L512

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Das L512 ist das erste 15,6" Modell der L-Serie. Mit einem breiten 16:9 Display wird es als Ersatz für die alte R-Serie aufgestellt. Der Produktionszeitraum erstreckte sich von April 2010 bis Oktober 2011.

Das 14" Schwestermodell heißt L412.

Technische Daten

Aufgeführt werden die ursprünglich erhältlichen Varianten sowie gegebenenfalls die mögliche maximale Ausbaustufen.


CPU:

  • Intel Celeron:
    • P4500, 1,86 GHz
    • P4600, 2,00 GHz
  • Intel Pentium:
    • P6200, 2,13 GHz
  • Intel Core:
    • i3-350M, 2,26 GHz
    • i3-370M, 2,40 GHz
    • i5-480M, 2,66-2,93 GHz
    • i5-520M, 2,40-2,93 GHz
    • i5-540M, 2,53-3,06 GHz
    • i5-560M, 2,67-3,2 GHz
    • i7-620M, 2,66-3,33 GHz (CTO)

Aufrüstbarkeit: bisher ungetestet


Grafikchip:

  • Intel GMA HD (kein eigener Speicher)
  • ATI Mobility Radeon HD 5145 (512 MB RAM)


Display:

  • 15,6" 1366x768 HD, TFT mit LED-Backlight, 220nits
  • 15,6" 1600x900 HD+, TFT mit LED-Backlight, 220nits


Speicher:

  • 2048MB, 3072MB oder 4096MB DDR3 (PC3-10600)

Aufrüstbarkeit: maximal sind 8GB (2x4GB) möglich


Festplatte:

Es ist standardmäßig eine 2,5" SATA II Festplatte verbaut mit:

  • 250GB mit 5400 rpm
  • 160GB oder 320 GB mit 7200 rpm

Aufrüstbarkeit: Bisher ungetestet. Vermutlich können die größten aktuell verfügbaren Platten mit 9,5mm Bauhöhe eingebaut werden.


Chipsatz:

  • Mobile Intel HM55 Express Chipset


Erweiterungen:

  • Fixed Ultrabay, enthält eine der folgenden Komponenten:
    • DVD-ROM
    • DVD-RAM/RW
    • Blue-Ray Laufwerk (CTO)
    • Travel-Cover (CTO)
  • 2. Mini-PCI Slot mit mit einer der folgenden Komponenten:
    • leer
    • Gobi 2000 WWAN (Qualcomm Chipsatz)
  • 1x ExpressCard/34
  • 7-in-1-Kartenleser


Weitere Besonderheiten:

  • Lenovo Security Subsystem 2.0
  • Ultranav, Multitouch
  • Lenovo Active Protection System
  • Fingerabdrucksensor (bei bestimmten Modellen)
  • Bluetooth (bei bestimmten Modellen)
  • Integrierte Kamera (bei bestimmten Modellen)
  • Eingebautes Mikrofon


Schnittstellen

  • Gbit-Lan
  • 4x USB 2.0 Schnittstelle, davon 1x powered und 1x eSATA kombiniert
  • VGA
  • Displayport
  • 1x Stereo Kopfhörer Ausgang/Mikrofon Eingang kombiniert

Erfahrungsberichte

L512 (Bios Version 1.29) mit Ultrabay

Da ich bereits positive Erfahrungen in Sachen SSDs und Ultrabays (passende) in meinem R51 (IDE) gemacht habe, kam auch nur diese Tandem Lösung wieder für mich in Frage.

Angeblich kann ja durch Lösen der Schraube das opt. LW entfernt und mit einem Ultrabay ersetzt werden. Gesagt, getan, also habe ich mir das ThinkPad Serial ATA Hardrive Bay Adapter III zugelegt.

Hauptproblem war, dass die Platte im Bay nicht im Bios bei der Boot-Sequenz angezeigt wird. Hier wird nur ATA HDD0 (eingebaute HD), ATA HDD4 (eSATA) und ATAPI CDROM aufgezählt. Und davon habe ich mich zunächst in die Irre führen lassen, weil was im Bios HD-technisch nicht angezeigt wird, taucht auch später nicht mehr auf...

Wenn man aber beim Boot in der Bios Phase einige Male ESC drückt, sieht man ganz kurz, dass die HD im Bay doch erkannt wird. Wenn Windows gestartet ist, sieht man's sowieso im Explorer. Einziger Wermutstropfen ist, dass man von der HD nicht booten kann, aber damit kann ich leben. Von der Performance her ist die HD genauso schnell, wie am ersten SATA Port (mit HDTune getestet).

Zum Um-/Einbau (ohne Gewähr):
  • o.g. Ultrabay besorgen
  • Kunststoffzapfen am Kopf des Bays entfernen
  • U-förmige Metallabdeckung abschrauben
  • Taster bzw. Schalter vorne rechts mit Platine herausschrauben (vermutl. f. Hotplugging)
  • Kunstoff an Schiene um den Taster herum ggfs. entfernen.
    Ich hab's komplett entfernt damit das Bay soweit wie möglich in den Schacht gleiten kann. Entfernen läßt sich der Kunststoff gut mit der erhitzten Klinge eines Cutters.
  • Taster als gedrückt fixieren, z.B. mit Gewebeklebeband und wieder Platine anschrauben.
    Ich weiß nicht, was passiert, wenn der Taster nicht gedrückt ist, könnte mir vorstellen, dass die HD dann keinen Strom hat. Getestet habe ich es nicht.
  • L-fömige Metallnase am DVD-ROM abschrauben
  • Maße für die Löcher vom DVD-ROM entsprechend übertragen
  • Winzige Löcher bohren und ggfs. vorsichtig weiten, aber nicht zuviel.
    Was einmal an Material weg ist, kann kaum wieder angebracht werden. Die kleinen Schrauben sollen ja anschliessend wieder die Lasche am Bay halten.
  • am U-förmigen Abdeckungsblech die umgefalzte Kante etwas nach innen biegen, ansonsten stößt sie gegen die beiden Schrauben.
  • Abdeckungsblech wieder anschrauben
  • HD einbauen und testen

Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten sollte immer wieder die Paßgenauigkeit des Bays kontrolliert werden.

Damit das Bay nicht ganz so verloren im Schacht aussieht, habe ich die unteren Lücken mit Tesa-Moll aufgefüttert, was der Gesamtstabilität zu Gute kommt. Die L-fömige Metallnase werde ich wohl neu anfertigen müssen, weil's nicht so paßgenau ist, so dass das Bay mit der Schraube des DVD-ROMs am Chassis befestigt werden kann. Evtl. bastel ich mir noch eine passendere Blende, aber so find ich's auch ganz gut. In den Seitenansichten ist das Notebook eh ziemlich zerklüftet und das Bay fällt kaum auf. Und wenn man daran sitzt, sieht man sowieso nichts mehr. Wenn man das DVD-Laufwerk nicht benötigt, kann man auch die Blende des DVD-Laufwerks benutzen, damit es bündig mit dem Gehäuse abschließt.

Bekannte Probleme

Technische Skizzen oder Schaltpläne

FAQ

  • Die Line-In / Line Out Ports an meiner Series 3 Minidock funktionieren nicht. Warum ist dies so?

Treiber


Weblinks