Tastatur folieren: Unterschied zwischen den Versionen

Aus ThinkPad-Wiki
Verschenk nix (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(14 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Hier geht es um ein allseits bekanntes Problem.
Hier geht es um ein allseits bekanntes Problem. Ein Tastatur-Cap ist verloren gegangen und der Ersatz ist schwer oder gar nicht zu finden. Dies ist besonders übel, wenn es bei einer der besonders raren und somit gesuchten Tastaturen geht.


Ein Tastatur-Cap ist verloren gegangen und der Ersatz ist schwer oder gar nicht zu finden. Dies ist besonders übel, wenn es bei einer der besonders raren und somit gesuchten Tastaturen geht.
Jedereiner hat da so seine Präferenzen. Insbesondere die Vielschreiber. Mit Glück liegt noch eine passende Tastatur in der Schublade. Vielleicht fehlt auch hier dummerweise der Cap mit der passenden Beschriftung.


Jedereiner hat da so seine Präferenzen. Insbesondere die Vielschreiber.


Mit Glück liegt noch eine passende Tastatur in der Schublade. Vielleicht fehlt auch hier dummerweise der Cap mit der passenden Beschriftung.
Erste Anlaufstelle ist das Forum. Der [http://thinkpad-forum.de/threads/allgemeiner-einzeltasten-suche-thread.140280/ "Allgemeiner Einzeltasten-Suche-Thread"].


Erste Anlaufstelle ist das Forum.
Allgemeiner Einzeltasten-Suche-Thread


http://thinkpad-forum.de/threads/allgemeiner-einzeltasten-suche-thread.140280/
Alternativ gibt es die allseits bekannten Aufkleber von diversen Anbietern. Als Behelf durchaus legitim, aber optisch nicht sonderlich ansprechend. Diese werden üblicherweise verwendet, um funktionierende Tastaturen von Rechnern ausländischer Herkunft "einzudeutschen" - die übliche Vorgehensweise. Einzelne Tasten lasern zu lassen ist finanziell nicht wirklich prickelnd. Deshalb wird auf dieses Thema an dieser Stelle auch nicht eingegangen.


Alternativ gibt es die allseits bekannten Aufkleber von diversen Anbietern. Als Behelf durchaus legitim, aber optisch nicht sonderlich ansprechend. Diese werden üblicherweise verwendet, um funktionierende Tastaturen von Rechnern ausländischer Herkunft "einzudeutschen" - die übliche Vorgehensweise.
Eine Alternative sind Folierungen. Für einzelne Tauschtasten mit falscher Beschriftung - oder die gesamte Tastatur. Hierfür benötigt man eine Druckvorlage, mittels der entweder in einem qualifizierten CopyShop oder bei einem Repro-Dienstleister die Folie hergestellt wird.


Einzelne Tasten lasern zu lassen ist finanziell nicht wirklich prickelnd. Deshalb wird auf dieses Thema an dieser Stelle auch nicht eingegangen.
Diese Druckvorlage und die dazugehörige Anleitung gibt es demnächst hier. Da es sich um hochauflösende *tif-Dateien handelt, welche von der Wiki-Soft sowohl vom Namen her als auch vom MIME-Typ nicht angenommen werden, erfolgt der Upload bei Gelegenheit administrativ.


Alternative sind Folierungen. Für einzelne Tauschtasten mit falscher Beschriftung - oder die gesamte Tastatur. Hierfür benötigt man eine Druckvorlage, mittels der entweder in einem qualifizierten CopyShop oder bei einem Repro-Dienstleister die Folie hergestellt wird.
<gallery>
Thinkpad-T60-Tastaturmaske-Deutsch-600dpi.tif|Eine hochauflösende Druckvorlagenmaske für  T/R/X-6x und Vergleichbare
Thinkpad-Universal-Tastaturmaske-Deutsch-600dpi.tif|Eine hochauflösende Druckvorlagenmaske für andere Tastaturlayouts
</gallery>


Diese Druckvorlage gibt es jetzt hier.
'''Zum Download auf das jeweilige Bild klicken und auf der neu geöffneten Seite unterhalb des Bildes auf den Link "Originaldatei" klicken - es startet danach der Download.'''
 
Die Vorgehensweise ist keine Hexerei. - Falls überhaupt, dann scheitert es an fehlender Mateialbezugsquelle oder Dienstleister.
 
Statt auf selbstklebendes Papier wird auf Folierungsmaterial ausgedruckt, ähnlich dem, wie bei Fahrzeugfolierungen. Da gibt es Varianten, die nicht nur durch Feuchtigkeit und Wärme haften, sondern zusätzlich mit einem thermoaktiven Klebstoff beschichtet sind.
 
Wirklich gut geführte CopyShops haben so etwas vorrätig - oder entsprechende Kontakte. Repro-Unternehmen sowieso. Die produzieren auf diese Weise die großformatigen Werbefolierungen für gewerblich genutzte Fahrzeuge und Taxis.
Manche schneiden allerdings nur aus Meterware zu - mit Laser oder ähnlichem - ohne die Möglichkeit, eigene Vorlagen im Print zu verwenden. Pech gehabt.
 
Im Gegensatz zu den üblichen Aufklebern könnt Ihr bei eigener Anfertigung Polyvinyl-Material mit rauher Oberfläche auswählen. Dies fühlt sich dann genau so an wie die originalen Tasten und ist hochgradig abriebsfest.
 
Leider sind manche Folierungsunternehmen an derartigen Kleinstaufträgen überhaupt nicht interessiert. Falls dann Euer CopyShop so etwas ebenfalls nicht anbietet - Ihr findet im Net Dienstleister wie Sand am Meer. Füttert die Suchmaschine Eurer Wahl mit "folierung eigene vorlage" und Eurer Postleitzahl oder Vorwahl. Ich mache keine Werbung - aber neben den Autofolierern findet Ihr Unternehmen wie "FoliSchneidDe" oder "KleisterFischDe"
 
 
Das weitere Verfahren ist simpel, erfordert aber ein wenig Fingerfertigkeit.
 
Einzelne Taste grob aus der ausgedruckten Folie ausschneiden und auf das demontierte Keyboard-Cap aufbringen. Ein simpler Haushaltsfön reicht bei diesen kleinen Flächen zum aktivieren. Dann gefühlvoll den Überstand entfernen. Rasierklinge oder Skalpell.
Wer mag, kann natürlich auch die jeweilige Tastenabdeckung vor dem Aufbringen konventionell ausschneiden. Zu diesem Zweck enthält die Vorlage eine hauchdünne weiße Outline.
 
Tipp von ThinkPad-Forum-User tom_k:
 
Um die Folie präzise zu positionieren, die zu beklebende Fläche vorher mit Wasser (Pumpspray-Flsche) vorsichtig besprühen so dass der Kleber nicht sofort haftet und sie sich noch ausrichten lässt, wenn das dann geschehen ist das Wasser aus der Mitte heraus drunter weg drücken.
 
Natürlich lässt sich mit den Vorlagemaske auch ein Druck auf herkömmliches selbstklebende Inkjet- oder Laserfolie ausdrucken.
 
 
'''!!! - A C H T U N G - !!!'''
 
'''Seid bitte vorsichtig bei Laserdruckern. Nicht jede Klebefolie verträgt sich mit dem Heizdraht, der den Tonerstaub thermisch auf dem Untergrund fixiert.
'''
 
Noch ein Tipp:
 
Folierung mit "Reststücken" handelsüblicher Meterware kann auch das Mittel der Wahl sein um unansehnliche Gehäuseschalen zumindest optisch in den Neuzustand zu versetzen.

Aktuelle Version vom 21. Juli 2026, 14:17 Uhr

Hier geht es um ein allseits bekanntes Problem. Ein Tastatur-Cap ist verloren gegangen und der Ersatz ist schwer oder gar nicht zu finden. Dies ist besonders übel, wenn es bei einer der besonders raren und somit gesuchten Tastaturen geht.

Jedereiner hat da so seine Präferenzen. Insbesondere die Vielschreiber. Mit Glück liegt noch eine passende Tastatur in der Schublade. Vielleicht fehlt auch hier dummerweise der Cap mit der passenden Beschriftung.


Erste Anlaufstelle ist das Forum. Der "Allgemeiner Einzeltasten-Suche-Thread".


Alternativ gibt es die allseits bekannten Aufkleber von diversen Anbietern. Als Behelf durchaus legitim, aber optisch nicht sonderlich ansprechend. Diese werden üblicherweise verwendet, um funktionierende Tastaturen von Rechnern ausländischer Herkunft "einzudeutschen" - die übliche Vorgehensweise. Einzelne Tasten lasern zu lassen ist finanziell nicht wirklich prickelnd. Deshalb wird auf dieses Thema an dieser Stelle auch nicht eingegangen.

Eine Alternative sind Folierungen. Für einzelne Tauschtasten mit falscher Beschriftung - oder die gesamte Tastatur. Hierfür benötigt man eine Druckvorlage, mittels der entweder in einem qualifizierten CopyShop oder bei einem Repro-Dienstleister die Folie hergestellt wird.

Diese Druckvorlage und die dazugehörige Anleitung gibt es demnächst hier. Da es sich um hochauflösende *tif-Dateien handelt, welche von der Wiki-Soft sowohl vom Namen her als auch vom MIME-Typ nicht angenommen werden, erfolgt der Upload bei Gelegenheit administrativ.

Zum Download auf das jeweilige Bild klicken und auf der neu geöffneten Seite unterhalb des Bildes auf den Link "Originaldatei" klicken - es startet danach der Download.

Die Vorgehensweise ist keine Hexerei. - Falls überhaupt, dann scheitert es an fehlender Mateialbezugsquelle oder Dienstleister.

Statt auf selbstklebendes Papier wird auf Folierungsmaterial ausgedruckt, ähnlich dem, wie bei Fahrzeugfolierungen. Da gibt es Varianten, die nicht nur durch Feuchtigkeit und Wärme haften, sondern zusätzlich mit einem thermoaktiven Klebstoff beschichtet sind.

Wirklich gut geführte CopyShops haben so etwas vorrätig - oder entsprechende Kontakte. Repro-Unternehmen sowieso. Die produzieren auf diese Weise die großformatigen Werbefolierungen für gewerblich genutzte Fahrzeuge und Taxis. Manche schneiden allerdings nur aus Meterware zu - mit Laser oder ähnlichem - ohne die Möglichkeit, eigene Vorlagen im Print zu verwenden. Pech gehabt.

Im Gegensatz zu den üblichen Aufklebern könnt Ihr bei eigener Anfertigung Polyvinyl-Material mit rauher Oberfläche auswählen. Dies fühlt sich dann genau so an wie die originalen Tasten und ist hochgradig abriebsfest.

Leider sind manche Folierungsunternehmen an derartigen Kleinstaufträgen überhaupt nicht interessiert. Falls dann Euer CopyShop so etwas ebenfalls nicht anbietet - Ihr findet im Net Dienstleister wie Sand am Meer. Füttert die Suchmaschine Eurer Wahl mit "folierung eigene vorlage" und Eurer Postleitzahl oder Vorwahl. Ich mache keine Werbung - aber neben den Autofolierern findet Ihr Unternehmen wie "FoliSchneidDe" oder "KleisterFischDe"


Das weitere Verfahren ist simpel, erfordert aber ein wenig Fingerfertigkeit.

Einzelne Taste grob aus der ausgedruckten Folie ausschneiden und auf das demontierte Keyboard-Cap aufbringen. Ein simpler Haushaltsfön reicht bei diesen kleinen Flächen zum aktivieren. Dann gefühlvoll den Überstand entfernen. Rasierklinge oder Skalpell. Wer mag, kann natürlich auch die jeweilige Tastenabdeckung vor dem Aufbringen konventionell ausschneiden. Zu diesem Zweck enthält die Vorlage eine hauchdünne weiße Outline.

Tipp von ThinkPad-Forum-User tom_k:

Um die Folie präzise zu positionieren, die zu beklebende Fläche vorher mit Wasser (Pumpspray-Flsche) vorsichtig besprühen so dass der Kleber nicht sofort haftet und sie sich noch ausrichten lässt, wenn das dann geschehen ist das Wasser aus der Mitte heraus drunter weg drücken.

Natürlich lässt sich mit den Vorlagemaske auch ein Druck auf herkömmliches selbstklebende Inkjet- oder Laserfolie ausdrucken.


!!! - A C H T U N G - !!!

Seid bitte vorsichtig bei Laserdruckern. Nicht jede Klebefolie verträgt sich mit dem Heizdraht, der den Tonerstaub thermisch auf dem Untergrund fixiert.

Noch ein Tipp:

Folierung mit "Reststücken" handelsüblicher Meterware kann auch das Mittel der Wahl sein um unansehnliche Gehäuseschalen zumindest optisch in den Neuzustand zu versetzen.