Rapid-Drive

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Als Rapid-Drive bezeichnet Lenovo SSDs, die zusätzlich zu normalen HDDs verbaut werden.

Rapid-Drives in der Tx20 Serie

Rapid-Drive ist ein Name für eine Technik, bei der SSDs zur Beschleunigung des Startvorgangs und des OS benutzt werden. Die verbauten SSDs sind Steckkarten, die in den miniPCIe Port eingebaut werden, der für WWAN-Karten vorgesehen ist. Verbaut werden Intel Solid State Drive 310 Series mit einer Kapazität von 80GB (Stand April 2011). Die Intel SSDs unterstützen SATA-Signale, die über den miniPCIe-Anschluss übertragen werden. Das nennt Intel dann mSATA.

Nachrüsten von SSDs

Interessant ist, dass nicht nur der T520 die Möglichkeit hat solche mSATA SSDs aufzunehmen, sondern auch die kleinere Variante T420 und das W520, X220, das X220t, das L420 und das L520 sowie alle Edge E-Modelle. Somit können alle Thinkpad Modelle, welcher der selben Generation wie das T520/420 entspringen, die WWAN aufrüstbar sind, aber keine WWAN-Karte verbaut haben, mit SSDs nachgerüstet werden.

Intel SSD 310 Serie

Die Serie 310 von Intel hat 2 verschiedene Varianten: eine 80GB und eine 40GB große Speicherkapazität.

Es gibt aber noch mehr unterschiede zwischen den beiden Karten, als der reine Kapazitätsunterschied. Hier eine kleine Aufstellung (Herstellerangaben):

  • 40 GB
    • 170/35 MB/s lesen/schreiben
    • 65 us read latency (wie auch 80GB)
    • 110 us write latency
  • 80 GB
    • 200/70 MB/s lesen/schreiben (Herstellerangaben)
    • 65 us read latency (wie auch 40GB)
    • 75 us write latency

Durch die eher geringe Schreibgeschwindigkeit der 40GB, die auf der Straße 80 € kostet (Stand April 2011), ist vielleicht eher die 150€ (Stand April 2011) teure 80GB Variante zu bevorzugen.

Da man sich so 110€ im Vergleich zur Vorkonfektionierung bei Lenovo sparen kann, ist die Nachrüstung eine echte Alternative.

Durch die Nachrüstung sind aber warscheinlich nicht alle EnhancedExperience 2.0 Features nutzbar (siehe [1])

Ein Thread, in dem der erfolgreiche Umbau von T420ern berichtet wird: [2]

Der miniPCIe-Steckplatz ist bequem über die untere Serviceluke zu erreichen (neben 2. Ram-Steckplatz).

Risiken

Rapid Drive enthält einige Bugs, die z.B. dafür sorgen können, dass die Daten der HDD auf die SSD oder Ultrabay-HDD verschoben werden, ohne dass der Anwender etwas davon mitbekommt.