R400

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R400 aufgeklappt

Das R400 ist der Nachfolger des 14,1" R61 und gleichzeitig das erste und letzte 14,1" R-Modell der New-Generation. Die Produktion startete im August 2008 und wurde im August 2010 eingestellt. Die R-Serie wurde durch die L-Serie ersetzt (durch das Modell L412).

Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger (R61):

  • Aufteilung der R Serie in 15" (R500) und 14" Modelle (R400)
  • Verwendung von DDR3 Arbeitsspeicher
  • Veränderungen am Gehäuse
  • Nur noch Widescreen Modelle in der R-Serie
  • Wegfall der Unterstützung des Ultrabay Seriell / Parallel Port Adapters
  • Erstmals Wechsel zwischen 2 verbauten Grafikkarten im laufenden Betrieb

Beim R400 handelt es sich um das letzte Modell der R Serie, welche 2010 eingestellt wurde und künftig durch die L-Serie ersetzt wird.

Grundlegende Daten

R400 von oben

Höhe: 35mm

Breite: 335mm

Tiefe: 238mm (mit 4 zellen Akku, der 6 Zellen und der 9 zellen Akku stehen hinten über)

Gewicht mit 4 Zellen Akku und DVD Laufwerk: 2,3kg





Technische Daten

CPU:

Statusleiste des R400
Unterseite des R400 mit ausgebautem Ultrabay Laufwerk und ausgebautem Akku.
Logo aussen R400.jpg
Logo innen R400.jpg


  • Intel Core 2 Duo Prozessoren (Penryn) 2MB L2 Cache
    • T6670 (2,26Ghz), T6570 (2,10Ghz)
  • Intel Core 2 Duo Prozessoren (Merom) 2MB L2 Cache
    • T5870 (2,00Ghz)
  • Intel Core 2 Duo Prozessoren (Merom-2M) 2MB L2 Cache
    • T5670 (1,80Ghz)
  • Intel Core 2 Duo Prozessoren (Penryn) 6MB L2 Cache
    • T9400 (2,53Ghz), T9550 (2,66Ghz), T9600 (2,80Ghz), T9800 (2,93Ghz), T9900 (3,06Ghz), P9500 (2,53Ghz), P9600 (2,66Ghz), P9700 (2,80Ghz)
  • Intel Core 2 Duo Prozessoren (Penryn) 3MB L2 Cache
    • P7370 (2,00Ghz), P7570 (2,20Ghz), P8400 (2,26Ghz), P8600 (2,40Ghz), P8700 (2,53Ghz), P8800 (2,66Ghz)
  • Intel Celeron Prozessoren, 1MB L2 Cache
    • Celeron 575 (2,00Ghz), Celeron 585 (2,16Ghz), Celeron 900 (2,20Ghz)
  • Intel Celeron Duo Prozessoren, 1MB L2 Cache
    • T1600 (1,66Ghz), T1700 (1,83Ghz), T3000 (1,80Ghz), T3100 (1,90Ghz)


Grafikchip:

  • Integrierte Grafik:
    • Intel Graphics Media Accelerator (GMA) 4500MHD (max. externe Auflösung: 2048x1536px @75 Hz)
  • Switchable Graphics
    • Intel Graphics Media Accelerator (GMA) 4500MHD und ATI Radeon HD3470 mit 128 MB eigenem Speicher (max. externe Auflösung: 2048x1536px @75 Hz)


Display:

  • 14,1" WXGA CCFL Backlight Display
    • FRU 42T0581
    • FRU 42T0581
    • FRU 42T0496
    • FRU 42T0496
    • FRU 42T0593
    • FRU 42T0593
    • FRU 42T0595
    • FRU 42T0595
  • 14,1" WXGA LED Backlight Display
    • FRU 42T0705
    • FRU 42T0701
    • FRU 42T0699
    • FRU 42T0703
    • FRU 27R2412
  • 14,1" WXGA+ CCFL Backlight Display
    • FRU 42T0583
    • FRU 42T0579
    • FRU 42T0573
    • FRU 42T0597
  • 14,1" WXGA+ LED Backlight Display
    • FRU 42T0498
    • FRU 42T0504


Speicher:

  • 512MB, 1GB, oder 2GB DDR3-1066 SDRAM SO-DIMM (PC3-8500)

Aufrüstbarkeit:

  • Der Chipsatz unterstützt maximal 8GB RAM.
  • Es können DDR3-1066 (PC3-8500) Module (oder höher) verbaut werden, 4GB-Module müssen "double ranked" organisiert sein ("2Rx8").

Auf Samsung-, Hynix- und Ramaxel-Modulen ist die Organisation ("2Rx8") angegeben.
Kingston hat unter der gleichen Bezeichnung single und double ranked Module produziert, so daß man vor dem Kauf die Kompatibilität testen, oder sich zusichern lassen muß.
Diese Module laufen laut Forum:
G.Skill F3-8500CL7D-8GBSQ
G-Skill F3-8500CL7S-4GBSQ
G.Skill F3-10666CL9D-8GBSQ
Crucial CT51264BF160B (die CT51264BF160BJ sind wieder single ranked und laufen nicht)
Dolphin iD0-So-D3-1333-2568-4G

  • Sollte der RAM nicht oder nicht vollständig erkannt werden, hilft in der Regel ein BIOS-Update.


Festplatten:

  • 2,5" SATA II 5400rpm HDD
    • 80 GB, 160 GB, 250 GB, 320 GB, 500 GB
  • 2,5" SATA II 7200rpm HDD
    • 100 GB, 160 GB, 320 GB, 500 GB
  • 2,5" SATA II 7200rpm HDD, FDE
    • 200 GB, 250 GB
  • 1,8" SATA II SSD (mittels 1,8" zu 2,5" Adapter)
    • 64 GB, 80 GB, 128 GB, 160 GB, 256 GB

Maximalausbau: die größte, verfügbare 2,5" SATAII HDD mit 9,5mm Bauhöhe (aktuell 640GB)


Chipsatz

  • Mobile Intel GM45 Express Chipset


Erweiterungen:

  • Über Serial Ultrabay Enhanced
    • Serial Ultrabay Enhanced Adapter für eine zweite 2,5" Festplatte (SATA)
    • Serial Ultrabay Enhanced Laufwerke


Weitere Besonderheiten:

  • Webcam (an einigen Modellen)
    • 1,3 Megapixel mit festem Fokus (montiert oberhalb des Display)
  • Fingerabdruckscanner (an einigen Modellen)
  • Trusted Platform Modul (auf dem Mainboard verlötet)
  • Active Protection System
  • Im Gegensatz zum R500 welches einen strukturierten Kunststoffdeckel hat verfügt das R400 über einen gummierten Kunststoffdeckel


Sonstige Schnittstellen:

Linke Seite des R400
  • linke Seite:
    • Luftauslass des CPU Kühlers
    • VGA
    • RJ11 Modem
    • RJ45 Gigabit LAN
    • 2x USB 2.0
    • CardBus-Schacht/Type 2 (oben)
    • ExpressCard/54-Schacht (unten)
Rückseite des R400
  • Rückseite:
    • Kensington Lock Buchse
    • Akkuschacht
    • Netzteilanschluss
    • Luftauslass des CPU Kühlers




rechte Seite des R400
  • rechte Seite:
    • 1x USB 2.0
    • Ultrabay Enhanced mit einem der folgenden Einschübe:
      • DVD-LW
      • DVD-LW mit CD-RW (combo)
      • DVD-RAM/RW
      • BD-LW
      • ThinkPad Serial Hard Drive Bay Adapter III mit 2,5" SATAII-HDD
      • Travel Cover
Frontanschlüsse des R400
  • Vorderseite:
    • Firewire Mini
    • Schalter für die Funkverbindung
    • 3.5mm Klinkenbuchse für Kopfhörer
    • 3.5mm Klinkenbuchse für Mikrophon
Unterseite des R400




  • Unterseite:
    • Akkuschacht
    • Dockingport
    • SIM Kartenslot im Akkuschacht (nur bei auf WWAN vorbereiteten Modellen)








Erfahrungsberichte

Vorwort: Nach dem Besitz eines SL500 und eines R500 stieß ich auf der Suche nach einem kompakten und robusten Thinkpad auf das R400 welches auf Grund des handlichen Formates und der ordentlichen Leistung sofort zu überzeugen wusste.

Verpackung:

Das R400 wird in einem stabilen gut durchdachten System aus einem Pappkarton und Plastikschalen geliefert. Der Akku wird ESD sicher zusammen mit dem Netzteil in einem seperaten Fach transportiert. Die Bedienungsanleitung findet zusammen mit den Broschüren für Zubehör ihren Platz neben dem Notebook.

Lieferumfang:

  • Lenovo Thinkpad R400
  • Bedienungsanleitung
  • 2 Austauschkappen für den Trackpoint (Soft Rim und classic Dome) standardmäßig montiert ist soft Dome
  • Akku
  • Netzteil

Systemdetails:

CPU: P8600 (2x 2,4 Ghz)
RAM: 2GB DDR3 RAM (in einem Riegel)
Grafik: Intel GMA
Display: WXGA 1280x800 CCFL
HDD: 160GB 5400rpm
Akku: 6c Li-Ion Akku
Sonstiges: Trusted Platform Modul, vorbereitet auf WWAN

Verarbeitung:

Das Gehäuse des R400 ist wie von Thinkpads gewohnt sehr verwindungssteif und robust, was zu einem großen Teil sicher dem Metallchassis des R400 zuzuschreiben ist. Die Tastatur hat einen sehr angenehmen Anschlag, ebenso verhält es sich mit dem Tastenhub. Sie biegt sich an keiner Stelle durch und erzeugt auch keine störenden Nebengeräusche beim Tippen. Der Deckel des R400 weist die selbe Gummierung auf wie die Modelle der T-Serie, darunter befindet sich allerdings Kunststoff. Er ist für seine geringe Dicke erstaunlich verwindungssteif. Die robusten Scharniere aus Edelstahl halten das Display sicher in Position.


Display:

Das Display weist eine ordentliche Helligkeit auf, auch im Freien kann man es noch gut ablesen. Die Blickwinkelstabiliät ist sehr gut, selbst aus extremen seitlichen Winkeln lässt sich der Bildschirminhalt noch deutlich und ohne starke farbliche Abweichungen ablesen.

Lüfter/Akku:

Der Lüfter des R400 hält sich dezent zurück, auch nach mehreren Stunden Vollast wird er nicht aufdringlich laut. Die Temperaturen halten sich auch in einem akzeptablen Rahmen. Durch die sparsame Onboard Grafik lässt sich mit eingeschaltetem WLAN und reduzierter Displayhelligkeit bis zu 6h im Internet surfen.

Fazit:

Beim R400 haben wir die ideale Mischung aus Mobilität, Displaygröße und Preis/Leistung. Für einen angemessenen Preis erhält man ein gut ausgestattetes Business Notebook mit langer Akkulaufzeit und zukunftssicherer Technologie.

Bekannte Probleme

Seltsames Verhalten der Webcam:

Die Webcam zeigt manchmal nur ein ganz schwarzes Bild oder nur schwarz und weiß, weil die automatische Helligkeitsanpassung nicht richtig funktioniert.

Lösung: Meist funktioniert es nach Neustart der Anwendung welche auf die Webcam zugreift wieder, aber auf Dauer hilft dies auch nicht. Evtl. würde da ein neuer Treiber oder ein Firmwareupdate seitens Lenovo weiter helfen.

Knarzende Handballenauflage:

Die Handballenauflage ist aus recht dünnem und daher leicht biegsamen Kunststoff gefertigt, ausserdem ist zwischen structure frame (dem Metallchassis des Laptops) und der Handballenauflage etwas Luft, auf der rechten Seite kann dort der Fingerprintreader (= engl. für Fingerabdruckscanner) installiert werden, auf der linken Seite ist einfach nur ein unnötiger Hohlraum.

Lösung: Das Knarzen und die leichte Verformbarkeit lassen sich sehr leicht beheben, indem man die Handballenauflage ausbaut und die betreffenden Stellen mit dünnem Karton und doppelseitigem Klebeband unterfüttert bis die Handballenauflage sich nicht mehr eindrücken lässt.

Bruch der Kunststoffzunge in den USB-Buchsen

Durch sehr eng zusammensitzende Kontaktzungen und vermutlich auch durch Materialprobleme brechen vor Allem bei Einsatz grüßerer USB-Geräte (Speicher- und UMTS-Sticks) die Kunststoffzungen in den USB-Buchsen leicht ab und die Kontakte berühren sich. Dies führt zu Startproblemen/Einfrieren des Rechners, meist bis/bei Erscheinen des Bootlogos. Lenovo weigert sich bisher, dies auf Garantie zu reparieren.


"ATI-Tod"

Seit etwa Herbst 2015 häufen sich die Fälle, in denen T400/T500/W500/R400/R500 mit ATI- oder switchable Grafik nicht mehr starten oder beim Start kein Bild sichtbar ist. Ursache ist vermutlich ein Defekt am ATI-Grafickchip oder dessen VRAM. Ein Booten ohne Bildausgabe kann auch an einer defekten CCFL oder durchgebrannten Sicherung (auf Systemboard und Inverterplatine) liegen, daher müssem erst diese möglichen Ursachen ausgeschlossen werden.

  • Bei Boards mit ATI-Chip hilft nach bisherigen Erkenntnissen nur ein Board-Austausch.
  • Rechner mit switchable Grafik kann man meist nach kurzem Abziehen der BIOS-Batterie wieder zum Leben erwecken, weil hierdurch zum Systemstart die Intel-Grafik aktiviert wird. (VORSICHT, wenn ein Supervisor-Passwort im BIOS gesetzt ist, ohne dieses kann der Rechner nicht mehr gebootet werden!!!)
Startet der Rechner wieder, zuerst im BIOS die Umschaltung auf switchable bzw. ATI-Chip deaktivieren. Anschließend kann das Betriebssystem gebootet werden.
Diese Lösung ist lediglich ein Workaround, ein Totalausfall zu einem späterem Zeitpunkt ist nicht ausgeschlossen.


Anleitungen, Schaltpläne und technische Skizzen


Treiber

Weblinks