T40

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aufgeklapptes T40
T40 von links
T40 Short Fan
T40 Long Fan
T40 6 Zellen Akku Innenansicht
T4x Innenansicht

Das T40 ist das erste Modell der T4X-Serie und das Nachfolgemodell des ThinkPad T30. Hergestellt wurde das T40 im Zeitraum von März 2003 bis Juli 2004. Alle T40 waren auf den Einbau einer WLAN-Karte vorbereitet, nur ein Teil dieser Modellreihe war bereits ab Werk mit einer WLAN-Karte (802.11 a/b oder 802.11 b) ausgestattet. WLAN-Karten nach 802.11 g - Standard gab es beim T40 nur als optionale Erweiterung.

Das T40 ist auch als Variante T40p erhältlich.

Wesentliche Unterschiede zum Vorgänger (T30)

  • Einführung der Centrino-Technologie (1. Generation: Carmel-Plattform) in die T-Serie
  • neue CPU: Intel Pentium-M (Banias) 1MB L2-Cache FSB 400
  • Einführung der "P"-Variante in der T-Serie
  • schnellere Grafikkarte (an bestimmten Modellen)
  • Gigabit-LAN
  • Einführung von UltraBay Slim in der T-Serie
  • IBM Security Subsystem 2.0 (an bestimmten Modellen)
  • Abschaffung des seriellen Ports (RS232) am Gerät selbst - bei Bedarf über Port Replikator II erweiterbar

Technische Daten

Aufgeführt werden die ursprünglich erhältlichen Varianten sowie eventuell die mögliche maximale Ausbaustufen.


CPU:

  • Intel Pentium-M (Banias)1MB L2 Cache
    • 1,3 GHz, 1,4 GHz, 1,5 GHz, 1,6 GHz

Aufrüstbarkeit: Jeder Pentium M mit einem FSB von 400 (bis Pentium M 765 2,1Ghz) ist einsetzbar.


Grafikchip):

  • ATI Mobility Radeon 7500 (32MB) bei T40
  • ATI Mobility Radeon 9000 (32MB) bei T40p und T40 CTO-Modellen

> Hilfestellung zum entsprechenden Lüfter


Display:


Speicher:

  • DDR SO-DIMM (PC2100)
    • 256MB
    • 512MB
    • 1024MB

Aufrüstbarkeit: maximal sind 2GB (2x1GB) möglich


Festplatte: Es ist standardmäßig eine der folgenden PATA-IDE Festplatten mit 9,5mm Bauhöhe verbaut:

  • 30GB
  • 40GB
  • 80GB

Aufrüstbarkeit: bis 320GB möglich, 160GB wurden schon erfolgreich verbaut.


Chipsatz:

  • Intel 855PM (MCH, Northbridge)
  • Intel 82801DBM (ICH4-M, Southbridge)
  • AD1981B AC'97 Audio Controller (Audio-Controller, Bestandteil der Southbridge!)


Erweiterungsschächte:

  • UltraBay Slim mit
    • DVD-ROM Laufwerk oder
    • CD-RW/DVD-ROM Kombi-Laufwerk (es funktioniert auch die neuste Generation z.B. Matshita UJ-862 DVD Multi III)
  • Mini-PCI Slot mit mit einer der folgenden Komponenten:
  • CDC-Slot mit mit einer der folgenden Komponenten:
    • Modem Daughter Card (MDC)
    • IBM Integrated Bluetooth II mit 56K Modem (BMDC)FRU 91P7319, um Bluetooth nachzurüsten muss eine IBM ANTENNA BT. FRU 91P6897 verbaut werden


Anschlüsse

  • 2 x Cardbus Typ II/1 x Typ III
  • Audio out
  • Mikrofon
  • Modem (RJ10)
  • Enternet
  • 2 x USB 2.0 (bootet auch von USB-Medien)
  • VGA
  • S-Video out
  • Parallel-Port
  • Dockinganschluss
  • Infrarot


Weitere Besonderheiten:

  • IBM Security Subsystem 2.0 (an bestimmten Modellen)
  • UltraNav


Abmessungen & Gewicht:

  • 311mm x 255mm x 26.6mm (mit Standard-Akku)
  • 2.22kg (mit Standard-Akku & optischem Laufwerk)

T40p

Das T40p ist die erste "p"-Variante in der T-Serie. Das "p" steht für "Performance". Die "p"-Varianten haben grundsätzlich die zum damaligen Zeitpunkt stärkste erhältliche Grafikkarte für Notebooks verbaut, und zwar in Form einer professionellen CAD-zertifizierten Workstation-Grafikkarte. Diese entspricht leistungsmäßig immer einer bestimmten Consumer-Grafikkarte. Ihr Potential wird aber aufgrund von OpenGL-optimierten Treibern bei 3D-CAD-Programmen viel besser ausgeschöpft.

Die Grafikkarte des T40p ist der größte Unterschied zu der normalen Variante ohne "p". Die restlichen Hardwarekomponenten sind ähnlich bzw. gleich zum T40 ohne "p", meistens jedoch im performanteren Bereich. Die verbauten Displays sind immer hochauflösend.

Das T40p zeichnet sich durch folgende Unterschiede zum T40 aus:

CPU, RAM, HDD:

  • Komponenten aus T40, jedoch meist im performanteren Bereich.


Grafikchip:

  • ATI Mobility FireGL 9000 (64 MB)

Hilfestellung zum entsprechenden Lüfter

Erfahrungsberichte

  • Bei Modellen mit Mobility-Radeon 7500 ist ein sogenannter "Short-Fan" verbaut, der nur die CPU aktiv kühlt. Ein sogenannter "Long-Fan" kann nachgerüstet werden, ist aber für diese GPU nicht nötig und dient lediglich der Geräuschreduzierung, da der Long-Fan ein geringeres Betriebsgeräusch hat.
  • Schraubertipp: Gegebenenfalls kann es vorkommen, das der Metallrahmen des Touchpads bei WLAN-Karten die Antennen kurzschließt und so keine WLAN-Verbindung entsteht. Abhilfe schafft hier etwas Isolierband oder Klebeband am Metallrand des TouchPads (Unterseite des Palmrest).
  • Riss des Palmrests mittig unterhalb des TouchPads.

Bekannte Probleme

  • Es kann Flexing auftreten.
  • Besonders die T40 von Gebrauchthändlern wurden überwiegend durch diese oder den Vorbesitzern mit "non-FRU"-WLAN-Karten nachgerüstet. Diese Tatsache bemerkt man in der Regel erst bei leerer BIOS-Batterie durch den 1802_Error oder dass deren Treiber für eine Neuinstallation nicht von Lenovo angeboten werden.
Abhilfe:
Nach Auswechseln der BIOS-Batterie den CMOS-Parameter neu setzen und ggf. den passenden Treiber von der Herstellerseite der WLAN-Karte herunterladen. - Oft wird man auch bei DELL, HP und anderen Notebookherstellern fündig.

Technische Skizzen oder Schaltpläne

  • Lage der Sicherungen auf T4* - Boards als .pdf.

(Mit freundlicher Genehmigung des Users "posgeordie" aus dem englischem ThinkPad-Forum)

FAQ

  • Kann man WLAN nachrüsten?
    • Ja, kein Problem, die Antenne ist immer ab Werk eingebaut. Bei der Wahl der MiniPCI Karte ist Vorsicht geboten, akzeptiert werden vom BIOS grundsätzlich nur die original IBM zertifizierte WLAN Karten, die auch von IBM selber im T40 verbaut wurden (siehe oben). Diese haben immer eine FRU-Nummer. Wenn zertifizierte Karten nachgerüstet werden, kann Fn+F5 benutzt werden um den Status der Funkverbindung zu ändern. Die WLAN-Status LED funktioniert ebenfalls nur mit diesen Karten, AC ebenso.
Gegebenenfalls muss jedoch auf eine der letzten BIOS-Versionen aktualisiert werden, damit auch WLAN-Karten akzeptiert werden, die erst bei den Nachfolgemodellen des T40 erhältlich waren.
Alle anderen Mini PCI-WLAN Karten können nach Patchen des BIOS benutzt werden. Siehe hierzu auch 1802 Error umgehen und 1802_Error. Die WLAN-LED funktioniert dann aber in den meisten Fällen trotzdem nicht, und um die Karte mit Fn+F5 ein-/auszuschalten muss das Programm gepatched werden.
  • Kann man Bluetooth nachrüsten?
    • Ja, kein Problem, die Antenne IBM ANTENNA BT. FRU 91P6897 muss selber eingebaut werden. Hierzu muss auch das Display Cover geöffnet werden. Es kann z.B. die IBM Integrated Bluetooth II mit 56K Modem BMDC (Bluetooth Moden Daughter Card) FRU 91P7319 eingebaut werden.
  • Kann man in T40 auch Mainbords von T41 und T42 verbauen?
    • Generell ja, so lange es sich um die Bords der 14"-Geräte handelt. Außerdem sollte aus wirtschaftlicher Sicht darauf geachtet werden, ein Bord zu nutzen, dessen Grafikchip ohne LongFan auskommt, sofern dieser nicht vorhanden ist. Auf diese Weise ist es möglich ein T40 zu einem T42 zu machen wenn z.B. das Mainbord durch Flexing beschädigt wurde. Natürlich können auch Mainbords mit stärkeren Grafikchips verbaut werden, dann ist der LongFan aber Pflicht. Sofern ein Flexingproblem auftritt, ist nach aktuellem Stand (August 2010) die Überlegung zum "Upgrade" auf ein T42 gerechtfertigt, da die Bords kaum teurer sind als eine Reparatur oder die Bords eines T40.
  • Kann man unter Windows 7 (32bit) einen Catalyst Treiber für die dedizierte Grafiklösung "FireGL T2" installieren?
    • Ja, siehe Anleitung in diesem Forenbeitrag. Es wird die Catalyst Suite 10.2 der Desktop-Version der Radeon 9600, die den gleichen Chip trägt wie die FireGL T2 und somit kompatibel gemacht werden kann, installiert.


Treiber


Grafiktreiber-Unterstützung unter Windows 7


Weblinks