder Textverarbeitung. Um bei der ganzen Modularität etwas Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und sich von anderen Distributionen abzugrenzen, propagiert in der Regel jede Distribution eine eigene Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paketverwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der grundlegenden Elemente einer Distribution ist der Paketmanager. Hier legt man sich bei der Wahl einer Distribution fest - alles weitere ist ja durch Pakete austauschbar. Pakete sind für eine bestimmte Plattform vorkompilierte Sofwaremodule. Damit kann man also Software installieren, ohne den Sourcecode selber kompilieren zu müssen (was natürlich im Zweifelsfall immer geht). Große Unterschiede gibt es bei den Paketmanagern nicht zu beachten, nur, dass die Pakete zueinander inkompatibel sind. Dabei gibt es zwei große Lager: die Debian-Fraktion und die RPM-basierten Distributionen (RPM = [Red Hat Paket Manager http://de.wikipedia.org/wiki/RPM_Package_Manager]). Dabei hat die Unbuntu-Familie (zusammen mit Linux Mint) bereits über 50% Verbreitungsanteil. Gemeinsam mit den anderen Debian-basierten Distributionen liegt dieser über 70%. Dadurch kommt man immer etwas leichter an .deb Pakete ran (z.B. bei brandneuen Software-Versionen), aber auch RPM Pakete sind üblicherweise unproblematisch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop- und Fenster-Manager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenfälligstes Merkmal einer Distribution ist der Desktop-Manager. Die gebräuchlichsten sind [http://www.gnome.org/ Gnome] (z.B. in Ubuntu) und [http://www.kde.org/ KDE] (Kubuntu) gefolgt von [http://www.xfce.org/ XFCE] (Xubuntu). Anders als unter Windows sind Desktop Manager unter Linux nicht monolitisch sondern eine - mehr oder weniger stark integrierte - Sammlung von Tools, wobei man einzelne Elemente auch auswechseln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiskomponente ist zunächst ein Fenstermanager der die Fenster platziert und auf bestimmte Tastenkombinationen reagiert. Die verbreitetsten sind &#039;&#039;Metacity&#039;&#039; (Standard Fenstermanager in Gnome), &#039;&#039;KWin&#039;&#039; (KDE), &#039;&#039;Xfwm4&#039;&#039; (XFCE) und &#039;&#039;Compiz&#039;&#039;. Dazu gehört ein Fenster &#039;&#039;Dekorator&#039;&#039;, der für die Darstellung der Rahmen einschließlich der Rahmen-Buttons zuständig ist. Bei Metacity und Xfwm4 ist ein solcher Dekorator integriert, bei Compiz kann man dieses Modul austauschen. Glass-Effekt-Rahmen und Glow-Effekt-Buttons liefert dabei der Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039;. Die Fenster-Manager beinhalten jeweils einen Compositor, der grafische Elemente überlagern kann. Während Metacity, KWin und Xfwm4 nur einfache Transparenz- und Schatteneffekte erzeugen können, bietet Compiz &#039;&#039;Fusion&#039;&#039; einen &#039;&#039;3D-Desktop&#039;&#039;. Dieser bietet durch die Integration des Arbeitsflächen-Würfels aus dem Projekt &#039;&#039;Beryl&#039;&#039; sowie durch zahlreiche Plugin-Erweiterungen beeindruckende Grafikspielereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte in den Fenstern werden durch GUI-Toolkits dargestellt. Hier gibt es &#039;&#039;QT&#039;&#039; der Firma Trolltech (2008 von Nokia übernommen), das als Dual Licensing (GPL und proprietär) verfügbar ist. Daneben gibt es [http://www.gtk.org/ GTK]. Es wurde als Antwort auf QT entwickelt, da die Open Source Community Bedenken hatte, sich bei diesem so wichtigen Toolkit auf das duale Lizenzmodell einzulassen. GTK ist als LGPL lizensiert. Anwendungen, die für QT entwickelt wurden, sind nicht ohne weiteres unter GTK lauffähig und umgekehrt, allerdings gibt es etliche Portierungen. Natürlich kann man QT- und GTK-Anwendungen gleichzeitig nutzen, dann muss man aber mit einem etwas höheren Speicherverbrauch leben, da ja beide Toolkits geladen werden und erhält auch ein etwas uneinheitliches Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Desktop-Manager wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gnome&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Wirkt aufgeräumt und übersichtlich, ist aber trotzdem sehr komfortable und mächtig. Einige Nutzer fühlen sich allerdings von der Gnome-Saubermann-Philosophie bevormundet und wünschen sich mehr Einstellmöglichkeiten (tatsächlich gibt es aber umfassende Einstellmöglichkeiten, allerdings ist der Gnome-Conf Editor standardmäßig im Menü ausgeblendet und das Tool Ubuntu Tweaks muss man manuell nachinstallieren). Andere monieren die Trägheit des Systems oder den hohen Speicherverbrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KDE&#039;&#039;&#039; - QT-basiert. Ähnelt in der Vorkonfiguration Windows, ist aber flexibel anpassbar. GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird laufen nicht auf QT (man kann aber, wie gesagt, GTK trotzdem nutzen), daher enthält KDE einen eigenen Satz von Standardanwendungen inklusive Office (KOffice), Web Browser (Konqueror) und zahlreichen Tools. KDE ist also nicht nur eine Desktop Umgebung sondern ein umfangreiches Software-Paket - wodurch es auf manche Benutzer überfrachtet wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;XFCE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Ist dank des schnellen Fenstermanagers ([http://www.xfce.org/projects/xfwm4/ XFWM4]) etwas flotter beim grafischen User-Interface, benötigt wegen der ressourcensparenden Auslegung weniger Hauptspeicher und bootet dadurch auch schneller. Besonders geeignet für schwächere Rechner ist Xubuntu aber auch auf neueren Rechnern eine lohnenswerte Alternative zu den Platzhirschen Gnome und KDE. Siehe dazu auch [http://forum.ubuntuusers.de/topic/140017/ diesen Thread zu Xubuntu/XFCE] auf ubuntuusers.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LXDE&#039;&#039;&#039; - GTK-basiert. Noch etwas leichtgewichtigere Alternative zu XFCE. Noch recht neu und unbekannt, aber mit viel Potenzial, siehe z.B. [http://www.linux-user.de/ausgabe/2008/08/908/ dieser Artikel] von linux-user 08/2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tuning&#039;&#039;&#039; - Wer maximale Geschwindigkeit sucht, Systemeinstellungen sowieso per Kommandozeile macht, ansonsten aber komfortabel und besonders funktionell arbeiten will, der kann auf den Desktop-Manager verzichten und z.B. nur den schlichten aber funktionelle Fenstermanager Fluxbox auf einer Distribution seiner Wahl einsetzen. Ebenfalls in Frage kommen hier IceWM oder [http://icculus.org/openbox/index.php/Main_Page Openbox]. Wer dennoch alles per GUI konfigurierbar haben möchte, für den ist die recht neue und auf Geschwindigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch optimierte Desktop-Umgebung [http://en.wikipedia.org/wiki/LXDE LXDE] interessant, standardmäßig benutzt sie den leichtgewichtigen Fenstermanager Openbox. Die Desktop Umgebung kann man z.B. auf einer Ubuntu Minimalinstallation aufsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mini-Distributionen&#039;&#039;&#039; - Wer Linux auf einem älteren Rechnern installiert, kann mit obigem Tuning ein System aufsetzen, dass auch noch bei weniger als 128 MB RAM zügig läuft und die Festplatte nicht verstopft. Man muss dann aber manuell die erforderlichen Komponenten zusammenstellen. Hier liefern Mini-Distributionen mehr Installationskomfort. [http://pud-linux.sourceforge.net/index.en.html PUD] ist beispielsweise eine auf geringen RAM-verbrauch und kurze Bootzeit optimierte Distribution auf Basis von Ubuntu mit LXDE als ressourcenschonendem aber dennoch gefälligen und komfortablen Desktop. DSL (Damn Small Linux) oder [http://www.puppylinux.com/ Puppy] sind weitere Distributionen, die besonders für Rechner mit geringer CPU-Leistung und wenig RAM ausgelegt sind - allerdings dann auch etwas spartanisch daherkommen. Wegen ihrer schnellen Startzeiten und geringen Ressourcenanforderungen sind solche Mini-Linuxe nicht nur etwas für betagte Rechner - sie sind auch ideal für Netbooks, UMPCs und MIDs oder für das Booten von einem USB Stick (siehe z.B. [http://xpud.org/ xPUD] oder [http://www.slax.org/ Slax]) und daher wieder sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Detailunterschiede der Desktop-Manager ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sowohl Gnome als auch XFCE auf der Grafikbibiotherk [http://www.gtk.org/ GTK+] aufsetzen, lassen sich Tools wechselweise austauschen (allerdings müssen dazu in ein Fällen Gnome-Libraries geladen werden, was den Ballast erhöht). KDE basiert dagegen auf [http://trolltech.com/products/qt Qt]. Qt erzeugt bei genauem Hinsehen eine etwas Bonbon-artige Optik. Durch die Verwendung von Qt statt GTK+ sind viele KDE-Anwendungen zwar unter Gnome oder XFCE nutzbar, erfordern dazu allerdings zusätzliche Bibliotheken und sehen optisch im Detail anders aus. Einige User stören sich z.B. an der Darstellung von GTK-Anwendungen wie Firefox oder Thunderbird unter KDE (und umgekehrt). Ansonsten unterscheiden sich die 3 Ubuntu-Distributionen optisch aber kaum und kommen mit ähnlichen Icon-Sets und Effekten. Für viele Anwendungen gibt es aber inzwischen sowohl Qt- als auch GTK-Versionen, beispielsweise basiert der Mediaplayer Amarok für KDE auf Qt, [http://www.exaile.org/ Exaile] hat einen etwa vergleichbaren Umfang auf Basis von GTK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen Gnome und XFCE erscheint der Gnome-Destop in einigen Details etwas ausgereifter. So kann man neue Anwendungen direkt im Anwendungen-Menü mit einem einfachen Click hinzufügen, bei XFCE ist dazu der Weg durch die Menüs nötig (zu finden unter Anwendungen/System/Hinzufügen und Entfernen). Gerade für Neueinsteiger können solche kleinen Details eine Hürde darstellen. Außerdem hat Gnome ein Panel, das man per Drag&amp;amp;Drop bestücken kann. Drag&amp;amp;Drop geht beim XFCE-Panel zwar auch, aber nur durch Umweg über den Appfinder. Das Gnome-Panel enthält zudem default bereits Panel-Applets zum einstellen der Display-Helligkeit, der Lautstärke oder zur Desktop-Suche. Auch das Onscreen-Display bei Drücken der Soundtasten zeigt Gnome - anders als XFCE - defaultmäßig. Diese kleinen Helferlein muss man unter XFCE manuell nachkonfigurieren. XFCE hat andererseits mit der IconBox unmittelbar eine iconifizierte Taskbar á la MacOS Dock, die sich nahtlos in das XFCE-Panel integriert. Für das Gnome-Panel gibt es sowas nicht (Nachtrag: seit August 2008 gibt es im Netbook Remix das &amp;quot;Window Picker Applet&amp;quot;). Allerdings kann man sich Docks nachrüsten, was aber mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, siehe nachfolgend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat der Fenstermanager Xfwm4 (Standard-Fenstermanager der Destopumgebung XFCE) keine Mouse-Over-Effekte für die Buttons des Fensterrahmens, dadurch wirken diese etwas &amp;quot;leblos&amp;quot; in der Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Desktop-Managern auf  [http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Look-and-Feel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LinuxVistalike.jpg|thumb|Linux im Vista-Kleid. Ein Linux-Desktop ist so vielseitig anpassbar, dass fast jede Gestaltung möglich ist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BildschirmfotoCompiz.png|thumb|Gnome-Desktop mit &#039;&#039;Compiz Fusion&#039;&#039;, bringt u.a. Transparenz-Effekt für Fenster. Der Fenster-Dekorator &#039;&#039;Emerald&#039;&#039; sorgt für &amp;quot;Glass-Effekt&amp;quot;-Fensterrahmen mit &amp;quot;Glow-effekt&amp;quot;-Buttons. &#039;&#039;Cairo Dock&#039;&#039; liefert eine durchgestylte animierte Icon-Taskleiste mit &amp;quot;parabolic Zoom-Effekt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Mac-artiges Dock möchte, kann Engage, Cairo Dock, AWN oder Kiba Dock zu jeder Distribution ohne großen Aufwand nachrüsten. Diese Docks fungieren als Launcher, ersetzen die Task-Leiste und können durch Dock-Applets Anwendungs-Infos einblenden bzw. sonstige Panel-Icons ersetzen. Ebenso kommen sie inzwischen alle mit den von MacOS Leopard bekannten Stacks. [http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz Compiz Fusion] mit dem augenfällige Würfel lässt sich ebenso zu jeder Distribution dazukonfigurieren. Compiz nutzt man am besten mit dem Decorator Emerald, dieser ist zuständig für das Anzeigen der Fensterrahmen mit Transparenzeffekten und Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compiz Fusion (+Emerald) ist aber mehr als nur eye-candy, es steuert auch den Desktop-Hintergrund sowie die Shortcuts für Taskwechsel und Fenstermanagement. Dadurch werden viele Funktionen der Desktop-Umgebungen überflüssig. OpenSuse, Mandriva und Ubuntu haben zwar alle Compiz irgendwie integriert, allerdings gelingt dies bisher noch in keine Distribution durchgängig. Beispielsweise richten sich die Optionen zur Einstellung der Benutzerschnittstelle in Gnome an den Fenstermanager Metacity. Ersetzt man Metacity durch Compiz (und den Decorator Emerald) laufen diese Einstellungen natürlich ins Leere. Auch alle weiteren Optionen wie etwas die Hotkey Kombinationen sind dann woanders zu finden. Und um unterschiedliche Desktop-Hintergründe auf allen 4 Seiten des Würfels angezeigt zu bekommen, muss man Nautilus, der in Gnome gleichzeitig Dateimanager und auch &amp;quot;Desktop-Shell&amp;quot; ist, die Arbeit verbieten, damit diese von Compiz übernommen werden kann. Kein Problem, wenn man dies weiß - für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese optischen Schmankerl die Produktivität steigern können oder nur die Kollegen beeindrucken sollen muss jeder selber entscheiden. Beispielsweise für Tablet-User sind solche Docks interessant, da sie im Portrait-Modus mit weniger horizontalem Platz auskommen als eine herkömmliche Taskbar. Die quadratischen Dock-Icons lassen sich mit einem Stift auch besser treffen als die schmalen Tasks einer Taskbar.&lt;br /&gt;
Allerdings sind obige Docks zum gegenwärtigen Stand (Mai 2008) noch &amp;quot;work in progress&amp;quot; und etliche Fallstricke lauern. So erfordern sie einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Composition_Manager Composition-Manager], diese haben bei einigen Grafikkarten (ATI bzw. Intel) mit Scroll-Performance-Problemen zu kämpfen. Wichtig für Tablet-User ist auch, dass das Rotieren des Displays bei aktiviertem Compositing problematisch ist, mehr dazu unter [[TabletBuntu]]. Außerdem arbeiten nicht alle Composition-Manager sauber mit den verschiedenen Docks zusammen, hinzu kommen diversen Bugs in den unterschiedlichen Dock-Applets und die Auswahl der Dock-Applets ist noch begrenzt (siehe [[Dock-Installation]]). Die Mainstream-Distibutionen verzichten daher noch darauf, diese optischen Effekte per Default zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Xubuntu_Screenshot.gif|thumb|Xubuntu-Desktop mit IconBox - funktionelles MacOS-Feeling ohne ressourcenfressende Animationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spezielle Distributionen kommen dennoch bereits mit einer Dock-Bar vorkonfiguriert, etwa [http://www.dreamlinux.com.br Dreamlinux], das den Desktop XFCE mit dem AWN-Dock zu einem effizienten, MacOS-artigen Look-and-Feel kombiniert. Wer es optisch stylisch und trotzdem effizient mag, für den sind noch [http://www.enlightenment.org/ Enlightment]-basierte Distributionen interessant, also z.B. Ebuntu (=Enlightment+Ubuntu) - zwischenzeitlich in [http://opengeu.intilinux.com OpenGEU] umbenannt. Noch gibt es den besonders eleganten und ressourcenschonenden Fenstermanager Enlightment, der meist zusammen mit dem Dock Engage kommt, nur als Beta-Version, weshalb er bislang noch wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mainstream-Distributionen legen besonderen Wert auf optischen Reiz und Benutzerfreundlichkeit und schleifen die Ecken und Kanten bisheriger Distributionen. Besonders zu erwähnen ist Linux Mint ein Ubuntu-Ableger, der nicht nur mit Änderungen in den Farben, Systemschriften, Panelanordnung, Themes und dem Splash Screen gefälliger wirken möchte, sondern auch einige Verbesserungen in der Nutzung mitbringt. Beispielsweise kennt Mint ein &amp;quot;Open as Root&amp;quot; im KontextMenü des Dateimanagers, um Änderungen an Systemeinstellungen ohne Kommandozeile durchführen zu können. Weiter gibt es ein &amp;quot;Start Menü&amp;quot; mit Ähnlichkeiten zu Vista sowie spezielle Komponenten für Update Management und Anwendungsinstallationen. Einige diese Schmankerl lassen sich natürlich auch manuell zu anderen Distributionen hinzufügen (das in Mint benutzte Start-Menü &amp;quot;USP&amp;quot; gibts z.B. [http://ubuntu-snippets.blogspot.com/2008/07/start-menu-ubuntu.html hier] für Ubuntu und eine vereinfachte Installation von Third Party Anendungen uvm. gibt es in [http://ubuntu-tweak.com/ Ubuntu Tweaks]), Einsteiger profitieren aber von solchen &amp;quot;hübsch vorkonfigurierten&amp;quot; Distributionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsteiger- oder Profi-Linux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsteigerfreundliche Distributionen wie Suse oder Ubuntu unterstützen die Installation und Konfiguration durch zahlreiche kleine GUI-Tools, so dass auch Anfänger sofort mit ihrem System klarkommen. Wer mehr Linux-Know-How hat, verzichtet gerne auf derlei Schnickschnack und macht das sowieso effizienter von der Console - und bastelt seinen Lieblings-Desktop-Manager auf [http://www.gentoo.de/ Gentoo], [http://www.archlinux.de/ ArchLinux] oder [http://sidux.com/ Sidux]. Diese Distributionen verzichten auf GUI-Tools und bestechen stattdessen durch besseres Paket-Management für selbstkompilierte Sourcen oder continous Updates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Desktop Performance ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher Performance-Verantwortlicher ist der Composition Manager im Zusammenhang mit unausgereiften Grafiktreibern. Mit aktiviertem Compositing werden Teile der Grafikverarbeitung statt von der CPU von der Grafikkarte ausgeführt. Im Prinzip ist dies eine gute Idee und steigert die Performance. Allerdings sind ATI- und Intel-Treiber als problematisch bekannt. Sie wurden zwar in letzter Zeit stark verbessert, mit Stand Mai 2008 besteht aber weiterhin das Scroll-Performance-Problem im ATI Catalyst 8.4 Treiber. Smooth Scrolling (pixelweise), wie man es in IE7 oder Firefox (unter erweiterten Einstellungen &amp;quot;Sanften Bildlauf&amp;quot; aktivieren) findet, stellt hohe Anforderungen an die 2D-Grafikleistung. Die Desktop-Performance spielt umso mehr eine Rolle, je größer die Auflösung im Verhältnis zur Leistung der Grafikkarte ist. Auf ATI-Grafikkarten und auch auf den integrierten Intel Grafik-Systemen kommt es bei aktiviertem Compositing zu einem störenden &amp;quot;Nachlaufen&amp;quot; des Scrollings bei komplexen Webseiten oder PDFs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Distributionen wie Kubuntu oder Xubuntu (seit Hardy kann das auch Metacity in Ubuntu) bringen ihren eigenen Composition Manager mit, so dass ein paar Effekte wie transparente Fenster und Schatten auch ohne das etwas träge Compiz Fusion möglich sind. Das Compositing in XFCE ist dabei etwas schneller als bei Gnome oder KDE. Dennoch sind diese Composition Manager bei ATI- und Intel-Grafik vom 2D-Performance-Problem betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also lieber ein sanftes Scrolling statt Transparenzeffekten oder Fensterschatten möchte, sollte das Compositing abschalten. XFCE ist hierbei wiederum ein Stück schneller als KDE oder Gnome. Gute Linux-Unterstützung liefern dagegen schon länger NVIDIA-Treiber, bei denen diese 2D-Performance-Probleme nicht ganz o kritisch sind. Einen guten Überblick über den Status der Grafiktreiber-Unterstützung findet man [https://wiki.ubuntu.com/X/Drivers hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromspareigenschaften und Anwendungsperformance sind ansonsten bei allen Distributionen nahezu gleich. Das hängt nur vom Kernel (Scheduler) und den Treibern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ubuntu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ubuntu_logo.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird immer mehr als die Alternative zu Windows angesehen. In der Tat ist [http://www.ubuntu.net Ubuntu] eine einsteigerfreundliche Distribution. Es gibt unterschiedliche &amp;quot;Ableger&amp;quot;:&lt;br /&gt;
*Ubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;GNOME&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kubuntu - als Desktopumgebung &amp;quot;KDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.xubuntu.org/ Xubuntu] - als Desktopumgebung &amp;quot;XFCE&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(K/X)Ubuntu unterscheiden sich zunächst durch die jeweiligen Desktop-Umgebungen. Diese lassen sich aber auch einfach nachträglich austauschen oder sogar parallel installieren, so dass man per Session Manager (GDM) einfach jederzeit umschalten kann. Jede der (K/X)Ubuntu-Distributionen hat zudem eine unterschiedliche Auswahl der vorinstallierten [http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen Standardanwendungen]. Ubuntu setzt auf weitgehende Ähnlichkeit zu Windows und bundelt u.a. den Outlook-Clone Evolution sowie das Office Paket OpenOffice. Dagegen setzt Xubuntu auf Einfachheit, Funktionalität und Ressourceneffizienz. So finden man in dieser Distribution z.B. die Gnumeric Tabellenkalkulation oder Abiword als Textverarbeitung. Beide gehen bei beachtlichem Funktionsumfang eine Größenordnung zügiger zu Werke als ihre bekannten Windows-Pendants. Mit Kubuntu installiert man gleich zahlreiche kleine Helferlein (z.B. Ktorrent als Torrent-Client) aber auch größere Softwarepakete wie Amarok (Mediaplayer) oder Koffice (Word Ersatz), die besonders gut in den KDE-Desktop integriert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es noch spezielle Anpassungen für mobile Geräte - [http://www.ubuntu.com/products/mobile Ubuntu MID Edition] für Mobile Internet Devices (MID) und [http://www.webmonkey.com/blog/Ubuntu__Netbook_Remix__Promises_a_Sleek__Fast__Atom-Optimized_Linux Ubuntu Netbook Remix] für Mini-Laptops mit Optimierung für kleine Bildschirme und, gegebenenfalls Optimierungen für Intels Atom CPU. Die sehr aktive EeePC-Communitiy bietet ebenfalls spezielle Zusammenstellungen als &amp;quot;eeebuntu&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den 3 Mainstream-Ubuntu-Varianten gibt es einige weitere inoffizielle Ableger wie das beliebte Linux Mint (KDE) oder die recht selten anzutreffenden Varianten Edubuntu (für Schulen), OpenGEU (vormals Ebuntu mit Enlightment als Fenstermanager), gOS (Enligthment+Web 2.0 Anwendungen inzwischen mit LXDE als Desktop) oder Gobuntu (nur Open Source), die sich in weiteren kleineren Details unterscheiden, aber alle zu den Ubuntu-Repositories kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 6 Monate gibt es eine neue Version, diese werden nach Erscheinungsjahr und -monat benannt (z.B. 7.10 - 2007, Oktober) und bekommen zusätzlich einen Spitznamen (z.B. Gutsy Gibbon). Die meisten Anwender sprechen dann nur noch von &amp;quot;Gutsy&amp;quot;. Die aktuelle Version ist 8.04 &amp;quot;Hardy Heron&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit setzte sich die noch recht junge Distribution deutlich an die Spitze der beliebtesten Linux-Distributionen (siehe [http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity DistroWatch Popularitätsranking]) und wird sowohl von Linux-Anfängern als auch von erfahrenen Linux-Administratoren eingesetzt. Ein Grund für den Erfolg ist sicher das Debian-Paketmanagement APT (Advanced Package Tool) mit der größten Verbreitung. Über die weiteren Gründe wird spekuliert: gelungenes Marketing, die Unterstützung durch Canonical oder die [http://en.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(ideology) Ubuntu Philosophie] - freie Software für freie Menschen. Wer sich jetzt jedenfalls für Ubuntu entscheidet, erhält eine ausgereifte, solide und anfängertaugliche Distribution. Nicht zuletzt die besonders aktive Community sorgt dafür, dass man für Ubuntu gut Hilfestellungen erhält und zahlreiche Anleitungen zur Installation oder zum Umgang mit spezieller Hardware findet. Auch unter ThinkPad-Usern rangiert Ubuntu an vorderster Stelle der Popularität. Gerade Anfänger, die noch nicht genau Wissen, welche Distribution für sie die geeignete ist, machen mit einer Entscheidung für Ubuntu sicher keinen Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Kritikpunkt an Ubuntu ist, dass es nicht unbedingt die neuesten Entwicklungen beinhaltet, also z.B. eine Kernelversion hinterherhinkt. Auch bis Updates oder neue Versionen in die Ubuntu-Repositories Einzug halten, vergehen oft Tage bis Wochen. Für die meisten Anwender ist dies aus Stabilitätsgründen aber eine gute Wahl. Andererseits wurde Hardy Heron aus [http://forum.ubuntuusers.de/topic/169207/ den hier diskutierten Gründen] ausnahmsweise mit der Beta-Version von Firefox 3.0 ausgeliefert, die noch diverse Bugs hatte. Wer auch in anderen Situationen unbedingt das Aktuellste haben möchte, kann - Dank der Kompatibilität zu den umfassenden verfügbaren .deb Paketen und Repositories - unter Ubuntu leicht Repositories seines Vertrauens einbinden. So erhält man  (ggf. auf Kosten der Stabilität) Updates meist unmittelbar nach ihrem Release ohne gleich von den Sourcen selber kompilieren zu müssen. Beispielsweise lassen sich so auch .deb-Pakete für den &amp;quot;Bleeding Edge&amp;quot; Zen-Kernel konfigurieren, siehe [https://wiki.ubuntu.com/ZenKernel diese Anleitung] im Ubuntu-Wiki. Natürlich lassen sich - wie bei allen Linux-Distributionen - Anwendungen auch direkt von den Sourcen compilieren. Und wer auf den allerneuesten Kernel upgraden möchte, kann sich auch den [http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Kernel_bauen Kernel selber bauen] oder das Tool [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=618563 Kernelcheck] nutzen, das den gesamten Updatevorgang incl. Compilieren und Eintragen in die Boot-Liste übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== OpenSuSE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Susevsubuntuaf9.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensuse.org/ OpenSUSE] ist eine Distribution mit sehr großer Community. Die zugehörige S.u.S.E.-GmbH wurde bereits 1992 in Nürnberg gegründet und ist später Teil von Novell geworden. Von dem OpenSUSE Projekt leitet sich auch die kommerzielle Variante [http://www.novell.com/de-de/DE/linux/ SUSE Linux Enterprise] ab. Hauptvorteile der kommerziellen Variante sind vor allem die längere Versorgung mit Updates (bei OpenSUSE beträgt sie nur 2 Jahre) und der Support für Geschäftskunden. Dafür beinhaltet das kostenfreie Community-Projekt eine aktuellere Auswahl an Software. Als Installationsmedium werden verschiedene DVD- und CD-Images zum Download angeboten. OpenSUSE gibt ausdrücklich keine Empfehlung über die Wahl der Desktopumgebung ab. Gnome und KDE werden als direkte Auswahlmöglichkeit gegeben, des weiteren lassen sich bereits während der Installation viele weitere Desktopumgebungen und Window-Manager auswählen. Der Einstieg ist einfach gehalten, anders als bei Ubuntu ähnelt auch der Gnome-Desktop stärker Windows (Programmmenü links unten). Gnome und KDE werden in ähnlichen Designs angeboten, sodass auch zwischen den beiden der Umstieg nicht schwer fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OpenSUSE beinhaltet mit YAST ein sehr umfangreiches Konfigurationswerkzeug für Hard- und Software, dass ebenfalls in der kommerziellen SUSE-Version verwendet wird und durch viele Zusatzmodule erweiterbar ist. Nutzer mit fundierten Kenntnissen können über den &amp;quot;Editor für /etc/sysconfig&amp;quot; sehr viele Feinheiten in OpenSUSE einstellen. Die Hardwareunterstützung für Thinkpads ist im Allgemeinen sehr gut, da [http://www.pc.ibm.com/europe/thinkpad/workstation/de/tseries.html?de&amp;amp;cc=de Novell zusammen mit IBM] seit einiger Zeit die kommerzielle Variante als Alternative zu Windows anbietet, ähnlich wie Dell Ubuntu bei einigen Modellen installiert. Als sehr angenehm herauszuheben sind bei dieser Distribution auch die  [http://software.opensuse.org/search &amp;quot;One Click&amp;quot;-Installationen], die im Wiki der Community bereitstehen und dem Einsteiger viel lästige Arbeit abnehmen. Bei älteren Rechnern empfiehlt es sich, die meist mitinstallierte Suchmaschine beagle wieder zu deinstallieren, da diese sehr viel Rechenzeit und damit auch Akkulaufzeit frisst. OpenSUSE 11.1 ist das neueste Release und bringt unter anderem den neuen Desktop KDE 4.1.3(hat stark an Stabilität gewonnen), sowie die stabilere Version KDE 3.5.10 und Gnome 2.24.1 mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedora == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedora-Project.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.fedoraproject.org Fedora] ist eine Linux Distribution, die aus dem ehemaligen [http://www.de.redhat.com Red Hat Linux]entstanden ist. Aktuelle Version ist Fedora 11 (Codenname: Leonidas)&lt;br /&gt;
Das Besondere an Fedora ist es, bereits bei der Konzeptionierung des Betriebssystems ausschließlich auf nicht proprietäre bzw. patentrechtlich geschützte Software zu setzen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Fedora bekannt dafür eine Vorreiterrolle bei der Einführung und (Weiter-)Entwicklung freier Software inne zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten der Distribution ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fedora der Lizenzpolitik des [http://www.de.redhat.com/ Red Hat Projekt] folgt, gilt hier der Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war der Gedanke, jegliche juristische Probleme in Form von Lizenz- und Patentstreitigkeiten im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Prominenteste Folge dieser Politik ist, dass die Distribution von den originalen Installations-Medien keine Programme mit MP3-Unterstützung mit sich bringt, sondern diese erst nachträglich installiert werden müssen. Zu diesem Zweck gibt es inoffizielle Installations-Datenbanken (sog. „Repositories“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der (mit anderen Distributionen verglichen) hohe Aktualisierungsgrad des Fedora-Projekts.&lt;br /&gt;
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, etwa alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Dieser Gundsatz wurde bis auf Fedora-Release 5 auch eingehalten. Aktualisierungen für die einzelnen Versionen werden bis einen Monat nach Erscheinen der übernächsten Version angeboten − dies sind also insgesamt 13 Monate. Dadurch ist es möglich, eine Version zu überspringen, ohne eine nicht weiter aktualisierte Version zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedoras Entwicklung wird immer noch weitestgehend von Red Hat kontrolliert, daher wird die Distribution in Fachkreisen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als Red Hats Versuchsfeld für das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux gesehen. Dennoch gehört Fedora zu den innovatvsten Distributionen, die man bekommen kann, was nicht zuletzt an der sehr großen privaten Entwicklergemeinschaft liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fedora-Projekt stellt eine installierbare Live-CD für Desktops in Gnome- und KDE-Varianten, eine Installations-DVD sowie eine 6 CD-Version als Abbild-Datei zum Download bereit. Standardmäßig wird die Live-CD mit Gnome-Desktop angeboten.[[http://fedoraproject.org/get-fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat diese in vielen Institutionen ersetzt. &lt;br /&gt;
[[http://distrowatch.com/table.php?distribution=fedora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thinkpads laufen nahezu alle Features bereits out-of-the box: integriertes WLAN; integriertes LAN; Active-Protection (nicht überprüft); integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fedora Fazit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora empfiehlt sich für den Benutzer, der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bereits einige Erfahrungen mit Linux als Betriebssystem gesammelt hat&lt;br /&gt;
* neueste und teilweise noch nicht ganz ausgereifte Software nutzen will&lt;br /&gt;
* ein System basierend auf freier Software nutzen möchte&lt;br /&gt;
* spass dran hat auch mal selber Hand am System anzulegen&lt;br /&gt;
* von den Vorzügen einer großen Community profitieren möchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slackware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Slackware_logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.slackware.com/ Slackware] ist eine der ältesten Linux-Distriubtionen überhaupt und die älteste noch existierende.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich auch an der Zusammenstellung der Distribution. Anders als andere verzichtet Slackware weitgehend auf selbsterstellte Tools, die die verschiedenen Programme in einen Zusammenhang setzen und z.B. eine zentrale Konfiguration ermöglichen. Auch fehlt dem Paketmanagment eine Funktion zum Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Slackware eher schlecht für den Einsteiger geeignet, sondern richtet sich mehr an den fortgeschrittenen Linuxuser, der den Wunsch hat, sein System persönlich an seine Vorstellungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenwalk.org/ &#039;&#039;&#039;ZenWalk&#039;&#039;&#039;] ist ein Ableger von Slackware, der versucht, die Funktionen nachzurüsten, die zu einer &amp;quot;modernen&amp;quot; Distribution fehlen, vor allem also ein Paketmanagement mit Abhängigkeitscheck und Tools zur zentralen Konfiguration des Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZenWalk-CD enthält ein komplett eingerichtetes XFCE-System, mit dem man sofort produktiv werden kann. Auf Wunsch kann man aber auch KDE oder Gnome nachinstallieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZenWalk ist zwar weiterhin binärkompatibel zu den Paketen von Slackware, hat sich aber inzwischen soweit von seinem Ursprung weg entwickelt, daß man es eigentlich als eigenständige Distribution ansehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentoo ==&lt;br /&gt;
[http://www.gentoo.org Gentoo] ist eine Quellcode-basierende Distribution, d.h. (fast) alle Pakete liegen ausschließlich im Quellcode vor und müssen zur Installation lokal kompiliert werden. Ausnahmen gibt es nur bei großen Paketen (z.B. OpenOffice) und Closed-Source-Packeten (z.B. Google-Earth, Opera). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kompilieren ====&lt;br /&gt;
Bei den meisten Paketen ist das Kompilieren dank des Packetmanagers &#039;Portage&#039; nicht schwer (meist reicht ein &#039;emerge -auv &amp;lt;PACKETNAME&amp;gt; &#039;), auch Abhängigkeiten und Installation übernimmt dann &#039;Portage&#039;. Für Portage gibt es auch grafische Aufsätze (ähnlich wie Synaptics für apt-get). Die großen Nachteile des selbst Kompilierens sind natürlich der Zeitaufwand. Der Kompiliervorgang verbraucht natürlich nicht nur Zeit sondern auch Performance und Energie, weswegen im Akku-Betriebes Systemupdates weniger zu empfehlen sind. Vorteile sind der (geringe) Performancegewinn und der Sicherheitsaspekt (was nicht integriert ist, kann auch kein Sicherheitsrisiko darstellen). Außerdem lässt sich Linux so sehr gut an persönliche Bedürfnisse anpassen und man lernt schnell einiges über sein System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation ====&lt;br /&gt;
Die Standardinstallation mit Hilfe der rund 50MB großen Minimal-CD ist Konsolen-basiert und wird Linux-Anfänger abschrecken. Dies ist auch einer der Gründe, warum Gentoo häufig als Experten-Linux verschrieen ist. Mit Hilfe des ausführlichen [http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml (deutschen) Online-Handbuches] ist die Installation aber auch für Linux-Anfänger (mit geringen Computerkenntnissen) zu bewerkstelligen. Großer Nachteil ist auch hier der Zeitaufwand, da auch hier viel kompiliert werden muss. Kompilieren des Basissystem mit Systemtools, Treibern, grafischer Oberfläche, Browser, Multimediaprogrammen, Tools, Entwicklungsumgebung und einigen Spielen benötigt beispielsweise auf einem [[T43]] etwa ein Wochenende. Die intensive Auseinandersetzung mit dem System sorgt für einen immensen Lerneffekt. Gentoo-User kennen zwangsläufig ihr System, Probleme lassen sich dann meist sehr viel schneller lösen als bei &amp;quot;Einsteigerdistributionen&amp;quot;. Für die Installation mit der Minimal-CD wird eine Internetverbindung benötigt, da die Sourcen und Stages online bezogen werden. Alternativ gibt es jedoch auch ein CD-Image für die Offline-Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Neben den Festlegungen der Compileroptionen auf den aktuellen Prozessor, werden bei der Installation eines Paketes über USE-Flags bestimmt, welche Abhängigkeiten und Funktionen einbezogen werden sollen. Weitere Vorteile sind die Aktualität der Pakete und eine relativ große, kompetente Community (welche auch sehr einsteigerfreundlich ist), sowie eine gute, umfangreiche [http://de.gentoo-wiki.com/ Dokumentation (inkl. deutscher Übersetzungen)], Unterstützung verschiedener Profile und eine große [http://www.gentoo-portage.com/Browse Paketauswahl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Updates &amp;amp; Aktualität ====&lt;br /&gt;
Gentoo ist versionslos, es gibt keine Versionen wie bei vielen anderen Distributionen und damit auch keine typischen Upgradeprobleme beim Umstieg von Vorgänger-Versionen. Im Regelfall werden nur gewünschte Pakete aktualisiert, so ist es möglich, parallel sehr alte Pakete neben den neuesten Betapaketen zu betreiben. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, sein System automatisch auf den aktuellen Stand zu bringen, ohne sich um einzelne Pakete explizit kümmern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thinkpad-Kompatibilität ====&lt;br /&gt;
Dank der Struktur von Gentoo und des sehr großen Paketangebotes werden ThinkPads sehr gut unterstützt: &lt;br /&gt;
integriertes WLAN; integriertes LAN; Fingerprint-Reader; Active-Protection; integriertes BlueTooth; TPM-Chip; ATI- &amp;amp; Intel-Grafik; Soundkarte; auch die Tablet-Funktionen werden weitestgehend unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentoo-Fazit ====&lt;br /&gt;
Gentoo lässt sich für die User empfehlen, welche:&lt;br /&gt;
* mehr Zeit in ihr System/Linux investieren können/möchten&lt;br /&gt;
* ein optimales System aufsetzen möchten&lt;br /&gt;
* keine unnötigen Pakete installieren wollen&lt;br /&gt;
* etwas tiefer in Linux eingreifen wollen&lt;br /&gt;
* mehr über Ihr System/Linux lernen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arch Linux ==&lt;br /&gt;
Arch Linux gibt es als i686 und als x86_64 Variante mit vorkompilierten Paketen.&lt;br /&gt;
Es ist eine für fortgeschrittene User (und solche, die es werden wollen) gedachte Distribution, die auf ihre eigene Paketverwaltung via pacman setzt. Arch Linux ist Gentoo in vielen Dingen sehr ähnlich, sei es die Konfiguration, oder die Tatsache, dass man sämtliche Pakete mit einem Befehl neu kompilieren kann. Desweiteren wird nichts installiert, was man nicht will. Man kann also sein System auf einfach Art und Weise sehr schlank und schnell halten. Die BSD-like Initskripts sorgen für ein sehr schnelles Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Arch gibt es keine festen Releases wie bei z.B. bei Debian, sondern nur sogenannte Rolling Releases. Mit jeder neuen Kernelversion gibt es eine neue Installations-CD. Wenn man regelmäßig sein System aktualisiert, ist man immer auf dem neusten Stand, wie bei Gentoo. &lt;br /&gt;
Man kann auf eine große Auswahl an hochaktuellen Paketen zugreifen, die von offiziellen Entwicklern betreut werden. Daneben existiert das Community Repository, in welches sogenannte Trusted User (TU) eigens kompilierte Pakete anbieten können. Zusätzlich gibt es noch das AUR (Arch User Repository), wo jedermann PKGBUILDs (ä quivalent zu ebuilds bei Gentoo, aber einfacher zu handhaben, dafür aber nicht so mächtig), also buildskripts für Pakete hochladen und warte kann, diese sind einfach z.B. per [http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=5863 yaourt] abrufbar, welches auch automatisch Abhängigkeiten installiert und das Paket kompiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ausserdem noch das [http://kdemod.ath.cx/ kdemod] Projekt, welches ein vollständig modularisiertes und mit zusätzlichen Patches versehenes KDE3 und KDE4 bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Debian 5.0 &amp;quot;Lenny&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:debian-logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urgestein unter den Linux Distributionen hat anfang diesen Jahres, nach langer Entwicklunszeit,&lt;br /&gt;
die neue Stable Variante (Codename: Lenny) released. Die Entwickler von Debian legen besonderen Wert auf die Verwendung von &amp;quot;freier Software&amp;quot; deshalb sind viele kommerzielle Software Packete nur auf Umwegen zu erhalten(Bsp: Flashplayer usw.). Im Vergleich zu Ubuntu und anderen großen Distributionen fehlen bei Debian viele benutzerfreundliche Features wie automatische Installation von Treibern. &lt;br /&gt;
Gut für den Einstieg ohne umständliches Brennen von Installationsmedien:&lt;br /&gt;
[http://goodbye-microsoft.com/more.html Debian Installer Loader] (ohne brennen direkt aus Windows heraus)&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bald mehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linux Mint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linux Mint Logo.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://www.linuxmint.com/ Linux Mint]ist eine technisch vollständig auf Ubuntu basierende Distribution.&lt;br /&gt;
Die Unterschiede liegen hierbei im Design der Benutzeroberfläche. Diese unterscheiden sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einem noch Benutzer- und Einsteigerfreundlichen Benutzeroberfläche, inkl. des Mint Menü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Den Mint Tools, eine Sammlung von Systemsteuerungswerkzeugen, die das Anpassen und Konfigurieren für den Benutzer einfacher machen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [http://www.distrowatch.com/ Distrowatch] ist Mint eine der erfolgreichsten Linux Distributionen überhaupt.(Platz 4 auf der H.D.P Ranking, Stand Juli 2009)&lt;br /&gt;
Linux Mint kann als Live-CD, Live-USB oder als ISO Image bezogen werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC Linux OS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:pclinuxos.jpg.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pclinuxos.com PCLinux OS] -kurz PCLOS- ist eine US-amerikanische paketmanagerbasierte Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Sie wurde erstmals 2003 von Bill Reynolds, besser bekannt als &amp;quot;Texstar&amp;quot;, angekündigt. Bevor er seine eingene Distribution schuf, war Texstar bereits in der Mandrake-Linux-Nutzergemeinschaft als Entwickler bekannt. Er erstellte aktuelle [[http://rpm.org RPM-Pakete] für diese Distribution und stellte sie zum kostenlosen Download bereit. 2003 entschied er sich, eine neue Distribution zu erstellen, die ursprünglich auf Mandrake Linux basierte aber verschiedene bedeutende Verbesserungen in Sachen Bedienbarkeit enthielt. Sie sollte Anfänger-freundlich sein, eingebaute Unterstützung proprietärer Kernelmodule, Browser-Plugins und Media-Codecs mitbringen und sollte als Live-CD mit einem einfachen und intuitiven grafischen Installationsprogramm fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der Bedienbarkeit bringt das Projekt von Haus aus viele Technologien mit, die ein Umsteiger von Windows nach Linux von seinem neuen Betriebssystem erwarten würde. Auf der Softwareseite handelt es sich bei PCLinuxOS um eine an KDE ausgerichtete Distribution, mit einer angepassten und stets aktuellen Version dieser beliebten Desktopumgebung. Ihr wachsendes Softwarearchiv enthält jedoch auch andere Desktopumgebungen und bietet eine große Anzahl von Programmen für viele gängige Aufgaben. Zur Konfiguration des Systems wurde viel von Mandrakes ausgezeichnetem Control Centre beibehalten, das Paket-Management wurde jedoch durch APT und Synaptic, einer grafischen Oberfläche für das Paket-Management, ersetzt.&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich kann man PCLOS als Live-CD beziehen, die es ermöglicht persönliche Daten und Konfigurationseinstellungen auf einem zweiten Datenträger abzuspeichern.&lt;br /&gt;
Das System kann aber auch auf eine Festplatte installiert werden; die CD enthält, wenn dekomprimiert, etwa zwei Gigabyte an Software, wie KDE, OpenOffice.org, GIMP und viele weitere beliebte Applikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der negativen Seite fehlt es PCLinuxOS an jeder Art von Entwicklungsplänen oder -zielen, insbesondere von kommerzieller Seite. Die bekanntesten Entwickler von PCLOS sind Textar selbst und die sog. Ripper-Gang, eine Programmierergruppe. Trotz der wachsenden Beteiligung der Gemeinschaft verbleibt der Großteil der Entwicklung und der Entscheidungsfindung in den Händen von Texstar, der dazu neigt, die Stabilität einer Veröffentlichung eher konservativ zu beurteilen. Dies führt dazu, dass der Entwicklungprozess von PCLinuxOS langwierig ist und neue Versionen erst veröffentlicht werden, wenn alle bekannten Fehler behoben sind. Momentan gibt es keine Pläne für eine 64-Bit Ausgabe von PCLinuxOS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile: Eingebaute Unterstützung von Grafik-Treibern, Browser-Plugins und Media-Codecs; schnelle Boot-Zeiten; aktuelle Software&lt;br /&gt;
* Nachteile: keine 64-Bit Ausgabe; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; fehlende Veröffentlichungs-Planung&lt;br /&gt;
* Software Paket Management: Advanced Package Tool (APT) unter Verwendung von RPM-Paketen&lt;br /&gt;
* Erhältliche Derivate: MiniMe, Junior and BigDaddy Editionen für 32-Bit (i586) Prozessor Architekturen&lt;br /&gt;
* Vorgeschlagene PCLinuxOS-basierte Alternativen:Mandriva Linux, SAM Linux Desktop, Granular Linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere Distributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Qsicon_inArbeit.png]] noch Baustelle - bitte ergänzen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fedora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** siehe ausführlichen User-Bericht zu [[Fedora 9]]&lt;br /&gt;
** [http://www.heise.de/open/Ein-erster-Blick-auf-Fedora-9--/artikel/107813/0 Artikel] auf Heise-Open&lt;br /&gt;
** [http://www.pro-linux.de/berichte/fedora9.html Artikel] von pro-linux&lt;br /&gt;
* [[TabletBuntu]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mandriva 2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;(Simply-)MEPIS 6.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Linspire 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Freespire 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Xandros 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Foresight Linux 1.4.1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_X_Window_System_desktop_environments&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Kde&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Xfce&lt;br /&gt;
* http://distrowatch.com/ mit einer [http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major Beschreibung der 10 am meisten verbreiteten Distributionen&lt;br /&gt;
* [http://www.internetling.com/2008/07/04/the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment/ the-ultimate-guide-to-choosing-the-right-desktop-enviroment]&lt;br /&gt;
* http://fedoraproject.org/get-fedora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat_Lesenswerter_Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=5350</id>
		<title>R61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=5350"/>
		<updated>2009-10-21T12:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:3000C200_vs_R61.jpg|thumb|Vergleich 3000C200 versus R61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist das zweite Modell der [[R6x-Serie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist auch als Variante R61e und R61i erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger ([[R60]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FSB-800 für CPU, Ram bleibt bei FSB-667&lt;br /&gt;
* neue Grafikkarten&lt;br /&gt;
* 4GB Ram Unterstützung&lt;br /&gt;
* Widescreen Displays (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Umstieg von ATI- zu Nvidia-Grafikkarten (bei den performanteren Modellen)&lt;br /&gt;
* Ultrabay Slim&lt;br /&gt;
* WWAN (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Aufgeführt werden die ursprünglich erhältlichen Varianten sowie mögliche maximale Ausbaustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache FSB-800&lt;br /&gt;
** 1.66, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.2 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* ATI Mobility Radeon X1300 (64MB)&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|SXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher:&#039;&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
* 512MB, 1GB oder 1GB PC-5300 DDR-SODIMM &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: maximal sind 4GB (2x2GB) möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festplatten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es ist standardmäßig eine 2,5&amp;quot; S-ATA Festplatte mit:&lt;br /&gt;
* 60, 80, 100, 120 oder 160GB verbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: 320GB GB bereits erfolgreich getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chipsatz:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AD1981HD HD Audio 1.0 controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[UltraBay]] Enhanced mit folgenden Laufwerken:&lt;br /&gt;
** DVD-ROM Laufwerk&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-ROM Combo Laufwerk&lt;br /&gt;
** Super Multi Burner Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 1 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 3945ABG Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 4965AGN Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g Wireless LAN Mini Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g/n Wireless LAN Mini Express Adapter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 2 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Verizon 1xEV-DO WWAN &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CardBus slot (1x Typ 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1-Slot mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** ExpressCard/54 slot&lt;br /&gt;
** SmartCard reader&lt;br /&gt;
** 4-in-1 Memory reader &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* IBM Embedded Security Subsystem 2.0 &lt;br /&gt;
* IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* Gigabit-Lan (Intel oder Broadcom)&lt;br /&gt;
* Intel Turbo Memory HDD Cache&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Bluetooth (bei bestimmten Modellen) (ev. an CDC-Slot??)&lt;br /&gt;
* Firewire (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstige Schnittstellen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 3x USB 2.0&lt;br /&gt;
* IrDA Infrarotschnittstelle&lt;br /&gt;
* PS/2 Mausanschluss &lt;br /&gt;
* VGA-Monitor Anschluss&lt;br /&gt;
* Stereo Kopfhörer Ausgang&lt;br /&gt;
* Stereo Line In Eingang&lt;br /&gt;
* Mikrofon Mono Eingang&lt;br /&gt;
* Eingebautes Mikrofon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61e ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e ist die Sparvariante des R61, hier sind einige Komponenten nicht enthalten, andere wurden durch leistungsschwächere ausgetauscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.73 GHz, 1.86 GHz, 2.0 GHz &lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz, 2.0 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Penryn) 3MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 2.1 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD, Grafikkarte, Display:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* immer im unteren Bereich, 15,4&amp;quot; WXGA Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein [[Ultrabay]] Schacht, die folgenden Komponente ist fest eingebaut:&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-R Combolaufwerk&lt;br /&gt;
** DVD-RW Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache &lt;br /&gt;
* Kein Ultranav - nur Trackpoint&lt;br /&gt;
* kein Dockinganschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61i ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61i ist eine etwas besser ausgestatte Variante als das R61e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Pentium Dual Core &lt;br /&gt;
** 1,73 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 2MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.5 GHz, 1.66 GHz, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.16 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* meist im unteren bis mittleren Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Ultrabay]] Enhanced an bestimmten Modellen&lt;br /&gt;
* Ultranav an bestimmten Modellen (an anderen nur Trackpoint)&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
cyranos R61&lt;br /&gt;
1.Vorwort&lt;br /&gt;
2. Verpackung&lt;br /&gt;
3. Lieferumfang &lt;br /&gt;
4. Systemdetails&lt;br /&gt;
5. Verarbeitung&lt;br /&gt;
6. Display&lt;br /&gt;
7. Lüfter / Akku&lt;br /&gt;
8. Fazit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwort : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war seit 2 Jahren Besitzer eines 15,4“ Widescreen Notebooks mit einer Auflösung von 1280x800px. Damals habe ich auf die Grafikleistung hohen Wert gelegt weil ich auch unterwegs zocken wollte. &lt;br /&gt;
Da sich meine Anforderungen geändert haben , musste also ein neues her. &lt;br /&gt;
Kriterien : &lt;br /&gt;
- Kein Widescreen&lt;br /&gt;
- Display mit einer Auflösung &amp;gt;1024x786 px&lt;br /&gt;
- Kein ClearType Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich unbedingt ein IBM/Lenovo mein Eigen nennen wollte , die Einstiegsmodelle der T-Serie jedoch, sowohl Preislich als auch von der Ausstattung her , nicht meinen Anforderungen entsprachen, habe ich mich in der R-Serie umgesehen und wurde fündig – Das R61 UV1DNGE war genau das was ich suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verpackung : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem versiegeltem Packt brachte der Paketboote 36 Stunden nach Bestellung das Packet zu mir. &lt;br /&gt;
Wie es sich gehört war das ThinkPad von Schaumstoff umgeben sicher in der Verpackung verstaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieferumfang : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ThinkPad R61 UV1DNGE&lt;br /&gt;
- 2 Ersatz Trackpointkappen &lt;br /&gt;
- Handbuch&lt;br /&gt;
- Netzteil &lt;br /&gt;
- Modemkabel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systemdetails &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Model : &lt;br /&gt;
Lenovo ThinkPad R61-UV1DNG 8943-DNG&lt;br /&gt;
Chipsatz: Mobile PM965/GM965/GL960 Express &lt;br /&gt;
South Bridge: 82801HEM (ICH8M-E) LPC Interface Controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU: &lt;br /&gt;
Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU T7500 @ 2.20GHz&lt;br /&gt;
Codename: Merom&lt;br /&gt;
Technology 0.065µ&lt;br /&gt;
Platform Name Socket 479&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RAM:&lt;br /&gt;
2x 1024 MB 667 Mhz DDR2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafikkarte : &lt;br /&gt;
Intel Graphics Media Accelerator for Mobile x3100 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display : &lt;br /&gt;
15&amp;quot; SXGA+ TFT mit 1400 x 1050 Pixel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HDD:&lt;br /&gt;
Seagate ST9160821AS&lt;br /&gt;
160GB &lt;br /&gt;
8 Mb Cache &lt;br /&gt;
5400 Rpm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ROM:&lt;br /&gt;
LG Electronics HL-DT-ST DVDRAM GSA-T20N &lt;br /&gt;
CD Reader ROM/R/RW&lt;br /&gt;
CD Writer R/RW&lt;br /&gt;
DVD Reader ROM/R/RW/RAM&lt;br /&gt;
DVD Writer R/RW/RAM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschlüsse:&lt;br /&gt;
3x USB 2.0 &lt;br /&gt;
1x VGA Out &lt;br /&gt;
1x S-Video Out&lt;br /&gt;
1x Modem V90.&lt;br /&gt;
1x Ethernet 10/100/1000 Mbit&lt;br /&gt;
2x PCIMCIA&lt;br /&gt;
1x Audio Out&lt;br /&gt;
1x Mic Out&lt;br /&gt;
1x Firewire&lt;br /&gt;
1x BlueTooth&lt;br /&gt;
1x Intel PRO/Wireless 3945ABG WLAN (802.11a/b/g)&lt;br /&gt;
1x Fingerprint Sensor&lt;br /&gt;
1x Kensington-Schloss Buchse&lt;br /&gt;
1x Docking Anschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewicht : &lt;br /&gt;
2,7 KG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OS: &lt;br /&gt;
Vorinstalliertes Windows Vista Business Edition &lt;br /&gt;
15 GB Recovery Partition &lt;br /&gt;
145 GB Systempartition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verarbeitung : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perfekt : Nix Quitscht , nix knarrt. Vor einem Vergleich mit einem der T-Serie muss sich dieses Notebook nicht verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehäuse ist aus schwarzem Hart Plastik und macht einen sehr soliden eindruck. &lt;br /&gt;
Die Displayschniere sind , wie von IBM/Lenovo gewohnt , Edelstahl verstärkt und sorgen dafür das das Display auch bei Erschütterungen stabil steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Touchpad reagiert präzise auf die Eingaben. Es ist sowohl horizontales- als auch vertikales Scrollen möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der TrackPoint , in mitten der Tasten angeordnet, reagiert genau so präzise wie das Touchpad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastatur hat einen angenehmen Druckpunkt – klingt aber etwas plastisch und nicht so weich wie die z.B. vom T40. Man hat sich jedoch schnell an das Tippen gewöhnt.&lt;br /&gt;
Positiv fällt auf, das die Tastatur eine Windowstaste besitzt ( bei Notebooks ja nicht üblich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auflösung von 1400x1050px ist bei Notebooks eher selten. Zu diesem Notebook passt sie aber hervoragend. &lt;br /&gt;
Die Ausleuchtung ist gleichmäßig. Bei einem komplett schwarzem Bild, erkennt man , das der untere Teil im Bereich der Windows Taskleiste etwas stärker ausgeleuchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlieren konnte ich bisher beim Film schauen nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbwiedergabe ist ok. Knackige Farben und ein Guter Kontrast runden das ab. Pixelfehler sind nicht zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negativ fällt jedoch auf , das das Display etwas pixelig ist. Damit ist gemeint ,das es einem vorkommt als ob man einen leichten Grauschimmer sieht. Dies fällt insbesondere auf Weißen Hintergründen auf – stört aber nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüfter / Akku : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lüfter rotiert leise , fast unhörbar im Hintergrund. Hörbar wird er selten und wenn er sich zu Wort meldet verstummt er meist kurze Zeit später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standart 6 Zellen Akku mit einer Leistung von 10,8V @ 4,8 AH hält rund 4-5 Stunden. &lt;br /&gt;
Ein Fiepen des Akkus , welches hier oft bemängelt wurde , konnte ich nicht feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benchmark: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dies Notebook nur über eine Onboard Grafikkarte verfügt , ist es nur bedingt zum Spielen von aktuellen Games geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3d Mark 03 : ~ 2000 Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows Vista Benchmark:&lt;br /&gt;
CPU Score 5.10 (Calculations per second)&lt;br /&gt;
Memory Score 4.80 (Memory operations per second)&lt;br /&gt;
Graphics Score 3.50 (Desktop performance for Windows Aero)&lt;br /&gt;
D3D Score 3.50 (3D business and gaming graphics performance)&lt;br /&gt;
Disk Score 4.70 (Disk data transfer rate)&lt;br /&gt;
Windows Experience Index 3.50 (Base score)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Preis von 999€ ( Notebooksbilliger.de ) erhält man mit dem R61 einen soliden Begleiter mit guter Auflösung , schnellem Prozessor und ThinkPad-Typischen Merkmalen. &lt;br /&gt;
Das Think Vantage Software Paket welches mit zahlreichen nützlichen Funktionen aufwertet ist ebenso nützlich wie der Fingerprint Sensor. &lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist außerdem die ThinkPad Active Protection Technologie welche die Festplatte bei zu starken Erschütterungen anhält und vor Schäden schützen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen negativen Punkt gibt es trotz allem :&lt;br /&gt;
1 Jahr Garantie sind hart an der Grenze. Eine Erweiterung um 3 Jahre schlägt mit 229€ zu buche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich für meinen Teil habe den Kauf nicht bereut.&lt;br /&gt;
Ich hoffe euch hat mein kleines Review gefallen. Für weiter Fragen und Anregungen steh ich euch gerne zur Verfügung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anleitungen,Schaltpläne und Technische Skizzen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Treiber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows XP: [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/product.do?template=/product.do?template=%2Fproductpage%2Flandingpages%2FproductPageLandingPage.vm&amp;amp;sitestyle=lenovo&amp;amp;brandind=10&amp;amp;familyind=368924&amp;amp;machineind=0&amp;amp;modelind=0&amp;amp;partnumberind=0&amp;amp;subcategoryind=0&amp;amp;doctypeind=9&amp;amp;doccategoryind=0&amp;amp;operatingsystemind=53385&amp;amp;validate=true Hier!!!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hardware]][[Category:Thinkpad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_9.04_auf_X31&amp;diff=5299</id>
		<title>Ubuntu 9.04 auf X31</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=Ubuntu_9.04_auf_X31&amp;diff=5299"/>
		<updated>2009-10-16T18:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dies soll eine kleine Hilfe für alle Linux-Einsteiger sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installationsmedium CD oder USB-Stick: == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man kein optisches Laufwerk für die Installation hat,&lt;br /&gt;
kann man Ubuntu mittels einem 1GB USB-Stick installieren, dazu:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  1. Ubuntu LiveCD in einem PC mit optischem Laufwerk einlegen booten (nur ausprobieren!)&lt;br /&gt;
  2. Stick einstecken &lt;br /&gt;
  3. System -&amp;gt; Systemverwaltung -&amp;gt; USB-Startmedien-Ersteller und Anweisungen folgen&lt;br /&gt;
  4. X31 mit eingestecken Stick starten&lt;br /&gt;
  5. F12 beim Start drücken und von USB-Stick booten&lt;br /&gt;
  6. Jetzt kann installiert werden....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls das X31 den Stick nicht im Bootmenü zeigt, Booteinstellungen im BIOS prüfen.&lt;br /&gt;
Ggf. die Default-Einstellungen laden, wenn immer noch nichts vom Stick zu sehen ist,&lt;br /&gt;
ist der Stick wohl nicht bootfähig -&amp;gt; anderen Stick ausprobieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt Ubuntu installiert ist, sind noch einige Änderungen zu machen,&lt;br /&gt;
damit das System ein wenig performanter wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der &#039;&#039;VI-Editor&#039;&#039; bei mir Probleme machte, installieren wir zunächst den &#039;&#039;VIM-Editor&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
dazu geht man wie folgt vor:&lt;br /&gt;
  1. System -&amp;gt; Systemverwaltung -&amp;gt; Synaptic-Paketverwaltung&lt;br /&gt;
  2. Bei Schnellsuche einfach &amp;quot;VIM&amp;quot; eingeben&lt;br /&gt;
  3. VIM mit rechtsklick zur Installation vormerken&lt;br /&gt;
  4. Anwenden (grüner Haken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X31 braucht natürlich eine Internetverbindung um sich die Paketdaten zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar benötigte Befehle des &#039;&#039;VIM-Editors&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
   i = Editieren&lt;br /&gt;
  :w = Speichern&lt;br /&gt;
  :q = Exit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ATI-Grafikeinstellungen: == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafikbeschleunigung kann man mit der Eingabe von &amp;quot;&#039;&#039;glxgears&#039;&#039;&amp;quot; im Terminal testen,&lt;br /&gt;
Out of The Box ohne Änderungen sind es ca. 200fps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine bessere Grafikbeschleunigung zu erhalten sind folgende Anpassungen durchzuführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. die Datei xorg.conf mit Root-Rechten öffnen&lt;br /&gt;
  sudo vim /etc/X11/xorg.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Änerdungen einfügen (zum editieren &amp;quot;i&amp;quot; drücken):&lt;br /&gt;
  Section &amp;quot;Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
  	Identifier	&amp;quot;Configured Video Device&amp;quot;&lt;br /&gt;
  	Option		&amp;quot;DynamicClocks&amp;quot;		&amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
  	Option		&amp;quot;AGPMode&amp;quot;		&amp;quot;4&amp;quot;&lt;br /&gt;
  	Option		&amp;quot;AGPFastWrite&amp;quot;		&amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
  	Option		&amp;quot;AccelMethod&amp;quot;		&amp;quot;XAA&amp;quot;&lt;br /&gt;
  	Option		&amp;quot;EnablePageFlip&amp;quot;	&amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
  EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Speichern und beenden, dazu ESC drücken und folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
  :wq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Synaptic-Paketverwaltung &amp;quot;&#039;&#039;driconf&#039;&#039;&amp;quot; installieren,&lt;br /&gt;
dann System -&amp;gt; Einstellungen -&amp;gt; 3D Acceleration öffnen und dort HyperZ aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ein &#039;&#039;NEUSTART&#039;&#039; durchführen, dann werden die Änderungen erst aktiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;&#039;&#039;glxgears&#039;&#039;&amp;quot; bekommt man jetzt folgende Ergebnisse für die verschiedenen &lt;br /&gt;
Erscheinungsbild-Einstellugnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  System -&amp;gt; Einstellungen -&amp;gt;Erscheinungsbild -&amp;gt; Visuelle effekte AUS    = 830fps&lt;br /&gt;
                                            ... Visuelle effekte NORMAL = 460fps&lt;br /&gt;
                                            ... Visuelle effekte EXTRA  = 450fps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scrollfunktion mit der mittleren Maustaste ab Ubuntu 8.10: == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ubuntu 8.10 benutzt der X-Server standardmäßig zur Erkennung der Zeigegeräte HAL. &lt;br /&gt;
Damit der Trackpoint wie gewünscht durch HAL konfiguriert wird, legt man mit einem Editor &lt;br /&gt;
mit Root-Rechten eine Policy-Datei /etc/hal/fdi/policy/trackpoint.fdi an: &lt;br /&gt;
  sudo vim /etc/hal/fdi/policy/trackpoint.fdi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes einfügen:&lt;br /&gt;
  &amp;lt;?xml version=&amp;quot;1.0&amp;quot; encoding=&amp;quot;utf-8&amp;quot;?&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;deviceinfo version=&amp;quot;0.2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;device&amp;gt;  &lt;br /&gt;
      &amp;lt;!-- Trackpoint --&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;match key=&amp;quot;input.product&amp;quot; string=&amp;quot;TPPS/2 IBM TrackPoint&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
         &amp;lt;merge key=&amp;quot;input.x11_options.EmulateWheel&amp;quot; type=&amp;quot;string&amp;quot;&amp;gt;true&amp;lt;/merge&amp;gt; &lt;br /&gt;
         &amp;lt;merge key=&amp;quot;input.x11_options.EmulateWheelButton&amp;quot; type=&amp;quot;string&amp;quot;&amp;gt;2&amp;lt;/merge&amp;gt; &lt;br /&gt;
         &amp;lt;merge key=&amp;quot;input.x11_options.EmulateWheelTimeout&amp;quot; type=&amp;quot;string&amp;quot;&amp;gt;200&amp;lt;/merge&amp;gt; &lt;br /&gt;
         &amp;lt;merge key=&amp;quot;input.x11_options.YAxisMapping&amp;quot; type=&amp;quot;string&amp;quot;&amp;gt;4 5&amp;lt;/merge&amp;gt;&lt;br /&gt;
         &amp;lt;merge key=&amp;quot;input.x11_options.XAxisMapping&amp;quot; type=&amp;quot;string&amp;quot;&amp;gt;6 7&amp;lt;/merge&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/match&amp;gt; &lt;br /&gt;
    &amp;lt;/device&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/deviceinfo&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Neustart des HAL mittels:&lt;br /&gt;
  sudo /etc/init.d/hal restart &lt;br /&gt;
und anschließend des X-Servers durch Ab- und Anmelden (wahlweise auch Neustart des Systems) &lt;br /&gt;
sind die Einstellungen aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellungen mit Configure Trackpoint GUI, &lt;br /&gt;
siehe: [http://wiki.ubuntuusers.de/Trackpoint]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Backlight ausschalten: == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da mit Fn+F3 nur der Bildschirm dunkel geschaltet wird, und das Backlight weiter brennt &lt;br /&gt;
wird das TFT-Backlight jetzt mit der Tastenkombination Fn+F1 ausgeschaltet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Datei (thinkpad-backlight-off) mit Root-Rechten erstellen&lt;br /&gt;
  sudo vim /etc/acpi/events/thinkpad-backlight-off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Folgenes einfügen:&lt;br /&gt;
  # FN + F1 action&lt;br /&gt;
  event=ibm/hotkey HKEY 00000080 00001001  #Tastenadresse Fn+F1&lt;br /&gt;
  action=/etc/acpi/screenblank.sh	  #schaltet Backlight aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. acpid und acpi-support neustarten mittels: &lt;br /&gt;
  sudo /etc/init.d/acpid restart &lt;br /&gt;
  sudo /etc/init.d/acpi-support restart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt funktioniert Backlight ausschalten mit Fn+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine andere Tastenkombination einzustellen, &lt;br /&gt;
kann man die &amp;quot;Tastenadresse&amp;quot; mit &#039;acpi_listen&#039; ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel Fn+F6:&lt;br /&gt;
Im Terminal &#039;acpi_listen&#039; ausführen, dann Fn+F6 drücken, das Ergebniss ist:&lt;br /&gt;
  ibm/hotkey HKEY 00000080 00001006&lt;br /&gt;
Abbruch mit STRG+C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_configure_acpid]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laptop-Mode aktivieren: == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laptop-Mode ist bei Ubuntu immer defaultmäßig deaktiviert,&lt;br /&gt;
so kann man diesen aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. acpi-support mit Root_rechten öffnen:&lt;br /&gt;
  sudo vim /etc/default/acpi-support&lt;br /&gt;
dort &#039;&#039;ENABLE_LAPTOP_MODE=true&#039;&#039; setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://wiki.ubuntuusers.de/laptop-mode-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lm_sensors: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;LM-Sensors&#039;&#039; lassen sich die Temperaturen, die Lüfterdrehzahlen, Spannungen und einige &lt;br /&gt;
weitere Informationen des Mainboards auslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. mit Paketverwaltung Paket &amp;quot;&#039;&#039;lm-sensors&#039;&#039;&amp;quot; installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. zur Temperaturanzeige in GNOME, mit Paketverwaltung &amp;quot;&#039;&#039;computertemp&#039;&#039;&amp;quot; oder &amp;quot;&#039;&#039;sensors-applet&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
installieren, dann rechtsklick auf Panel und &amp;quot;Zum Panel hinzufügen&amp;quot; wählen.&lt;br /&gt;
(&#039;&#039;Überwachung der Prozessortaktstufen&#039;&#039;, &#039;&#039;Computer Temperatur Monitor&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://wiki.ubuntuusers.de/Lm_sensors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== CPU undervolten: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. gepatchter Kernel runterladen &lt;br /&gt;
[http://www.thinkpad-forum.de/thinkpad-software/linux-und-osx/64481-linux-phc-kernel-f%C3%BCr-ubuntu-9-04-zum-download-update-2/?highlight=Linux+X31] oder selber kompilieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Kernel installieren: dazu zuerst den &amp;quot;&#039;&#039;headers&#039;&#039;&amp;quot; dann das &amp;quot;&#039;&#039;image&#039;&#039;&amp;quot; per doppelklick installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. evtl. muss der Kernel noch in Bootloader eingetragen werden:&lt;br /&gt;
  vim /boot/grub/menu.lst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. könnte dies so aussehen, einfach einen bestehenden Eintrag kopieren und bearbeiten:&lt;br /&gt;
  title           Ubuntu 9.04, kernel 2.6.28-14-PHC&lt;br /&gt;
  uuid            3a8923f6-ed6b-48bb-a4dc-4b8eb457b305&lt;br /&gt;
  kernel          /boot/vmlinuz-2.6.28.9-phc-14 root=UUID=3a8923f6-ed6b-48bb-a4dc-4b8eb457b305 ro quiet splash&lt;br /&gt;
  initrd          /boot/initrd.img-2.6.28.9-phc-14&lt;br /&gt;
  quiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingestellte Spannungen auslesen:&lt;br /&gt;
  cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_controls &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Defaultwert für Pentium M 1,4GHz (Banias):  14:49 12:46 10:38 8:30 6:16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Achtung: evtl. mit höheren Werten anfangen, dann schrittweise senken! Siehe Quellen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannungen absenken mit:&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;14:28 12:20 10:14 8:10 6:3&amp;quot; | sudo tee /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_controls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die ausgetesten Werte beim Systemstart zu laden, folgendes als Root in /etc/rc.local einfügen:&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;14:28 12:20 10:14 8:10 6:3&amp;quot; &amp;gt; /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_controls &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CPU Frequenz fixieren zum Stresstest (default Ondemand):&lt;br /&gt;
  mit licksklick auf Applet (Überwachen der Prozessortaktstufen) Frequenz wählen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stresstest CPUBurn installieren:&lt;br /&gt;
  System -&amp;gt; Systemverwaltung -&amp;gt; Synaptic-Paketverwaltung -&amp;gt; &#039;&#039;cpuburn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stresstest starten:&lt;br /&gt;
  burnP5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
[http://wiki.ubuntuusers.de/Prozessorspannung_absenken?highlight=phc]&lt;br /&gt;
[http://www.thinkwiki.org/wiki/Pentium_M_undervolting_and_underclocking] &lt;br /&gt;
[http://wiki.ubuntuusers.de/Prozessortaktung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energieverbrauch des Systems analysieren: (powertop) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation über:&lt;br /&gt;
  System -&amp;gt; Systemverwaltung -&amp;gt; Synaptic-Paketverwaltung -&amp;gt; &#039;&#039;powertop&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Powertop starten mit Root-Rechten:&lt;br /&gt;
  sudo powertop&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Powertop HEPT aktivieren vorschlägt, dazu im Bootloader &amp;quot;&#039;&#039;hpet=force&#039;&#039;&amp;quot; einfügen:&lt;br /&gt;
  title           Ubuntu 9.04, kernel 2.6.28-14-PHC&lt;br /&gt;
  uuid            3a8923f6-ed6b-48bb-a4dc-4b8eb457b305&lt;br /&gt;
  kernel          /boot/vmlinuz-2.6.28.9-phc-14 root=UUID=3a8923f6-ed6b-48bb-a4dc-4b8eb457b305 ro quiet splash hpet=force&lt;br /&gt;
  initrd          /boot/initrd.img-2.6.28.9-phc-14&lt;br /&gt;
  quiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Achtung! Mit Kernel &amp;quot;vmlinuz-2.6.28.9-phc-14&amp;quot; kein Powertop möglich, da Kernelmodule fehlen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://wiki.ubuntuusers.de/PowerTOP]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolution Mail und Pidgin-Messenger blinkendes Thinklight: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Datei &#039;&#039;iplist.list&#039;&#039; mit ROOT-Rechten erzeugen:&lt;br /&gt;
  sudo vim /etc/apt/sources.list.d/iplist.list&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Folgendes einfügen:&lt;br /&gt;
  deb http://ppa.launchpad.net/ssakar/ppa/ubuntu jaunty main&lt;br /&gt;
  deb-src http://ppa.launchpad.net/ssakar/ppa/ubuntu jaunty main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &lt;br /&gt;
  sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com C6E3D905C8BCD56BB02E6E0B39456311108B243F&lt;br /&gt;
(evtl. in Paketverwaltung Update Problem -&amp;gt; kann in Einstellungen -&amp;gt; Software von Drittanbietern deaktiviert werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. 	&lt;br /&gt;
  sudo apt-get update&lt;br /&gt;
  sudo apt-get install thinklight-notification&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Evolution Mail starten und in Bearbeiten -&amp;gt; Plugins überprüfen ob &amp;quot;&#039;&#039;thinklight-notification&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
aktiviert ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1017263]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Pidgin blinkend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. in Paketverwaltung &amp;quot;&#039;&#039;pidgin-blinklight&#039;&#039;&amp;quot; installieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. in Pudgin auf Werkzeuge -&amp;gt; Plugins -&amp;gt; Pidgin-Blinklight aktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firefox updaten: == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. ggf. Lesezeichen sichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. mit dem Paketmanager folgende Dateien installieren:&lt;br /&gt;
  firefox-3.5&lt;br /&gt;
  firefox-3.5-branding&lt;br /&gt;
  firefox-3.5-gnome-support&lt;br /&gt;
  xulrunner-1.9.1&lt;br /&gt;
  xulrunner-1.9.1-gnome-support&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Firefox-Verknüpfung ändern:&lt;br /&gt;
  sudo ln -f -s /usr/bin/firefox-3.5 /usr/bin/firefox&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Falls das automatische Einloggen auf Webseiten nicht funktioniert, &lt;br /&gt;
muss man die alten Nutzereinstellungen löschen:&lt;br /&gt;
  rm -r ~/.mozilla/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blaue Firefox-Verknüpfung aus Anwendungen -&amp;gt; Internet löschen:&lt;br /&gt;
  System -&amp;gt; Einstellungen -&amp;gt; Hauptmenü (einfach Haken entfernen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falls Flash-Videos ruckeln: == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Synaptic-Paketverwaltung nach &amp;quot;Flash&amp;quot; suchen und folgendes deinstallieren:&lt;br /&gt;
  alles mit &#039;gnash&#039;&lt;br /&gt;
  alles von &#039;swfdec&#039; (vor allem auf die Libs achten!)&lt;br /&gt;
  reinstall von &amp;quot;flashplugin-nonfree&amp;quot; und &amp;quot;flashplugin-installer&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann den Browser neustarten, jetzt sollte alles ruckelfrei laufen. &lt;br /&gt;
(P.S. ob es auch wirklich geklappt hat kann mit about:plugins (als URL eingeben) ueberprüft werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls es immer noch ruckelt, evtl. &amp;quot;&#039;&#039;ubuntu-rescricted-extras&#039;&#039;&amp;quot; installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wine + Office 2007 Installation: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. wine installieren &amp;gt;= 1.1.31 siehe [http://www.winehq.org/download/deb]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Installation von Schriftarten und noch benötigten DLL´s:&lt;br /&gt;
  wget www.kegel.com/wine/winetricks&lt;br /&gt;
  sh winetricks msxml3 dotnet20 gdiplus riched20 riched30 vcrun2005sp1 allfonts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Office installieren:&lt;br /&gt;
  wine /der-Pfad-wo-sich-die-EXE befindet/setup.exe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Word, Excel, Powerpoint funktionieren! Visio leider nicht)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=5211</id>
		<title>R61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thinkwiki.de/index.php?title=R61&amp;diff=5211"/>
		<updated>2009-10-09T14:12:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Xchrissix95: /* Treiber */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:3000C200_vs_R61.jpg|thumb|Vergleich 3000C200 versus R61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist das zweite Modell der [[R6x-Serie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61 ist auch als Variante R61e und R61i erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger ([[R60]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FSB-800 für CPU, Ram bleibt bei FSB-667&lt;br /&gt;
* neue Grafikkarten&lt;br /&gt;
* 4GB Ram Unterstützung&lt;br /&gt;
* Widescreen Displays (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Umstieg von ATI- zu Nvidia-Grafikkarten (bei den performanteren Modellen)&lt;br /&gt;
* Ultrabay Slim&lt;br /&gt;
* WWAN (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (an bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Aufgeführt werden die ursprünglich erhältlichen Varianten sowie mögliche maximale Ausbaustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache FSB-800&lt;br /&gt;
** 1.66, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.2 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* ATI Mobility Radeon X1300 (64MB)&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 14,1&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|SXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WSXGA+]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher:&#039;&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
* 512MB, 1GB oder 1GB PC-5300 DDR-SODIMM &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: maximal sind 4GB (2x2GB) möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festplatten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es ist standardmäßig eine 2,5&amp;quot; S-ATA Festplatte mit:&lt;br /&gt;
* 60, 80, 100, 120 oder 160GB verbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrüstbarkeit: 320GB GB bereits erfolgreich getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chipsatz:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AD1981HD HD Audio 1.0 controller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[UltraBay]] Enhanced mit folgenden Laufwerken:&lt;br /&gt;
** DVD-ROM Laufwerk&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-ROM Combo Laufwerk&lt;br /&gt;
** Super Multi Burner Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 1 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 3945ABG Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** Intel PRO/Wireless 4965AGN Mini-PCI Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g Wireless LAN Mini Express Adapter&lt;br /&gt;
** ThinkPad 11a/b/g/n Wireless LAN Mini Express Adapter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mini-PCI Express Slot 2 mit mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** leer&lt;br /&gt;
** Verizon 1xEV-DO WWAN &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CardBus slot (1x Typ 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1-Slot mit einer der folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
** ExpressCard/54 slot&lt;br /&gt;
** SmartCard reader&lt;br /&gt;
** 4-in-1 Memory reader &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fingerabdruckscanner (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* IBM Embedded Security Subsystem 2.0 &lt;br /&gt;
* IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* Gigabit-Lan (Intel oder Broadcom)&lt;br /&gt;
* Intel Turbo Memory HDD Cache&lt;br /&gt;
* Integrierte Kamera (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
* Bluetooth (bei bestimmten Modellen) (ev. an CDC-Slot??)&lt;br /&gt;
* Firewire (bei bestimmten Modellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstige Schnittstellen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 3x USB 2.0&lt;br /&gt;
* IrDA Infrarotschnittstelle&lt;br /&gt;
* PS/2 Mausanschluss &lt;br /&gt;
* VGA-Monitor Anschluss&lt;br /&gt;
* Stereo Kopfhörer Ausgang&lt;br /&gt;
* Stereo Line In Eingang&lt;br /&gt;
* Mikrofon Mono Eingang&lt;br /&gt;
* Eingebautes Mikrofon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61e ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e ist die Sparvariante des R61, hier sind einige Komponenten nicht enthalten, andere wurden durch leistungsschwächere ausgetauscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61e zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.73 GHz, 1.86 GHz, 2.0 GHz &lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 4MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz, 2.0 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Penryn) 3MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 2.1 GHz, 2.4 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD, Grafikkarte, Display:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* immer im unteren Bereich, 15,4&amp;quot; WXGA Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erweiterungen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein [[Ultrabay]] Schacht, die folgenden Komponente ist fest eingebaut:&lt;br /&gt;
** CD-RW/DVD-R Combolaufwerk&lt;br /&gt;
** DVD-RW Laufwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache &lt;br /&gt;
* Kein Ultranav - nur Trackpoint&lt;br /&gt;
* kein Dockinganschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R61i ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das R61i ist eine etwas besser ausgestatte Variante als das R61e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum R61 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CPU:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Intel Celeron-M (Merom) 1MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.86 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Pentium Dual Core &lt;br /&gt;
** 1,73 GHz&lt;br /&gt;
* Intel Core 2 Duo (Merom) 2MB L2-Cache:&lt;br /&gt;
** 1.5 GHz, 1.66 GHz, 1.83 GHz, 2.0 GHz, 2.16 GHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grafikchip:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* Intel Graphics Media Accelerator X3100&lt;br /&gt;
* nVidia Quadro NVS 140m (128 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Display:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
* 15&amp;quot; [[Auflösungen|XGA]] TFT &lt;br /&gt;
* 15,4&amp;quot; [[Auflösungen|WXGA]] TFT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ram, HDD:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* meist im unteren bis mittleren Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Unterschiede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Ultrabay]] Enhanced an bestimmten Modellen&lt;br /&gt;
* Ultranav an bestimmten Modellen (an anderen nur Trackpoint)&lt;br /&gt;
* kein IBM Embedded Security Subsystem 2.0&lt;br /&gt;
* kein IBM Active Protection System&lt;br /&gt;
* kein Bluetooth&lt;br /&gt;
* kein Intel Turbocache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anleitungen,Schaltpläne und Technische Skizzen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Treiber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows XP: [http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/product.do?template=/product.do?template=%2Fproductpage%2Flandingpages%2FproductPageLandingPage.vm&amp;amp;sitestyle=lenovo&amp;amp;brandind=10&amp;amp;familyind=368924&amp;amp;machineind=0&amp;amp;modelind=0&amp;amp;partnumberind=0&amp;amp;subcategoryind=0&amp;amp;doctypeind=9&amp;amp;doccategoryind=0&amp;amp;operatingsystemind=53385&amp;amp;validate=true Hier!!!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hardware]][[Category:Thinkpad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Xchrissix95</name></author>
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