T510

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ThinkPad T510
Größenvergleich von X201i und T510

Das T510 ist der Nachfolger des T500 und somit das zweite Modell der T5xx-Serie. Erhältlich war es von Januar 2010 bis Juni 2011. Das 14,1"-Schwestermodell heißt T410.

Das T510 ist auch als T510i mit einfacherer Ausstattung erhältlich.

Die performante Workstation-Variante heißt W510.



Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger (T500):

  • Neues Gehäuse
  • Neue Prozessoren: Intel-Core-i-Serie (Arrandale)
  • Onboard Grafikkarte nun im Prozessor (Intel GMA HD) statt im Chipsatz
  • Wechsel zu NVIDIA-Grafikarten bei performanteren Modellen
  • Modelle mit Optimus können dank der "Lenovo ThinkPad Mini Dock Plus Series 3" bis zu vier Bildschirme gleichzeitig ansteuern.
  • Neue WLAN-Karten: Intel Centrino Advanced-N 6200/Ultimate-N 6300
  • Änderung des Displayformats von 16:10 (15,4") auf 16:9 (15,6") und damit auch neue Auflösungen
  • Nur noch LED Displays
  • Wegfall der Unterstützung für den Ultrabayakku
  • Umstieg von Serial Ultrabay Slim auf Serial Ultrabay Enhanced
  • Palmrest ist keine CRU mehr
  • Slice Akku (Unterschnallakku) mit 9c erhältlich
  • Neue Schnittstelle: eSATA (Im T510 kombiniert mit USB, daher eSATAp)



Technische Daten

CPU:

  • Intel 1st Generation Core i3 CPU (Arrandale):
    • Intel Core i3-330M (2.13 GHz, 3 MB L3, 1066 MHz FSB)
    • Intel Core i3-350M (2.26 GHz, 3 MB L3, 1066 MHz FSB)
    • Intel Core i3-370M (2.40 GHz, 3 MB L3, 1066 MHz FSB)


  • Intel 1st Generation Core i5 CPU (Arrandale, Dual-Core):
    • Intel Core i5-430M (2.26 GHz, 3 MB L3, 1066 MHz FSB)
    • Intel Core i5-480M (2.66 GHz, 3 MB L3, 1066 MHz FSB)
    • Intel Core i5-520M (2.40 GHz, 3 MB L3, 1066 MHz FSB)
    • Intel Core i5-540M (2.53 GHz, 3 MB L3, 1066 MHz FSB)
    • Intel Core i5-560M (2.66 GHz, 3 MB L3, 1066 MHz FSB)
    • Intel Core i7-620M (2.66 GHz, 4 MB L3, 1066 MHz FSB)


  • Intel 1st Generation Core i7 CPU (Clarksfield, Quad-Core):
    • Intel Core i7-720QM (1.66 GHz, 6 MB L3, 1333 MHz FSB)
    • Intel Core i7-820QM (1.73 GHz, 8 MB L3, 1333 MHz FSB)
    • Intel Core i7-920XM (2.00 GHz, 8 MB L3, 1333 MHz FSB)


Aufrüstbarkeit: Die CPU ist gesockelt und kann daher problemlos ausgetauscht werden. Theoretisch können auch Vierkernprozessoren (Clarksfield, TDP: 45–55 W) verbaut werden, problematisch ist dabei jedoch das Kühlsystem des T510, da dieses nur auf den Einsatz von Zweikern-CPUs (18–37 W) ausgelegt ist.

Grafikchip:

  • Intel GMA HD
  • Nvidia NVS 3100M, 256-512 MB
  • Switchable Graphics (Intel + Nvidia)
  • Nvidia Optimus (Intel + Nvidia) | Im BIOS kann zwischen Optimus, Intel oder nVidia explizit ausgewählt werden.

Display:

  • 15,6" HD (1366x768), LED-Backlight, 220 nits, 500:1
  • 15,6" HD+ (1600x900), LED-Backlight, 220 nits, 500:1
  • 15,6" FHD (1920x1080), LED-Backlight, 270 nits, 500:1, RGB

Speicher:

  • PC3-8500, 1066 MHz, DDR3
    • 1x2 GByte
    • 1x2 GByte + 1x1 GByte
    • 2x2 GByte
    • 1x4 GByte

Aufrüstbarkeit: Es sind bis zu 2x4 (8) GByte möglich. Eine Aufrüstung auf 16GB ist nicht möglich, auch nicht mit 2x8GB Modulen. Hier limitiert der Speicherkontroller in der CPU. Insgesamt sind 2 DDR3 SO-DIMM Steckplätze verbaut. Ein SO-DIMM Slot ist unter der Tastatur, der andere unter einer Wartungsklappe auf der Unterseite, zu finden.

Festplatte:

  • Es ist standardmäßig eine 2,5"-SATA-Festplatte mit:
    • 160 GB (7200 rpm), 250 GB (5400 rpm), 320 GB (7200 oder 5400 rpm) oder 500 GB (7200 rpm) in der Bauhöhe 9,5 mm verbaut.
  • Oder eine 1,8"-SSD mit:
    • 80, 128 oder 160 GB in der Bauhöhe 8 mm verbaut.

Aufrüstbarkeit: Ungetestet, aber es müssten alle SATA-Festplatten oder SSDs in 2,5" oder 1,8" (mit Adapter) möglich sein. Geschwindigkeit der Anschlüsse: SATA 3.0 Gbit/s

Chipsatz:

  • Intel QM57

Erweiterungsschächte:

  • Serial Ultrabay Enhanced mit einer der folgenden Komponenten:
    • DVD-ROM
  • 1x 34 mm ExpressCard

Weitere Besonderheiten:

  • Lenovo Security Subsystem 2.0
  • Ultranav (Touchpad+TrackPoint)
  • Lenovo Active Protection System
  • Fingerabdrucksensor (an bestimmten Modellen)
  • Colorimeter (an bestimmten Modellen)
  • Webcam 2.0 MP (an bestimmten Modellen)

Schnittstellen extern:

  • 1x 3,5 mm Mic-In / Audio-Out kombiniert
  • Displayport
  • 4x USB 2.0, 1x kombiniert mit eSATA
  • Fire Wire
  • VGA
  • Docking Port - Kompatibel mit Lenovo Mini Dock Series 3
  • GBit-LAN
  • Card-Reader 5-in-1
  • Eingebautes Mikrofon

Schnittstellen intern:

Im T510 gibt es zwei Mini PCI-e Schnittstellen. Je einen mit voller und halber Größe. Der sogenannte Full-Size Slot ist kein herkömmlicher Mini PCI-e Slot, er ist nur in der Lage USB Signale weiterzuleiten. Ein Einbau einer WLAN Karte ist daher nicht möglich. Der Half-Size Port hingegen ist ein "echter" Mini PCI-e Slot.

Mögliche WWAN Karten in Europa:

  • Qualcomm Gobi 2000 (Bei bestimmten Modellen bereits vorinstalliert, sonst einfach nachrüstbar. WWAN Antennen sind bei jedem T510 Modell vorhanden)

Mögliche WLAN Karten:

  • Bluetooth (an bestimmten Modellen)



T510i

Das T510i ist die Sparvariante des T510, hier sind einige Komponenten nicht enthalten, andere wurden durch leistungsschwächere ausgetauscht.

Das T510i zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum T510 aus:

CPU:

  • Intel Core i3-370M, 2,40 GHz, 3 MB, 1066 MHz
  • Intel Core i5-450M, 2,40 GHz (2,66 GHz Turbo), 3 MB, 1066 MHz

RAM:

  • 2 GB

Display:

  • 15,6" HD (1366x768), 220 nits

Festplatte:

  • Es ist standardmäßig eine 2,5"-Festplatte mit:
    • 250 GB (5400 rpm) oder 320 GB (7200 rpm) in der Bauhöhe 9,5 mm verbaut.

Grafikkarte:

  • Intel HD Graphics

Weitere Unterschiede:

  • Kein WWAN
  • Kein Intel vPro
  • Anstatt Intel 6200 WLAN kommt Intel 1000 WLAN zum Einsatz.



Erfahrungsberichte

Installation von Mac OSX auf dem T510

Findige Bastler haben es geschafft, bis auf den Cardreader und dem UMTS Modem, das OSX mit Mavericks zu beflügeln. Anderes BIOS sowie andere WLAN Karte erwünscht. Siehe hier.

Praktische Infos

  • Einige Palmrest haben die Aussparrung für einen Color Sensor (Colorimeter), dieser kann einfach nachgerüstet werden.
    • zum Beispiel der Colorimeter aus einem W700 entnehmen, Kabel sind im T510 Palmrest schon vorhanden.
  • Fingerprint Reader ist ein neues Modul und (bauart?) nicht kompatibel aus T61/T500/W700
  • Palmrest muss, im Gegensatz zum HWMM, identisch zum W510 sein
  • Sollte die UMTS Karte (Gobi 2000) herumzicken und sich nicht aktivieren lassen, Factory Reset im BIOS durchführen; wirkt Wunder.
  • Wenn man diverse Betriebssysteme auf diversen Festplatten hat, kann man auch per eSATAvon diesen Festplatten booten. Praktisch: Schaltet man die Festplatte in der HDD Dock ein, bevor das Notebook gestartet wird, bootet es automatisch von der eSATA Schnittstelle, wenn dies in der Bootreihenfolge festgelegt wurde.
  • FRUs und Hersteller der verbauten Displays
Auflösung FRU Hersteller Herstellerbezeichnung
HD (1366x768) 42T0749 Samsung LTN156AT05
42T0741 LG-Philips
42T0650 AUO
42T0761
HD+ (1600x900) 42T0743 LG-Philips LP156WD1-TLB2
42T0763 AUO B156RW01 V.1
FHD (1920x1080) 42T0765 AUO B156HW01 V.4



Bekannte Probleme

  • Flexende Tastaturen (Eine flexende Tastatur wird in der Garantiezeit normalerweise kostenlos ausgetauscht bzw. eine nicht-flexende Tastatur von NMB wird zugeschickt.)
  • Soundtreiber verursacht, dass der rechte Lautsprecher aussetzt. Die Lösung ist einfach: Im Smartaudio Treiberprogramm die Audioverbesserungen deaktivieren.
  • Überhitzung des Audio-Chips (spaceflakes.de)
  • Bruch der Kunststoffzunge in den USB-Buchsen
  • Der DisplayPort Ausgang an der Docking Station wird nicht funktionieren, wenn Optimus im BIOS vorhanden ist und auf Intel Only gestellt ist. Es muss der DP Anschluss am Notebook verwendet werden.
  • Sollte ein T510 an einem HDMI-Bildschirm mit Lautsprecher (TV) angeschlossen werden, eignet sich nicht jeder Displayport -> HDMI Adapter. Erfolgreich getestet wurde der Adapter von DeLOCK 61849. Bei anderen Adaptern ist es möglich, dass kein Ton übertragen werden kann.



Treiber

Für das T510 gibt es von der Herstellerseite offiziell Treiber für XP, Vista und 7. Diese sind auf der Herstellerseite kostenlos erhältlich. Alternativ lässt sich auch Lenovo System Update nutzen. Windows 8 (bzw. 8.1) wird zwar laut BIOS unterstützt, es fallen aber praktische Tools wie der Energiemanager weg. Manuelle Nachinstallation nach System Update ist hier angesagt.



Weblinks